DE1901883C - Ventil mit Betätigung durch einen Elek tromagneten - Google Patents
Ventil mit Betätigung durch einen Elek tromagnetenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Ventil mit Betätigung pakt, da die Versohlußteile nicht gleichachsig mit
durch einen Elektromagneten, insbesondere Drei· dom Magnetanker angeordnet sind, sondern infolge
wegeventil, mit einem Betätigungsteil, das im Sinne der Übertragung der Magnetkraft an Stellen liegen
eines Schließens des Ventils vorgespannt und in dio können, die normalerweise toter Raum waren. Die
entgegengesetzte Richtung durch Erregen des Magne· a leichte Betätigung ergibt sich daraus, daß die einzelton bewegbar ist. nen mechanischen Teile der Kraftübertragung sehr
Ein derartiges Ventil ist beispielsweise aus der klein und leicht gebaut sind, insbesondere aber aus
deutschen Auslegeschrift 1 025 693 bereits bekannt. der Verwendung einer Blattfeder mit Schnappwir-Dort ist der Anker des Magneten direkt mit der kung, die nacli Überschreiten des Totpunktes selbst-Ventilstange eines Dreiwegeventils verbunden. Die io tätig in die einzunehmende Stellung schnappt. Dabei
Anordnung des Ankers bzw. des Magneten in axialer ist auch nur die Federkraft zu überwinden, und in
Fluchtung mit der Ventilstange filhrt in nachteiliger vorteilhafter-Weise wird bei erregtem Magnet ein
Weise zu einer langgestreckten raumaufwendigen vollständiger Magnetschluß erhalten, ohne daß desKonstruktion. Das gilt um so mehr, als infolge der wegen eine besonders genaue Bearbeitung der eindirekten Verbindung des Ankers mit der Ventilstange ii zelnen Ventilteile erforderlich ist. Außerdem ist in
der Magnet so groß ausgeführt sein muß, daß die dieser Stellung eine Rückwirkung des Druckes auf
Magnetkraft ausreicht, die Ventilstange entgegen den Anker ausgeschaltet. Durch die mechanische
dem auf das oder die Verschlußteile wirkenden Übertragung werden auch kleine Wege erzielt, so daß
Druck zu verlagern. Zwar ist bei der bekannten Aus- infolge der mechanischen Übersetzung kleine Mabildung eine sich durch die Ventilstange erstreckende ao gnetkräfie ausreichen. Aus diesen Gründen ist es
Druckausgleichsbohrung vorgesehen, durch die eine daher auch nicht notwendig, dem erfindungsgemäßen
Entlastung des Magneten vom Druck erzielt werden Ventil ein eigenes Hilfsventil zuzuordnen, vielmehr
soll, eine vollständige Druckentlastung kann jedoch kann das erfindungsgemäße Ventil gegebenenfalls
nicht erreicht werden, da der Druckausgleich nicht selbst als Hilfsventil verwendet werden,
in allen Stellungen gleich ist. Außerdem müssen bei as Aus der USA.-Patentschrift 3 036 589 ist es bei
entlasteten Ventilen die Ventilteile sehr genau ge- einem magnetbetätigten Drehschieberventil bereits
fertigt sein. bekannt, den Drehschieber über einen Schwenkarm
Eine der vorerwähnten Druckentlastung entspre- zu betätigen, der in eine Umfangsnut des geradlinig
chende Ausführung ist aus der deutschen Patent- hin- und herbewegbaren Magnetankers eingreift,
schrift 1 239 156 bekannt. Dort ist an der Ventil- 30 Diese bekannte Konstruktion hat aber mit der Erfinstange ein Kolben bzw. eine Membran vorgesehen, dung nichts gemeinsam, zumal bei einem Drehschiedie vom zulaufenden Druckmittel beaufschlagt wird ber eine Rückwirkung des Druckes auf den Magne-
und dadurch zur Magnetkraft eine zusätzliche Kraft ten bzw. die Betätigungskraft nicht zu befürchten ist
in Betätigungsrichtung liefert. Auch bei dieser Aus- und die Lagerreibung des Drehschiebers infolge des
führung läßt sich der Einfluß des Druckmittels auf 35 Druckes auch bei dem bekannten Ventil nicht verdie Ventilbetätigung nicht vollständig ausschalten, mindert wird.
