DE2000441C3 - Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung - Google Patents

Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung

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DE2000441C3
DE2000441C3 DE2000441A DE2000441A DE2000441C3 DE 2000441 C3 DE2000441 C3 DE 2000441C3 DE 2000441 A DE2000441 A DE 2000441A DE 2000441 A DE2000441 A DE 2000441A DE 2000441 C3 DE2000441 C3 DE 2000441C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten fotoelektrisch betätigbaren Schloßvorrichtung dieser Art (US-PS 20 08 150) besteht der Geber aus einer gewöhnlichen Glühlampe. Eine solche Glühlampe strahlt bekanntlich in einem breiten Wellenlängenspektrum inkohärentes Licht ab. Der Glühlampe ist ein Empfänger zugeordnet, bei dem es sich um ein lichtempfindliches Element handein soil. Zwischen Geber und Empfänger ist der Schlüssel eingebracht. Durch den Schlüssel werden nun mechanische Verriegelungselemente mit Durchgängen so angeordnet, daß sämtliche Durchgänge miteinander fluchten und damit den direkten, geradlnigen Strahlengang von der Glühlampe /um lichtempfindlichen Elemeni freigeben. Die Kombinutionsmöglichkeiten sind in einem solchen Fall notwendigerweise stark beschrankt.
Bekannt ist es auch (US-PS 31 10 540) mittels eines eingeschobenen Schlüssels einen elektrischen Stromkreis einzuschalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine fotoelektrisch betätigbare Stoßvorrichtung der eingangs genannten
■" Art so weiter auszubilden, daß sie eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Sperrkombinationen ergibt. Diese Aufgabe wird durch im Anspruch I gekennzeichnete Erfindung gelöst. Zweckmäßig· Ausgestaltungen sind in den Unteranspruchen angegeben.
Eine sehr große Anzahl von Kombinationsmöglich keiten ergibt sich allein schon dadurch, daß ein Geber für kohärentes Licht, also Laserstrahlung verwendet wird. Eine Grundeigenschaft der Laserstrahlung ist ihre Kohärenz und die nit dieser einhergchenden Monokromie: Laserstrahlung hat also nur eine ι mzige. wohldefinierte Wellenlänge. Nun sind aber die meisten optischen Eigenschaften wellenlängcnabhängig. Die Steuerung der Lichtstrahlung durch den Schlüssel bzw. des Strahlungslaufes in den Durchgängen des Schlüssels eröffnet deshalb wegen der Verwendung des monokromatischen Laserlichtes eine Vielzahl von Kombinationsmoglichkeiten auch für eine relativ beschränkte Anzahl konstruktiver Unterschiede an Schloß und Schlüssel. Falls also der Schlüssel nicht auf die Wellenlänge des vom Geber abgestrahlten Lichtes abgestimmt ist. kann er auch bei im übrigen zutreffender mechanischer Konstruktion die Schlüsselfunktion nicht ausüben.
Darüber hinaus werden aber auch noch mehrere derartige monochromatische Licht trahliingskompo
nenten miteinander kombiniert, Das ist bei Verweildung von Laserstrahlung ohne weiteres möglich, weil aufgrund der wohldefinierten Wellenlänge der einzelnen Komponenten ohne Schwierigkeiten im Bereich sichtbare" elektromagnetischer Strählung eine ausrei-
chende Anzähl deutlich voneinander abgehobener Lichtstrahlungskomponenten zur Verfügung steht. Wegen der oben erörterten Wellenlängenabhängigkeil der meisten optischen Eigenschaften lassen sich so bei
Verwendung mehrerer monochromatischer Lichtstrahlungskomponenten die Kombinationsmöglichkeiten noch zusätzlich stark vermehren.
Dazu kommt noch als zweckmäßige Ausgestaltung die Möglichkeit, die einzelnen, voneinander unterscheidbaren Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe zusätzlich auch noch unterschiedlich zu polarisieren. Liabei werden Helligkeitsabstufungen erzielt, die weitere Kombinationsmöglichkeiten eröffnen. Die Verwendung geeigneter optischer Elemente und insbesondere auch die Verwendung von Farbfiltern gestattet es, auf einfache Weise die unterschiedlichen Lichtstrahlungskomponenten durch unterschiedliche Durchgänge des Schlüssels jeweils zum zugehörigen optoelektrischen Wandler zu leiten.
