DE1906261B - Stranggießkokille - Google Patents

Stranggießkokille

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Publication number
DE1906261B
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DE
Germany
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wall panels
continuous casting
casting mold
walls
grooves
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Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Anatolij I.; Sokolov Leonid A.; Moskau Manochin
Original Assignee
Zentralny nautschno-issledowatelskij institut tschernoj metallurgii imeni LP. Bardina, Moskau

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Description

Die Erfindung betrifft eine Stranggießkokille mit rechteckigem Querschnitt, deren Innenwandflächen unterhalb des Sehmelzspiegels mit Rillen versehen sind, die mit einer Kühlmittelquclle in Verbindung Stehen.
Bei diesen gekannten Kokillen wird in die Rillen überhitzter Dampf geleitet, i-m die Wärme von den Seitenflächen des Stranges abzuführen, so daß die KrustenHldung beschleunigt \v d. Mit dieser Kokille ist es jedoch nicht möglich, die Wärmeableitung über den Kokillenquerschnitt zu regeln, so daß die Erstarrung an den Strangkanten wesentlich schneller als ■n den Seitenflächen erfolgt, wodurch häufig fehlerhafte Stränge erhalten wurden.
Aus der deutschen Patentanmeldung E 921 VIa/ 31 c ist bekannt, Teile einer Kühlkokille zu heizen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer derartigen Strangkühlung gleichmäßigere Erstarrungsbedingungen für den Strang zu erhalten und damit die Erzeugung von Strängen gleichmäßigerer Qualität und Beschaffenheit bei verringertem Ausschuß zu ermöglichen.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß unterhalb des Sehmelzspiegels zwischen den Wänden an den Kokillenecken Spalte vorgesehen sind, die von wärmedämmenden Wandplatten begrenzt sind und daß die in diesem Bereich die Wände bildenden Wandplatten unter Bildung von seitlichen Dirhtkanten nur in ihrem Mittelteil als vertikale Rinnen ausgebildete Rillen aufweisen.
Vorzugsweise sind iin der Außenseite der wiirmediimmenden Wandplatten Heizkörper angeordnet.
Die in den erl'indungsgemäßen Kokillen erzeugten Siränue weisen eine wesentlich verbesserte undgleichmäßigere Qualität auf.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Auüführiingsbeispiels unter bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fi g. I eine Seitenansicht der Kokille,
ίο F i g. 2 einen Schnitt nach H-Il der Flg. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach HI-III der Fig. 1.
Die erfindungsgemäße Kokille weist im Innern einen rechteckigen Querschnitt auf und besteht aus gekühlten Kupferwänden 1 (Fig. 1), welche im Unterteil an den Ecken Spalte 4 begrenzende Kanten 2 aufweisen, die an benachbarten Wänden 1 300 bis 500 mm unter dem Spiegel des in der Kokille befindlichen flüssigen Metalls einander gegenüberstellend angeordnet sind. Die durch die Kanten 2 so begrenzten Spalte 4 an den Ecken sind in ihrer ganzen Höhe durch wärmedämmende Wandplatten 3 (Fig. 3), insbesondere durch metallische oder keramische Platten, abgedeckt.
An der Außenseite der Wandplatten 3 können Heizkörper 6 angeordnet werden, deren Wärme von den Wandplatten 3 auf die Kanten des gestrichelt dargestellten Strai.ges 5 gestrahlt wird.
An der Innenseite der Wände 1 befinden sich parallele, als vertikale Rinnen 7 (F i g. 2 und 3) ausgebildete Rillen, die unterhalb des Spiegels des in die Kokille eingegossenen flüssigen Metalls angeordnet sind, und über Gänge 8 miteinander und über öffnungen 9 mit der (nicht abgebildeten) Quelle des aus überhitztem Dampf bestehenden Kühlmittels verbunden sind. Der Dampf wird in die Rinnen 7 geleitet, um Wärme von den Seiten des geformten Stranges 5 abzuführen.
Die Rinnen 7 beginnen in dem Teil der Kokille, in dem die Kruste des Stranges 5 schon eine ausreichende Festigkeit besitzt. Die Rinnen 7 sind nur im Mittelteil der Wände 1. und zwar so angeordnet, daß zwischen den äußersten Rinnen 7 und der Wandplatten 3 ein flacher Abschnitt 10 der Wand 1 als seitliche Dicntkante verbleibt. Die Rinnen 7 sind nur im Mittelteil der Wände 1 angeordnet, damit kein Dampf ir. den Spalt 4 zwischen den Wandplatten 3 und dem Strang 5 gelangt und die Wärmeableitung an den Strangkanten beeinflußt.
Während des Gießens kann durch eine Änderung der Intensität, mit der die Fcken des Stranges 5 erwärmt werden und der Dampfmenge, die in die Rinnen 7 geleitet wird, die Wärmeableitung von den Oberflächen des geformten Stranges 5 in einem Bereich geregelt werden, der zum Bilden einer Kruste mit allseitig gleicher Dicke erforderlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stranggießkokille mit rechteckigem Querschnitt, deren Innenwandflachen unterhalb des Sehmelzspiegels mit Rillen versehen sind, die mit einer Kühlmitlclquelle in Verbindung stehen, dadurch g e k e η η ζ e i c h net, daß unterhalb des Sehmelzspiegels zwischen den Wänden (I) an den Kokillenecken Spalte (4) vorgesehen sind, die von wärmedämmenden Wandplatten (3) begrenzt sind und daß die in diesem Bereich die Wände (V) bildenden Wandplatten unter Bildung von seitlichen Dichtkanten nur in ihrem Mittelteil als vertikale Rinnen (7) ausgebildete Rillen aufweisen.
2. Stranggießkokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der wärmedämmenden Wandplatten (3) Heizkörper (6) ange.'rdnet sind.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094688A1 (de) * 1982-05-19 1983-11-23 Japan Casting & Forging Corporation Verfahren zur Herstellung eines Stahlgussstückes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094688A1 (de) * 1982-05-19 1983-11-23 Japan Casting & Forging Corporation Verfahren zur Herstellung eines Stahlgussstückes

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