DE1237796B - System zur Entfernungsbestimmung - Google Patents

System zur Entfernungsbestimmung

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DE1237796B
DE1237796B DE1963T0024778 DET0024778A DE1237796B DE 1237796 B DE1237796 B DE 1237796B DE 1963T0024778 DE1963T0024778 DE 1963T0024778 DE T0024778 A DET0024778 A DE T0024778A DE 1237796 B DE1237796 B DE 1237796B
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Application number
DE1963T0024778
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English (en)
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Alexander Prichodjko
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • System zur Entfernungsbestimmung Die Erfindung betrifft ein besonders vorteilhaft in der Navigation verwendbares System zur Bestimmung des kürzesten Abstandes eine Empfangspunktes von der gegebenenfalls verlängerten Verbindungsgeraden zweier Sendepunkte mittels elektromagnetischer oder akustischer Wellen.
  • Es sind Verfahren zur Richtungsbestimmung im Azimut durch Ausnutzung des eine Frequenzmodulation hervorrufenden Dopplereffektes bei einem periodisch hin- und herbewegten Sendesystem bekannt, wobei die Bewegung zumindest der Antennen des Sendesystems mechanisch oder elektrisch simuliert erfolgen kann. Wird hierbei beispielsweise die Sendeantenne mit einer bestimmten Periode auf einer Geraden hin- und herbewegt, so wird die in einem im Azimut liegenden Empfangspunkt aufgenommene Hochfrequenz mit der Periode dieser Bewegung verändert. Bewegt sich die Antenne mit gleichförmiger Geschwindigkeit in Richtung zu dem Empfangspunkt, so nimmt die Frequenz f an der Empfangsstelle den Wert (f+df) an, wenn mit S f die Verschiebung der Empfangsfrequenz zur Sendefrequenz bezeichnet wird; entfernt sich die Sendeantenne während ihrer Bewegung von diesem Empfangspunkt, so wird eine Frequenz (f - J J) aufgenommen. Diese durch den Dopplereffekt bedingte Frequenzänderung ist nach diesem bekannten Verfahren zur Azimutbestimmung auswertbar.
  • Bei einem besonders vorteilhaften, bereits vorgeschlagenen, jedoch nicht vorveröffentlichen derartigen Verfahren gemäß der deutschen Patentschrift 1 180 806 sind am Sendeort ein erstes und ein zweites Antennensystem vorzusehen, wobei das zweite, zweckmäßig mit der gleichen Frequenz wie das erste beaufschlagte Antennensystem entweder feststehend angeordnet ist oder in mechanischer oder elektrisch simulierter Weise eine dem erstgenannten Antennen system entgegengesetzt gleiche Bewegung ausführt; auf der Empfangsseite wird gemäß diesem bereits vorgeschlagenen Verfahren als Richtungskriterium die aus den beiden aufgenommenen Hochfrequenzen gebildete Schwebungsfrequenz ausgewertet.
  • Bei allen diesen Verfahren zur Azimutbestimmung ist die Richtungsinformation durch die Frequenz des Empfangssignals definiert, die beispielsweise beim erwähnten, bereits vorgeschlagenen Verfahren eine Sinusfunktion des Richtungswinkels ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, vom Bekannten und bereits Vorgeschlagenen ausgehend, ein System zur Bestimmung der kürzesten Entfernung eines Empfangspunktes von einer vorgegebenen Standlinie, insbesondere der gegebenenfalls verlängerten Verbindungsgeraden zweier Sendepunkte, anzugeben, das gleichfalls mittels ektromagnetischer oder aber auch mittels akustischer Wellen arbeitet.