Bei diesem kann es sich zweckmäßig um eine Fotozelle handeln, deren Ausgangssignal verstärkt und schließlich an einen Flip-Flop gegeben wird. Über diesen kann mit einer Logikschaltung das Verriegelungselement des eigentlichen mechanischen Schlosses angesteuert werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
F ι g. 1 schematisch und mit Blockschaltung ergänzt einen in das zugehörige Schlüsselloch eingeschobenen Schlüssel,
Fig. 2 einen quer zur Schlüssellängsachse und senkrecht zur Darstellungsebene von Fig. 1 gelegten Schnitt.
F i g. 3 die Blockschaltung einer Ausführungsform einer Torschaltungscinheit und
F i g. 4 eine Anzahl geeigneter Torschaltungen.
Fig. 1 zeigt einen Schlüssel N. an dessen Griff eine Rundskala /Smit Zahlenteilung und einem Ablesezeiger IM angeordnet ist. Eine ebensolche Rundskala kann auch auf der Rückseite des Griffs vorgesehen sein. Statt der runden Skala oder zusätzlich zu dieser kann man einen oder mehrere Drehringe mit Zahlenteilung vorsehen, die ein präzises Hinstellen mehrstelliger Kodezahlen ermöglichen, wie das bei Chiffre- und Kombinationsschlössern üblich ist
Zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung wird hier davon ausgegangen, daß nur die dargestellte Rundskala /.S'vorhanden ist. die über einen Kupplungsarm RM betätigungsmäßig mit der Einstellvorrichtung des Schlüssels N verbunden ist. auf die weiter unten noch näher eingegangen werden soll. Es sei ferner angenommen, daß die gezeigte Einstellung der Rundskala AS' so gewählt ist. daß die Ziffer 3 vor dem Ablese/eiger IM steht. Dies soll die richtige Kodeeinstellung fur den betreffenden Schlüssel sein.
Wird der Schlüssel A/in das Schlüsselloch eingeführt, so betätigt das Schlüsselende einen am Boden des Schlüssellochs angeordneten Kontakt K. der zum Einschalten eines Gebers /..S'für einen Laserstrahl dient, der durch eine Öffnung 10 in eine Schlüsselbohrung 11 fällt. Die Schlüsselbohrung It kann mit iransparentem Material, wie Kristallglas oder mit einem sonstigen Material ähnlicher optischer Eigenschaften gefüllt sein, Es sei angenommen, daß der vom Geber LSabgegebene Laserstrahl polarisiert ist und aus fünf Lichtstrahlüngs^ komponenten besteht, nämlich der Bläu-Lichtslralv luhgskomponente B, der Grün-Lichtstrahlungskompo^ 'nente G1 der Gelo*l ichlstrahlungskomponenle Y1 der Rot-Lichlstrahlungskomponente R und einer Ultravioielt-Lichtstrahlungskömponente ii
Die Blau-Lichlstrahlungskompönenle B trifft in der Schlüsselbohrung 11 auf ein erstes Prisma 12 und wird von diesem, durch einen Quer-Durchgang 100 geworfer. Ebenso wird sie an einem zweiten Prisma 13 reflektiert und von diesem in Gegenrichtung durch einen Quer-Durchgang 101 geschickt, der sich ausgehend von der Schlüsselbohrung 11 in Gegenrichtung zum Quer-Durchgang 100 erstreckt Auf gleiche Weise wird die Grün-Lichtstrahlungskomponente G durch Quer-Durchgätige 102, 103 geschickt, die Gelb-Lichtstrahlungskomponente Y durch Quer-Durchgänge 104, 105,
to die Rot-Lichtstrahlungskomponente R durch Quer-Durchgänge 106, 107 und die Ultraviolett-Lichlstrahlungskomponente L/durch Quer-Durchgänge 108,109.
