DE1908618A1 - Geraet zum leichten Austausch oder zeitweiligen Ersatz eines Prozessrechners oder einer anderen Steuereinheit in einer Prozesssteuerung - Google Patents

Geraet zum leichten Austausch oder zeitweiligen Ersatz eines Prozessrechners oder einer anderen Steuereinheit in einer Prozesssteuerung

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DE1908618A1
DE1908618A1 DE19691908618 DE1908618A DE1908618A1 DE 1908618 A1 DE1908618 A1 DE 1908618A1 DE 19691908618 DE19691908618 DE 19691908618 DE 1908618 A DE1908618 A DE 1908618A DE 1908618 A1 DE1908618 A1 DE 1908618A1
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control
switch
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value signal
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DE19691908618
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Rees Vernon Chester
Griem Jun Paul Dyrsen
Maddux John Fletcher
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Owens Corning
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Owens Corning Fiberglas Corp
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B15/00Systems controlled by a computer
    • G05B15/02Systems controlled by a computer electric

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Description

  • GERAT ZUM LEICHTEN AUSTAUSCH ODER ZEITWEILIGEN ERSATZ EINES PROZESS-RECHNERS ODER EINER ANDEREN STEUER-EITHEIT IN EINER PROZESSTEUERUNG Die Erfindung betrifft eine Steuer- und Regeleinrichtung mit einer Datenverarbeitungseinheit, der Zustandsgrößensignale zuführbar sind und die Informationssignale zur Steuerung mindestens einer Zustandsgröße erzeugt, sowie mit mindestens einer Steuervorrichtung zur Einstellung dieser Zustandsgröße, wobei zwischen der Datenverarbeitungseinheit und der Steuervorrichtung ein Speicher und diesem nachgeschaltet ein vom Speicher beaufschlagter Steuersignalgenerator angeordnet sind, insbesondere zur Sinstellung der Temperatur einer Glasschmelze zur Herstellung von Glasfasern oder -fäden.
  • Die Geräte der Datenverarbeitung werden zunehmend auch zur direkten Steuerung und Regelung in Fertigungsbetrieben verwendet, indem gewisse Betriebswerte aufgenommen und verarbeitet werden, wobei aus ihnen und einem Computerprogramm die erforderlichen Stellbefehle zur Korrektur der Fertigung resultieren.
  • Besonders bei den häufig vorkommenden räumlichen Beschränkungen ist es nun schwierig, Neuinstallationen, Wartungen und ähnliches an einer solchen Steuerung durchzuführen, ohne sie empfindlich zu stören. Als Nachteil des Stands der Technik erweist sich insbesondere die Tatsache, daß häufig ein völliger Betriebsstillstand erfolgen muß, wenn ein Prozessrechner gegen einen anderen ausgetauscht wird oder ähnlich einschneidende Änderungen durchzuführen sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zu entwerfen, das sich für einen leichten Austausch oder zeitweiligen Ersatz eines solchen Prozessrechners in einer Prozessteuerung und -regelung eignet und das einen kontinuierlichen Xertigungsablauf auch während einer solchen Zeitspanne oder während des Austausches oder der Prüfung anderer Teile der Steuerung ohne Einsatz besonderer Regelungsvorrichtungen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird für das Gerät der eingangs erwähnten Art gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß mindestens ein Festwertsignalgenerator sowie eine Schaltvorrichtung vorgesehen sind, und daß durch die letztere wahlweise der Festwertsignalgenerator oder der Steuersignalgenerator an die Steuervorrichtung anschließbar sind.
  • Zweckmäßigerweise weist das erfindungsgemäße Gerät eigene Netzteile auf, wodurch es von den etzteilen der eigentlichen Frozessteuerung und -regelung unabhängig ist. Das Gerät sieht auch ein Zwischenglied zwischen der Prozessrechnerausgabe und den Stellgliedern vor, das außer eigenen ITetzteilen insbesonderUerdfkreise und Informationsspeicher enthält, welohletztere als Datenpuffer zwischen Stellglieder aus steuernden Ausgangsverstärkern und Computeranalogausgängen dienen. Der Prozessrechner muß wenigsten eine Stellgröße aussteuern oder regeln. Ein Eingabeteil empfängt Meßsignale aus der Fertigung und schickt diese über einen Signalwandler zum Prozessrechner. Ein Signalwandler am Ausgang des Prozessrechners beaufschlagt Zwischenspeicher eines Ausgabeteils, aus denen über Trenn- und Leistungsverstärker Stellsignale erzeugt werden. Festwertsignale aus Festwertsignal-Generatoren vermögen Jedoch zwischenzeitlich die Prozessrechnerausgangssignale zu ersetzen, so daß die Stellglieder oder Teile davon zeitweise den Signalen der Festwertsignal-Generatoren folgen. Bei mehreren Meß- und Stellgrößen ist der Einsatz eines Multiplexers zweckmäßig.
