DE10053745B4 - Vorrichtung und Verfahren zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse an einem elektronischen Bauteil - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse an einem elektronischen Bauteil Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse (19) an einem elektronischen Bauteil (18} mit mindestens einem länglich ausgebildeten Kontaktelement (11; 51; 61), wobei je ein Anschluß (19) und ein zugeordnetes Kontaktelement (11; 51; 61) in einer ersten Richtung (16) aneinander anpreßbar sind und auf das Kontaktelement (11; 51; 61) eine Kontaktkraft (F) in dieser ersten Richtung (16) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11; 51; 61) elastisch in eine zweite Richtung (26; 44) vorspannbar ist, die senkrecht zu der ersten Richtung (16) verläuft.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse an einem elektronischen Bauteil mit mindestens einem länglich ausgebildeten Kontaktelement, wobei je ein Anschluß und ein zugeordnetes Kontaktelement in einer ersten Richtung aneinander anpreßbar sind und auf das Kontaktelement eine Kontaktkraft in dieser ersten Richtung ausgeübt wird. Sie betrifft weiter ein Verfahren zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse an einem elektronischen Bauteil mit mindestens einem länglich ausgebildeten Kontaktelement, wobei eine Relativbewegung zwischen einem zu kontaktierenden Anschluß und einem zugeordneten Kontaktelement in einer ersten Richtung erfolgt. Aus der DE 195 21 137 A1 sind einen derartige Vorrichtung und ein entsprechendes Verfahren bekannt.
  • Eine weitere derartige Vorrichtung und entsprechendes Verfahren sind Beispielsweise aus der DE 196 48 421 C1 bekannt. Bei dieser bekannten Kontaktierung sind paarweise angeordnete Kontaktelemente vorgesehen, die zangenartig miteinander zusammenwirken und an gegenläufig drehbaren Drehwellen festgelegt sind. Das eine Kontaktelement greift hierbei von der Oberseite und das andere von der Unterseite auf einen zugeordneten Anschluß des elektronischen Bauelements zu. Durch diese Anordnung wird ein Verbiegen der Anschlüsse bei der Kontaktierung und nachfolgenden Prüfung des Bauteils vermieden.
  • Bei dieser Kontaktiervorrichtung sowie bei weiteren bekannten Kontaktiervorrichtungen ist eine gewisse Kontaktkraft zwischen dem Kontaktelement und dem zugeordneten Anschluß des elektronischen Bauteils erforderlich. Je geringer die Kontaktkraft ist, desto höher ist der elektrische Übergangswiderstand zwischen dem Kontaktelement und dem Anschluß. Sobald die Kontaktkraft einen bestimmten Wert unterschreitet, kann der Übergangswiderstand so groß werden, daß eine zuverlässige Prüfung des Bauteils nicht mehr möglich ist. Gleichzeitig dürfen Montage- oder Fertigungstoleranzen der Kontaktiervorrichtung oder des Bauteils nicht zu einem unzulässig hohen Anstieg der Kontaktkraft führen. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß das Bauteil oder die Kontaktiervorrichtung beschädigt werden.
  • Die zu prüfenden elektronischen Bauteile werden stets kleiner. Neben einer Verkleinerung der Oberfläche der Anschlüsse führt dies auch zu einer Verringerung des Abstands zwischen den Anschlüssen. Aus diesem Grund müssen auch die Kontaktelemente stets kleiner ausgebildet und mit geringerem Abstand zueinander in der Kontaktiervorrichtung angeordnet werden. Trotz dieser Verringerung der Größe und des Abstands müssen hohe Fertigungs- und Montagetoleranzen eingehalten werden.
  • Die Kontaktierung und Prüfung der elektronischen Bauelemente findet in immer kürzer werdenden Zeiträumen statt. Manche Kontaktiervorrichtungen können bis zu 15.000 Bauteile pro Stunde prüfen. Die Lebensdauer der bisher verwendeten Kontaktelemente ist allerdings auf etwa 180.000 bis 200.000 Kontaktierungen beschränkt. Grund hierfür ist, daß die bekannten Kontaktelemente stets aus dem entlasteten Zustand bis zur Kontaktkraft belastet und anschließend wieder vollständig entlastet werden. Bei dieser unvorteilhaften Belastungsart kommt es zu großen Mikroveränderungen im Korngefüge, die zu einem Versagen nach einer vergleichsweise geringen Zahl von Lastwechseln und damit zu einer geringeren Lebensdauer führen. In der Praxis muß die Kontaktiervorrichtung daher ein bis zweimal täglich ausgewechselt und neu justiert werden. Dies führt zu erheblichen Stillstandszeiten mit einem entsprechend hohen Zeit- und Kostenaufwand.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Kontaktierung bereitzustellen, die bei kleinen Abmessungen eine rasche Kontaktierung mit nur geringen Abweichungen von der gewünschten Kontaktkraft ermöglichen und gleichzeitig eine hohe Lebensdauer aufweisen.
