DE1246600B - Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwaessern - Google Patents

Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwaessern

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DE1246600B DEE22297A DEE0022297A DE1246600B DE 1246600 B DE1246600 B DE 1246600B DE E22297 A DEE22297 A DE E22297A DE E0022297 A DEE0022297 A DE E0022297A DE 1246600 B DE1246600 B DE 1246600B
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Description

  • Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwässern Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwässern sind bekannt. Insbesondere sind solche bekannt, die im Beckengrund angeordnete Verteflerplatten und unter den Platten mündende Zuführungskanäle zur gleichmäßigen Verteilung von BehandlungsIuft über die gesamte Fläche des Behandlungsbeckens besitzen.
  • Bei den bekannten Behandlungsbecken erfolgt die Reinigung von Abwässern nach einem Verfahren, welches unter der Bezeichnung »Schlammaktivierung« bekannt ist. Dabei wird das aufzubereitende Wasser mit einer Mikrobenkultur in Berührung gebracht, die man durch Luftumwälzung im Wasser in Suspension hält. Die Mikroberrkultur wird dadurch er-zeugt, daß man die Abwässer lange Zeit hindurch durchIüftet, wodurch eine intensive Entwicklung der entsprechenden Bakterien und infolgedessen beschleunigte Bildung einer großen Menge organischer Stoffe hervorgerufen wird.
  • Die bekannten Behandlungsbecken, die mit im Beckengrund angeordneten Verteilerplatten arbeiten, weisen beachtliche Nachteile auf; die Verteilerplatten sind als poröse Platten ausgebildet, die also nicht Löcher oder Bohrungen, sondern kleine Poren aufweisen, und die daher auch als »Filterplatten« bezeichnet werden. Derartige Platten hielt man für erforderlich, um durch die Poren die Druckluft hindurchzudrücken, mit der die Belüftung des zu behandelnden Wassers erfolgen sollte. Die Poren bei derartigen porösen Filterplatten sind verhältnismäßig klein. Alsbaldige Verstopfungen sind die Folge. Verunreinigungen wandern tatsächlich auch aus dem Wasser heraus in die Poren ein, insbesondere wenn die Belüftung zeitweise unterbrochen wird. Im übrigen ist die Installation offenbar aufwendig, dagleichsam die gesamte Sohle des Behandlungsbeckens wie mit einem zweiten Boden mit derartigen Filterplatten, die Platten gegeneinander abgedichtet, abgedeckt werden muß und unter dieser Abdeckung eine Verteilerkammer erforderlich ist.
  • An Stelle von Behandlungsbecken, die mit Filterplatten arbeiten, sind auch solche bekannt, bei denen die DurchIüftung des Abwassers durch Injektion von Preßluft durch poröse Leitungen oder durch mit kleinen Löchern versehene Rohre, die auf dem Boden des Behandlungsbeckens oder an einer oder mehreren Seitenwänden angebracht sind, erfolgt. Die Nachteile dieser bekannten Behandlungsbecken sind die gleichen wie bei solchen, die mit Filterplatten arbeiten.
  • Bei diesen bekannten Behandlungsbecken stört außerdem, daß die Sauerstoffmenge, welche in die Abwässer eingebracht werden kann, wesentlich geringer ist als allgemein angenomen wird. Die aus den Poren oder Filterplatten u. dgl. austretenden Luftbläschen entstehen derart dicht nebeneinander, daß sie sich sehr leicht zu großen Blasen vereinigen, ohne vorher mit den Abwässern in innigen Kontakt zu gelangen, d. h. diese einwandfrei zu durchlüften. Der Wirkungsgrad der Durchlüftung, d. h. die im Wasser gelöste Sauerstoffmenge gegenüber der in das Wasser eingeblasenen Sauerstoffinenge, liegt gewöhnlich bei 6 bis 811/o.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwässern mit im Beckengrund angeordneten Verteilerplatten diese so zu gestalten, daß eine eichmäßige Verteilung der Behandlungsluft über die gesamte Fläche des Behandlungsbeckens erfolgt, ohne daß irgendwelche Verstopfungen auftreten. Sollten diese dennoch auftreten, so sollen sie leicht zu beseitigen sein. Darüber hinaus soll der installationstechnische Aufwand bezüglich der Anordnung der Verteilerplatten reduziert und auf komplizierte Abdichtungsmaßnahmen ganz verzichtet werden.
