DE1789028C - Elektronischer Baustein - Google Patents
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Description
Die HrIinching bezieht sieh aul einen elektronischen besteht, auf der die Bauelemente montiert und kon-
Baiisiein, bestehend aus einer Mehrzahl von Halb- taktiert weiden und daü in dieser Oberfläche BoIi-
lciteibauelementen mit durch deren Gehäusebodeii Hingen für die durch den Gehäuseboden geführten
geführten Anschlüssen und weiter bestehend aus Anschlüsse der I lalbleiterbauelemente und die BoIi-
eiiiem metallischen Kühlkörper als Träger tür die 5 rungen schneidende Nuten lür die Kontaktierung und
Halbleiterbauelemente und anderen mit diesen zu- die Heraiisführung der Ansehlußverlängerungeii an-
saniinenai heilenden elektrischen Bauelementen. gebracht sind. Hiner anderen Ausgestaltung entsprc-
Hin derartig ausgebildeter elektronischer Baustein chend sind in der Oberlläche Bohrungen für die
ist bekannt (deutsche Auslegeschrift I 268 6K2; durch uen Gehauseboden geführten Anschlüsse der
schweizerische Patentschrift 44') 751). Der Baustein io Halbleiterbauelemente angebracht, durch die diese
macht ah !rager von einem metallischen Kühlkörper Anschlüsse über Verlängerungen auf die Rückseite des
aus Kupfer Gebrauch, a^f dessen ebener Vorderseite Kühlkörpers geführt sind, und in der Oberfläche sind
eine als gedruckte Schaltung ausgebildete Wider- weitere Bohrungen angebracht, durch die die verstandsplatie
angeordnet ist. während die Rückseite lungerten Anschlüsse von der Rückseite auf die
des Kühlkörpers die Halbleiterbauelemente trägt. Die 15 Vorderseite des Kühlkörpers geführt sind. Einer
Rückseite ist ferner derart ausgebildet, daß sich zwei anderen Ausgestaltung entsprechend sind in der
Ciruppeii «-on KühMppen ergeben, die einen solchen Oberfläche Bohrungen für Isolierstoff-Fassungen nut
Abstand umeinander haben, daß zwischen diesen an die Oberfläche geführten Kontakten für die An-(iruppeti
die Halbleiterbauelemente auf der Rück- Schlüsse der Halbleiterbauelemente angebracht,
seile des Kühlkörpers montierbar sind. Die Halb- 20 Durch das Gebrauchsmuster 1 ()°4 02S ist ein k'iteibauelemente und die weiteren notwendigen elek- elektronischer Baustein bekannt, welcher aus einem Irischen Bauelemente (Widerstände, Dioden u. dgl.) Halbleiterbauelement mit durch den Gehäuseboden sind also auf verschiedenen Seiten des Kühlkörpers geführten Anschlüssen und weiter aus einem metalangeordiK-t. die Aiischlußleilungen der Halbleiter- Tischen Kühlkörper'ils Träger für da:, Halhleiterbauliauelemente sind unisoliert durch Bohrungen der 25 element bestellt, wobei der Kühlkörper derart gestalkühlkörperplalie geführt und sind von der Vorder- tet ist und die durch den Gehauseboden geführten «icite a.us mit bestimmten Schaltungspunkten der auf Anschlüsse des l[lalbleiterbauelementes derart ausgeiliesc: Vorderseite i-efindlichen elektrischen Bauele- bildet sind, daß die Montage des Halbleiterbauelemente verbunden. meines und die Verbindung der Anschlüsse desselben
seile des Kühlkörpers montierbar sind. Die Halb- 20 Durch das Gebrauchsmuster 1 ()°4 02S ist ein k'iteibauelemente und die weiteren notwendigen elek- elektronischer Baustein bekannt, welcher aus einem Irischen Bauelemente (Widerstände, Dioden u. dgl.) Halbleiterbauelement mit durch den Gehäuseboden sind also auf verschiedenen Seiten des Kühlkörpers geführten Anschlüssen und weiter aus einem metalangeordiK-t. die Aiischlußleilungen der Halbleiter- Tischen Kühlkörper'ils Träger für da:, Halhleiterbauliauelemente sind unisoliert durch Bohrungen der 25 element bestellt, wobei der Kühlkörper derart gestalkühlkörperplalie geführt und sind von der Vorder- tet ist und die durch den Gehauseboden geführten «icite a.us mit bestimmten Schaltungspunkten der auf Anschlüsse des l[lalbleiterbauelementes derart ausgeiliesc: Vorderseite i-efindlichen elektrischen Bauele- bildet sind, daß die Montage des Halbleiterbauelemente verbunden. meines und die Verbindung der Anschlüsse desselben
Wie auch in <.\cn genannten Literatlirstellen ange- 30 von einer einzigen Seite des Kühlkörpers erfolgt. Der
li'ihri. kanu ein oder mehrere dies· - Hausteine als Nachteil dieses bekannten Bausteines besteht darin.
