DE1434591C - Zeltgestange fur Zeltanbauten an der Außenseite einer Hauszelle - Google Patents

Zeltgestange fur Zeltanbauten an der Außenseite einer Hauszelle

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DE1434591C
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Germany
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tent
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telescopic supports
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann 3000 Hannover Buch holz Heise
Original Assignee
Chnomobil Hospital Werk GmbH 3000 Hannover
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Description

Im Katastropheneinsatz werden auf normalen Pritschenwa'gen transportierbare, möglichst große, kistenförmigej^räumstarre Behälter als Transporteinheit verwendet, die mittels besonderer Hubwerkzeuge -abgesetzt und im Gelände mit ausreichendem Bodenabstand unter Ausgleich von Bodenunebenheiten aufgestellt werden. Solche Behälter, mit rechteckiger Grundrißform besitzen volle Stehhöhe und sind mit Fensteröffnungen sowie mit Türen in den Stirnwänden versehen. Im Interesse der Transporterleichterung von und zum Einsatzort sind solche als eingeschossige Hauszelle anzusprechenden Großbehälter meist in Leichtbauweise, z. B. mit Doppelwänden und Doppeldach aus Leichtmetall mit Dämmstoff üllung, hergestellt. Sie besitzen einen Doppelboden, dessen Hohlraum beim Fahrzeugtransport zur Unterbringung von Ausrüstungsteilen benutzt wird und der am Einsatzort ganz oder teilweise mit Ballast, z. B. mit Sand oder Wasser, angefüllt werden kann, um der Hauszelle ohne Fundament ausreichende Standsicherheit, z. B. bei starkem Wind, zu geben.
Es ist bekannt, solche als Ganzes transportierbaren Hauszellen nach ihrer ortsfesten Aufstellung an mehreren oder an allen Seiten mit stabilen, volle Stehhöhe aufweisenden Steilwand-Zeltanbauten zu versehen. Solche Anbauten sind z. B. erforderlich, wenn die kistenförmige Hauszelle als ärztlicher Behandlungsraum, z. B. als Operationsraum, eingerichtet ist und dazu dann die erforderlichen Nebenräume für Vor- und Nachbehandlung sowie Ablage von Kranken geschaffen werden müssen.
Für solche feldmäßigen Einsätze müssen die Zeltgestänge möglichst aus unverlierbar mit der Hauszelle verbundenen, in bezug auf ihre Länge anpassungsfähigen Zeltstäben bestehen. Es hat sich gezeigt, daß die zu einem Zeltgestänge zusammenzubauenden Einzelstäbe bei Zelten mit Steilwänden nur umständlich zu handhaben sind und daß Einzelstäbe bei Zelten bekannter Bauart bei windigem Wetter keine ausreichende Sicherheit gegen ungewolltes Lösen des ganzen Zeltanbaues bieten. Für den Einsatz der Zelte im Sanitätswesen ist zu fordern, daß die Zeltanbauten unter Umständen über lange Zeiträume stehenbleiben können und auch doppelwandige Zeltbahnen tragen können, damit das Zelt heizbar ist, und dabei, ohne störende Geräusche zu verursachen, den Witterungsverhältnissen standhalten. :
Es ist bekannt, daß ein Zeltgestänge zur Anbringung von Zeltanbauten an einer kistenförmigen, raumstarren Hauszelle aus etwa waagerecht verlaufenden, mit einem Ende an der Zelle befestigten Stäben für das Zeltdach und an den freien Enden dieser Stäbe angelenkten Teleskopstützen besteht. Nicht mehr neu ist ferner ein Zeltgestänge mit seitwärts herausziehbaren Stäben für das Zeltdach.
Diese Ausführungen sind jedoch für mehrere nebeneinander angeordnete und miteinander verbundene Zeltanbaüten oder Zeltumbauten, die also die Hauszelle allseitig umgeben, wenig geeignet. Außerdem sind lose Zulagestücke erforderlich, die möglichst vermieden werden sollen, weil sie verlierbar sind oder bei eiliger Montage nicht passen.
Der. Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein Zeltgestänge zu schaffen, das sich ohne Verwendung lose mitgeführter Teile auch für größere Zeltanbauten eignet.
Dies wird bei einem Zeltgestänge zum Anbringen von Zeltanbaüten an der Außenseite einer Hauszelle mit etwa waagerecht verlaufenden Stäben für das Zeltdach und an den freien Enden dieser Stäbe angelenkten Teleskopstützen erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Stäbe, die ein nach unten offenes U-Profil aufweisen, seitwärts herausziehbar in kastenförmigen Dachträgern geführt sind, und daß jeweils zwei Teleskopstützen1 so am Ende eines Stabes befestigt sind, daß die Teleskopstützen im Winkel zueinander schwenkbar sind und bei Nichtgebrauch