  • Eine Aufgabe wird mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. einen Verfahren nach Anspruch 21 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
  • Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art in einer ersten erfindungsgemäßen das Kontaktelement elastisch in eine zweite Richtung vorspannbar, die von der ersten Richtung abweicht. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht in einer Ausgestaltung vor, daß jedes Kontaktelement vor der Kontaktierung elastisch in eine zweite Richtung vorgespannt wird, die von der ersten Richtung abweicht.
  • Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Vorspannung des Kontaktelements in der zweiten Richtung wird eine Reihe von Vorteilen erreicht. Zunächst wird durch die Vorspannung die Kraft, die für eine Verformung des Kontaktelements erforderlich ist, erhöht. Sobald der
  • Anschluß und das Kontaktelement aneinander angepreßt werden, bleibt das Kontaktelement solange unverformt, bis die Kontaktkraft die Vorspannung übersteigt. Es kann daher mit klein dimensionierten Kontaktelementen eine vergleichsweise große Kontaktkraft erreicht werden.
  • Eine umfangreiche Verformung des Kontaktelements zum Erreichen der Kontaktkraft ist auf Grund der Vorspannung nicht erforderlich. Es genügt vielmehr eine minimale Verformung, um eine vergleichsweise hohe Kontaktkraft zu erhalten. Die von dem zu prüfenden Bauteil beziehungsweise dem Kontaktelement zurückzulegende Strecke wird minimiert, so daß die Kontaktierung rascher ablaufen kann.
  • Weiter ist das Kontaktelement auf Grund der Vorspannung ständig mit einer gewissen Spannung beaufschlagt. Während der Kontaktierung wird diese Spannung erhöht und fällt nach Ende der Prüfung wieder auf den Wert der Vorspannung ab. Eine vollständige Entlastung des Kontaktelements findet nicht statt. Bei dieser Art der Belastung treten nur geringe Mikroveränderungen im Korngefüge des Kontaktelements auf. Die Zahl der Lastwechsel bis zum Versagen des Kontaktelements wird daher wesentlich erhöht.
  • Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird die oben genannte Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß ein erstes Ende des Kontaktelements unverschieblich angeordnet ist und ein zweites Ende zur Kontaktierung durch ein Stellglied verschieblich ist. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht zur Lösung dieser Aufgabe vor, daß ein erstes Ende des Kontaktelements unverschieblich eingespannt wird und ein zweites Ende zur Kontaktierung bewegt wird.
  • Bei dieser Ausgestaltung wird eine Verformung des Kontaktelements für die Kontaktierung vorgesehen. Die Verformung erfolgt vorteilhaft elastisch mittels eines oder mehrerer Stellglieder. Bei diesem Vorgehen kann die gewünschte Kontaktkraft genau eingehalten werden. Es ist von besonderem Vorteil, wenn das Kontaktelement wie oben beschrieben elastisch vorgespannt und zur Kontaktierung weiter verformt wird. Bei diesem Vorgehen lassen sich zusätzlich die oben beschriebenen Vorteile erreichen.
  • Die Kontaktelemente sind vorteilhaft einteilig in Form eines durchgehenden Stabes ausgebildet. Die Verwendung mehrteiliger Kontaktelemente oder nach Art von Federn gewickelter Kontaktelemente ist nicht erforderlich. Es können daher kleine Abmessungen für die Kontaktelemente bei hoher Genauigkeit erreicht werden.
  • Vorteilhaft verläuft die erste Richtung im wesentlichen parallel zur Längsachse des Kontaktelements. Das Kontaktelement wird dann durch die Kontaktierung sowohl auf Biegung als auch auf Knicken beansprucht, so daß sich bei geringen Verformungen des Kontaktelements eine hohe Kontaktkraft erreichen läßt.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung ist die zweite Richtung im wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung angeordnet. Das Kontaktelement verformt sich bei der Beaufschlagung durch die Kontaktkraft im wesentlichen senkrecht zur ersten Richtung. Es bietet sich daher an, das Kon taktelement von vornherein in dieser Richtung vorzuspannen.
  • Zur Vorspannung des mindestens einen Kontaktelements dient vorteilhaft ein Stellglied. Hierbei kann für jedes Kontaktelement ein eigenes Stellglied vorgesehen werden. Die Kontaktelemente können auch in mehreren Gruppen zusammengefaßt werden. Den Kontaktelementen einer Gruppe ist dann je ein gemeinsames Stellglied zugeordnet. Bei diesem Vorgehen kann die Vorspannung einzeln oder gruppenweise eingestellt werden. Alternativ kann allen Kontaktelementen ein gemeinsames Stellglied zugeordnet werden. Hierdurch läßt sich eine einfache Konstruktion erreichen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Stellglied beweglich, insbesondere drehbar oder verschieblich. Durch eine Bewegung des Stellglieds läßt sich eine Variation der Vorspannung erreichen. Die erfindungsgemäße Kontaktiervorrichtung kann dann an unterschiedliche zu prüfende Bauteile angepaßt werden.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Stellglied etwa auf halber Länge des Kontaktelements angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Beaufschlagung des Kontaktelements mit der Vorspannung.
