DE1256331B - Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung, insbesondere fuer Lauffeldroehren - Google Patents

Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung, insbesondere fuer Lauffeldroehren

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DE1256331B
DE1256331B DEN16431A DEN0016431A DE1256331B DE 1256331 B DE1256331 B DE 1256331B DE N16431 A DEN16431 A DE N16431A DE N0016431 A DEN0016431 A DE N0016431A DE 1256331 B DE1256331 B DE 1256331B
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DE
Germany
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magnets
focusing arrangement
magnetic
limiting
field
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Application number
DEN16431A
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English (en)
Inventor
Susumu Yasuda
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NEC Corp
Original Assignee
Nippon Electric Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/02Electrodes; Magnetic control means; Screens
    • H01J23/08Focusing arrangements, e.g. for concentrating stream of electrons, for preventing spreading of stream
    • H01J23/087Magnetic focusing arrangements
    • H01J23/0873Magnetic focusing arrangements with at least one axial-field reversal along the interaction space, e.g. P.P.M. focusing

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  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung, insbesondere für Lauffeldröhren Die Erfindung betrifft eine perinanentmagnetische Fokussierungsanordnung mit periodisch in der Richtung altemierenden Feldern zur gebündelten Führung eines Elektronenstrahls über eine größere Wegstrecke, die quer zu ihrer Achse zwischen zwei in axialer Richtung aufeinanderfolgenden, untereinander gleichen ringförinigen Pennanentmagneten (Bregrenzungsmagneten) von einem Wellenleiter zur Zu-oder Abführung von Hochfrequenzenergie durchsetzt wird, desesn Ausdehnung in Achsrichtung der Fokussierungsanordnung (Elektronenstrahlrichtung) im Vergleich zur halben Periodenlänge des magnetischen Bündelungsfeldes nicht vernachlässigbar ist, und bei der zu beiden Seiten eines jeden der Begrenzungsmagneten ein ringförmiger Polschuh vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser mit dem Innendurchmesser der übrigen Polschuhe der Fokussierungsanordnung, die zwischen den sonstigen in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Perinanentmagneten angeordnet sind, übereinstimmt, insbesondere für Lauffeldröhren.
  • Eine solche Fokussierungsanordnung ist bereits in »RCA Review«, 1955, S. 423 bis 431, beschrieben. Bei der bekannten Anordnung stimmen die Begrenzungsmagneten im Bereich des Wellenleiters in ihrer Größe mit den übrigen Permanentmagneten für die Erzeugung des magnetischen Bündelungsfeldes überein, so daß sich im Durchschnittsbereich des Wellenleiters eine merkliche Störung des magnetischen Bündelungsfeldes ergibt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Fokussierungsanordnungen der genannten Art so zu verbessern, daß sich auch im Durchtrittsbereich des Wellenleiters längs der Achse der Fokussierungsanordnung (Elektronenstrahlachse) keine oder nur eine unwesentliche Störung des periodischen magnetischen Bündelungsfeldes ergibt. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden einander nicht benachbarten Polschuhe der im Vergleich zu den übrigen Permanentmagneten der Fokussierungsanordnung wesentlich stärker dimensionierten und einander mit ungleichnamigen Polen gegenüberstehenden Begrenzungsmagneten mit zusätzlichen Polschuhteilen versehen sind, die, um die Begrenzungsmagneten mit Abstand von diesen angeordnet, derart bemessen sind, daß sie den von den Begrenzungsmagneten erzeugten magnetischen Fluß so nebenschließen (shunten), daß auch im Durchtrittsbereich des Wellenleiters das für die gebündelte Führung des Elektronenstrahls maßgebliche magnetische Bündelungsfeld praktisch keine Diskontinuität im Vergleich zum entsprechenden übrigen magnetischen Bündelungsfeld zeigt. Man erreicht so, daß das maximale magnetische Bündelungsfeld im Durchtrittsbereich des Wellenleiters praktisch mit dem sonstigen Maximalwert des magnetischen Bündelungsfeldes übereinstimmt, so daß der vom Wellenleiter eingenommene Spalt (Koppelspalt) trotz seiner beachtlichen Größe im Vergleich zur Periodenlänge des magnetischen Bündelungsfeldes keine merkliche Störung desselben bedingt. Die genaue Einstellung des magnetischen Bündelungsfeldes im Bereich des Koppelspaltes erfolgt in einfacher Weise durch Justierung des Abstandes zwischen den einander zugewandten Stirnflächen der zusätzlichen Polschuhtelle.
