DE10325639A1 - Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin - Google Patents

Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin Download PDF

Info

Publication number
DE10325639A1
DE10325639A1 DE2003125639 DE10325639A DE10325639A1 DE 10325639 A1 DE10325639 A1 DE 10325639A1 DE 2003125639 DE2003125639 DE 2003125639 DE 10325639 A DE10325639 A DE 10325639A DE 10325639 A1 DE10325639 A1 DE 10325639A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hcg
endometrial
arg
pro
cell line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003125639
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Prof. Dr. Alexander
Gerolf Dr. Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universitaet Leipzig
Original Assignee
Universitaet Leipzig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universitaet Leipzig filed Critical Universitaet Leipzig
Priority to DE2003125639 priority Critical patent/DE10325639A1/de
Priority to US10/559,406 priority patent/US20070072245A1/en
Priority to PCT/DE2004/001210 priority patent/WO2004109292A2/de
Priority to DE112004001498T priority patent/DE112004001498D2/de
Priority to AT04738662T priority patent/ATE521896T1/de
Priority to EP04738662A priority patent/EP1636594B1/de
Publication of DE10325639A1 publication Critical patent/DE10325639A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K14/00Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
    • C07K14/435Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans
    • C07K14/575Hormones
    • C07K14/59Follicle-stimulating hormone [FSH]; Chorionic gonadotropins, e.g.hCG [human chorionic gonadotropin]; Luteinising hormone [LH]; Thyroid-stimulating hormone [TSH]
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K16/00Immunoglobulins [IG], e.g. monoclonal or polyclonal antibodies
    • C07K16/18Immunoglobulins [IG], e.g. monoclonal or polyclonal antibodies against material from animals or humans
    • C07K16/26Immunoglobulins [IG], e.g. monoclonal or polyclonal antibodies against material from animals or humans against hormones ; against hormone releasing or inhibiting factors

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Endocrinology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Reproductive Health (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Gastroenterology & Hepatology (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen. Es ist die Aufgabe gestellt, den Zeitpunkt einer erfolgversprechenden Implantation des Embryos im aktuellen und/oder daraus schließend die Rezeptivität im Folgezyklus zu bestimmen. Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Bestimmung von endometrialem hCG in der Schleimhaut der Cervix und des Corpus uteri (u. a. evtl. Mundschleimhaut, des Peripherblutes der sekretorischen Zyklusphase oder im Menstrualblut. DOLLAR A Dafür werden spezifische Antikörper mit dem Epitop zum C-terminalen Ende der betahCG-Untereinheit im ELISA-Test verwendet, die Aminosäuredifferenzen im Exon 2 und Exon 3 der betahCG-Untereinheit zwischen endometrialem und trophoblastärem Gewebe erkennen und quantifizieren können.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch die Bestimmung von humanem endometrialen hCG und/oder βhCG im Serum, Plasma und im Peripherblut der Lutealphase (prospektiv) sowie im Menstrualblut (retrospektiv). Die Freisetzung des endometrialem hCG ist Ausdruck ungestörter sekretorischer Transformation des Endometriums.
