DE19854060B4 - Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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Abstract

Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs, bei dem eine physikalische Messgröße, die ein Maß für die Belastung der Klimaanlage ist, bestimmt wird und bei dem eine Zustandsgröße, die ein Maß für die Kälteleistung der Klimaanlage ist, bestimmt wird und aus diesen beiden Größen ein Vorliegen einer Kältemittelunterfüllung abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltdauer (tein) eines Kompressors (18) der Klimaanlage pro Zeiteinheit (T) oder ein dem Hubvolumen des Kompressors entsprechendes Signal die Zustandsgröße bildet, wobei gemäß einem vorbestimmten Kennfeld für die Einschaltdauer pro Zeiteinheit (tein/T) in Abhängigkeit der Außentemperatur (Taußen) die Unterfüllung aus dem Kennfeld bestimmt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Beim Betrieb von Fahrzeug-Klimaanlagen, die in der Regel aus einem Kältekreis, mit einem Kondensator, einem Expansionsorgan, einem Verdampfer und einem Kompressor bestehen, ist es wünschenswert, die Kältemittelfüllmenge zu kennen, um insbesondere eine Unterfüllung feststellen zu können, da der Kompressor durch Ölmangel zerstört werden kann, wenn zu wenig Kältemittel im Kältekreis vorhanden ist.
  • Es sind Verfahren zur Erkennung einer Kältemittelunterfüllung bekannt, bei denen der Druck und die Temperatur des Kältemittels nach dem Kondensator gemessen wird und aus den gemessenen Werten ein Kältemittelmangel erkannt werden kann. Diese Systeme sind jedoch relativ kostenintensiv, da zusätzliche Sensoren zur Ermittlung des Kältemitteldrucks und der Kältemitteltemperatur vorgesehen sein müssen.
  • Aus der US 5,251,453 ist ein Verfahren zur Berechnung der Kältemittelmenge bekannt, bei dem die Außentemperatur, die ein Maß für die Belastung der Klimaanlage ist, bestimmt wird. Weiter wird die
  • Neue Beschreibungsseite 2:
  • Verdampfertemperatur und die Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt, aus denen die Kühlleistung der Klimaanlage ableitbar ist. Aus den drei Daten, Außentemperatur, Verdampfertemperatur und Fahrzeuggeschwindigkeit, wird die Kältemittelmenge in einer zentralen Steuereinheit berechnet. Wenn die berechnete Kältemittelmenge unterhalb eines zuvor bestimmten Schwellwertes liegt, wird die Klimaanlage zum Schutz des Kompressors abgeschaltet.
  • Die EP 837 2931 A2 offenbart eine Vorrichtung zur Bestimmung eines Kältemittellecks in einem Kühlsystem, bestehend aus einem Kompressor, einem Verdampfer, einem Expansionsventil und einem Kondensator. Die Detektion eines Kältemittellecks erfolgt über die Bestimmung der Differenz der Temperaturen am Eingangsport und im mittleren Bereich des Verdampfers, sowie der kumulativen Betriebszeit des Kompressors.
  • Des Weiteren ist aus der DE 195 10 261 A1 ein Kühlgerät mit einem Normalkühlraum, einem Tiefkühlfach, einem Verdampfer und einem mit einer Steuereinrichtung versehenen Kompressor bekannt, wobei die relative Einschaltdauer des Kompressors auf die mindesterforderliche Kälteleistung des Tiefkühlfachs abgestimmt wird.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung ein verbessertes Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung bereitzustellen, mit dem in einfacher und kostengünstiger Weise und ohne zusätzliche Bauteile eine Kältemittelunterfüllung festgestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird einerseits in bekannter Weise eine physikalische Meßgröße, die ein Maß für die Belastung der Klimaanlage darstellt, bestimmt und andererseits eine Zustandsgröße, die ein Maß für die Kälteleistung der Klimaanlage ist, bestimmt, wobei erfindungsgemäß diese
  • Neue Beschreibungsseite 3:
  • Zustandsgröße bei einem Kompressor mit festem Hubvolumen durch die Einschaltdauer des Kompressors pro Zeiteinheit, die im folgenden Zykluszeit genannt wird, oder bei einem Kompressor mit variablen Hubvolumen durch das Hubvolumen gebildet wird. Aus der Meßgröße und der Einschaltdauer des Kompressors pro Zeiteinheit wird eine Kältemittelunterfüllung abgeleitet, indem gemäß einem vorbestimmten Kennfeld für die Einschaltdauer pro Zeiteinheit in Abhängigkeit der Außentemperatur die Unterfüllung aus diesem Kennfeld bestimmt wird. Das Kennfeld muß dazu zuvor auf die jeweilige Klimaanlage und das jeweilige Fahrzeug abgestimmt werden. Mittels des Kennfeldes ist die Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung erheblich vereinfacht, da die gemessenen Größen lediglich mit den Kennfeldgrößen verglichen werden müssen.
  • Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß keinerlei Änderungen an der Klimaanlage vorgenommen werden müssen, da die notwendigen Daten, nämlich einerseits die physikalische Meßgröße und andererseits die Einschaltdauer pro Zeiteinheit bei den heute im Einsatz befindlichen Klimaanlagen meistens zur Verfügung stehen oder zumindest aus den vorhandenen Daten leicht ableitbar sind. Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich also in einfacher Weise durch eine intelligente Auswertung bereits vorhandener Daten aus. Im Gegensatz zu dem aus der US 5,251,453 bekannten Verfahren, bei dem der Kompressor zur Bestimmung der Kältemittelmenge zumindest für die Dauer der Auswertung ununterbrochen laufen muß, kann das erfindungsgemäße Verfahren eine Auswertung auch vornehmen, wenn der Kompressor getaktet wird, da als relevante Zustandsgröße lediglich die Gesamteinschaltzeit bezogen auf eine Zeiteinheit relevant ist. Des Weiteren hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß es unabhängig ist vom Fahrzustand, also auch bei stehendem Fahrzeug mit laufendem Motor anwendbar ist.
  • Bevorzugt wird als physikalische Meßgröße für die Belastung der Klimaanlage die Außentemperatur gewählt, da diese einfach zu bestimmen ist und ein Außentemperaturfühler in heutigen Klimaanlagen zumeist Standard ist.
  • Neue Beschreibungsseite 3a:
  • Vorteilhafterweise wird der Kompressor in Abhängigkeit eines Signals eines Verdampfertemperaturfühlers, der die Lufttemperatur oder die Oberflächentemperatur des Verdampfers an seiner Luftaustrittsseite misst, angesteuert. Dadurch kann in bekannter Weise eine Vereisung des Verdampfers verhindert werden, indem der Kompressor bei zu niedrigen Verdampfertemperaturen abgeschaltet bzw. das Hubvolumen reduziert wird. Das Verdampfertemperatursignal wird vorzugsweise auch bei der Auswertung der Zykluszeit für die erfindungsgemäße Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung herangezogen, da die Zykluszeit auch von der Vereisungsgefahr abhängig ist.
  • Wenn der Verdampfertemperaturfühler im Bereich eines Kältemittelausgangs des Verdampfers angeordnet ist, kann die Kälteleistung bei korrekter Kältemittelfüllung gesteigert werden, denn dann befindet sich der Verdampfertemperaturfühler in etwa in dem Bereich, in dem die tiefsten Verdampfertemperaturen auftreten. Die Klimaanlage kann dann immer an der Verdampfervereisungsgrenze betrieben werden, ohne daß eine Vereisungsgefahr für den Verdampfer und ohne daß eine Beschädigungsgefahr für den Kompressor bestünde.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1 Eine schematische Darstellung eines Kältekreises einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs;
  • 2 eine schematische Darstellung eines Verdampfers der Klimaanlage aus 1 in einer Ansicht auf eine Luftaustrittsseite des Verdampfers;
  • 3 eine qualitative Darstellung eines Kennfeldes für die Einschaltdauer des Kompressors pro Zeiteinheit in Abhängigkeit der Außentemperatur, aus dem bei Vorliegen einer bestimmten Außentemperatur und einer bestimmten Einschaltdauer eine Kältemittelunterfüllung ableitbar ist.
  • Ein Kältekreis 10 einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs weist einen Kondensator 12, ein Expansionsorgan 14, einen Verdampfer 16 und einen Kompressor 18 auf, die über Kältemittelleitungen 20, 22, 24 und 26 miteinander verbunden sind. In dem Kältekreis 10 können in bekannter Weise auch ein Kältemittelsammler und/oder Kältemitteltrockner, die in 1 nicht dargestellt sind, vorgesehen sein. Der Kondensator 12 ist mit Außenluft 28 beaufschlagbar zum Abführen der in dem Kondensator entstehenden Wärme. Der Verdampfer 16 ist mit Frischluft und/oder Umluft 30 beaufschlagbar, die in dem Verdampfer 16 abgekühlt wird und als klimatisierte Luft 32 einem Fahrzeuginnenraum, einem Frachtraum oder dergleichen zuführbar ist.
