DE19716976A1 - Elektrowerkzeugmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Elektrowerkzeugmaschine für
drehend und/oder schlagend arbeitende Werkzeuge, insbesondere
Schlagbohrhammer oder Schlagbohrmaschine, der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 definierten Gattung.
Bei einer als Bohrhammer ausgebildeten bekannten
Elektrowerkzeugmaschine (DE 43 02 083 A1) sitzt von den beiden
auf der Vorgelegewelle angeordneten Kupplungsteilen der
Kupplung in der Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen
den Betriebsarten "Hammerbetrieb" und "kombinierter Bohr- und
Hammerbetrieb" das eine Kupplungsteil freidrehend und axial
unverschieblich und das andere Kupplungsteil drehfest, aber
axial verschieblich auf der Vorgelegewelle. Das erste
Kupplungsteil kämmt mit einem Zahnkranz in einem Ritzel einer
von der Abtriebswelle des Elektromotors angetriebenen
Koppelwelle, und das zweite Kupplungsteil ist mittels eines am
Gehäuse gelagerten, manuell zu betätigenden Umschalters auf
der Koppelwelle verschiebbar, so daß in der einen
Verschiebestellung die Kupplungsteile drehfest
ineinandergreifen und dadurch die eingerückte Kupplung das
über seinen Zahnkranz angetriebene erste Kupplungsteil mit der
Vorgelegewelle drehfest verbindet und in der anderen
Verschiebestellung die Kupplungsteile außer Eingriff
miteinander sind und dadurch die ausgerückte Kupplung die
freie Drehung des angetriebenen ersten Kupplungsteils auf der
Vorgelegewelle ermöglicht. Zur Verschiebung des zweiten
Kupplungsteils weist diese eine Umfangsnut auf, in die ein am
Umschalter axial vorstehender Exzenterstift eingreift. Wird
der Umschalter gedreht, so durchläuft der Exzenterstift einen
Halbkreisbogen und verschiebt das zweite Kupplungsteil um
einen dem Durchmesser des Halbkreisbogens entsprechenden Weg
in Achsrichtung. Das drehfeste Ineinandergreifen der beiden
Kupplungsteile wird durch Wälzkörper bewirkt, die in radialen
Durchgangsbohrungen des zweiten Kupplungsteils einliegen und
mittels eines umschließenden Federrings gehalten sind und in
in dem ersten Kupplungsteil angeordnete Rastvertiefungen
eingeschoben werden können. Bei eingerückter Kupplung arbeitet
der Schlagbohrhammer im kombinierten Bohr- und Schlagbetrieb,
und den Wälzkörpern mit Federring kommt zusätzlich die
Funktion einer Überlastsicherung zu, die bei festsitzendem
Hammerwerkzeug die Drehverbindung zum Elektromotor
unterbricht.
Die erfindungsgemäße Elektrowerkzeugmaschine mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil
eines konstruktiv sehr einfachen Aufbaus und einer
ausgeprägten Montagefreundlichkeit der Betriebsarten-Um
schaltvorrichtung. Der mittels eines drehbaren
Umschaltknopfes längsverschiebbare Schaltschieber der
Umschaltvorrichtung bewegt sich bei seiner Betätigung parallel
zu der die Kupplung tragenden Welle, so daß bei Verschiebung
des einen Kupplungsteils auf der Welle zwecks Ein- und
Ausrücken der Kupplung keine Umlenkung der Kraftrichtung
stattfindet und kleine Verschiebekräfte zum Ein- und Ausrücken
der Kupplung ausreichen. Die erfindungsgemäße
Umschaltvorrichtung ist damit leichtgängig zu schalten und
ausgesprochen bedienerfreundlich. Die Umschaltung ist
"synchronisiert", d. h. das Umschalten ist nicht nur im
Stillstand der Elektrowerkzeugmaschine sondern auch während
des Betriebs möglich.
Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im
Anspruch 1 angegebenen Elektrowerkzeugmaschine möglich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das
verschiebliche Kupplungsteil von einem im ständigen Eingriff
mit der Abtriebswelle des Elektromotors befindlichen
Antriebsrad gebildet, das freidrehend und axial verschieblich
auf der Welle sitzt. Mittels einer Innenverzahnung am
Antriebsrad, die mit einer korrespondierenden Außenverzahnung
auf der Welle zusammenwirkt, ist durch Verschieben des
Antriebsrads die Kupplung einrückbar, deren anderes
Kupplungsteil die Welle bildet. Dies hat den Vorteil, daß das
für die Kraftflußeinleitung von der Abtriebswelle des
Elektromotors in die Getriebekette erforderliche Antriebsrad
in der Getriebekette zugleich das schaltbare Kupplungsteil
bildet, Bauelemente also eingespart werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist
der um eine zur Vorgelegewelle parallele Achse drehbare
Umschaltknopf der Umschaltvorrichtung eine auf dessen
Unterseite in Drehrichtung verlaufende rampenartige
Steuerkurve auf, und der Schaltschieber liegt mit einer
Steuerfahne unter Federkraft auf der Steuerkurve auf und
übergreift mit einer Schaltgabel das auf der Welle
verschiebliche Antriebsrad.
In vorteilhafter Weise ist gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung der Schaltschieber als
Blechstanzteil hergestellt, und sowohl die Steuerfahne als
auch eine das Antriebsrad auf dessen beiden Stirnseiten
übergreifende Schaltgabel des Schaltschiebers sind aus dem
Blechzuschnitt abgebogen. Dieser fertigungstechnisch sehr
kostengünstige Ausführung des Umschaltglieds trägt weiter zur
Kostensenkung bei.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schlagbohrhammers,
teilweise aufgeschnitten,
Fig. 2 ausschnittweise einen Längsschnitt des
Schlagbohrhammers in Fig. 1 im Bereich seiner
Betriebsarten-Umschaltvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Schaltschiebers in
der Umschaltvorrichtung in Fig. 2,
Fig. 4 einen Blechzuschnitt des Schaltschiebers in
Fig. 3,
Fig. 5 ausschnittweise eine Draufsicht des
Maschinengehäuses des Schlagbohrhammers
in Richtung Pfeil V in Fig. 2 bei entferntem
Deckel.
Der in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 ausschnittweise
im Längsschnitt dargestellte Schlagbohrhammer als
Ausführungsbeispiel für eine allgemeine handgeführte
Elektrowerkzeugmaschine weist ein Gehäuse 10 mit einem
Handgriff 11 und einen an der vom Handgriff 11 abgekehrten
Stirnseite des Gehäuses 10 vorstehenden Werkzeughalter 12 zur
Aufnahme eines drehend und/oder schlagend arbeitenden
Werkzeugs auf. Der Antrieb des Werkzeugs erfolgt durch einen
im Gehäuse 10 aufgenommenen, hier nicht dargestellten
Elektromotor, dessen Abtriebswelle 13 (Fig. 2) über eine erste
Getriebekette den Werkzeughalter 12 in eine rotatorische
Bewegung versetzt und über eine zweite Getriebekette an dem im
Werkzeughalter 12 drehfest, aber begrenzt axial verschieblich
gehaltenen Werkzeug eine hämmernde Schlagbewegung in
Axialrichtung erzeugt. Die Abtriebswelle 13 trägt hierzu an
ihrem Wellenende ein Abtriebsritzel 14, das die Drehbewegung
der Abtriebswelle 13 über ein erstes Antriebszahnrad 15 in die
erste Getriebekette und über ein zweites Antriebszahnrad 16 in
die zweite Getriebekette einleitet, in welcher die
Drehbewegung des Antriebszahnrads 16 in eine hämmernde
Schlagbewegung des Werkzeugs umgesetzt wird.