und durch die Anordnung einer Druckkammer mit Ferner ist aus der französischen Patentschrift
einem Kolben bzw. einer Membran zwischen dem 1 322 526 bereits ein Ventil bekannt, bei dem eine
Ventil und dem Magneten ist die bekannte Ausfüh- Feder vorgesehen ist, die mit Schnappwirkung zwirung aufwendig und wenig kompakt. 4° sehen zwei Stellungen überspringt, um in der betref-
Ferner ist aus der deutschen Auslegeschrift fenden Endslellung eine Haltekraft auszuüben, durch
1152291 bereits bekannt, den Kraftaufwand zur die die Betätigungskraft entlastet wird. Hierbei ergibt
Betätigung eines Ventils dadurch herabzusetzen, daß sich jedoch nur eine Entlastung in der Endstellung,
ein Hilfsventil verwendet wird, das der Steuerung und beim Betätigen des Ventils muß neben der Kraft
des Hauptventils dient. Bei entsprechender Anord- 45 zur Verlagerung des Ventilteils auch noch eine zunung von Hauptventil und Hilfsventil kann außerdem sätzliche Kraft aufgebracht werden, um die Fedei
bereits der Raumbedarf verringert werden, es sind zum Überschnappen zu bringen,
jedoch zwei Ventile erforderlich, was in unnötiger Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, 5° anker bekannt, der im wesentlichen normal zu seinei
ein kleines kompaktes Ventil zu schaffen, das mit Erstreckungsrichtung zwischen zwei Ventilsitzen begeringem Kraftaufwand betätigbar ist. Dabei dient wegbar ist. Da der Klappanker keine Bewegungen ir
auch der geringe Kraftaufwand zur Verringerung der Längsrichtung ausführt, können die Ventilsitze ir
Baumaße, da nur ein kleiner Magnet mit entspre- vorteilhafter Weise einander diametral gegenüberchend schwachen mechanischen Teilen verwendet zu 55 liegend am Umfang des Klappankers angeordnei
werden braucht. werden. Dadurch ergibt sich bereits eine gewisse
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von Einsparung an Raum. Eine vergleichbare Ausfüheinem Ventil der eingangs genannten Art aus und ist rung ist jedoch bei einem in Längsrichtung bewegdadurch gekennzeichnet, daß in »'ie Kraftübertra- baren Anker üblicher Bauart nicht möglich,
gung vom Anker des Magneten auf das Betätigungs- 60 Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Er
teil ein am Betätigungsteil angreifendes drehbares findung greift der Anker an einem Punkt der Blatt
Verlagcrungsteil eingeschaltet ist, das einen Schwenk- feder zwischen ihren Enden an. In diesem Fallt
arm trägt, an dem das freie Ende einer an ihrem ergibt sich eine zuverlässige und starke Schnapp
anderen Ende ortsfest gehaltenen, normalerweise ge- wirkung, unter der der Anker in die erregte Stcllunj
krümmten Blattfeder angreift, die der Rückführung 65 übergeht und in dieser gehalten wird,
des Ankers dient und mit diesem so verbunden ist, Nach einer weiteren Maßnahme der Erfindiinj
daß sie beim Erregen des Magneten gestreckt wird. weist das drehbare Verlagerungsteil einen in dei
Betätigungsteil angreift. Eine solch» Ausbildung hat und 16 mit einem Kanal 17 dos HauptvenUls U in
sich da konstruktiv einfach und zweckmäßig heraus- Verbindung steht. Der Kanal 17 kann mit der Druckgestellt.. Außerdem kann der Foiurotz so gestaltet mittoUjuelle vorbunden worden, die auch das Druckwerden, daß die mechanische Übersetzung den je- mittel für die Botlltigung dos BotUtlgungsventils U
welligen Erfordernissen in zweckmäßiger weise an· 9 liefert.
gepaßt ist. Gemäß Fig. 8 wird die Einlaßöffnung 14 norma-
ZweckmUßigcrwcise ist dem ortsfest gehaltenen lerwelse durch ein erstes Verschlußteil 18 geschlossen
Ende der Blattfeder eine Halterung zugeordnet, die gehalten. Das Vorschlußteil 18 wird gemäß Fig.»
