DE10062633A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen StrukturenInfo
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Abstract
Beim Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen, verwendet man bisher sehr großbauende Aufheizeinrichtungen, um eine gleichmäßige Temperatur zu erreichen. Um eine effizientere, kleinerbauende Anordnung zu erreichen, wird vorgeschlagen, das geförderte Material einer Strahlung einer stationären Strahlungsenergiequelle zur Aufnahme von Energie und zusätzlich einer ungleichmäßigen, auf die Inhomogenitäten gerichteten Strahlungen einer bewegten Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Energie durch die Inhomogenitäten auszusetzen. Auf diese Weise wird eine kleinbauende Anordnung erreicht, die hohe Produktionsgeschwindigkeiten erzielen kann.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufheizen von konti
nuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder derglei
chen Strukturen, die in Abständen voneinander Ansammlungen
erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vor
richtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 9.
Beim Aufheizen von kontinuierlich gefördertem Material kommt
es oft darauf an, eine in Förderrichtung des Materials gese
hen konstante Temperatur oder einen in anderer Art vorbe
stimmten Temperaturverlauf zu erzielen. Dann, wenn das Mate
rial in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse
oder dergleichen Inhomogenitäten aufweist, wie dies bei
spielsweise bei gitterförmigem Material der Fall ist, muß die
Aufheizung über eine lange Strecke (in Förderrichtung des Ma
terials) gesehen, damit eine gleichmäßige Temperaturvertei
lung erzielt wird. Dies erfordert insbesondere bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten
bzw. Fördergeschwindigkeiten lang
bauende Produktionseinrichtungen. Der Aufwand hierfür ist
groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend auf
zuzeigen, daß in einfacher Weise eine gewünschte Temperatur
verteilung bei hohen Fördergeschwindigkeiten erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig durch die Merkmale des An
spruchs 1 und vorrichtungsmäßig durch die Merkmale des An
spruchs 9 gelöst.
Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Aufhei
zen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material
oder dergleichen Strukturen, die in Abständen voneinander An
sammlungen erhöhter Maße oder dergleichen Inhomogenitäten
aufweisen, durch einen Verfahrensschritt, in welchem das ge
förderte Material einer Strahlung einer stationären Strah
lungsenergiequelle zur Aufnahme von Energie ausgesetzt wird
und einen Verfahrensschritt gelöst, in welchem die Inhomoge
nitäten des geförderten Materials einer ungleichmäßigen, auf
die Inhomogenitäten gerichteten Strahlung einer bewegten
Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Energie
durch die Inhomogenitäten ausgesetzt werden.
Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß einer
seits ein Energieeintrag durch eine stationäre Strahlungs
quelle, andererseits aber zum Ausgleich der Inhomogenitäten
ein Energieeintrag durch eine bewegte Strahlungsquelle er
zielt wird, die in einer, den Inhomogenitäten angepaßten Art
und Weise ausgebildet und bewegt sein kann.
Vorzugsweise werden die Inhomogenitäten abgetastet und die
bewegte Strahlungsquelle einem Ergebnis des Abtastens ent
sprechend in Ihrer Bewegung gesteuert. Dadurch kann auch bei
Störungen in der von der Produktionsanlage her vorgegebenen
Fördergeschwindigkeit ein korrektes Resultat der Erwärmung
erzielt werden.
Besonders dann, wenn die Strahlung der bewegten Strahlungs
quelle aus einer anderen Richtung auf die Strukturen gerich
tet ist, als die Strahlung der stationären Strahlungsquelle,
kann in besonders vorteilhafter Weise eine verstärkte Aufhei
zung der Inhomogenitäten erfolgen.
Eine besonders effektive Aufheizung ergibt sich dann, wenn
die Strahlung wesentliche Strahlungsanteile in einem Wellen
längenbereich von 0,8 bis 1.5 µm aufweist. Bei dieser Wellen
länge können sehr hohe Energiedichten erzeugt und aufgrund
oftmals stark ausgeprägter Absorptionseigenschaften verschie
denster Materialien auch in das Material eingetragen werden.