  • Die Erfindung betrifft ferner einen Testkit zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es ist bereits bekannt, das trophoblastäre Gesamtmolekül hCG (Total-hCG) allein oder in der Summe mit den freien Untereinheiten zu bestimmen. Dafür sind unterschiedliche Testkits vorgeschlagen worden, die mit unterschiedlicher Spezifität arbeiten (1) und die Bestimmung von holo-hCG (Total-hCG), βhCG und aCG ermöglichen (2). Die Heterogenität des hCG im biologischen Material (intaktes α,β-Heterodimer, freies aCG, freies βhCG, βhCG core-Fragment, nicked hCG, nicked βhCG), bezogen auf die Bindung an den jeweilig verwendeten Antikörper, erschweren die genaue Bestimmung und die Standardisierung eines Nachweisverfahrens für das endometriale hCG (3–5). Eine zusätzliche Heterogenität der hCG-Bestimmung in der späten Lutealphase und frühen Schwangerschaft kann im geringen Grad auch zwischen den vier nativen, hyperglykosylierten oder desialylierten Kohlenhydratseitenketten des C-terminalen Endes (CTP) von βhCG (Aminosäure 113–145), wie sie different zwischen früher und mittlerer Schwangerschaft und bei Chorioncarcinom im trophoblastären βhCG beobachtet worden sind, auftreten (4, 6–10). Weiterhin kann die Variation des Alanin, A (Endometrium) und Aspartat, D (Trophoblast) in der Aminosäureposition 117 des C-terminalen Endes von βhCG (βCG-CTP) bei endometrialem, blastozytärem und trophoblastärem βhCG für die Epitop-Spezifität des verwendeten Antikörpers von Bedeutung sein (11). Neben der bekannten Änderung der Aminosäuresequenz in Position 117 des CTP vom Exon 3 des βhCG für nicht-trophoblastäres hCG haben wir eine weitere Differenz der Aminosäure bei Position 4 im Exon 2 zwischen Trophoblast und Endometrium finden können (Pro-Met, P-M).
  • Die bisher etablierten Verfahren haben den Nachteil, keine ausreichende Aussage über die Differenziertheit der exprimierten hCG-Gene treffen zu können. Das hat seine Ursache darin, daß die Verfahren die Heterogenität der vorliegenden βhCG-Epitope aus jeweils endometrialem, trophoblastärem, leukozytärem oder chorioncarcinomähnlichen Ursprung nicht erfassen.
  • Die Erfindung hat das Ziel, ein Verfahren zur Bestimmung von humanem endometrialen hCG und/oder βhCG anzugeben, das unter Einsatz eines leicht handhabbaren Testkits die zuverlässige Aussage einer vorausgegangenen optimalen oder minderwertigen sekretorischen Transformation des Endometriums bzw. einer bestehenden optionalen Implantationsvoraussetzung für einen Embryo oder für die frühzeitige Diagnose einer erfolgten Schwangerschaft ermöglicht.
  • Die Erfindung hat folgende Aufgabe zu lösen:
    • – Aussagen zur sekretorischen Transformation des Endometriums im normalen, gestörten und hormonstimulierten Zyklus,
    • – frühzeitige Diagnostik eines implantationsfähigen Endometriums,
    • – frühzeitige Diagnostik einer Schwangerschaft in Kombination von endometrialem und trophoblastärem hCG,
    • - Differenzierung eines early pregnancy loss,
    • - Differenzierung zwischen Extrauteringravidität und intrauteriner Schwangerschaft,
    • – Differenzierung falsch positiver hCG-Werte (zum Beispiel der hCG-Titer bei Patientinnen nach IUD-Einlage).
  • Das Verfahren richtet sich auf die Angabe einer Schrittfolge zur Bestimmung von endometrialem hCG und/oder βhCG (eβhCG), womit die angegebene Zielfunktion erreicht werden kann.
  • Der Erfindung liegt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zugrunde, daß im sekretorischen Endometrium gesunder nichtschwangerer Frauen epitheliales hCG und/oder βhCG gebildet wird (12–15). Auch in der Dezidua wird bei Patientinnen mit Extrauteringravidität hCG und/oder βhCG im Drüsenepithel nachgewiesen (16). Der Nachweis erfolgt durch Immunhistochemie, in situ-Hybridisierung, Western Blot und RT-PCR. Nach Sequenzierung wurde von uns nachgewiesen, daß die β-Untereinheit des endometrialen hCG (eβhCG) different zum herkömmlichen trophoblastären hCG (tβhCG) ist, vor allem im Promotorgen des Exon 1 und auch im Exon 3. Das zeigt, daß eβhCG vom Gen 7 und 6 translatiert wird, während trophoblastäres βhCG vorwiegend vom Gen 5 und auch Gen 8 und 3 gebildet wird.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß das erste in der Frühschwangerschaft nachgewiesene βhCG entgegen der allgemeinen Auffassung nicht tβhCG ist, sondern eβhCG. Die Aminosäure- und Nukleotidsequenz des endometrialen βhCG wird hier erstmals in SEQ ID No 5 und SEQ ID No 7 dargestellt (Endo). Da die Aminosäure- und Nukleotidsequenz des endometrialen hCG in SEQ ID No 5 und No 7 nicht ausschließlich hCG β7 oder hCG β6 ist, bezeichnen wir die endometriale Gensequenz als Gen β6e.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile bisher bekannter Methoden und der zu der Durchführung entwickelten Testkits der Total-hCG/βhCG-Bestimmung durch den Einsatz des endometrium- und deziduaepithel-spezifischen eβhCG-Antikörpers im Verfahren des Testansatzes.
