DE20005366U1 - Knieschiene - Google Patents

Knieschiene

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Description

München, 22. März 2000 Bauerfeind Holding GmbH B33195 BD/Sg/ti
Knieschiene
Die Erfindung bezieht sich auf eine Knieschiene zur Stützung des Knies mit einer am Bein das Knie umfassenden Bandage, die mit Stützstäben versehen ist.
Eine derartige Knieschiene ist aus der US PS 5261871 bekannt. Die Knieschiene weist an ihren beiden Seiten und an ihrer Rückseite längsverlaufende Taschen zur Aufnahme von Stützstäben auf, die sowohl hinsichtlich ihrer Zahl und Elastizität auswechselbar sind, so daß mit dieser Knieschiene verschiedene Biegewiderstände wahlweise eingestellt werden können. Je nachdem, wie ausgeprägt die Verhinderung einer Kniebewegung gestaltet werden soll, kann durch entsprechenden Einsatz der Stützstäbe die Widerstandskraft der Knieschiene eingestellt werden.
Es ist darüber hinaus aus der europäischen Patentanmeldung 0067319 eine Knieschiene bekannt, bei der seitlich an der Knieschiene angeordneten Taschen Stützstäbe mit vorgegebener fester Beugestellung einsetzbar sind, womit dem Knie je nach Wahl verschiedener Stützstäbe mit entsprechender Beugung eine feste Stellung in einer vorgegebenen Abwinkelung des Kniegelenks gegeben werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Knieschiene zu schaffen, die auf einfache Weise in jede normal brauchbare Beugestellung so eingestellt werden kann, daß sie nach ihrer Einstellung fest in dieser Beugestellung verbleibt. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß die Bandage auf beiden Seiten für die Aufnahme von elastischen Stützstäben mit Taschen versehen ist, in denen die Stützstäbe sowohl in ihrer Längs- als auch Querrichtung gehalten sind und auf ihrer Rückseite mit zumindest einer Tasche für die Aufnahme von zumindest ei-
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nem bandförmigen Stützstab versehen ist, der aus weitgehend unelastischem, biegbarem Material, z.B. Aluminium, bestehen und so in ihre Taschen eingesetzt ist, daß er mit seiner Breitseite dem Knie zugewandt ist, so daß er der Bewegungsrichtung des Knies bei auf ihn einwirkender Biegekraft folgen und aufgrund seiner Unelastizität in der erreichten Biegestellung verbleibt.
Mit dieser Knieschiene erreicht man eine Feststellung des Knies in einer wahlweise eingestellten Beugestellung, nämlich durch Verbiegen des zumindest einen in der zumindest einen hinteren Tasche eingesetzten bandförmigen Stützstab, der so stabil sind, daß er beim Tragen durch Bewegung des Beines nicht weiter verbogen werden kann. Solche Stützschienen sind jedoch aufgrund ihrer Gestaltung aus bandartigem Material relativ einfach so zu verbiegen, daß sie praktisch jede gewünschte Lage einnehmen können. Ein hierfür besonders geeignetes Material ist z. B. Aluminium. Bandmaterial aus Aluminium von mehreren Millimeter Dicke läßt sich bekanntlich bei Längen von über 20 cm relativ leicht verbiegen, wobei dann das verbogene Band in seiner erreichten Lage auch verbleibt und dabei auch eine für den vorliegenden Anwendungsfall ausreichende Steifigkeit besitzt. Die weiterhin in der Stützschiene vorgesehenen seitlich angeordneten Stützstäbe aus elastischem Material sind aufgrund ihrer Elastizität in der Lage, der Verbiegung der bandförmigen Stützstäbe zu folgen und dabei aufgrund ihrer Elastizität praktisch jede Lage einzunehmen, die ihnen von der Biegung der bandförmigen Stützstäbe vorgegeben wird. Sie erfüllen dabei ihre Aufgabe, ein seitliches Abknicken des Kniegelenks zu verhindern, dadurch, daß sie in ihren Taschen insbesondere in Längsrichtung festgelegt sind, wodurch sich diese Stützstäbe aufgrund ihrer beidseitigen Anordnung gegenseitig gegen Knickkräfte abstützen. Sie wirken dabei zueinander ähnlich wie die Wandlung eines Rohres, da wie gesagt, diese Stützstäbe in axialer Richtung durch die sie aufnehmende Taschen festgehalten werden.