Vorzugsweise weist die auf die Strukturen auftreffende Strah
lung der bewegten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich hö
here Leistungsdichte auf, als die Strahlung der stationären
Strahlungsenergiequelle. Dadurch kann die bewegte Strahlungs
energiequelle kleiner ausgebildet werden als die stationäre
Strahlungsenergiequelle, was die zum Bewegen notwendige Lei
stung verringert.
Vorzugsweise weist die auf die Strukturen auftreffende Strah
lung der stationären Strahlungsenergiequelle eine Leistungs
dichte von 200 bis 1.000, besonders vorzugsweise von 400 bis
600 kW/m2 auf. Bei derartigen Leistungen ist eine hohe Produk
tionsgeschwindigkeit möglich.
Die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der bewegten
Strahlungsenergiequelle weist vorzugsweise eine Leistungs
dichte von 0,5 bis 5 MW/m2, vorzugsweise von 1-3 MW/m2 und
ganz bevorzugterweise von 2 MW/m2 auf. Derartig hohe Lei
stungsdichten sind insbesondere bei den oben genannten Wel
lenlängen erzielbar und führen zu sehr hohen Produktionsge
schwindigkeiten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die
Temperatur der Strukturen abgetastet. Die Strahlungsenergie
quellen und/oder die Fördergeschwindigkeit werden entspre
chend dem Abtastergebnis zur Einstellung einer vorgegebenen
Solltemperatur geregelt. Dadurch werden Störungen sowohl im
Material als auch in der Fördergeschwindigkeit sowie beim
Aufheizen ausgeglichen.
Die oben angegebene Aufgabe wird insbesondere durch eine Vor
richtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, git
terförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Ab
ständen voneinander Ansammlungen erhöhter Massen oder der
gleichen Inhomogenitäten aufweist, dadurch gelöst, daß eine
Fördereinrichtung zum kontinuierlichen Fördern der Strukturen
vorgesehen ist, eine zur Fördereinrichtung stationäre Strah
lungsenergiequelle, welche Strahlung innerhalb eines defi
nierten Bereichs an die den Bereich durchlaufenden Strukturen
abgibt und eine bewegte Strahlungsenergiequelle vorgesehen
sind, welche Strahlung an die Inhomogenitäten unter Mitbewe
gung der von der Strahlungsenergiequelle abgegebenen Strah
lung mit den Inhomogenitäten beim Fördern der Strukturen ab
gibt. Der wesentliche Punkt liegt also an der Kombination ei
ner bewegten und einer stationären Strahlungsenergiequelle.
Vorzugsweise sind Abtasteinrichtungen zum Abtasten der Inho
mogenitäten und zum Erzeugen eines Abtastsignals sowie eine
Steuereinrichtung zum Steuern der bewegten Strahlungsquelle
in Übereinstimmung mit dem Abtastsignal vorgesehen, so daß
Störungen einfach kompensierbar sind.
Die Strahlungsenergiequelle ist vorzugsweise derart ausgebil
det, daß wesentliche Strahlungsanteile der Strahlung in einem
Wellenlängenbereich von 0,8 bis 1,5 µm erzeugt werden. Da
durch ist eine hohe Leistung erzeugbar. Die Strahlungsener
giequellen umfassen hierbei vorzugsweise Halogenstrahler, die
bei einer erhöhten Spannung und/oder Betriebstemperatur (ge
messen an herkömmlichen Halogenstrahlern) betrieben werden.
Die Strahlungsenergiequellen sind vorzugsweise derart ausge
bildet, daß die auf die Strukturen auftreffende Strahlung in
der bewegten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich höhere
Leistungsdichte aufweist als die Strahlung der stationären
Strahlungsenergiequelle. Dadurch kann ein hinreichend hoher
Energieeintrag in die Inhomogenitäten sichergestellt werden.
