DE102006054906A1 - Getriebeaktor für ein Kraftfahrzeuggetriebe sowie Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung mit einem Getriebeaktor - Google Patents

Getriebeaktor für ein Kraftfahrzeuggetriebe sowie Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung mit einem Getriebeaktor Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Getriebeaktor für eine Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung, der eine drehbewegliche Gewindespindel und eine von dieser antreibbare Spindelmutter aufweist, sowie eine Schaltwelle und genau einen Elektromotor, wobei die Gewindespindel ein als Rechtsgewinde ausgebildetes Gewinde und ein als Linksgewinde ausgebildetes Gewinde aufweist und wobei die Spindelmutter ein erstes Spindelmutterteil aufweist, das mit einem für den Eingriff in das Rechtsgewinde der Gewindespindel ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Rechtsgewinde der Gewindespindel eingreift, sowie ein relativbeweglich zu diesem ersten Spindelmutterteil angeordnetes zweites Spindelmutterteil, das mit einem für den Eingriff in das Linksgewinde der Gewindespindel ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Linksgewinde der Gewindespindel eingreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Getriebeaktor für Kraftfahrzeuggetriebe sowie eine Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung mit einem derartigen Getriebeaktor.
  • Bekanntermaßen können die Gänge von Kraftfahrzeug-Getrieben, wie beispielsweise Automatisierten Schaltgetrieben (ASG) bzw. Elektrischen Schaltgetrieben (ESG) bzw. Unterbrechungsfreien Schaltgetrieben (USG) bzw. Parallelschaltgetrieben (PSG) bzw. Doppelkupplungsgetrieben (DKG), mittels eines Kraftfahrzeug-Getriebeaktors ein- und ausgelegt werden, der dabei eine sog. äußere Getriebeschaltung bildet.
  • Es sind beispielsweise Kraftfahrzeug-Getriebeaktoren bekannt, die elektromechanisch ausgebildet sind und einen ersten, auch als Wählmotor bezeichneten Elektromotor zum Erzeugen von Wählbewegungen aufweisen, sowie einen zweiten, auch als Schaltmotor bezeichneten Elektromotor zum Erzeugen von Schaltbewegungen.
  • Die Anmelderin hat überdies einen Kraftfahrzeug-Getriebeaktor entwickelt, der mit nur einem Elektromotor auskommt und daher auch als 1-Motor-Getriebeaktor bezeichnet werden kann. Dieser genau eine Elektromotor erzeugt dabei sowohl die Antriebsbewegungen für das Wählen als auch die Antriebsbewegungen für das Schalten. Beispiele für solche (1-Motor-)Getriebeaktoren sind in der DE 10 2004 038 955 A1 der Anmelderin offenbart.
  • Bekannt ist bereits seit langer Zeit, dass bei gestuften Kraftfahrzeuggetriebeeinrichtungen – ausgehend von dem alten Gang – die folgenden drei Schritte in zeitlicher Abfolge ablaufen (können): "Auslegen des alten Ganges" – "Wählen" – "Einlegen des Zielganges". Abweichend hiervon hat die Anmelderin eine Kraftfahrzeuggetriebeeinrichtung bzw. einen Getriebeaktor entwickelt, bei der das Wählen bzw. Wählbewegungen vor dem Auslegen des alten Ganges stattfinden kann.
  • Bekannt ist weiter, dass bei solchen Gestaltungen vorgesehen ist, dass Einlegegeometrien bzw. ein Hauptbetätigungselement bzw. ein Schaltfinger im Wesentlichen nur für das Einlegen von Gängen zuständig sein kann und zusätzliche Geometrien die Funktion des Auslegens von Gängen übernehmen können. Dabei werden insbesondere Auslegegeometrien bzw. sogenannte Nebenbetätigungselemente für die Auslegefunktion verwendet. Es kann dabei beispielsweise vorgesehen sein, dass sich die zusätzlichen Geometrien einerseits beispielsweise an einer zentralen Schaltwelle befinden und andererseits an Schaltmäulern, die an zu einer inneren Getriebeschaltung gehörenden Mechanismen bzw. Endausgangsmechanismen bzw. Schaltgabeln oder Schaltschienen oder dergleichen vorgesehen sind, was aber auch abweichend gestaltet sein kann.
  • Die Auslegegeometrien wirken in aller Regel in Gassen, in denen der Schaltfinger nicht aktiv ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass eine feste Zuordnung zwischen Schaltfinger und Auslegegeometrie dabei gleichzeitig eine aktive Gangsperre darstellt. Konstruktive Umsetzungen dieses Ansatzes werden daher auch als "Active Interlock" bezeichnet.
  • Bei einem solchen "Active Interlock" ist in aller Regel vorgesehen, dass das Hauptbetätigungselement bzw. der Schaltfinger auch bei eingelegtem Gang in eine Mittel- bzw. Neutralposition zurück bewegt werden kann, ohne den Gang auszulegen. Die Wählbewegung wird dabei möglich, bevor der Gang ausgelegt ist.
  • Beispiele für Gestaltungen mit Active Interlock sind beispielsweise in der DE 102 06 561 A1 der Anmelderin erläutert. Solche Active-Interlock-Systeme können beispielsweise bei der Realisierung von 1-Motor-Getriebeaktoren eingesetzt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für ein Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung bestimmten bzw. geeigneten und mit einer Gewindespindel sowie einer Schaltwelle versehenen 1-Motor-Getriebeaktor so auszubilden, dass die Schaltwelle mittels der Gewindespindel aus einer Neutrallage auf einfache und betriebssichere Weise für das Schalten bzw. für das Einlegen von Gängen des Kraftfahrzeuggetriebes wahlweise in der einen oder der anderen von entgegengesetzten Schwenkrichtungen antreibbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird ein Getriebeaktor gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen. Eine Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung mit einem derartigen Getriebeaktor ist Gegenstand des Anspruchs 15. Bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Es wird also insbesondere ein Getriebeaktor für eine Krafffahrzeug-Getriebeeinrichtung vorgeschlagen. Dieser Getriebeaktor weist genau einen, insbesondere als Elektromotor ges talteten, Motor auf. Es ist insbesondere vorgesehen, dass mittels des genau einen Motors Antriebsbewegungen für das Wählen erzeugbar sind, sowie Antriebsbewegungen für das Einlegen von Gängen bzw. für das Schalten und l oder Antriebsbewegungen für das Auslegen von Gängen. Der Getriebeaktor bzw. 1-Motor-Getriebeaktor weist eine drehbeweglich gelagerte Gewindespindel auf, die mittels des Motors, insbesondere drehend, angetrieben werden kann. Ferner weist der Getriebeaktor eine Spindelmutter auf, die auf der Gewindespindel sitzt. Diese Spindelmutter kann mittels der Gewindespindel angetrieben werden. Weiter weist der Getriebeaktor eine Schaltwelle auf. Diese Schaltwelle ist für das Schalten bzw. für das Ein- und/oder Auslegen von Gängen drehbeweglich und das Wählen von Gängen axialbeweglich. An dieser Schaltwelle ist vorzugsweise zumindest ein Schaltfinger oder dergleichen angeordnet.
  • Die Gewindespindel des Getriebeaktors weist ein erstes, als Rechtsgewinde ausgebildetes Gewinde auf sowie ein zweites, als Linksgewinde ausgebildetes Gewinde auf. Die Spindelmutter weist ein erstes Spindelmutterteil auf, das mit einem für den Eingriff in das Rechtsgewinde der Gewindespindel ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Rechtsgewinde der Gewindespindel eingreift. Ferner weist die Spindelmutter ein zweites Spindelmutterteil auf, das mit einem für den Eingriff in das Linksgewinde der Gewindespindel ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Linksgewinde der Gewindespindel eingreift. Das erste Spindelmutterteil ist relativbeweglich zum zweiten Spindelmutterteil angeordnet.
  • Anzumerken ist, dass das am ersten Spindelmutterteil ausgebildete Gewinde bzw. das am zweiten Spindelmutterteil ausgebildete Gewinde beispielsweise einen oder mehrere Gewindegänge aufweisen kann oder als Gewindeabschnitt ausgebildet sein kann oder als ein Abschnitt, der die Eignung aufweist, mit dem Rechtsgewinde bzw. dem Linksgewinde entsprechend einer Gewindeverbindung zusammenzuwirken. So kann das an dem ersten Spindelmutterteil und/oder an dem zweiten Spindelmutterteil ausgebildete Gewinde beispielsweise auch von einem oder zwei oder mehrere Stiften gebildet sein, die die Eignung aufweisen, entsprechend für eine schraubenförmige Relativbewegung in das Rechts- bzw. Linksgewinde einzugreifen.