Neben der erfindungsgemäßen Gestaltung der Knieschiene mit zumindest einem bandförmigen Stützstab ist es besonders bevorzugt, erfindungsgemäß mehrere auf der Rückseite in Taschen aufnehmbare bandförmige Stützstäbe vorzusehen, wel-
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che so in ihre Taschen eingesetzt sind, daß sie mit ihrer Breitseite dem Knie zugewandt und mit ihrer Schmalseite benachbart derart zueinander angeordnet sind, daß sie der Bewegungsrichtung des Knies bei auf sie einwirkender Biegekraft folgen und aufgrund ihrer Unelastizität in der erreichten Biegestellung, ähnlich wie im Fall zumindest eines bandförmigen Stützstabes, verbleiben.
Die erfindungsgemäße Gestaltung der Knieschiene mit vorzugsweise mehreren bandförmigen Stützstäben erhöht die Einfachheit der Handhabung und bietet eine verbesserte anatomische Anpaßbarkeit der erfindungsgemäßen Knieschiene, da sich eine solche Knieschiene in gewissen Grenzen individuell leichter an den jeweiligen Beinumfang eines Benutzers anschmiegt. Bei der Gestaltung mit mehreren bandförmigen Stützstäben kann deren jeweilige Breitseite eine geringere Breite aufweisen, als die Breite der Breitseite eines einzelnen bandförmigen Stützstabs in Fall der Gestaltung der erfindungsgemäßen Knieschiene mit einem solchen einzelnen bandförmigen Stützstab.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die elastischen Stützstäbe auf beiden Seiten der Bandage so ausgestaltet, daß sie jeweils zumindest einen Biegeabschnitt und zumindest einen Anlageabschnitt aufweisen. Der Biegeabschnitt liegt dabei bevorzugt im Bereich des zu stützenden Kniegelenks und der zumindest eine Anlageabschnitt ist entsprechend zumindest an einem der Enden eines entsprechend gestalteten elastischen Stützstabes ausgebildet. Vorzugsweise weist der Biegeabschnitt einen im wesentlichen kreisförmigen, bzw. nur einseitig, vorzugsweise zum Bein hin, abgeflachten Querschnitt auf. Somit ist sichergestellt, daß in Biegestellung der entsprechende elastische Stützstab dieser Biegung leicht folgen kann und es im Bereich des Biegeabschnitts durch die Verbiegung des elastischen Stützstabes nicht zu einer Stauchung des Stützstabes in diesem Bereich kommt. Dies erhöht den Tragekomfort und die Haltbarkeit der erfindungsgemäßen Knieschiene zusätzlich und bietet dabei eine einfache Einstellbarkeit in jede Beugestellung.
Ferner ist es vorteilhaft, falls die elastischen Stützstäbe zumindest einen Anlageabschnitt aufweisen, welcher die hauptsächliche Halterung der entsprechenden Stützstäbe in ihrer Längs- als auch Querrichtung in den jeweiligen Taschen der Bandage ermöglicht. Der zumindest eine Anlagenabschnitt ist dabei so gestaltet, daß er eine Breitseite, sowie eine Schmalseite aufweist, wobei die Breitseite dem Bein zugewandt ist, und dort als Anlage dient, welche ein Verdrehen des jeweiligen elastischen Stützstabes in Längs-, sowie in Querrichtung in den entsprechenden Taschen besonders wirksam einschränkt bzw. verhindert. Vorteilhafterweise sind jeweils beide Enden der elastischen Stützstäbe mit einem Anlageabschnitt versehen, so daß eine Anlage sowohl im Bereich oberhalb des Knies als auch im Bereich unterhalb des Knies möglich ist.