Im einzelnen weist die erste Getriebekette ein Kegelrad 17
auf, das mit dem Antriebszahnrad 15 drehfest auf einem im
Gehäuse 10 gelagerten Wellenstummel 18 sitzt und mit einer
Kegelverzahnung 19 am Stirnende einer rechtwinklig zur
Abtriebswelle 13 im Gehäuse gelagerten Mitnehmerhülse 20
kämmt. Die Mitnehmerhülse 20 ist drehfest direkt oder über
eine Überlastkupplung mit einer Spindelhülse 21 verbunden, an
deren stirnseitigem Ende der Werkzeughalter 12 drehfest
gehalten ist. Die Rotation der Abtriebswelle 13 wird über das
Antriebszahnrad 15, das Kegelrad 17 und die Kegelverzahnung 19
auf die Mitnehmerhülse 20 übertragen, die die Spindelhülse 21
mitnimmt, so daß das im Werkzeughalter 12 drehfest
aufgenommene Werkzeug rotiert.
Die zweite Getriebekette wird von einem Schlagwerk 22
gebildet, das einen in der Spindelhülse 21 axial verschieblich
einliegenden Kolben 23 und einen den Kolben 23 zu einer
axialen Bewegung antreibenden Exzenterantrieb oder Kurbeltrieb
24 aufweist, wobei der Kolben 23 am Ende seiner axialen
Vorwärtsbewegung auf einen in der Spindelhülse 21
verschieblich gelagerten nicht weiter dargestellten Schläger
auftrifft, der einen Döpper 25 mit dessen kolbenfernem
Stirnende auf ein Stirnende eines Werkzeugschaftes verschiebt,
wobei das stoßartige Auftreffen des Schlägers auf den Döpper
25 in einer Art Hammerbewegung auf das Werkzeug übertragen
wird. Der Kurbeltrieb 24 weist einen Kurbelarm 26 und einen am
Kurbelarm 26 angelenkten Pleuel 27 auf, der mit dem Kolben 23
gelenkig verbunden ist. Der Kurbelarm 26 sitzt drehfest auf
einer im Gehäuse 10 gelagerten Vorgelegewelle 28, auf der auch
das mit dem Abtriebsritzel 14 der Abtriebswelle 13 kämmende
Antriebszahnrad 16 der zweiten Getriebekette sitzt. Die
Gelenkachsen des Pleuels 27 am Kolben 23 und am Kurbelarm 26
sind parallel zueinander und parallel zur Längsachse 281 der
Vorgelegewelle 28 ausgerichtet. Das Gelenk zwischen Kurbelarm
26 und Pleuel 27 wird durch eine Bohrung 29 in dem Pleuel 27
realisiert, in die ein exzentrisch zur Längsachse 281 auf dem
Kurbelarm 26 angeordneter Drehzapfen 30 hineinragt. Das
kolbenseitige Gelenk des Pleuels 27 wird durch eine
Querbohrung 31 im Kolben 23 und durch einen durch den Pleuel
27 hindurchgesteckten Querzapfen 32 realisiert, der mit seinen
beiden Vorstehenden in die Querbohrung 31 hineinragt. Der
Pleuel 27 taucht dabei mit seinem kolbenseitigen Ende in eine
von der Stirnseite des Kolbens 23 her eingebrachte diametrale
Quernut 54 ein, die sich rechtwinklig zur Querbohrung 31
erstreckt.
In der als Schlagwerk 22 ausgebildeten zweiten Getriebekette
ist eine Betriebsarten-Umschaltvorrichtung 33 vorgesehen,
mittels welcher der Bohrhammer aus der Betriebsart
"kombinierter Bohr- und Hammerbetrieb" mit sowohl drehend als
auch schlagend arbeitendem Werkzeug in die Betriebsart
"Bohrbetrieb" mit ausschließlich drehendem Werkzeug und
umgekehrt umgeschaltet werden kann. Die Umschaltvorrichtung 33
weist hierzu eine Kupplung 34 und ein manuell zu betätigendes
Umschaltglied 35 zum Ein- und Ausrücken der Kupplung 34 auf.
