DE19707501C1 - Lichtwellenleiternetz mit Funkanbindung der Teilnehmer - Google Patents

Lichtwellenleiternetz mit Funkanbindung der Teilnehmer

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/25Arrangements specific to fibre transmission
    • H04B10/2575Radio-over-fibre, e.g. radio frequency signal modulated onto an optical carrier
    • H04B10/25752Optical arrangements for wireless networks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Lichtwellenleiternetz mit Funkan­ bindung der Teilnehmer nach dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1.
Für den herkömmlichen Teilnehmeranschluß werden auch bei modernen mit Lichtwellenleitern realisierten Netzen in der Regel Kupferkabel verwendet. Die Anschlußeinrichtungen ONUs (Optical Network Unit) werden zur Zeit in Standardgehäusen untergebracht. Es ist auch geplant, für den Anschluß der Teilnehmer Lichtwellenleiter zu verwenden (fiber to the desk). Da diese Installation noch kostenintensiv ist, werden günstigere Anschlußmöglichkeiten durch Funk entwickelt, bekannt als "Radio in the Lokal Loop" RLL.
Auch das Verlegen der Lichtwellenleiter bis zu den Anschlußeinrichtungen ist äußerst aufwendig und daher kost­ spielig. Es können hierfür optische Mikrokabel verwendet wer­ den, die ohne aufwendige Erdarbeiten verlegt werden können.
Ebenfalls können sogenannte Hybrid-Kabel verwendet werden, die Kupfer- und Lichtwellenleiter enthalten und aus EP 0452 088 A1 bekannt sind. Sie können außer zur Energieversorgung zur Nachrichtenübertragung verwendet werden.
Aus Patentschrift US 5,495,484, insbesondere Fig. 4, ist ein Telekommunikationssystem bekannt, bei dem Telefonapparate über Funk angeschlossen sind und auch Verbindungen zu anderen drahtlosen Netzen vorgesehen sind. Über den hardwaremäßigen Aufbau des Netzes werden jedoch keine Angaben gemacht.
Aus GB 21 56 837 A ist bekannt, Lichtwellenleiter in Freiräume von Starkstromkabeln einzublasen (blown fiber). Damit können auch bestehende Starkstromnetze ohne größeren Aufwand für die Installation von Lichtwellenleiternetzen genutzt werden.
Die Aufgabe besteht nun darin, möglichst bestehende Anlagen und Installationen für ein neues optisches Netz zu nutzen.
Diese Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der besondere Vorteil besteht darin, daß mit der Verwendung der bestehenden Laternenmasten kein aufwendiges Gehäuse mehr gebraucht wird und die Laternenmasten durch ihre Höhe beson­ ders günstig auch zum Anbringen von Antennen geeignet sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anschlußeinrichtungen und die Sende-/Empfangseinrichtung im Inneren des Laternenma­ stens angeordnet werden können. Hierzu kann eine flexible oder bereits kreisförmig gebogene Elektronikbaugruppe verwen­ det werden. Auch durch lange schmale Elektronikbaugruppen läßt sich die Hohlröhre des Mastes gut nutzen.
Falls die Anschlußeinheiten zu groß sind, können sie ganz oder teilweise in einem Behälter am Laternenmast befestigt werden oder in einem Unterflurbehälter, beispielsweise eine Muffe, oder in einem Gebäude untergebracht werden, während die Sende-/Empfangseinrichtung wiederum im Laternenmasten angeordnet ist.
Bei der Unterbringung der Elektronik in einem Unterflurbehäl­ ter kann von einer von der Witterung weitgehend unabhängigen Betriebstemperatur ausgegangen werden und auf eine Beheizung oder Kühlung verzichtet werden.
Wegen der geringen Entfernung zwischen Sende-/Empfangs­ einrichtung und den Teilnehmern reichen einfache Modulations­ verfahren aus.
Die Erfindung wird anhand von Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform, bei der die Anschlußeinheit und die Funkanlage im Laternenma­ sten angebracht ist,
Fig. 2 eine flexible Elektronikbaugruppe,
Fig. 3 zeigt eine Anordnung bei der die Anschlußeinheit in einem Behälter am Laternenmast angeordnet ist und
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Anschlußeinheit in einem Unterflurbehälter und
Fig. 5 die Anordnung einer Anschlußeinrichtung in einem Gebäude.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Bürgersteig 1 mit mehreren Laternenpfählen 4. Mit Hilfe von Mikrokabeln 2 ist ein optisches Netz weitgehend installiert. Diese Mikroka­ bel sind in einer Nute eingelassen, die in den Asphalt des Bürgersteigs gefräst und nach Verlegen des Mikrokabels ver­ gossen wurde. Die optische Anschluß- und Sende- /Empfangseinrichtung 7 ist im Sockel der Laternenpfähle installiert. An sie werden die Lichtwellenleiter angeschlos­ sen. Sie dient zum Umsetzen der optischen in elektrische Signale und umgekehrt und enthält auch die notwendigen Ein­ richtungen zum Aus- und Einkoppeln von Signalen sowie die Sende- und Empfangseinrichtung. Die Antenne 5 für die Sende- /Empfangseinrichtungen wird aus Gründen der Reichweite im oberen Bereich des Laternenpfahls montiert. Dies muß nicht, wie dargestellt, der höchste Punkt sein, sondern kann auch aus Gründen des Blitzschutzes tiefer liegen. Die einseitige oder bidirektionale Verbindung zu den Teilnehmern TL erfolgt über Funkstrecken. Da die Entfernungen zu den Teilnehmern kurz sind und deshalb eine gute Funkverbindung gewährleistet ist, kann jedes beliebige Datenformat, Übertragungsverfahren, Datensicherungsverfahren und jede geeignete Modulationsart verwendet werden.
Die Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtung 7 kann mit Hilfe von langen und schmalen Baugruppen realisiert werden. Ebenso können die Baugruppen auf einer flexiblen oder gebogenen Lei­ terplatte realisiert werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Die flexible Leiterplatte 10 kann in den Laternensockel 6 durch eine Wartungsöffnung 9 eingeführt werden, die bei­ spielsweise durch eine Tür 11 verschließbar ist.
In Fig. 3 sind die Lichtwellenleiter des optischen Netzes Teil eines Hybridkabels 3, das auch als Stromversorgung für die Straßenbeleuchtung dient. In einem hier außerhalb des Laternenpfahls angebrachten Gehäuse 8 ist die Anschluß-und Sende- und Empfangseinrichtung untergebracht. Falls im Later­ nensockel ausreichend Platz vorhanden ist, können die Bau­ gruppen der Anschluß-und Sende- und Empfangseinrichtung selbstverständlich ganz oder teilweise dort untergebracht werden.
Eine LWL-Anschlußleitung 12 kann neben der Funkverbindung zusätzlich zu den Teilnehmern führen. An diese können bei­ spielsweise stationäre Anlagen zum Empfang von Breitbanddien­ sten angeschlossen werden.
In Fig. 4 ist ein separater Unterflurbehälter 13 zur Auf­ nahme von Baugruppen vorgesehen. Die eigentliche Sende- /Empfangsteil 14 oder Teile von diesem können wieder im Laternensockel 6 angeordnet sein.
In Fig. 5 ist eine Variante eines zusätzlichen Behälters dargestellt, bei der im Dach eines Gebäudes 15 ein Anschluß­ gehäuse 16 zur Aufnahme von Baugruppen vorgesehen ist. Die Sende-/Empfangsteile 14 sind wieder in den Sockeln 6 der Laternenpfähle untergebracht. Ebenso kann ein weiterer Sende- /Empfangsteil in dem Gebäude vorgesehen sein und über eine eigene Antenne 17 für die Verbindung zu den Teilnehmern TL sorgen.