  • Es ist insbesondere vorgesehen, dass das erste Spindelmutterteil relativ zum zweiten Spindelmutterteil durch Verdrehen der Gewindespindel verlagerbar ist, und zwar insbesondere axial verlagerbar. Dies ist insbesondere so, dass das erste Spindelmutterteil und das zweite Spindelmutterteil bei einem Drehen der Gewindespindel in entgegengesetzten Orientierungen der Axialrichtung belastet bzw. bewegt werden. Vorzugsweise kann das erste und/oder das zweite Spindelmutterteil gegenüber der Gewindespindel – zumindest bezüglich der einen Orientierung der Axialrichtung der Spindelmutter – so festgesetzt werden, dass sie für das Wählen mit der Gewindespindel dreht, und zwar insbesondere ohne dabei axial verlagert zu werden. Zu diesem Zweck kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein, insbesondere axialer. Anschlag für das erste und/oder zweite Spindelmutterteil vorgesehen ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass sich das erste und das zweite Spindelmutterteil zu diesem Zweck in einer vorbestimmten Stellung – insbesondere in Axialrichtung der Gewindespindel – gegenseitig blockieren, so dass aufgrund der gegenläufigen Gewinde, also des Rechts- bzw. Linksgewindes, beide Spindelmutterteile mit der Gewindespindel bei entsprechender Drehrichtung der Gewindespindel mitdrehen.
  • Die Spindelmutter ist insbesondere eine geteilte Spindelmutter, die nämlich das erste und das zweite Spindelmutterteil aufweist, wobei diese Spindelmutterteile relativbeweglich zueinander angeordnet sind. In vorteilhafter Ausgestaltung sind das erste Spindelmutterteil und das zweite Spindelmutterteil relativ zueinander verdrehgesichert. Dies kann beispielsweise so sein, sich die Spindelmutterteile – bezogen auf die Axialrichtung der Gewindespindel und insbesondere während ihres jeweiligen gesamten axialen Verstellweges – axial überlappen und jeweils Abstützflächen ausbilden, über welche sie sich zur Verdrehsicherung – insbesondere in beiden Orientierungen – in der sich um die genannte Axialrichtung erstreckenden Umfangsrichtung aneinander abstützen bzw. abstützen können.
  • Der Getriebeaktor weist ferner eine erste Zahnstange auf, sowie eine zweite Zahnstange.
  • Ferner weist der Getriebeaktor ein schwenkbares, außenverzahntes Teil auf, das mit der Schaltwelle derart gekoppelt ist, dass ein Verschwenken des außenverzahnten Teils ein Verschwenken der Schaltwelle bewirkt. Das außenverzahnte Teil kann beispielsweise ein Zahnrad oder ein Zahnradsegment sein bzw. ein Teil sein, dass ein oder mehrere Zahnradsegmente aufweist. Das außenverzahnte Teil kann beispielsweise drehfest an der Schaltwelle angeordnet sein. Es kann vorgesehen sein, dass ein derartiges außenverzahntes Teil bzw. Zahnrad einstückig mit der Schaltwelle ausgebildet ist bzw. ein Ritzel bildet. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass ein solches außenverzahntes Teil separat von der Schaltwelle hergestellt ist und drehfest mit dieser gekoppelt ist.
  • Die zuvor angesprochene erste Zahnstange kann beispielsweise fest an dem ersten Spindelmutterteil angeordnet sein bzw. von diesem ausgebildet werden, und zwar insbesondere derart, dass deren Zähne in Axialrichtung der Gewindespindel beabstandet sind. In entsprechender Weise kann die zweite Zahnstange fest an dem zweiten Spindelmutterteil angeordnet sein bzw. von diesem ausgebildet werden, und zwar insbesondere so, dass die Zähne der zweiten Zahnstange in Axialrichtung der Gewindespindel voneinander beabstandet sind. In vorteilhafter Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, dass die Zähne der ersten Zahnstange bzw. die Zähne der zweiten Zahnstange jeweils kreisbogenförmig sind. Die Zähne der ersten Zahnstange bzw. die Zähne der zweiten Zahnstange können sich beispielsweise gekrümmt bzw. kreisbogenförmig gekrümmt um die zentrale Längsachse der Schaltwelle erstrecken.
  • In einer zu bevorzugenden Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Zähne der ersten Zahnstange und die Zähne der zweiten Zahnstange jeweils – insbesondere um die zentrale Längsachse der Schaltwelle – kreisbogenförmig gekrümmt sind, wobei der von diesen Zähnen überdeckte Winkel jeweils kleiner oder gleich 180° ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Zähne der ersten Zahnstange und die Zähne der zweiten Zahnstange in der sich um die zentrale Längsachse erstreckenden Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, und zwar insbesondere so, dass sie sich in dieser Umfangsrichtung nicht überlappen.
  • Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass – insbesondere wahlweise – in Abhängigkeit der Drehstellung der Spindelmutter bzw. ihrer Spindelmutterteile die erste Zahnstange mit einer bzw. der Verzahnung des außenverzahnten Teils bzw. des ersten Zahnrades in Eingriff verbringbar ist bzw. in Eingriff steht, und dass in Abhängigkeit der Drehstellung der Spindelmutter bzw. ihrer Spindelmutterteile die zweite Zahnstange mit einer bzw. der Verzahnung des außenverzahnten Teils bzw. des ersten Zahnrades in Eingriff verbringbar ist bzw. in Eingriff steht. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass beim Wählen die Spindelmutter bzw. ihre Spindelmutterteile mit der Gewindespindel dreht bzw. drehen, so dass sich hierbei die Drehstellung der Spindelmutter bzw. ihrer Spindelmutterteile ändert.
  • Gemäß einer ebenfalls bevorzugten, alternativen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Getriebeaktors ist vorgesehen, dass die erste Zahnstange und die zweite Zahnstange jeweils relativbeweglich gegenüber dem ersten sowie dem zweiten Spindelmutterteil angeordnet sind. Dabei kann vorgesehen sein, dass eine Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher wahlweise die erste Zahnstange mit dem ersten Spindelmutterteil derart koppelbar ist, dass bei einer Axialbewegung der Spindelmutter bzw. des ersten Spindelmutterteils für das Verschwenken der Schaltwelle zum Einlegen eines Ganges die erste Zahnstange im Kraftfluss zwischen der Spindelmutter bzw. dem ersten Spindelmutterteil und der Schaltwelle ist, bzw. die zweite Zahnstange mit der Spindelmutter bzw. dem zweiten Spindelmutterteil derart koppelbar ist, dass bei einer Axialbewegung der Spindelmutter bzw. des zweiten Spindelmutterteils für das Verschwenken der Schaltwelle zum Einlegen eines Ganges die zweite Zahnstange im Kraftfluss zwischen der Spindelmutter bzw. dem zweiten Spindelmutterteil und der Schaltwelle ist. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die erste Zahnstange und die zweite Zahnstange jeweils axialbeweglich angeordnet sind.
  • Erfindungsgemäß wird ferner eine Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung vorgeschlagen. Diese Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung weist mehrere Radsätze zur Bildung von Gängen auf. Ferner weist die Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung eine innere Getriebeschaltung auf. Diese innere Getriebeschaltung weist in vorteilhafter Gestaltung mehrere Endausgangsmechanismen bzw. Schaltschienen auf, die beispielsweise mit einem Schaltmaul versehen sind, über welches der Getriebeaktor auf diese zum Ein- bzw. Auslegen von Gängen einwirken kann. Der Getriebeaktor, der Bestandteil der Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung ist, ist in erfindungsgemäßer Weise ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung ist vorzugsweise ein Automatisiertes Schaltgetriebe (ASG) oder ein Unterbrechungsfreies Schaltgetriebe (USG) oder ein Parallelschaltgetriebe (PSG) oder ein Elektrisches Schaltgetriebe (ESG) oder ein Doppelkupplungsgetriebe (DKG). In entsprechender Weise ist der erfindungsgemäße Getriebeaktor vorzugsweise für ein ASG oder für ein USG oder für ein PSG oder für ein ESG oder für ein DKG bestimmt.
  • Im Folgenden soll nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert werden. Es zeigt:
  • 1 eine erste Ansicht eines ersten beispielhaften erfindungsgemäßen Getriebeaktors;
  • 2 eine zweite Ansicht des Getriebeaktors gemäß 1; und
  • 3 einen zweiten beispielhaften erfindungsgemäßen Getriebeaktor.
  • Die 1 und 2 zeigen einen ersten beispielhaften erfindungsgemäßen Getriebeaktor 1 in zwei Ansichten, der auch Bestandteil einer beispielhaften erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuggetriebeeinrichtung sein kann. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Getriebeaktors, der auch Bestandteil einer beispielhaften erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuggetriebeeinrichtung sein kann.
  • Der Getriebeaktor 1 weist einen, und zwar genau einen, Elektromotor 10 auf, der die Antriebsbewegungen für das Wählen und für das Schalten erzeugen kann. Der Elektromotor 10 wird von einem in den Fig. nicht gezeigten elektronischen Steuergerät angesteuert. Der Elektromotor 10 weist eine Motor- bzw. Motorausgangswelle 12 auf, die wahlweise in jeweils einer ihrer entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden kann. Die Motorwelle 12 steht mit einer Gewindespindel 14 in treibender Verbindung. In den Gestaltungen gemäß den 1 bis 3 sind die zentrale Längsachse 16 der Motorwelle 12 und die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14 radial zueinander versetzt angeordnet. Es kann – insbesondere dabei – vorgesehen sein, was in 1 und 2 – im Gegensatz zu 3 – nicht gezeigt ist, dass zwischen der Motorwelle 12 und der Gewindespindel 14 eine Zahnradstufe bzw. ein Radsatz vorgesehen ist, über welche bzw. über welchen sich ein Drehmoment von der Motorwelle 12 auf die Gewindespindel 14 übertragen lässt. In der Gestaltung gemäß den 1 und 2 sind der Elektromotor 10 und die Gewindespindel 14 in-line angeordnet. Alternativ hierzu kann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass der Elektromotor 10 seitlich der Gewindespindel 14 bzw. zwischen den (axial) gegenüberliegenden Enden der Gewindespindel 14 radial versetzt zu der Gewindespindel 14 angeordnet ist, wie es in 3 gezeigt ist. Es kann aber alternativ auch vorgesehen sein – was in keiner der Fig. gezeigt ist-, dass die zentrale Längsachse 16 der Motorwelle 12 und die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14 konzentrisch sind, und die Motorwelle 12 und die Gewindespindel 14 drehfest miteinander verbunden sind, wobei der Elektromotor 10 und die Gewindespindel 14 dabei in-line angeordnet sind.