gegenUucr dem Schwenkarm des Verlogerungsteils normalerweise durch ein insgesamt mit 19 bezcicheinstellbar ist. Auf diese Weise läßt sich die Feder to notes Betätigungsteil in seiner geschlossenen Stellung
zur Erzielung der gewünschten Schnappwirkung leicht gehalten. Das Betätigungsteil 19 umfaßt einen zyhneinstellen. drlschen Kolben 20, der an seinem inneren Ende mit
Ferner bat sich eine Ausführung bewährt, bei der einer leichten Vertiefung 21 versehen ist, in der ein
die Blattfeder, der Anker und der Schwenkarm des vorspringender zentraler Abschnitt 22 vorgesehen ist,
drehbaren Verlagerungsteil miteinander eine Knie- 15 der sich an den mittleren Teil des Verschlußteils 18
hebelanordnung bilden. Durch diese Anordnung wer- anlegen kann, wenn dieses sich gemäß Fig. 8 in seiden auf den Anker zurückwirkende Kräfte ausge- ner Schließstellung befindet. Das Verschlußteil 18 ist
schaltet lose in der Vertiefung 21 angeordnet und in ihr frei
Die Verwendung eines Kniegelenks bei einem ma- bewegbar. Weitere Einzelheiten des Kolbens 20 sind
gnetbetätigtcn Ventil ist allerdings bereits aus der ao aus Fig.9 und 10 ersichtlich. Der Kolben hat zwei
deutschen Auslegcschrift 1 049 654 bekannt Querschlitzc 23, die mit der Vertiefung 21 in Verbin-
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der dung stehen und auch mit einer zwischen den Enden
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher des Kolbens auf dessen Außenseite ausgebildeten
erläutert. Ringnut 24 verbunden sind. Am äußeren Ende der
F i g. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemä- as Ringnut 24 ist eine Schulter 25 vorgesehen, mit der
Ben Ventils; em Betätigungsteil zusammenarbeiten kann, mittels
Fig.2 ist das Ventil nach Fig. 1, bei dem die dessen der Kolben20 bewegt werden kann, um das
seitliche Abdeckung fortgelassen ist; Verschlußteil 18 von seinem Sitz abzuheben.
Fig. 4 ist ein vergrößerter Teilschnitt längs der 30 schlußteils 18 wird normalerweise in Richtung auf
Linie4-4 in Fig.2; seine jn Fig. 8 gezeigte Stellung durch eine Schrau-
F i g. 5 zeigt die linke Seite des Ventils nach F i g. 1 benfeder 26 vorgespannt, deren eines Ende in einer
von der Linie 5-5 in F i g. 3 aus; tiefen Aussparung 27 im Kolben 20 angeordnet ist.
nung nach F i g. 4 verwendeten Lagerkappe; 35 Schulter 28 ab, die an einem insgesamt mit 29 be-
ί
F i g. 8 ist ein vergrößerter Teilschnitt längs der zylindrischen äußeren Abschnitt 30, der mit Außen-
EIg-9 ist eine Seitenansicht des bei dem darge- 40 sehcne äußere Ende 31 des Ventilraumes 13 eingestellten Ventil verwendeten Kolbens zum Betätigen schraubt ist. Das innere Ende des Auslaßteils 29 ist
der Ventilteile; mit 32 bezeichnet; dieses Ende hat eine zylindrische
F ig. 10 zeigt den Kolben von der Linie 10-10 in Form und einen kleineren Außendurchmesser; es ragt
Fig. 9 al»; in die zylindrische tiefe Aussparung27 im hinteren
Fig. Il zeigt die obere Stirnfläche einer dreh- 45 Ende des Kolbens 20 hinein. Die Feder 26 ist auf den
baren Welle der verwendeten Betätigungsvorrichtung; dünneren vorderen Endabschnitt 32 des Auslaßteils
Fig. 13 ist eine Seitenansicht der drehbaren Welle Mitte des Endes 32 des Aushißteils 29 ausgebildet,
nach Fig. 11; 50 und diese öffnung kann durch ein zweites Vcrschluß-
Fig. 14 zeigt die drehbare Welle nach Fig. 13 von teil 34 verschlossen werden. Das zweite Verschlußteil
der Linie 14-14 in Fig. 13 aius; 34 ist im inneren Ende der tiefen zylindrischen Aus-
Fig. 15 ist ein Teilschnitt längs der Linie 15-15 in sparung 27 des Kolbens 20 angeordnet. Der Kolben
Fig. 2, bei dem bestimmte Teile fortgelassen sind; 20 unterstützt sowohl das Verschlußteil 34 als auch
Fig. 16 ist ein vergrößerter Teilschnitt durch ein 55 die Feder 26. Die Auslaßöffnung 33 steht mit der
ernndungsgcmäßes Ventil nach einer zweiten Bauart. Atmosphäre über einen Kanal 35 in Verbindung, der
In Fig. I und 2 ist 10 ein erfindungsgemäßes, sich im Auslaßteil 29 erstreckt. Das entweichende
durch einen Elektromagneten zu betätigendes Drei- Druckmittel strömt von dem Kanal 35 über einen
wegeventil mit zwei Verschlußteilen. Gemäß F i g. 8 Filterstopfen 36 in die Atmosphäre.
