DE1798024U - Filter. - Google Patents

Filter.

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Publication number
DE1798024U
DE1798024U DE1959F0016131 DEF0016131U DE1798024U DE 1798024 U DE1798024 U DE 1798024U DE 1959F0016131 DE1959F0016131 DE 1959F0016131 DE F0016131 U DEF0016131 U DE F0016131U DE 1798024 U DE1798024 U DE 1798024U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
ribs
massive
ring part
annular
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Expired
Application number
DE1959F0016131
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English (en)
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Mann and Hummel GmbH
Original Assignee
Filterwerk Mann and Hummel GmbH
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Publication date
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Description

  • Filter Die Erfindung bezieht sich auf einen Filter, dessen ringförmige Filterpatrone mit ihren stirnseitigen Endscheiben zwischen Gehäusestirnwänden unter Zwischenlage eines aus einem weichen elastischen Werkstoff, vorzugsweise Weichgummi, bestehenden Dichtungsringes axial eingespannt ist, der an einem in den Hohlraum des Filtereinsatzes hineinragenden Zentrierkragen der Gehäusestirnwand mit der Innenseite eines die axiale Einspannkraft aufnehmenden massiven Ringteilsgeführt ist, welcher zwei nach
    außen gerichtete, in axialer Richtung weieh federnde Ring-.
    rippenhat, die im mige-spannten Zustand mit der Ringaehse
    einen spitzen Winkel bilden und die Stirnflächen des mas-
    siven inneren Ringteils überragen.
    Diese Anordnung hat sich als vorteilhaft erwiesen.
  • Beim Ausüben der Dichtungspressung werden zunächst die leicht federnd nachgebenden Ringrippen zwischen den starren Dichtflächen der Ghäusestirnwände und der stirnseitigen Endscheiben des Filtereinsatzes gegeneinander bewegte wobei sie sich allen Unebenheiten der starren Dichtflächen weich anschmiegen, während der massive innere Ringteil bei geringer Deformation große axiale Druckkräfte aufnimmt.
  • Gleichzeitig können gegebenenfalls die Ringrippen als Dichtungslippen wirken. Die Wirksamkeit der Ringrippen ist jedoch nicht mehr gewährleistete wenn der Dichtungswerkstoff durch Alterung seine Elastizität teilweise verloren hat. Die Voraussetzungen für ein rasches Altern des Dichtungswerkstoffes sind besonders dann gegeben, wenn der Dichtungsring in einem Ölfilter verwendet wird, durch den Schmieröl mit hoher Temperatur strömt.
  • Die Erfindung bezweckt den Einfluß der Alterung des Dichtungswerkstoffes auszuschalten und erreicht das dadurch, daß in den Ringraum zwischen den Ringrippen eine zu einem Ring zusammengefügte Schraubenzugfeder mit Spannung eingesetzt ist, deren äußerer Windungsdurchmesser höchstens gleich groß ist zie die axiale Didke des unter der Dichtungspressung stehenden massiven Ringteils, jedoch größer ist als die zwischen den Ringrippen bei Anlegen der starren Dichtflächen an dem massiven Ringteil verbleibende Spaltweite, so daß sie einerseits keilartig die Ringrippen auseinander drückt und andererseits beim axialen Einspannen des Dichtungsringes von den sich gegeneinander bewegenden Ringrippen radial nach außen gedrückt wird. Durch die Hinzu nahme der Schraubenzugfeder, die ihre Federhärte auch bei höheren Temperaturen praktisch unverändert behält, ist die gute Abdichtung der Ringrippen an den starren Dichtflächen ständig gesichert. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der
    Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
    Eszeigen.
    Fig. 1 einen Querschnitt des Dichtungsringes im unbelasteten
    'Zustande stark vergrößert,
    Figo 2 einen Teilquerschnitt im Bereich des einen stirnseitigen Endes eines Filters mit eingesetztem Filtereinsatz.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel Ist 9 ein ebener stirnseitiger Deckel eines Filtergehäuses ? 10 eine stirnseitige ringförmige Endssheibe einer ringförmigen Filterpatrone 11 und 12 ein an dem Gehäusedeckel nach innen vorspringender zylindrischer Zentrierkragen, der in 'den Hohlraum der ringförmigen Filterpatrone hineinragt.
  • Zwischen die oberen starren Dichtflächen 7 und 8 des Gehäusedeckels 9 und der Endscheibe 10 der Filterpatrone ist ein aus einem weichen elastischen Werkstoff, z.B. Weichgummi, bestehender Dichtungsring axial eingespannt. Der Dichtungs ring hat einen massiven inneren Ringteil 1 mit einer sich an dem Zentrierkragen 12 der Gehäusestirnwand 9 fürhrenden Innenfläche 2 und zueinander parallelen Stirnflächen 3.
  • Von der Außenseite des massiven Ringteils 1 gehen zwei im spitzen Winkel zur Ringachse nach außen gerichtete Ringrippen 4 aus. die bei unbelastetem Dichtungsring über die Stirnflächen 3 des massiven Ringteils 1 hinausragen. Am Übergang von den Stirnflächen zu den Ringrippen ist beim Ausführungsbeispiel eine Hohlkehle 5 ausgespart.
  • Gemäß der Erfindung ist in den Ringraum zwischen den Ringrippen 4 eine zu einem Ring zusammengefügte Schraubenzugfeder 6 mit Spannung eingesetzt. Der äußere Windungsdurchmesser D der Schraubenzugfeder 6 ist kleiner als die axiale Dicke des belasteten massiven Ringteiles 1 zwischen seinen Stirnflächen 3, jedoch größer als die Spaltweite a zwischen den bis zur Bündigkeit mit den Stirnflächen
    3 s@@i'i@ixi@F eingebogenen Ringrippen 40
    BeimGegeneinanderbewegen der starren Dichtflächen 7
    und 8 werden zunächst die beiden Ringrippen 4 gegeneinander
    abgebogen. Hierbei ist die Dichtungspreasung klein da die
    schmalen ? nur auf Biegung beanspruchten Ringrippen keinen großen Widerstand bieten. Die beiden Ringrippen geben so lange unter Abbiegen und weichem Anschmiegen an die starren Dichtflächen 7 und 8 nach, bis die letzteren an den Stirnflächen 3 des massiven Ringteils 1 anliegen und die harte Federung des massiven Ringteils wirksam wird.
    Hierbei wird die Ringfeder 6 durch die Keilwirkung der
    Ringrippen 4 unter Erhöhung ihrer Zugspannung radial nach
    außen gedrängt. In der Endstellung (Fig. 2) liegt die
    Ringfeder, weil ihr äußerer Windungsdurchmesser D größer
    ist als die Spaltweite a, zwischen den Ringrippen 4 mit Keilwirkung an den gerundeten Innenrändern der Ringrippen an und drückt die Ringrippen fest an die Dichtflächen 7
    und 8 an.
    md 8 an.
    Deräußere Windungsdurchmesser D der Schraubenzugfeder
    6 darf höchstens so groß gewählt werden wie die axiale Dicke des unter der Dichtungspressung stehenden massiven Ringteils 1 des Dichtungsringes, weil sonst die Dichtungspressung an dem massiven Ringteil nicht zustande kommen würde.

