DE1366038U - - Google Patents

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DE1366038U DENDAT1366038D DE1366038DU DE1366038U DE 1366038 U DE1366038 U DE 1366038U DE NDAT1366038 D DENDAT1366038 D DE NDAT1366038D DE 1366038D U DE1366038D U DE 1366038DU DE 1366038 U DE1366038 U DE 1366038U
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
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  • Hiermit melde ich, Zahnarzt Dr. Nugo Trebitsch, Sitz in Wien, Stefanaplatz 2, den in der Anlage abgebildeten Gegenstand zur Eintragung in die Rolle für Gebrauchsmuster an und nehme gleichzeitig Bezug auf mein Prioritätsrecht vom
    28. Januar 1935 laut der österreichischen Patentanmeldung
    » Vo'Aktexzeichen A 576-35/leu. 2 Klasse 3C b
    Gegenstand : Wurzelsohraubenstift.
  • Die groase Gefahr einer neuen Infektion der Wurzelspitze bei einer neuen Öffnung des Wurzelkanales erklären das Suchen einer Arbeitsweise, bei der die einmal verschlossene Wurzel auch im Falle einer späteren Arbeit an der Zahnkrone eines solche, Zahnes nicht geöffnet werden muss. Dieses Streben führte zu den Hülsenstiften der österreichischen Patente Nr. 129506 und Nr. 135190, wobei der als Verschluss benützte Wurzelstift zugleich als Stütze für Einlagefüllungen, Kronen, Schienen, Brücken dienen sollte. Aber diese Formen bewährten eich in der Praxis nicht. Ebensowenig eine Form, bei der der Silberstift mit einer Röhre mit innerem Schraubengewinde verbunden war. Abgesehen von der Schwierigkeit der Arbeit nach diesen Methoden, war die Herstellung so] eher Behelfe viel zu kostspielig.
  • Alle Mängel der erwähnten Stiftarten scheinen bei dem Wurzelschraubenstift beseitigt, dessen Herstellung auch weit weni-Abbildung 1. ger kostspielig ist. Sein Wurzelteil ist, wie beim Hülsen-
    stift, massiv, kegelförmig zur Wurzelspitze in eine Spitze
    a
    auslaufend. Er unterscheidet sich von den anderen Formen
    dadurch, das er am gegenseitigen Ende, im letzten Viertel
    b
    bis Drittel, in einen zylindrischen Schaft übergeht, der an seiner Außenseite mit Schraubenwindungen versehen ist.
  • Mittels dieser Windungen können an dem Stift je nach dem vor. handenen Zahnkronenteil, Gueefüllungen, Schienen, Kronen. "
    Mit SohraubexMuttr (AbbiluMg 2.)
    Einschreiben
    Blatt 2 zum Brief an das Reichspatentamt, Berlin, vom 26. 1@1936 befestigt werden. In dem Falle der ziemlich vollständigen vorhandenen Krone, dient der Wurzelsohraubenstift n u r zur Wurzolfüllung, die Sohraubenwindungen geben dem Handhabe-Instrument einen sicheren Halt und bleiben als Behelf wertvoll, wenn dieser Zahn später einmal abbrioht. Da Schraubenwindungen auf einem reinen Silberstift keinen festen Halt bieten, wird ein solcher Stift entweder nur auf dem Teil, der die Sohraubenwindungen trägt oder in seiner Gänze aus anderem Material, Edelmetallen, deren Legierungen oder anderen in menschlichen Organismus unschädlichen Metallen bestehen müs-
    sen. Ich stelle demnach die folgenden Schutzansprüohe :
    S c h u t z a ns p r ü o h e
    1. Wurzelsohraubenstift laut Abb. 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass an den bekannten aus Gold, Silber, Platin, Palla-
    dium und deren Legierungen oder anderen im menschlichen
    körper unschädlichen Metallen oder rostfreiem Stahl be-
    stehenden, spitz zulaufenden, kegelförmigen Wurzelapitzenteil (a) Bin massiver Schaft, in der Länge eines Viertels bis eines drittele der ganzen Stiftlänge anschließt, der an seiner Aussenseite mit einem Schraubengewinde (b) versehen ist, auf welchem im Bedarfsfalle mit Schraubenmuttern (Abb. 2) aus gleichem Material Füllungen, Kronen, Brücken, Schienen befestigt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Wurzelschraubenstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelförmige Teil (a) aua einem anderen Metall hergestellt ist, als der die Schraubenwindungen tragende Teil (b), wobei der erstere weicher und biegsamer, der letztere härter und fester hergestellt wird, aber beide aus Gold, Silber, Platin, Palladium und deren Legierungen, aus rostfreiem Stahl oder solchen Metallen, die im menschlichen Körper ohne Schaden vertragen werden.
    Die gesetzlich Gebühr von R. Mark 15.-wird gleichzeitig an die Kasse des Reichspatentamte per Postscheck überwiesen.
    Es liegen bei : 1. eine gleichlautende Ausfertigung dieses Schriftstücks 2. eine Abbildung in zwei Ausfertigungen 3. eine vorbereitete Empfangsbestätigung mit Freiumschlag Von diesem Gesuch und allen Anlagen habe ich übereinstimmende Stücke zurückbehalten.
    Hochachtungsvoll
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