  • Das Zwischenglied zwischen Prozessrechner und Fertigung enthält Informationsspeicher zur ständigen Beaufschlagung der entsprechenden Stellglieder trotz der zerhackenden Arbeitsweise des Multiplexers, sowie entsprechende Festwertsignal-Generatoren, die vorzug-sweise von ligand auf die Werte der entsprechenden Informationsspeicher eingestellt werden können und damit fortan in der Lage sind, über eine gewisse Zeitspanne hinweg bei entsprechender Umschaltung die Stellglieder durch ihre Festwerte auszusteuern; weiterhin können die verschiedenartigsten Prüfoperationen durch einen nur vereinzelten oder gruppenweisen Festwertsignalgeneratoreinsatz durchgeführt werden, was einem Fahren von Hand einselber Stellgrößen beispielsweise auch zur Experimentierzwecken entspricht.
  • Die Erfindung stellt eine Geräteverbesserung sich bekannter Zwischenglieder zwischen Prozessrechner und Fertigung in der eise dar, daß in Informationsspeichern zwischengespeicherte Prozessrechneraüsgangswerte in einfacher preise auf Festwertsignal-Generatoren übertragen werden können, so daß mit Hilfe letzterer der Fertigungsbetrieb auch dann aufrecht erhalten bleibt, wenn am Prozessrechner bzw. an den ihm vor- und nachgeschalteten Signalwandlern oder an Messwertaufnehmern Austausch-, Reperatur-, Wartungs-, Versuchs- und andere Arbeiten durchgefiihrt werden müssen.
  • Ein solches Zwischenglied mit Festwertsignalgeneratoren und eigenen Netzteilen ist also in sich selbst abgeschlossen und vermag insbesondere bei Computerausfällen und Störungen ähnlicher Art den Produktionsprozess aufrecht zu erhalten, bis die Reperatur oder ein Austausch der fehlerhaften Teile ausgeführt wurde.
  • Ein solches Zwischenglied enthält im allgemeinen einen Eingabeteil, einen Prüfkreis sowie ein Ausgabeteil mit besagten Informations3peichers Ausgangsverstärkern, Festwertsignalgeneratoren und mit entsprechenden Umschaltern, die zweckmäßigerweise jeden Informationsspeicher durch einen entsprechenden Festwertsignalgenerator einzeln zu ersetzen gestatten.
  • Der Eingabeteil des Zwischenglieds erhält Geber- und andere Signale als Meßgro;ßen aus der Fertigung, die in ihm beispiele weise eine Wandlung aus Stromsignalen in Spannungssignale, eine Spannungsdämpfung oder -Verstärkung und dergleichen erfahren, wodurch sie für die Eingabe beispielsweise in einen Analog-Digitalwandler aufbereitet werden. Der Ausgabeteil des Zwischenglieds enthält mindestens einen Informationsepeicher zum Festhalten des üblicherweise über einen Multiplexer zugeführten Prozessrechnerausgangssignals und mindestens einen Ausgangsverstärker, der als Trenn- und Leistungsverstärker bei Betriebsweise A, B, C oder dergleichen das Signal des Informationsspeichers über einen Umschalter an eine Last legt, die beispielsweise durch einen Stellgliedmagneten dargestellt sein kann. Die Pestwertsignalgeneratoren des Ausgangsteils sind einstellbar und können getrennt, d.h. einzeln, gruppenweise oder insgesamt über getrennte Umschalter an die Lasten angelegt werden und damit die vom Ausgangsverstärker gelieferten Stellsignale ersetzen.
  • Die letztgenannten Umschalter weisen zweckmäßigerweise vier Stellungen auf und gestatten, die Signalhöhen von Ausgangsverstärker und Festwertsignalgenerator-zu vergleichen, um beispielsweise letzteren auf ersteren einzustellen. Die Signalbestimmung geschieht vorzugsweise durch ein Amperemeter als Meßgerät. In Stellung 1 des Umschalters zeigt das Meßgerät die Größe des Festwertsignals an, während die Last vom Ausgangsverstärker ausgesteuert ist. In Stellung 2 zeigt das Meßgerät die die Last aussteuernde Ausgangsverstärkergröße an. In Stellung 7 dagegen mißt das Messgerät den Ausgangswert des Festwertsignalgenerators, der die Last aussteuert, während in Stellung 4 zwar auch die Last vom Festwertsignalgenerator betrieben wird, das Meßgerät aber den Signalwert des Ausgangsverstärkers anzeigt. Bei richtiger Bedienung des Umschalters und richtiger Einstellung der Festwerte wird also leicht ein Auftreten von Sprungfunktionen an den Stellgliedern bei deren Umschaltung vermieden.
  • Selbstverständlich können auch nur einzelne dieser vorstehend erwähnten Schaltzustände vorgesehen-sein, beispielsweise mittels Einfachschaltern.
