DE20004869U1 - Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container - Google Patents

Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container

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DE20004869U1
DE20004869U1 DE20004869U DE20004869U DE20004869U1 DE 20004869 U1 DE20004869 U1 DE 20004869U1 DE 20004869 U DE20004869 U DE 20004869U DE 20004869 U DE20004869 U DE 20004869U DE 20004869 U1 DE20004869 U1 DE 20004869U1
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Ust Software & Co KG GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1484Other constructional features; Accessories relating to the adaptation of receptacles to carry identification means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

• ♦ it a
Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container
Die Erfindung betrifft ein Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container, mit dem es möglich ist, die Abfall- und Containerbewegung zu erfassen, zu registrieren und zu steuern.
Gemäß GBM 299 21 632.2 ist ein Müllfahrzeug mit zugehörigen Müllbehältern unter Anwendung eines bekannten Identifikationssystems, bestehend aus Bordrechner mit Antennen im Müllfahrzeug, die mit einem Transponder im Müllbehälter korrespondieren, bekannt. In dem Müllfahrzeug befindet sich der Bordrechner. An der Rückseite des Müllfahrzeuges sind rechts und links außen Antennen zur Initialisierung des Transporterchips sowie eine Hub-Kippvorrichtung mit Last- und Wägezelle und Rechner für die Hub-Kippvorrichtung angeordnet. Diese Anzeigeinstrumente mit dem Transponder sind korrespondierbar mit Personen und Eigentümer der Müllbehälter vorhanden.
Weiterhin ist gemäß GBM 299 21 159.2 eine transpondergestützte Probenindentifizierungseinrichtung bekannt. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass eine Antenne mit dem Probenahmegefäß mit dem Etiketten-Transponder ebenfalls korrespondierbar angeordnet ist, wobei diese mit dem Transponder-Reader über den Handheld-Computer und Kommunikationseinheit mit dem Host-Computer schaltungstechnisch verbunden ist.
Die übertragung dieser bekannten Lösungen ist nicht in der Lage., das Absetzen des Containers von einem Standplatz oder die Aufnahme desselben von diesem Standplatz zu erfassen, die Daten zu registrieren, die Containerbewegung festzuhalten und auszuwerten, d. h.. wie lange der Besteller eines Containers diesen an welchem Ort und in welcher Größe ausgeliehen hat, wobei die zu entsorgende Abfallart einbezogen ist.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, dieses Problem unter Einsatz von bekannten Transpondern. Sensoren und !Rechnern am Containerfahrzeug, Container und einem außerhalb diesen befindlichen Auswertezentrum zu lösen.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze einer Vorderansicht eines Containerfahrzeuges mit Container
Am Container 9 ist seitlich vorn ein Transponder 1 angeordnet. Die Leseeinrichtung 4 ist am Hebelarm IO so angebracht, dass bei der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Containers 9 der Transponder 1 an der Leseeinrichtung 4 zwangsweise vorbeigeführt wird. Auf der Rückseite des Containerfahrzeuges S sind über dessen Breite Sensoren in unmittelbarer Nähe der Welle 11 des Auslegers angebracht. Im Fahrerhaus des Containerfahrzeuges 8 befindet sich der Bordrechner 3. Der Schüttungsrechner 2 ist an der Unterseite des Containerfahrzeuges 8 vorzugsweise vor dem linken Hinterrad befestigt. Der Schüttungsrechner und Bordrechner 3 sind mittels Kabelstrang 6 miteinander verbunden. Der Kabelstrang 6 ist unterhalb des Containerfahrzeuges 8 verlegt. Die Signallampen 7 sind in Fahrersicht hinter dem Fahrersitz angeordnet, so dass der Fahrer während des Aufnehmens oder Abiadens des Containers 9 erkennen kann, ob der Transponder 1 am Container 9 erkannt/gelesen - weiße Signallampe 7 leuchtet - bzw. nicht erkannt gelesen wurde - rote Signallampe 7 leuchtet -. Beim Aufnehmen und beim Abladen des Containers 9 erfolgt das Lesen des Transponders I beim Passieren des Containers 9 an der Leseeinrichtung 4. Je nach Größe der Container 9 kann die Anbringstelle des Transponders 1 und der Leseeinrichtung 4 verändert werden. Durch die Signallampen 7 wird die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Containers 9 vom Fahrer erkannt und kontrolliert. Ebenso ist der Bordrechner 3 so angeordnet, dass der Fahrer Einsicht auf das Display hat und das Speichermedium einführen kann. Beim Start des Containerfahrzeuges 8 wird dem Fahrer die Betriebsbereitschaft auf dem Display des Bordrechners 3 angezeigt.
An der Welle 11 sind Kulissen aufgeschweißt. Diese schalten vier Sensoren 5, die unmittelbar an der Welle 11 angebracht sind. Während der Bewegung des Hebelarmes 10 zum Aufnehmen eines Containers 9 schaltet zuerst der erste Sensor 5 und das System wird aktiviert. Auf dem Display des Bordrechners 3 erscheint die Anzeige "Aufnehmen". Mit der Schaltung des zweiten Sensors 5 beginnt die Lesebereitschaft des Systems. Mit der Schaltung des dritten Sensors 5 wird das Lesen des Transponders I beendet. Die Schaltung des vierten Sensors 5 beendet die Aktivität des Systems. Beim Abladen des Containers 9 beim Kunden ist die Schaltreihenfolge umgekehrt. Der vierte Sensor aktiviert das System, auf dem Display des Bordrechners erscheint die Anzeige "Abladen". Nach Schaltung des dritten Sensors 5 beginnt der Lesevorgang und wird mit der Schaltung des zweiten Sensors 5 beendet. Mit der Schaltung des ersten Sensors 5 wird die Aktivität des Systems beendet.
Für Kunden wird in der Software des Bordrechners die Adresse und sonstige für den Begleitschein/Lieferschein relevante Daten hinterlegt. Wird ein Container bei diesen Kunden bereitgestellt oder abgeholt, kann nach dem Lesen der Transpondernummer und der Registrierung des Datums und der Uhrzeit über ein Menü am Bordrechner der Kunde ausgerufen werden, die gelesene Transpondernummer wird dem Kunden zugeordnet und auf den Datenträger im Bordrechner geschrieben. Damit kann in der Zentrale dieser Datensatz in folgender Form ausgewertet und zur Grundlage einer Rechnung werden.
Volumen des Containers
- Datum und Uhrzeit der Abholung/Abladen beim Kunden Standzeit des Containers beim Kunden
Beschreibung der Schritte des Ablaufes
Ein Kunde ruft an und möchte einen Container gestellt bzw. abgeholt haben. In der Software wird ein neuer Auftrag angelegt. Dieser enthält Informationen über den gewünschten Containertyp, das Datum der gewünschten Gestellung oder Abholung, die zu entsorgende Abfallart - incl. vertragspartnerspezifische Fraktion -, den Beförderer und den Entsorger. Der übernahmeschein zu diesem Auftrag wird gedruckt.
Am Anfang der Schicht bekommen die Fahrer die ausgedruckten übernahmescheine. Mit diesen Übernahmesehe inen fahren sie zu den Kunden. Jeder Fahrer ist mit der vor Ort benötigten Hardware ausgerüstet.
An der Anfallstelle - beim Kunden vor Ort - beim Absetzen bzw. Aufladen vom Container wird die Identifikationsnummer vom Transponder ausgelesen, ein Barcode-Etikett mit dieser Nummer und dem aktuellen Datum und Uhrzeit ausgedruckt und auf den übernahmeschein aufgeklebt .
Nach der Abgabe von übernahmescheinen in der Zentrale werden Containerdaten mittels eines Handscanners vom Barcode gelesen und in das Programm eingegeben. Die zugehörigen Aufträge werden vervollständigt oder abgeschlossen.
In der Software stehen diverse Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Alle erstellten Listen können ausgedruckt werden.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Transponder
2 Schüttungsrechner
3 Bordrechner
4 Leseeinrichtung
5 Sensoren
6 Kabelstrang
7 Signallampen
&dgr; Containerfahrzeug
9 Container
10 Hebelarm
11 Welle