Die beiden Kupplungsteile der Kupplung 34 werden einerseits
von dem auf der Vorgelegewelle 28 sitzenden Antriebszahnrad
16, das hierzu freidrehend und axial verschieblich auf der
Vorgelegewelle 28 sitzt und mit einer Innenverzahnung 36
versehen ist, und von einer Außenverzahnung 37 gebildet, die
auf einem ringförmigen Abschnitt der Vorgelegewelle 28
angebracht ist. Durch Verschieben des Antriebszahnrads 16 in
Richtung der Längsachse 281 kann dieses mit seiner
Innenverzahnung 36 in die Außenverzahnung 37 der
Vorgelegewelle 28 eingeschoben werden, so daß das
Antriebszahnrad 16 drehfest mit der Vorgelegewelle 28
verbunden ist und die Abtriebswelle 13 über Abtriebsritzel 14
und Antriebszahnrad 16 den Kurbelarm 26 des Kurbeltriebs 24 in
Rotation versetzt, der seinerseits den Pleuel 27 zu einer hin- und
hergehenden Schwenkbewegung antreibt, welche der Pleuel 27
in eine Axialbewegung des in der Spindelhülse 21 verschieblich
geführten Kolbens 23 umsetzt. Wird das Antriebszahnrad 16 auf
der Vorgelegewelle 28 soweit verschoben, daß Innenverzahnung
36 und Außenverzahnung 37 außer Eingriff kommen, so dreht das
Antriebszahnrad 16 frei auf der Vorgelegewelle 28, und der
Kurbeltrieb 24 ist stillgesetzt. Das Schlagwerkzeug 22 ist damit
abgeschaltet.
Zum Verschieben des Antriebszahnrads 16 weist das
Umschaltglied 35 einen Schaltschieber 38 auf, der mit einer
Schaltgabel 39 das Antriebszahnrad 16 auf voneinander
abgekehrten Stirnseiten mit geringem Spiel, das eine Drehung
des Antriebszahnrads 16 in der Schaltgabel 39 ermöglicht,
übergreift. Der Schaltschieber 38 ist parallel zur Längsachse
281 der Vorgelegewelle 28 im Gehäuse 10 verschieblich gehalten
und trägt zu seiner Axialverschiebung an seinem
schaltgabelfernen Ende eine Steuerfahne 40, die mit einem um
eine Drehachse 411 drehbaren Umschaltknopf 41 zusammenwirkt.
Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, ist das aus Druckguß gefertigte
Gehäuse 10 oben offen und mit einem Deckel 42, der
vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt ist, abgeschlossen. Der
im Querschnitt etwa T-förmige Umschaltknopf 41 ist in einer in
dem Deckel 42 angeordneten stufigen Vertiefung 43 aufgenommen,
wobei er mit seinem zylinderförmigen Mittelteil 411 in dem
durchmesserkleineren Vertiefungsabschnitt 431 der Vertiefung
43 drehbar aufgenommen ist. Die Drehachse 411 des
Umschaltknopfes 41 ist parallel zur Längsachse 281 der
Vorgelegewelle 28 ausgerichtet. An der Unterseite des
Mittelteils 411 des Umschaltknopfes 41 ist eine in
Drehrichtung des Umschaltknopfes 41 verlaufende, rampenartige
Steuerkurve 44 ausgebildet, an der die Steuerfahne 40 des
Schaltschiebers 38 unter Federkraft anliegt. In der in Fig. 2
dargestellten Stellung der Betriebsarten-Umschaltvorrichtung
33 ist die Kupplung 34 eingerückt, und der Schlagbohrhammer
arbeitet im kombinierten Betrieb "Bohren und Schlagen". Soll
das Schlagwerk 22 abgeschaltet werden, so ist der
Umschaltknopf 41 um 180° zu drehen. Dabei läuft die
Steuerfahne 40 am Schaltschieber 38 auf die Steuerkurve 44 auf
und der Schaltschieber 38 wird gegen die Federkraft in Fig. 2
nach unten verschoben, wobei über die Schaltgabel 39 das
Antriebszahnrad 16 auf der Vorgelegewelle 28 in Fig. 2 nach
unten verschoben wird. Die Innenverzahnung 36 am
Antriebszahnrad 16 wird dadurch aus der Außenverzahnung 37 an
der Vorgelegewelle 38 herausgezogen und von dem Schaltschieber
38 in dieser Außereingriffstellung gehalten. Wie in Fig. 3
verdeutlicht ist, trägt die Steuerfahne 40 an ihrem freien
Ende eine eingeprägt Mulde 45 und auf der Steuerkurve 44 sind
zwei hier nicht dargestellte axial nach unten abstehende
Rastnocken vorgesehen. In jeder der beiden Enddrehstellungen
des Umschaltknopfes 41 rastet eine dieser beiden Nocken in die
Mulde 45 ein.