Stellglied beispielsweise in elektronisch geregelten daß das Halbleiterbauelement auf einem reciitvvmk-
Netzgeräteii verwendet werden oder auch als E-.nd- lii· gehobenen W'äinieleitblech angeordnet ist und eil
stulcn in !.■/'Mti:igs-Versti'.tkeri\. Schenkel dieses Wärmeleitbleches über eine elektrisch
Bei du! gewählten Abmessungen für den Kühl- 35 isolierende, jedoch wärmeleitende Zwischenlage am
korper kann dieser mit lunf als Leistiings-'l ransi- Kühlkörper Klestigt ist Ir.i Gea.; satz hier-u sitzen
sturen airüebildeicn Halbleiterbauelementen be- beim F.rfindunt;si;ei:enstand die Halbleiterbauele-
'.lucki v.erdjn. Vier dieser Transistoren siiul parallel- mente direkt auf dem Kühlkörper auf.
geschaltet, und ein Transistoi hiklet die Treibersiufe. Durch die deutsche Patentschrift ! l'J7l(iS im
Da der Kollektoi vier Transistoren an deren Metall- 40 ebenfalls cm eleklionischer Baustein bekannt, del
gehäuse gelührt ist und diese auf den Kühlkörper auf- eine Mehrzahl von Halbleiterbauelementen mit An
gesetzl sind, bilcl··! dice die \'erbindtmg zwischen Schlüssen verwendet und bei dem der metallische
den Kollektore.i alier Tiansistoren. Kühlkörper deiart gestaltet und die Anschlüsse der
Dei bekannte elcVtjoniselie Baustein hat eine be- aufgesetzten Halbleiterbauelemente derart ausgebil-,tinmUc
I cisinniisabgabe. die durch die zulässige Ver- .;;, clet sind, dal.' die Montage der Halbleiterbauelemente
luslIeisiLing der I lalhlcilci bauelemente festgelegt ist. und aller anderen elektrischen Bauelemente und ehe
Is besiehl nun jedot.li der Wunsch nach elektro- Verbindung derselben von einer einzigen Seite des
nischen B.iuslemeii mit höherer Leistungsabgabe. Kühlkörpers ei folgt. Bei diesem bekannten Baustein
Dies ist prinzipiell möglich durch Lrhöhung der Zahl sitzen die Halbleiterbauelemente auf einer Isoliertier
p.naüe! zu schaltenden Halbleiterbauelemente. 50 platte, wobei die I lalbleiterbauelemente in dieser iso-Ik-ini
bekannten Baustein mit seiner Anordnung der heil mit ihren spannungsführenden metallischen
Halbleiteibaiicl· HiL1IiIe auf tier Rückseite de Kühl- Kühllippen befestigt sind. Von diesen galvanisch ;:ekörpers
inul der gleichfalls auf dieser Seite vorhaiidc- trenn!. |edoch mit einem Geriitesclirank leitend vciiicn
Kül,Ii ij'|· η bedeutet dies jedoch cmc Vergiöl.le- huiitlen tnul
<in diesem befestigt, sind weitere Kiihlrung
dei Abmessungen ties Kühlkörpers. Dieser wird 55 rippen eines Schutzkörpers. Auch bei diesem bekaniidadurch
teurer, und es wird auch sein Gewicht größer. ten Baustein sitzen die Halbleiterbauelemente nicht
Dei I -ι I nulling liegt die Aufgabe zugrunde, einen auf finer ebenen Fläche des eigentlichen Kühlkörpers,
elektronischen Üausti 111 mit erhölitei Leistiings- Durch tlas deutsche Gebrauchsmuster I 751 741
abgabe zu sc'iaffen. ti·,:■■,'en /\bmessuiigcn untl Ge- ist es bekannt. Bohrungen für die durch den
wicht gLgeiiiil1 τ dem !'ei.,muten elektronischen Bau- 60 Gehäuseboden geführten Anschlüsse 1111Ί die Heraus
stein mehl vcigiöllcit sind. Der I rfiiitlung liegt weiter führung tier A11scl1lul.lvcrliingcrungcn in einer Kiihl-
ilir Aulgabe /iigriinile. die Moulage tier auf dein platte vorzusehen. Ferner ist durch these Lileratur-
Kühlköipci aiii'.eordnetLii I lalbleiteibauelemenle und stelle das l.iiiiset/en von Isolierstoff-I;assungen in iler-
aller anderen elektrischen Bauelemente unil deren artige Bohrungen bekannt.