  • Zur Steuerung des Kältekreises 10 ist eine Steuereinheit 34 vorgesehen, mit der insbesondere der Kompressor 18 zur Regulierung der Kälteleistung angesteuert wird. Wenn es sich bei dem Kompressor 18 um einen Kompressor mit festem Hubvolumen handelt, wird dieser zur Regelung der Kälteleistung in bekannter Weise getaktet, also je nach Kältebedarf ein- und ausgeschaltet. Alternativ ist aber auch ein Kompressor mit externer Ansteuerung des Hubvolumens einsetzbar, wie weiter unten beschrieben ist. Die Ansteuerung des Kompressors erfolgt über Steuerleitungen 38 und 40.
  • Weiter weist die Klimaanlage einen Außentemperatursensor 42 auf, der über eine Signalleitung 44 mit der Steuereinheit 34 verbunden ist sowie einen Verdampfertemperaturfühler 46, der über eine Signalleitung 48 mit der Steuereinheit 34 verbunden ist. Wie in 1 und 2 dargestellt, ist der Verdampfertemperaturfühler 46 auf einer Luftaustrittsseite 51 angeordnet und mißt so die Lufttemperatur der abgekühlten Luft 32 unmittelbar nach Austritt aus dem Verdampfer 16, oder er mißt direkt die Oberflächentemperatur des Verdampfers 16 bevorzugt auf der Luftaustrittsseite 51. Dabei ist der Verdampfertemperaturfühler 46 möglichst in einem Bereich angeordnet, der bei Betrieb der Klimaanlage 10 mit maximaler Leistung und optimaler Kältemittelfüllung die tiefsten Verdampfertemperaturen aufweist, da in diesem Bereich die Vereisungsgefahr am größten ist. Dieser Bereich liegt in Hochrichtung 56 des Verdampfers 16 gemäß 2 in etwa in der Mittelebene und in Querrichtung 58 in der Nähe eines Kältemittelsausgangs 50.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren funktioniert wie folgt:
    Der Kompressor 18 arbeitet je nach Leistungsanforderung. Bei Kompressoren mit festen Hubvolumen ist die Einschaltdauer des Kompressors pro Zeiteinheit, also die Zykluszeit, abhängig von dem Kälteleistungsbedart der Klimaanlage. Bei beispielsweise niedrigen Außentemperaturen Taußen ist die Einschaltdauer pro Zeiteinheit niedrig, da der Kompressor weniger Förderleistung erbringen muß. Bei hohen Außentemperaturen Taußen hingegen muß der Kompressor mehr Förderleistung erbringen und wird länger eingeschaltet werden. Die Zykluszeit ist erhöht. Im Extremfall hoher Außentemperaturen läuft der Kompressor kontinuierlich.
  • Im regulären Betrieb der Klimaanlage, wenn eine ausreichende Kältemittelfüllmenge vorliegt, liegt am Kältemittelausgang 50 eine Überhitzung des Kältemittels vor. Das Kältemittel ist in diesem Normalbetrieb am Kältemittelausgang 50 zu einem maximalen Anteil verdampft. Es kann aufgrund des Ölgehalts niemals zu 100% verdampfen.
  • Wenn die Kältemittelmenge sich beispielsweise aufgrund eines Lecks im Kältekreis reduziert, tritt ein Kältemittelmangel auf. Der Bereich, in dem das Kältemittel im Verdampfer 16 vollständig, d.h. zu einem maximalen Anteil, verdampft ist, wird mit sinkender Kältemittelmenge vom Kältemittelausgang 50 zum Kältemitteleingang 60 wandern. Dementsprechend wird der Bereich der tiefsten Verdampfertemperatur ebenfalls in Richtung Kältemitteleingang 60 wandern und der Verdampfertemperaturfühler 46 wird steigende Temperaturen messen. Im Normalbetrieb der Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs liegt die Verdampfertemperatur in allen Lastbereichen in der Regel etwa zwischen 5° und 10°. Bei Auftreten eines Kältemittelmangels steigt diese Temperatur sehr schnell auf ca. 20° bis 30° an. Daher gibt diese Temperatur ein qualitatives Maß für die Überhitzung des Kältemittels. Die Verdampfertemperatur wird über die Signalleitung 48 der Steuereinheit 34 zugeführt. Die Steuereinheit 34 steuert dann den Kompressor 18 derart an, daß dieser eine höhere Kompressionsleistung erbringt, damit der Punkt der vollständigen Verdampfung möglichst am Kältemittelausgang 50 liegt. Mit sinkender Kältemittelmenge erhöht sich somit die Zykluszeit. Im Extremfall wird der Kompressor 18 nicht mehr getaktet und arbeitet kontinuierlich.