  • Die Motorwelle 12 ist wahlweise in einer von beiden entgegengesetzten Drehrichtungen antreibbar, so dass auch die Gewindespindel 14 wahlweise in einer der beiden entgegengesetzten Drehrichtungen antreibbar ist. Die Gewindespindel 14 ist drehbeweglich und axialfest gelagert. Die Gewindespindel 14 weist ein erstes, als Rechtsgewinde ausgebildetes Gewinde 20 auf, sowie ein zweites, als Linksgewinde ausgebildetes Gewinde 22. Das erste Gewinde 20 und das zweite Gewinde 22 sind axial versetzt und beispielsweise axial im wesentlichen benachbart an der Gewindespindel 14.
  • Der Getriebeaktor 1 weist ferner eine Spindelmutter 24 auf. Diese Spindelmutter 24 ist als geteilte Spindelmutter ausgebildet. Die Spindelmutter 24 weist ein erstes Spindelmutterteil 26 auf, sowie ein zweites Spindelmutterteil 28.
  • Das erste Spindelmutterteil 26 ist gegenüber dem zweiten Spindelmutterteil 28 relativbeweglich angeordnet, und zwar insbesondere so, dass das erste Spindelmutterteil 26 gegenüber dem zweiten Spindelmutterteil 28 relativ in Richtung der Längsachse 18 der Gewindespindel 14 bewegt werden kann. Das zweite Spindelmutterteil 28 ist gegenüber dem ersten Spindelmutterteil 26 verdrehgesichert, und zwar insbesondere hinsichtlich einer Verdrehung um die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14. Dies ist hier so, dass sich das erste Spindelmutterteil 26 und das zweite Spindelmutterteil 28 – bezogen auf die Axialrichtung der Gewindespindel 14 und insbesondere während ihres jeweiligen gesamten axialen Verstellweges – axial überlappen und jeweils Abstützflächen ausbilden, über welche sie sich zur Verdrehsicherung – insbesondere in beiden Orientierungen – in der sich um die genannte Axialrichtung erstreckenden Umfangsrichtung aneinander abstützen bzw. abstützen können. In den Figuren sind nur die Abstützflächen 34, 36 des zweiten Spindelmutterteils 28 (teilweise) zu erkennen, da die Abstützflächen des ersten Spindelmutterteils 26 – bezogen auf die Figuren – auf der Rückseite dieses ersten Spindelmutterteils 26 angeordnet sind bzw. axial überlappend und umfangsmäßig benachbart an den Abstützflächen 34, 36 des zweiten Spindelmutterteils 28 anliegen. Dieses Anliegen ist so, dass hinreichend Spiel für die axiale Relativbeweglichkeit der Spindelmutterteile 26, 28 gegeben ist.
  • Gemäß den Ausführungsbeispielen bildet das erste Spindelmutterteil 26 ein im Wesentlichen halb-hohlzylindrischen Abschnitt 38 aus, dessen beiden sich quer zur Umfangsrichtung erstreckenden Stirnflächen die Abstützflächen des ersten Spindelmutterteils 26 ausbilden. In entsprechender Weise bildet das zweite Spindelmutterteil 28 einen im Wesentlichen halb-hohlzylindrischen Abschnitt 40 aus, dessen beiden sich quer zur Umfangsrichtung erstreckenden Stirnflächen die Abstützflächen 34, 36 des zweiten Spindelmutterteils 28 ausbilden.
  • Das erste Spindelmutterteil 26 bildet eine erste Hülse 42 aus. Das zweite Spindelmutterteil 28 bildet eine zweite Hülse 44 aus. Die erste Hülse 42 ragt – bezogen auf die Axialrichtung der Gewindespindel 14 – axial von dem halb-hohlzylindrischen Abschnitt 38 ab. Die zweite Hülse 44 ragt – bezogen auf die Axialrichtung der Gewindespindel 14 – axial von dem halb-hohlzylindrischen Abschnitt 40 ab. Die Hülsen 42, 44 ragen in entgegengesetzten Orientierungen 70, 72 der angesprochenen Axialrichtung von dem ihr jeweils zugeordneten halb- hohlzylindrischen Abschnitt 38 bzw. 40 ab, und zwar insbesondere auf den einander abgewandten Seiten der Spindelmutterteile 26, 28. Die erste Hülse 42 ist fest mit dem ersten Spindelmutterteil 26 verbunden und die zweite Hülse 44 ist fest mit dem zweiten Spindelmutterteil 28 verbunden. Die Gewindespindel 14 erstreckt sich in bzw. durch die Hülsen 42, 44.
  • Der Getriebeaktor 1 weist ferner eine erste Zahnstange 46 auf, sowie eine zweite Zahnstange 48. Die erste Zahnstange 46 wird von dem ersten Spindelmutterteil 26 ausgebildet bzw. ist an diesem fest angeordnet. Die zweite Zahnstange 48 wird von dem zweiten Spindelmutterteil 28 ausgebildet bzw. ist an diesem fest angeordnet.
  • Die zweite Zahnstange 48 ist parallel zur ersten Zahnstange 46 angeordnet. Die Zahnstangen 46, 48 erstrecken sich jeweils im wesentlichen in Richtung der zentralen Längsachse 18 der Gewindespindel 14. Die Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 sind in Axialrichtung der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24 gesehen axial voneinander beabstandet und erstrecken sich kreisbogenförmig in sich um die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24. In entsprechender Weise sind die Zähne 52 der zweiten Zahnstange 48 in Axialrichtung der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24 gesehen axial voneinander beabstandet und erstrecken sich kreisbogenförmig um die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24. Dies ist hier so, dass sich die Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 in der genannten Umfangsrichtung kreisbogenförmig über einen Winkelbereich erstrecken, der kleiner oder gleich 180° ist bzw. geringfügig kleiner als 180° ist. In entsprechender Weise erstrecken sich die Zähne 52 der zweiten Zahnstange 48 in der genannten Umfangsrichtung über einen Winkelbereich, der kleiner oder gleich 180° bzw. hier geringfügig kleiner als 180° ist bzw. im wesentlichen 180° ist.
  • Wie gut in den 1 und 2 zu erkennen ist, sind die Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 in der genannten Umfangsrichtung versetzt zu den Zähnen 52 der zweiten Zahnstange 48 angeordnet. Dies ist hier so, dass sich die Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 mit den Zähnen 52 der zweiten Zahnstange 48 in der genannten Umfangsrichtung nicht überlappen. Dies ist so, wie gut anhand der 1 und 2 erkannt werden kann, dass dort die Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 aus der Bildebene heraus gewölbt sind und die Zähne 52 der zweiten Zahnstange 48 in die Bildebene hinein gewölbt sind.
  • Die erste Zahnstange 46 wird auf dem Außenmantel des ersten halb-hohlzylindrischen Abschnitts 38 ausgebildet und die zweite Zahnstange 48 wird auf dem Außenmantel des zweiten halb-hohlzylindrischen Abschnitts 40 ausgebildet.
  • Die Spindelmutterteile 26, 28 sind so ausgestaltet und zu einander angeordnet, dass sie in Axialrichtung der Gewindespindel 14 gesehen zumindest teilweise aneinander vorbei wandern können bzw. sich axial überlappen können, wie gut der Vergleich der 1 und 2 zeigt.
  • Die Spindelmutter 24 sitzt auf der Gewindespindel 14 bzw. greift mit ihren Gewinden bzw. ihren als Gewinde wirkenden Abschnitten in das bzw. die Gewinde der Gewindespindel 14 ein. Dies ist hier insbesondere so, dass das erste Spindelmutterteil 26 ein Gewinde oder einen als Gewinde wirkenden Abschnitt aufweist, das bzw. der für den Eingriff in das Rechtsgewinde 20 der Gewindespindel 14 ausgebildet ist und in dieses Rechtsgewinde 20 eingreift, und das zweite Spindelmutterteil 28 ein Gewinde bzw. einen als Gewinde wirkenden Abschnitt aufweist, das bzw. der fürs Eingreifen in das Linksgewinde 22 der Gewindespindel 14 ausgebildet ist und in dieses Linksgewinde 22 eingreift. Das Gewinde bzw. der als Gewinde wirkende Abschnitt des ersten Spindelmutterteils 26 kann beispielsweise an der radial innen gelegenen Mantelfläche der ersten Hülse 42 ausgebildet werden. Das Gewinde bzw. der als Gewinde wirkende Abschnitt des zweiten Spindelmutterteils 28 kann beispielsweise an der radial innen gelegenen Mantelfläche der zweiten Hülse 44 ausgebildet werden.
