DE1929142B2 - Bewerterschaltung zur feststellung der aus matrixspeichern ausgelesenen informationen - Google Patents
Bewerterschaltung zur feststellung der aus matrixspeichern ausgelesenen informationenInfo
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Description
Verknüpfungsschaltung führen, an deren einen Ausgang ein Signal erscheint, wenn ein Fehlerfall vorliegt
und an deren anderen Ausgang im fehlerfreien Fall
ein Signal entsprechend der ausgelesenen Information 45 abgegeben wird.
Die Schwellwertschaltungen können auf die übliche
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bewerterschal- Art aufgebaut sein, es können z. B. UND-Gatter dazu
tung zum Feststellen der aus Matrixspeichern ausge- verwendet werden. Das gleiche gilt für die Verknüplesenen
Informationen, die zu einem durch ein Takt- fungsschaltung.
signal gegebenen Zeitpunkt die Lesesignale abtastet, 5° Die erfindungsgemäße Bewerterschaltung soll an
fehlerhafte Lesesignale erkennt und bei Verwendung Hand eines Ausführungsbeispiels weiter erläutert
eines redundanten Codes für die Information ihre werden. Es zeigt
Korrektur veranlaßt. F i g. 1 mögliche Formen der Lesesignale in Ab-
Korrektur veranlaßt. F i g. 1 mögliche Formen der Lesesignale in Ab-
Beim Betrieb von Matrixspeichern für binäre Signale hängigkeit der Zeit,
tritt das Problem auf, die aus dem Speicher korn- 55 F i g. 2 eine mögliche Realisierung der Bewertermenden
Lesesignale, die die Information enthalten, zu schaltung.
verstärken und als binäre »0« oder »1« zu identifizieren. In F i g. 1 sind Lesesignalspannungen über der Zeit
Als Matrixspeicher kommen z. B. Ringkernspeicher aufgetragen dargestellt. Sie werden ebenso wie die
oder Magnetfilmspeicher in Betracht. Die aus dem Schwankungserscheinungen der Leseleitung und des
Speicher ausgelesenen Signale (Lesesignale) werden 60 Leseverstärkers als Spannungen am Ausgang des Leseauf
einen Leseverstärker gegeben. Anschließend ge- Verstärkers betrachtet. Die Magnetfilmelemente des
langen sie in eine Bewerterschaltung, die das zu einem als Beispiel angeführten Magnetfilmspeichers liefern
bestimmten Zeitpunkt auftretende Ausgangssignal des je nach der gespeicherten Information ein positives
Leseverstärkers entsprechend seiner Polarität in ein oder negatives Signal. Im ungünstigsten Fall treten
binäres Signal umformt, dessen Polarität von der aus- 65 am Ausgang des Leseverstärkers die in F i g. 1 dargelesenen
Information abhängt. Dabei tastet die Be- gestellten Spannungen U0 und U1 auf. Diesen Spanwerterschaltung
das Lesesignal am Ausgang des Lese- nungen sind Rauschspannungen Un überlagert, die
Verstärkers nur zu einem bestimmten, durch ein Takt- durch das äquivalente mittlere Schwankungsquadrat
= uN 2 der schwankenden Ausgangsspannung un Bei der ,.
l·»*« sind. Die Spannung Un überschreitet mit der drei Fälle zu
Tm crctftn
Bewerterschaltung sind z. B. eine positive
Ρ = 1~Φ <S>
5 eine »0« ausgelesen wordeniis
(S ist ein statischer Sicherheitsfaktor) den Wert signal <?™ ^«i j ^
sprechen beide
Wirdnun eine Schwellwertschaltung mit der SchweUe
auf der Nullinie der Spannungen U-,, U1 verwendet
und ist S- Un gleich dem Spitzenwert der Lesespan-
nungen U0, U1, so ist ρ die Fehlerwahrscheinlichkeit
beim Bewerten, die davon herrührt, daß die aus-
aelesene Information infolge der überlagerten Schwan-
lung (>5·ί/Α·) falsch interpretiert wird. Diese
Fehlerwahrscheinlichkeit kann ohne Erhöhung der
Lesespannungen, die nachteilige Maßnahmen bei der
Speichermatrix voraussetzen (geringere Speicherdichte),
durch die erfindungsgemäße Anwendung von zwei
Schwellwertschaltungen verringert werden. Die Schwel-
len dieser Schwellwertschaltungen, in F i g. 1 mit A
und B bezeichnet, liegen verschieden.