ίο nebeneinanderliegend vom Hohlraum des Stabes auf- · nehmbar sind.
Diese Ausbildung des Zeltgestänges ermöglicht die schnelle Errichtung von Zeltanbauten oder Zeltumbauten an den Außenwänden einer ortsfesten Hauszelle und benötigt keine verlierbaren Einzelteile.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung die An-Ordnung mehrerer die Hauszelle umgebender Zeltanbauten;
Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten der Ausbildung des Zeltgestänges bei Anordnung mehrerer miteinander verbundener Zeltanbauten.
Aus dem ungefähr horizontal verlaufenden Hohldach der Hauszelle 1 sind an der Seitenwand 2 in Kastenträgern des Hohldaches geführte Stäbe 3 für das Zeltdach seitlich herausziehbar und wieder einschiebbar angeordnet. Die Kastenträger sind an der Oberseite flach und tragen die äußere Dachhaut, die im Regelfall aus dünnem Leichtmetallblech besteht. Die Stäibe3 haben U-förmigen Querschnitt und sind unten offen. Zwischen den herausziehbaren Stäben 3 ist ein horizontaler Schlitz an der Seitenwand 2 vorgesehen, aus welchem eine von einer federbelasteten Aufwickelwalze ablaufende wasserdichte Zeltbahn 5, die das Zeltdach bildet, herausgezogen werden kann. Die an der Zeltbahn befindliche Abschlußstange 11 ist als Flachleiste ausgebildet, die bei Nichtgebrauch den Schlitz in der Seitenwand 2 abdeckt. Die freien Enden der Stäbe 3 und auch der Abschlußstange 11 " besitzen Augen, die auf Dorne 7 der Teleskopstützen 6 aufsteckbar sind.
Jeder Kastenträger des festen Daches 4 der Hauszelle 1 ist so breit, daß er nebeneinander zwei. Stützen 6 aufnehmen kann, die gleichzeitig ausgezogen/ werden können. Jede Stütze ist teleskopartig ausgebildet und ruht unten auf einer Druckplatte 8.
Die oberen Enden der Teleskopstützen 6 sind derart gelenkig an die Enden der Stäbe 3 angeschlossen, daß die Stützen sowohl in die Horizontallage als auch im rechten Winkel dazu nach unten in die Wirkstellung als Stütze verschwenkt werden können. Die U-Profile der Dachträger sind deshalb, wie es sich aus der F i g. 5 ergibt, an den Seiten im Bereich der
Anlenkzone ausgespart. ,·■■■■ '
Die Verschwenkung einer Teleskopstütze 6 erfolgt
entweder um den horizontalen Bolzen 9 oder um den vertikalen Bolzen 10. Die horizontal gerichtete Stütze (F i g. 5) wird mit einem an ihrem freien Ende befindlichen Auge auf den Dorn 7 der nächsten vertikal stehenden Stütze aufgesetzt. Der Dorn 7 ist so lang bemessen, daß er die Augen von zwei horizontalen, als Riegel dienenden Stützen und schließlich auch noch den Endring oder ein Auge eines Spannseiles aufnehmen kann, so daß nach dem Befestigen des Spannseiles alle Teile relativ zueinander festgelegt sind. Das fertig aufgestellte Stabsystem wird dann in
bekannter Weise mit undurchlässigen Zeltbahnen versehen, die gegebenenfalls auch noch besonders verspannt werden können, damit sie bei Wind nicht flattern und somit durch Anschlagen an das Gestänge keine störenden Geräusche verursachen können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zeltgestänge zum Anbringen von Zeltanbauten an der Außenseite einer Hauszelle mit etwa waagerecht verlaufenden Stäben für das Zeltdach und an den freien Enden dieser Stäbe angelenkten Teleskopstützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (3), die ein nach unten offenes U-Profil aufweisen, seitwärts herausziehbar in kastenförmigen Dachträgern geführt sind und daß jeweils zwei Teleskopstützen
(6) so am Ende eines Stabes (3) befestigt sind, daß die Teleskopstützen im Winkel zueinander schwenkbar sind und bei Nichtgebrauch nebeneinanderliegend vom Hohlraum des Stabes (3) aufnehmbar sind.
2. Zeltgestänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (3) zwei nebeneinander angeordnete, um vertikale Zapfen (10) drehbare Schwenklager für die Teleskopstützen (6) aufweisen und mindestens ein Flansch des U-Profils neben den Schwenklagern ausgespart ist.
3. Zeltgestänge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußstange (11) einer das Zeltdach bildenden, nach Art einer Markise aufrollbaren Zeltbahn als Verbindungsstange zwischen den freien Enden benachbarter Stäbe (3) nutzbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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