  • In erster vorteilhafter Weiterbildung weist das Stellglied eine an seinem Außenumfang angeordnete Kontaktfläche für eine Berührung des Kontaktelements auf. Der Außenumfang des Stellglieds kann mit einfachen Mitteln hochgenau bearbeitet werden, so daß die gewünschte Vorspannung zuverlässig eingehalten wird.
  • Gemäß einer ersten Ausgestaltung weist das Stellglied einen unrunden, insbesondere ellipsenförmigen Querschnitt auf und ist zur Veränderung der Vorspannung drehbar. Es kann dann zwischen den von ihm elastisch vorgespannten Kontaktelementen angeordnet werden. Durch eine Verdrehung des Stellglieds können somit eines oder mehrere Kontaktelemente vorgespannt werden.
  • Nach einer zweiten vorteilhaften Ausgestaltung weist das Stellglied einen runden Querschnitt auf und ist zur Veränderung der Vorspannung verschieblich. Das oder die zugeordneten Kontaktelemente sind. dann an einer Seite des Stellglieds angeordnet.
  • Gemäß einer zweiten vorteilhaften Weiterbildung weist das Stellglied eine oder mehrere Ausnehmungen auf, durch die das oder die vorzuspannenden Kontaktelemente hindurchragen. Durch eine Verschiebung des Stellglieds in der zweiten Richtung kann somit eine gleichmäßige Vorspannung sämtlicher zugeordneter Kontaktelemente erreicht werden. Es kann insbesondere eine Vielzahl von Kontaktelementen mit nur einem einzigen Stellglied gleichmäßig vorgespannt werden.
  • Es kann hierbei für jedes vorzuspannende Kontaktelement eine eigene Ausnehmung vorgesehen werden. Alternativ können mehrere Kontaktelemente durch eine gemeinsame Ausnehmung hindurchragen. Im ersten Fall ergibt sich eine optimale Führung für jedes vorzuspannende Kontaktelement. Die zweite Ausgestaltung ermöglicht eine vereinfachte Herstellung des Stellglieds.
  • Vorteilhaft ist die Form der Ausnehmung an den Querschnitt des Kontaktelements angepaßt. Die Ausnehmung kann insbesondere als Kreis, als Oval, als Langloch oder als Schlitz ausgebildet werden. Das Kontaktelement kann entsprechend einen im wesentlichen runden oder ovalen oder einen im wesentlichen polygonalen, insbesondere rechtekkigen Querschnitt aufweisen. Durch die Anpassung der Form der Ausnehmung an den Querschnitt des Kontaktelements ergibt sich eine optimale Führung sowohl unter Vorspannung als auch während der Kontaktierung und Prüfung.
  • Der Querschnitt des Kontaktelements wird hierbei in Abhängigkeit von den Randbedingungen gewählt. Bei Verwendung eines runden Querschnitts kann das Kontaktelement prinzipiell in jede Richtung senkrecht zu seiner Längsachse vorgespannt werden. Bei Verwendung eines nicht rotationssymmetrischen, insbesondere eines rechteckigen Querschnitts, wird das Kontaktelement vorteilhaft in eine Richtung parallel zu seinen Schmalseiten vorgespannt. Eine Führung in Richtung parallel zu den Längsseiten des Kontaktelements kann dann unterbleiben.
  • Vorteilhaft ist das Kontaktelement an seinem ersten Ende unverschieblich eingespannt und an seinem zweiten Ende in einer Aufnahme geführt. Die Aufnahme stellt hierbei vorteilhaft eine Führung parallel zur Längsachse des Kontaktelements bereit. Das erste Ende des Kontaktelements wird dann mit einer geeigneten Platine zum Einbringen der für die Prüfung des Bauteils erforderlichen elektrischen Signale verbunden. Die Verbindung kann einfach gestaltet werden, da dieses Ende unverschieblich eingespannt ist. Das zweite Ende dient zur Berührung mit einem Anschluß des Bauteils.
  • Das erste Ende kann hierbei gelenkig befestigt oder starr fixiert sein. Bei einer gelenkigen Befestigung kann das Kontaktelement mit geringe ren Kräften verformt werden. Es ergibt sich entsprechend bei gleicher Auslenkung durch das Stellglied eine geringere Vorspannung. Wenn eine höhere Vorspannung gewünscht ist wird das Kontaktelement an seinem ersten Ende starr fixiert und gegen Verschwenken gesichert. Bei derselben Auslenkung des Kontaktelements wie im ersten Fall ergibt sich eine größere Vorspannung. Bei einer starren Fixierung des ersten Endes führt eine Verschiebung des zweiten Endes auch zu einem größeren Anstieg der Kontaktkraft.