  • Der Prüfkreis des Zwischenglieds prüft zweckmäßigerweise die korrekte xfilir-kungsweise der Signalwandler am Ein- und Ausgang des Prozessrechners selbst. Beispielsweise werden der Ein- und Ausgang eines Digitalanalogumsetzers am Ausgang des Prozessrechner g uf einen Vergleicherkreis geführt, der im Falle der Ungleichheit der Informationsinhalte eine Alarmvorrichtung auslöst und/oder einen weiteren Umschalter betätigen kann, der vom Ausgang des fehlerhaften Digitalanalogumsetzers auf den Ausgang eines bisher leerlaufenden Reservedigitalanalogumsetzers umschaltet, wobei der Multiplexer mindestens über die Zeit der Umschaltung hinweg stillgelegt wird, so daß die Informationsspeicher des Ausgabeteils solange unberührt bleiben. Der Trennverstärker des Ausgangsverstärkers des Ausgangsteils ist vorzugsweise -mit einer Elektrometerröhre oder einem Peldeffekttransistor höchsterEingangsimpedanz ausgestattet; damit kann der eigentliche Speicher am Gate- bzw. Gittereingang des Verstärkers ein Kondensator mit geringen Leckverlusten sein.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung können den beigefügten Ansprüchen und/oder der folgenden Beschreibung entnommen werden, die der Erläuterung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung dient.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Geber-Eingangsteils zur Verwendung in der Einrichtung gemäß Fig. 1; Fig. 3 ein Thermoelement-Eingangsteil zur Verwendung in der Einrichtung nach Fig. 1; Fig. 4 einen Pulsumsetzer als Teil eines Multiplexers zur Verwendung in der Einrichtung gemäß Fig. 1; Fig. 5 einen Stromlaufnlan eines Ausgangsbausteins des Ausgangsteile der Fig. 1, bestehend aus einem Informationsepeicher, einem Ausgangsverstärker, einem Umschalter, einem Festwertsignalgenerator und einer Last! und Fig.6 ein Blockschaltbild eines Prüfkreises zur Verwendung in der Einrichtung gemäß Fig. 1.
  • In Fig. 1 als einem Blockschaltbild des Ausführungsbeispiels der Erfindung enthält ein Zwischenglied 10 einen Eingabeteil 20, einen Prüfkreis 30 und ein Ausgabeteil 40 mit Ausgabebausteinen 40 (40a bis 40d).
  • Ein Prozeserechner oder Computer 60 ist mit dem Eingabeteil 20 tiber einen Zwischenverstärker 61 und einen Analogdigitalumsetzer 62 verbunden. Der Ausgang des Computers 60 führt in gleicher reise an den Eingang eines Digitalanalogumsetzere 64. Die Ausgänge beider Umsetzer 63, 64 führen an den Arbeits- bzw. Ruhekontakt eines Umschalters 65, dessen gemeinsamer Anschluß zum Ausgangsteil 40 des Zwischenglieds 10 leitet. Der Computer 60 ist von der Art, daß er die einkommenden Signale gemäß dem Computerprogramm verarbeitet und als Stellsignale zur steuerung der Fertigung oder eines anderen Vorgangs über die besagten Zwischenglieder an die Lasten, z.B. Stellmagnete 200a bis 200d leitet.
  • RMn Multiplexer 50 tastet in einer bestimmten zeitlichen Reihenfolge die von Gebern herrührenden Signale des Eingabeteils 20 ab und verteilt in einer dementsprechenden Reihenfolge die Stellbefehle aus dem Computer an die entsprechenden Stellglieder.
  • Geber 12, 13, Thermoelemente 14, 15 und andere Transmitter führen Nessdaten aus dem Herstellungsprozess über' entsprechende Leitungen in den Eingang des Eingabeteils als Die Meßsignale können kontinuierlich und analog sein; e;' werden im Eingabeteil 20 aus einer Eventuellen Stromeinprägung in Spannungssignale verwandelt, die überdies einer zusätzlichen Spannungsdämpfung oder-verstärkung unterworfen werden. Am Ausgang des Eingabeteils 20 werden sie durch den Xultiplexer einzeln abgefragt (Kontakte 15)* Geber den Zwischenverstärker 61 geschickt, im Analogdigitalumsetzer 62 digitalisiert und daraufhin dem Computer 60 zugeführt.
  • Selbstverständlich ist auch die Eingabe digitaler Meßdaten bei Umgehung des Analogdigitalumsetzers 62 direkt in den Computer 60 möglich.
  • Der vom Computer 60 errechnete betreffende Stellbefehl gelangt über eine Leitung 60a und den Umsetzer 63 an einen Ruhekontakt 65b des Schalters 65, um dann Ueber dessen gemeinsamen Kontakt 65a und einen geschlossenen Relaistontakt CS eines erregten "kein Fehler" Relais R1 die Aufgabe schalter OS des Multiplexers 50 zu erreichen.
  • Der Ein-und Ausgang des Digitalanalogumsetzers 63 werden gemäß der Erfindung im Prüfkreis 30 des Zwischengliedes 10 an einen Vergleicherkreis geführt, der den Informationsinhalt beider Kanäle auf Gleichheit prüft, indem eine gewisse Übereinstimmung beider Informationen nach Durchlaufen geeigneter Anpassunge- oder Kodierkreise festgestellt wird. Weiter wäre der Vergleich zwischen den Ausgängen beider oder mehrerer Digitalanalogumsetzer möglich. Im Falle zufriedenstellender Gleichheit wird das sonst vorzugeweise stets erregte Relais R1 nicht entregt, 80 daß dessen Kontakt CS die Information vom Umschalter 65 zu den Multiplexerausgangsschaltern OS weiterreicht. Stellt der Vergleicherkreis Jedoch Ungleichheit fest, wird eine Fehleranzeige tätig, die den Bediener darauf aufmerksam macht* daß der Digitalanalogumsetzer 63 fehlerhaft arbeitet. Dann kann entweder durch die Hand des Bedieners oder als Folgesteuerung automatisch der Umschalter 65 in seine andere Stellung gebracht werden; während dieser Zeit des Umschaltens ist das Relais R1 entregt und dessen Kontakt CS geöffnet. Durch die Umschaltung wird der Reservedigitalanalogumsetzer 64 an die Stelle des Umsetzers 63 geschaltet, so daß die Information aus dem Computer 60 zur Beaufschlagung der Stellglieder nunmehr über den Umsetzer 64 und den Öffnerkontakt 65c des Umschalters 65 an den Relaiskontakt CS des Relais Rlgelangt. Entweder als weitere Folge der Folgesteuerung oder durch die Hand des Bedieners wird dann das Relais R1 wieder erregt, wodurch die Regelschleife wieder geschlossen ist. In gleicher Weise wie eben beschrieben könnte auch der Reservedigitalanalogumsetzer 64 geprüft werden; auf ähnliche Weise wäre auch eine Prüfung des Umsetzers 62 sowie weiterer Glieder möglich.