  • Die Spindelmutter 24 ist mittels der Gewindespindel 14 antreibbar, und zwar insbesondere durch Verdrehen der Gewindespindel 14. Wie im folgenden noch angesprochen werden wird, existiert zumindest eine zweite Axialstellung der Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 und/oder zweiten Spindelmutterteils 28, in der die Spindelmutter 24 bzw. die Spindelmutterteile 26, 28 bei einer Drehung der Gewindespindel 14 – in zumindest einer Orientierung – mit der Gewindespindel 14 mitdrehen. Wenn die Spindelmutter 24 bzw. ein Spindelmutterteil 26, 28 in einem (jeweiligen) (ersten) axialen Stellungsbereich sind, in dem sie bzw. es nicht bei einer Drehung der Gewindespindel 14 mit dieser Gewindespindel 14 mitdreht, sondern vielmehr axial wandert, wird bei einer Drehung dieser Gewindespindel 14 bewirkt, dass die Spindelmutterteile 26, 28 in entgegengesetzten Orientierungen 70, 72 der Axialrichtung der Gewindespindel 14 verlagert werden bzw. wandern.
  • Der Getriebeaktor 1, der auch als 1-Motor-Getriebeaktor bezeichnet werden kann, ist insbesondere elektromechanisch ausgebildet.
  • Der Getriebeaktor 1, der insbesondere eine äußere Getriebeschaltung ist bzw. Bestandteil einer äußeren Getriebeschaltung ist, weist eine Schaltwelle 54 auf. Diese Schaltwelle 54 ist für das Schalten bzw. für das Ein- und/oder Auslegen von Gängen drehbeweglich und für das Wählen von Gängen axialbeweglich. An der Schaltwelle 54 ist ein Schaltfinger 56 drehfest angeordnet. Dieser Schaltfinger 56 ragt insbesondere von der Schaltwelle 54 im Wesentlichen radial ab. Es kann auch vorgesehen sein, dass mehrere Schaltfinger 56 an der Schaltwelle 54 drehfest angeordnet sind. Der Schaltfinger 56 kann auch als Hauptbetätigungselement bezeichnet werden. Der Schaltfinger 56 dient dem Einlegen von Gängen. Dies kann insbesondere so sein, dass – bei einer entsprechenden Wähl- bzw. Axialstellung der Schaltwelle 54 – durch Verdrehen der Schaltwelle 54 und somit des Schaltfingers 56 auf eine entsprechende (in den Fig. nicht gezeigte) innere Getriebeschaltung bzw. einen (in den Fig. nicht gezeigten) Endausgangsmechanismus einer inneren Getriebeschaltung bzw. eine Schaltschiene oder dergleichen eingewirkt werden kann, um diese – insbesondere axial – zu verlagern und hierdurch insbesondere das Ein- bzw. Auslegen von Gängen zu bewirken. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass eine solche innere Getriebeschaltung mehrere axial verlagerbare Schaltschienen aufweist. Das Getriebe kann dabei mehrere Radsätze zur Bildung von Gängen aufweisen, wobei diese Radsätze nicht Bestandteil des Getriebeaktors 1 sind. Ein Zahnrad eines solchen Radsatzes kann dabei drehbeweglich gegenüber einer dieses Zahnrad tragenden Welle angeordnet sein. Dabei können Gangkupplungen bzw. Schiebemuffen oder dergleichen vorgesehen sein, mittels welchen die jeweils drehbeweglich gegenüber der diese Zahnräder tragenden Welle angeordneten Zahnräder der jeweiligen Radsätze zum Einlegen eines jeweiligen, entsprechenden Ganges mit dieser Welle drehfest gekoppelt werden können. Durch entsprechende Axialverlagerung der entsprechenden Schaltschiene kann diese jeweils betreffende Gangkupplung geschlossen und geöffnet werden. Zum Schließen der jeweils betreffenden Gangkupplung, also zum Einlegen eines Ganges, kann der Schaltfinger 56 entsprechend verschwenkt werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zum Auslegen der Gänge Nebenbetätigungselemente 58 vorgesehen sind. Es ist also insbesondere vorgesehen, dass der Schaltfinger 56 im Wesentlichen nur zum Einlegen der Gänge dient und das Auslegen der Gänge über Nebenbetätigungselemente 58 erfolgt. Solche Nebenbetätigungselemente 58 sind vorteilhafter Weise ebenfalls drehfest an der Schaltwelle 54 angeordnet. Die Nebenbetätigungselemente 58 können beispielsweise nach Art eines Doppelnockens ausgebildet sein. Die Schaltschienen sind vorzugsweise mit Schaltmäulern versehen. Dabei kann vorgesehen sein, dass der Schaltfinger 56 zum Einlegen eines Ganges auf ein entsprechendes Schaltmaul einwirkt. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Nebenbetätigungselemente 58 auf die Schaltmäuler der Schaltschienen einwirken, mittels welchen aktuell kein Gang eingelegt werden soll, und zwar derart, dass mittels der Nebenbetätigungselemente 58 sichergestellt wird, dass außer dem aktuellen Zielgang alle verbleibenden Gänge (des Getriebes bzw. des gleichen Teilgetriebes) ausgelegt sind bzw. – sofern sie nicht bereits ausgelegt sind – ausgelegt werden. Dies kann so sein, dass die Nebenbetätigungselemente 58 entsprechend auf die Schaltmäuler der anderen entsprechenden Schaltschienen einwirken. Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Schaltfinger 56 nach dem Einlegen eines Ganges in seine Neutrallage, in der – insbesondere durch eine Axialverlagerung der Schaltwelle 54 – gewählt werden kann, zurückbewegt werden kann, ohne dass dabei der zuvor eingelegte Gang wieder ausgelegt wird. Es ist also insbesondere vorgesehen, dass der Getriebeaktor 1 einen sogenannten Active-Interlock-Mechanismus aufweist bzw. so ausgebildet ist, dass im Zusammenwirken mit einer entsprechenden inneren Getriebeschaltung ein Active-Interlock-Mechanismus ausgebildet wird.
  • Wie angesprochen, ist die Schaltwelle 54 zum Wählen axialbeweglich angeordnet. Zum Erzeugen einer entsprechenden Axialbewegung der Schaltwelle 54 ist eine drehbeweglich gegenüber der Gewindespindel 14 angeordnete, in 3 nicht dargestellte Einrichtung 60 vorgesehen, die mit der Gewindespindel 14 – zumindest im Hinblick auf eine Belastung in einer der beiden Orientierungen der Drehrichtung der Gewindespindel 14 – drehfest koppelbar ist. Diese Einrichtung 60 ist in der Gestaltung gemäß den 1 und 2 eine Exzentereinrichtung bzw. ein Exzenter. Die Einrichtung 60 kann beispielsweise aber auch stattdessen eine Kurvenscheibe mit einem von dieser Kurvenscheibe ansteuerbaren Abtastnocken oder dergleichen aufweisen, bzw. hiervon gebildet werden. Die Einrichtung 60 ist mit der Schaltwelle 54 derart gekoppelt oder koppelbar, dass ein Verdrehen oder Verschwenken dieser Einrichtung 60 für das Wählen eine Axialbewegung der Schaltwelle 54 bewirkt.
  • Die Schaltwelle 54 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zur Gewindespindel 14. Die Schaltwelle 54 ist von der Gewindespindel 14 beabstandet.
  • Bei der bevorzugten Gestaltung, bei der die Einrichtung 60 als Exzenter bzw. Exzenterscheibe ausgebildet ist, ist der Exzenter 60 über eine (nicht zeichnerisch dargestellte) Exzenterstange mit der Schaltwelle 54 gekoppelt. Dies kann – auch wenn es dort nicht gezeigt ist – auch bei der Gestaltung gemäß 3 gegeben sein.