  • In vorteilhafter Weiterbildung verjüngt sich die Aufnahme hin zu dem zweiten Ende des Kontaktelements. An einer Oberseite der Aufnahme liegt somit eine im wesentlichen durchgehende Fläche mit nur kleinen Öffnungen vor. Ausgehend von der Oberseite zum ersten Ende des Kontaktelements weitet sich die Aufnahme. Hierdurch werden eine zuverlässige Führung des Kontaktelements erreicht und gleichzeitig ein Verkanten verhindert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung steht das zweite Ende des Kontaktelements in einem ersten, elastisch vorgespannten Zustand über eine Oberseite der Aufnahme über und ist durch eine Bewegung des zugeordneten Stellglieds elastisch weiter verformbar und unter die Oberseite bewegbar. Durch eine Veränderung der Vorspannung des Kontaktelements kann daher dieses der Kontaktierung dienende Ende in der ersten Richtung bewegt werden. Die für die Kontaktierung erforderliche Relativbewegung zwischen dem Kontaktelement und dem Bauteil kann somit erfindungsgemäß durch eine Änderung der Vorspannung des Kontaktelements erreicht werden. Eine Bewegung des Bauteils ist nicht mehr erforderlich.
  • Für die Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse wird zunächst die Vorspannung der zugehörigen Kontaktelemente derart vergrößert, daß deren Enden unter die Oberseite der Aufnahme bewegt werden, auf der das elektronische Bauteil verschieblich ist. Anschließend wird das Bauteil in eine Kontaktierposition auf der Aufnahme bewegt. Danach wird die Vorspannung der Kontaktelemente derart verringert, daß deren Enden gegen den oder die Anschlüsse des Bauteils gedrückt werden. Nach Abschluß der Kontaktierung wird die Vorspannung der Kontaktelemente vergrößert. Hierdurch werden deren Enden erneut unter die Oberseite bewegt. Das geprüfte Bauteil wird entfernt, und es wird anschließend ein weiteres Bauteil in die Kontaktierposition auf der Aufnahme bewegt.
  • Mit dieser Kontaktierung kann eine durchgehende Schiene zur Förderung der zu prüfenden Bauteile verwendet werden. Ein eigener Schlitten zum Zuführen der Bauteile zu der Kontaktiervorrichtung ist nicht mehr erforderlich.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, die in schematischer Weise in der Zeichnung dargestellt sind. Für gleiche oder funktionsidentische Bauteile werden durchgehend dieselben Bezugszeichen verwendet. Dabei zeigt:
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur Vereinzelung und Kontaktierung;
  • 2 eine schematische perspektivische Darstellung einer Kontaktiervorrichtung gemäß Pfeilrichtung II in 1;
  • 3 einen Schnitt durch ein Kontaktelement gemäß dem Stand der Technik in unbelastetem Zustand;
  • 4 eine Ansicht ähnlich 3 bei Überschreiten der Belastungsgrenze des Kontaktelements;
  • 5 ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines Kontaktelements gemäß 3;
  • 6 eine schematische Darstellung des Prinzips der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung im Schnitt;
  • 7 ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines Kontaktelements gemäß der Erfindung;
  • 8 und 9 den Ablauf der Kontaktierung bei einer ersten Ausge staltung der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung;
  • 10 und 11 den Ablauf der Kontaktierung bei einer zweiten Ausge staltung der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung;
  • 12 eine Ansicht ähnlich 1 mit der Kontaktiervorrichtung gemäß den 10 und 11;
  • 13 und 14 Schnitte weiterer Ausgestaltungen einer erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung;
  • 15 bis 17 eine Draufsicht auf verschiedene Ausgestaltungen des Stellglieds aus 14;
  • 18 eine schematische perspektivische Darstellung eines Kontaktelements;
  • 19 bis 23 unterschiedliche Querschnitte der verwendeten Kontaktelemente;
  • 24 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X1 aus 6;
  • 25 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Y aus 10;
  • 26 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Z aus 6 in erster Ausgestaltung;
  • 27 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Z aus 6 in zweiter Ausgestaltung;
  • 28 und 29 einen Querschnitt durch eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung; und
  • 30 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X2 aus 29.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Kontaktiervorrichtung 10 mit mehreren Kontaktelementen 11, die unterhalb einer Schiene 12 und eines Schlittens 13 angeordnet ist. In die Schiene 12 greifen zwei Anschläge 14, 15 ein, die in Pfeilrichtung 16 verstellbar sind. Auch der Schlitten 13 ist in Pfeilrichtung 16 beweglich. Durch die Schiene 12 werden in Pfeilrichtung 17 Bauteile 18 mit einer Reihe von Anschlüssen 19 gefördert. Die Anzahl der Anschlüsse 19 entspricht hierbei der Anzahl der Kontaktelemente 11.
  • Für die Kontaktierung und Prüfung müssen die Bauteile 18 vereinzelt werden. Der erste Anschlag 14 dient zum Anhalten der in der linken Hälfte der Schiene 12 geführten Bauteile 18. Der zweite Anschlag 15 stellt eine definierte Kontaktierposition für das zu prüfende Bauteil 18 in dem Schlitten 13 sicher. Nachdem das Bauteil 18 diese Kontaktierposition eingenommen hat, wird der Schlitten 13 in Pfeilrichtung 16 zur Kontaktiervorrichtung 10 verfahren. Die Kontaktelemente 11 und die Anschlüsse 19 werden hierbei mit einer Kontaktkraft aneinander gedrückt. Auf die Kontaktelemente 11 werden dann eines oder mehrere elektrische Signale aufgebracht, die zur Prüfung des Bauteils 18 dienen. Nach Abschluß der Prüfung wird der Schlitten 13 wieder in seine oberste Position verfahren, so daß er mit der Schiene 12 fluchtet. Der Anschlag 15 wird in Pfeilrichtung 16 angehoben, und das geprüfte Bauteil 18 wird in Pfeilrichtung 17 weiter durch die Schiene 12 gefördert.