  • Vorzugsweise werden alle Teile und Baugruppen des Ausführungsbeispiels der Erfindung gemäß Fig. 1 in Blockbauweise durchgeführt, die überdies steckbar und kassettenförmig angeordnet sein können, wodurch sie für Inspektion, Wartung, Reparatur und Austausch die zweckmäßigste Bauform darstellen.
  • In Fig. 2 sieht man einen vorzugsweise passiven Geber 12 am Eingang eines Sektors 20a des Eingabeteils 20, der von einem Netzteil 21 einerseits über einen Widerstand 22 und andererseits über einen Widerstand 23 gespeist wird. Der Geber dient der Aufnahme irgendwelcher vorzugsweise nichtelektrischer meßgrößen innerhalb des Fertigungsprozesses.
  • Der Spannungsfall am Widerstand 23 wird an den Klemmen 24, 25 von einem Kontrollinstrument angezeigt, über die Anschlüsse 26, 27 aber zum Ausgang des Eingabeteils 20 geführt. Die Auslegung der 'Yiderstände 22 und 23 ist so getroffen, daß mit Rücksicht auf den vorzugsweise variablen Innenwiderstand des Gebers 12, des Netzteils 21 und dessen Ausgangsspannung der für den Eingabeteil 20 erforderliche Spannungsbereich erzielt wird. Eine Änderung des Stromflusses im Stromkreis des Netzteils 21 und Gebers 12 erzeugt eine entsprechende Änderung des Spannungsfalls am Widerstand 23, die an den Klemmen 25, 27 als Meßgrößensignal über Schalter IS des Multiplexereingangskanals an den Verstärker 61 geführt wird. Das Kontrollinstrument an den Klemmen 24, 25 kann ein einfaches Zeigerinstrument, ein Schreiber oder dergleichen sein.
  • Auch der in Fig. 3 gezeigte Geber setzt voraus, daß der nachgeschaltete Analogdigitalumsetzer 62 an seinem Eingang Spannungen und nicht etwa Ströme aufnimmt, was jedoch grundsätzlich ebenso möglich wäre. Ein Thermoelement 14 am Eingang eines Sektors 20b des Eingabeteils 20 liefert als aktives Element Strom über einen Widerstand 28, wobei der Spannungsfall an ihm über Klemmen 18, 19 registriert und über weitere Anschlüsse 26a, 27a an weitere Schalter IS des tlultiplexereingangskanals geführt wird. Eine Zwischenschaltung eines Vorverstarkers zwischen die Anschlüsse 26a, 27a und den Multiplexereingangskanal ist möglich.
  • Fig. 4 zeigt einen Fulsumsetzer als Teil des Multiplexers 50, der über ein eigenes Netzteil 53 verfügt; aus dem.Plusanschluß des Netzteils fließt über eine Spule 54 eines Relais R2 dann Strom zu einem Festkörperschalter 52 und von dessen Ausgang zurück nach Minus, sobald der Schalter über eine Leitung 60b (Fig.1) als einer vom Computer 60 herrWhrenden Taktpulsleitung oder dergleichen leitend gemacht wurde. Über einen Kontakt 55 des Relais R2 werden dadurch Anschlüsse 56 und 57 leitend miteinander verbunden. Eine Ereilauf-Diode 51 an den Anschlüssen der Relaisspule 54 weist in eitrichtung zum Pluspol des Netzteils und dient dem gefahrlosen Abbau des magnetischen Felds bei Abschaltung des Relais R2. Der Pluspol des Netzteils ist an einen Anschluß mit, dessen Minuspol an einen Anschluß 52a herausgeführt ; der Anschluß 52a ist an Masse gelegt.
  • In Fig. 5 wird dar Stromlaufplan des Auagangsbausteins 40a der Pige 1 ge.eSt, der die Last 200a (z.B. einen Stellgliedmagneten) reibt. Der Bauetein 4Oa enthält einen Informationsspeicher 140a, einen von ihm gespeisten Ausgangsverstärker 150a, der an die eine Seite eines Umschalters aber führt, dessen andere Seite von einem Pestwertsignalgenerator 170a beschickt wird und dessen Ausgang zur last 200a führt. Bine Leitung L1 führt eine Plus-Spannung, eine Leitung L2 eine Ninus-Spannung von einem vorzugsweise eigenen etitei1 des Zwischenglieds 10.
