DE19819349A1 - Beschickung von Kalandern oder dergleichen - Google Patents
Beschickung von Kalandern oder dergleichenInfo
- Publication number
- DE19819349A1 DE19819349A1 DE19819349A DE19819349A DE19819349A1 DE 19819349 A1 DE19819349 A1 DE 19819349A1 DE 19819349 A DE19819349 A DE 19819349A DE 19819349 A DE19819349 A DE 19819349A DE 19819349 A1 DE19819349 A1 DE 19819349A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nip
- extruder
- granules
- melt
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
- B29C43/22—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
- B29C43/24—Calendering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Abstract
Nach der Erfindung wird Granulat zur Herstellung und/oder Beschichtung von Kunststoff-Folien in den Spalt eines Kalandergerüstes oder dergleichen aufgegeben, wobei ein Planetwalzenextruderteil zum Heißgranulieren verwendet wird und das Granulat heiß aufgegeben wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Beschickung von Kalandern oder dergleichen verwendet. Zu
dergleichen Anlagen gehören Kalandretten und Beschichtungsanlagen.
In allen Fällen gehören Walzenpaare zu den Anlagen und wird eine plastifizierte
Kunststoffmasse in den Walzenspalt aufgegeben. Die Kunststoffmasse bildet dort einen
Materialwulst, der ständig geknetet wird. Einerseits ziehen die Walzen aus dem Materialwulst
gleichmäßig Material ab. Andererseits muß dem Materialwulst gleichzeitig plastifizierter
Kunststoff zugeführt werden.
Mit den Kalandern oder dergleichen werden Folien und Bahnen hergestellt bzw. beschichtet.
Es ist zwar auch möglich, Folien und Bahnen im Wege der Blasextrusion herzustellen. Dabei
wird ein Schlauch extrudiert und aufgeblasen, nach ausreichender Kühlung geschlitzt und
aufgewickelt.
Mit den Kalandern findet eine zusätzliche intensive Bearbeitung des Kunststoffes und eine
erhebliche Qualitätsverbesserung statt. Das Ziel einer gleichmäßigen Qualität einschließlich
der Einhaltung geringer Toleranzen läßt sich aber nur mit extremen baulichen Anstrengungen
einhalten.
Es ist bekannt, für die Zuführung von plastifiziertem Kunststoff einen oder mehrere,
nebeneinander angeordnete Extruder einzusetzen. Die Extruder arbeiten auf eine
Breitschlitzdüse. Es ist aber auch bekannt, breite Walzen mit einem einzigen Extruder zu
beschicken, indem der Schmelzestrang hin- und hergehend im Walzenspalt verteilt wird.
Die Extruder gewährleisten, insbesondere als Planetwalzenextruder, eine sehr vorteilhafte
Schmelzequalität. Die Schmelzequalität ist jedoch nur eine der Voraussetzungen für die
gewünschte Folien- und Bahnqualität.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das Erreichen der gewünschten Qualität zu
vereinfachen bzw. eine weitergehende Qualität zu erzielen. Dabei löst sich die Erfindung von
der Vorstellung, daß in den Walzenspalt eine homogene Schmelze aufgegeben werden muß.
Nach der Erfindung wird in den Walzenspalt ein Granulat aufgegeben. Die Granulataufgabe
ist an sich nicht naheliegend, weil damit die Homogenität der Schmelze im Walzenspalt
beeinträchtigt wird. Gleichwohl wird die Produktqualität dadurch verbessert. Das wird darauf
zurückgeführt, daß der Kunststoff im Walzenspalt als Granulat einer andersartigen
Bearbeitung als bei schmelzplastischer Aufgabe.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird das Granulat durch Extrusion der Schmelze und
Heißabschlag erzeugt und nach dem Heißabschlag unmittelbar (ohne Zwischenlagerung und
ohne wesentliche Kühlung) in den Walzenspalt aufgegeben. Dadurch hat das Granulat noch
einen erheblichen Wärmeinhalt.