  • 2 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung der Kontaktiervorrichtung 10 aus 1. Die Kontaktelemente 11 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in zwei parallel zueinander verlaufenden Reihen angeordnet. Die oberen Enden der Kontaktelemente 11 stehen hierbei durch Aufnahmen 55 über eine Oberseite 25 der Kontaktiervorrichtung 10 vor.
  • Die 3 und 4 zeigen zur Verdeutlichung einen Schnitt durch ein Kontaktelement gemäß dem Stand der Technik in unbelastetem Zustand und bei Überschreiten der Belastungsgrenze. Auf einer Platine A sind eine Hülse B und im wesentlichen konzentrisch zu dieser Hülse ein längliches Kontaktelement C angeordnet. Das Kontaktelement C ist fest und unverrückbar in die Platine A eingespannt. Sobald von oben eine Kontaktkraft F auf das Kontaktelement C ausgeübt wird, tritt zunächst nur eine unwesentliche Stauchung des Kontaktelements auf. Bei Überschreiten der kritischen Kraft knickt das Kontaktelement allerdings rasch in seine in Figur dargestellte Position C' aus. Es handelt sich um den ersten Eulerschen Knickfall. Für die kritische Kraft FK gilt dann: FK = π2EIy/(4L2)mit E: Elastizitätsmodul
    Iy: Trägheitsmoment
    L: Länge des Kontaktelements C oberhalb der Platine A.
  • Ein Überschreiten der zulässigen Knickkraft FK um ein Prozent führt bereits zu einer seitlichen Auslenkung von 9 Prozent der Länge L des Kontaktelements C (vgl. W. Beitz, K.-H. Küttner, „Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau", 16. Auflage 1987, Springer Verlag, Seite C 42).
  • 5 zeigt das Spannungs-Dehnungs-Diagramm des bekannten Kontaktelements C während der Verformung. Zunächst stellt sich nur ein Anstieg der Spannung σ bis zur Knickspannung σκ ein. Es tritt hierbei keine wesentliche Verformung ε auf. Bei Überschreiten der Knickspannung σκ wird das Kontaktelement C verformt, bis die maxiamle Ver formung εmax erreicht ist. Die Spannung erreicht auch hier ihren Maximalwert σmax. Das Kontaktelement C wird daher ständig aus seiner Ruheposition bis zur maximalen Spannung σ max und zur maximalen Verformung εmax ausgelenkt und kehrt anschließend wieder in den unbelasteten Zustand zurück.
  • Bei dieser Art der Belastung und vollständigen Entlastung kommt es zu großen Mikroveränderungen im Korngefüge des Kontaktelements C. Die Zahl der möglichen Lastwechsel und damit die Lebensdauer ist stark begrenzt. Weiter führen geringfügige Abweichungen in Länge und Querschnitt des Kontaktelements C zu einer deutlich veränderten Knickkraft FK. Dies ist schematisch in 5 in Strichlinien, ausgehend von der veränderten Knickspannung σκ' dargestellt. Auf Grund von Fertigungs- oder Montagetoleranzen tritt die Verformung des Kontaktelements C undefiniert früher oder später auf. Dies führt weiter zu Schwankungen in der Kontaktkraft zwischen dem Kontaktelement C und dem zugeordneten Anschluß 19 des zu prüfenden Bauteils 18.
  • 6 zeigt eine schematische Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Kontaktvorrichtung 10 im Schnitt. Es sind zwei Kontaktelemente 11 sichtbar, die zwischen einem Oberteil 20 und einem Unterteil 21 der Kontaktvorrichtung 10 aufgenommen sind. Die unteren Enden der Kontaktelemente 11 berühren eine Platine 22. Über die Platine 22 und die Kontaktelemente 11 können elektrische Signale auf die Anschlüsse 19 des schematisch dargestellten Bauteils 18 übertragen werden.
  • Zwischen dem Oberteil 20 und dem Unterteil 22 sind weiter zwei runde Stellglieder 23 angeordnet. Diese Stellglieder 23 weisen an ihrem Außenumfang eine Kontaktfläche 27 zur Anlage an den Kontaktele menten 11 auf. Die Stellglieder 23 sind in Pfeilrichtung 26 und in Gegenrichtung hierzu verschieblich. Die Kontaktelemente 11 können daher in dieser Richtung 26 elastisch vorgespannt werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Vorspannung so gewählt, daß die Kontaktelemente 11 über eine Oberseite 25 des Oberteils 20 hinausragen.