Liegen die Lesesignale in der Zeitspanne, die in der
F i g. 1 als T bezeichnet ist, in ihrer Amplitude über oder unter beiden Schwellen, dann kann die Bewerterschaltung
den Lesesignalen eine eindeutige Informationsart zuordnen. Liegen die Amplituden der Lesesignale
jedoch zwischen den Schwellen A und B, dann
gibt nur die eine Schwellwertschaltung ein Signal ab
die andere jedoch nicht. Die Bewerterschaltung erkennt dies als einen Felllerfall. Wird für die gespeicherte
Information ein redundanter Code verwendet, ζ B. jedem Wort Paritätsbits hinzugefügt, dann kann die
Information korrigiert werden. Bei Verwendung z. B. eines Paritätsbits kann ein Fehler korngiert werden.
Neben der besprochenen Korrektur von statisch auftretenden Fehlern werden natürlich auch fortwährend
auftretende Fehler, die das beschriebene Kriterium erfüllen, korrigiert.
In F i g. 2 ist eine mögliche Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Bewerterschaltung dargestellt Sie
besteht aus zwei Schwellwertschaltungen Sl und S2 und einer Verknüpfungsschaltung V, die in. Ausfuhrungsbeispiel
durch zwei UND-Gatter Gl und Gl reahsiert ist. Die Schwellwertschaltung Sl soll die
höhere Schwelle haben (Schwelle A) die SchweUwertschaltung
S2 die niedrigere (Schwelle ß). Fur die Zuführung der Taktimpulse am Eingang El ist je em
Eingang jeder Schwellwertschaltung Sl, S2 miteinwird also kein Signa.JJgJ^ war Am Ausgang Al
das ^sf S™1 m<£richtiges, der gespeicherten und
>5 erscheint somit em |uzuordnendes Signal.
ges, der gespe
|uzuordnendes Signal.
^^ ^ an El ein Lesesignal mit nega-Im
zweiten ran s entspricht dies einer
tiver Amplitude w* ^ ^ Lesesignalamplitude
^^^^Äder Schwellwertschaltungen 51
unter den bchwe en Schweiiwertschaltung er-
und «,« \ bldbt dje UND-Schal-
scheint also^keinb.gn g f„r die UND.
{"^fjespvn. ^1 ^ Verknupfungs
Schaltung ο ι. u β ^ bewertete Lesesignal
schaltung K zeigt a.so . ^β ^ Zustana des Aus-
"^1L 7?der ausgelesenen Information - in diesem
ganges A 2 der ausge den kann.
Fa Ie einer »1« - ^6°~Εί ang El ein fehlerhafte,
Im _dntten Fall hegt am ^ ^ 8 ^^ Amp,itude
Leses'Snal' ^1 cchweiien der Schwellwertschaltungen
^^^^"//^^Sn spricht nur die SchwellwertSI
undIM Hegt, u Sch^ellwertschaltung Sl bleibt
sch^ltu"^2 ^°.Schaltung Gi der Verknüpfungsgesperrt
uie υ durchiassig und gibt an den Aus-
^^X'c-S Die UND-Schaltung Gl der Vergang-A1
ein ί^g · Das s al am
knupfunpschaJ ung * fehlerhaftes Signal an
Ausgang'A[\ zeigt. a , ^^ darf der z d
de ^^^^ Liner Information zugeordnet
des Ausganges ^ Ausgang^i kann einer Kor^^,^
werden, die bei Verwen-Indien
Codes die Korrektur durchfuh£·
am Ausgang /(I kein Signal erlene
Information am Ausgang ^ϊ^ abgenommen. Gibt die Ver-
Ä daß ein Fehlerfall vorliegt, der ^^ Informat on
da* Die richtige Information w.rd
Korrekturschaltung ermittelt.
^ Qröße def A „
natürlich auch umgekehrt
35
*o
45 J™"CT
ab
50
wertschaltungen Sl und S2 führen direkt auf das erne
UND-Gatter G2. Mit dem anderen UND-Gatter Gl
ist der Ausgang der Schwellwertschaltung S2 direkt. der Ausgang ir Schwellwertschaltung Sl über ein
Negationsglied verbunden. Am Ausgang A1 der Verknüpfungsschaltung
erscheint dann ein Impuls, wei^n
das Lesesignal am Eingang £2 fehlerhaft war am
Ausgang Al der Verknüpfungsschaltung V w.rd die
ausgelesene Information abgegeben.