Claims (1)

  1. t- t f-vi/tl. --- /Anspruch
    Filter, dessen ringförmige Filterpatrone mit ihren stirn- zeitigenEndscheiben zwischen Gehäusestirnwãnden unter Zwischenlage eines aus einem weichen elastischen Werkstoff, vorzugsweise Weichgummi, bestehenden Dielitungsringes axial eingespannt ist, der an einem in den Hohlraum des Filter- einsatzes hineinragenden Zentrierkragen der Gehäusestirn- wand mit der Innenseite eines die axiale Einspannkraft aufnehmenden massiven Ringteils geführt ist, welcher zwei nach außen gerichtete, in axialer Richtung weich federnde Ringrippen hatp die im ungespannten Zustand mit der Ring- achse einen spitzen Winkel bilden und die Stirnflächen des
    massiveninneren Ringteils überragen dadurch gekemizeieh- net, daß in den Ringraum zwischen den Ringrippen (4) eine zu einem Ring zusammengefügte Schraubenzugfeder (6) mit Spannungeingesetzt ist, deren äußerer Windmxgsdurchnesser SpS höchstens gleich groß ist wie die axiale Dicke (S) des (D) hs $ gl@ted gr e d unter der Dichtumgspressung stehenden massiven Ringteils (1) p jedoch größer ist als die zwischen den Ringrippen bei Anlage der starren Dichtflächen (79 8) an dem massiven Ringteilverbleibende Spaltweite (a), so daß sie einerseits keilartig die Ringrippen auseinanderdrückt und anderer- 8git8 IbeiniL ax nspanxt seitebeim axialen Einspannen des Dichtungsringes Ton den sich gegeneinanderbewegenden Ringrippen radial nach außen gedrängt wird.
DE1959F0016131 1959-01-24 1959-01-24 Filter. Expired DE1798024U (de)

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