  • Der Ausgangsverstärker 150a hat eine sehr hohe Eingangsimpedanz, ist, mittels einer Vorspannungseinstellung im A, B oder C-Betrieb betreibbar und verfügt durch einen variablen Gegenkopplungswiderstand über eine einstellbare Verstärkung. Die Last 200a liegt im Anodenkreis des Verstärkers. Der Verstärker selbst enthält vorzugsweise einen isolierten Feldeffekttransistor 150, der einen AnschluB 160 zu einem Gate-Pol 151, einen Anschluß 161 zu einem Drain-Pol 153 und einen Anschluß 162 zu einem Source-Pol 152 hat. Bin iit 154 gekennzeichneter zweiter Steuereingang kann mit dem B Halbleiterträger und dem Gehäuse 159 des Transistors 150 verbunden sein und führt über einen Anschluß 163 zum Sourceanschluß 162. Im Falle der Verwendung einer Verstärkerröhre statt eines Feldeffekttransietors wäre der Anachluß 160 der Gitteranschluß, der Anschluß 161 der Anoden- und der Anschluß 162 der Kathodenanschluß. Jedes Verstärkerbauteil, das über eine hohe Eingangsimpedanz und ausreichende kusgangsleistung verfügt, könnte geeignet sein, den Ausgangsverstärker t50a zu bilden, jedoch wird ein Feldeffekttransistor bevorzugt.
  • Über einen Relaiskontakt eines Relais R3 des Multiplexers 50 wird das vom Computer 60 herrührende analoge Informa tionssignal an ein ladungsintegrierendes -RC-Glied herangebrachte Das C-Bauteil ist ein Kondensator 143 des Informationsspeichers 140a. Die Verbindungsleitung zwischen R und C ist durch einen Anschluß 141 charakterisiert, der mit dem Gate-Anschluß 160 des AusgAngsverstärkers direkt verbunden ist. Der zweite Anschluß des Kondensators 143 führt über einen Punkt 142 an die Minusleitung L20 Als aktives Bauteil des Ausgangsverstärkers 150a werden vorteilhaft isolierte Feldeffekttransistoren' wie die Typen 3 N 98 und 3 g 99 (RCA) verwendet Transistoren dieser Art weisen eine gute (geometrische) Versetzung des Gate- gegen über dem Sourcepol und damit eine geringe Kapazität sowie einen sehr hohen Eingangwiderstand (in der Größenordnung 1015 ohm) auf. Außerdem zeigen die Elemente geringe EMemplarstreuung und relativ guten Temperaturgange Besonders durch das Zusammenwirken niedriger Kapazität und hoher Eingangsimpedanz erweist sich ein solches Element als besonders geeignet im Einsatz bei solchen Zwischenspeichern (sample and hold-Kreisen) als Trennverstärker.
  • Wie bereits, erwähnt, liegt die Ausgangslast zwischen dem Pluspol (L1) und dem Drainpol (Anode) des Ausgangsverstärkers. Dadurch läßt sich ein Verstärkungsfaktor größer 1 erreichen.
  • Ein Trimmwiderstand Rt zwischen Sourcepol und minusleitung (Punkt 164) gestattet das Maß der Gegenkopplung zu verändern, wodurch der Verstärkungsfaktor des Ausgangsverstär-, kers einstellbar wird. Ein Trimmwiderstand R5 zwischen dem Sourcepol und der Plusleitung dient der Anhebung oder Absenkung des Potentialgefälles zwischen Gate- und Sourcew pol des Ausgangsverstärkers, also der Arbeitspunkteinstellung des Verstärkers, um diesen auf A-, B- oder C-Betrieb oder dergleichen zu justieren Beide Trimmwiderstände Rs und Rt erlauben also dem Wartungspersonal beispielsweise solche Einstellungen vorzunehmens daß alle Ausgangsverstärker dieselbe Charakteristik aufweisen und also gegenseitig austauschbar werden, ohne daß Fertigungstoleranzen oder dergleichen berücksichtigt werden müssen.
  • Der aus dem Informationsspeicher -140a und dem Ausgangsverstärker 150a als einem Trennverstärker bestehende Datenpuffer oder Analogwertzwischenspeicher (sample-and-hold-Kreis) hält auf Grund durchgeführter Versuche einen einmal eingespeicherten Wert innerhalb 24 Stunden auf~1% genau, deh. die Entladung des Kondensators 143 über dessen eigenen Innenwiderstand und über die Eingangsimpedanz des Ausgangsverstärkers 150a ist äußerst gering. Ein solcher Datenpuffer ist bei Einsatz eines Multiplexers, also bei mehr als einem Ausgangssignal aus dem Computer 60 an sich üblich und dann erforderlich, wenn die Last kontinuierlich ausgesteuert werden muß. Ter Ausgangsverstärker 150a weist nicht nur die Eigenschaften eines Trennverstärkers (hohe Eingangsimpedanz und geringe Rückwirkungskapazität) und Leistungsverstärkers (Aussteuerung der Last) auf, sondern kann auch ein bestimmtes Kennlinienverhalten haben, das ihm durch eine entsprechende Vorspannung (A, B, C-Betrieb) oder sonstwie eingeprägt wurde 3 zum etwa das Stellglied nichtlinear auszusteuern.