Claims (1)

  1. Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container unter Einsatz von bekannten Transpondern, Sensoren und Rechnern am Containerfahrzeug, dadurch gekennzeichnet dass
    - der auf dem Containerfahrzeug (8) auf- und abladbare Container 9 vorn seitlich einen Transponder 1 aufweist.
    - am Hebelarm (10) des Containerfahrzeuges (8) eine Leseeinrichtung (4) angebracht ist sowie sich eine Welle 11 mit vorzugsweise vier Sensoren (5) über deren Breite befindet.
    - im Containerfahrzeug (8) sich ein Bordrechner (3) in Fahrersicht befindet, der ein Display und Speicher aufweist.
    - auf der Unterseite des Containerfahrzeuges (8) ein Schüttungsrechner (2) angeordnet und der mittels Kabelstrang (6) mit Bordrechner (3) verbunden ist.
    - Signallampen (7) für die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Containers (9) in Fahrersicht am Containerfahrzeug (8) angeordnet sind.
    - ein Auswertezentrum außerhalb des Containerfahrzeuges (8) ist mit diesem korrespondierbar verbunden ist.
DE20004869U 2000-03-16 2000-03-16 Containerfahrzeug mit transpondergestützter Erfassung der Container Expired - Lifetime DE20004869U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6600418B2 (en) 2000-12-12 2003-07-29 3M Innovative Properties Company Object tracking and management system and method using radio-frequency identification tags
US6669089B2 (en) 2001-11-12 2003-12-30 3M Innovative Properties Co Radio frequency identification systems for asset tracking

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