Es sind vorzugsweise Temperaturabtasteinrichtungen vorgese
hen, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, daß die
Temperatur der Strukturen abgetastet wird, wobei Steuerein
richtungen vorgesehen sind, um die Strahlungsquellen und/oder
die Fördereinrichtungen derart einzustellen, daß die Tempera
tur der Strukturen vorgegebene Solltemperaturen erreicht.
Durch diese Maßnahmen wird eine verbesserte Gleichmäßigkeit
auch bei einfließenden Störungen erzielt.
Die Strahler sind vorzugsweise mit ihrer Längserstreckung in
Förderrichtung laufend angeordnet. Auf diese Weise sind be
liebig breite Materialbahnen bearbeitbar.
Wenn die Strukturen über die Materialbahnbreite hinweg inho
mogen vorliegen, so wird bevorzugt, die Strahler zur Erzeugung
eines, den Strukturen angepaßten Leistungsprofiles aus
zubilden. Dadurch wird eine erhöhte Effizienz erreicht.
Vorzugsweise ist die bewegliche Strahlungsenergiequelle der
art ausgebildet, daß in Förderrichtung im wesentlichen eine
Bewegung der Strahlungsenergiequelle mit Fördergeschwindig
keit und entgegen der Förderrichtung eine wesentlich erhöhte
Fördergeschwindigkeit vorliegt. Auf diese Weise wird sicher
gestellt, daß der Energieeintrag hauptsächlich in die Inhomo
genitäten erfolgt, wobei die Strahlungsenergiequelle während
des gesamten Prozesses in ihrer Leistung nicht verändert wer
den muß.
Besonders bevorzugt ist eine Verwendung des oben bezeichneten
Verfahrens bzw. der oben bezeichneten Vorrichtung zum Pulver
beschichten der Strukturen geeignet, wobei ein Verfahrens
schritt (bzw. eine Vorrichtung) vorgesehen ist, in welchem
Pulver aus thermisch erweichbarem und/oder thermisch vernetz
barem Material auf die Strukturen aufgebracht wird. Derartig
inhomogene Strukturen waren bisher nur mit großen Schwierig
keiten, wenn überhaupt durch Pulver beschichtbar. Vorzugs
weise wird dabei das Pulver in einem ersten Schritt vorge
liert, wonach weiteres Pulver in einem (oder mehreren) weite
ren Schritt aufgebracht und schließlich das gesamte aufge
brachte Pulver in einem letzten Schritt endgültig vernetzt
wird. Dadurch können dickere Schichten mit hoher Qualität er
zeugt werden. Besonders gut eignet sich dieses Verfahren zur
Herstellung von Drahtgitterzäunen und zwar insbesondere von
solchen, bei welchen in Förderrichtung verlaufende Drähte
oder Stäbe mit quer zur Förderrichtung verlaufenden Drähten
oder Stäben verbunden werden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Un
teransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
das anhand der beiliegenden Abbildung nä
her erläutert wird.
Mit der Bezugsziffer 10 ist eine Fördereinrichtung bezeich
net, welche das zu erwärmende Material 9, hier ein Gitter be
fördert, das neben längs zur Förderrichtung (siehe Doppel
pfeil) verlaufenden Drähten quer hierzu verlaufende Stäbe 8,
welche Inhomogenitäten des Materials bilden, aufweist.
Es ist eine stationäre Strahlungsenergiequelle 20 vorgesehen,
die eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten Pri
märstrahlern 21 aufweist, die als Halogen-Strahlerstäbe aus
gebildet sind, welche in Längsrichtung (in Förderrichtung)
verlaufen und die mit Reflektoren 22 zur Bildung eines defi
nierten Bereichs B ausgerüstet sind, innerhalb dessen die
Strahlung auf das Material 9 auftrifft. Die Strahlung im Be
reich B ist so gerichtet, daß ein optimaler Energieeintrag
sichergestellt wird, was im gezeigten Beispiel einer inhomo
genen Strahlungsverteilung entsprechen kann.
