DE170260C - - Google Patents

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DE170260C
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Germany
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bell
spindle
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spinning
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/06Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cap type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Spinn- und Zwirnmaschine nach Patent 165979, deren Spindel eine damit verbundene Glocke trägt, durch die Car dan i 'sehe Aufhängung der Glocke an der Spindel, zum Zwecke, eine nachgiebige und doch zwangläufige Verbindung beider herzustellen.
Die starre Verbindung zwischen Glocke und Spindel entsprechend dem Hauptpatent ist zwar die einfachste Art und Weise der Verbindung, gibt aber vollkommen befriedigende Ergebnisse nur bei verhältnismäßig geringen Geschwindigkeiten. Wenn aber eine größere Umlaufzahl notwendig ist, so treten Schwingungserscheinungen auf, welche die praktische Anwendbarkeit der Vorrichtung in Frage stellen. Diese kritische Geschwindigkeit, bei welcher diese Schwingungen auftreten, hängt von der Größe von Spindel und Glocke ab und hauptsächlich von dem Gewicht der letzteren. Um nun diese Schwingungserscheinungen zu beseitigen, wird entsprechend vorliegender Erfindung zwischen Glocke und Spindel eine nachgiebige Verbindung eingeschaltet, welche jedoch die zwangläufige Mitnahme der Glocke durch die Spindel nicht aufhebt. Infolge dieser Verbindung kann die Glocke eine Gleichgewichtslage einnehmen, ohne die Spindel zu verbiegen. Infolgedessen bestehen zwischen der Biegsamkeit der Spindel und dem Zentrierungsbestreben der Glocke nicht mehr die Gegenwirkungen, welche bei bestimmten Geschwindigkeitsgrenzen die angedeuteten Schwingungen hervorrufen. Als geeignete biegsame Aufhängung hat sich die Card an i'sehe erwiesen, denn sie verhindert nicht, daß die Glocke durch die Spindel mitgenommen wird, wohl aber kann die Glocke nach allen Riehtungen nachgeben.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Cardani'sehe Aufhängung. Die Fig. 1 und 2 sind senkrechte Schnitte entsprechend Linien x-x und y-y von Fig. 3, und Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie \- \ von Fig. i.
α ist die Spindel, b eine auf letztere aufgesetzte, durch Reibung festgehaltene Muffe, welche also* als mit der Spindel fest verbunden aufzufassen ist. c ist ein Zwischenring, d ein mit der Glocke fest verbundener Ring, e ist die Glocke, f bezeichnet zwei" Kugeln, welche diametral entgegengesetzt stehen und deren Mittelpunktverbindungslinie die Gelenkachse bildet; g sind zwei andere diametral gegenüberstehende Kugeln, deren Verbindungslinie die der ersten beiden Kugeln senkrecht schneidet und die Gelenkachse für die Ringe c und d bildet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Spinn- und Zwirnmaschine nach Patent 165979, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (e) nachgiebig mit der Spindel (d) verbunden ist.
  2. 2. Spinn- und Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung der Glocke an der Spindel mittels Cardani'scher Verbindung erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE170260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400327A1 (de) * 1984-01-07 1985-07-18 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Glockenspinnvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400327A1 (de) * 1984-01-07 1985-07-18 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Glockenspinnvorrichtung

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