  • Die Erfindung betrifft ein BehandIungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwässern mit im Bereich der Sohle des Beckens angeordneten Verteilerplatten und unter den Platten mündenden Luftzuführungskanälen zur gleichmäßigen Verteilung von Behandlungsluft über die gesamte Fläche des Behandlungsbeckens und besteht darin, daß die Verteilerplatten als Betonplatten mit seitlichen Aufstellkanten ausgeführt sind und Ausnehmungen mit darin dicht eingesetzten, bis in den Bereich der Sohle des Bekkens führenden Belüftungsrohren aufweisen, die ihrerseits mit öffnungen für den Luftdurchtritt versehen sind. In einer bevorzugten Ausführungsform weist jedes Belüftungsrohr zwei öffnungen für den Luftdurchtritt auf, eine nahe der Unterfläche der Verteilerplatte, die andere in einer Entfernung von 5 bis 10 cm unterhalb der ersten, während am unteren Rand ein Schlitz angeordnet ist. Bei einem Behandlungsbecken nach der Erfindung ist die Verstopfungsgefahr praktisch beseitigt. Eine weitere Verbesserung auch für ungünstige Fälle sowie eine besonders gute Durchlüftung wird dadurch erreicht, daß die Löcher der Belüftungsrohre bei einem Durchmesser von 2 bis 4 mm konisch ausgebildet sind und die Wandstärke des Belüftungsrohres an der engsten Stelle der öffnungen etwa 1 mm beträgt.
  • Nach der Erfindung sind die Verteilerplatten auf die ebene und horizontale Sohle des Beckens aufclelegt und bedecken diese vollständig. Eine besonders intensive Belüftung wird dadurch erreicht, daß die Belüftungsrohre zwischen 20 und 30 cm, vorzugsweise 30 cm, voneinander angeordnet sind.
  • Beim Behandlungsbecken nach der Erfindung ist es vorteilhaft, daß an der mit Verteilerplatten bedeckten Sohle im Winkel von etwa 451 aufsteigende Seitenwände aus Beton angeschlossen sind. Schließlich kann bei einem Behandlungsbecken mit Tauchwänden zur Unterteilung des Beckens in Belüftungs- und Absetzraum in den Tauchwänden eine Reihe von Öff- nungen mit verstellbaren Klappen angeordnet sein.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei einem Behandlungsbecken zur biologischen Reinigung von Abwässern nach der Erfindung eine gleichmäßige Belüftung erfolgt, daß irgendwelche Verstopfungen praktisch nicht mehr auftreten, und sollten sie dennoch auftreten, solche leicht beseitigt werden können. Dabei ist der installationstechnische Aufwand bezüglich des Aufbaus bei dem erfindungsgemäßen Behandlungsbecken gering, da auf komplizierte Abdichtungsmaßnahmen ganz verzichtet werden kann und ebenso eine besondere Verteilerkammer nicht mehr erforderlich ist. Als besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Behandlungsbeckens ist es jedoch zu werten, daß der Wirkungsgrad der Durchlüftung, d. h. die im Wasser aufgelöste Sauerstoffmenge gegenüber der in das Wasser eingeblasenen Sauerstoffmenge, ganz erheblich, nämlich auf etwa 12%, gesteigert wird. Die Ursache hierfür ist darin zu sehen, daß die Luftbläschen nicht mehr dicht nebeneinander entstehen, wie das z. B. bei Filterplatten der Fall ist, sondern in demgegenüber großem Abstand auf den Belüftungsrohren austreten. Sie vereinigen sich dadurch weitaus weniger schnell zu größeren Luftblasen. In diesem Zusammenhang hat sich auch gezeigt, daß der Durchmesser der Löcher in den Belüftungsrohren für den Wirkungsgrad von Bedeutung ist. So wird beispielsweise der Wirkungsgrad bei Löchern mit einem Durchmesser von 2,5 mm wesentlich größer als bei Löchern, die einen Durchmesser von 5 mm aufweisen. Andererseits gewinnt man nicht viel dadurch, daß man den Durchmesser der Löcher kleiner als 2 mm wählt. Vorzugsweise wird man daher für die Löcher Durchmesser von 2 bis 3 mm wählen, auf alle Fälle jedenfalls kleiner als 4 mm. Wie es sich gezeigt hat, beträgt unter diesen Umständen der Wirkungsgrad der E Durchlüftung etwa 12%.
