DE19829761C2 - Verfahren und Leitungsverbinder zum Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten - Google Patents
Verfahren und Leitungsverbinder zum Verbinden von warmfest lackisolierten DrähtenInfo
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Abstract
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Leitungsverbinder zum Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten zu schaffen, die sowohl die Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Festigkeit der Verbindung als auch der elektrischen Eigenschaften bei höheren Frequenzen des wechselstromdurchflossenen Litzenleiters bezüglich der Stromverdrängung in der unmittelbaren Verbindungsstelle zwischen den Drähten entspricht. DOLLAR A Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden die Drähte 4 zweier Leiter in einen Leitungsverbinder 1 beidseitig druckbeauflagt eingeschoben, wobei ein Lotblock 3 im Inneren des Leitungsverbinders 1 erwärmt wird und dessen maximale Schmeltemperatur unterhalb der Erweichungstemperatur des warmfesten Drahtisolierlackes liegt. Die Druckbeauflagung wird während der Erwärmung aufrecht erhalten, bei Erreichen der Fließfähigkeit des Lotes werden die Drähte 4 weiter eingeschoben, bis die blanken Drahtquerschnittsflächen der Drahtenden sich untereinander oder den leitfähigen Boden des Leitungsverbinders 1 im lötbaren Abstand annähern, berühren. Anschließend entfallen die Druckbeauflagungen und eine Fixierung der Drähte 4 und des Leitungsverbinders 1 erfolgt solange, bis das Lot erstarrt ist. Der vorgeprägte Leitungsverbinder 1 besitzt im Inneren eine oder mehrere definierte nach innen sich verjüngende, schräge Führungsflächen 2 und es ist in seinem Inneren noch einen Lotblock 3, angeordnet. DOLLAR A Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen neben ...
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Leitungsverbinder zum Verbinden von
warmfest lackisolierten Drähten. Besonders eignet sie sich für Litzenleiter, wie sie zum
Beispiel bei elektrischen Maschinen Anwendung finden.
Es ist bekannt, Litzenleiter sowohl mittels Schweißen als auch mittels Löten miteinander so
zu verbinden, daß auch die elektrische Verbindung bestimmten Qualitätsanforderungen
entspricht.
Aus der DE 41 22 777 A1 ist ein Verfahren zum Widerstandsschweißen von
Leitungsdrähten bekannt, bei welchem die zu verbindenden Teile in einer rinnenförmigen
Aussparung eines Preßschweißgerätes gegeneinander fixiert und mittels Druck von einer
Gegenelektrode und Stromdurchgang zusammengefügt werden. Dabei werden die
Schweißparameter so gewählt, daß an den Grenzflächen zumindest ein zu verbindendes
Material verflüssigt wird und dadurch die Leitungsdrähte mittels des geschmolzenen
Materials verbunden werden.
Bei einem Schutzgasschweißverfahren nach der DE 38 30 148 A1 werden warmfest
lackisolierte Drähte mit Anschlußelementen verbunden, indem vor oder während des
Schweißvorganges mittels Pluspolung der Schweißelektrode die warmfeste Lackisolation
eines minusgepolten Drahtes im unmittelbaren Verbindungsbereich der Schweißverbindung
zerstört wird. Erst diese kathodische Reinigung des Drahtes ermöglicht die Verschweißung
zwischen Draht und Anschlußelement.
Ein weiteres insbesondere in großem Umfang zum Verbinden von Litzenleitern eingesetztes
Verfahren ist das Ultraschallschweißen, wie z. B. aus der DE 37 45 065 C2 bekannt.
In der DE 27 23 029 C1 ist ein Verfahren zum thermischen Verbinden von lackisolierten
Drähten beschrieben, wobei eine portionierte Lotmenge im Inneren eines
Leitungsverbinders erwärmt wird. Allerdings wird hier die Lackschicht in ausreichendem
Maße aufgebrochen und es handelt sich hierbei nur zum Teil um lackisolierte Drähte.
Aus der DE 27 39 418 C2 ist ein weiteres Verfahren bekannt, wobei das Innere eines
Leitungsverbinders mit einem Lötmaterial beschichtet ist und die miteinander zu
verbindenden Drahtenden in das Innere eingebracht und anschließend zusammengequetscht
und erhitzt werden. Damit eine entsprechende Verbindung der Drahtenden erfolgt, ist
hierbei allerdings ein Abschmelzen der Lackisolation erforderlich.
In der DD 157 383 ist ein Verfahren zum thermischen Verbinden dünner Drähte
beschrieben, wobei die zu verbindenden Drahtenden in einen Leitungsverbinder beidseitig
parallel axial druckbeaufschlagt eingeschoben werden und die Druckbeaufschlagung
während der Erwärmung der Drähte aufrecht erhalten wird. Hierbei handelt es sich um ein
Stumpfschweißen blanker Drähte.