  • Liegt jetzt beispielsweise eine relativ niedrige Außentemperatur Taußen, die von dem Außentemperatursensor 42 gemessen und über die Signalleitung 44 der Steuereinheit 34 zugeführt ist, vor, kann das "Nichttakten" des Kompressors 18 nur auf einen Kältemittelmangel zurückzuführen sein. Bei Vorliegen eines Kältemittelmangels wird dann über eine Signalleitung 52 oder eine optischen Anzeige oder dergleichen Signalanzeige ein Kältemittelmangelsignal bereitgestellt und der Kompressor 18 abgeschaltet, damit er nicht aufgrund des Kältemittelmangels beschädigt wird.
  • Auch wenn nicht der Extremfall des kontinuierlichen Betriebs des Kompressors vorliegt, sondern eine Betriebsweise, in der der Kompressor noch taktet, kann ein Kältemittelmangel vorliegen, wie oben beschrieben. Um auch in solchen Fällen eine Kältemittelunterfüllung feststellen zu können, wird die relative Zykluszeit tein/T des Kompressors 18 in Abhängigkeit der Aussentemperatur Taußen ausgewertet. Die relative Zykluszeit ist das Verhältnis der Zeit tein, in der der Kompressor eingeschaltet ist, zur Gesamtdauer T eines bestimmten Zeitintervalls. Wenn der Kompressor 18 getaktet wird, entspricht tein der Summe aus den einzelnen Einschaltzeitdauern eines Taktes. Eine relative Zykluszeit von 1 entspricht einem kontinuierlichen Betrieb des Kompressors 18.
  • In 3 ist eine Beziehung zwischen der relativen Zykluszeit tein/T des Kompressors und der Außentemperatur Taußen qualitativ dargestellt. Unterhalb einer Grenzkurve 54 (schraffierte Fläche), die in Versuchen auf die jeweilige Klimaanlage abgestimmt werden muß und in der Steuereinheit 34 abgespeichert ist, liegt ein Normalbetrieb der Klimaanlage vor mit einer ausreichenden Kältemittelfüllung. Oberhalb der Grenzkurve 54 liegt eine Kältemittelunterfüllung vor, bei der der Kompressor 18 pro Zeiteinheit länger eingeschaltet ist als dies bei der entsprechenden Außentemperatur Taußen mit einer normalen Kältemittelfüllung notwendig wäre. Gemäß diesem in 3 dargestellten Kennfeld wird in der Steuereinheit 34 in Abhängigkeit der Außentemperatur Taußen und der Einschaltzeit tein des Kompressors die Kältemittelunterfüllung bestimmt, indem ein Istwert der Zykluszeit gemessen und mit der für den Normalbetrieb bei gegebener Außentemperatur gemäß dem Kennfeld zu erwartenden Sollwert verglichen wird. Ist der Istwert kleiner als der Sollwert liegt ein Kältemittelmangel vor und der Kompressor 18 wird abgeschaltet und das Kältemittelmangelsignal bereitgestellt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch bei Klimaanlagen mit einem Kompressor mit regelbarem Hubvolumen und externer Ansteuerung einsetzbar. In diesem Fall wird ein Kältemittelmangel in analoger Weise bestimmt, indem zur Auswertung im wesentlichen die Zykluszeit durch das Hubvolumen ersetzt wird, da das Hubvolumen wie die Zykluszeit ein Maß für die Kälteleistung der Klimaanlage darstellt. Zwar ist das Hubvolumen nicht direkt meßbar, jedoch kann als Maß für das Hubvolumen das Kompressoransteuersignal, in Abhängigkeit dessen das Hubvolumen eingestellt wird, verwendet werden.

Claims (4)

  1. Verfahren zur Bestimmung einer Kältemittelunterfüllung in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs, bei dem eine physikalische Messgröße, die ein Maß für die Belastung der Klimaanlage ist, bestimmt wird und bei dem eine Zustandsgröße, die ein Maß für die Kälteleistung der Klimaanlage ist, bestimmt wird und aus diesen beiden Größen ein Vorliegen einer Kältemittelunterfüllung abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltdauer (tein) eines Kompressors (18) der Klimaanlage pro Zeiteinheit (T) oder ein dem Hubvolumen des Kompressors entsprechendes Signal die Zustandsgröße bildet, wobei gemäß einem vorbestimmten Kennfeld für die Einschaltdauer pro Zeiteinheit (tein/T) in Abhängigkeit der Außentemperatur (Taußen) die Unterfüllung aus dem Kennfeld bestimmt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die physikalische Meßgröße die Außentemperatur (Taußen) ist.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressor (18) in Abhängigkeit eines Signals eines Verdampfertemperaturfühlers (46), der die Lufttemperatur oder die Oberflächentemperatur des Verdampfers (16) an einer Luftaustrittsseite (51) misst, angesteuert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfertemperaturfühler (46) an dem Verdampfer (16) im Bereich eines Kältemittelausgangs (50) angeordnet ist.
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