DE1815012U - Grosslochbohrmaschine. - Google Patents
Grosslochbohrmaschine.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B17/00—Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
- E21B17/02—Couplings; joints
- E21B17/04—Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
- E21B17/07—Telescoping joints for varying drill string lengths; Shock absorbers
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Description
amtl. Aktenzeichen; M 28 526/513 Gm
Sssen, den 17· 5. 1960
Gebrauchsmus t eranmel dung
der ]?irma Maschinenfabrik Korfmann GmbH.
Witten / Ruhr, Bruchstr. 36
Großlochbohrinaschine
Die Heuerung bezieht sich auf eine Großlochbohrmaseiäine,
bei der zwischen dem Bohrwerkzeug und dem Bohrgestänge ein Dämpfungselement zwischengeschaltet ist, das eine
gewisse axiale Bewegung zwischen Bohrkrone und Bohrgestänge zuläßt. Im Untertagebergbau werden in zunehmendem
Maße Großlochbohrmaschinen eingesetzt, mit denen Bohrungen von Sohle zu Sohle durchgeführt werden. In den meisten
fällen v/ird mit diesen Maschinen vertikal nach oben, d. h.
von der unteren zur oberen Sohle gebührt und zwar in der Weise, daß zunächst ein Zielbohrloch von geringem Durchmesser
hergestellt wird. Dieses Zielbohiloch wird anschließend
ziehend von oben nach unten erweitert. Das Erweitern kann in mehreren Stufen mit einzelnen Bohrkronen
oder mit mehreren hintereinander angeordneten Bohrkronen bis auf den Enddurchmesser in einem Zug vorgenommen werden.
Die verwendeten Bohrmaschinen, Bohrgestänge und Bohrwerkzeuge sind soweit entwickelt, daß Bohrungen in flachen
!Lagerungen und in homogenen Gesteinen keine besonderen Schwierigkeiten bereiten. Schwieriger ist das Bohren bei
steilem Einfallen der Gebirgssehichten, stark wechselnden gebrächen Gesteinen und in Horizonten, die harte Einlagerungen
aufweisen.
Der erforderliche Bohrandruck auf der Bohrlochsohle wird zum Seil durch das Eigengewicht des Gestänges und der Bohr-
krone und zum anderen, von dem Vorschuborgan der Bohrmaschine
erzeugt. Beim Durchbohren wechselnder Gesteinsschichten in steilem Einfallen ist es dabei unvermeidbar,
daß die Bohrkrone zunächst einseitig auf härtere Schichten trifft, während an der entgegengesetzten Seite sich noch
weicheres Material befindet. Die geübte Bohrmannschaft wird diese Übergänge mit geringerem .Andruck langsam zu durchfahren
versuchen. Das gleiche Verfahren wird angewendet, wenn sieh auf der Bohrlochsohle harte Einlagjungen befinden.
Bei geringem Yorschubdruck versucht das Bohrwerkzeug bei
einseitiger Belastung oder bei harten Einlagerungen, sich von
der Sohle entgegengesetzt der Bohrrichtung abzuheben. Da sich dieses Ausweichen bei jeder Drehung der Bohrkrone entsprechend
der .Anzahl der Schneidrollen wiederholt, kommt es erfahrungsgemäß
zu starken Erschütterungen. Da Bohrkrone, Getriebe und Bohrgestänge eine starre Einheit bilden, leiten
sich diese Erschütterungen bis zu den Widerlagern in den Bohrmaschinen fort. Da bei großen Bohrlochhöhen die Gestängelast
viele 1000 kg erreicht, treten erhebliche Ivlassenbesehleunigungen
auf, die schädliche "Wirkungen auf Getriebe und Verlagerungen ausüben.
Versuche, dämpfende Mittel an der Maschine selbst anzubringen, konnten nur bedingt Erfolg haben, da die auftretenden Stöße
durch das Mitschwingen des ganzen Gestangestranges sehr
stark sind. Es folgt daraus, daß eine wirkäsame Verminderung
der Erschütterungen nur dann erreicht werden kann, wenn die unvermeidlichen Stöße direkt an der Sntstehungsstelle gedämpft
werden können.
Zu diesem Zv/eek wird gemäß der Heuerung vorgeschalgen, daß
der Dämpfungskörper aus einem äußeren zylindrischen Hantelkörper besteht, der an der Stirnseite ein Gewinde zum Aufschrauben
der Eollenbohrkrone besitzt, wobei innerhalb des Kantelkörpers ein kolbenförmiger Seil verschiebbar angeordnet
ist, der mit dem eigentlichen Bohrgestänge verbunden ist.
Dabei ist es von Vorteil, daß der kolbenförmige Teil des Dänpfungselementes mit einer Keilwellenversah&ung ausgebildet
ist, die in entsprechende Profilausbildungen des Mantelkörpers eingreift. Vorteilhaft ist weiterhin, daß
innerhalb des Mantelkörpers in der Bewegungsrichtung des Kolbens Dämpfungselemente beispielsweise Druck- oder Zugfedern,
angeordnet sind, die sich einerseits gegen die Stirnwand des -^antelkörpers und andererseits gegen die entsprechenden
Kolbenflächen des kolbenförmigen Teiles abstützen.
Die !feuerung wird anhand einer Zeichnung, die ein beliebiges
Ausführungsbeispiel teilweise sehematisch darstellt,
näher erläutert.
