DE143183C - - Google Patents

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DE143183C
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Germany
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valve
valves
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mixing
mixture
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DENDAT143183D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane
    • F16K11/163Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns
    • F16K11/165Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only turns with the rotating spindles parallel to the closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Das Kennzeichen des in Fdg. 1 und 2 des Hauptpatents 127557 dargestellten zweifachen Doppelsitzventils ist das, daß bei- diesem Spezialfalle jedes der Ventile α α' einen besonderen Dampfabfluß hat, und zwar ist derjenige des größeren Ventils α nach außen in den Raum h, derjenige des kleineren nach innen in den Zylinder h' geführt.
Wenn man nun tden Lauf des durchströmenden Fluidums umkehrt, so kann man durch ein solches Ventil ein von außen von dem Raum h mit einem zweiten von dem Raum h' zuströmenden Leitungsmittel vereinigen und mischen. Dieses Merkmal bildet den Gegenstand der Erfindung.
Ein solches Ventil, welches zum Mischen sowohl von zwei Flüssigkeiten als auch von Gasen verwendet werden kann, ist auf den Zeichnungen als Mischventil für Gaskraftmaschinen dargestellt, um Leuchtkrafthochofengasen oder dergl. im richtigen Verhältnis mit der zur Verbrennung derselben erforderlichen Luft zu mischen. ■
Fig. ι stellt ein Mischventil dar, welches direkt in den Arbeitsraum mündet und dadurch zugleich Einlaßventil ist.
Fig. 2 zeigt eine Abänderung der Fig. 1 mit Drosseleinrichtung, um das Mischungsverhältnis zu ändern.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform mit Einrichtung zur Wasserkühlung.
Die in Fig. 1 dargestellte, beispielsweise als Misch- und Einlaßventil für brennstoff arme Gase dienende Ausführungsform mit geringem Hub besteht aus dem nach außen in den Gaszuführungsraum h öffnenden Ventil a, welches durch Stege c mit dem nach innen in den Luftzuführungsraum h' öffnenden Ventil a! zu einem Ventil mit der gemeinsamen Nabe η vereinigt ist. Die Stege c verbinden gleichzeitig einen Führungsring η' mit dem Ventil, welcher einmal zur Führung des Ventils an dem Ventilsitzgehäuse f als auch dazu dient, im Zusammenwirken mit den Stegen c und der Nabe η ein inniges Mischen des Gases mit der Luft zu bewirken. Die Formen sind dementsprechend gewählt. Die Stege c z. B. können winkligen Querschnitt und schraubenförmigen Verlauf erhalten, jedenfalls so, daß die durch ι und 3 sowie durch 2 und 4 durchtretenden Gas- bezw. Luftströme aufeinander prallen, einander durchdringen und im weiteren Verlaufe innig durchgemischt werden. In Anbetracht dessen, daß die Rippen c einen schraubenförmigen Verlauf haben, erhält das eingesaugte oder unter Druck einströmende Gemisch außer der' fortschreitenden Bewegung noch eine rotierende, d. h. eine wälzende Be-
(2. Auflage, ausgegeben am 22. December 1905J
weguiig, wodurch es zusammengehalten wird und bei seinem Vordringen in den Zylinder die darin noch enthaltenen Verbrennungsrückstände bezw. die Fegluft nach dem Kolben zu vor sich herschiebt. Die durch die Durchgänge 2 und 4 fließenden Mengen erhalten schon beim Durchströmen des Ringraumes ζ die wälzende Bewegung und werden die durch die Durchgänge ι und 3 strömenden Mengen mit sich fortreißen, so daß das ganze Gemisch die wälzende Bewegung erhält. Um letztere noch zu fördern, sind -die Stege c in ihrem schraubenförmigen Verlaufe über die Durchgänge ι und 3 hinaus verlängert und wirken im Zusammenhang mit der Nabe η und dem Ringe n' auf das gesamte in den Zylinder strömende Gemisch in gleicher Weise ein, wie dies die Stege c bei dem durch die Durchgänge 2 und 4 kommenden Teile des Gemisches beim Durchströmen des Ringraumes s bewirkt haben.
An der Nabe η greift die von einer beliebigen Steuerungsvorrichtung bewegte Ventilspindel j an, welche in dem als Führungshülse t ausgebildeten Boden des Ventilsitzkörpers geführt ist und abdichtet. Zur sicheren Abdichtung während der Zeit, in der das Ventil geschlossen ist, kann an der Nabe η noch eine Ventilfläche 7 angebracht sein. Die konzentrische Lage der beiden Ventile a und a! um die Spindel i· bietet den weiteren Vorteil, daß sich eine gleichzeitige Drosselung der Durchgangsschlitze erzielen läßt, sei es zur Veränderung der Gesamtmenge oder zum Ändern des Mischungsverhältnisses. Fig. 2 zeigt eine derartige Ausführungsform.
Im Ventilgehäuse ist die Hülse / geführt, durch welche die Spindel s geht. Die Hülse I trägt die Schieber in und m', welche Schlitze 0 und 0' haben, die mit den Schlitzen im Ventilsitzkörper zusammen arbeiten. Durch Drehen der Hülse / kommen die Schlitze der Schieber m und m! mehr oder weniger in Deckung mit den Schlitzen im Ventilsitzkörper, wo-, 45 durch eine Änderung der Größe der Durchtrittsöffnungen bewirkt wird. Das Drehen der Hülse I kann von Hand oder vom Regler erfolgen. Die Albmessungen der Schlitze 0 in bezug auf die Durchgänge h und der Schlitze 0' in bezug auf h' können derart bestimmt sein, daß bei jedem Verdrehungswinkel der Hülse I die Verkleinerung der Durchgänge bei 0 h im gleichen Verhältnis zu der von 0' h' erfolgt, oder aber es kann die Verkleinerung von 0 h im Verhältnis zu 0' h' stärker zunehmen, um dadurch stärkeres Drosseln des einen z. B. unter höherem Drucke zuströmenden Leitungsmittels zu erzielen.
Bei sämtlichen Ausführungsformen sollen die Durchmesser der Ventile α α' entsprechend dem Mischungsverhältnis gewählt sein. Abweichend hiervon kann auch der Durchmesser eines Ventils verändert werden und durch Anbringen einer Anzahl von Kolbenschieberstegen in den Ventilhöhlungen der freie Durchgangsquerschnitt dieses Ventils so weit verkleinert werden, daß das gewünschte Mischungsverhältnis wieder erzielt wird.
Wird z. B. das Gasgemisch in einer besonderen Pumpe erzeugt, so werden nur die Saugventile nach diesem Prinzip ausgeführt.
Beim Mischen von zwei oder mehrereren verschiedenen Flüssigkeiten oder Gasen, ganz gleichgültig ob dieselben angesaugt werden oder unter Druck zufließen, wie z. B. bei Verschraubungen, finden die Merkmale des Hauptpatents sinngemäße Übertragung. Bei den mehrfachen Ventilen können auch zwei oder mehrere getrennte Zuflußräume als Zufluß für das eine Leitungsmittel benutzt werden.
Will man bei diesen Ventilen nur zwei Durchgänge 1 und 3 oder 2 und 4 benutzen, so können die beiden anderen mit Kolbenschieberdichtungen versehen werden, so daß dieselben nicht öffnen. In solchem Falle, wenn z. B. die Durchgänge 2 und 4 mit solchen Kolbenschieberdichtungen versehen sind, kann die Durchströmung s oben bei 1, 3 geschlossen und zur Wasserkühlung benutzt werden.
Fig. 3 zeigt ein derartiges Ventil im Vertikalschnitt durch Ventil und Sitz, sowie den Horizontalschnitt durch den Sitz allein. Die beiden unteren Durchgänge 2 und 4 sind durch die Kolbenschieberdichtungen y ausgeschaltet, und der Raum s zwischen den beiden Ventilen α und a' ist oben durch die· Wand u geschlossen. Ventil und Sitz werden durch Wasser oder dergl. gekühlt. Das Kühlmittel tritt bei ze/ in. den Kühlraum w ein und bei zv" wieder aus. Ein solches Ventil eignet sich dann auch zum Auslaßventil.