  • Das zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagene System ist erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gekennzeichnet: a) Gleichzeitige Ausstrahlung je eines zeitmarkierenden Signals (Zeitmarke) von den zwei Sendepunkten unter Verwendung je eines Sendesystems in den Sendepunkten, das die Richtungsbestimmung der Sendepunkte vom Empfangspunkt durch Bestimmung der richtungsabhängigen Frequenzen fi und f2 der Empfangssignale gestattet. b) Bestimmung der zwei Empfangszeitpunkte der zeitmarkierenden Signale von den zwei Sendepunkten. c) Auszählung der Frequenz fi vom Empfangszeitpunkt des einen zeitmarkierenden Signals an. d) Auszählung der Frequenz f2 vom Empfangszeitpunkt des anderen zeitmarkierenden Signals an. e) fortlaufender Vergleich der momentanen Zählergebnisse miteinander. f) Bestimmung der beiden Zählergebnisse, wenn sie zumindest angenähert übereinstimmen, als Maß für den kürzesten Abstand.
  • Die Gleichzeitigkeit der Ausstrahlungen der zeitmarkierenden Signale kann leicht durch an sich bekannte Synchronisationsverfahren sichergestellt werden.
  • Wenn die Ausstrahlungen der zeitmarkierenden Signale von den beiden Sendepunkten jedoch nicht gleichzeitig erfolgen, kann empfangsseitig bei Kenntnis der Zeitdifferenz der tatsächlichen Ausstrahlungen selbstverständlich durch entsprechende Verzögerung des zuerst ausgestrahlten zeitmarkierenden Signals eine Simulation der Gleichzeitigkeit erfolgen.
  • Im folgenden sei die Erfindung zu ihrem besseren Verständnis an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Hierbei zeigt F i g. 1 symbolisch eine mögliche gegenseitige örtliche Lage der Sende- und Empfangspunkte beim erfindungsgemäßen System, F i g. 2 ein zeitliches Schaubild zum besseren Verständnis des Prinzips der Erfindung, F i g. 3 das Blockschaltbild einer zur vorteilhaften Verwendung in jedem der Sendepunkte beim erfindungsgemäßen System geeigneten Sendeanlage, F i g. 4 ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des Antennensystems der Sendeanlage nach F i g. 3 in symbolischer Darstellung und F i g. 5 das Blockschaltbild einer zur vorteilhaften Verwendung im Empfangspunkt beim erfindungsgemäßen System geeigneten Empfangs- und Auswerteanlage.
  • In F i g. 1 sind mit P1 und P2 die Sendepunkte zweier Funknavigationssysteme bezeichnet, die die Bestimmung der Winkel °;1 und α2 gestatten, welche einerseits die gegebenenfalls verlängerte Verbindungsgerade der beiden Sendepunkte P1 und P2 und andererseits die Verbindungsstrecken dl bzw. d2 des Empfangspunktes Q mit den Sendepunkten P1 bzw. P2 miteinander einschließen. Derartige Funknavigationssysteme können beispielsweise vorteilhaft nach dem eingangs als bereits vorgeschlagen erwähnten Verfahren zur Richtungsbestimmung arbeiten, wobei deren Sendeantennensysteme zweckmäßigerweise derart angeordnet sind, daß die Bezugsrichtung mit der in F i g. 1 durch die Pfeilspitze angedeuteten positiv gerichteten X-Achse auf der verlängerten Verbindungsgeraden der Sendepunkte Pi und P2 identisch ist, so daß sich eine Dopplerfrequenz Null für °rl = a1 = 0° und maximale Dopplerfrequenzen f1 max und f2 max für a1 = α2 = 90° ergeben und - allgemein gesprochen -die Dopplerfrequenzen f1 bzw. f2, die in Q bestimmbar sind, Sinusfunktionen von Ocl bzw. OC2 sind, d. h. daß gilt: fi = firma sin °; und f2 = f2max # sin α2.
  • In P1 und P2 werden zweckmäßigerweise gleich aufgebaute Sendesysteme verwendet, so daß dann f1max = f2max.
  • Von den Sendesystemen in P1 und P2 werden zu einem beliebigen Zeitpunkt to zeitmarkierende Signale, die im folgenden als Zeitmarken bezeichnet sind, ausgestrahlt, und zwar von P1 die Zeitmarke Ml und von P2 die Zeitmarke M2, wie im zeitlichen Schaubild gemäß F i g. 2 angedeutet ist. Diese Zeitmarken sind beispielsweise durch den Beginn der Ausstrahlungen von Pl und P2 definiert, so daß es sich nicht um kurze Impulse handeln muß, sondern daß beispielsweise auch niederfrequente Modulationssignale verwendbar sind, die den der Richtungsbestimmung der Sendepunkte dienenden Hochfrequenzsignalen überlagert sind. Die Zeitmarken Ml und M2 treffen nach den den Entfernungen d1 und d2 (F i g. 1) entsprechenden Zeiten T1 bzw. T2 (F i g. 2) zu den Zeitpunkten t1 bzw. t2 im Punkt Q ein.
  • In den Punkten Pl und P2 kann vorteilhaftjeweils ein Sendesystem nach F i g. 3 verwendet werden, das nach dem oben mehrfach erwähnten, bereits vorgeschlagenen Verfahren arbeitet. Hierbei werden beispielsweise die Ausgangssignale des Niederfrequenzgenerators 1 als Zeitmarken zur Modulation des HochfrequeIur senders 2 verwendet, an den das Sendeantennensystem 3 angeschlossen ist.
  • F i g. 4 zeigt, wie das Sendeantennensystem 3 in an sich bereits vorgeschlagener Weise vorteilhaft aufgebaut sein kann. Gemäß der Prinzipdarstellung nach F i g. 4 besteht das Sendeantennensystem 3 aus einem Strahler 4 und einem Strahler 5, die beide Rundstrahlcharakteristiken aufweisen und eingangsseitig parallel geschaltet sind. Der Strahler 4 wird auf der gestrichelt gezeichneten Linie in Richtung der Pfeile 6 und 7 periodisch mit gleicher Geschwindigkeit hin- und herbewegt. Der Strahler 5 wird gegenläufig zum Strahler 4 parallel zu derselben Strecke, und zwar in Richtung der Pfeile 8 und 9 ebenfalls und mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Strahler 4, hin- und herbewegt.
  • Im Empfangspunkt kann vorteilhaft die Anordnung nach F i g. 5 Verwendung finden. In F i g. 5 ist mit 10 die Empfangsantenne bezeichnet, an die der Empfänger 11 angeschlossen ist. Am Ausgang des Empfängers 11 treten sowohl die von dem Sende punkt P1 als auch die von dem Sendepunkt Pa herrührenden Signale auf. Sie sind beispielsweise dadurch voneinander unterscheidbar, daß das Sendesystem in P1 eine andere Sendefrequenz benutzt als dasjenige in P2, wobei jedoch die Antenne 10 und der Empfänger 11 beide entsprechende Empfangsfrequenzbereiche zunge stört verarbeiten können müssen, so daß am Ausgang des Empfängers 11 die Dopplerfrequenzen f1 und fs mittels der Bandfilter 12 bzw. 13 voneinander trennbar sind. An die Ausgänge der Bandfilter 12 und 13 sind die durch f1 bzw. f2 synchronisierbaren Impulsgeneratoren zur Erzeugung der Zählfrequenzen fi bzw. f2 angeschlossen, die durch die gleich aufgebauten Teiler- bzw. Vervielfacherstufen 16 und 17 gegebenenfalls um einen vorgegebenen konstanten Faktor K veränderbar sind. Die Frequenzen K f1' und K f2, gelangen über die Torstufen 18 bzw. 19 auf die Zählstufen 20 bzw. 21, die beispielsweise als Digitalzähler an sich bekannt sind. An die Zählstufen 20 und 21 ist eine Vergleichsstufe 22 angeschlossen, die dann ein Ausgangssignal auf die bistabilen Kippschaltungen 23 und 24 abgibt, wenn die Zählergebnisse in den Zählstufen 20 bzw. 21 zumindest mit vorgegebener Toleranz angenähert gleich sind, woraufhin die Torschaltungen 18 bzw. 19 durch die Ausgangssignale der Kippschaltungen 23 bzw. 24 gesperrt werden. Die Öffnung der Torschaltungen 18 bzw. 19 erfolgt in der anderen Stellung der Kippschaltungen 23 bzw. 24, die durch die Ausgangssignale der Stufen 25 bzw. 26 erzwungen werden.