  • Der Festwert-Signalgenerator 170a hat ein Potentiometer 180 zwischen Plus- und Minuspol L1 , L2 der Netzteilleitung des Zwischengliedes 10. Der Abgriff des Potentiometers führt an den Steuereingang 171 eines aktiven Elements 170, beispielsweise eines N-P-N-Transistors bipolarer Ausführung, der emitterseitig (173) über Widerstände an die Minusleitung, kollektorseitig (172) aber über den Umschalter 100a entweder an die Last 200a oder an einen, Leerlaufwiderstand 101 und dann nach Plus geschaltet ist0 Der somit als Verstärker mit kollektorseitiger Last arbeitende Festwertsignalgenerator 170a wird also durch das Potentiometer 180 in der Weise ausgesteuert, daß über die Kollektor-Emitter-Strecke des Generators 170a mehr oder weniger Strom gezogen und infolgedessen ein höheres oder niedereres Festwertsignal erzeugt wird, jenachdem der Potentioneterabgriff mehr oder weniger Spannung an die Basis des aktiven Elements 170 führt. Um nun in folgenden einen Vergleich des durch den Ausgangsverstärker fließenden Stroms mit dem des Festwertgenerators durchfahren zu können9 ist ein Amperemeter 110 durch den Umschalter 100a wahlweise, in den Drain- bzwO Kollektorkreis beider Verstärker zwischenschaltbar. Damit ist dem Bediener die Möglichkeit gegeben, die Last 200a beispielsweise vom Ausgangsverstärker 150a zu trennen und durch den Festwertsignalgenerator 170a aussteuern zu lassen ohne sie einer Sprungfunktion auszusetzen0 Der in Fig. 1 lediglich symbolisch als einpoliger Wechselschalter gezeichnete Umschalter 100a weist gemäß Fig 5 tatsächlich vier Schaltstellungen und fünf Schaltebenen auf, Die Schaltebenen sind durch A, B, C, D und E, die Schaltstellungen aber durch die Indizes 1 bis 4 tgekennzeichnet, So hat die erste Schaltebene A eine erste Schaltstellung At, eine zweite Schaltstellung A2,, eine dritte Schaltstellung A3 und eine vierte Schaltstellung A4. Der gemeinsame Änschluß der SchaltebenenA ist mit ca bezeichnet. In anar loger Weise sind die anderen Schaltebenen-gekennzeichnetO-In Schaltstellung 1 ist ca mit A1,,'cb mit 31, cc mit Cl, cd mit D1 und ce mit El verbunden. Entsprechendes gilt für die weiteren Schaltstellungen.
  • Das dem späteren Vergleich dienende' Ampereme'ter 110 könnte selbstverständlich auch ein anderes Meßgerät sein ; es hat jdeoch gegenüber Voltmetern, Kompensationsmeßgeräten und dergleichen gewisse Vorteile, beispielsweise die geringerer Alterung und Temperaturanfälligkeit0 Anstelle eines einzelnen Amperemeters und eines Umschalters QOOa mit vier Schalt stellungen ware ebenso der Einsatz zweier Amperemeter und dementsprechend eines Umschalters mit nur zwei Schaltstellungen denkbar. Der Vorteil der Verwendung eines einzelnen Ämperemters ist Jedoch der, daß viele Fehlergroßen dadurch eliminiert werden, daß dasselbe Amperemeter den Strom des Ausgangsverstärkers 150a und dann den Strom des-Pestwertsigealgenerators 170a mißt Natürlich kann das Amperemeter in Prozent der Schisberstellung des Mengendurchtritts und dergleichen geeicht werdene In Stellung 1 des Umschalters 100a fließt ein Strom in einer ersten Schleife vom Pluspol über das Amperemeter nach dem Leerlaufwiderstand 1109 von dort zum Festwertsignalgenerator 170a und dann nach Minus eine zweite Stromschleife aber fahrt vom Pluspol über die Last 200a und den Ausgangsverstärker 150a ebenso nach Minus In Stellung 1 des Umschalters wird also der Wert des Signale des Festwertsignalgenerators 170a gemessen und angezeigt, dagegen die Last 200a vom Ausgangsverstärker 150a betrieben, was bedeutet, daß die Last in der Regelschleife liegt.
  • In einer zweiten Stellung des Umschalters 100a herrschen gleiche Verhältnisse wie in Stellung 1, wobei lediglich das Amperemeter nun in die Lastschleife zwischengeschaltet wurde, so daß der Bediener die Möglichkeit hat, sich die Lastverhältnisse bei Aussteuerung der Last durch den Prozessrechner zu notieren oder sonstwie (z.B. Einstellzeiger) festzuhalten.
  • In einer dritten Stellung des Umschalters 100a werden dagegen die Lasten vertauscht, was bedeutet, daß in einer ersten Stromschleife ein Strom vom Pluspol über das Amperemeter zur Last 200a und von dort über den Festwertsignalgenerator 170a nach Sinus läuft, während in einer zweiten Schleife ein Strom über den Leerlaufwiderstand 101 zum Ausgangsverstärker 150a und dann nach Minus fließt. Eine dritte Stromschleife führt vom Pluspol über eine Lampe 120 nach Minus; die Lampe zeigt einem Bediener die veränderte Situation an, daß er nun nämlich mit dieser Schaltstellung den Regelkreis aufgeschnitten hat.