  • Vorzugsweise sind die zusätzlichen Polschuhteile ringförmig ausgebildet und umgeben die Begrenzungsmagnete in symmetrischer Anordnung, d. h. symmetrisch zueinander sich erstreckend.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist zur Anpassung des magnetischen Bündelungsfeldes im Bereich des Koppelspaltes noch mindestens ein Hilfsmagnet zwischen den einander benachbarten Polschuhen der Begrenzungsmagneten vorgesehen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die beiden nicht benachbarten Polschuhe der Begrenzungsmagneten über die zusätzlichen Polschuhteile magnetisch miteinander verbunden sind, wodurch der magnetische Streufluß im Nebenschlußkreis klein gehalten werden kann.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen an Hand der Zeichnungen. F i g. 1 zeigt einen Teil einer magnetischen Fokussierungsanordnung nach der Erfindung im Längsschnitt F i g. 2 eine entsprechende, Darstellung einer abgeänderten Ausführungsfonn der Erfindung und F i g. 3 den Magnetkreis im Bereich der Begrenzungsmagneten in perspektivischer Ansicht.
  • Die Ausführungsform der Erfindung nach F i g. 1 umfaßt einen Abschnitt A der Fokussierungsanordnung, der die Diskontinuität des magnetischen Bündelungsfeldes kompensieren soll, die durch den der Zu- oder Abführung von Hochfrequenzenergie dienenden Wellenleiter 3 bedingt ist. Dieser Teil der Fokussierungsanordnung besteht aus zwei ringförmigen Permanentinagneten (Begrenzungsmagneten) 1, 2, die im Vergleich zu den übrigen Permanentmagneten 15 der Fokussierungsanordnung wesentlich stärker dimensioniert und zu beiden Seiten des Wellenleiters 3 so angeordnet sind, daß sich ungleichnami ge Pole gegenüberstehen. Zu den Begrenzungsmagneten gehören die einander nicht benachbarten Polschuhe 4 und 5. Diese tragen zusätzliche Polschuhteile 4' und 5", die einen Nebenschluß (Shunt) für den von den Begrenzungsmagneten 1 und 2 erzeugten magnetischen Fluß darstellen und womit das magnetische Bündelungsfeld beeinflußt werden kann. Die Polschuhe 6 und 7 bestimmen die grundsätzliche Verteilung und Dichte des magnetischen Bündelungsfeldes längs der Achse der Fokussierungsanordnung im Bereich des Wellenleiters 3. Der Ab- stand di zwischen diesen Polschuhen entspricht der Breite des Wellenleiters 3. Der Abschnitt B der Fokussierungsanordnung besteht wie in üblicher Weise aus ringförmigen Permanentmagneten 15, die in axialer Richtung und abwechselnd entgegengesetzt gepolt sind und deren Polschuhe jeweils einen Spalt der Breite di begrenzen. Mit einer solchen Anordnung erhält man bekanntlich in Achsrichtung z ein periodisches, in der Richtung alternierendes Magnetfeld. Durch Einstellung des Abstandes 1 zwischen den zusätzlichen Polschuhteilen 4' und 5** kann man das magnetische Bündelungsfeld längs des zugehörigen Spaltes der Breite d, so einstellen, daß - längs der Achse der Fokussierungsanordnung - das Maximum des magnetischen Bündelungsfeldes im Bereich des Wellenleiters 3 dem Maximum des magnetischen Bündelungsfeldes im Bereich der Begrenzungsmagneten wie auch im Bereich der Permanentmagneten 15 gleich ist. L/2 bezeichnet die halbe Periodenlänge des magnetischen Bündelungsfeldes.
