DE19820640A1 - Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs - Google Patents
Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen WerkzeugsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs, insbesondere eines Endo-Werkzeugs mit den Verfahrensschritten: DOLLAR A Eingeben einer werkzeugspezifischen, maximal zulässigen Belastungsmenge in einen Rechner; Erfassen einer Teilbelastungsmenge resultierend aus einer aktuellen Behandlung und Addieren dieser Teilbelastungsmenge zu einer zustandsspezifischen Gesamtbelastungsmenge resultierend aus vorhergehenden Behandlungen; Vergleichen der maximal zulässigen Belastungsmenge mit der aktualisierten Gesamtbelastungsmenge; sowie Ausgeben eines Austauschsignals, falls die Gesamtbelastungsmenge die zulässige Belastungsmenge erreicht oder überschreitet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung und
Erkennung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs
insbesondere eines Bohrers, Schneidwerkzeugs, Schraubbits und
dergleichen.
Beispielsweise in der Zahnmedizin werden übliche
Zahnbehandlungen mittels eines elektrisch angetriebenen Bohrers
ausgeführt, der in einem zahnmedizinischen Handstück gelagert
ist. Für den Antrieb wird im allgemeinen ein kollektorloser
Gleichstromantrieb verwendet, wie er beispielsweise von der
Firma KaVo unter der Bezeichnung "INTRAmatic LUX" vertrieben
wird. Diese Art von Antrieb kann für bestimmte Einsatzzwecke
mit dem in der Zahnmedizin eingesetzten Steuerungsaufwand in
einem untersten Drehzahlbereich von circa 2000 bis 4000
Umdrehungen pro Minute bis in einen obersten Drehzahlbereich
von circa 40000 bis 60000 Umdrehungen pro Minute bei einem
Drehmoment von 2 bis 3 Ncm betrieben werden.
Zur Wurzelkanalaufbereitung werden indessen flexible
Endo-Werkzeuge verwendet, mittels denen Wurzelkanäle, die
unterschiedliche Durchmesser und unterschiedlichste Verläufe
aufweisen können, ausgeräumt werden. Dies geschieht z. B. mit
einem sich zur Spitze hin verjüngenden, flexiblen,
spiralförmigen Bohrer mit einer Länge von circa 20 bis 30 mm,
der sich bei seiner Drehung in den Wurzelkanal schraubt, wobei
durch Herausziehen dieses Bohrers der Kanal ausgeräumt wird.
Laut Angabe der Hersteller dieser Art von Bohrern beträgt
dessen Arbeitsdrehzahlbereich circa 100 bis 500 Umdrehungen pro
Minute, in Sonderfällen bis zu 1800 Umdrehungen pro Minute. Um
daher den für derartige Werkzeuge optimalen Arbeitsbereich zu
erreichen, müssen bei den vorstehend genannten Elektromotoren
mit dem vorstehend genannten Drehzahl-Spektrum von 2000 bis
4000 Umdrehungen pro Minute Untersetzungen von i=16-20 : 1
nachgeschaltet werden. Durch derartige Getriebe wird zwar das
Einsatzgebiet bekannter Elektromotoren für den medizinischen
Bereich auch auf den Antrieb von flexiblen Spiralbohrern dieser
Gattung erweitert. Jedoch bewirkt das Untersetzungsgetriebe
gleichzeitig auch eine Drehmomenterhöhung um eben diesen
Faktor, reduziert um den Wirkungsgradverlust des Getriebes.
Untersuchungen der Erfinderin haben ergeben, daß mit diesem
Drehmoment nahezu alle zur Zeit eingesetzten Endo-Werkzeuge
beispielsweise zur Wurzelkanalaufbereitung mehrfach über deren
Bruchgrenze belastet werden. Es hat sich nämlich gezeigt, daß
beispielsweise die feinsten Spiralbohrer für das Ausräumen von
Wurzelkanälen bis maximal 0,2 Ncm belastet werden dürfen. Bei
einem Überschreiten dieser Drehmomentgrenze kann der
Spiralbohrer abbrechen und in dem zu behandelnden Wurzelkanal
stecken bleiben. Derartige Unfälle lassen sich zumeist nur
durch einen operativen Eingriff beheben.
Aus diesem Grunde werden beispielsweise flexible Spiralbohrer
hauptsächlich manuell, d. h. ohne den elektrischen Antrieb
betätigt und darüber hinaus oft nur ein einziges Mal
eingesetzt, um die Gefahr eines Bruchs in Folge von
Formänderungen über die Elastizitätsgrenze zu verringern.
Gemäß einem hausinternen Stand der Technik hat die Erfindern
nunmehr ein elektrisches Antriebsgeräts für medizinische Bohr-,
Schneid- und Schraubwerkzeuge mit jeweils einem vorbestimmbaren
Umdrehungsbereich und einer einstellbaren, maximal zulässigen
Drehmomentbelastungsgrenze entwickelt, das einen elektrischen
Schrittmotor aufweist, dessen maximales Drehmoment und Drehzahl
über die Stromstärke und die Drehfeldfrequenz vorgegeben werden
kann. Umfangreiche Experimente erbrachten das Ergebnis, daß mit
einem Schrittmotor als Antrieb für derzeit bekannte Endo-Werk
zeuge deren Abbrechen im praktischen Einsatz verhindert
wird. Hierbei macht man sich den Effekt des "außer Tritt
Fallens" von Schrittmotoren zunutze, der maximal ein Blockieren
des Motors bei Überlastung bewirkt. Der regelungstechnische
Aufwand bleibt dabei äußerst gering und beschränkt sich im
wesentlichen auf das Einstellen der Stromstärke und der
Impulsgebung für den Schrittmotor.
In anderen Worten ausgedrückt, ermöglicht diese Entwicklung den
erweiterten Einsatz elektrischer Antriebe auf Werkzeuge mit
geringer Bruchlast bei einer erheblichen Verringerung der
Gefahr eines Abbrechens des Werkzeugs. Damit wird die
Möglichkeit eröffnet, ein Werkzeug mehrmals zu verwenden. Es
hat sich nunmehr herausgestellt, daß die von der Erfinderin
zwischenzeitlich ermittelten Bruchbelastungsgrenzen für
Endo-Werkzeuge mit zunehmender Einsatzdauer Veränderungen
unterworfen sind. Im Rahmen von Versuchen konnte somit
analytisch für einige Endo-Werkzeuge eine Maximal-Ver
wendungsdauer ermittelt werden, innerhalb der die
Bruchwahrscheinlichkeit gering und die Schneidfähigkeit der
Werkzeuge ausreichend ist. Bei Überschreiten dieser Maxi
mal-Verwendungsdauer zeigten sich vermehrt Brüche in Folge von
Materialermüdung sowie eine erhebliche Verschlechterung des
erzielten Schnittbildes.
Um somit die Leistungsfähigkeit sowie das Sicherheitspotential
des von der Erfinderin neu entwickelten Antriebskonzeptes voll
ausnützen zu können, ist eine möglichst genaue Kenntnis über
den Zustand des verwendeten Werkzeugs erforderlich, um in jedem
Fall ein Abbrechen, nicht etwa in Folge eines unsachgemäßen
Antriebs (Überlastung), sondern in Folge einer Materialermüdung
bei zu langem Einsatz zu verhindern.
Angesichts dieser Problematik ist es die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Zustandserkennung
eines medizinischen Werkzeugs, insbesondere eines
Endo-Werkzeugs bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird Verfahren zur Überwachung des Zustands
eines medizinischen Werkzeugs, insbesondere eines Endo-Werk
zeugs vorgeschlagen, welches zumindest die nachfolgenden
Schritte umfaßt:
- a) Eingeben einer werkzeugspezifischen, d. h. bezüglich eines bestimmten Werkzeugs vorab ermittelten, maximal zulässigen Belastungsmenge in einen Rechner,
- b) Erfassen einer Teilbelastungsmenge resultierend aus einer aktuellen Behandlung und Addieren dieser Teilbelastungsmenge zu einer zustandsspezifischen Gesamtbelastungsmenge resultierend aus vorhergehenden Behandlungen,
- c) Vergleichen der maximal zulässigen Belastungsmenge mit der aktualisierten Gesamtbelastungsmenge und
- d. Ausgeben eines Austauschsignals, falls die Gesamtbelastungsmenge die zulässige Belastungsmenge erreicht oder überschreitet.
Durch das vorstehend beschriebene Verfahren wird folglich für
ein Werkzeug, z. B. einen flexiblen Spiralbohrer eine
Maximalbelastungsmenge ermittelt für die das Risiko eines
Bruchs minimal ist und fortlaufend die Ist-Belastungsmenge für
dieses Werkzeug erfaßt und mit der Maximalbelastungsmenge
verglichen. Auf diese Weise kann ein ausreichend guter Zustand
des Werkzeugs gewährleistet werden.
Gemäß Anspruch 2 ist die Belastungsmenge als eine theoretische
Größe definiert, welche aus der gefahrenen Umdrehungszahl bzw.
Umdrehungsgeschwindigkeit, dem Drehmoment, sowie der
Behandlungsdauer bestimmt wird. Zusätzlich oder alternativ kann
die Anzahl an Sterilisationszyklen als Größe für die
Belastungsmenge dienen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Flußdiagramm bezüglich des Programmablaufs für
eine Einsatzdauer-Überwachung und
Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm bezüglich des Programmablaufs für
eine Sterilisationszyklus-Überwachung am Beispiel eines
Spiralbohrers.
Vorab sei darauf hingewiesen, daß erfindungsgemäß eine Art
Magazin für unterschiedliche Werkzeuge in Form einer Anzahl von
Behältern oder Kästchen vorbereitet ist, in denen die Werkzeuge
numeriert oder anderweitig codiert gebunkert sind. Ein nicht
weiter dargestellter Rechner, welchem die Anzahl, Lage,
und/oder Art der einzelnen Werkzeuge vorab eingegeben worden
ist, verwaltet diese Behälter und ordnet jedem Werkzeug
zustandsspezifische Werte zu, wie nachfolgend noch beschrieben
wird.
Das Einsatzdauer-Überwachungsprogramm gemäß der Fig. 1 kann
entweder manuell vor Beginn einer Behandlung oder automatisch
bei jeder in Betriebnahme eines elektrischen Antriebsgeräts
insbesondere eines Schrittmotors gestartet werden, der im Fall
einer Wurzelbehandlung eingesetzt wird.
Zu Beginn wählt der behandelnde Arzt aus dem Magazin einen
Behälter, vorzugsweise gefüllt mit nur der Art von Werkzeugen,
welche für die beabsichtigte Behandlung besonders geeignet ist,
aus und entnimmt eines dieser Werkzeuge aus dem Behälter.
Anschließend gibt der Arzt den Code dieses Werkzeugs in den
Rechner ein. Alternativ hierzu kann der Rechner mit einer
geeigneten Sensorik ausgestattet sein, die ihm ein
automatisches Einlesen und Erkennen des ausgewählten Werkzeugs
ermöglicht.
Wie eingangs bereits angedeutet wurde, lassen sich für jedes
beispielsweise in der Zahnmedizin verwendete Werkzeug spezielle
Werte hinsichtlich max. Umdrehungszahl und Belastung,
Einsatzdauer usw. sowie eine Maximalzahl an
Sterilisationszyklen analytisch ermitteln, aus denen eine
maximale Belastungsmenge als eine theoretische Größe bestimmt
werden kann, bei deren Überschreiten ein erheblicher Anstieg an
Ermüdungsbrüchen festzustellen ist. Diese maximal zulässigen
Werte bzw. die max. Belastungsmenge werden dem Rechner für
jedes im Magazin befindliche Werkzeug bei dessen Einsortieren
entweder manuell oder automatisch per Sensor eingegeben, so daß
der Rechner bei entsprechendem Code-Aufruf die
werkzeugspezifischen Werte aufrufen kann.
Nachdem das Werkzeug, beispielsweise ein flexibler Spiralbohrer
für eine Wurzelkanalaufbereitung, in das Handstück eingesetzt
und der Rechner über das verwendete Werkzeug informiert ist,
beginnt der Arzt mit der Behandlung, in dem das Antriebsgerät
angefahren wird. Mit Anfahren des Antriebsgeräts mißt der
Rechner fortlaufend beispielsweise die Betriebszeitdauer, die
Stromhöhe als Ausgangswert zur Bestimmung der Belastungshöhe,
die Drehzahl und/oder im Falle eines Schrittmotors die Anzahl
von Takten als Referenzwert gefahrener Umdrehungen und
speichert diese Werte als zustandsspezifische Werte in einem
Zwischenspeicher ab.
Nach Beendigung der Behandlung schaltet der Arzt das
Antriebsgerät ab oder gibt alternativ ein Beendigungssignal dem
Rechner ein, um diesem das Behandlungsende für dieses Werkzeug
anzuzeigen. Der Rechner wertet nunmehr die gemessenen und
abgespeicherten zustandsspezifischen Werte aus, welche ein
Belastungsprofil für die vergangene Behandlung darstellen und
errechnet hieraus eine theoretische Teilbelastungsmenge. Diese
Teilbelastungsmenge wird nunmehr einer Gesamtbelastungsmenge
aus ggf. vorhergehenden Behandlungen mit dem selben Werkzeug
hinzu addiert, um somit die Gesamtbelastungsmenge für dieses
Werkzeug zu aktualisieren. Hierauf wird dieses Programm
beendet.
Nach Beendigung des vorstehend beschriebenen Programmablauf
führt der Rechner ein Sterilisationszyklen-Überwachungsprogramm
aus.
Das vom Arzt verwendete Werkzeug wird nach der Behandlung in
den Behälter zurückgesteckt. Behälter und Werkzeuge werden
anschließend gereinigt und einem Sterilisationsvorgang
unterzogen. Es hat sich in Versuchen gezeigt, daß dieser
Sterilisationsvorgang die Werkzeuge angreift und zu einer
beschleunigten Materialalterung insbesondere einem Abstumpfen
der Werkzeuge führt. Aus diesem Grunde zählt der Rechner nach
jeder Behandlung die Anzahl an Sterilisationszyklen, um somit
die Gesamtzahl an Sterilisationszyklen für dieses verwendete
Werkzeug zu aktualisieren.
Der Rechner vergleicht nunmehr gemäß der Fig. 2 nach
Aktualisieren der tatsächlichen zustandsspezifischen Werte,
insbesondere der Gesamtzahl an Sterilisationszyklen sowie der
Gesamtbelastungsmenge diese Ist-Werte mit den maximal
zulässigen, werkzeugspezifischen Werten für das verwendete
Werkzeug und gibt bei Erreichen oder Überschreiten eines der
Maximalwerte ein Warnsignal aus, welches dem Arzt den
notwendigen Austausch dieses Werkzeugs anzeigt. In diesem Fall
wird der Arzt das Werkzeug nicht mehr im Behälter ablegen,
sondern durch ein Neues ersetzen.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird in
diesem Ausführungsbeispiel erst nach Beendigung einer
Behandlung der Ist-Zustand des Werkzeugs ermittelt und mit dem
maximal zulässigen Zustand verglichen. Es kann jedoch der Fall
auftreten, daß bereits während einer Behandlung beispielsweise
die maximale Benutzungsdauer d. h. die vorbestimmte maximale
Gesamtbelastungsmenge erreicht oder sogar überschritten wird.
Um dieses Problem auf einfache Weise zu lösen, wird gemäß dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel bei der Bestimmung der
maximalen Gesamtbelastungsmenge ein Sicherheitsfaktor mit
eingerechnet, der derart gewählt ist, daß im Rahmen einer
durchschnittlichen Behandlung mit dem entsprechenden Werkzeug
diese tatsächliche max. Belastungsmenge nicht erreicht werden
kann.
Alternativ zu dieser einfachen Vorgehensweise, könnte
insbesondere der Programmablauf für die Einsatzdauer-Über
wachung gemäß der Fig. 1 derart geändert werden, daß eine
zusätzliche Programmschlaufe "Erfassen des Werkzeugzustands und
Vergleich des Ist-Werkzeugzustand mit der max.
Gesamtbelastungsmenge" vor dem in Fig. 1 gezeigten Schritt
"Bohrer prüfen" eingefügt wird, so daß ein entsprechendes
Warnsignal ggf. auch während der Behandlung an den Arzt
ausgegeben werden kann. In diesem Fall könnte der
Sicherheitsfaktor für jedes Werkzeug reduziert und die
Standzeit des Werkzeugs noch weiter verlängert werden.