Claims (4)

Patent·-Ansprüche:
1. Entlastetes zwei- oder mehrfaches Doppelsitzventil nach Patent 127557, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Abflußräume als getrennte Zuflußräume benutzt werden, um ein Mischen von verschiedenen Flüssigkeiten oder Gasen bei bestimmtem Mischungsverhältnis zu bewirken.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Stege c und deren Verlauf derart gewählt sind, daß ein inniges Mischen der aufeinander prallenden Ströme stattfindet und im Zusammenwirken mit der Nabe η und des Führungsringes n' dem Gemische eine wälzende Bewegung erteilt
und dasselbe dadurch zusammengehalten wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer auf der Ventilspindel η geführten Hülse zwei zylindrische, mit Schlitzen 0 bezw. 0' versehene Schieber m und m' befestigt sind, so daß behufs Abänderung des Mischungsverhältnisses bezw. der Gemischmenge durch Drehen der Hülse / von Hand oder vom Regler ein Verändern der Zugangsöffnungen für die beiden Ventile a und a' gleichzeitig bewirkt wird.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in einer Ebene liegende Dichtungsflächen ■des Ventils α α' (ζ. B. 2 und 4) mit Kolbenschieberflächen ausgerüstet werden, zum Zwecke, den Raum ζ zwischen den Ventilen α α' als Kühlraum ausbilden zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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