In der Regel arbeiten bekannte Verfahren mit thermischer Isolierlackentfernung, wobei
durch die hohen Schweiß- oder Löttemperaturen der Isolierlack vor oder während der
Verbindungsherstellung abgebrannt oder bei Verwendung sogenannter lötbarer Lackdrähte
chemisch umgewandelt wird. Oft beeinflussen aber die Isolierlackrückstände die Qualität
der auf diese Weise erzielten Verbindungen negativ. Die sicherste Verfahrensweise aus dem
Stand der Technik zum Herstellen einer qualitativ hochwertigen Verbindung, ist das sehr
aufwendige mechanische Entfernen des warmfesten Isolierlackes von der Drahtoberfläche.
Diese Verfahrensweise ist jedoch bei Litzenleitern unmöglich, da die innen liegenden
Einzelleiter nicht ohne Zerstörung der Litzenstruktur zugänglich sind. Bei allen anderen aus
dem Stand der Technik bekannten Verfahren ist ein relativ höher Energieeinsatz
erforderlich. Zudem wird zur Erreichung der elektrisch und mechanisch festen Verbindung
jeweils ein längeres Stück des Litzenleiters benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und einen Leitungsverbinder zum
Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten, insbesondere von Drähten von
Litzenleitern zu schaffen, die sowohl die Anforderungen hinsichtlich der mechanischen
Festigkeit der Verbindung als auch der elektrischen Eigenschaften bei höheren Frequenzen
des wechselstromdurchflossenen Litzenleiters bezüglich der Stromverdrängung in der
unmittelbaren Verbindungsstelle zwischen den Drähten entspricht.
Die erfindungsgemäße Lösung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten und
dritten Patentanspruches beschrieben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen neben den bereits in der Problemstellung
genannten insbesondere darin, daß die Isolation der einzelnen Litzenleiter nicht zerstört
werden muß. Die Litzenstruktur bleibt auch im Bereich der Leitungsverbindung elektrisch
erhalten und die Stromverdrängung kann sich hierbei nicht negativ auswirken.
Eine vorteilhafte Variante des Verfahrens zur Herstellung der Leitungsverbindung ist in
Anspruch 2 angegeben. Hier wird eine radiale Druckbeaufschlagung auf die Mantelfläche
des Leitungsverbinders bis zur Erstarrung des Lots vorgenommen.
Der Lotblock des Leitungsverbinders kann nach Anspruch 4 vorteilhaft mit einem höheren
Silberanteil versehen sein. Damit wird die Leitfähigkeit der stromführenden Lotschicht
erhöht.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der Zeichnung in einer bevorzugten
Ausführungsform für einen im Gesamtquerschnitt rechteckigen Litzenleiter beschrieben
werden.
Es zeigen
Fig. 1 den Querschnitt eines rechteckigen Leitungsverbinders,
Fig. 2 den Längsschnitt durch einen Leitungsverbinder mit einem eingelegten Lotblock als
Verbindungselement und
Fig. 3 den Längsschnitt durch einen Leitungsverbinder mit den eingelegten Drähten nach
dem Verbindungsvorgang.
Der Leitungsverbinder 1 besitzt im bevorzugten Ausführungsbeispiel vorzugsweise einen
rechteckförmigen Querschnitt mit abgerundeten Kanten und eine vorgeprägte Oberfläche.
Vorgefertigtes Hohlprofilmaterial wird durch ein Prägewerkzeug so bearbeitet, daß mehrere
definiert auf den Querschnitt der zu verbindenden Drähte 4 eines Litzenleiters abgestimmte,
nach innen sich verjüngende, schräge Führungsflächen 2 entstehen. Sinnvollerweise sind
vier Führungsflächen 2 auf dem Umfang des abgerundeten Rechteckprofils verteilt. Im
vorliegenden Fall sind pro Hälfte Leitungsverbinder 1, die nach innen sich verjüngenden,
schrägen Führungsflächen 2 zweimal hintereinander vorgesehen.
Werden die Enden der Drähte 4 zweier Litzenleiter von beiden Seiten druckbeaufschlagt
eingeschoben, werden die einzelnen Drähte 4 durch die Führungsflächen 2 fest aneinander
gepreßt und damit in einer definierten Lage geführt. In der Mitte des Leitungsverbinders 1 ist
ein erfindungsgemäßer Lotblock 3 vorzugsweise zentriert angeordnet. Seine äußeren
Abmessungen sind dabei dem durch die Führungsflächen 2 vorgegebenen Querschnitt des
inneren freien Querschnittes des Leitungsverbinders 1 angepaßt. In einer anderen
Ausführungsform ist der Lotblock vor dem Prägen der Führungsflächen 2 eingelegt und
verändert seine Form entsprechend während des Prägevorganges. Der Lotblock 3 besteht
vorzugsweise aus einem Weichlot mit erhöhten Silberanteil. Mit speziellen
Lotzusammensetzungen kann die Leitfähigkeit der stromführenden Lotschicht auf die
jeweiligen Bedingungen genau eingestellt werden.
Zur besseren Verbindung des Lotes mit dem Leitungsverbinder 1 ist es von Vorteil, wenn
die Innenfläche des Leitungsverbinders 1 oder zumindestens ein Teil, wie z. B. an der Stelle,
wo der Lotblock 3 angeordnet ist, verzinnt ist oder eine zum Löten vorbereitete Innenfläche
besitzt.