  • Ein zu prüfendes Bauteil wird in Richtung 16 zugeführt und übt eine Kontaktkraft F auf die Kontaktelemente 11 aus. Die Richtung der Kontaktkraft F verläuft hierbei im wesentlichen parallel zur Längsachse der Kontaktelemente 11 und senkrecht zur Richtung 26 der Vorspannung.
  • 7 zeigt das Spannungs-Dehnungs-Diagramm eines Kontaktelements 11 der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 10. Auf Grund der elastischen Vorspannung liegen stets eine Ausgangsspannung σv und eine Ausgangsverformung εv vor. Durch die Kontaktkraft F wird das Kontaktelement weiter elastisch bis zur maximalen Spannung σmax und der maximalen Verformung εmax verformt. Sobald die Kontaktkraft F wieder entfernt wird, gehen Spannung und Dehnung auf die Ausgangswerte σv, εv zurück.
  • Eine vollständige Entlastung des Kontaktelements 11 findet nicht statt. Es steht vielmehr ständig unter Spannung. Bei dieser Belastung treten nur geringe Mikroveränderungen im Korngefüge des Kontaktelements 11 auf. Die Lebensdauer und die Zahl der Lastwechsel bis zum Versagen werden daher wesentlich erhöht.
  • Weiter befindet sich das Kontaktelement 11 stets in einem Zustand der elastischen Verformung. In diesem Zustand gilt das Hooke'sche Gesetz σ = E*ε. Dieser Zusammenhang wird durch die Gerade 24 in 7 deutlich gemacht. Die Gerade 24 zeigt eine Materialeigenschaft des Kontaktelements 11, die unabhängig von Fertigungs- oder Montagetoleranzen des Kontaktelements 11 ist. Selbst bei Unterschieden zwischen den einzelnen Kontaktelementen ist daher die Gerade 24 für den Zusammenhang zwischen Spannung σ und Verformung ε maßgeblich. Dies ist beispielhaft wiederum an Hand einer geänderten Vorspannung σv' dargestellt, die nur zu einer Verschiebung auf der Geraden führt. Der lineare Zusammenhang zwischen Spannung σ und Verformung ε ist in jedem Fall gegeben.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 10 liegt darin, daß zum Erzeugen einer vergleichsweise hohen Kontaktkraft F nur eine geringe Verformung ε der Kontaktelemente 11 erforderlich ist. Grund hierfür ist, daß die Kontaktelemente 11 elastisch in der Richtung 26 senkrecht zur Kontaktkraft F vorgespannt werden. Durch diese Vorspannung befinden sich die Kontaktelemente 11 bereits in einem Spannungszustand, der durch das Aufbringen der Kontaktkraft F noch verstärkt wird. Durch eine geeignete Erhöhung der Vorspannung kann daher eine große Kontaktkraft F bei kleinen Verformungen ε erreicht werden. Die Zustellbewegung des Bauteils 18 für die Kontaktierung und zum Aufbringen der gewünschten Kontaktkraft F kann somit minimiert werden. Diese Minimierung beschleunigt den Ablauf der Kontaktierung und Prüfung.
  • Die 8 und 9 zeigen den Anlauf der Kontaktierung bei der in 1 dargestellten ersten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung. Die Kontaktelemente 11 werden durch die verschieblichen Stellglieder 23 in Pfeilrichtung 26 senkrecht zur Kontakt kraft F vorgespannt. Anschließend wird der Schlitten 13 zusammen mit dem zu prüfenden Bauteil 18 gemäß Pfeilrichtung 16 nach unten verfahren. Die Anschlüsse des Bauteils 18 kommen in Kontakt mit den oberen Enden der Kontaktelemente 11 und werden mit der Kontaktkraft F an diese angepreßt. Die Kontaktkraft F führt zu einem Abheben der Kontaktelemente 11 von den Außenflächen 27 der Stellglieder 23. Die gegenüber 8 veränderten Positionen sind jeweils als Schlitten 13', Bauteil 18' und Kontaktelemente 11' dargestellt.
  • Nach Ende der Prüfung wird der Schlitten 13 in Gegenrichtung zur Pfeilrichtung 16 nach oben verfahren. Hierdurch werden die Kontaktelemente 11 entlastet und kehren in ihre in 8 dargestellte Position zurück. Anschließend wird ein weiteres zu prüfendes Bauteil 18 in die Kontaktierposition gebracht, und der Vorgang wird wiederholt.
  • Die 10 und 11 zeigen den Ablauf der Kontaktierung bei einer zweiten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 10. Bei dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Kontaktelemente 11 zunächst derart vorgespannt werden, daß sie nicht mehr über die Oberseite 25 des Oberteils 20 überstehen. Die Stellglieder 23 werden hierzu in Pfeilrichtung 26 aufeinander zu bewegt. Anschließend wird ein zu prüfendes Bauteil 18 in die Kontaktierposition verbracht. Die Stellglieder 23 werden gemäß Pfeilrichtung 29 nach außen verfahren und hier durch die Vorspannung der Kontaktelemente 11 verändert. Die oberen Enden der Kontaktelemente 11 werden dann gegen die zugeordneten Anschlüsse des Bauteils 18 gedrückt. Nach Abschluß der Kontaktierung wird die Vorspannung der Kontaktelemente 11 durch eine Bewegung der Stellglieder 23 nach innen gemäß Pfeilrichtung 26 wieder vergrößert. Die oberen Enden der Kontaktelemente 11 werden dann wieder unter die Oberseite 25 des Oberteils 20 bewegt, so daß das Bauteil 18 entfernt werden kann. Zur Kontaktierung und Prüfung eines weiteren Bauteils 18 wird der Vorgang wiederholt.