Claims (6)

1. Lichtwellenleiternetz (2) mit Funkanbindung der Teilnehmer (TL), dadurch gekennzeichnet,
daß das Lichtwellenleiternetz (2, 3) zumindest teilweise mit Lichtwellenleiter-Mikrokabeln (2) oder Lichtwellenleiter ent­ haltenden Hybridkabeln (3) aufgebaut ist und
daß Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtungen (7) für die Funkanbindung in den Hohlräumen von Laternenmasten (4) oder in an den Laternenmasten (4) angebrachten Gehäusen (8) ange­ ordnet sind.
2. Lichtwellenleiternetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtung (7) als flexible Baugruppe (10) ausgebildet ist, die kreisförmig biegbar ist.
3. Lichtwellenleiternetz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtung (7) eine Lichtwellenleiter-Anschlußleitung (12) zum Teilnehmer geführt wird.
4. Lichtwellenleiternetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterflurgehäuse (13) zur Aufnahme von Baugruppen (18) der Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtung (7) vorge­ sehen ist und daß der eigentliche Sende-/Empfangsteil (14) in dem Sockel der Laternenpfähle (4) angeordnet ist.
5. Lichtwellenleiternetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Gebäuden (15) Anschlußgehäuse (16) zur Aufnahme von Baugruppen (18) der Anschluß- und Sende-/Empfangseinrichtung (7) vorgesehen sind, die mit den eigentlichen Sende- Empfangsteilen (14) in den Sockeln der Laternenpfähle (4) verbunden sind.
6. Lichtwellenleiternetz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gebäuden (15) ein zusätzlicher Sende-Empfangsteil sowie eine Antenne (17) vorgesehen sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009024721A1 (de) 2009-06-12 2010-12-16 Erwin Bienek Dezentrale Ladestation für batteriebetriebene Elektromobile

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