  • Der Getriebeaktor 1 weist ferner ein (in den Fig. nicht gezeigtes) Aktorgehäuse auf. Es ist eine (in den Fig. nur teilweise gezeigte) erste Verdrehsicherung 62 vorgesehen, mittels welcher die Spindelmutter 24 in einem – insbesondere jeweiligen – ersten axialen Stellungsbereich dieser Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 bzw. zweiten Spindelmutterteils 28 gegenüber dem Aktorgehäuse gegen Verdrehung gesichert ist, wobei die Spindelmutter 24 bzw. das erste 26 und/oder zweite Spindelmutterteil 28 in diesem ersten axialen Stellungsbereich axialbeweglich ist. In einem zweiten axialen Stellungsbereich bzw. in einer zweiten axialen Stellung der Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 bzw. zweiten Spindelmutterteils 28, der bzw. die außerhalb des ersten axialen Stellungsbereichs gegeben ist, wirkt die angesprochene erste Verdrehsicherung 62 nicht. In einer zweiten axialen Stellung der Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 bzw. zweiten Spindelmutterteils 28 ist die Spindelmutter 24 mit der Gewindespindel 14 derart gekoppelt, dass – insbesondere in einer Orientierung der Drehrichtung der Gewindespindel 14 – bei einer Drehung der Gewindespindel 14 die Spindelmutter 24 mitdreht. Um dieses Mitdrehen zu ermöglichen, kann beispielsweise ein entsprechender Anschlag vorgesehen sein, der – zumindest in der zweiten Orientierung 70 der Axialrichtung der Gewindespindel 14 – eine Axialverlagerung der Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 bzw. zweiten Spindelmutterteils 28 gegenüber der Gewindespindel 14 blockiert, oder eine Rastierung oder dergleichen. Es kann aber auch vorgesehen sein – und dies ist insbesondere in den Gestaltungen gemäß den Fig. gegeben -, dass das Mitdrehen der Spindelmutter 24 mit der Gewindespindel 14 dadurch bewirkt bzw. ermöglicht wird, dass das erste Spindelmutterteil 26 und das zweite Spindelmutterteil 28 aneinander anschlagen. Dies kann so sein, dass diese Spindelmutterteile 26, 28 einen jeweiligen Anschlag ausbilden, der jeweils das andere Spindelmutterteil 26 bzw. 28 an einer Axialbewegung hindert, so dass die aufgrund der gegenläufigen Gewinde gegenläufig getriebenen Spindelmutterteile 26 bzw. 28 bei einer fortgesetzten Drehung der Gewindespindel 14 (in der entsprechenden Orientierung) mit der Gewindespindel 14 drehen. Bei der Gestaltung gemäß den 1 und 2 ist dies so, dass die erste Hülse 42 an einen radial innen gelegenen Absatz 86 des zweiten Spindelmutterteils 28 axial anschlägt. Bei der Gestaltung gemäß 3 ist dies so, dass die zweite Hülse 44 an einen radial innen gelegenen Absatz des ersten Spindelmutterteils 26 axial anschlägt.
  • Die angesprochene erste Verdrehsicherung 62 kann beispielsweise so ausgebildet sein, dass eine Art Gate bzw. eine Anordnung von Nuten gehäusefest angeordnet ist, und an der Spindelmutter 24 bzw. einem Spindelmutterteil 28 ein (in den Fig. nicht gezeigter) Zahn vorgesehen ist, der je nach Verdrehwinkel der Spindelmutter 24 in eine der Nuten des Gates eintauchen kann und somit die Spindelmutter 24 gegen Verdrehung sichern kann. Alternativ – oder beispielsweise ergänzend zum Erhöhen der Festigkeit – kann eines der Spindelmutterteile 26, 28 – in den Fig. ist dies für das zweite Spindelmutterteil 28 gezeigt – eine Keilverzahnung 66 aufweisen die in das Gate bzw. dessen Nuten eintauchen kann, wobei das Gate dabei auch ein Keilverzahnungsprofil aufweist. Bei der Kombination der Keilverzahnung 66 mit einem angesprochenen, (in den Fig. nicht dargestellten) zusätzlichen Zahn ragt dieser Zahn in vorteilhafter Gestaltung weiter nach radial außen als die Zähne der Keilverzahnung 66, wobei das Gate bzw. die Nuten für jeden Gang eine an die Abmaße des genannten Zahns angepasste Nut aufweisen. Die Keilverzahnung 66 wird ist gemäß dem Ausführungsbeispiel auf der Außenmantelfläche der zweiten Hülse 44 gebildet. Der angesprochene (nicht dargestellte) Zahn ist ebenfalls auf der Außenmantelfläche der zweiten Hülse 44 angeordnet.
  • Ferner ist eine – in den Fig. teilweise dargestellte – (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung 68 vorgesehen, mittels welcher die Spindelmutter 24 bzw. zumindest eines der Spindelmutterteile 26, 28 gegenüber der Einrichtung 60 bzw. dem Exzenter 60 bzw. der Exzenterscheibe 60 drehfest koppelbar ist oder gekoppelt ist. Diese (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung 68 kann beispielsweise mittels einer Keilverzahnungsanordnung ausgebildet sein, die einerseits an der Spindelmutter 24 bzw. an einem der Spindelmutterteile 26, 28 und andererseits an der Einrichtung 60 bzw. dem Exzenter 60 bzw. der Exzenterscheibe 60 angeordnet ist. Gemäß den Fig. wird die an der Spindelmutter 24 vorgesehene Keilverzahnung 74 der (zweiten) Drehmitnahmeeinrichtung 68 auf dem Außenmantel der ersten Hülse 42 gebildet. In vorteilhafter Gestaltung ist die (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung 68 so ausgebildet, dass die Spindelmutter 24 bzw. die Spindelmutterteile 26, 28 während ihres gesamten axialen Stellungsbereichs über die (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung 68 drehfest mit der Einrichtung 60 bzw. dem Exzenter 60 bzw. der Exzenterscheibe 60 gekoppelt ist. Die Einrichtung 60 bzw. der Exzenter 60 bzw. die Exzenterscheibe 60 ist in vorteilhafter Gestaltung axialfest gelagert.
  • Ferner weist der Getriebeaktor 1 eine in den Figuren nicht gezeigte Weg- bzw. Positionserfassungseinrichtung auf. Diese kann so ausgebildet sein, dass sie zumindest einen Inkrementalgeber aufweist, der beispielsweise an der Motorwelle 12 angeordnet sein kann. Es ist insbesondere vorgesehen, dass sich mittels dieser Weg- bzw. Positionserfassungseinrichtung Stellungen bzw. Stellungsänderungen des Getriebeaktors 1 bzw. des Schaltfingers 56 in Wählrichtung sowie Stellungen bzw. Stellungsänderungen des Getriebeaktors 1 bzw. des Schaltfingers 56 in Schaltrichtung ermitteln lassen.
  • Der Getriebeaktor 1 weist ferner einen (in den Fig. nicht näher dargestellten) einseitig wirkenden Freilauf auf. Dieser einseitig wirkende Freilauf ist so gestaltet bzw. angeordnet, dass die Einrichtung 60 bzw. der Exzenter 60, und insbesondere eine Scheibe dieser Einrichtung 60 bzw. eine Exzenterscheibe, in der einen Drehrichtung frei drehen kann, wobei in der entgegengesetzten Drehrichtung die Sperrrichtung des einseitig wirkenden Freilaufs wirkt. Dabei ist in vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen, dass der einseitig wirkende Freilauf für jeden im Getriebe schaltbaren Gang zumindest eine Sperrstellung ausbildet. In vorteilhafter Ausgestaltung wird jeweils zwischen zwei, jeweils einem Gang zugeordneten Sperrstellungen des einseitig wirkenden Freilaufs jeweils eine weitere (Zwischen-)Sperrstellung ausgebildet, mittels welcher die Gefahr vermindert wird, dass in dem Fall, in dem die in der Steuerung bzw. im elektronischen Steuergerät gegebene Information hinsichtlich der Aktorstellung von der tatsächlichen Aktorstellung abweicht, ein Gang im Getriebe eingelegt wird, der vom Zielgang verschieden ist. Es kann vorgesehen sein, dass diese jeweilige weitere (Zwischen-)Sperrstellung, der kein Gang des Getriebes zugeordnet ist, so ist, dass in dieser jeweiligen (Zwischen-)Sperrstellung ein Einlegen eines Ganges verhindert wird. Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass dann, wenn eine solche (Zwischen-)Sperrstellung erreicht ist und versucht wird, einen Gang einzulegen, ein Anschlagen an einer Kulissenbegrenzung in Schaltrichtung bewirkt wird. Die Kulisse kann eine separat vorgesehene Kulisse sein, die beispielsweise von einem Kulissenblech und einem in entsprechende Vertiefungen oder Durchbrüche dieses Kulissenblechs eingreifenden Stift gebildet wird, oder von Bauteilen des Getriebeaktors 1 und/oder der inneren Getriebeschaltung gebildet werden.