Venlrahlunj'. zu vereinlachen. «5 Aus dem Gebrauchsmuster I Ü4° 758 und der
Du'se AuI;mIv: vvirtl erfindungsgemäß dadurch ge- deutschen Patentanmeldung S Ι·)ί>57 ist es bekannt.
\<< 1 daß der Kühlkörper aus einer einzigen, an einer für den Kühlkörper von elektronischen Bausteinen
HMiH - Oberflächen eben ausgebildeten Kühlplatte stranggeprd.Hes Aluminium zu verwenden.
Die Erfindung wird nachstehend an 11 ami eines
»chematiseh tiargestellten Ausführ unyshcispicles
Häher erläutert. Bs zeigt
Fig. I den Haustein mil Kühlkörper und einseitig
aufgebrachten Elementen,
F i g. 2 eine Vorderansicht des Bausteines.
F i g. 3 die Gestaltung der durch den Gehäusebodcn geführten Anschlüsse der Halhleiterhaueleliiente
und deren Zugänglichkeit von der Vorderseite lies Kühlkörpers aus.
F i g. 4 eine weitere Möglichkeit der Zugänglichkeit der durch den Gehäuseboden geführten Anschlüsse
der Halbleiterbauelemente -.on der Vorderseite des Kühlkörper aus,
I- ig. 5 eine dritte Möglichkeit der Zugänglichkeil
der Anschlüsse,
F i g. 6 die elektrische Schaltung des elektronischen
Bauteils.
F i g. 7 die Anwendung von zwei elektronischen Bausteinen als Gegentaktendstufe Π τ einen Gleichspan
minus-1. eistungs verstärker.
Wie den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, hat der
al-, Ί rager son elektrischen Bauelementen dienende
Kühlkörper 1 nur noch eine einzige ebene Obcr-I lache 2. Die Abmessungen der Oberfläche 2 stimmen
mit denen der Vorderseite des Kühlkörpers des bekannten elektronischen Hausteines überein. Wie in
tier F i u. 1 angedeutet, sind auf der Oberfläche 2 zehn Halbleiterbauelemente 3 bis 12 angeordnet. Diese
Halbleiterbauelemente sind handelsübliche Tranistoren mit einem Metallgehäuse 13 und einem
'■'.öden 14, durch den sliftförmige Anschlüsse 15
ι Emitter und Basis) geführt sind. Wie insbesondere den 1 i g. 3 und -! zu entnehmen ist, liegen diese An-M.hluHstifte
15 in von der Oberfläche 2 ausgehenden !'.ohrungen 16 bzw. 20. In die Bohrungen 16, 20 sind
beispielsweise Isolierhülsen 17 eingesetzt. Die Bohrungen H) werden von jeweils einer Nut 18 geschnit-CM
die /ur 1 lerausführung von nvt den Abschlüssen
15 serbundenen flexiblen Ansehlußleitungcri 19 dient.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in der F i i; I nur auf der linken Seite des Kühlkörpers 1
uinf als Transistoren ausgebildete Halbleiterbauelemente dargestellt, wahrend diese au! der rechten
Seite des Kühlkörpers 1 lediglich gestrichelt angedeutet
sind. Somit ;-ind deutlich die Bohrungen 16, die iii diese eingeführten Hülsen 17 und die Rille 18 zu
erkennen.