  • Diese Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das untere Ende der Kontaktelemente 11 unverschieblich angeordnet ist und das obere Ende zur Kontaktierung durch die Stellglieder 23 verschieblich ist. Die Verschiebung wird hierbei durch eine Änderung der Vorspannung der Kontaktelemente 11 mittels der Stellglieder 23 erreicht.
  • Eine vorteilhafte Anwendung der Kontaktiervorrichtung 10 gemäß den 10 und 11 ist in 12 dargestellt. Auf den Schlitten 13 gemäß 1 kann verzichtet werden, da die erforderliche Relativbewegung zwischen den Anschlüssen des Bauteils 18 und den Kontaktelementen 11 durch eine Bewegung der oberen Enden der Kontaktelemente 11 herbeigeführt wird. Es kann daher eine durchgehende Schiene 12 verwendet werden.
  • Zur Erhöhung der Genauigkeit ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Stempel 28 zum Fixieren eines Bauteils 18 in der Kontaktierposition vorgesehen. Bei einer entsprechend genauen Tolerierung der Abmessungen der Schiene 17 kann dieser Stempel 28 entfallen. Hinsichtlich einer Beschreibung der weiteren Elemente wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf oben stehende Ausführungen zu 1 verwiesen.
  • 13 zeigt einen Querschnitt durch eine dritte Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 30. Hier ist ein Stellglied 33 mit einem ellipsenförmigen Querschnitt vorgesehen, das zur Verände rung der Vorspannung der Kontaktelemente in Pfeilrichtung 34 drehbar ist. Das Stellglied 33 ist zwischen den von ihm elastisch vorspannbaren Kontaktelementen 11 angeordnet. Bei der Kontaktiervorrichtung 30 ist ein einziges Stellglied 33 ausreichend, um beide Reihen von Kontaktelementen 11 vorzuspannen. Demgegenüber ist bei den Ausgestaltungen gemäß den 8 bis 11 für jede Reihe von Kontaktelementen 11 ein eigenes Stellglied 23 vorgesehen.
  • 14 zeigt einen Längsschnitt durch eine vierte Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 40. Zur Vorspannung der Kontaktelemente 11 dient ein einziges, im wesentlichen plattenförmiges Stellglied 43, das in Pfeilrichtung 44 verschieblich ist. Das Stellglied 43 ist etwa auf halbe Länge der Kontaktelemente 11 angeordnet. Die Richtung 44 verläuft hierbei parallel zur Förderrichtung 17 der Bauteile 18 durch die Schiene 12, während die Richtung 26 senkrecht hierzu steht.
  • Die 15 bis 17 zeigen eine Draufsicht auf unterschiedliche Ausgestaltungen des Stellglieds 43. Bei 15 sind drei Reihen von Ausnehmungen 45, 46, 47 in Form von Kreisen, Ovalen oder Langlöchern vorgesehen. Für jedes vorzuspannende Kontaktelement 11 ist hierbei eine eigene Ausnehmung 45, 46, 47 vorgesehen, durch die das vorzuspannende Kontaktelement 11 hindurch ragt. Die Form der Ausnehmung 45, 46 47 ist hierbei an den Querschnitt des Kontaktelements 11 angepaßt.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß 16 sind mehrere parallel zueinander angeordnete Ausnehmungen 48 in Form von Schlitzen vorgesehen. Um eine Berührung der einzelnen Kontaktelemente 11 zu vermeiden, ragen Finger 49 jeweils zwischen zwei Kontaktelementen 11 in die Ausnehmung 48 ein.
  • 17 zeigt eine weitere Ausgestaltung des Stellglieds 43 mit Ausnehmungen 48 in Form von rechteckförmigen Schlitzen. Jede Ausnehmung 48 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel von drei Kontaktelementen 51 mit rechteckigem Querschnitt durchgriffen.
  • Die Form der Ausnehmungen 45, 46, 47, 48 wird zweckmäßig an den Querschnitt des jeweils verwendeten Kontaktelements 11, 51 angepaßt. Dies ist beispielsweise an Hand der Ausnehmungen 45, 46, 47 in 15 und an Hand der Ausnehmungen 48 in 17 dargestellt.
  • 18 zeigt eine schematisch perspektivische Darstellung des Kontaktelements 51 mit rechteckigem Querschnitt. Zur besseren Erläuterung ist das Kontaktelement 51 in elastisch vorgespanntem Zustand dargestellt. Unter Einfluß der Kontaktkraft F wird eine Verformung des Kontaktelements 51 nur in Pfeilrichtung 44 parallel zu den Schmalseiten des Kontaktelements 51 stattfinden. Die Vorspannung erfolgt selbstverständlich in derselben Richtung.