  • Das Wählen eines Ganges des Getriebes bzw. das entsprechende Bereitstellen einer Stellbewegung mittels des Getriebeaktors 1 erfolgt dann beispielsweise wie folgt:
    Der Elektromotor 10 wird so angetrieben, dass das erste Spindelmutterteil 26 mittels der Gewindespindel 14 in einer zweiten, schematisch durch den Pfeil 70 angedeuteten, Orientierung der Axialrichtung der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24 belastet bzw. bewegt wird. Anzumerken ist, dass – sofern auf die Axialbewegung der Spindelmutterteile 26, 28 Bezug genommen wird – dies anhand der Axialbewegung des ersten Spindelmutterteils 26 erläutert wird, wobei anzumerken ist, dass das zweite Spindelmutterteil 28 jeweils in der entgegengesetzten Orientierung 70 bzw. 72 der entsprechenden Axialrichtung bewegt wird. Bei entsprechender Stellung der Spindelmutter 24 bzw. ihres ersten Spindelmutterteils 26 wandert diese Spindelmutter 24 bzw. ihr erstes Spindelmutterteil 26 dabei zunächst axial und ohne verdreht zu werden. Das Verdrehen der Spindelmutter 24 bzw. ihres ersten Spindelmutterteils 26 wird dabei mittels der (ersten) Verdrehsicherung 62 verhindert, die dabei im Eingriff ist. Nach einer entsprechenden Bewegung der Spindelmutter 24 bzw. ihres ersten Spindelmutterteils 26 gerät die (erste) Verdrehsicherung 62 gegenüber dem Aktorgehäuse außer Eingriff, so dass die Spindelmutter 24 nicht mehr gegen Verdrehung gesichert ist. Anschließend dreht – bei fortgesetzter, hinsichtlich der Drehrichtung unveränderter Antriebsbewegung bzw. – belastung des Elektromotors 10 – die Spindelmutter 24 mit der Gewindespindel 14. Um dies sicherzustellen kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Spindelmutter 24 an einen axialen Anschlag oder dergleichen läuft, der beispielsweise an der Gewindespindel 14 gegeben ist, oder – wie gemäß den Fig. vorgesehen – dass sich das erste Spindelmutterteil 26 und das zweite Spindelmutterteil 28 durch gegenseitiges Anschlagen gegenseitig blockieren, so dass diese Spindelmutterteile 26, 28 bei einem Drehen der Gewindespindel 14 in entsprechender Drehrichtung mit der Gewindespindel 14 mitdrehen. Beim fortgesetztem Drehen der Gewindespindel 14 in unveränderter Drehrichtung, also bei fortgesetzter Bewegung des Elektromotors 10 bei gleichbleibender Drehrichtung von dessen Motorwelle 12, nimmt die Spindelmutter 24 die Einrichtung 60 bzw. den Exzenter 60 bzw. die Exzenterscheibe 60 über die (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung 68 drehend mit. Dabei wird die Exzenterstange entsprechend bewegt. Da die Exzenterstange mit der Schaltwelle 54 entsprechend gekoppelt ist, wird die Schaltwelle 54 dabei axial bewegt. Bei fortgesetzter Drehung der Motorwelle 12 des Elektromotors 10 (bei unveränderter Drehrichtung der Motorwelle 12) ist dies insbesondere dann, wenn die Einrichtung 60 ein Exzenter ist bzw. einen Exzenter aufweist, so, dass die Schaltwelle 54 eine Hin- und Herbewegung in axialer Richtung durchführen kann. Bei dieser Bewegung der Einrichtung 60 bzw. des Exzenters wird das Drehen dieser Einrichtung 60 bzw. des Exzenters bzw. der Scheibe dieser Einrichtung 60 bzw. der Exzenterscheibe nicht durch den einseitig wirkenden Freilauf blockiert; das angesprochene Drehen entspricht also einem Drehen in Freilaufrichtung des Freilaufs.
  • In der erwähnten Drehrichtung wird die Motorwelle 12 des Elektromotors 10 solange angetrieben bis die oder eine dem Zielgang zugeordnete Sperrstellung bzw. der Sperranschlag des Freilaufs in Freilaufrichtung überfahren wurde. Dies kann mittels der Weg- bzw. Positionserfassungseinrichtung überwacht bzw. ermittelt bzw. festgestellt werden. Anschließend wird die Drehrichtung der Motorwelle 12 des Elektromotors 10 umgekehrt. In entsprechender Weise dreht sich dadurch die Drehrichtung der Einrichtung 60 bzw. des Exzenters 60 bzw. der Scheibe dieser Einrichtung 60 bzw. der Exzenterscheibe um, so dass diese – bis zum Erreichen einer Sperrstellung des einseitig wirkenden Freilaufs – in der Sperrrichtung dieses Freilaufs dreht und die Schaltwelle 54 entsprechend axial bewegt bzw. mitgenommen wird. Wenn die bzw. eine Sperrstellung des einseitig wirkenden Freilaufs erreicht ist, ist die Schaltwelle 54 in Wähl- bzw. Axialrichtung in einer Stellung, aus welcher durch eine Bewegung in Schaltrichtung in einen, dem betreffenden Sperranschlag des Freilaufs zugeordneten Gang geschaltet werden kann bzw. eine Stellbewegung zum Schalten in einen Gang erzeugt werden kann. Wie angesprochen können Zwischensperrstellungen bzw. Zwischensperranschläge vorgesehen sein, mittels welchen die Gefahr gemindert wird, dass ungewollt in einen Gang geschaltet wird, der vom Zielgang abweicht. Wenn eine solche Zwischensperrstellung erreicht ist, wird eine Bewegung in Schaltrichtung derart blockiert, dass eine entsprechende Belastung der Schaltwelle 54 nicht dazu führt, dass ein Gang im Getriebe eingelegt wird bzw. eine entsprechende Stellbewegung vom Getriebeaktor 1 geliefert wird.
  • Es kann eine – in den Fig. nicht gezeigte – Halteeinrichtung vorgesehen sein, mittels welcher die Spindelmutter 24 an der Gewindespindel 14, insbesondere drehfest, gehalten wird, wobei die Halteeinrichtung insbesondere innerhalb des zweiten axialen Stellungsbereiches bzw. in der zweiten axialen Stellung der Spindelmutter 24 bzw. des ersten 26 bzw. zweiten Spindelmutterteils 28 wirkt. Diese Halteeinrichtung ist lösbar ausgebildet, bzw. so, dass eine vorbestimmte Mindestkraft bzw. ein vorbestimmtes Mindestdrehmoment aufgebracht werden muss, um die Halteeinrichtung zu lösen. Eine solche Halteeinrichtung dient insbesondere dazu, dass die Gefahr gemindert wird bzw. vermieden wird, dass die Einrichtung 60 bzw. der Exzenter 60 bzw. die Exzenterscheibe 60 ungewollt durch Massenträgheitsmomente bedingt weiterdreht, wenn die Gewindespindel 14 aus der Bewegung angehalten wird, und zwar insbesondere ausgehend von einem Zustand in dem die Gewindespindel 14 dreht und dabei die Spindelmutter 24 sowie die Einrichtung bzw. den Exzenter 60 bzw. die Exzenterscheibe 60 drehend mitnimmt. Die Haltekraft bzw. das Haltemoment der Halteeinrichtung ist daher in zweckmäßiger Ausgestaltung größer als das Moment bzw. die Kräfte, die infolge des Massenträgheitsmoments der Einrichtung 60 bzw. des Exzenters 60 bzw. der Exzenterscheibe 60 (und gegebenenfalls damit entsprechende gekoppelter Teile) der Haltekraft bzw. dem Haltemoment entgegenwirkt bzw. entgegenwirken kann. Die Halteeinrichtung kann beispielsweise nach Art einer federbelasteten Rastierung ausgebildet sein, oder als an der Spindelmutter 24 bzw. an einem ihrer Spindelmutterteile 26, 28 angeordneter Feder-Clip, wie beispielsweise im Wesentlichen bzw. annähernd ringförmiger Feder-Clip, der in eine Umfangsnut der Gewindespindel 14 (lösbar) haltend eingreifen kann, oder auf sonstige Weise.
  • Für das Schalten eines Ganges bzw. für das Erzeugen einer entsprechenden Stellbewegung wird die Motorwelle 12 nach dem Erreichen der angesprochen Sperrstellung des Freilaufs bei gleichbleibender Drehrichtung fortgesetzt angetrieben. Da ein Mitdrehen der Einrichtung 60 bzw. des Exzenters 60 bzw. der Exzenterscheibe 60 mittels des Freilaufs, der wie angesprochen eine einem Gang zugeordnete Anschlag- bzw. Sperrstellung erreicht hat, verhindert wird, wird mittels der (zweiten) Drehmitnahmeeinrichtung 68 ein Mitdrehen der Spindelmutter 24 ebenfalls verhindert. Sofern in vorteilhafter Weise die angesprochene Halteeinrichtung ge geben ist, wird die Haltekraft bzw. das Haltemoment dieser Halteinrichtung überwunden. Das erste Spindelmutterteil 26 wandert dann axial entlang bzw. relativ gegenüber der Gewindespindel 14, und zwar in der der zweiten Orientierung 70 entgegengesetzten (in den Fig. schematisch durch den Pfeil 72 angedeuteten) ersten Orientierung 72 der Axialrichtung der Gewindespindel 14 bzw. der Spindelmutter 24, wobei das zweite Spindelmutterteil 28 in der zweiten Orientierung 70 axial wandert. Bei dieser in der ersten Orientierung 72 gerichteten Axialbewegung des ersten Spindelmutterteils 26 bzw. dieser in der zweiten Orientierung 70 gerichteten Axialbewegung des zweiten Spindelmutterteils 28 kommt die (erste) Verdrehsicherung 62 wieder in Eingriff, so dass die Spindelmutter 24 gegenüber dem Aktorgehäuse verdrehgesichert ist. In vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der axiale Stellungsbereich, in dem die Spindelmutter 24 nicht mittels der (ersten) Verdrehsicherung 62 gegen Verdrehung gegenüber den Aktorgehäuse gesichert ist, sehr gering ist, und insbesondere derart gering ist, dass das erste Spindelmutterteil 26 bei einer Bewegung in der zweiten Orientierung 70 im Wesentlichen unmittelbar, nachdem die (erste) Verdrehsicherung 62 außer Eingriff gerät, gegen einen axialen Anschlag bzw. axial gegen das zweite Spindelmutterteil 28 oder dergleichen stößt bzw. mit der Gewindespindel 14 mitdreht.