Die Partikelgröße kann in Abhängigkeit von dem Kalander bis 4 m Länge aufweisen,
vorzugsweise ist die Länge jedoch höchstens 15 cm. Der Querschnitt kann bis zu 20
Quadratzentimeter betragen, vorzugsweise ist die Querschnittsfläche jedoch nicht größer als 4
Quadratzentimeter.
Vorzugsweise erfolgt das Granulieren unmittelbar beim Austritt der Schmelze aus dem
Extruder.
Extruder kommen als Einschnecken-, Zweischnecken und Planetwalzenextruder vor.
Beim Einschneckenextruder rotiert in dem Extrudergehäuse eine einzige Schnecke, die das
Aufschmelzen, Homogenisieren und Abkühlen durchführt. Dabei werden diese Arbeiten nicht
allein durch die Schneckendrehung, sondern auch durch eine Kühlung und/oder Beheizung
des Extrudergehäuses geleistet.
Beim Zweischnecken- oder Doppelschneckenextruder drehen sich im Extrudergehäuse zwei
parallel zueinander angeordnete Schnecken, die außerdem miteinander kämmen.
Der Planetwalzenextruder besitzt eine rotierende Zentralspindel und mehrere um die
Zentralspindel umlaufende Planetspindeln. Die Planetspindeln kämmen mit der
Zentralspindel. Zugleich kämmen die Planetspindeln mit dem dazu innenverzahnten
Extrudergehäuse. Die angesprochene Innenverzahnung des Extrudergehäuses umfaßt auch den
Einsatz einer innenverzahnten und in das Gehäuse eingesetzten Buchse.
Die Granulierung ist in herkömmlichen Einrichtungen immer eine dem Extruder
nachgeschaltete Vorrichtung. Z. B. wird eine Lochblende als Extrusionswerkzeug verwendet,
aus der der thermoplastische Kunststoff in dünnen Strängen austritt. Die dünnen Stränge
werden in regelmäßigen Abständen mit Hilfe bewegter Messer zerkleinert. Es gibt rotierende
und hin- und hergehend bewegte Messer.
Nach einem anderen Verfahrensvorschlag wird die Schmelze zwischen Förderwalzen
gegeben, die die Aufgabe haben, Zuschlagstoffe in die Schmelze einzuarbeiten. Besonderen
Erfolg hat diese Verfahrensweise bei der Einarbeitung von Fasern.
Die Walzen fördern die Schmelze zu einer Granuliervorrichtung mit einer Lochtrommel, die
mit einer Walze einen Walzenspalt bildet. Die in den Walzenspalt gelangende Schmelze wird
durch die Öffnungen der Lochtrommel in den Innenraum der Lochtrommel gedrückt. Dort
schabt ein Messer die eintretenden Kunststoffstränge von der Innenwand der Lochtrommel ab,
so daß in regelmäßigen Abständen eine Zerkleinerung des Kunststoffmateriales stattfindet.
Allen erläuterten Granuliereinrichtungen ist gemeinsam, daß die angeförderte Schmelze in
optimaler Strömungs-/Fördergeschwindigkeit der Lochplatte bzw. der Lochtrommel zugeführt
werden muß. Hier kann es teilweise zu Verbrennungen und Ablagerungen kommen, speziell
bei Duroplasten und sehr empfindlichen Thermoplasten.
Nach Erfindung ist die Granuliereinrichtung als ein Planetwalzenteil ausgebildet, das in
Förderrichtung der Planetspindeln ganz oder teilweise verschlossen ist und im Gehäuse bzw.
innenverzahnten Buchse vorzugsweise eine Öffnung besitzt, die bis zur Gehäuseaußenseite
führt, an der ein Messer zur Zerkleinerung des austretenden Kunststoffstranges entlang
bewegt wird. Der Öffnungsquerschnitt entspricht dem gewünschten Querschnitt des
Granulats. Der Querschnitt kann quadratisch, rechteckförmig oder in anderer Form eckig oder
rund bzw. gewölbt oder eine Kombination von rund und eckig bzw. gewölbt sein.
Bei abgeflachten Querschnittsformen ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Mittellinie des
Querschnitts mit der Mitte eines Zahngrundes fluchtet. Die Anordnung der Öffnung kann aber
auch davon abweichen.
Im übrigen setzt sich die sich die Erfindung darüber hinweg, ob die Öffnungsbreite größer als
die Zahnfußbreite ist. Die Öffnungsbreite kann sich sogar über einen oder mehrere Zähne
erstrecken.
Die erfindungsgemäße Granuliervorrichtung hat gegenüber den anderen
Granuliervorrichtungen den großen Vorteil, daß die Schmelze durch die umlaufenden
Planentspindeln in die Öffnung eingepreßt wird. Der Durchströmungswiderstand für die
Schmelze ist an der Öffnung gegenüber einer Granulierung nach einer herkömmlichen Düse
vergleichsweise gering.
Bei der erfindungsgemäßen Granuliervorrichtung kann keine Schichtenbildung entstehen.
Ablagerungen sind weitgehend ausgeschlossen. Es ist auch keine Schollenbildung bei der
Verarbeitung von Duroplasten zu befürchten.
Die erfindungsgemäße Granulierung kann mit verschiedensten Extrudern kombiniert werden,
sowohl mit Einschnecken- als auch Planetwalzenextrudern.
Bauliche Vorteile ergeben sich, wenn das Messer der erfindungsgemäßen
Granuliervorrichtung auf dem Gehäusemantel umläuft.
Die entstehenden Granulate werden über eine Transporteinrichtung in den Walzenspalt
gefördert. Als Fördereinrichtung eignet sich z. B. ein Transportband. Das Transportband kann
beweglich angeordnet werden, um bei stationär angeordnetem Extruder das Granulat hin- und
hergehend in dem Walzenspalt zu verteilen. Ausreichend kann sein, das Transportband bei
stationärer Granulataufgabe in Längsrichtung verschiebbar anzuordnen. In diesem Fall ist
vorgesehen, daß die Verschieberichtung parallel zur Längsrichtung der Walzen verläuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Anlage mit Extruder und Granuliereinrichtung,
Fig. 2 die Granuliereinrichtung in einer vergrößerten Einzelansicht und
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Granuliereinrichtung.
Nach Fig. 1 besteht der Extruder aus zwei Extruderschüssen 11 und 12. Beide
Extruderschüsse 11 und 12 sind als Planetwalzenextruder ausgebildet. Zum Extruder gehört
noch ein nicht dargestellter Materialeinzug.
Im Betriebsfall wird Kunststoffgranulat, hier PVC, mit gewünschten Zuschlägen von dem
Materialeinzug in den Abschnitt 12 eingespeist und dort plastifiziert und homogenisiert.
Zugleich findet eine Dispergierung der Zuschläge statt.
Im Abschnitt 11 wird die Schmelze auf Granulierungstemperatur abgekühlt.
Zu den einzelnen Planetwalzenextruderschüssen gehören eine gemeinsame Zentralspindel 21,
Planetspindeln 114 und 123 und innenverzahnte Gehäusebuchsen. Die Gehäusebuchsen sind
in die Gehäuse der Extruderabschnitte eingesetzt und ermöglichen eine vorteilhafte
Ausbildung von Kanälen 115 bzw. 125 mit denen je nach Bedarf eine Kühlung und/oder
Heizung vorgenommen werden kann.
Die Planetwalzenspindeln 123 laufen gegen einen Anlaufring 122. Sie gleiten mit ihren
Stirnflächen an dem Anlaufring 122 entlang. Der Anlaufring umgibt die Zentralspindel 21 in
einem Wir den Schmelzedurchtritt ausreichenden Abstand.