In jedem der Quer-Durchgänge 100 bis 109 ist ein Farbfilter Fi bis FS vorgesehen. Die Filter sind in der Figur nur für die obere Reihe von Quer-Durchgängen mit Bezugszeichen versehen, um die Figur nicht unübersichtlich zu machen. Die Filter lassen jeweils nur die für dew betreffenden Quer-Durchgang zulässige Lichtstrahlungskomponente hindurc' *eten. Weiter gehon zu den Quer-Durchgangen ein bat in der Figur ähnlich wie Farbfilter bezeichneter Polarisationsfilter Pi bis PS. Von diesen sind die Polarisationsfilter in den Quer-Durchgängen 103 und 106 mit Hilfe des Kupplu'3sarms RM bei Betätigung der Rundskala /5 einstellbar, wobei sich ihr Durchlässigkeitsgrad verändert.
F ig. 2 zeigt, daß vier Gruppen CHi bis CH4 von Quer Durchgängen angeordnet sind. Die Quer-Durchgänge 100, 102, 104, 106 und 108 sind in der Gruppe
JO CHI zusammengefaßt. Die Quer·Durchgänge 101, 103, 105, 107 und 109 sind hingegen in der Gruppe CH 3 zusammengefaßt. Man erkennt weiter in Fig. 2 innerhalb der Schlüsselbohrung 11 die Ausbildung der Prismen 12, 13 in Form von spiralförmig angeordneten Reflexionskanten.
Wie aus der Darstellung von Fig I hervorgeht, fluchten die Quer-Durchgänge 100 bi-> iW. bei eingestecktem Schlüssel N mit in der Wandung des Schlüssellochs seitlich anschließenden Kanälen, die Zie.punkte 200 bis 209 für die Lichlstrahlungskomporiemen darstellen. Die Kanäle sind mit Polarisationsfarbfiltern versehen, von denen jedoch der Einfachheit halber nur die Polarisationsfarbfilter PFX und PFS gezeigt sind.
Vom Schlüssel Naus gesehen sind dem Zielpunkt 201 hintereinander ein Polarisationsfarbfilter PFi. eine Fotozelle PH 1. ein Verstärker NV1. ein Flip-Flop FF1 und ein Eingang Ui einer Torschaltungseinheit GK (F" i g. 3) zugeordnet. Ebenso gehören zum Zielpunkt 209 die Teile PFS. PHS. SVS. FFS und i/5. Die Eingänge sind in F i g. 1 unipolar dargestellt, sind jedoch, wie sich aus d~:n folgenden und F i g. 3 noch näher ergeben wird, bipolar ausgebildet. Die Torschaltungseinheit GK dient zur Betätigung ein*;. Verriegelungstores GL. durch das wiederum der elektromagnetische Betäliger eines in den Figuren nicht dargestellten Magnetschlosses betätigt wird.
Bei einer derartigen Ausbildung steht eine sehr große Anzahl von Sperrkombinationen zur Verfügung;
Erstens ergibt sich diese durch die unterschiedlichen Färben der1 Lichtstrahlüngskörripoheriten. in der Erläuterung wurde nur auf fünf Farben Bezug genommen. Wegen den Eigenheiten des verwendeten Lichtes können aber auch mehr Farben nebeneinander und deutlich voneinander abgehoben Verwendung finden.
Zweitens kann jede der Lichtstrahlungskomponenten unterschiedlicher Farbe polarisiert sein, wofür es ebenfalls wieder verschiedene Möglichkeiten gibt.
Unten sind nur drei unterschiedliche Polarisalionsniöglichkeitefi pro Farbe ins Auge gefaßt, doch kann natürlich auch mil einer größeren Anzahl von Zwischenstufen der Polarisation gearbeiiet werden.
Drittens lassen sich mit Hilfe der Polarisalionsfillersätze PFl bis PF5 unterschiedliche Helligkeitsabstu· füngeri als Merkmale verwenden. Im folgenden wird huf auf den Fall eingegangen, daß vier derartige Helligkeitsabstufungen verwendet und über die Fotozellen PH 1 bis PH5 ausgewertet werden.