Sind die Drähte 4 druckbeaufschlagt bis an den Lotblock 3 eingeschoben, erfolgt ein
Erwärmen des Lotblockes 3. Eine Erwärmung ist vorteilhaft über bekannte Verfahren
mittels Induktion oder Ultraschall durchführbar. Die Schmelztemperatur des Lotes liegt
unter der Erweichungstemperatur des warmfesten Isolierlackes. Wird durch das Erwärmen
die Fließfähigkeit des Lotes erreicht, werden durch die aufrechterhaltene
Druckbeaufschlagung beide Drahtenden weiter eingeschoben, bis die blanken
Drahtquerschnittsflächen der Drahtenden sich untereinander im lötbaren Abstand annähern.
Dann werden die Drähte 4 der Litzenleiter fixiert und die Mantelfläche des
Leitungsverbinders 1 wird von außen radial ebenfalls druckbeaufschlagt. Damit werden die
einzelnen Drähte 4 des Litzenleiters gepreßt. Nach dem Pressvorgang erfolgt ein Fixieren
des Leitungsverbinders 1 während der gesamten Erstarrungsphase. Durch das
erfindungsgemäße Verfahren verteilt sich das Lot in die freien Zwischenräume 5 der
einzelnen Drähte 4 des Litzenleiters, zwischen die beiden Querschnittsflächen der Enden der
Litzenleiter und im Inneren des Leitungsverbinders 1 zwischen der Oberfläche der außen
liegenden Drähte 4 der Litzenleiter und der Innenfläche des Leitungsverbinders 1, bedingt
sowohl durch die Kapillarwirkung als auch durch die von außen wirkende
Druckbeaufschlagung.
Somit wird die gesamte zur Verfügung stehende Innenfläche zur Erzielung der
mechanischen Festigkeit genutzt. Die elektrische Verbindung der einzelnen Drähte erfolgt
nur über deren blanke Querschnittsflächen. Damit wird der Vorteil des Litzenleiters im
Hinblick auf die Stromverdrängung durch die elektrische Verbindung nicht wieder
aufgehoben.
Außerdem verteilt sich noch Lot in die Hohlräume des Leitungsverbinders 1, die durch die
Prägung der Oberfläche des Leitungsverbinders 1 entstanden sind. Diese mit Lot gefüllten
Hohlräume stellen einen Lotvorrat dar, der für eine mögliche Selbstheilung der
erfindungsgemäßen Verbindung dienen kann.
In einer anderen nicht näher dargestellten Variante ist der Leitungsverbinder U-förmig
ausgebildet. Dabei werden die Enden der Litzenleiter aus einer Richtung gegen den am
Boden anliegenden Lotblock gedrückt. Die Verfahrensschritte sind die gleichen wie bei dem
oben bereits beschriebenen Leitungsverbinder.
1
- Leitungsverbinder
2
- Führungsflächen
3
- Lotblock
4
- Drähte eines Litzenleiters
5
- freie Zwischenräume
Claims (4)
1. Verfahren zum thermischen Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten,
insbesondere von Drähten von Litzenleitern,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Drähte (4) in einen Leitungsverbinder (1) beidseitig oder einseitig parallel axial druckbeaufschlagt eingeschoben werden,
- - daß ein Lotblock (3) im Inneren des Leitungsverbinders (1) erwärmt wird, wobei die maximale Schmelztemperatur des Lotes unterhalb der Erweichungstemperatur des warmfesten Drahtisolierlackes liegt,
- - daß die Druckbeaufschlagung während der Erwärmung aufrecht erhalten wird, bei Erreichen der Fließfähigkeit des Lotes die Drähte (4) weiter eingeschoben werden, bis die blanken Drahtquerschnittsflächen der Drahtenden sich untereinander oder den leitfähigen Boden des Leitungsverbinders (1) im lötbaren Abstand annähern,
- - daß die Druckbeaufschlagungen anschließend entfallen und eine Fixierung der Drähte (4) und des Leitungsverbinders (1) solange erfolgt, bis das Lot erstarrt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß außen die Mantelfläche des Leitungsverbinders (1) zusätzlich radial druckbeaufschlagt
wird.
3. Leitungsverbinder zum Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten, insbesondere
von Drähten von Litzenleitern,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß im Inneren eines vorgeprägten Leitungsverbinders eine oder mehrere definierte nach innen sich verjüngende, schräge Führungsflächen (2) angeordnet sind,
- - daß im Inneren des Leitungsverbinders (1) ein Lotblock (3), vorzugsweise zentriert, angeordnet ist und
- - daß die Innenfläche oder Teile der Innenfläche des Leitungsverbinders (1) lötbar, vorzugsweise verzinnt sind.
4. Leitungsverbinder zum Verbinden von warmfest lackisolierten Drähten nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lotblock (3) im Inneren des Leitungsverbinders (1) aus einem Weichlot mit
erhöhtem Silberanteil besteht.
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