  • Die Spindelmutter 24 ist mit der Schaltwelle 54 einerseits so koppelbar, dass während einer Axialbewegung der Spindelmutter 24, die so ist, dass das erste Spindelmutterteil 26 in der ersten Orientierung (vgl. Pfeil 72) bzw. das zweite Spindelmutterteil 28 in der zweiten Orientierung 70 bewegt wird, die Schaltwelle 54 in einer ersten Drehrichtung 76 der Schaltwelle 54 verschwenkt wird, und andererseits so koppelbar, dass während einer Axialbewegung der Spindelmutter 24, die so ist, dass das erste Spindelmutterteil 26 in der ersten Orientierung (vgl. Pfeil 72) bzw. das zweite Spindelmutterteil 28 in der zweiten Orientierung 70 bewegt wird, die Schaltwelle 54 in einer zweiten, der ersten entgegengesetzten Drehrichtung 78 der Schaltwelle 54 verschwenkt wird. Dies kann – muss allerdings nicht – jeweils während der gesamten Bewegung des ersten Spindelmutterteils 26 in der ersten Orientierung 72 bzw. des zweiten Spindelmutterteils 28 in der zweiten Orientierung 70 der Axialrichtung gegeben sein. Durch das jeweilige Verschwenken der Schaltwelle 54 kann – insbesondere mittels des Schaltfingers 56 – ein Gang im Getriebe eingelegt werden bzw. eine Stellbewegung für das Einlegen eines Ganges von dem Getriebeaktor 1 bereitgestellt werden.
  • Im Folgenden soll nun erläutert werden, wie bzw. wodurch das wahlweise Verschwenken der Schaltwelle in der Drehrichtung 76 bzw. in der Drehrichtung 78 ermöglicht wird: Für das Zusammenwirken mit der ersten Zahnstange 46 bzw. der zweiten Zahnstange 48 weist der Getriebeaktor ein schwenkbares außenverzahntes Teil 80 auf.
  • Dieses außenverzahnte Teil 80 ist derart mit der Schaltwelle 54 gekoppelt, dass ein Verschwenken des außenverzahnten Teils ein Verschwenken der Schaltwelle bewirkt. Dies kann beispielsweise so sein, dass das außenverzahnte Teil auf der Schaltwelle sitzt und drehfest mit dieser gekoppelt ist. Es kann aber auch sein, dass eine entsprechende Verzahnung in die Schaltwelle ritzelartig eingebracht ist. In der Gestaltung gemäß den Figuren ist vorgesehen, dass das außenverzahnte Teil ein erstes Zahnradsegment 82 für das Zusammenwirken mit der ersten Zahnstange 46 ausbildet, sowie ein zweites Zahnradsegment 84 für das Zusammenwirken mit der zweiten Zahnstange 48. Das erste Spindelmutterteil 26 weist einen entsprechend einem Kreisbogen um die zentrale Längsachse 18 der Gewindespindel 14 gekrümmten Flansch 30 auf, der endseitig der ersten Zahnstange 46 angeordnet ist. In entsprechender Weise weist das zweite Spindelmutterteil 28 einen entsprechend einem Kreisbogen um die zentrale Achse 18 gekrümmten Flansch 32 auf, der endseitig der zweiten Zahnstange 48 angeordnet ist. In der Spindelmutterstellung bzw. der Stellung des ersten Spindelmutterteils 26 und des zweiten Spindelmutterteils 28, die beim Wählen gegeben ist, sind der Flansch 30 und der Flansch 32 – bezogen auf die zentrale Längsachse 18 – axial im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordnet. Die beiden Flansche 30, 32 haben vorzugsweise im wesentlichen die gleiche Breite und können axial beidseits mit einer Fase versehen sein.
  • Die Zahnradsegmente 82, 84 sind umfangsmäßig so an dem außenverzahnten Teil 80 angeordnet, dass umfangsmäßig zwischen diesen beiden Zahnradsegmenten 82, 84 ein unverzahnter Bereich ist, der im wesentlichen so bemessen ist, dass wahlweise der Flansch 30 oder der Flansch 32 in diesem Bereich zwischen die Zahnradsegmente 82, 84 eingreifen kann, bzw. durch Schwenken der Spindelmutter 24 in diesen Bereich zwischen den Zahnradsegmenten 82, 84 hineingeschwenkt werden kann. Der Abstand der Zahnradsegmente 82, 84 entspricht dabei vorzugsweise im wesentlichen der Breite des Flansches 30 bzw. des Flansches 32 bzw. ist geringfügig größer.
  • Die Flansche 30, 32 können sich über einen Kreisbogen erstrecken, der im wesentlichen dem Kreisbogen entspricht, über den sich die Zähne der zugeordneten Zahnstange 46 bzw. 48 erstrecken und vorzugsweise in etwa 180° ist bzw. geringfügig kleiner ist, wobei sichergestellt ist, dass die axiale Relativbeweglichkeit der Spindelmutterteile 26, 28 nicht nennenswert beeinträchtigt ist. Der Flansch 30 hat bevorzugt ein radiales Außenmaß, das im Wesentlichen dem radialen Außenmaß der Zähne 50 der ersten Zahnstange 46 entspricht, und der Flansch 32 hat bevorzugt ein radiales Außenmaß, das im Wesentlichen dem radialen Außenmaß des Zähne 52 der zweiten Zahnstange 48 entspricht.
  • In der beim Wählen gegebenen Neutralstellung kann die Spindelmutter 24 so verschwenkt werden, dass aus einer Stellung, in welcher der Flansch 30 zwischen die Zahnradsegmente 82, 84 eingreift, die Spindelmutter 24 in eine Stellung verdreht werden kann, in welcher der Flansch 32 zwischen diese Zahnradsegmente 82, 84 eingreift und umgekehrt.
  • Je nach Drehstellung der Spindelmutter 24 in der (axialen) Neutralstellung, die beim Wählen gegeben ist, kommt bei einer anschließenden Axialbewegung der Spindelmutter 24 bzw. ihrer Spindelmutterteile 26, 28 die erste Zahnstange 46 mit dem ersten Zahnradsegment 82 bzw. die zweite Zahnstange 48 mit dem zweiten Zahnradsegment 84 in Eingriff, so dass die Schaltwelle 54 in der ersten Drehrichtung 76 bzw. der zweiten Drehrichtung 78 verdreht wird.
  • Dieses Verdrehen erfolgt so, dass mittels der nicht gezeigten inneren Getriebeschaltung bzw. einer entsprechend einem Zielgang zugeordneten Schaltschiene ein Gang im Getriebe eingelegt werden kann. Die dazu erforderliche Drehrichtung 76 bzw. 78 der Schaltwelle 54 kann also durch die Schwenkstellung der Spindelmutter 24 festgelegt werden.
  • Die Schwenkstellung der Spindelmutter wird beim Wählen in Anpassung des Zielgangs festgelegt. Dies erfolgt insbesondere so, dass dann, wenn ein einem Gang des Getriebes zugeordneter Sperranschlag des Freilaufs erreicht ist, die Spindelmutter 24 die Drehstellung hat, die bei einer anschließenden Axialbewegung erforderlich ist, um die Schaltwelle 24 dabei in der entsprechenden Schwenkrichtung 76 bzw. 78 zu verschwenken.
  • Während in 1 die Neutralstellung gezeigt ist, in der ein Wählen möglich ist, ist in 2 ein Getriebeaktor 1 aus 1 in einer Stellung gezeigt, in welcher die Schaltwelle 54 bzw. der Schaltfinger 56 gegenüber der Neutralstellung verschwenkt ist. Hier hat die erste Zahnstange 46 durch Eingriff in das erste Zahnradsegment 82 sowie eine entsprechende Axialbewegung des ersten Spindelmutterteils 26 ein Verschwenken der Schaltwelle 54 in der ersten Drehrichtung 76 bewirkt. Wie gut anhand des Vergleichs der 1 und 2 zu erkennen ist, hat sich das erste Spindelmutterteil 26 dabei in der ersten Orientierung 72 der Axialrichtung bewegt und das zweite Spindelmutterteil 28 in der zweiten Orientierung 70 der Axialrichtung bewegt.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt also insbesondere eine Gestaltung mit einer zwei (gegenläufige) Gewinde aufweisenden Gewindespindel und mit einer geteilten Mutter, wobei diese Gestaltung so gestaltet ist, dass dann, wenn die Gewindespindel gedreht wird, eine Mutterhälfte in der einen Richtung und die andere Mutterhälfte in der entgegengesetzten Richtung wandert bzw. wandern kann. Durch die Kombination mit einer Zahnstange bzw. mit Zahnstangen, die entweder an der Mutter oder separat von der Mutter sind, kann die Drehrichtung des Schaltfingers gesteuert werden.
  • Das in 3 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in dem 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen dadurch, dass der Elektromotor 10 nicht – wie bei den 1 und 2 – mit der Gewindespindel in-line ist, sondern seitlich der Gewindespindel angeordnet ist.
  • Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, lässt der Getriebeaktor 1 kostengünstig fertigen.