Vorteilhafterweise weisen die Taschen auf beiden Seiten des Bandage und/oder die zumindest eine Tasche auf der Rückseite der Bandage jeweils Taschen ver-Schlüsse auf. Sind mehrere bandförmige Stützstäbe vorgesehen, welche jeweils in ihre Taschen einsetzbar sein sollen, so ist es denkbar, daß entweder alle Taschen auf der Rückseite einen, alle diese Taschen verschließenden Taschenverschluß aufweisen, oder daß jede der Einzeltaschen auf der Rückseite jeweils einen einzelnen Taschenverschluß aufweist. Die Taschenverschlüsse können als Klettver-Schlüsse ausgebildet sein.
Die durch Taschenverschlüsse verschließbaren Taschen bieten den Vorteil, daß beispielsweise die einsetzbaren und gegebenenfalls herausnehmbaren Stützstäbe der erfindungsgemäßen Knieschiene sicher in den jeweiligen Taschen plaziert und dabei auch zusätzlich fixiert werden können. Dabei ist es beispielsweise denkbar, daß die erfindungsgemäße Knieschiene zunächst mit entnommenen Stützstäben besonders einfach und bequem angelegt wird, und die Fixierung der Biegestellung nach Einsetzen der entsprechenden Biegestäbe erfolgen kann, wobei durch die Taschenverschlüsse diese jeweiligen Stützstäbe einerseits sicher fixiert, andererseits jedoch jederzeit wieder entnehmbar mit der Bandage verbunden werden können.
Zur anatomisch korrekten sowie bequemen Einstellung der erfindungsgemäßen Knieschiene weist die Bandage in einer bevorzugten Ausführungsform zumindest ein verstellbares Gurtband auf, welches nach dem Anlegen der Knieschiene die Anpassung an die Anatomie eines Benutzers erlaubt. Dabei kann die Bandage an unterschiedliche Beinumfänge besonders einfach durch Verstellung des zumindest einen Gurtbandes angepaßt werden. Die Fixierung des Gurtbandes erfolgt bevorzugt durch die Gestaltung mit einem Klettverschluß. Vorzugsweise sind selbstverständlich mehrere Gurtbänder vorgesehen, welche insbesondere jeweils oberhalb des Knies wie auch unterhalb des Knies eine individuelle Einstellung der erfindungsgemäßen Knieschiene erlauben. In diesem Zusammenhang ist es auch denkbar, die Bandage aus zumindest geringfügig in einer Richtung dehnbarem Material herzustellen, so daß eine Anpassung an den Beinumfang eines Benutzers, welche durch das verstellbare Gurtband fixiert wird, durch das flexible Bandagenmaterial ausgeglichen werden kann.
Für bestimmte Anwendungen der erfindungsgemäßen Knieschiene kann es zusätzlich sinnvoll sein, daß ein abnehmbares Stützkissen vorgesehen ist, welches bei angelegter Knieschiene an der Rückseite den Bereich der Kniekehle eines Benutzers unterstützt. Vorteilhafterweise kann ein solches Stützkissen aus Schaumstoffmaterial bestehen, welches beispielsweise durch eine Klettverbindung an der Bandage angebracht sein kann.
Als Material für die elastischen Stützstäbe an den beiden Seiten der Bandage ist besonders bevorzugt Kunststoff vorgesehen, welcher die erforderlichen Biegeeigenschaften aufweist, jedoch gleichzeitig die erforderliche Festigkeit zur seitlichen Abstützung des Knies bietet.
Der zumindest eine bandförmige Stützstab, welcher ja zum einen biegbar und zum anderen weitgehend unelastisch sein soll, ist vorzugsweise aus Aluminium gebildet. Es ist jedoch auch jedes andere weitgehend unelastische, unter Krafteinwir-
kung biegbare Material geeignet, welches unter entsprechender Belastung im wesentlichen in einer erreichten Biegestellung bleibt und erst unter größerer Krafteinwirkung sich verbiegt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft anhand einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Knieschiene unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert, in welcher:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Knieschiene sowie eines der elastischen Stützstäbe, gesehen von vorn, ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Knieschiene sowie eines der bandförmigen Stützstäbe, gesehen von hinten, ist,
Fig. 3 in Draufsicht eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Knieschiene entlang des Schnitts III - III der Fig. 2 ist.
Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Knieschiene, sowie eines erfindungsgemäßen elastischen Stützstabes, in perspektivischer Ansicht schräg von vorn.
Die Knieschiene zur Stützung des Knies weist eine am Bein das Knie umfassende Bandage 1 auf, welche mit elastischen Stützstäben 2 (von denen einer gezeigt ist) und mit bandförmigen Stützstäben (in Fig. 1 nicht dargestellt) versehen ist. Der eine der beiden Stützstäbe 2, welcher in Fig. 1 dargestellt ist, kann an der Seite der Bandage 1 in der dafür vorgesehenen Tasche 4 aufgenommen werden, welche durch einen Taschenverschluß 6 verschließbar ist. Vorzugsweise ist der Taschenverschluß 6 als Klettverschluß ausgebildet. Die Anpassung der erfindungsgemäßen Knieschiene bzw. der Bandage 1 erfolgt im Fall der Ausführungsform der Fig. 1 an der Vorderseite durch vier verstellbare Gurtbänder 7, von denen je zwei oberhalb bzw. unterhalb des Knies angeordnet sind. Die Gurtbänder 7 sind bevor-
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zugt mit Klettverschlüssen versehen. Im Bereich des Knies ist ein im wesentlichen senkrechter Spalt in der Bandage 1 zu sehen (ohne Bezugszeichen), welcher dazu vorgesehen ist, bei angelegter Knieschiene die Kniescheibe vom Druck der Bandage 1 zu entlasten.
In Fig. 1 ist exemplarisch einer der elastischen Stützstäbe 2 dargestellt, welcher an seinen beiden Enden jeweils einen Anlagenabschnitt 9 aufweist, sowie im Bereich des Kniegelenks mit einem Biegeabschnitt 8 ausgebildet ist. Der Pfeil in Fig. 1 gibt an, daß der gezeigte elastische Stützstab 2 entsprechend seiner in Fig. 1 gestrichelt angedeuteten Kontur in die Seitentasche 4 der Bandage 1 eingefügt sein kann, wobei er sowohl in seiner Längs- als auch in seiner Querrichtung dort gehalten wird.
Fig. 2 zeigt die Knieschiene der Ausführungsform gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Rückansicht. Ferner zeigt Fig. 2 einen der bandförmigen Stützstäbe 3.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich kann die erfindungsgemäße Knieschiene bzw. die Bandage 1 mittels auch an der Rückseite angebrachter Gurtbänder 7 individuell an die Anatomie eines Benutzers anpassbar sein. Die Biegestellung der erfindungsgemäßen Knieschiene ergibt sich durch die entsprechend gebogenen bandförmigen Stützstäbe 3 in jeweilige Taschen 5 an der Rückseite der Bandage 1. Anstelle mehrerer bandförmiger Stützstäbe kann auch ein einzelner entsprechend breiter bandförmiger Stützstab verwendet werden. Die Aufnahme entsprechender Stützstäbe 3 in den jeweiligen Taschen 5 ist durch die Pfeile in Fig. 2 angedeutet. Es ist möglich, die gewünschte Biegestellung der erfindungsgemäßen Knieschiene durch Biegen bandförmiger Stützstäbe 3 zu erreichen, welche nach Anlegen der Bandage 1 in die jeweiligen Taschen 5 eingeführt werden, es ist jedoch auch möglich, die Knieschiene, bzw. die Bandage 1 bereits mit eingelegten Stützstäben anzulegen. Die Biegestellung ist dadurch einstellbar, daß die Stützstäbe der gemäß der Bewegungsrichtung im wesentlichen auf ihrer Breitseite einwirkenden Biegekraft folgen und dann in der erreichten Biegestellung verbleiben. Die Verbiegung
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eines der bandförmigen Stützstäbe 3 ist durch einen entsprechenden Pfeil in Fig. 2 angedeutet.