Viertens ist es möglich, eine, statt dessen aber auch mehrere Gruppen CHi bis CH4 von Quer-Durchgängen zu verwenden. Im gezeigten Beispiel sind vier derartige Gruppen vorgesehen. Die Anzahl kann jedoch beträchtlich über vier erhöht werden. Überdies wird im gezeigten Ausführungsbeispiel zunächst nur eine einzige solche Gruppe, nämlich die Gruppe CH 3 für die Kodierung verwendet.
Nach allem ist eine große Zahl unterschiedlichster Kombinationsvarianien möglich, von denen im folgenden nur ein kleiner Teil beispielsweise erläutert wird.
Fig.4 zeigt in der linken Spalte vier Arten von UND-Schaltungen O. P. Q. S, in der mittleren Spalte vier ODER-Schaltungen und in der rechten Spalte eine Aufstellung der Eingabe- und Ausgabebetätigungen für diese Torschallungen mit Eingängen a. b und Ausgängen z. Selbstverständlich kann die Torschaltungseinheit GK auch andere Torschaltungen komplizierterer Bauart mit mehr Eingängen und Ausgängen verwenden. In der rechten Spalte ist mit L jeweils ein niedriger Spannungspegel, mit H ein hoher Spannungspegel bezeichnet. Die unterschiedlichsten Kombinationsmöglichkeiten sind ablesbar.
In Fig. 3 isi ein Ausführungsbeispiel für den Aufbau der Torschaltungseinheit GK gezeigt, wobei jedoch nur UND-Schaltungen O. P. Q und 5 mit den Funktionen nach Fig.4 vorhanden sind. Die Eingänge OI bis O5 stellen bipolare Anschlüsse für niedrige Spannungswerte L oder hohe Spannungswerte f/dar. Im Ruhezustand wird für jede der Torschaltungen die umgekehrte Bedingung angenommen, also Hund L Beim gezeigten Äusfühiuiigsucibpiei im vutausgesei/i, ciaB das Vernegelungstor GL im Falle der Erfüllung des Spannungswertes L an seinem Eingang das Magnetschloß öffnet. Das Zustandekommen dieses Signals kann der Schaltung direkt entnommen werden. Das Einstecken des richtigen Schlüssels in das zum Schloß gehörige Schlüsselloch führt zum Öffnen der Tür.
Die vier UND-Schaltungen 5. O. O und P sind mit acht Eingängen (L H) der Eingänge 'Ji bis US verbunden. Nur der Eingang L von LJ 3 und der Eingang H von US sind nicht mit den Torschaltungen verbunden. Die vier UND-Schaltungen der ersten Serie sind mit zwei UND-Schaltungen Q, P einer zweiten Serie verbunden, die ihrerseits mit einer einzigen UND-Schaltung feiner dritten Serie verbunden sind. Diese arbeitet unmittelbar auf das Verriegelungstor GL Alle Einzelheiten bezüglich der Verbindungen und der Signale sind der Figur zu entnehmen.
Bei der folgenden Beschreibung der Wirkungsweise wird davon ausgegangen, daß der richtige Schlüssel Nm das Schlüsselloch eingeführt wurde. Ist dieser Schlüssel ganz in das Schlüsselloch eingesteckt, so ist der Geber LS eingeschaltet und der Laserstrahl fällt in die Schlüsselbohrung 11. Es sei davon ausgegangen, daß als Eingangspolarisation der Lichtstrahlungskomponenten für die Blau-Lichtstrahlungskomponente Sein Polarisationswinkel von 90°. für die Grün-Lichtstrahlungskomponente G ein solcher von l80°,fürdieGclb-Lichtstrahlungskornponenic Y ein solcher von 180", für die Rol-Lichtstrählungskomponente ein solcher von 90° und für die Ultravioletl-Liehlstrahlungskomponente U ein Winkel von 45" vorgesehen ist. Es sei weiter angenommen, daß bei Einstellung der Rundskala /5 auf den richtigen Wert 3 die für die unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen maßgeblichen Polarisationsfilter P i bis PS für die Farben Blau, Grün, Gelb, RoI und