  • 1
    (1-Motor-)Getriebeaktor
    10
    Elektromotor
    12
    Motor(ausgangs)welle von 10
    14
    Gewindespindel
    16
    zentrale Längsachse von 12
    18
    zentrale Längsachse von 14
    20
    erstes, als Rechtsgewinde ausgebildetes Gewinde
    22
    zweites, als Linksgewinde ausgebildetes Gewinde
    24
    Spindelmutter
    26
    erstes Spindelmutterteil
    28
    zweites Spindelmutterteil
    30
    Flansch an 26
    32
    Flansch an 28
    34
    Abstützfläche an 28
    36
    Abstützfläche an 28
    38
    halb-hohlzylindrischer Abschnitt von 26
    40
    halb-hohlzylindrischen Abschnitt von 28
    42
    erste Hülse von 26
    44
    zweite Hülse von 28
    46
    erste Zahnstange an 26
    48
    zweite Zahnstange an 28
    50
    Zahn von 46
    52
    Zahn von 48
    54
    Schaltwelle
    56
    Schaltfinger an 54
    58
    Nebenbetätigungselement an 54
    60
    Einrichtung; Exzenter
    62
    erste Verdrehsicherung zwischen 24 und Aktorgehäuse
    66
    Keilverzahnung an 28 bzw. 44
    68
    (zweite) Drehmitnahmeeinrichtung zur drehfesten Kopplung von 24 und 60
    70
    zweite Orientierung der Axialrichtung
    72
    erste Orientierung der Axialrichtung
    74
    Keilverzahnung an 26 bzw. 42
    76
    erste Drehrichtung von 54
    78
    zweite Drehrichtung von 54
    80
    schwenkbares, außenverzahntes Teil
    82
    erstes Zahnradsegment
    84
    zweites Zahnradsegment
    86
    Absatz an 28

Claims (15)

  1. Getriebeaktor für eine Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung wobei der Getriebeaktor aufweist: – genau einen Motor (10), insbesondere Elektromotor, – eine drehbewegliche, mittels des Motors (10) antreibbare Gewindespindel (14), – zumindest eine mittels der Gewindespindel (14) antreibbare Spindelmutter (24), und – eine für das Schalten drehbeweglich und für das Wählen axialbeweglich gelagerte Schaltwelle (54); dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (14) ein als Rechtsgewinde ausgebildetes Gewinde (20) und ein als Linksgewinde ausgebildetes Gewinde (22) aufweist, und dass die Spindelmutter (24) ein erstes Spindelmutterteil (26) aufweist, das mit einem für den Eingriff in das Rechtsgewinde (20) der Gewindespindel (14) ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Rechtsgewinde (20) der Gewindespindel (14) eingreift, sowie ein relativbeweglich zu diesem ersten Spindelmutterteil (26) angeordnetes zweites Spindelmutterteil (28), das mit einem für den Eingriff in das Linksgewinde (22) der Gewindespindel (14) ausgebildeten Gewinde versehen ist und mit diesem Gewinde in dieses Linksgewinde (22) der Gewindespindel (14) eingreift.
  2. Getriebeaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Spindelmutterteil (26), insbesondere im Wesentlichen nur, in Axialrichtung der Gewindespindel (14) bzw. der Spindelmutter (24) relativbeweglich gegenüber dem zweiten Spindelmutterteil (28) ist.
  3. Getriebeaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das erste Spindelmutterteil (26) verdrehgesichert gegenüber dem zweiten Spindelmutterteil (28) ist, und zwar insbesondere bezüglich einer Drehung um die zentrale Längsachse (18) der Gewindespindel (14) bzw. der Spindelmutter (24).
  4. Getriebeaktor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Spindelmutterteil (26) gegenüber dem zweiten Spindelmutterteil (28) dadurch verdrehgesichert ist, dass diese Spindelmutterteile (26, 28) sich gegenseitig in der sich um die zentrale Längsachse (18) der Gewindespindel (14) erstreckenden Umfangsrichtung – insbesondere in beiden Orientierungen dieser Umfangsrichtung – gegenseitig abstützen und in gegenläufige Gewinde (20 bzw. 22) der Gewindespindel (14), nämlich Rechtsgewinde (20) bzw. Linksgewinde (22) eingreifen.
  5. Getriebeaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebeaktor (1) eine erste Zahnstange (46) sowie eine zweite Zahnstange (48) aufweist.
  6. Getriebeaktor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zahnstange (46) fest an dem ersten Spindelmutterteil (26) angeordnet ist oder von diesem ausgebildet wird, und dass die zweite Zahnstange (48) fest an dem zweiten Spindelmutterteil (28) angeordnet ist oder von diesem ausgebildet wird.
  7. Getriebeaktor nach einem der Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (50) der ersten Zahnstange (46) und/oder die Zähne (52) der zweiten Zahnstange (48) in Axialrichtung der Gewindespindel (14) bzw. der Spindelmutter (24) gesehen axial voneinander beabstandet sind und sich in der um diese Axialrichtung erstreckenden Umfangsrichtung kreisbogenförmig erstrecken.
  8. Getriebeaktor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (50) der ersten Zahnstange (46) und/oder die Zähne (52) der zweiten Zahnstange (48) sich in der sich um die zentrale Längsachse (18) der Gewindespindel (14) bzw. der Spindelmutter (24) erstreckenden Umfangsrichtung kreisbogenförmig über einen Winkelbereich erstrecken, der jeweils kleiner oder gleich 180° ist.
  9. Getriebeaktor nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (50) der ersten Zahnstange (46) in der sich um die zentrale Längsachse (18) der Gewindespindel (14) bzw. der Spindelmutter (24) erstreckenden Umfangsrichtung versetzt zu den Zähnen (52) der zweiten Zahnstange (48) angeordnet sind.
  10. Getriebeaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebeaktor (1) ein schwenkbares, außenverzahntes Teil (80) aufweist, das mit der Schaltwelle (54) derart gekoppelt ist, dass ein Verschwenken des außenverzahnten Teils (80) ein Verschwenken der Schaltwelle (54) bewirkt.
  11. Getriebeaktor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Drehstellung der Spindelmutter (24) die erste Zahnstange (46) mit einer Verzahnung, insbesondere erstes Zahnradsegment (82), des außenverzahnten Teils (80) in Eingriff verbringbar ist oder in Eingriff steht, und dass in Abhängigkeit der Drehstellung der Spindelmutter (24) die zweite Zahnstange (48) mit einer Verzahnung, insbesondere zweites Zahnradsegment (84), des außenverzahnten Teils (80) in Eingriff verbringbar ist oder in Eingriff steht.
  12. Getriebeaktor nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zahnstange (46) und die zweite Zahnstange (48) jeweils relativbeweglich gegenüber dem ersten (26) und dem zweiten Spindelmutterteil (28) angeordnet sind, wobei eine Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher wahlweise die erste Zahnstange (46) mit der Spindelmutter (24) bzw. dem ersten Spindelmutterteil (26) derart koppelbar ist, dass bei einer Axialbewegung der Spindelmutter (24) bzw. des ersten Spindelmutterteils (26) für das Verschwenken der Schaltwelle (54) zum Einlegen eines Ganges die erste Zahnstange (46) im Kraftfluss zwischen der Spindelmutter (24) bzw. dem ersten Spindelmutterteil (26) und der Schaltwelle (54) ist, bzw. die zweite Zahnstange (48) mit der Spindelmutter (24) bzw. dem zweiten Spindelmutterteil (28) derart koppelbar ist, dass bei einer Axialbewegung der Spindelmutter (24) bzw. des zweiten Spindelmutterteils (28) für das Verschwenken der Schaltwelle (54) zum Einlegen eines Ganges die zweite Zahnstange (48) im Kraftfluss zwischen der Spindelmutter (24) bzw. dem zweiten Spindelmutterteil (28) und der Schaltwelle (54) ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die erste Zahnstange (46) und die zweite Zahnstange (48) jeweils axialbeweglich angeordnet sind.
  13. Getriebeaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine (erste) Verdrehsicherung (62) vorgesehen ist, mittels welcher die Spindelmutter (24) in einem ersten axialen Stellungsbereich dieser Spindelmutter (24) bzw. des ersten (26) bzw. zweiten Spindelmutterteils (28) gegenüber einem Aktorgehäuse gegen Verdrehung gesichert ist, wobei die Spindelmutter (24) bzw. das erste (26) bzw. zweite Spindelmutterteil (28) in diesem ersten axialen Stellungsbereich axialbeweglich ist, und dass die Spindelmutter (24) in einer zweiten axialen Stellung, die außerhalb des ersten axialen Stellungsbereichs gelegen ist, oder einem zweiten axialen Stellungsbereich, der außerhalb des ersten axialen Stellungsbereichs gelegen ist, bei einer Drehung der Gewindespindel (14) in einer ersten der beiden Drehrichtungen mit dieser Gewindespindel (14) mitdreht, ohne dabei gegenüber der Gewindespindel (14) axial zu wandern.
  14. Getriebeaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbeweglich gegenüber der Gewindespindel (14) angeordnete Einrichtung (60), insbesondere Exzenter (60), vorgesehen ist, die mit der Gewindespindel (14), insbesondere zumindest im Hinblick auf eine Drehrichtung der Gewindespindel (14), drehfest koppelbar ist, wobei diese Einrichtung (60) derart mit der Schaltwelle (54) gekoppelt ist, dass ein Verdrehen oder Verschwenken dieser Einrichtung (60) für das Wählen eine Axialbewegung der Schaltwelle (54) bewirkt.
  15. Kraftfahrzeug-Getriebeeinrichtung mit mehreren Radsätzen zur Bildung von Gängen und mit einer inneren Getriebeschaltung für das Einlegen und Auslegen von Gängen sowie mit einem Getriebeaktor (1) für das Betätigen der inneren Getriebeschaltung für das Einlegen und Auslegen von Gängen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Getriebeaktor (1) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche ausgebildet ist.
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