  • Im einzelnen kann man die Daten der verschiedenen magnetischen Kreise und die Größe des magnetischen Bündelungsfeldes längs der Achse der Fokussierungsanordnung in an sich bekannter Weise berechnen und durch Messung nachprüfen.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fokussierungsanordnung wurde bei einer Wanderfeldröhre benutzt. Das periodische magnetische Bündelungsfeld hatte eine Periodenlänge von L = 25,4 mm, der Abstand di zwischen den zwei Polschuhen eines Ringmagneten 15 betrug 6 mm und der Innendurchmesser 2R, jedes Polschuhes betrug 13 mm. Die lichte Weite des zwischen den beiden Begrenzungsmagneten 1 und 2 eingesetzten Eingangswellenleiters 3 betrug in Achsrichtung der Fokussierungsanordnung 6 mm. Die Begrenzungsmagneten besaßen eine Eutmagnetisierungsfeldstärke H" von 640 Oersted und eine magnetische Flußdichte von B. von 1480 Gauß. Sie waren ringförmig ausgebildet mit einem Außendurchmesser 2R, von 21 mm, einem Innendurchmesser 2R1 von 15 mm und einer axialen Dicke V12 von 10 mm. Die zugehörigen Polschuhe 4, 6 und 5, 7 hatten einen Außendurchmesser 2R, von 21 mm und einen Innendurchmesser2R. von 13 mm. Für eine magnetische Fokussierungsanordnung der beschriebenen Abmessungen wurden erfindungsgemäß die zusätzlichen Polschuhteile 4' und 5' so gewählt, daß (längs der Achse der Fokussierungsanordnung) das Maximum des magnetischen Bündelungsfeldes im Bereich des Wellenleiters 3 denselben Wert aufwies wie die Maxima im Bereich des übrigen magnetischen Bündelungsfeldes, nämlich etwa 500 Gauß.
  • Ein mit einer Fokussierungsanordnung nach der Erfindung ausgerüsteter 10-W-Wanderfeldverstärker erreicht ein Gewicht von nur 2,5 kg, einschließlich der Ein- und Ausgangswellenleiter und der sonst erforderlichen Schaltelemente. Die Fokussierungsanordnung erzeugte - also auch innerhalb des jeweiligen Wellenleiterkoppelspaltes - ein maximales magnetisches Bündelungsfeld von etwa 650 Gauß. Damit erreicht man eine Stromübertragung von mehr als 98%, für einen Strahlstrom von 30 mA, der durch eine Wendel mit einem Innendurchmesser von 2,5 mm geschossen wird.
  • Die Anordnung nach F i g. 2 ist der Anordnung nach F i g. 1 weitgehend ähnlich; es sind nur noch Hilfsmagneten 8, 9 im Bereich des Wellenleiters 3 angeordnet, und zwar so, daß den Polen der ringförmigen Begrenzungsmagneten 1 und 2 gleichnamige Pole der Hilfsmagneten 8, 9 gegenüberstehen. Das durch die Begrenzungsmagneten 1 und 2 im Durchtrittsbereich des Wellenleiters 3 erzeugte magnetische Bündelungsfeld wird so noch durch den magnetischen Fluß der Hilfsmagneten erhöht, womit man also im Bereich des Wellenleiters 3 den erreichbaren Maximalwert des magnetischen Bündelungsfeldes erhöhen kann.
  • Die Anordnung nach F i g. 2 ist insbesondere für Anordnungen sehr hoher Frequenz geeignet, z. B. für Wanderfeldverstärker des X-Bandes, wo die Ab- messungen des Wellenleiters 3 klein werden.