«aUjieren. erfindungsgemäßen Bewerter-Der^gIt>wί
die Lesesignale bis an die
60 schaltung negi: oa , Verstärkerrauschen
ζ« durch ^gj^^ kennen. Uegt dann
gegebene u«^ * dieser Grenze>
dann erkenn das Uses^gnal u djes ^ ^ feh,erhaftes g d
Je «vierte« *d dnes redundanten Codes
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Bewerterschaltung zum Feststellen der aus 5 die Amplitude des Lesesignals zum Abtastzeitpunkt
Matrixspeichern ausgelesenen Informationen, die über der Schwelle, dann wird dem Lesesignal die
zu einem durch ein Taktsignal gegebenen Zeitpunkt Information der einen Art, z. B. eine binare »1« zugedie
Lesesignale abtastet, fehlerhafte Lesesignale er- ordnet, liegt die Amplitude des Lesesignals unter der
kennt und bei Verwendung eines redundanten Schwelle, dann wird dem Lesesignal z. B. eine binäre
Codes dann eine Korrektur veranlaßt, dadurch io »0« zugeordnet.
gekennzeichnet, daß zwei Schwellwert- Je größer bei Matrixspeichern, z.B. Magnetnlm-
schalrungen (Sl, 52) vorgesehen sind, bei denen speichern, die Speicherdichte wird, um so kleiner
je ein Eingang für die LesesignaJe und je ein Ein- werden die Lesesignale, so daß sie schließlich an die
gang für die Taktsignale miteinander verbunden Grenze gelangen, die durch Störsignale und Versind,
daß die Schwellen der Schwellwertschaltungen 15 stärkerrauschen gegeben ist. Dann können die Lese-
(Sl, S2) so verschieden gelegt sind, daß im Abtast- signale von der oben angegebenen Bewerterschaltung
augenblick die Lesesignale im fehlerfreien FaU ab- zeitweise nicht mehr einwandfrei der richtigen Inforhängig
von der Informationsart über oder unter mationsart zugeordnet werden. Solche von der Bebeiden
Schwellen liegen und somit die Schwelhvert- werterschaltung nicht mehr zuordenbare Lesesignale
Schaltungen gleiche Signale abgeben, daß im Ab- 20 sollen in der weiteren Beschreibung als fehlerhafte
tastaugenblick die Lesesignale im fehlerhaften Fall Lesesignale bezeichnet werden,
zwischen den Schwellen liegen und somit die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bewerterschaltung
zwischen den Schwellen liegen und somit die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bewerterschaltung
Schwellwertschaltungen verschiedene Signale ab- anzugeben, durch die diese fehlerhaften Lesesignale
geben, und daß die Ausgänge der Schwellwert- erkannt werden, so daß bei Verwendung eines redunschaltungen
(51, 52) auf eine Verknüpfungsschal- 25 danten Codes für die gespeicherte Information eine
tung (V) führen, an deren einen Ausgang ein Korrektur möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist
Signal erscheint, wenn ein Fehlerfall vorliegt, an die erfindungsgemäße Bewerterschaltung dadurch gederen
anderen Ausgang im fehlerfreien Fall ein kennzeichnet, daß zwei Schwellwertschaltungen vor-Signal
entsprechend der ausgelesenen Information gesehen sind, bei denen je ein Eingang für die Leseabgegeben
wird. 30 signale und je ein Eingang für die Taktsignale mitein-
2. Bewerterschaltung nach Anspruch 1, dadurch ander verbunden sind, daß die Schwellen der Schwellgekennzeichnet,
daß die Verknüpfungsschaltung wertschaltung so verschieden gelegt sind, daß im (V) aus zwei UND-Schaltungen ((Jl, Gl) besteht, Abtastaugenblick die Lesesignale im fehlerfreien Fall
daß die eine UND-Schaltung (Gl) mit der Schwell- abhängig von der Informationsart über oder unter
wertschaltung (51) mit der hohen Schwslle über 35 beiden Schwellen liegen und somit die Schwell wertein
Negationsglied, mit der Schwellwertschaltung schaltungen gleiche Signale abgeben, daß im Abtast-(52)
mit der tieferen Schwelle direkt verbunden ist augenblick die Lesesignale im fehlerhaften Fall
und daß an de- anderen UND-Schaltung (G2) die zwischen den Schwellen liegen und somit die Schwell-Ausgänge
der Schwellwertschaltungen (51, 52) wertschaltungen verschiedene Signale abgeben, und
direkt angeschlossen sind. 40 daß die Ausgänge der Schwellwertschaltungen auf eine
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