dient das Ventil 10 dazu, als Hilfsventil ein nur teil- 6o Gemäß Fig. 8 ist das Hilfsventil 10 mit dem
weise dargestelltes, insgesamt mit Ii bezeichnetes Hauptventill! durch Schrauben 37 verbunden. Das
Hauptventil zu steuern. Auslaßteil 29 trägt auf seiner Außenseite einen Dich-
gehäuse 12, das an einem Ende mit einem Ventil- Wenn die untere Schraube 37 eingebaut ist, ist das
raum 13 versehen ist. Dieser ist am äußeren Ende 6s Auslaßteil 29 nicht zugänglich und gegen unbefugte
offen und am inneren Ende geschlossen. Tm ge- Eingriffe geschützt.
schlossenen inneren Ende des Ventilraumes 13 ist Gemäß F i g. 8 ist das Ventil 10 mit einer Druck-
einc Einlaßöffnung 14 ausgebildet, die über Kanüle 15 kammer 39 versehen, die mit der Auslaßöffnung 33
1 η η λ
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ι σ υ ι ο OJ
über den mit 40 bezeichneten Teil des Ventilraumes einen Schlitz 73 in der Wand der Bohrung 55 zu eine
13 und einen Kanal 41 in Verbindung steht. Das in- im Ventilgehäuse 12 ausgebildeten Kammer 74 zu
ncrc Ende des Ventilraumes 13 ist mit der Druck- Aufnahme einer Blattfeder 75.
kammer 39 durch einen weiteren Kanal 42 verbun- Gemäß Fig. 2 ist in der Kammer74 des Ventil
kammer 39 durch einen weiteren Kanal 42 verbun- Gemäß Fig. 2 ist in der Kammer74 des Ventil
den. Das dem Ventiliraum 13 zugeführte Druckmittel 5 gehäuses 12 eine Blattfeder 75 angeordnet, derei
kann über den Kanal 42 zu der Druckkammer 39 eines Ende an einem Punkt 76 mit dem Schwenkarn
strömen, um einen Druck auf eine Membran 43 aus- 67 zusammenarbeitet. Das andere Ende der Blatt
zuiiben. Bei der Ausführungsform nach F i g. 8 ist feder 75 greift in einen Sitz 77 ein, der am innerei
die Membran 43 kreisrund, und sie trägt an ihrem Ende einer Halterung 78 ausgebildet ist, die in ein<
Hand einen Wulst 44, der in einer ringförmigen Aus- io Gewindebohrung 79 des Ventilgehäuses 12 einge
sparung 45 liegt und in dieser durch einen Haltering schraubt ist. Die Halterung 78 kann vom Inneren de:
46 festgehalten ist. Die Membran 43 liegt an einem Ventilgehäuscs aus eingestellt werden, und es is
Betätigungskopf 47 an. der das benachbarte Ende keine außenliegende Einstellvorrichtung vorgesehen
eines Kolbenschiebers48 aufnimmt, der seinerseits Gemäß Fig. 2 und 15 arbeitet mit dem mittlerer
in einer Bohrung 49 des Hauptventils 11 verschiebbar 15 Teil der Blattfeder 75 ein Anker 86 eines insgesam
gelagert ist. Fig. 16 zeigt als Beispiel eine Anord- mit 81 bezeichneten Elektromagneten zusammen
nung. bei der das Druckmittel direkt auf einen mit Gemäß Fig. 15 weist das äußere Ende des Ankers8(
einer Kolbenstange 51 versehenen Kolben 50 wirkt. auf seiner Unterseite einen Schlitz 82 auf, in den eir
Der Kolben 50 arbeit« in einer Bohrung 52 einer Teil der Blattfeder 75 eingreift. Der Elektromagnet 81
durch das Ventil 10 zu steuernden Vorrichtung 11a. so ist in einer zu diesem Zweck in dem Ventilgehäuse Yl
Gemäß Fig. 8 kann das Betätigungsteil 19 aus der ausgebildeten Kammer83 angeordnet. Gemäß Fig. 1
in F i g. 8 gezeigten normalen Stellung durch ein ins- kann die eine Seite des Ventilgehäuses 12 mit Hilfe
gesamt mit 53 bezeichnetes drehbares Verlagerungs- einer Abdeckung 84 verschlossen werden, die an dew
teil in eine Stellung gebracht werden, bei der das Ventilgehäuse z. B. mit einer Schraube 85 befestigi
Verschlußteil 34 die Auslaßöffnung 33 verschließt. 25 ist. In Fig. 2 erkennt man ferner ein Bauteil, das mil
Gemäß F i g. 8 umfaßt das drehbare Verlagerungsteil der Hand betätigt werden kann, um den Anker 86 zi
53 ein zylindrisches Bauteil 54, das nahe dem Ventil- betätigen.