  • Für den Fall, daß die Zeitmarken in den Sende punkten P1 und P2 durch Modulation der Sendesignale des Senders 2 (F i g. 1) mittels eines NF-Signals erzeugt und definiert werden, handelt es sich bei den Stufen 25 und 26 um an sich bekannte Demodulatoren. Selbstverständlich sind die Zeitmarken aber auch in anderer Weise, beispielsweise durch Tastung des Senders 2, definierbar. Die Stufe 25 bestimmt immer den Empfangszeitpunkt der Zeitmarke M2 und die Stufe 26 denjenigen der Zeitmarke M1.
  • Die Bestimmung des kürzesten Abstandes h (F i g. 1) des Empfangspunktes Q von der gegebenenfalls verlängerten Verbindungsgeraden der Sende punkte P1 und P2 - was ja Aufgabe der Erfindung ist - erfolgt gemäß folgenden, der Erfindung zugrunde liegenden, wesentlichen Erkenntnissen: Werden vom Zeitpunkt t2 = t0 + T2 (F i g. 2) an in einem ersten Zähler, beispielsweise dem Zähler 20 (F i g. 5), Impulse der Folgefrequenz K # f1 und vom Zeitpunkt t1 = t0 + T1 (F i g. 2) an in einem zweiten Zähler, beispielsweise dem Zähler 21 (F i g. 5), Impuse der Folgefrequenz K f2 eingezählt, bis beide Zählergebnisse zumindest angenähert übereinstimmen, so ist das Zählergebnis ein Maß für den Abstand h, was im folgenden bewiesen sei. Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß gilt: h = d1 # sin α1 = d2 # sin α2. (1) Zählt man das Zeitintervall T2 mit Pulsen der Folgefrequenz K. f2 aus, so erhält man T2 # K # f2 = ds/c # K # fmax # sin α2. (2) Hierbei ist mit c die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale zwischen den Sendepunkten und dem Empfangspunkt bezeichnet.
  • Zählt man das Zeitintervall T1 mit Pulsen der Folgefrequenz K f1 aus, so erhält man T1 # K # f1 = d1/c # K # fmax # sin α1 (3) K fmax = # h = Konstante # h. c Unter Beachtung von Gleichtung (1) ergibt sich für Gleichungen (2) und (3) T2 # K # f2 = T1 # K # f1. (4) Da aber der Zeitpunkt t0 im Empfangspunkt Q unbekannt ist, sind auch die Intervalle T1 und T2 unbekannt. Als besonders zweckmäßig wird deshalb vorgeschlagen, beispielsweise unter Verwendung der Anordnung nach F i g. 5 vom Zeitpunkt t2 an Impulse der Folgefrequenz f1 K beispielsweise in einen ersten Digitalzähler 20 (F i g. 5) einzuzählen und vom Zeitpunkt t1 an Impulse der Folgefrequenz f2 # K in einen zweiten Digitalzähler 21 (F i g. 5). Die Einzählung in die beiden Zähler soll so lange fortgesetzt werden, bis in beiden Zählern zu einem Zeitpunkt tx identische Werte vorhanden sind, woraufhin die Einzählung in beide Zähler zweckmäßigerweise gestoppt wird.
  • Das Zeitintervall zwischen t1 und tx sei gemäß F i g. 2 mit Tx bezeichnet.