Es befindet sich jeweils auf beiden Seiten der Bandage 1 in der jeweiligen Tasche 4 je ein elastischer Stützstab 2 (in Fig. 2 nicht gezeigt), wie er in Fig. 1 dargestellt ist.
Die Taschen 4, 5 zur Aufnahme der jeweiligen Stützstäbe 2, 3 sind mit Taschenverschlüssen 6 verschlossen.
Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht der bevorzugten Ausfuhrungsform der erfiiidungsgemäßen Knieschiene, aufgenommen entlang der Linie III - III der Fig. 2.
Der Bereich des Beins des Benutzers oberhalb des Knies ist in Fig. 3 als gestrichelte Fläche angedeutet. Um diesen Bereich liegt die Bandage 1 an, und ist durch die Gurtbänder 7 gemäß der Anatomie angepaßt bzw. fixiert. Die beiden seitlichen, elastischen Stützstäbe 2 sind in ihren jeweiligen Taschen 4 dargestellt, wobei aufgrund der Lage des Schnitts dieser durch den Bereich des Biegeabschnitts 8 der elastischen Stützstäbe 2 verläuft. Dabei ist zu sehen, daß die elastischen Stützstäbe 2 im Bereich des Biegeabschnitts einen im wesentlichen ovalen Querschnitt aufweisen. Die bandförmigen Stützstäbe 3 laufen jeweils in ihren an der Rückseite der Bandage 1 angeordneten Taschen 5.
Zur Unterstützung des Kniekehlenbereichs des Benutzers ist im Fall der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ein Stützkissen 10 vorgesehen.

Claims (8)

1. Knieschiene zur Stützung des Knies mit einer am Bein das Knie umfassenden Bandage (1), die mit Stützstäben (2, 3) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandage (1) auf beiden Seiten für die Aufnahme von elastischen Stützstäben (2) mit Taschen (4) versehen ist, in denen die Stützstäbe (2) sowohl in ihrer Längs- als auch Querrichtung gehalten sind und auf ihrer Rückseite mit zumindest einer Tasche (5) für die Aufnahme von zumindest einem bandförmigen Stützstab (3) versehen ist, der aus weitgehend unelastischem, biegbarem Material, besteht und so in die Tasche (5) einsetzbar ist, daß er mit seiner Breitseite dem Knie zugewandt ist, so daß er der Bewegungsrichtung des Knies bei auf ihn einwirkender Biegekraft folgt und aufgrund seiner Unelastizität in der erreichten Biegestellung verbleibt.
2. Knieschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf der Rückseite in Taschen (5) aufnehmbare bandförmige Stützstäbe (3) vorgesehen sind, welche so in ihre Taschen (5) eingesetzt sind, daß sie mit ihrer Breitseite dem Knie zugewandt und mit ihrer Schmalseite benachbart derart zueinander angeordnet sind, daß sie der Bewegungsrichtung des Knies bei auf sie einwirkender Biegekraft folgen und aufgrund ihrer Unelastizität in der erreichten Biegestellung verbleiben.
3. Knieschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Stützstäbe (2) jeweils zumindest einen Biegeabschnitt (8) und zumindest einen Anlageabschnitt (9) aufweisen.
4. Knieschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (4) auf beiden Seiten und/oder die zumindest eine Tasche (5) auf der Rückseite Taschenverschlüsse (6) aufweisen.
5. Knieschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandage (1) zumindest ein verstellbares Gurtband (7) aufweist, welches nach dem Anlegen der Knieschiene die Anpassung an die Anatomie eines Benutzers erlaubt.
6. Knieschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein abnehmbares Stützkissen (10) vorgesehen ist, welches bei angelegter Knieschiene an der Rückseite den Bereich der Kniekehle eines Benutzers unterstützt.
7. Knieschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Stützstäbe (2) aus Kunststoff bestehen.
8. Knieschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die bandförmigen Stützstäbe (3) aus Aluminium bestehen.
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