raum 13 in einer Bohrung 55 des Ventilgehäuses 12 Beim Gebrauch der Vorrichtung befinden sich am
drehbar gelagert ist. Die Bohrung 55 steht in Verbin- Beginn das drehbare Verlagerungsteil 53 und das Bedung
mit dem Ventilraum 13, so daß das drehbare 30 tätigungsteil 19 in der in F i g. 8 gezeigten Stellung,
Verlagerungstcil 53 mit dem Betätigungsteil 19 zu- Beim Einschalten des Elektromagneten 81 wird dei
sammenarbeiten kann. Gemäß Fig. 14 ist der dreh- Anker86 nach innen gezogen, so daß die Blattfedei
bare Teil 54 längs der Linien 56 und 57 so mit einem 75 gemäß Fig. 2 in die mit gestrichelten Linien anAusschnitt
versehen, daß ein Fortsatz 58 vorhanden gedeutete Stellung gebracht wird; hierbei wird der
ist, dei gemäß F i g. 8 mit der Schulter 25 der äuße- 35 Schwenkarm 67 im Uhrzeigersinn geschwenkt, und
rcn Ringnut 24 des Kolbens 20 zusammenarbeiten daher wird das Betätigungsteil 19 gemäß Fig. 8 entkann.
" gegen der Kraft der Feder 26 nach unten gedrückt,
Gemäß Fig. 4 hat der drehbare Teil 54 einen um die Auslaßödnung33 zu schließen und die Einzylindrischen
Fortsatz 59, der nach oben in eine Boh- laßöffnung 14 zu öflnen.
rung 60 eines Lagerteils 61 ragt, das in das äußere 40 Das Druckmittel strömt jetzt durch die Einlaßöff-I-nde
der Bohrung 55 eingebaut ist. Das drehbare nung 14 und über den Venlilraum 13 und den Kanal
Verlagerungsteil 53 ist in der Bohrung 55 und dem 42 zu der Druckkammer 39. Nunmehr übt das Druck-Lagerteil
6f drehbar, ist jedoch gegen axiale Bewc- mittel eine Kraft auf die Membran 43 aus, die die
gungen durch das Lagerteil 61. ein Drucklager 62 und Druckkraft auf den Betätigungskopf 47 überträgt,
einen Sprengring 63 gesichert. Das innere Ende der 45 mittels dessen der Kolbenschieber 48 verstellt wird.
Bohrung 60 hat eine konische Form, und das äußere Wenn die Zufuhr des Druckmittels zu den Einlaß-Ende
des Lagerzapfens 62 ist ebenfalls konisch, hat kanälen 15, 16 und 17 unterbrochen wird und der
jedoch einen kleineren Kegelwinkel als das linde der Elektromagnet 81 eingeschaltet bleibt, wird das frei
Bohrung, so daß die Spitze des Lagerzapfens 62 im bewegbare Verschlußteil 18 durch das im Ventilraum
wesentlichen nur in Punktberührung mit dem Boden so 13 eingeschlossene Druckmittel gegen den Rand der
der Bohrung 60 steht und zwischen den beiden Teilen Einlaßöffnung 14 gedruckt, so daß das Druckmittel
nur eine sehr kleine Anlagefläche vorhanden ist. Der in dem Ventilraum 13 zurückgehalten wird, um eine
Teil 54 des Verlagerungsteils 53 trägt einen Dich- Haltewirkung auszuüben. Wird der Elektromagnet 81
tungsring 64. der auf den Fortsatz 59 aufgeschoben ausgeschaltet führt die Feder 26 das Betätigungsteil
und /wischen einer Schulter 65 des Teils 54 und einem 55 19 in seine Stellung nach Fig. 8 zurück, so daß die
Abstandst ing 66 angeoidnet ist. AuslaßöfTnunu 33 geöffnet wird, damit'das Druck
GenuiU I i g. 4 ist dei diehbate Vcrlagerimgsleil 53 mittel aus der Druckkammer 39, den Kanälen 41 und
mit einem als Winkelhebel ausgebildeten Schwenk- 42 sowie dem Ventilraum 13 zur Atmosphäre ent-
ami67 wischen, dessen eines l-.nde gemäß Fig. 11 weichen kann.