Claims (5)
1. Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen
Werkzeugs, insbesondere eines Endo-Werkzeugs, gekennzeichnet
durch die folgenden Verfahrensschritte:
- a) Eingeben einer werkzeugspezifischen, maximal zulässigen Belastungsmenge in einen Rechner,
- b) Erfassen einer Teilbelastungsmenge resultierend aus einer aktuellen Behandlung und Addieren dieser Teilbelastungsmenge zu einer zustandsspezifischen Gesamtbelastungsmenge resultierend aus vorhergehenden Behandlungen,
- c) Vergleichen der maximal zulässigen Belastungsmenge mit der aktualisierten Gesamtbelastungsmenge und
- d) Ausgeben eines Austauschsignals, falls die Gesamtbelastungsmenge die zulässige Belastungsmenge erreicht oder überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Belastungsmenge eine theoretische Größe ist, welche aus der
Umdrehungszahl, dem Drehmoment, sowie der Behandlungsdauer
bestimmbar ist.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Werkzeuge in einem Behälter
gelagert und jeweils mit einem Code versehen sind, denen
jeweils die werkzeugspezifischen sowie zustandsspezifischen
Größen zugeordnet werden.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß nach jeder Behandlung mit dem selben
Werkzeug die Anzahl an Sterilisationszyklen bezüglich dieses
Werkzeugs gezählt und mit einer werkzeugspezifischen
Maximalzahl an Sterilisationszyklen verglichen wird, wobei für
den Fall daß die Maximalzahl erreicht oder überschritten ist,
das Austauschsignal ausgegeben wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Austausch eines Werkzeugs dem Rechner
mitgeteilt wird, worauf die zustandsspezifischen Größen
zurückgesetzt werden.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19820640A DE19820640A1 (de) | 1998-05-08 | 1998-05-08 | Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs |
| BR9906430-8A BR9906430A (pt) | 1998-05-08 | 1999-05-10 | Aparelho de trabalho para brocas, instrumentos de corte e chaves de parafuso para finalidades médicas |
| EP99924915A EP1049416B1 (de) | 1998-05-08 | 1999-05-10 | Arbeitsgerät für bohr-, schneid- und schraubwerkzeuge zu medizinischen zwecken |
| DE59914125T DE59914125D1 (de) | 1998-05-08 | 1999-05-10 | Arbeitsgerät für bohr-, schneid- und schraubwerkzeuge zu medizinischen zwecken |
| JP2000547929A JP2002514464A (ja) | 1998-05-08 | 1999-05-10 | 医療目的のための穿孔、切断およびネジ締め器具の作業装置 |
| PCT/EP1999/003174 WO1999058076A1 (de) | 1998-05-08 | 1999-05-10 | Arbeitsgerät für bohr-, schneid- und schraubwerkzeuge zu medizinischen zwecken |
| US09/479,138 US6616446B1 (en) | 1998-05-08 | 2000-01-07 | Working device for drilling, cutting and screwdriver instruments used for medical purposes |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19820640A DE19820640A1 (de) | 1998-05-08 | 1998-05-08 | Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19820640A1 true DE19820640A1 (de) | 1999-11-11 |
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|---|---|---|---|
| DE19820640A Withdrawn DE19820640A1 (de) | 1998-05-08 | 1998-05-08 | Verfahren zur Überwachung des Zustands eines medizinischen Werkzeugs |
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|---|---|
| DE (1) | DE19820640A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10219166B4 (de) * | 2002-04-29 | 2005-11-24 | Heribert Schmid | Medizinische Behandlungsvorrichtung |
| CN106181579A (zh) * | 2016-08-23 | 2016-12-07 | 西安交通大学 | 一种基于多传感器电流信号的刀具磨损监测方法 |
| EP3501745A1 (de) * | 2017-12-22 | 2019-06-26 | Etablissements Georges Renault | Verfahren zur bestimmung des schadens eines drehwerkzeugs, und entsprechende vorrichtung |
| WO2020248037A1 (pt) | 2019-06-13 | 2020-12-17 | M3 Health Indústria E Comércio De Produtos Médicos, Odontológicos E Correlatos S.A. | Torquímetro eletrônico apto para mensurar e enviar dados de leitura via interface sem fio e sistema que compreende o dito torquímetro |
-
1998
- 1998-05-08 DE DE19820640A patent/DE19820640A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR3075678A1 (fr) * | 2017-12-22 | 2019-06-28 | Etablissements Georges Renault | Procede de determination du dommage d'un outil tournant, et dispositif correspondant |
| WO2020248037A1 (pt) | 2019-06-13 | 2020-12-17 | M3 Health Indústria E Comércio De Produtos Médicos, Odontológicos E Correlatos S.A. | Torquímetro eletrônico apto para mensurar e enviar dados de leitura via interface sem fio e sistema que compreende o dito torquímetro |
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Legal Events
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