  • In F i g. 3 ist eine Ausführungsform eines magnetischen Nebenschlußkreises wiedergegeben, der in vorteilhafter Weise in Verbindung mit den Polschuhen 4 und 5 der F i g. 1 und 2 angewandt wird.
  • Zwischen den beiden Begrenzungsmagneten 1 und 2 befindet sich der Wellenleiter 3. Flügel 10 und 11 aus Weicheisen sind jeweils mit dem einen Ende an den ferromagnetischen oder nichtmagnetischen Ringen 12 bzw. 13 und mit dem anderen Ende am Begrenzungsmagneten 1 bzw. 2 gehalten. Die Flügel sind durch zusätzliche Weicheisenstücke 14 miteinander verbunden. Die Größe des durch die Magneten 1 und 2 erzeugten magnetischen Bündelungsfeldes kann durch Anzahl und Größe dieser Eisenstücke 14 variiert werden. Mit dieser Anordnung kann die Vergrößerung des Streuflusses der Begrenzungsmagneten auf Grund der Verlängerungen der Polschuhe klein gehalten werden. Mit 15 sind wieder die Permanentmagneten des Teils B der Fokussierungsanordnung (vgl. F i g. 1) bezeichnet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung mit periodisch in der Richtung alternierenden Feldern zur gebündelten Führung eines Elektronenstrahls über eine größere Wegstrecke, die quer zu ihrer Achse zwischen zwei in axialer Richtung aufeinanderfolgenden, untereinander gleichen ringförmigen Permanentmagneten (Begrenzungsmagneten) von einem Wellenleiter zur Zu- oder Abführung von Hochfrequenzenergie durchsetzt wird, dessen Ausdehnung in Achsrichtung der Fokussierungsanordnung (Elektronenstrahlrichtung) im Vergleich zur halben Periodenlänge des magnetischen Bündelungsfeldes nicht vernachlässigbar ist, und bei der zu beiden Seiten eines jeden der Begrenzungsmagneten ein ringförmiger Polschuh vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser mit dem Innendurchmesser der übrigen Polschuhe der Fokussierungsanordnung, die zwischen den sonstigen in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Pertnanentmagneten angeordnet sind, übereinstimmt, insbesondere für Lauffeldröhren, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die beiden einander nicht benachbarten Polschuhe (4, 5) der im Vergleich zu den übrigen Permanentmagneten (15) der Fokussierungsanordnung wesentlich stärker dimensionierten und einander mit ungleichnamigen Polen gegenüberstehenden Begrenzungsmagneten (1, 2) mit zusätzlichen Polschuhteilen (4', 5' bzw. 10, 11, 14) versehen sind, die, um die Begrenzungsmagneten (1, 2) mit Abstand von diesen angeordnet, derart bemessen sind, daß sie den von den Begrenzungsmagneten (1, 2) erzeugten magnetischen Fluß so nebenschließen (shunten), daß auch im Durchtrittsbereich des Wellenleiters (3) das für die gebündelte Führung des Elektronenstrahls maßgebliche magnetische Bündelungsfeld praktisch keine Diskontinuität im Vergleich zum entsprechenden übrigen magnetischen Bündelungsfeld zeigt.
  2. 2. Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die zusätzlichen Polschuhteile (4", 5') ringförmig ausgebildet sind und die Begrenzungsmagneten (1, 2) symmetrisch zueinander sich erstreckend umgeben (F i g. 1 und 2). 3. Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß noch mindestens ein Hilfsmagnet (8, 9) zwischen den einander benachbarten Polschuhen (6, 7) der Begrenzungsmagneten (1, 2) vorgesehen ist (F i g. 2). 4. Permanentmagnetische Fokussierungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die beiden einander nicht benachbarten Polschuhe (4, 5) der Begrenzungsmagneten (1, 2) über die zusätzlichen Polschuhteile (10, 11, 14) magnetisch miteinander verbunden sind (F i g. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: »RCA Review«, September 1955, S. 423 ff.
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