  • In, einer vierten Schaltstellung herrschen prinzipiell die gleichen Verhältnisse wie in Schaltstellung 3 mit dem eineigen Unterschied, daß das Amperemeter nicht in den Lastkreis, sondern in den Kreis des Leerlaufwiderstands 101 eingeschaltet wurde. Auch diesmal brennt die Lampe 120, um die Auftrennung des Regelkreises zu signalisieren.
  • In Schaltstellung 1 zeigt also das Amperemeter den vom Festwertsignalgenerator über den Leerlaufwiderstand gezogenen Strom an, in Stellung 2 den vom Ausgangsverstärker über die, Last gezogenen Strom, in Stellung 3 den vom Festwertsignalgenerator über die Last gezogenen Strom und in Stellung 4 den vom Ausgangsverstärker über den Leerlaufwiderstand gezogenen Strom.
  • Durch diese vier Schaltstellungen hat somit der Bediener die Möglichkeit, den Festwertstrom so einzustellen,' daß er dieselbe Höhe-wie der Strom durch den Ausgangsverstärker aufweist, bevor er beispielsweise die Regelschleife unterbricht und die Last über den Festwertsignalgenerator betreibt. Andererseits ist ihm die Möglichkeit gegeben, zu prüfen, ob der Strom des Ausgangsverstärkers wiederum einen Wert annimmt, der gleich oder ähnlich hemdes Festwertsignalgeneratorstroms ist, bevor er die Last vom Pestwertsignalgenerator trennt und wieder auf den Ausgangsverstärker zurückschaltet, was beispielsweise bei einer Wiederinbetriebnahme des Prozessrechners der Fall ist. Auf solche Weise wird wie gesagt ein sicheres und gefahrloses Umschalten der Last 200a, wie auch mehrerer oder aller Lasten ermöglich.
  • Die Schaltstellung 2 und 3 kann als Yastanlegestellungf die Schaltstellung 1 und 4 als "Ausgleichsstellung" bezeichnet werden. Schaltet nämlich der Bediener von Stellung 1 bis schließlich nach Stellung 4 oder umgekehrt, durchläuft er ausgehend von der Ausgleichstellung als einer Meßstellung der Größe, auf die umgeschaltet werden soll, die Lastanlegestellung als einer Meßstellung der Größe, von der abgeschaltet werden soll, bevor er mittels einer dritte und vierte Umschaltung die Last tatsächlich an die andere Signalquelle anlegt. Damit ist eine zusätzliche Sicherheit vor/fehlerhafter Bedienung und leichtfertiger Umschaltung geschaffen.
  • In Fig. 6 wird der Prüfkreis 30 der Fig. 1 in einem detaillierteren Blockschaltbild erläutert. Die auf der Leitung 60a aus dem Computer 60 (Fig.1) kommende digitale Stellbefehlsinformation verzweigt einmal zum Digital-Analogumsetzer 63, Um von dort aus über den Ausgangsteil 40 des Zwischenglieds 10 die Last zu beaufschlagen, andererseits läuft sie zum Prüfkreis 30, indem sie über eine Anpassungsschaltung 36 an den einen Eingang eines Komparator3 34 angeschlossen ist. Die den Digital-Analog-Umsetzer 63 verlassende analoge Stellbefehlinformation wird ebenfalls zum Prüfkreis 30 abgezweigt, indem sie eventuell über einen Verstärker 63a zu einem Datenpuffer 31, 32 kommt, der aus dem Block 31 als einem Informationsspeicher and dem Block 32 als einem Ausgangsverstärker besteht, beide vergleichbar dem sample und hold-Kreis des Ausgangsbausteins-40a. Am Ausgang des Ausgangsverstärkers 32 befindet sich ein Widerstand 35 als LastsimulAtor, dessen Spannungsfall als zweiter Eingang in den Komparator 34 dient. Somit vergleicht der Komparator den Spannungsfall am Widerstand 33 mit der über die Anpassungsschaltung 36 zugeführten Aus gangsinformation aus dem Computer 60 auf betragsmäßige Identität. Der Komparator kann Teil des Zwischenglieds 10 oder auch Teil des Computers 60 seine Ergibt nun der Vergleich, daß die beiden eingegebenen Daten zueinander in richtiger Beziehung stehen, so läuft ein Signal aus dem Komparator 34 zum Multiplexer 50, etwa in Porm eines Impulses, wodurch das Relais R1 (Fig.1) erregt wird bzw. erregt bleibt. Bei ungünstigem Vergleichsresultat wird Jedoch aus dem Komparator 34 eine Fehleranzeigevorrichtung 35 beaufschlagt, die eine Lampe, eine Alarmanlage oder dergleichen betreibt, um dem Bediener damit zu signalisieren, daß er den Umschalter 65 (Fig.1) zu betätigen hat, Dabei wird eine Erregung des Relais R1 unmöglich gemacht bzw. unterbrochen. Wie bereits erwähnt, kann die Betätigung des Umschalters 65 auch automatisch durch die Fehleranzeigevorrichtung selbst erfolgen.