Die Extruderabschnitte 11 und 12 sind an Flanschen 111 und 121 miteinander verbunden. Die
Verbindung ist eine Schraubverbindung.
Die Planetwalzenspindeln 114 laufen wie die Planetspindeln 123 gegen einen Anlaufring 113.
Der Extruderabschnitt 11 arbeitet in eine Granuliereinrichtung 1, die mit einem Flansch 10 an
dem Flansch 112 des Extruderabschnittes 11 verschraubt ist. Die Bauart kann auch wie folgt
beschrieben werden: dem aus den Abschnitten 11 und 12 bestehenden Extruder ist eine
Granuliereinrichtung 1 vorgeschaltet.
Die Granuliereinrichtung 1 ist gleichfalls als Planetwalzenextruder ausgebildet. Zur
Granuliereinrichtung 1 gehören Planetwalzenspindeln 2, eine Gehäuse 8 und eine
Zentralspindel. Hier ist eine gemeinsame Zentralspindel mit dem Extruder vorgesehen. Das
hat erhebliche bauliche Vorteile hinsichtlich des Antriebes und der Kühlung/Beheizung der
Zentralspindel.
Die Verzahnung und das Zusammenwirken der Zentralspindel 21 mit den
Planetwalzenspindeln 2 und dem Gehäuse 8 sind der Schnittdarstellung nach Fig. 3 zu
entnehmen. Darin ist zugleich dargestellt, daß an der Unterseite der Vorrichtung eine Öffnung
20 vorgesehen ist. Durch die Öffnung 20 wird die von dem Extruder angeförderte und in die
Granuliereinrichtung gedrückte Schmelze von den umlaufenden Planeten hindurchgepreßt.
Aufgrund der besonderen Preßwirkung kann mit verhältnismäßig geringem Druck in der
Granuliereinrichtung gefahren werden.
Durch das Gehäuse 8 verlaufen in Längsrichtung nicht dargestellte Kanäle für
Temperierungsmittel. Eine Hälte der Känale dient dem Vorlauf, die andere Hälfte dem
Rücklauf. Die Vorlaufkanäle und die Rücklaulkanäle wechseln einander ab. Neben jedem in
Gehäuse angeordneten Vorlaufkanal verläuft ein Rücklaufkanal und umgekehrt. Die
verschiedenen Kanäle sind an unterschiedliche Sammelkanäle angeschlossen. Sowohl der
Sammelkanal für den Zulauf als auch der Sammelkanal für den Rücklauf sind mit einer
Leitung verbunden. Eine dieser Leitungen ist in Fig. 3 dargestellt und mit 40 bezeichnet.
Eine weitere Temperierung ist an der Anlaufscheibe 20 und am Kopf der
Granuliervorrichtung vorgesehen. Diese weitere Temperierung erfolgt über eine
Zuführungsleitung 18 und eine Abführungsleitung 19.
Das Temperierungsmittel ist im Ausführungsbeispiel Wasser, mit dem zumindest bei jedem
Anfahren eine Beheizung während des Betriebes durch Kühlung/Heizung eine optimale
Temperatur eingestellt wird.
An der dem Extruder abgewandten Seite der Granuliervorrichtung wird der die
Granuliervorrichtung bildnede Planetwalzenteil mittels der Anlaufscheibe 9 verschlossen. Die
Anlaufscheibe 9 entspricht hinsichtlich der Planetenspindeln 2 in ihrer Funktion den
Anlaufringen 113 und 111 im Extruder. Zusätzlich hat die Anlaufscheibe die Aufgabe, daß
Gehäuse 8 zu verschließen.
Außen an dem Gehäuse läuft ein Messer um, das an einer Scheibe 30 gehalten ist. Die
Scheibe 30 ist mit einem Zahnkranz 31 verbunden. Der Zahnkranz 31 sitzt auf einem
Wälzlager 32, das neben den Radialkräften auch Axialkräfte aufnehmen kann. In den
Zahnkranz 31 greift ein Ritzel 33 ein. Das Ritzel 33 wird von einem Motor getrieben. Dabei
sitzt das Ritzel 33 auf der Motorwelle.