  • Die Wandungen des Behandlungsbeckens haben an solchen Stellen, an denen keine Belüftung vom Bereich der Beckensohle her erfolgt, eine Neigung von 45', um Ablagerungen von Schlamm zu vermeiden. Diese Teile des Behandlungsbeckens können als Absetzbereich verwendet werden, da die Abwässer in i dem erflndungsgemäßen Behandlungsbecken nur wenig aufgewühlt werden und schnelle Wasserströmungen somit nicht auftreten. Der Durchtritt der Ab- wässer von dem Durchlüftungsbereich in den Absetzbereich wird dabei durch die Reihe von neigungsmäßig einstellbaren Platten geregelt. Der in den Absetzbereichen sich absetzende Schlamm gelangt wegen der Neigung der Seitenwände wieder in den Entlüftungsbereich zurück.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine auf die Beckensohle des Behandlungsbeckens aufgesetzte Verteilerplatte im Schnitt, Fig. 2 einen Ausschnitt aus einer Verteilerplatte an der Durchgangsstelle eines Belüftungsrohres, F i g. 3 einen Teilausschnitt durch ein Belüftungsrohr, F i g. 4 einen Längsschnitt durch das Behandlungsbecken und F i g. 5 eine andere Ausführungsform des Behandlungsbeckens.
  • Die Sohle a des Behandlungsbeckens ist vollständig mit nebeneinanderliegenden Verteilerplatten b bedeckt, die aus Stahlbeton od. dgl. hergestellt sind und mit ihren senkrecht nach unten weisenden Kanten c wie ein umgekehrter Kasten auf dem Boden des Beckens ruhen, wobei sie zum Einsetzen und Herausnehmen mit entsprechenden Einhängeorganen b' ausgerüstet sind.
  • Die Verteilerplatten sind mit einer oder mehreren Reihen von Belüftungsrohren d bestückt, die nach unten zur Sohle aus den Verteilerplatten herausragen, wobei ihr oberes Ende offen und ihr unteres Ende verschlossen ist.
  • Jedes Belüftungsrohr d weist zwei öffnungen e und f auf sowie am unteren Ende einen V-förmigen Einschnitt. Die obere öffnung e liegt dicht unterhalb der Verteilerplatte und ist etwa 5 bis 8 cm von der darunterliegenden öffnung f entfernt.
  • Unter jede derartige Verteilerplatte b wird Preßluft durch einen Verteilerkanal h über eine Leitung i geführt.
  • Die durch die Leitung 1 einströmende Luft sammelt sich unter der Verteilerplatte b, bevor sie durch die Öffnungen e und f aus den Belüftungsrohren d entweicht. Die Abmessung der Luftdurchtrittsbohrungen ist derart gewählt, daß für die durch die Belüftungsrohre d in das Becken eingeführte Luft ein gewisser Druckverlust entsteht, der die Bildung eines Luftkissens i begünstigt, welches stark genug ist, um sich frei nach allen Seiten unterhalb der Verteilerplatte ausbreiten zu können.
  • Der durch dieses Luftkissen j zurückgedrückte Wasserspiegel k liegt in reichlicher Entfernung unter dem Boden der Verteilerplatte. Im Prinzip wird die Öffnung e in einer derartigen Entfernung unterhalb der Verteilerplatte b angeordnet, daß bei geringstem Luftdruck der Wasserspiegel k etwas über der öffnung f liegt.