  • In dem zweiten Digitalzähler steht im Zeitpunkt tx demzufolge der Wert T2.K.f2 (5) und in dem ersten Digitalzähler der Wert (Tx + T1 - T2) # K # f1. (6) Da beide Werte gleich sind, kann man schreiben Tx # K # f2 = (Tx + T1 - T2) (K # f1) (7) oder umgeformt Tx # K (f2 - f1) = (T1 - T2) K # f1. (8) Mit Gleichung (4) kann nunmehr geschrieben werden Tx # K (f2 - f1) = T2 # K # f2 - T2 # K # f1, (9) Tx # K (f2 - f1) = T2 # K (f2 - f1). (10) Somit ist Tx=T2. (all) Wie aus den Gleichungen (2), (3), (5) und (6) hervorgeht, steht also im Zeitpunkt btx in dem zweiten Zähler der Wert K # Jmax p1 = T2 # K # f2 = # h (12) c und in dem ersten Zähler der Wert K # fmax P2 = T1 # K # f1 = # h. (13) c Damit sind auch bei der Anordnung nach F i g. 5 die Zählergebnisse, wenn sie miteinander übereinstimmen, direkt proportional dem gesuchten kürzesten Abstand h des Empfangspunktes Q von der verlängerten Verbindungsgeraden der beiden Sendepunkte P1 und P2 (F i g. 1).
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird als besonders zweckmäßig vorgeschlagen, bei vorgegebenen fmax die Größe der Konstanten K derart zu wählen, daß die Gleichung refüllt ist K # fmax 10n c = D (14) wobei D die gewünschte Längeneinheit von h und n eine ganze Zahl ist. Hierzu ist beispielsweise bei der Anordnung nach Fig. 5 der Teiler- bzw. Vervielfacherfaktor der Stufen 16 und 17 lediglich gleich K zu wählen. Unter Umständen können selbstverständlich auch K=l gewählt und die Sendesysteme in P1 und P2 derart ausgebildet werden, daß fmax eine derartige Größe annimmt, daß h in der gewünschten Dimension den Zählergebnissen gleich ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. System zur Bestimmung des kürzesten Abstandes eines Empfangspunktes von der gegebenenfalls verlängerten Verbindungsgeraden zweier Sendepunkte mittels elektromagnetischer oder akustischer Wellen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) gleichzeitige Ausstrahlung je eines zeitmarkierenden Signals (Zeitmarke) von den zwei Sendepunkten unter Verwendung je eines Sendesystems in den Sendepunkten, das die Richtungsbestimmung der Sendepunkte vom Empfangspunkt durch Bestimmung der richtungsabhängigen Frequenzen fi und f2 der Empfangssignale gestattet; b) Bestimmung der zwei Empfangszeitpunkte der zeitmarkierenden Signale von den zwei Sendepunkten; c) Auszählung der Frequenz f1 vom Empfangszeitpunkt des einen zeitmarkierenden Signals an; d) Auszählung der Frequenz f2 vom Empfangszeitpunkt des anderen zeitmarkierenden Signals an; e) fortlaufender Vergleich der momentanen Zählergebnisse miteinander; f) Bestimmung der beiden Zählergebnisse, wenn sie zumindest angenähert übereinstimmen, als Maß für den kürzesten Abstand.
  2. 2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Wahl der Zählfrequenzen K f1 und K f2, wobei die Konstante K derart gewählt ist, daß die beiden Zählergebnisse bei ihrer zumindest angenäherten Übereinstimmung numerisch etwa gleich den zu bestimmenden Abstand in einer vorgegebenen Längeneinheit sind.
  3. 3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Positionsbestimmung des Empfangspunktes in einer durch die Sendepunkte gehenden Ebene zwei vorzugsweise miteinander kombinierte Systeme nach Anspruch 1 oder 2 verwendet werden.
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