Die Bohrungen 16, 20 können auch so groß gemacht werden, daß der Anschlußstift 15 mit der beispielsweise
angelöteten Anschlußleitung 19 keinen Kontakt mit dem Kühlkörper 1 macht. In diesem Falle
entfällt das Isolierrohr 17. Die Anschlußstifte 15 der I lalbleitcrbauelenicntc brauchen sclbsiverständlicii
nicht auf einer Linie /u liegen, wie dies in der Fig. 1
dargestellt ist. Werden die Halbleiterbauelemente gegenüber der Stellung in der F i g. I leicht gedreht
montiert, so kann die Oberfläche 2 mit zwei nebeneinanderliegcnden Nuten versehen werden, welche
die Löcher 16 für die Stifte 15 schneiden.
Die F i g. 4 zeigt eine Ausbildung, bei welcher die Nuten 18 vernii-cden sind. Im Kühlkörper 1 ist für
den Anschlußstift 15 ein Durchgangsloeh 20 vorgesehen, durch welches die Anschlußleitung 19 auf die
Rückseite des Kühlkörpers 1 geführt ist. Die Anschlußlcitung 19 wird zwischen den Rippen 21 an
eine nicht vom Halbleiterbauelement bedeckte Bohrung 22 gebracht und durch diese Bohrung auf die
Montage- und Kontaktierungsseite des Kiihlküipers
geführt.
Der Vorted dieser Ausbildung liegt darin, daß dei Arbeitsvorgang der Herstellung der Nuten IK eingespart
wird.
Durch die zweite Bohrung 22 können bei entsprechender Bemessung der zweite Anschluß des Halbleiterbauelements
oder auch Anschlüsse anderer Halbleiterbauelemente geführt werden
to Die an die Oberfläche 2 geführten Anschlußleitungen
19 haben auf der Montageseite Schlaufenform. wie aus den Figuren ersichtlich ist. Dadurch ist eine
etwaige Demontage der Halbleiterbauelemente einfach möglich. Durch die Schlaufe kann das jeweilige
ij zu demontierende Halbleiterbauelement ohne weiteres
genügend von der OberfU'jhe 2 des Kühlkörpers
abgehoben werden und die Veibindung von Stilt 15
und Leitung 19 gelöst werden.
In die Oberfläche 2 k; neu aber auch nach der
Fig. 5 aus Isolierstoff bestehende Fassungen 40 für die Anschlußslifte 15 eingelassen sei-. Die Fassungen
sind mit Metallkontakten 41 für d.e Stifte 15 versehen.
Die Kontakte 41 haben eine an die Oberfläche 2 geführte Anschlußfahne 42, an die ein Veras
längcrungsdraht angebracht werden kann.
Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß das direkte Anbringen der Leitungen 19 (Fig. 3, 4)
an ilen Anschlüssen 15 entfällt und dadurch eine weitere Vereinfachung bei der Herstellung und für
die Wartung (leichtes auswechseln der Halbleiterbauelemente) erreicht ist.
Auf der Oberfläche 2 des Kühlkörpers 1 ist ferner
ein metallischer Wärmekontaktsteg 23 angeordnet. Der Steg 23 hat zehn Nuten 24. wobei jede Nute einen
Emitterwiderstand 25 für je ein Halbleiterbauelement aufnimmt. Die zehn Emittervider.tände sind, wie
nicht weiter dargestellt ist, auf einer als gedruckte Schaltung ausgebildeten kleinen Platine angeordnet,
welche in geeigneter Weise auf dem Steg 23 fest angeordnet wird. Die Platine trägt Anschlüsse, an welche
die Anschlußleitungen 19 der Halbleiterbauelemente 3 bis 12 angeschaltet werden. Die Emitter·
widerstände 25 sind in den Steg 23 mit Wärmeleitpastc eingesetzt. Gleiches gilt für die Halhleiterbauelemente
3 bis 12, die ebenfalls mit Wärmeleitpaste auf die Oberfläche 2 aufgesetzt sind. Der Wärmekontaktsteg
23 ist nicht unbedingt erforderlich. Die Widerstände 25 können beispielsweise auch in nicht
weiter dargestellte Bohrungen des Kühlkörpers 1 eingelegt werden.
Auf der Oberfläche 2 des Kühlkörpers 1 sind neben den Halbleiterbauelementen und dem Wärmekontaktsteg
drei Dioden 27 bis 29 und ein Bimetallschalter 30 angeordnet. In der Fig. 2 ist eine paral-Icle
Ar .irdnung von zwei Kühlkörpern 1, Γ angedeutet.
Die Kühlkörper sind seitlich durch Platten 26 abgedeckt, so daß sich ein geschlossener Luftstromkanal
ergibt. Die F i g. 6 zeigt die elektrische Schaltung
des Bausteines. Diese ist durch die in der Be-
sehrcibungseinlcitung genannten Literattirstellen
grundsätzlich bekannt.
Der Eingangskreis ist ein Treibertransistor 3. in dessen Emitterlcilung der Bimetallsehalter 30 auge
ordnet ist. 31 ist. die Eingangsklemme. Dem Iran
sistor 3 sind die Transistoren 4 bis 12 nachgeschaltet.
die alle parallelgeschaltet sind. Die Kollektoren aller Transistoren 3 bis 12 liegen am Kühlkörper 1. An
diesen sind audr· die Kathoden der Dioden 27, 28
geführt. Die Anoden dieser Dioden liegen an Klemmen 32, 33. !Parallel zu den Transistoren liegt die
Diode 29. we'che die Transistoren gegen etwa auftretende
Überspannungen schützt. In den Emittcrlcitungen
der Transistoren 4 bis 12 sind Ausgleichswidcrstände 25 angeordnet. In Serie mit diesen
Widerstünden liegt ein gemeinsamer Widersland 38. Dieser wird von dem Gesamtstrom der Transistoren
durchflossen. Wie beim bekannten elektronischen Baustein kann' dieser Widerstand dazu dienen, eine
Spannung zu erzeugen, die eine nicht weiter dargestellte
Strombegrenz.ungssclialtung beeinflußt.
Die Fig. 7 zeigt eine aus zwei elektronischen Bausteinen
1, Γ bestehende Endstufe eines Glcichspatiiiungsverstärkcrs
mit einem zweistufigen besonderen Vorverstärker 36, der nicht auf den jeweiligen Baustein
gebracht ist. Mit 37 ist ein aus dem Wechselstromnetz gespeistes Netzteil bezeichnet, welches zwei
Speisespannungen Ut. U., erzeugt. Wie ersichtlich,
sind die Dioden 27. 28 zur Gleichrichtung der vom Netzteil 37 erzeugten Wechselspannung herangezogen.
Als an die Endstufe 1. Γ angeschalteter Verbraucher ist ein Motor V vorgesehen.
Die grundsätzliche Wirkungsweise der Schaltung nach der F i g. 7 ist aus einer der genannten Literaturstellcn
bekannt, so daß hierauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß em elektronischer Bauteil erreicht ist. dessen Leistungsabgabe gegenüber dem bekannten
elektronischen Baustein beträchtlich erhöht ist (zulässige Verlustleistung eines als Stellglied verwendeten
bisherigen Bausteines etwa 250 W, nunmehrige zulässige Verlustleistung etwa 400 W). ohne
daß dabei die Abmessungen des Bausteines vergrößert sind. Durch die Anwendung von stranggepreßlem
Aluminium für den Kühlkörper, dem beispielsweise die dargestellte Form durch zusätzliche
Bearbeitung gegeben ist, ergibt sich trotz Leistungserhöhung des Bausteines eine beträchtliche Gewichtsverminderung
desselben gegenüber dem bekannten Baustein. Trotz des Mehraufwandes an Halbleiterbauelementen
ergibt sich durch den billigeren Aluminiumkühlkörper und die einfachere Montage und
Verdrahtung auf nur einer Seite des Kühlkörpers eine wirtschaftlichere Fertigung und Wartung desselben.
B:i ilcr bekannten Ausbildung (deutsche Auslegeschrift
I 2CiS 682. Fig. 4) mit zwei Kühlkörpern criiiht
sich eine ungünstige Montage und Wartung. Bei Ausfallen müssen die Kühlkörper unter Umständen
LTSt ausgebaut werden, um an auf der Rückseite des
kühlkörper^ angeordnete Teile herankommen zu können. Dieser Aufbau entfällt nunmehr, da auch bei
mehreren zusammengebauten Kühlkörpern nur die zugänglichen Außenflächen desselben Bauelemente
tracen und auch alle Verbindungen von dicken
\ußensci:en zugänglich sind. Der verwendete Aluminium-Kühlkörper ist durch die ihm gegebene Geometrie
bez.üclich seines Wärmeableitwiderstandes besser als der Kupfer-Kühlkörper des bekannten elektronischen
Bausteines. Der Kühlkörper des in den Ansprüchen gekennzeichneten Bausteines hat mehr
Kühlrippen, wobei diese stärker sind, und ebenfalls
ist auch der »Rücken- stärker geworden.