  • Dafür werden spezifische Antikörper mit veränderter Aminosäuresequenz im Exon 2 (Position +4) und Exon 3 (Position +117) entwickelt und eingesetzt, die nur den endometrialen hCG- und/oder βhCG-Anteil im Serum, Plasma und Peripherblut sowie im Menstrualblut erfassen.
  • Der endometriale hCG- und/oder βhCG-Anteil kann aber auch mit dem in der Erfindung angegebenen Verfahren der Quotientenbildung von hCG- und/oder βhCG-Meßwerten als Wert Menstrualblut durch Wert Serum mit den herkömmlichen Total-hCG/βhCG-Immunoassays erfaßt werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, ohne auf diese beschränkt zu sein.
  • Ausführungsbeispiel 1:
  • Der Patientin wird zur Diagnostik Peripherblut der mittleren bis späten Sekretionsphase entnommen (Heparinblut, Blut). Das Plasma oder Serum wird bis zur Messung bei –20° C gelagert.
  • Als Antigenmaterial für die Antikörpergewinnung des endometrialen hCG und/oder βhCG werden zum einen je ein synthetisches Peptid der Aminosäuresequenz 109–118 oder 109–122 oder sequenzversetzt für das hCG β7, β6 und hCG β5, β8, β3 des C-terminalen Endes (CTP) im Exon 3 eingesetzt:
    Figure 00040001
    und weiterhin eine Zell-Linie humaner endometrialer Drüsenepithel-Zellen wie RL 95-2 oder eine andere Zell-Linie (humane uterine epitheliale Zell-Linie RL 95-2).
  • Vor dem Einsatz der endometrialen Epithelzellen wird die mRNA-Expression des hCG β7, β6, β6e im Promotorgen Exon 1 und im Exon 3 (CTP) in den nativen Zellen und nach Kultur mit RT-PCR geprüft und durch Sequenzanalyse bestätigt.
  • Die monoklonalen Antikörper der CTP-Peptide und der Endometrium-Epithel-Zell-Linie gegen hCG β7, β6 werden nach Immunisierung, Isolierung, Hybridisierung und Fein reinigung in vorgegebener Vorschrift hergestellt und bei –20° C gelagert. Dazu werden zunächst sechs bis acht Wochen alte weibliche BALB/c-Mäuse mit einer Endometrium-Epithel-Zell-Linie immunisiert. Aus den Milzen derart immunisierter Mäuse werden die Zellen isoliert und mit Mausmyelomzellen fusioniert. Die geeigneten Myelomzellen P3-X63-Ag8.653 (17) werden in RPMI-1640 mit 10 % fetalem Kälberserum gezüchtet. In einem Kulturmedium, das Hypoxanthin, Aminopterin und Thymidin enthält (18), werden die gebildeten Hybridzellen von den nicht fusionierten Myelomzellen abgetrennt und Zellklone selektiert, welche Antikörper der gewünschten Spezifität sezernieren.
  • Die Selektierung der Hybridome erfolgt in an sich bekannter Weise, ein besonders produktives Hybridom wird ausgewählt Die Herstellung von Hybridomen, welche Antikörper der gewünschten Spezifität sezerniere, ist zuverlässig wiederholbar. Eine Hinterlegung ist deshalb nicht erforderlich.