Es zeigen; I?ig. 1 in schesia ti scher .Ansicht die Anordnung der
Bohrmaschine während der Erweiterung einer Zielbohrung,
Mg. 2 eine Teilschnittansicht durch das Dämpfungselement mit Bohrwerkzeug während des
Bohrens und
jf?ig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2
während des Ausweichens der Bohrkrone.
Wie aus fig. 1 zu ersehen ist, wurde die eigentliche Bohrmaschine 1 in der unteren Strecke 11 aufgestellt und besitzt
ein Bohrgestänge Jl, das durch die Zielbohrung 12 von der oberen Strecke 13 die Zielbohrung 12 mittels der Bohrkrone
nach unten hin erweitert. Dabei bilden Bohrmaschine, Bohrgestänge und Bohrkrone durch Gewindeverbindungen normalerweise
eine starre Einheit.
Zwischen der Bohrkrone 3 und dem Gestänge 2 ist die erfindungsgemäße
Dämpfungseinrichtung 4 zwischengeschaltet, die in den S1Xg. 2 und 3 klarer veranschaulicht wird, wobei
eine beispielsweise harte Einlagerung innerhalb des Gesteins mit 10 angedeutet wurde. Die eigentliche Dämpfungseinrichtung
besteht aus dem äußeren Ma^elkörper §, der an der Stirn-
seite ein Gewinde zum Aufschrauben der Sollenbohrkrone 6
besitzt. Der kolbenförmige Teil 7 ist mit dem nicht näher dargestellten Bohrgestänge 2 (Hg. 1) verbunden. Auf dem
großen Durchmesser besitzt Seil 7 eine Eeilwellenverzahnung 7a, die in entsprechende Profile 5a des Hantelkörpers 5
eingreift. Die Bohrkrone 6 und der kolbenförmige Seil 7 sind um einen bestimmten Betrag längsverscliiebbar ineinander
angeordnet,. Beiderseits des kolbenförmigen Seiles 7 sind Dämpfungselemente 8 und £J angeordnet, die sich einerseits
an den S irnwänden des I^antekörpers 5, andererseits
gegen die Flächen des Seiles 7 abstützen.
Die Dämpfungsele^äente können aus Schrauben-, Platten-,
feller-, !üorsions- oder Hingfed^rn bestehen, ebenso können
Kautschuk oder elastische Kunststoffe, wie auch hydraulische Einrichtungen verwendet werden. Zweckmäßig sind jedoch
Dämpfungselemente, die einen großen Seil der Stoßenergie durch
Energieumwandlung vernichten.
Die Wirkungsweise der Einrichtung zeigt 3?ig. 3· Beim Auftreffen
der Kegelrollen auf eine harte Sinlagerung 10 hebt sie
die Bohrkrone 6 von der Bohrlochsohle ab. Das Dämpfungseleiaent
9 wird vorgespannt, wobei sich der Gestangestrang 7 mit seinem
großen Eigengewicht nicht oder nur geringfügig axial mitbewegt Die nicht zu vermeidenden Ausweichbewegungen der Bohrkrone
v/erden also nur von der Dämpfungseinrichtung 4 aufgefangen und die Stoßenergie zum größten Seil vernichtet. Der Gestänge
strang selbst Y/ird nur geringfügig mitbewegt, so daß
schädliche Wirkungen auf Gestänge und Maschinen vermieden werden.
S c autz ansprüche:
Claims (2)
- Schutzansprüche1* Großloehbohrmaschine, "bei der zwischen dem Bohrwerkzeug und dem Bohrgestänge ein Dämpfungselement zwischengeschaltet ist, das eine gewisse axiale Bewegung zwischen Bohrkrone und Bohrgestänge zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskörper (4) aus einem äußeren zylindrischen Mantelkörper (5) besteht, der an der Stirnseite ein Gewinde zum Aufschrauben der Kollenbohrkronen (6) besitzt, wobei innerhalb des Mantelkörpers (5) ein kolbenförmiger i'eil (7) verschiebbar angeordnet ist, der mit dem eigentlichen Bohrgestänge verbunden ist.
- 2. Großloehbohrmaschine nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kolbenförmige Seil (7) des Dämpfungselementes (4) mit einer Keilwellenverzahäung (8a) ausgebildet ist, die in entsprechende Profilausbildungen (5a) des Mantelkörpers (5) eingreift.Großloehbohrmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mantelkörpers (5) in der Bewegungsrichtung des Eolbens (7) Dämpfungselemente (δ u. 9) beispielsweise Druck- oder Zugfedern, angerodnet sind, die sich einerseits gegen die Stirnwand des Eantekörpers (5) und andererseits gegen die entsprechenden Kolbenflächen des kolbenförmigen Teiles (7) abstützen.«tcbtiictven ar deft tfotioheceaböhrwfre» eingesehen werden. Auf* IFotokopien
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM28526U DE1815012U (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Grosslochbohrmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM28526U DE1815012U (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Grosslochbohrmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815012U true DE1815012U (de) | 1960-07-21 |
Family
ID=32939713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM28526U Expired DE1815012U (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Grosslochbohrmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1815012U (de) |
-
1958
- 1958-06-23 DE DEM28526U patent/DE1815012U/de not_active Expired
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