Die Situation mit dem Zahnkranz 31 und dem Ritzel 33 ist in Fig. 4 in einer anderen Ansicht
dargestellt. Außerdem ist das mit 35 bezeichnete Messer im Eingriff mit dem Gehäuse. Das
Messer 35 gleitet auf der zylindrischen Außenfläche des Gehäuses. Dabei schneidet das
umlaufende Messer den aus der Öffnung 20 austretenden Schmelzestrang ab. Die Länge der
dadurch anfallenden Partikel wird durch die Drehzahl des Messers 35 und die
Austrittsgeschwindigkeit der Schmelze bestimmt. Der Motor ist in nicht dargestellter Weise
an der Granuliervorrichtung befestigt.
Fig. 5 zeigt das Zusammenwirken der mit 65 bezeichneten Granuliervorrichtung mit einem
Förderband 63 und einem Kalanderwalzenpaar 60, 61. Die Kalanderwalzen 60, 61 dienen zur
Beschichtung einer Folie 62. Dabei werden extrudierte Schmelzestränge mit 20 mm
Durchmesser in der Granuliervorrichtung auf 100 mm heiß abgelängt. Die Partikel fallen in
der mit 66 beschriebenen Richtung auf das Förderband 63. Das Förderband 63 wird über der
Folie 62 hin- und hergehend entlang des Walzenspaltes gefördert. Die hin- und hergehende
Bewegung ist mit 64 bezeichnet. Die Partikel werden von der Folie in den Walzenspalt
getragen. Dort entsteht ein Materialwulst, aus dem die gewünschte Schicht auf der Folie 62
entsteht.
Auf der dargestellten Anlage können Polyolefine, PP, PE, Gummi und PVC verarbeitet
werden.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung und/oder Beschichtung von Folien mittels Kalander oder
dergleichen, wobei Kunststoff in den Walzenspalt aufgegeben wird und dort einen
Materialwulst bildet, aus dem sich die Folie bzw. Beschichtung bildet, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Walzenspalt ein Granulat aufgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat durch
Heißabschlag eines extrudierten Materialstranges erzeugt und heiß in den Walzenspalt
aufgegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstrang einen
Querschnitt von maximal 20 Quadratzentimeter auf eine maximale Länge von 4 m
abgelängt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstrang einen
Querschnitt von maximal von 4 Quadratzentimeter auf eine maximale Länge 15 cm.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat
hin- und hergehend im Walzenspalt verteilt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Granulierung ein Planetwalzenextruder (65) verwendet wird, bei dem die Schmelze durch
den Gehäuseumfang austritt und von einem umlaufenden Messer (35) abgelängt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Planetwalzenextruder als
Granulierungsvorrichtung (65) verwendet wird, der einen nach unten weisenden
Schmelzeaustritt (20) aufweist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch die Verwendung eines
vor dem Walzenspalt hin- und hergehenden Förderers (63).