Es ist weiterhin eine bewegbare Strahlungsenergiequelle 30
vorgesehen, die wieder einen Primärstrahler 33 und einen dazu
gehörigen Reflektor 34 umfaßt, wobei die bewegbare Strah
lungsenergiequelle 30 an einer Bewegungseinrichtung 31, 32
befestigt ist. Im hier gezeigten Fall ist das von der beweg
baren Strahlungsenergiequelle 30 erzeugte Strahlungsfeld den
Inhomogenitäten, also den Querstäben 8 angepaßt, so daß diese
vollständig erfaßt werden. Hierzu ist es auch möglich (in der
Zeichnung nicht gezeigt), die Richtung, in welcher die beweg
bare Strahlungsquelle 30 die Strahlung aussendet, derart ge
neigt zur Förderrichtung einzustellen, daß eine optimale Er
wärmung der Inhomogenität stattfindet.
Zum Erfassen der Inhomogenitäten 8 (in diesem Fall der Quer
stäbe) ist eine Abtasteinrichtung 35 vorgesehen, die mit ei
ner Steuereinrichtung 40 zur Übermittlung von Abtastsignalen
verbunden ist. Weiterhin ist eine Temperaturabtasteinrichtung
36 vorgesehen, welche die Temperatur (bzw. die Temperaturver
teilung) des zu bearbeitenden Materials 9 (einschließlich der
Inhomogenitäten 8) mißt und deren Ausgangssignal wiederum der
Steuereinrichtung 40 zugeführt wird. Die Steuereinrichtung 40
ist derart ausgebildet, daß die Bewegungseinrichtung 32 sowie
die stationäre Heizung 20 und/oder die Bewegungseinrichtungen
31, 32 der bewegbaren Strahlungsenergiequelle 30 gesteuert
werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Strah
lungsenergie der bewegbaren Strahlungsenergiequelle 30 durch
die Steuerung 30 einstellen zu lassen, sowie die Förderge
schwindigkeit der Fördereinrichtung 10. Die Steuerung erfolgt
hierbei derart, daß eine optimale Temperaturverteilung, im
vorliegenden Fall eine gleichmäßige Temperatur der in Förder
richtung verlaufenden Stäbe bzw. Drähte und der quer hierzu
verlaufenden Inhomogenitäten 8 sichergestellt wird, so daß
beispielsweise in geeigneter Weise eine Pulverbeschichtung
stattfinden kann.
B definierter Bereich
8
Inhomogenität
9
Material/Struktur
10
Fördereinrichtung
20
stationäre Strahlungsenergiequelle
21
Primärstrahler
22
Reflektor
30
bewegte Strahlungsenergiequelle
31
Bewegungseinrichtung
32
Bewegungseinrichtung
33
Primärstrahler
34
Reflektor
35
Inhomogenitäten-Abtasteinrichtung
36
Temperaturabtasteinrichtung
40
Steuereinrichtung
Claims (25)
1. Verfahren zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem,
gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die
in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse
oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen,
gekennzeichnet durch
einen Verfahrensschritt, in welchem das geförderte Mate
rial einer Strahlung einer stationären Strahlungsener
giequelle zur Aufnahme von Energie ausgesetzt wird und
einen Verfahrensschritt, in welchem die Inhomogenitäten
des geförderten Materials einer ungleichmäßigen, auf die
Inhomogenitäten gerichteten Strahlung einer bewegten
Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Ener
gie durch die Inhomogenitäten ausgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Inhomogenitäten abgetastet und die bewegte Strah
lungsenergiequelle einem Ergebnis des Abtastens entspre
chend in ihrer Bewegung gesteuert wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlung der bewegten Strahlungsenergiequelle aus
einer anderen Richtung auf die Strukturen gerichtet ist,
als die Strahlung der stationären Strahlungsenergie
quelle.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlung wesentliche Strahlungsanteile in einem
Wellenlängenbereich von 0,8-1,5 µm aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der beweg
ten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich höhere Lei
stungsdichte aufweist, als die Strahlung der stationären
Strahlungsenergiequelle.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der sta
tionären Strahlungsenergiequelle eine Leistungsdichte
von 200-1.000, vorzugsweise von 400-600 kW/m2 aufweist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der beweg
ten Strahlungsenergiequelle eine Leistungsdichte von
0,5-5 MW/m2, vorzugsweise von 1-3 MW/m2, vorzugsweise
von 2 MW/m 2 aufweist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins
besondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Temperatur der Strukturen abgetastet und die Strah
lungsenergiequellen und/oder die Fördergeschwindigkeit
zur Einstellung einer vorgegebenen Solltemperatur gere
gelt werden.
9. Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich geförder
tem, gitterförmigem Material oder dergleichen Struktu
ren, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter
Massen oder dergleichen Inhomogenitäten (8) aufweisen,
gekennzeichnet durch
eine Fördereinrichtung (10) zum kontinuierlichen För dern der Strukturen;
eine zur Fördereinrichtung (10) stationäre Strah lungsenergiequelle (20), welche Strahlung innerhalb eines definierten Bereichs (B) an die den Bereich durchlaufenden Strukturen abgibt;
eine bewegte Strahlungsenergiequelle (30), welche Strahlung an die Inhomogenitäten (8) unter Mitbewe gung der von der Strahlungsenergiequelle (30) abgege benen Strahlung mit den Inhomogenitäten (8) beim För dern der Strukturen (9) abgibt.
eine Fördereinrichtung (10) zum kontinuierlichen För dern der Strukturen;
eine zur Fördereinrichtung (10) stationäre Strah lungsenergiequelle (20), welche Strahlung innerhalb eines definierten Bereichs (B) an die den Bereich durchlaufenden Strukturen abgibt;
eine bewegte Strahlungsenergiequelle (30), welche Strahlung an die Inhomogenitäten (8) unter Mitbewe gung der von der Strahlungsenergiequelle (30) abgege benen Strahlung mit den Inhomogenitäten (8) beim För dern der Strukturen (9) abgibt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
eine Abtasteinrichtung (35) zum Abtasten der Inhomogeni
täten (8) und zum Erzeugen eines Abtastsignals und eine
Steuereinrichtung (40) zum Steuern der bewegten Strah
lungsenergiequelle (30) in Übereinstimmung mit dem Ab
tastsignal.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, insbe
sondere nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlungsenergiequellen (20, 30) derart ausgebildet
sind, daß wesentliche Strahlungsanteile der Strahlung in
einem Wellenlängenbereich von 0,8-1,5 µm erzeugt werden.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-11, insbesondere
nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlungsenergiequellen (20, 30) Halogenstrahler
(21) umfassen, die bei einer erhöhten Spannung und/oder
Betriebstemperatur betrieben werden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-12, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlungsenergiequellen (20, 30) derart ausgebildet
sind, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftreffende
Strahlung der bewegten Strahlungsenergiequelle (30) eine
wesentlich höhere Leistungsdichte aufweist als die
Strahlung der stationären Strahlungsenergiequelle (20).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-13, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die stationäre Strahlungsenergiequelle (20) derart aus
gebildet ist, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftref
fende Strahlung eine Leistungsdichte von 200-1.000 kW/m2,
vorzugsweise von 400-600 kW/m2 aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-14, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegte Strahlungsenergiequelle (30) derart ausge
bildet ist, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftref
fende Strahlung eine Leistungsdichte von 0,5-5 MW/m2,
vorzugsweise von 1-3 MW/m2, vorzugsweise von 2 MW/m2
aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-15, insbesondere
nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
Temperaturabtasteinrichtungen (36), welche derart ange
ordnet und ausgebildet sind, daß die Temperatur der
Strukturen (8, 9) abgetastet wird, wobei Steuereinrich
tungen (40) vorgesehen sind, um die Strahlungsenergie
quellen (20, 30) und/oder die Fördereinrichtung (10)
derart einzustellen, daß die Temperatur der Strukturen
vorgegebene Solltemperaturen erreichen.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-16, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die stationäre Strahlungsenergiequelle (20) eine Viel
zahl von linienförmigen Strahlern (21) mit Reflektoren
(22) umfaßt, die zur Bildung eines stationären Strah
lungsfeldes im wesentlichen parallel aneinandergereiht
sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-17, insbesondere
nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahler (21) mit ihrer Längserstreckung in Förder
richtung laufend angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-18, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahler (21) zur Erzeugung eines, den Strukturen
angepaßten Leistungsdichteprofils angepaßt sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-19, insbesondere
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegliche Strahlungsenergiequelle (30) einen in
Förderrichtung mit Fördergeschwindigkeit und entgegen
der Förderrichtung mit vorzugsweise erhöhter Geschwin
digkeit mit bewegbarem Bewegungseinsatz (31, 32) zum
Mitbewegen zu den durchlaufenden Inhomogenitäten auf
weist.
21. Verwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-8
zum Pulverbeschichten der Strukturen, umfassend einen
Verfahrensschritt, in welchem Pulver aus thermisch er
weichbarem und/oder thermisch vernetzbarem Material auf
die Strukturen aufgebracht wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Strukturen in ei
nem Vorerwärmungsschritt aufgewärmt werden, bevor das
Pulver aufgebracht wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 oder 22, insbeson
dere nach Anspruch 21, wobei das Pulver in einem ersten
Schritt vorgeliert, weiteres Pulver in mindestens einem
weiteren Schritt aufgebracht und das gesamte aufge
brachte Pulver in einem letzten Schritt endgültig ver
netzt wird.
24. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-
20 zum Pulverbeschichten der Strukturen, umfassend eine
Pulveraufbringungsvorrichtung zum Aufbringen eines Pul
vers aus thermisch erweichbarem und/oder thermisch ver
netzbarem Material.
25. Verwendung nach einem der Ansprüche 21-25 zur Herstel
lung von Drahtgitterzäunen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000162633 DE10062633C2 (de) | 2000-12-15 | 2000-12-15 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2000162633 DE10062633C2 (de) | 2000-12-15 | 2000-12-15 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10062633A1 true DE10062633A1 (de) | 2002-07-04 |
| DE10062633C2 DE10062633C2 (de) | 2002-12-05 |
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ID=7667336
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|---|---|---|---|
| DE2000162633 Expired - Fee Related DE10062633C2 (de) | 2000-12-15 | 2000-12-15 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE2556090A1 (de) * | 1975-04-14 | 1976-10-28 | Coors Container Co | Rotationseinrichtung fuer behaelter in einer vorrichtung zur haertung von farben und ueberzuegen auf behaeltern |
| DE2926349A1 (de) * | 1979-06-29 | 1981-01-29 | Sp K Bjuro Avtomatizirovannych | Einrichtung zur thermischen behandlung von erzeugnissen |
| DE2541112C3 (de) * | 1974-09-16 | 1984-10-11 | Philip Morris Inc., New York, N.Y. | Abgeschirmte Fördervorrichtung zum Fördern von Material durch ein Gehäuse, in welchem das Material der Einwirkung einer im Gehäuse befindlichen Mikrowellenenergiequelle ausgesetzt wird |
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2000
- 2000-12-15 DE DE2000162633 patent/DE10062633C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE2541112C3 (de) * | 1974-09-16 | 1984-10-11 | Philip Morris Inc., New York, N.Y. | Abgeschirmte Fördervorrichtung zum Fördern von Material durch ein Gehäuse, in welchem das Material der Einwirkung einer im Gehäuse befindlichen Mikrowellenenergiequelle ausgesetzt wird |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z: Metalloberfläche 41(1987)1, S. 9-11 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10062633C2 (de) | 2002-12-05 |
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