  • Sandwich-ELISA: Die gereinigten monoklonalen Antikörper (Mab) werden an ELISA-ptates (96 wells) adsorbiert (8 μg/ml in PBS, 1 Stunde, 37° C) mit anschließendem Blocken und Waschen; Antigeninkubation (100 μl, 1 Stunde, 37° C) mit hCG und/oder βhCG oder dem synthetischen Peptid hCG β7, β6, β6e als Standardreihe und dem Heparinplasma in Blocking-Puffer; Bestimmung des Sandwich-Mab, gekoppelt an HRP type IV (Sigma) zu 100 μl für 1 Stunde, 37° C nach der Methode von Wilson und Nakane (19).
  • Menstrualblut: Kann wie Peripherblut nach Zentrifugation zur Abtrennung von Zellen und Stroma für den direkten hCG β7, β6-CTP (AS 109–118; 109–122)-ELISA und dem hCG β7, β6 (AS –5 bis +5) eingesetzt werden.
  • Perfusat nach Corpusabrasio: Einsatz nach Zentrifugation für die beiden beschriebenen ELISA-Tests.
  • Ausführungsbeispiel 2:
  • Neben der bekannten Änderung der Aminosäuresequenz in Position 117 des CTP vom Exon 3 des βhCG für nicht-trophoblastäres hCG haben wir eine weitere Differenz der Aminosäure bei Position 4 im Exon 2 zwischen Trophoblast und Endometrium finden können (Pro-Met).
  • Alternativ zum Ausführungsbeispiel 1 wird als Antigenmaterial für die Antikörpergewinnung des endometrialen hCG und/oder βhCG zum einen je ein synthetisches Peptid der Aminosäuresequenz –5 bis + 5 oder sequenzversetzt oder erweitert für das endometriale oder trophoblastäre βhCG neben einer humanen uterinen epithelialen Zell-Linie wie RL 95-2 eingesetzt:
    Figure 00060001
  • Vor dem Einsatz der endometrialen Epithelzellen wird die mRNA-Expression des hCG β7, β6 im Promotorgen Exon 1 und im Exon 2 bei Aminosäureposition +4 in den nativen Zellen und nach Kultur mit RT-PCR geprüft und durch Sequenzanalyse bestätigt.
  • Die monoklonalen Antikörper werden weiter wie in Ausführungsbeispiel 1 beschrieben hergestellt und in den beschriebenen ELISA-Test-Anordnungen eingesetzt. Außerdem besteht die Option in Kombination von Ausführungsbeispiel 1 und Ausführungsbeispiel 2 die gesamte Aminosäuresequenz von –4 bis +122 oder eine Ligation mit beiden angegebenen Aminosäuresequenzen als Antigen für die Antikörpergewinnung zu benutzen (sowohl für Aminosäuresequenz ehCG β7, β6 als auch thCG β5, β8, β3).
  • Ausführungsbeispiel 3:
  • Gewinnung von Menstrualblut nach normalem Zyklus, nach Hormontherapie, nach IVF und ET ohne erfolgreiche Implantation sowie bei vorgesehener Diagnostik des Zyklus bei Kinderwunschpatientinnen und bei IUD-Patientinnen.
  • Parallele Gewinnung von Peripherblut zum selben Zeitpunkt als Heparinblut oder Serum zum Ausschluss eines erhöhten unspezifischen Serum-hCG-Wertes ist unbedingt erforderlich.
  • Vergleich der hCG- und/oder βhCG-Konzentration im biologischen Material der Desquamation des endometrialen Gewebes nach Separation der epithelialen und Stromazellen, der peripheren mononukleären Blutzellen, der mononukleären Immunzellen des endometrialen Epithels oder des Stromas für die hCG- und/oder βhCG-Bestimmung.
  • Bei einer definierten Differenz hohen Anteils von hCG und/oder βhCG im Menstrualblut zu niedrigem Anteil im Peripherblut kann von lokaler endometrialer Bildung ausgegangen werden. Für das Peripherblut kann allein der übliche trophoblastäre hCG β5, β8, β3-Hormontest (ELISA, MEIA u. a.) verwendet werden.