Durch die einseitige Montage der Halbleiterbauelemente auf dem kühlkörper is! gegenüber dem
Kühlkörper des bekannten Bausteines zusätzlicher Raum für Kühlrippen gewonnen worden. Wie aus der
Fig. 2 ersichtlich, besteht die »Rückseite« des Kühlkörpers
1 vollständig aus Kühlrippen 21. Beim Kühlkörper des bekannten Bausteines durfte die Dicke des
plattenförmigen Montageteilcs für die Halblciterbauelemente nicht zu groß sein, da die durch die Bohrungen
dieses plattenförmigen Montageteiles geführten Anschlußstifte der Halbleiterbauelemente zugänglich
sein mußten. Damit war die Dicke dieses plattenförmigen Montageteiles festgelegt. Dies wirkte sich
ίο ungünstig auf die Wärmeübertragung Halbleiterelement
— Kühlrippen aus, da ein bestimmter Wärmewiderstand nicht unterschritten werden konnte, was
jedoch erwünscht wäre. Im Gegensitz hierzu kann die entsprechende Dicker/ (Fig. 2) bei dem in den
Ansprüchen gekennzeichneten elektronischen Baustein beliebig gewählt werden.
Beim bekannten elektronischen Baustein können auf den Kühlkörper fünf Halbleiterbauelemente aufgebracht
werden. Beim vorliegenden elektronischen Baustein können bei gleichen Abmessungen zehn
Halbleiterbauelemente aufgebracht werden.
Der Kühlkörper 1 kann an sich eine beliebige geometrische
Form haben. Voraussetzung ist lediglich, daß eine clvne Oberfläche vorhanden ist. Demnach
könnte der Kühlkörper beispielsweise auch ein L-Profil mit Kühlrippen haben. Die Erfindung ist
auch mit Vorteil bei flüssigkeitsgekühlten Kühlkörpern
anwendbar.
Claims (4)
1. Elektronischer Baustein, bestehend aus einer Mehrzahl von Halbleiterbauelementen mit durch
deren Gehäuseboden geführten Anschlüssen und weiter bestehend aus einem metallischen Kühlkörper
als Träger für die Halbleiterbauelemente und anderen mit diesen zusammenarbeitenden
elektrischen Bauelementen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Kühlkörper (1) aus
einer einzigen, an einer seiner Oberfläche eben ausgebildeten Kühlplatte besteht, auf der die
Bauelemente (3 bis 12) montiert und kontaktiert werden, und daß in dieser Oberfläche (2) Bohrungen
(16) für die durch den Gehäuseboden (141 geführten Anschlüsse (15) der Halbleiterbauelemente
und die Bohrungen schneidende Nuten (18 für die Kontaktierung und die Herausführung dei
Anschlußverlängerurigen (19) angebracht sind.
2. Elektronischer Baustein nach Anspruch I dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberfläche (2
Bohrungen (20) für die durch den GchäusebodeT geführten Anschlüsse (15) der Halhleitcrbauelc
monte angebracht sind, durch die diese Anschlüssi
über Verlängerungen auf die Rückseite des Kühl körpers (1) geführt sind, und daß in der Ober
fläche weitere Bohrungen (22) angebracht sine durch die die verlängerten Anschlüsse (19) de
Halbleiterbauelemente von der Rückseite auf di Vorderseite (2) des Kühlkörper? (1) eeführt sin
(Fig. 4).
3. Elektronischer Baustein nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß in der Oberfläche (I
Bohrungen für Isolierstoff-Fassungen (40) mit a die Oberfläche geführten Kontakten (41. 42) fi
die Anschlüsse (15) der Halbleiterbauelement angebracht sind (F" i g. 5).
4. Elektronischer Baustein nach .Anspruch bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Küh
körper aus stra;iggei'.rcßtem Aluminium beste!"
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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