  • Falls man mehr Luft durch die Leitung i unter die Verteilerplatte eindrückt, wird der Wasserspiegel die Neigung haben, noch weiter abzufallen, da aber durch die nunmehr frei werdende Öffnung f die Luft erneut in verstärktem Maße entweichen kann, wird dieses Ab- fallen des Wasserspiegels nur gering sein. Bei sehr starker Luftzufuhr kann der überschuß durch den Schlitz g entweichen.
  • Der Durchmesser der Belüftungsrohre d beträgt etwa 30 mm und kann in der Praxis zwischen 20 und 40 mm liegen. Die einzelnen Belüftungsrohre sind in einer Entfernung zwischen 10 und 30 mm voneinander in der Verteilerplatte angeordnet.
  • Unter diesen Umständen erhält man stets eine einwandfreie Verteilung der Luft im ganzen Durchlüftungsbereich in Form von Luftbläschen in einer Abmessung und in gegenseitigem Abstand, der einen optimalen Wirkungsgrad der Durchlüftung bei geringstem Energieverbrauch gewährleistet.
  • Die Belüftungsrohre d können direkt in den Beton der Verteilerplatten eingegossen sein. Man kann sie aber auch aus Gründen eines schnellen und leichten Ausbaus in der in F i g. 2 dargestellten Art in die Verteilerplatten b einsetzen. Hierbei ist jeweils eine Führung m in die Verteilerplatte b eingegossen, die z. B. aus plastischem Material bestehen kann und durch die das Belüftungsrohr d hindurchgeführt wird, wobei in der Führung eine Ringnut mit einer Ringdichtung n, z. B. aus Gummi, vorgesehen ist, welche einen luftdichten Abschluß zum Becken hin gewährleistet und gleichzeitig das Belüftungsrohr in der Führung festhält.
  • Von besonderer Bedeutung ist die Form der öffnungen e und f in den Belüftungsrohren d. Es wurde festgestellt, daß diese Luftdurchtrittsbohrungen unter Umständen sich durch fettige oder klebrige Substanzen zusetzen können. Diese Gefahr besteht nicht, wenn am Luftdurchgang in die öffnungen keine Fläche vorhanden ist, welche ein Festsetzen derartiger Substanzen ermöglicht. Aus diesem Grunde hat man den Öffnungen e und f im Längsschnitt konische Form gegeben, wie dies insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist. Auf diese Weise bleibt an der engsten Stelle der Luftdurchtrittsbohruno, nur eine Wandstärke von weniaer als 1 mm stehen. Die Belüftungsrohre können aus Plastik oder auch aus Metall hergestellt sein, z. B. aus Kupfer oder Aluminium.
  • Die Verteilerplatten b liegen nur lose auf dem Grund des Beckens, ohne daß sie irgendwie befestigt sind. rhre Stärke ist daher so ausreichend zu wählen, daß ihr Gewicht in untergetauchtem Zustand höher ist als das Gewicht der von der Luft unter den Verteilerplatten verdrängten Wassermenge.
  • Die in den F i g. 4 und 5 im Querschnitt dargestellten Behandlunasbecken sind als langgestreckter Kanal ausgebildet. Bei dem in F i g. 4 dargestellten Behandlungsbecken wird das Abwasser durch den zentralen Kanal o zugeführt, der in seiner ganzen Länge am Boden öffnungen o' aufweist. Das gereinigte Wasser fließt in die Seitenrinnen p über und aus diesen den Verbrauchsstellen zu.
  • über den Verteilerplatten b befindet sich der zentrale Durchlüftungsraum r, der seitlich durch leicht geneigte Tauchwände s begrenzt wird, welche öffnungen s' aufweisen, über denen sich schräg zum Boden verlaufende Klappen t befinden. Die Neigung dieser Klapen kann durch eine Kurbel t' verstellt werden. Die Tauchwände s umschließen zusammen mit den anliegenden Wänden des Beckens die Absetzräume u.