  • Der Eingabeteil 20 der Fig. 1 muß nicht zwangsläufig Teil des Zwischenglieds 10 sein, wie dies eingangs auch bereits am Beispiel direkt digital erstellter Meßwe-rte gezeigt wurde. Meist ist jedoch ein Eingabeteil in der in Pig. 1 gezeigten Weise deshalb notwendig, weil die über Leitungen herangeführten Meßwerte Abschluß- und Anpassungskreise benötigen, um als standartisierte Werte dem Multiplexereingang angeboten werden zu können.
  • Die Festwertsignalgeneratoren 170a usf. am Ausgang des Zwischenglieds 10 geben die Möglichkeit einstellbarer,Festwerteingabe in die Stellglieder einer sonst rechnergesteuerten Fertigungsstraße beispielsweise zur Erzeugung von Glasfasern, wodurch der Prozessrechner sQy?ie seine Ein- und 1 Ausgabeglieder oder Teile davon intermittierend zu Austausch -, Reparatur-, Wartungs-, Versuchs und anderen Zwecken stillgelegt oder anderswie betrieben werden können.

Claims (15)

  1. P a t e n t a n s p r u c h e
    (t. Steuer- und Regeleinrichtung mit einer Datenverarbeitungseinheit,- der Zustandsgrößensignale zufUhrbar sind und die Informationssignale zur Steuerung mindestens einer Zustandsgröße erzeugt, sowie mit mindestens einer Steuervorrichtung zur Einstellung dieser Zustandsgröße, wobei zwischen der Datenverarbeitungseinheit und der Steuervorrichtung ein Speicher und diesem nach geschaltet ein vom Speicher beaufschlagter Steuersignalgenerator angeordnet sind, insbesondere Zu Einstellung der Temperatur einer Glasschmelze zur Herstellung von Glasfasern oder -Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Festwertsignalgenerator (170) sowie eine Schaltvorrichtung (100) vorgesehen sind und daß durch die letztere wahlweise der Festwertsignalgenerator oder der Steuersignalgenerator (150) an die Steuervorrichtung (200) anschließbar sind (Fig.1).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (180) zur Einstellung des Festwertsignals (Fig.5)
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (100, 110) zum Vergleichen des Festwert,signals mit dem Steuersignal (Fig.5).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Messgerät (110) zur Messung des Festwertsignals bei an der Steuervorrichtung anliegendem Steuersignal (Fig,.5).
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch' gekennzeichnet, daß die Vergleichsvorrichtung außer dem Meßgerät (110) einen Schalter (100) mit vier Schaltstellungen aufweist, wobei in einzel ersten Schaltstellung- das Meßgerät das Festwertsignal mißt, und das Steuersignal die Steuervorrichtung (200) beaufschlagt, in einer zweiten Schaltstellung das Meßgerät das die Steuervorrichtung (200) beaufschlagende Steuersignal mißt, in einer dritten Schaltstellung das Meßgerät das die Steuervorrichtung (200) beaufschlagende Festwertsignal mißt und in einer vierten Schalt stellung das Messgerät das Steuersignal mißt, und das Festwertsignal die Steuervorrichtung (200) beaufschlagt (Fig.5).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Messgerät ein in Reihe zum Signalgenerator (150 oder, 170) geschaltetes Amperemeter (110) ist (Fig. 5).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (100) so ausgebildet ist, daß die zweite Schaltstellung nur nach Einstellung, der ersten Schaltstellung und die dritte nur nach Einstellung der vierten Schaltstellung erreicht werden kann.
  8. 8. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Geber(12 - 15) zur Aufnahme der Zustandsgröße und der Datenverarbeitungseinheit (60) eine Anpassungsvorrichtung (20, 61, 62) geschaltet ist (Fig.1).
  9. 9. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen der Datenverarbeitungseinheit (60) nachgeschalteten Prüfkreis (30), der einen mit den Informatiönssignalen der Datenverarbeitungseinheit beaufschlagbaren Prüfsignasgenerator (63a, 31 - 33) sowie einen Vergleicher (34) zum Vergleichen des Prüfsignais mit dem Informationssignal aufweist, sowie durch einen dem Vergleicher nachgeschalteten und von diesem gesteuerten Torschalter (R7, CS), der bei richtigem Vergleichsergebnis die Informationssignale an den Speicher (140) weiterreicht (Fig. 1 und 6).
  10. 10. Einrichtung. nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vergleicher (34) ein Fehlersignalgeber (35) Bur Erzeugung eines Fehlersignals bei unzulässigem Vergleicherergebnis nachgeschaltet ist (Fig. 6).
  11. 11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuersignalgenerator (150a - d) ein aktives Bauteil (150) mit einer Steuerelektrode (151), einer Anode (153) und einer Kathode (152) aufweist, und daß die Steuerelektrode mit dem Informationssignal beaufschlagbar ist (Fig. 5).
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das aktive Bauteil (150) eine lineare Kennlinie hat (Fig. 5).
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (140) ein kapazitiver Speicher (143) ist und das aktive Bauteil eine hohe Eingangsimpedanz aufweist (Fig. 5).
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das aktive Bauteil ein Feldeffekttransistor ist (Fig. 5).
  15. 15. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprAche,zur Steuerung mehrerer Zustandsgrößen, gekennzeichnet durch einen Multiplexer (50) zum Abtasten mehrerer Geber (12 - 15) für die Aufnahme mehrerer Zustandsgrößen sowie zum Anlegen der Informationssignale an den Jeweils zugehörigen Speicher (140) (Fig.1).
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