9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Verwendung eines Bandförderers (63).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19819349A DE19819349A1 (de) | 1998-05-02 | 1998-05-02 | Beschickung von Kalandern oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19819349A DE19819349A1 (de) | 1998-05-02 | 1998-05-02 | Beschickung von Kalandern oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19819349A1 true DE19819349A1 (de) | 1999-11-04 |
Family
ID=7866301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19819349A Ceased DE19819349A1 (de) | 1998-05-02 | 1998-05-02 | Beschickung von Kalandern oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19819349A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016002143A1 (de) | 2016-02-25 | 2017-08-31 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Füllteilmodul in Planetwalzenextruderbauweise |
| US10112320B2 (en) | 2012-10-11 | 2018-10-30 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Process for the extrusion of plastics tending to adherence |
| DE102017006638A1 (de) | 2017-07-13 | 2019-01-17 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Füllteilmodul in Planetwalzenextruderbauweise |
| WO2019166125A1 (de) | 2018-02-28 | 2019-09-06 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Verfahren zur herstellung und verarbeitung von polymeren und polymermischungen in einem modular aufgebauten planetwalzenextruder |
-
1998
- 1998-05-02 DE DE19819349A patent/DE19819349A1/de not_active Ceased
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10112320B2 (en) | 2012-10-11 | 2018-10-30 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Process for the extrusion of plastics tending to adherence |
| DE102016002143A1 (de) | 2016-02-25 | 2017-08-31 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Füllteilmodul in Planetwalzenextruderbauweise |
| DE102017006638A1 (de) | 2017-07-13 | 2019-01-17 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Füllteilmodul in Planetwalzenextruderbauweise |
| WO2019011461A1 (de) | 2017-07-13 | 2019-01-17 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Füllteilmodul in planetwalzenextruderbauweise |
| US11485298B2 (en) | 2017-07-13 | 2022-11-01 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Feeder module in planetary roller extruder design |
| WO2019166125A1 (de) | 2018-02-28 | 2019-09-06 | Entex Rust & Mitschke Gmbh | Verfahren zur herstellung und verarbeitung von polymeren und polymermischungen in einem modular aufgebauten planetwalzenextruder |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3820320C2 (de) | ||
| DE69717107T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum extrudieren eines kunststoffgegenstandes | |
| DE2614730C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Agglomerieren von thermoplastischen Kunststoffabfällen, insbesondere von Kunststoff-Folien | |
| EP1620246B1 (de) | Mehrwellenextruder | |
| DE1454757A1 (de) | Granuliervorrichtung,insbesondere fuer thermoplastische Kunststoffe | |
| DE2557166A1 (de) | Granulator | |
| DE2522357B2 (de) | Blasextruder | |
| EP0806282B1 (de) | Extruder für Kunststoffgranulat | |
| DE1729145C3 (de) | Schneckenstrangpresse für Kunststoff | |
| EP4045280B1 (de) | Schmelzeleiter für ein extrusionswerkzeug einer extrusionsanlage, extrusionswerkzeug, extrusionsanlage und verfahren zum betreiben einer solchen extrusionsanlage | |
| EP1618947A1 (de) | Schneidvorrichtung für zähplastische Materialien sowie Verfahren zum Betrieb der Schneidvorrichtung | |
| EP0231398B1 (de) | Kontinuierliches Misch- und Scherwalzwerk | |
| DE19924024A1 (de) | Kontinuierliche Knetmaschine, darin verwendeter Rotor und Materialabführverfahren | |
| DE2654774C3 (de) | Schneckenmaschine zur Homogenisierung von aufgeschmolzenen Polymeren | |
| DE19631182A1 (de) | Vorrichtung zum Granulieren | |
| DE2162229B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einspeisen von Ausgangsstoffen in den Scherspalt von Maschinen zum Herstellen von Filmen, Bahnen, Folien oder Platten aus Kunststoff | |
| EP1140459B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines compounds aus einem fliessfähigen kunststoff und einer festen fasereinlage durch extrudieren und vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| DE2940356C2 (de) | ||
| DE19819349A1 (de) | Beschickung von Kalandern oder dergleichen | |
| DE2535546A1 (de) | Kunststoff-strangpressmaschine | |
| DE2847870C2 (de) | ||
| DE19534239A1 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Duroplasten | |
| DE19726959B4 (de) | Planetwalzenteil zum Granulieren plastischer Stoffe | |
| DE2650248C2 (de) | Schneckenextruder zur Verarbeitung plastifizierbarer Kunststoffe | |
| DE69712140T2 (de) | Extrusionskopf für eine Kautschukmischung mit einer Vorrichtung zur Wiederverwertung der Entgratungsabfälle, und Wiederverwertungsvorrichtung zur Montage auf einen Extrusionskopf |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8131 | Rejection |