ίο Ultraviolett auf die Werte 45°, 60°, 30°, 30° bzw. 45° eingestellt sind. Die Lichtstrahlungskomponcnten der einzelnen Farben werden dann jeweils den Zielpunkten 201, 203, 205, 207 und 209 in Abstufungen von 50%. 30%. 60%, 30% und 100% zugeführt und zu den Fotozellen PHI bis PHS durchgelassen. Die von den Fotozellen abgreifbaren Spannungen werden über die zugehörigen Verstärker NVi bis NVS verstärkt. Jeder dieser Verstärker hat einen unteren und einen oberen Schwellwert, von denen der crslc überschritten werden muß. der zweite jedoch nicht überschritten werden darf. Es sei angenommen, daß die Spannung -6 Volt einer Farbintensität von 50% entspricht und den unteren Schwellwert darstellt. Der untere Schwellwert von — 6 Volt wird für den Verstärker NV1 erreicht, jedoch nicht wesentlich überschritten. Bei den für die anderen Licb'.strahlungskomponenten angenommenen Abstufungcn sind die entsprechenden Werte für die übrigen Verstarker NV2 bis NVS im einzelnen dann -3.6 Volt (30%). - 7,2 Volt (60%). - 3.6 Volt (30%) und - 12 Volt (100%). Die Flip-Flops FFl bis FF5 werden rückgestellt und es erscheint gemäß der Darstellung von F i g. 3 der niedrige Spannungswert L bzw. der hohe Spannungswert H. Zieht man die Aufstellung der Fig.4 heran, so ist klar, daß damit die an den Eingängen und Ausgängen der einzelnen Torschaltungen wiedergege· benen Bedingungen erhalten werden. Es wird also für das Verriegelungstor GL die richtige Eingangsbedingung (niedrige* Spannungswert L) herbeigeführt und damit das Magnetschloß geöffnet.
*o Falls andererseits ein falscher Schlüssel N in das Schloß eingeführt wurde, der in allem dem richtigen SlIiIu^cI cnispiichi. nui ηιι_ίή in uci 4j -"cHiirisuuun der Ultraviolett-Lichtstrahlungskomponente U. so wird dem Verstärker NVS für den Zielpunkt 209 ein falscher Spannungswert zugeführt, so daß eine Betätigung des Flip-Flop FF5 nicht möglich ist. Am Eingang US wird dann statt der richtigen Bedingung L H {Fig. 3) die Bedingung H. L erhalten. Die Torschaltung P wird somit mit der Eingabebedingung L H betätigt und liefert daraufhin einen Ausgang H (statt bisher 'J. Die Eingabebedingung für die Torschaltung P der zweiten Serie ist dann unrichtigerweise L H statt L L so daß auch hier der richtige Ausgang L nunmehr in H verkehrt wird. Dadurch ändern sich schließlich auch die Eingabebedingungen der Torschaltung P der dritten Serie von LLmL H: Dem Verriegelungstor GL wird statt des das Schloß freigebenden niedrigen Spannungswertes L nunmehr ein Signal hohen Spannungswertes H zugeführt Der Schlüssel sperrt nicht.