  • Der Aufbau des in F i g. 5 dargestellten Behandlungsbeckens ist ähnlich, jedoch ist hier der Zuflußkanal o für das Schmutzwasser als Rinne an der obersten Kante einer der Seitenwände des Beckens ausgebildet, während das gesäuberte Wasser durch die an der oberen Kante der gegenüberliegenden Beckenwand angesetzte Rinne p abgelassen wird. Das Bekken besitzt nur einen einzigen Absetzraum u. Die durch die Kurbel t' betätigten Klappen t werden übrigens in ihrer Neigung derart verstellt, daß die öffnungen s' zwischen dem Belüftungsraum und dem Absetzraum etwas größer werden.
  • Die Wirkung des erfindungsgemäßen Behandlungsbeckens soll abschließend an einem Beispiel erläutert werden.
  • Es wurde unter Verwendung einer Anlage nach der Erfindung eine alte Wasseraufbereitungsanlage umgebaut. Der bei dieser Anlage vorhandene Durchlüftungsbereich war 12 in lang und in der Höhe des Wasserspiegels 4,15 in breit bei einer Wasserhöhe von 3 in, wodurch sich ein Gesamtinhalt von etwa 150 m3 ergab. An diesen Durchlüftungsbereich schloß sich ein zusätzliches Absetzbecken mit einer Oberfläche von 50 m2 an. Diese Anlage war mit perforierten Durchlüftungsrohren ausgestattet und ermöglichte bei einem Luftverbrauch von durchschnittlich 300 m3/h eine Aufbereitung von 40 m3/h städtischer Abwässer.
  • Beim Umbau wurde lediglich das zusätzliche Absetzbecken stillgelegt und das Behandlungsbecken mit den Einrichtungen nach F i g. 5 bestückt. Als Folge ergab sich eine Leistung von 100 M3/h aufbereitetem Abwasser bei gleichbleibendem Luftverbrauch. Die Reinigung wird bei größter Energieersparnis erzielt, da das Ausfällen von 1 kg Schlamm nur 0,5 kwh erfordert. Eine derartige Leistung konnte bisher nur durch außerordentliche überdimensionierung der Anlage erreicht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Behandlungsbecken zur biologischen Reini-"ung 0 von Abwässern mit im Bereich der Sohle des Beckens angeordneten Verteilerplatten und unter den Platten mündenden Luftzuführungskanälen zur gleichmäßigen Verteilung von Behandlungsluft über die gesamte Fläche des Behandlungsbeckens, dadurch gekennzeichn e t, daß die Verteilerplatten (b) als Betonplatten mit seitlichen Aufstellkanten (c) ausgeführt b sind und Ausnehmungen mit darin dicht eingesetzten, bis in den Bereich der Sohle des Beckens führenden Belüftungsrohren (a# aufweisen, die ihrerseits mit Öffnungen (e; f) für den Luftdurchtritt versehen sind.
  2. 2. Behandlungsbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Belüftungsrohr (d) zwei Öffnungen (e; f) aufweist, eine nahe der Unterfläche der Verteilerplatte (b), die andere in einer Entfernung von 5 bis 10 cm unterhalb der ersteren, während am unteren Rand ein Schlitz (g) angeordnet ist. 3. Behandlungsbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (e; f) der Belüftungsrohre (d) bei einem Durchmesser von 2 bis 4 mm konisch ausgebildet sind und die Wandstärke des Belüftungsrohres (d) an der engsten Stelle der Öffnungen (e, f) etwa 1 mm beträgt. 4. Behandlungsbecken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die VertellerpIatten (b) auf die ebene und horizontale Sohle (a) des Beckens aufgelegt sind und diese vollständig bedecken. 5. Behandlungsbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsrohre (d) zwischen 20 und 30 cm, vorzugsweise 30 cm, voneinander angeordnet sind. 6. Behandlungsbecken nach einem der An- io sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit Verteilerplatten (b) bedeckten Sohle (a) im Winkel von etwa 45c1 aufsteigende Seitenwände aus Beton angeschlossen sind. 7. Behandlungsbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit Tauchwänden zur Unterteillung des Beckens in Belüftungs- und Absetzraum, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tauchwänden (s) eine Reihe von öffnungen (sl mit verstellbaren Klappen (t) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Handbuch der LebensmitteIchemie, Bd. 8, Teil 1, Verlag von Julius Springer, Berlin, 1939, S. 428, 434.
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