  • Der auszuwertende Meßwert berechnet sich aus der Quotientenbildung der Konzentration vom Total-hCG/βhCG-Meβwert im Menstrualblut durch den Meßwert im Plasma oder Serum.
  • Es folgt ein Sequenzprotokoll nach WIPO St. 25. Dieses kann von der amtlichen Veröffentlichungsplattform des DPMA heruntergeladen werden.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen im aktuellen oder Folgezyklus durch Bestimmen von humanem hCG, dadurch gekennzeichnet, daß der Patientin Peripherblut der mittleren bis späten Sekretionsphase oder Menstrulblut entnommen wird, eine an sich bekannte hCG-Bestimmung mit einem kommerziellen Testkit vorgenommen wird und die Konzentration des hCG absolut oder relativ zum Meßwert in einem zweiten Test für hCG bestimmt wird.
  2. Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen im aktuellen oder Folgezyklus durch Bestimmen von humanem endometrialen hCG, dadurch gekennzeichnet, daß der Patientin Peripherblut der mittleren bis späten Sekretionsphase oder Menstrualblut entnommen wird, ein ELISA-Test mit dem von aus einer Endometrium-Epithel-Zellinie und einer Myelomzelllinie P3X63-Ag8.653 erhaltenen Hybridom produzierten monoklonalen Antikörper vorgenommen wird und die Konzentration des endometrialen hCG absolut oder relativ zum Meßwert in einem zweiten ELISA-Test für übliches trophoblastäres hCG bestimmt wird.
  3. Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen hCG, dadurch gekennzeichnet, daß je ein ELISA-Test mit synthetischen Peptiden von Exon 3 mit AS 109 bis 122, von Exon 2 mit AS –6 bis +6 oder auch von synthetischen Peptiden mit Anteiten innerhalb der Aminosäuresequenz –6 bis +122, in allen Fällen auch sequenzversetzt, dargestellt und zur Messung des endometrialen hCG verwendet wird.
  4. Testkit zum Erkennen optimaler Implantationsbedingungen, bestehend aus einem Enzymimmunoassay zum Bestimmen von humanem endometrialen hCG im Serum/Plasma oder Menstrualblut und einem monoklonalen Antikörper, produziert von einem Hybridom, das aus einer Endometrium-Epithel-Zell-Linie I und der Myelamzell-Linie P3X63-Ag8.653 erhalten wird.
  5. Testkit zum Bestimmen physiologischer Implantationsbedingungen, bestehend aus einem Enzymimmunassay zum Bestimmen von humanem endometrialen hCG im Serum/Plasma und einem monoklonalen Antikörper, produziert von ei nem Hybridom, das hergestellt wird durch Immunisierung von sechs bis acht Wochen alten weiblichen BALB/c-Mäuse mit einer Endometrium-Epithel-Zell-Linie, Isolierung der entsprechenden Zellen aus den Milzen der Mäuse und der Fusionierung mit einer Mausmyelomzellinie, Klonierung und Subklonierung der Hybridome und Verwendung eines produktiven Klons, der die monoklonalen Antikörper in vivo oder in vitro produziert.