Der mechanische Aufbau kann auf vielfache Weise abgeändert werden. Grundsätzlich ist der Schlüssel N mit der Schlüsselbohrung 11 und den Quer-Durchgängen 100 bis 109 sowie den prismatischen reflektierenden Kantenflächen entlang einer schneckenförmigen Randkurve, der jedoch im übrigen nicht undurchlässig ist, relativ einfach aufgebaut. Die Schlüsselbohrung 11 und die Quer-Durchgänge 100 bis 109 müssen nicht notwendigerweise tatsächlich Hohlräume sein. Man
kurin sie auch mil transparentem Material füllen bzw. aus Kristallglas in einem sonst aus opakem Material bestehendem Schlüssel ausbilden. Es lassen sich dann leicht die Prismen 12; 13 durch reflektierende kantenflächen ausbilden, Anstelle der Bohrungen und Durchgänge können auch Linsen, Spiegel, Prismen und andef? optische Bauelemente verwendet werden, da sich der vom Geber LS abgegebene Laserstrahl aufgrund seiner Kohärenz und Monochromie besonders leicht auffächern, brechen, ablenken und reflektieren sowie filtern läßt. Der Laserstrahl läßt sich besonders einfach Und genau in scharf abgegrenzten Lichlflccken
zusammenführen. Es ist deshalb möglichj die oben erläuterte Abgrenzung auch in einem zur Gänze transparenten Schlüssel ohne irgendwelche Bohrungen und Durchgänge beispielsweise dadurch zu erreichen, daß der Schlüssel aus Werkstoffen unterschiedlicher optischer Eigenschaften hergestellt wird. Bei diesen unterschiedlichen optischen Eigenschaften kann es sidh beispielsweise um einen unterschiedlichen Schwächungsindex, ein unterschiedliches Pölarisationsvermögcn, eine unterschiedliche Farbdüchlässigkeit usw. handeln.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Fotoelektrisch betätigbare Schloßvorrichtung, wobei Lichtstrahlung von einem Geber durch dem Schlüsselgeheimnis entsprechende Durchgänge eines Schlüssels zu einem Empfänger geleitet sind, der bei Vorliegen des zum Schloß gehörigen richtigen Schlüssels beispielsweise elektromagnetisch die mechanische Verriegelung des Schlosses freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (LS) ein Geber für kohärentes Licht (Laserstrahlung) mit einer Anzahl monochromatischer Lichtstrahlungs-Komponenten (B, G, Y, R, U) von unterschiedlicher Wellenlänge ist,'daß der Empfänger eine Mehrzahl je für sich auf die Lichtstrahlung ansprechender Zielpunkte (200 — 209) aufweist, daß jedem Zielpunkt ein bei Lichtstrahii^ngseinfall ein Steuersignal an den elektromagneiisihen Betätiger (GK, GL) gebender optoelektrischer Wandler (PH) zugeordnet ist, daß der zwischen dem Geber und dem Empfänger einschiebbare Schlüssel (N) zur selektiven Betätigung und/oder zur Steuerung der Lichtstrahlung zu den einzelnen Wandlern zahlreiche verschiedene Durchgänge (100- 109) zu den dem Schloßgeheimnis entsprechenden Zielpunkten des Empfängers aufweist, die wellenlängenabhängige Lichtleitelemente zwischen Geber (LS) und den verschiedenen Zielpunkter '200 - 209) enthalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstrahiungskoinponenten (B. G. Y, R, ^unterschiedlich polarisiert sind
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgänge des Schlüssels (N) Materialbereiche, wie Prismen (12, 13) mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften in den im Schlüssel als Strahlungsbahnen dienenden Durchgängen (11,100- 109) und/oder Farbfilter (Fi - FS) für die verschiedenen Lichtstrahlungskomponenten und/oder Polarisationsfilter (P i - PS) aufweisen.
4 Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (N) in bekannter Weise beim Einschieben desselben zwischen Geber und Empfänger eine Anordnung (K) zum Anschalten der Strahlungsquelle kohärenten Lichtes betätigt
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlüssel (N) in bekannter Weise eine von Hand verstellbare Anordnung (/.5. RM) /um Wahlen vorbestimmter Lichtstrahlungsbahnen bzw. zur Beeinflussung der von den Durchgängen des Schlüssels fA/^durehgelas senen Strahlungsintensitäten aufweist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die optoelcl.trischen Wandler Fotozellen (PH \ PH S), daß jeder Foto zelle ein Verstärker (NV 1 -NVy) nachgeschaltet ist. und daß an den Ausgang der Verstärker (NVl-NVS) jeweils ein bei Abgabe einer Vofböstimmten Spannung Von seiner Fotozelle betätigter Flip-Flop (FF\ ■=- FF5) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flip-Flops (FF \ -^ FF5) eine Torschaltungseinheit (GK) steuern, die aus einer Anzahl von hiniereittandergeschaiteten Parallel· schallungen von UND-Schallurigen Und/oder ODER-Schaltungen (O1 P, Q, S) aufgebaut ist und eine Reihe von Eingängen (L, /fund U1 - US) hat, derart, daß bei Vorliegen eines vorbestimmten Eingangssignalmusters von der Torschaltungseinheit ein Steuersignal zur Betätigung des mechanischen Schlosses an dessen Verriegelungstor (GL) gelegt ist.
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