und 12 in einem Schlitz 68 des Fortsatzes 59 ange- 60 Es ist ersichtlich, daß die Blattfeder 75 nach Art
ordnet isi und in seiner radialen Lage dutch eine eines Kniehebelgestänge* zur Wirkung kommt Wenn
/unge69 festgehalten ist. die in eine Aussparung70 der Elektromagnet 81 die Blattfeder gemäß I" ig 2 in
am inneren I lulc des Schlitzes 68 des Forlsatzes 59 die bei 87 mit gestrichelten Linien angedeutete Siel-
der Betätigungsvorrichtung eingreift Der Schwenk- hing zieht, wird der magnetische Kreis des lleklto-
arni67 isl /wischen den Schultern 71 des Schlitzes 68 63 magneten geschlossen, wobei nut die Knfl der HhIt-
In dem h>rlsal/59 und dem Drucklagerabschnitt feder überwunden /ti werden braucht Das Ventil
62 des I otlsai/es vichci festgehalten und et streckt selbst er/eugl keine der Krall der Hlattfeiler enl-
sieh nach aiiltcu weilchin mil einem Spielraum dutch gegeimiikciulc Kraft, die die Sielliinc des
Λ Λ W
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verändern könnte. Ferner wird keine Wirkung durch die Feder 26 oder den Luftdruck innerhalb des Ventils
hervorgerufen, die auf unerwünschte Weise dazu führen könnte, daß ein Gegendruck oder eine Gegenkraft
auf den Elektromagneten 81 wirkt. Man erkennt ferner, daß es die verstellbare Halterung 78
ermöglicht, die Blattfeder 75 in jede gewünschte Betriebsstcllung zu bringen, und daß auch das verstellbare
Auslaßteil 29 entsprechend der durch den Elektromagneten 81 herbeigeführten Bewegung eingestellt
werden kann. Der Schwenkarm 67 arbeitet mit der Blattfeder 75 so zusammen, daß sich ein Arbeitsgewinn ergibt, so daß eine kleinere Kraft ausreicht,
um das Ventil zu betätigen. Daher ist es möglich, einen Elektromagneten 81 von kleinen Abmessungen
zu verwenden, denn der Elektromagnet braucht keinen hohen Gegendruck und keine durch das Ventil
erzeugte Kraft zu überwinden.
Claims (5)
1. Ventil mit Betätigung durch einen Elektromagneten, insbesondere mit einem Betätigungs-,
teil, das im Sinne eines Schließens des Ventils vorgespannt und in die entgegengesetzte Richtung
durch Erregen des Magneten bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kraftübertragung
vom Anker (86) des Magneten (81) auf das Betätigungsteil (19) ein am Betätigungs-
teil angreifendes drehbares Verlagerungsteil (53, 61) eingeschaltet ist, das einen Schwenkarm (67)
trägt, an dem. das freie Ende (76) einer an ihrem anderen Ende (77) ortsfest gehaltenen, normalerweise
gekrümmten Blattfeder (75) angreift, die der Rückführung des Ankers (86) dient und mit
diesem so verbunden ist, daß sie beim Erregen des Magneten gestreckt wird.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (86) an einem Punkt der
Blattfeder (75) zwischen ihren Enden (76, 77) angreift.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Verlagerungsteil
(53, 61) einen in den Ventilraum (13) ragenden .radialen Fortsatz (58) aufweist, der am Betätigungsteil
(19) angreift.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem ortsfest gehaltenen
Ende (77) der Blattfeder (75) eine Halterung (78) zugeordnet ist, die gegenüber dem
Schwenkarm (67) des Verlagerungsteils (53, 61) einstellbar ist.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (75),
der Anker (86) und der Schwenkarm (67) des drehbaren Verlagerungsteils (53,61) miteinander
eine Kniehebelanordnung bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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