  6. Aminosäuresequenz hCG β6e laut SEQ ID No 5 und Gensequenz hCG β6e laut SEQ ID No 7.
DE2003125639 2003-06-06 2003-06-06 Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin Withdrawn DE10325639A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003125639 DE10325639A1 (de) 2003-06-06 2003-06-06 Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin
US10/559,406 US20070072245A1 (en) 2003-06-06 2004-06-04 Method and means for the determination of defined states or modifications in the mucus of the uterus or in the epithelium of other organs
PCT/DE2004/001210 WO2004109292A2 (de) 2003-06-06 2004-06-04 Verfahren und mittel zur bestimmung von definierten zuständen oder veränderungen in der uterusschleimhaut oder im epithel anderer organe
DE112004001498T DE112004001498D2 (de) 2003-06-06 2004-06-04 Verfahren und mittel zur Bestimmung von Definierten Zuständen oder Veränderungen in der Uterusschleimhaut oder im Epithel anderer Organe
AT04738662T ATE521896T1 (de) 2003-06-06 2004-06-04 Verfahren und mittel zur bestimmung von definierten zuständen oder veränderungen in der uterusschleimhaut oder im epithel anderer organe
EP04738662A EP1636594B1 (de) 2003-06-06 2004-06-04 Verfahren und mittel zur bestimmung von definierten zuständen oder veränderungen in der uterusschleimhaut oder im epithel anderer organe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003125639 DE10325639A1 (de) 2003-06-06 2003-06-06 Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10325639A1 true DE10325639A1 (de) 2004-12-23

Family

ID=33482613

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003125639 Withdrawn DE10325639A1 (de) 2003-06-06 2003-06-06 Verfahren zum Feststellen optimaler Implantationsbedingungen durch Bestimmen von humanem endometrialen Chorinogonadotropin

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10325639A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69321955T2 (de) Bnp antikörper und immunologischer nachweis der ihn benutzt
Chard Pregnancy tests: a review
Masuzaki et al. Nonadipose tissue production of leptin: leptin as a novel placenta-derived hormone in humans
DE69733560T2 (de) TESTVERFAHREN UND REAGENZIEN ZUR QUANTIFIZIERUNG VON hBNP
Fay et al. Two fetal antigens (FA-1 and FA-2) and endometrial proteins (PP12 and PP14) isolated from amniotic fluid; preliminary observations in fetal and maternal tissues
DE60025347T2 (de) Methoden zur vohersage eines schwangerschaftsergebnisses bei einer testperson mit hilfe eines hcg-tests
JP2003526080A (ja) hCGアッセイにより対象において妊娠の見込みを予測する方法。
EP1789803B1 (de) Bestimmung von felinem und caninem probnp
CN104422763B (zh) 抗原组在制备诊断疾病的试剂盒中的用途和试剂盒
Barbato et al. Validation of a new pregnancy-associated glycoprotein radioimmunoassay method for the detection of early pregnancy in ewes
DE69011613T2 (de) Monoklonaler Antikörper gegen Kern-hCG-beta, seine Herstellung und Verwendung.
Amemiya et al. Involvement of epidermal growth factor (EGF)/EGF receptor autocrine and paracrine mechanism in human trophoblast cells: functional differentiation in vitro
Bell et al. 4 Secretory proteins of the endometrium—potential markers for endometrial dysfunction
Birken Specific measurement of o-linked core 2 sugar-containing isoforms of hyperglycosylated human chorionic gonadotropin by antibody b152
DE69019410T2 (de) Retinoblastoma-Genprodukt-Antikörper und deren Verwendungen.
EP1636594B1 (de) Verfahren und mittel zur bestimmung von definierten zuständen oder veränderungen in der uterusschleimhaut oder im epithel anderer organe
DE69322847T2 (de) Monoklonaler Antikörper gegen menschliches Ceruloplasmin
DE10325638A1 (de) Verfahren zur Frühdiagnostik einer Schwangerschaft durch Bestimmen von humanem endometrialen Choriongonadotropin
Bellet et al. Identification of pro-EPIL and EPIL peptides translated from insulin-like 4 (INSL4) mRNA in human placenta
Batalha et al. Plasma profile of pregnancy associated glycoprotein (PAG) in pregnant Alpine goats using two radioimmunoassay (RIA) systems
Yamoto et al. Serum levels of inhibin A and inhibin B in women with normal and abnormal luteal function
US20130203084A1 (en) Specific detection of human chorionic gonadotropin beta subunit type ii produced by trophoblastic and neoplastic cells
Rombauts et al. Dimeric inhibin A and alpha-subunit immunoreactive material in maternal serum during spontaneous and in vitro fertilization pregnancies
DE60014616T2 (de) Antikörper gegen plazentaprotein 13
ROSENBERG et al. Antinuclear antibodies during pregnancy

Legal Events

Date Code Title Description
8143 Withdrawn due to claiming internal priority