  • Eine Verformung des Kontaktelements 51 in Richtung 26 wird auf Grund des rechteckförmigen Querschnitts im Betrieb nicht auftreten. Eine eigene Führung an dem Stellglied 43, die eine Verformung in die Richtung 26 ausschließt, ist somit nicht erforderlich. Durch eine geeignete Auswahl des Querschnitts des Kontaktelements 11, 51 kann somit der seitliche Abstand zwischen den einzelnen Kontaktelementen 11, 51 verringert werden.
  • Die 19 bis 23 zeigen unterschiedliche Querschnitte möglicher Kontaktelemente. 19 zeigt ein Kontaktelement 11a mit rundem Querschnitt, das in sämtliche Richtungen vorgespannt werden kann. Bei dem ovalen Kontaktelement 11b gemäß 20 erfolgt die elastische Vorspannung sinnvollerweise in Pfeilrichtung 44. Zur Erhöhung der Vorspannung und der Kontaktkraft F kann allerdings auch eine Vorspannung in Richtung 26 senkrecht hierzu erfolgen. Die Kontaktelemente 11c, 11d gemäß den 21 und 22 weisen einen polygonalen Querschnitt auf. Diese Kontaktelemente 11c, 11d können für besondere Fälle verwendet werden, in denen dieser polygonale Querschnitt beispielsweise eine seitliche Anlagefläche zur Führung der Kontaktelemente 11c, 11d bereitstellt. 23 zeigt nochmals schematisch den rechteckförmigen Querschnitt des Kontaktelements 51 .
  • Neben der unterschiedlichen Verformung und der unterschiedlichen Vorspannung wird der Querschnitt der Kontaktelemente 11, 51 auch in Abhängigkeit von den Prüfungsbedingungen für das Bauteil 18 ausgewählt. Die Querschnittsfläche des Kontaktelements 51 ist deutlich größer als dieses Kontaktelement 11a. Daher ist der elektrische Widerstand des Kontaktelements 51 geringer. Das Kontaktelement 51 kann somit für Prüfungen mit höheren Stromstärken oder höheren Frequenzen als das Kontaktelement 11a eingesetzt werden.
  • Zur Kontaktierung eines vergleichsweise kleinen, flächig ausgebildeten Anschlusses an dem zu prüfenden Bauteil 18 können die Kontaktelemente 11, 51 an ihrem für die Kontaktierung vorgesehenen Ende mit einer Spitze versehen werden. Diese Spitze ermöglicht eine hochgenaue Kontaktierung und gleichzeitig eine große Querschnittsfläche des Kontaktelements 11, 51.
  • Die 24 und 25 zeigen eine vergrößerte Darstellung der Aufnahme 55 im Oberteil 20. In der Aufnahme 55 ist ein oberes Ende 54 des Kontaktelements 11 in Pfeilrichtung 16 verschieblich geführt. Die Aufnahme 55 weist einen etwas größeren Durchmesser als das Ende 54 des Kontaktelements auf. Um ein Verkanten zu vermeiden, weitet sich die Aufnahme 55 nach unten zum anderen Ende des Kontaktelements 11.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß 24 steht das Ende 54 über die Oberseite 25 des Oberteils 20 vor. Zur Kontaktierung muß daher ein zu prüfendes Bauteil 18 von oben in Pfeilrichtung 16 auf die Oberseite aufgesetzt werden. Demgegenüber ist bei der Ausgestaltung gemäß 25 das obere Ende 54 unter die Oberseite 25 zurückgezogen. Auf der Oberseite 25 kann daher ein zu prüfendes Bauelement 18 einfach verschoben werden, ohne daß eine Bewegung des Bauelements 18 in Pfeilrichtung 16 erforderlich ist. Sobald das Bauelement 18 die gewünschte Kontaktierposition eingenommen hat, wird die Vorspannung der Kontaktelemente 11 verringert. Durch diese Verringerung der Vorspannung werden die Enden 54 nach oben zur Oberseite 25 hin bewegt und kommen in Kontakt mit den Anschlüssen des zu prüfenden Bauteils 18. Die 26 und 27 zeigen eine vergrößerte Darstellung der Einspannung eines unteren Endes 53 der Kontaktelemente 11. Bei der Ausgestaltung gemäß 26 ist das untere Ende 53 unverschieblich eingespannt und starr fixiert. Die Ausgestaltung gemäß 27 sieht demgegenüber eine unverschiebliche Einspannung mit einer gelenkigen Beweglichkeit des Kontaktelements 11 in Pfeilrichtung 56 vor.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß 26 kann aufgrund der starren Fixierung eine größere Vorspannung als bei der Ausgestaltung gemäß 27 erreicht werden. In Abhängigkeit von den Abmessungen der Kontaktelemente 11 und der gewünschten Kontaktkraft wird entweder die Ausgestaltung gemäß 26 oder diejenige gemäß 27 gewählt.
  • In den 28 bis 30 ist eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 60 dargestellt. