DE10062633A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen

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Abstract

Beim Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen, verwendet man bisher sehr großbauende Aufheizeinrichtungen, um eine gleichmäßige Temperatur zu erreichen. Um eine effizientere, kleinerbauende Anordnung zu erreichen, wird vorgeschlagen, das geförderte Material einer Strahlung einer stationären Strahlungsenergiequelle zur Aufnahme von Energie und zusätzlich einer ungleichmäßigen, auf die Inhomogenitäten gerichteten Strahlungen einer bewegten Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Energie durch die Inhomogenitäten auszusetzen. Auf diese Weise wird eine kleinbauende Anordnung erreicht, die hohe Produktionsgeschwindigkeiten erzielen kann.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufheizen von konti­ nuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder derglei­ chen Strukturen, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vor­ richtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 9.
Beim Aufheizen von kontinuierlich gefördertem Material kommt es oft darauf an, eine in Förderrichtung des Materials gese­ hen konstante Temperatur oder einen in anderer Art vorbe­ stimmten Temperaturverlauf zu erzielen. Dann, wenn das Mate­ rial in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweist, wie dies bei­ spielsweise bei gitterförmigem Material der Fall ist, muß die Aufheizung über eine lange Strecke (in Förderrichtung des Ma­ terials) gesehen, damit eine gleichmäßige Temperaturvertei­ lung erzielt wird. Dies erfordert insbesondere bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten bzw. Fördergeschwindigkeiten lang­ bauende Produktionseinrichtungen. Der Aufwand hierfür ist groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend auf­ zuzeigen, daß in einfacher Weise eine gewünschte Temperatur­ verteilung bei hohen Fördergeschwindigkeiten erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig durch die Merkmale des An­ spruchs 1 und vorrichtungsmäßig durch die Merkmale des An­ spruchs 9 gelöst.
Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Aufhei­ zen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Abständen voneinander An­ sammlungen erhöhter Maße oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen, durch einen Verfahrensschritt, in welchem das ge­ förderte Material einer Strahlung einer stationären Strah­ lungsenergiequelle zur Aufnahme von Energie ausgesetzt wird und einen Verfahrensschritt gelöst, in welchem die Inhomoge­ nitäten des geförderten Materials einer ungleichmäßigen, auf die Inhomogenitäten gerichteten Strahlung einer bewegten Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Energie durch die Inhomogenitäten ausgesetzt werden.
Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß einer­ seits ein Energieeintrag durch eine stationäre Strahlungs­ quelle, andererseits aber zum Ausgleich der Inhomogenitäten ein Energieeintrag durch eine bewegte Strahlungsquelle er­ zielt wird, die in einer, den Inhomogenitäten angepaßten Art und Weise ausgebildet und bewegt sein kann.
Vorzugsweise werden die Inhomogenitäten abgetastet und die bewegte Strahlungsquelle einem Ergebnis des Abtastens ent­ sprechend in Ihrer Bewegung gesteuert. Dadurch kann auch bei Störungen in der von der Produktionsanlage her vorgegebenen Fördergeschwindigkeit ein korrektes Resultat der Erwärmung erzielt werden.
Besonders dann, wenn die Strahlung der bewegten Strahlungs­ quelle aus einer anderen Richtung auf die Strukturen gerich­ tet ist, als die Strahlung der stationären Strahlungsquelle, kann in besonders vorteilhafter Weise eine verstärkte Aufhei­ zung der Inhomogenitäten erfolgen.
Eine besonders effektive Aufheizung ergibt sich dann, wenn die Strahlung wesentliche Strahlungsanteile in einem Wellen­ längenbereich von 0,8 bis 1.5 µm aufweist. Bei dieser Wellen­ länge können sehr hohe Energiedichten erzeugt und aufgrund oftmals stark ausgeprägter Absorptionseigenschaften verschie­ denster Materialien auch in das Material eingetragen werden.
Vorzugsweise weist die auf die Strukturen auftreffende Strah­ lung der bewegten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich hö­ here Leistungsdichte auf, als die Strahlung der stationären Strahlungsenergiequelle. Dadurch kann die bewegte Strahlungs­ energiequelle kleiner ausgebildet werden als die stationäre Strahlungsenergiequelle, was die zum Bewegen notwendige Lei­ stung verringert.
Vorzugsweise weist die auf die Strukturen auftreffende Strah­ lung der stationären Strahlungsenergiequelle eine Leistungs­ dichte von 200 bis 1.000, besonders vorzugsweise von 400 bis 600 kW/m2 auf. Bei derartigen Leistungen ist eine hohe Produk­ tionsgeschwindigkeit möglich.
Die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der bewegten Strahlungsenergiequelle weist vorzugsweise eine Leistungs­ dichte von 0,5 bis 5 MW/m2, vorzugsweise von 1-3 MW/m2 und ganz bevorzugterweise von 2 MW/m2 auf. Derartig hohe Lei­ stungsdichten sind insbesondere bei den oben genannten Wel­ lenlängen erzielbar und führen zu sehr hohen Produktionsge­ schwindigkeiten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Temperatur der Strukturen abgetastet. Die Strahlungsenergie­ quellen und/oder die Fördergeschwindigkeit werden entspre­ chend dem Abtastergebnis zur Einstellung einer vorgegebenen Solltemperatur geregelt. Dadurch werden Störungen sowohl im Material als auch in der Fördergeschwindigkeit sowie beim Aufheizen ausgeglichen.
Die oben angegebene Aufgabe wird insbesondere durch eine Vor­ richtung zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, git­ terförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Ab­ ständen voneinander Ansammlungen erhöhter Massen oder der­ gleichen Inhomogenitäten aufweist, dadurch gelöst, daß eine Fördereinrichtung zum kontinuierlichen Fördern der Strukturen vorgesehen ist, eine zur Fördereinrichtung stationäre Strah­ lungsenergiequelle, welche Strahlung innerhalb eines defi­ nierten Bereichs an die den Bereich durchlaufenden Strukturen abgibt und eine bewegte Strahlungsenergiequelle vorgesehen sind, welche Strahlung an die Inhomogenitäten unter Mitbewe­ gung der von der Strahlungsenergiequelle abgegebenen Strah­ lung mit den Inhomogenitäten beim Fördern der Strukturen ab­ gibt. Der wesentliche Punkt liegt also an der Kombination ei­ ner bewegten und einer stationären Strahlungsenergiequelle.
Vorzugsweise sind Abtasteinrichtungen zum Abtasten der Inho­ mogenitäten und zum Erzeugen eines Abtastsignals sowie eine Steuereinrichtung zum Steuern der bewegten Strahlungsquelle in Übereinstimmung mit dem Abtastsignal vorgesehen, so daß Störungen einfach kompensierbar sind.
Die Strahlungsenergiequelle ist vorzugsweise derart ausgebil­ det, daß wesentliche Strahlungsanteile der Strahlung in einem Wellenlängenbereich von 0,8 bis 1,5 µm erzeugt werden. Da­ durch ist eine hohe Leistung erzeugbar. Die Strahlungsener­ giequellen umfassen hierbei vorzugsweise Halogenstrahler, die bei einer erhöhten Spannung und/oder Betriebstemperatur (ge­ messen an herkömmlichen Halogenstrahlern) betrieben werden.
Die Strahlungsenergiequellen sind vorzugsweise derart ausge­ bildet, daß die auf die Strukturen auftreffende Strahlung in der bewegten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich höhere Leistungsdichte aufweist als die Strahlung der stationären Strahlungsenergiequelle. Dadurch kann ein hinreichend hoher Energieeintrag in die Inhomogenitäten sichergestellt werden.
Es sind vorzugsweise Temperaturabtasteinrichtungen vorgese­ hen, welche derart angeordnet und ausgebildet sind, daß die Temperatur der Strukturen abgetastet wird, wobei Steuerein­ richtungen vorgesehen sind, um die Strahlungsquellen und/oder die Fördereinrichtungen derart einzustellen, daß die Tempera­ tur der Strukturen vorgegebene Solltemperaturen erreicht. Durch diese Maßnahmen wird eine verbesserte Gleichmäßigkeit auch bei einfließenden Störungen erzielt.
Die Strahler sind vorzugsweise mit ihrer Längserstreckung in Förderrichtung laufend angeordnet. Auf diese Weise sind be­ liebig breite Materialbahnen bearbeitbar.
Wenn die Strukturen über die Materialbahnbreite hinweg inho­ mogen vorliegen, so wird bevorzugt, die Strahler zur Erzeugung eines, den Strukturen angepaßten Leistungsprofiles aus­ zubilden. Dadurch wird eine erhöhte Effizienz erreicht.
Vorzugsweise ist die bewegliche Strahlungsenergiequelle der­ art ausgebildet, daß in Förderrichtung im wesentlichen eine Bewegung der Strahlungsenergiequelle mit Fördergeschwindig­ keit und entgegen der Förderrichtung eine wesentlich erhöhte Fördergeschwindigkeit vorliegt. Auf diese Weise wird sicher­ gestellt, daß der Energieeintrag hauptsächlich in die Inhomo­ genitäten erfolgt, wobei die Strahlungsenergiequelle während des gesamten Prozesses in ihrer Leistung nicht verändert wer­ den muß.
Besonders bevorzugt ist eine Verwendung des oben bezeichneten Verfahrens bzw. der oben bezeichneten Vorrichtung zum Pulver­ beschichten der Strukturen geeignet, wobei ein Verfahrens­ schritt (bzw. eine Vorrichtung) vorgesehen ist, in welchem Pulver aus thermisch erweichbarem und/oder thermisch vernetz­ barem Material auf die Strukturen aufgebracht wird. Derartig inhomogene Strukturen waren bisher nur mit großen Schwierig­ keiten, wenn überhaupt durch Pulver beschichtbar. Vorzugs­ weise wird dabei das Pulver in einem ersten Schritt vorge­ liert, wonach weiteres Pulver in einem (oder mehreren) weite­ ren Schritt aufgebracht und schließlich das gesamte aufge­ brachte Pulver in einem letzten Schritt endgültig vernetzt wird. Dadurch können dickere Schichten mit hoher Qualität er­ zeugt werden. Besonders gut eignet sich dieses Verfahren zur Herstellung von Drahtgitterzäunen und zwar insbesondere von solchen, bei welchen in Förderrichtung verlaufende Drähte oder Stäbe mit quer zur Förderrichtung verlaufenden Drähten oder Stäben verbunden werden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Un­ teransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der beiliegenden Abbildung nä­ her erläutert wird.
Mit der Bezugsziffer 10 ist eine Fördereinrichtung bezeich­ net, welche das zu erwärmende Material 9, hier ein Gitter be­ fördert, das neben längs zur Förderrichtung (siehe Doppel­ pfeil) verlaufenden Drähten quer hierzu verlaufende Stäbe 8, welche Inhomogenitäten des Materials bilden, aufweist.
Es ist eine stationäre Strahlungsenergiequelle 20 vorgesehen, die eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten Pri­ märstrahlern 21 aufweist, die als Halogen-Strahlerstäbe aus­ gebildet sind, welche in Längsrichtung (in Förderrichtung) verlaufen und die mit Reflektoren 22 zur Bildung eines defi­ nierten Bereichs B ausgerüstet sind, innerhalb dessen die Strahlung auf das Material 9 auftrifft. Die Strahlung im Be­ reich B ist so gerichtet, daß ein optimaler Energieeintrag sichergestellt wird, was im gezeigten Beispiel einer inhomo­ genen Strahlungsverteilung entsprechen kann.
Es ist weiterhin eine bewegbare Strahlungsenergiequelle 30 vorgesehen, die wieder einen Primärstrahler 33 und einen dazu gehörigen Reflektor 34 umfaßt, wobei die bewegbare Strah­ lungsenergiequelle 30 an einer Bewegungseinrichtung 31, 32 befestigt ist. Im hier gezeigten Fall ist das von der beweg­ baren Strahlungsenergiequelle 30 erzeugte Strahlungsfeld den Inhomogenitäten, also den Querstäben 8 angepaßt, so daß diese vollständig erfaßt werden. Hierzu ist es auch möglich (in der Zeichnung nicht gezeigt), die Richtung, in welcher die beweg­ bare Strahlungsquelle 30 die Strahlung aussendet, derart ge­ neigt zur Förderrichtung einzustellen, daß eine optimale Er­ wärmung der Inhomogenität stattfindet.
Zum Erfassen der Inhomogenitäten 8 (in diesem Fall der Quer­ stäbe) ist eine Abtasteinrichtung 35 vorgesehen, die mit ei­ ner Steuereinrichtung 40 zur Übermittlung von Abtastsignalen verbunden ist. Weiterhin ist eine Temperaturabtasteinrichtung 36 vorgesehen, welche die Temperatur (bzw. die Temperaturver­ teilung) des zu bearbeitenden Materials 9 (einschließlich der Inhomogenitäten 8) mißt und deren Ausgangssignal wiederum der Steuereinrichtung 40 zugeführt wird. Die Steuereinrichtung 40 ist derart ausgebildet, daß die Bewegungseinrichtung 32 sowie die stationäre Heizung 20 und/oder die Bewegungseinrichtungen 31, 32 der bewegbaren Strahlungsenergiequelle 30 gesteuert werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Strah­ lungsenergie der bewegbaren Strahlungsenergiequelle 30 durch die Steuerung 30 einstellen zu lassen, sowie die Förderge­ schwindigkeit der Fördereinrichtung 10. Die Steuerung erfolgt hierbei derart, daß eine optimale Temperaturverteilung, im vorliegenden Fall eine gleichmäßige Temperatur der in Förder­ richtung verlaufenden Stäbe bzw. Drähte und der quer hierzu verlaufenden Inhomogenitäten 8 sichergestellt wird, so daß beispielsweise in geeigneter Weise eine Pulverbeschichtung stattfinden kann.
Bezugszeichenliste
B definierter Bereich
8
Inhomogenität
9
Material/Struktur
10
Fördereinrichtung
20
stationäre Strahlungsenergiequelle
21
Primärstrahler
22
Reflektor
30
bewegte Strahlungsenergiequelle
31
Bewegungseinrichtung
32
Bewegungseinrichtung
33
Primärstrahler
34
Reflektor
35
Inhomogenitäten-Abtasteinrichtung
36
Temperaturabtasteinrichtung
40
Steuereinrichtung

Claims (25)

1. Verfahren zum Aufheizen von kontinuierlich gefördertem, gitterförmigem Material oder dergleichen Strukturen, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Masse oder dergleichen Inhomogenitäten aufweisen, gekennzeichnet durch einen Verfahrensschritt, in welchem das geförderte Mate­ rial einer Strahlung einer stationären Strahlungsener­ giequelle zur Aufnahme von Energie ausgesetzt wird und einen Verfahrensschritt, in welchem die Inhomogenitäten des geförderten Materials einer ungleichmäßigen, auf die Inhomogenitäten gerichteten Strahlung einer bewegten Strahlungsenergiequelle zur gezielten Aufnahme von Ener­ gie durch die Inhomogenitäten ausgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Inhomogenitäten abgetastet und die bewegte Strah­ lungsenergiequelle einem Ergebnis des Abtastens entspre­ chend in ihrer Bewegung gesteuert wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlung der bewegten Strahlungsenergiequelle aus einer anderen Richtung auf die Strukturen gerichtet ist, als die Strahlung der stationären Strahlungsenergie­ quelle.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlung wesentliche Strahlungsanteile in einem Wellenlängenbereich von 0,8-1,5 µm aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der beweg­ ten Strahlungsenergiequelle eine wesentlich höhere Lei­ stungsdichte aufweist, als die Strahlung der stationären Strahlungsenergiequelle.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der sta­ tionären Strahlungsenergiequelle eine Leistungsdichte von 200-1.000, vorzugsweise von 400-600 kW/m2 aufweist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Strukturen auftreffende Strahlung der beweg­ ten Strahlungsenergiequelle eine Leistungsdichte von 0,5-5 MW/m2, vorzugsweise von 1-3 MW/m2, vorzugsweise von 2 MW/m 2 aufweist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ins­ besondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Strukturen abgetastet und die Strah­ lungsenergiequellen und/oder die Fördergeschwindigkeit zur Einstellung einer vorgegebenen Solltemperatur gere­ gelt werden.
9. Vorrichtung zum Aufheizen von kontinuierlich geförder­ tem, gitterförmigem Material oder dergleichen Struktu­ ren, die in Abständen voneinander Ansammlungen erhöhter Massen oder dergleichen Inhomogenitäten (8) aufweisen, gekennzeichnet durch
eine Fördereinrichtung (10) zum kontinuierlichen För­ dern der Strukturen;
eine zur Fördereinrichtung (10) stationäre Strah­ lungsenergiequelle (20), welche Strahlung innerhalb eines definierten Bereichs (B) an die den Bereich durchlaufenden Strukturen abgibt;
eine bewegte Strahlungsenergiequelle (30), welche Strahlung an die Inhomogenitäten (8) unter Mitbewe­ gung der von der Strahlungsenergiequelle (30) abgege­ benen Strahlung mit den Inhomogenitäten (8) beim För­ dern der Strukturen (9) abgibt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Abtasteinrichtung (35) zum Abtasten der Inhomogeni­ täten (8) und zum Erzeugen eines Abtastsignals und eine Steuereinrichtung (40) zum Steuern der bewegten Strah­ lungsenergiequelle (30) in Übereinstimmung mit dem Ab­ tastsignal.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, insbe­ sondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsenergiequellen (20, 30) derart ausgebildet sind, daß wesentliche Strahlungsanteile der Strahlung in einem Wellenlängenbereich von 0,8-1,5 µm erzeugt werden.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-11, insbesondere nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsenergiequellen (20, 30) Halogenstrahler (21) umfassen, die bei einer erhöhten Spannung und/oder Betriebstemperatur betrieben werden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-12, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsenergiequellen (20, 30) derart ausgebildet sind, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftreffende Strahlung der bewegten Strahlungsenergiequelle (30) eine wesentlich höhere Leistungsdichte aufweist als die Strahlung der stationären Strahlungsenergiequelle (20).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-13, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stationäre Strahlungsenergiequelle (20) derart aus­ gebildet ist, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftref­ fende Strahlung eine Leistungsdichte von 200-1.000 kW/m2, vorzugsweise von 400-600 kW/m2 aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-14, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegte Strahlungsenergiequelle (30) derart ausge­ bildet ist, daß die auf die Strukturen (8, 9) auftref­ fende Strahlung eine Leistungsdichte von 0,5-5 MW/m2, vorzugsweise von 1-3 MW/m2, vorzugsweise von 2 MW/m2 aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-15, insbesondere nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Temperaturabtasteinrichtungen (36), welche derart ange­ ordnet und ausgebildet sind, daß die Temperatur der Strukturen (8, 9) abgetastet wird, wobei Steuereinrich­ tungen (40) vorgesehen sind, um die Strahlungsenergie­ quellen (20, 30) und/oder die Fördereinrichtung (10) derart einzustellen, daß die Temperatur der Strukturen vorgegebene Solltemperaturen erreichen.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-16, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stationäre Strahlungsenergiequelle (20) eine Viel­ zahl von linienförmigen Strahlern (21) mit Reflektoren (22) umfaßt, die zur Bildung eines stationären Strah­ lungsfeldes im wesentlichen parallel aneinandergereiht sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-17, insbesondere nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahler (21) mit ihrer Längserstreckung in Förder­ richtung laufend angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-18, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahler (21) zur Erzeugung eines, den Strukturen angepaßten Leistungsdichteprofils angepaßt sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-19, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Strahlungsenergiequelle (30) einen in Förderrichtung mit Fördergeschwindigkeit und entgegen der Förderrichtung mit vorzugsweise erhöhter Geschwin­ digkeit mit bewegbarem Bewegungseinsatz (31, 32) zum Mitbewegen zu den durchlaufenden Inhomogenitäten auf­ weist.
21. Verwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-8 zum Pulverbeschichten der Strukturen, umfassend einen Verfahrensschritt, in welchem Pulver aus thermisch er­ weichbarem und/oder thermisch vernetzbarem Material auf die Strukturen aufgebracht wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Strukturen in ei­ nem Vorerwärmungsschritt aufgewärmt werden, bevor das Pulver aufgebracht wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 oder 22, insbeson­ dere nach Anspruch 21, wobei das Pulver in einem ersten Schritt vorgeliert, weiteres Pulver in mindestens einem weiteren Schritt aufgebracht und das gesamte aufge­ brachte Pulver in einem letzten Schritt endgültig ver­ netzt wird.
24. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9- 20 zum Pulverbeschichten der Strukturen, umfassend eine Pulveraufbringungsvorrichtung zum Aufbringen eines Pul­ vers aus thermisch erweichbarem und/oder thermisch ver­ netzbarem Material.
25. Verwendung nach einem der Ansprüche 21-25 zur Herstel­ lung von Drahtgitterzäunen.
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