Der Schaltschieber 38 mit Schaltgabel 39 und Steuerfahne 40
ist als Blechstanzteil hergestellt, dessen Blechzuschnitt in
Fig. 4 dargestellt ist. Nach Ausstanzen des Blechzuschnitts
werden die Gabelzinken 39° und 392 und die Steuerfahne 40
längs der in Fig. 4 strichliniert dargestellten Biegelinien um
90° aus dem ebenen Blechzuschnitt abgebogen, so daß der in
Fig. 3 im Profil zu sehende Schaltschieber 38 entsteht. Zur
Aufbringung der Federkraft am Schaltschieber 38 weist dieser
noch zwei quer abstehende Schieberarme 46, 47 auf, die
einerseits als Widerlager für im Gehäuse 10 angeordnete
Druckfedern 48, 49 (Fig. 5) und andererseits zur Führung des
Schaltschiebers 38 im Gehäuse 10 dienen.
In Fig. 5 ist das leere Druckgußgehäuse 10 bei abgenommenem
Kunststoffdeckel 42 ausschnittweise dargestellt. Die beiden
Druckfedern 48, 49 sind in Führungskammern 50, 51 aufgenommen
und vorgespannt, die im Gehäuse 10 ausgebildet sind. Auf den
einander zugekehrten Seiten ist in jeder Führungskammer 51 ein
Führungsschlitz 52 bzw. 53 vorgesehen, der sich über den
Verschiebeweg der beiden Schieberarme 46, 47 am Schaltschieber
38 erstreckt. Durch diese Führungsschlitze 52, 53 greifen die
Schieberarme 46, 47 hindurch, und die vorgespannten Druckfedern
48, 49 legen über die Schieberarme 46, 47 die Steuerfahne 40
gegen die rampenartige Steuerkurve 44 auf der Unterseite des
Umschaltknopfes 41 an.
Claims (14)
1. Elektrowerkzeugmaschine für drehend und/oder schlagend
arbeitende Werkzeuge, insbesondere Schlagbohrhammer oder
Schlagbohrmaschine, mit einem Werkzeughalter (12) zur
Aufnahme eines Werkzeugs, mit wenigstens einer von einer
Abtriebswelle (13) eines Elektromotors angetriebenen
Getriebekette zum Betreiben des Werkzeugs in wenigstens
zwei unterschiedlichen Betriebsarten und mit einer
Umschaltvorrichtung (33) zum Umschalten zwischen den
Betriebsarten, die eine in der wenigstens einen
Getriebekette angeordnete Kupplung (34) mit wenigstens
zwei auf einer Welle (28) angeordneten Kupplungsteilen
und ein manuell zu betätigendes Umschaltglied (35) zum
Ein- und Ausrücken (34) durch axiales Verschieben eines
der Kupplungsteile auf der Welle (28) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Umschaltglied (35) einen
drehbaren Umschaltknopf (41) aufweist, dessen Drehachse
(411) etwa parallel zu einer Längsachse (281) der Welle
(28) liegt und mittels dem ein Schaltschieber (38)
betätigbar ist, der etwa parallel zur Drehachse (411) des
Umschaltknopfs (41) längsverschieblich ist und das
verschiebliche Kupplungsteil (16) in Schaltrichtung
formschlüssig hintergreift
2. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das verschiebliche Kupplungsteil ein
im ständigen Eingriff mit der Abtriebswelle (13)
befindliches Antriebsrad (16) ist, das freidrehend und
axial verschieblich auf der Welle (28) sitzt.
3. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (16) auf seiner
Innenringfläche eine Innenverzahnung (36) trägt, die mit
einer korrespondierenden Außenverzahnung (37) an dem
anderen, mit der Welle (28) vorzugsweise fest verbundenen Kupp
lungsteil in Eingriff bringbar ist.
4. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Welle als Vorgelegewelle
(28) ausgebildet ist.
5. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsachse (281) der
Vorgelegewelle (28) etwa senkrecht zu einer Achse des
Werkzeughalters (12) steht.
6. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltknopf (41) eine
auf seiner Unterseite in seine Drehrichtung verlauf ende,
rampenartige Steuerkurve (44) aufweist und daß der
Schaltschieber (38) eine unter Federkraft sich auf der
Steuerkurve (44) abstützende Steuerfahne (40) aufweist.
7. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltschieber (38) zwei in
diametrale Richtungen querabstehende Schieberarme (46, 47)
aufweist, an deren von der Steuerfahne (40) abgekehrten
Unterseite sich jeweils von einem ortsfesten Widerlager
aufgenommenen Druckfedern (48, 49) abstützen.
8. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckfedern (48, 49) in jeweils
einer von zwei im Maschinengehäuse (10) ausgebildeten
Führungskammern (50, 51) einliegen und daß die
Führungskammern (50, 51) auf einander zugekehrten Seiten
über den Verschiebeweg der Schieberarme (46, 47) sich
erstreckende Längsschlitze (52, 53) aufweisen, in denen
jeweils einer der Schieberarme (46, 47) endseitig geführt
ist.
9. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 6-8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltschieber (38) an
seinem von der Steuerfahne (40) abgekehrten Ende eine
Schaltgabel (39) trägt, deren rechtwinkig abstehende
Gabelzinken (391, 392) das Antriebsrad (16) auf dessen
beiden Stirnseiten mit Spiel übergreifen.
10. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltschieber (38) als
Blechstanzteil hergestellt und die Steuerfahne (40) und
die Schaltgabel (39) aus dem Blechzuschnitt ausgebogen
sind.
11. Elektrowerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (34) in einem
eine von zwei Getriebeketten bildenden Schlagwerk (22)
angeordnet ist, das eine axiale Hammerbewegung auf ein im
Werkzeughalter (12) drehfest und axial begrenzt
längsverschieblich aufgenommenen Werkzeug bei über die
zweite Getriebekette drehendem Werkzeug erzeugt.
12. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schlagwerk (22) einen in einer
Hülse (21) axial verschieblich gelagerten Kolben (23)
aufweist, dessen axial beschleunigte Antriebsbewegung
über einen Döpper (25) auf das im Werkzeughalter (12)
eingespannte Werkzeug übertragen wird, und daß zwischen
dem Kolben (23) und der Vorgelegewelle (28) ein
Exzenterantrieb oder Kurbeltrieb (24) angeordnet ist.
13. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Vorgelegewelle (28) ein
radial abstehender Kurbelarm (26) drehfest verbunden ist
und daß ein Pleuel (27) am Kolben (23) und am Kurbelarm
(26) mit zur Vorgelegewelle (28) parallelen Gelenkachsen
angelenkt ist.
14. Elektrowerkzeugmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Kolben (23) axial
verschieblich aufnehmende Hülse (21) von der
Abtriebswelle (13) über ein Kegelgetriebe (17-19)
antreibbar ist und endseitig den Werkzeughalter (12)
drehfest trägt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997116976 DE19716976A1 (de) | 1997-04-23 | 1997-04-23 | Elektrowerkzeugmaschine |
| CH80898A CH692777A5 (de) | 1997-04-23 | 1998-04-03 | Elektrowerkzeugmaschine. |
| GB9807916A GB2324491B (en) | 1997-04-23 | 1998-04-14 | Clutch mechanism for electric tool machine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997116976 DE19716976A1 (de) | 1997-04-23 | 1997-04-23 | Elektrowerkzeugmaschine |
Publications (1)
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Country Status (3)
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