DE166153C - - Google Patents

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DE166153C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/50Carbon dioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch das Patent 166152 ist ein Verfahren zur Herstellung von Kohlensäure unter Schutz gestellt, bei welchem die Gase eines Generators derart geteilt abgeführt werden, daß sie zum Teil direkt verbrannt, zum Teil unter Kraftleistung verbrannt werden und die beiderseitigen Abgase dann unter gleichzeitiger Benutzung ihrer Wärme dem Absorber zugeführt werden.
Es ist dort auch bereits eine Ausführungsform beansprucht, gemäß welcher nachträgliche Explosionen etwa unverbrannt den Explosionsmotor verlassender Gase verhindert werden sollen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, nach dieser letzteren Richtung noch eine höhere Sicherung des Betriebes herbeizuführen, und zwar auf folgendem Wege.
Bei dem Verfahren des Hauptpatentes wird die Verbrennungsluft für die Generatorgase, welche direkt verbrannt werden sollen, nach Vorwärmung im Mantel des Vorwärmers direkt den Gasen durch das Rohr ο kurz vor der Verbrennungskammer zugeführt. Es wurde nun gefunden, daß sich eine noch höhere Betriebssicherheit erreichen läßt, wenn das gesamte Quantum der Verbrennungsluft derart zur Verdünnung etwa aus dem Motor unverbrannt entweichender explosibler Gasgemische benutzt wird, daß diese Gasgemische aufhören explosibel zu sein.
Zu diesem Zweck leitet man die durch q eingetretene, im Mantel des Generators α vorgewärmte Luft durch das Rohr ο1 in die Leitung der Abgase aus dem Explosionsmotor hinter diesem ein, so daß sich nunmehr durch die Explosionskammer x-x und das Rohr /, sowie durch die Rohrleitung hinter dem Explosionsmotor ein Gasgemisch bewegt, welches infolge seines hohen Luftgehaltes nicht mehr explosiv ist. Die Verbrennung des gesamten Gasquantums, sowohl der etwa nicht verbrannten Abgase des Explosionsmotors sowie der direkten Generatorgase, findet in der Verbrennungskammer m statt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Abänderung der Erfindung unter Beibehaltung der Buchstabenbezeichnungen der Zeichnung des Hauptpatentes dargestellt. Selbstverständlich kann das Verfahren auch so ausgeführt werden, daß ein Teil der Luft den Generatorgasen in der Verbrennungskammer direkt, ein anderer Teil den Abgasen des Explosionsmotors beigefügt wird; es ist nur notwendig, daß der letztere Teil der Luft so bemessen ist, daß eine die Explosibilität etwa unverbrannter Abgase aufhebende Verdünnung eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abänderung des Verfahrens zur Darstellung von Kohlensäure gemäß Patent
    166152, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbrennung der vom Generator direkt der Verbrennungskammer zugeführten Gase bestimmte Luft, ganz oder teilweise in die Rohrleitung hinter dem Explosionsmotor eingeführt und auf diesem Umwege zur Verbrennungskammer geleitet wird, zum Zweck, die Abgase hinter dem Explosionsmotor derart zu verdünnen, daß etwa unverbrannt entweichenden Gasgemischen dieExplosibilität genommen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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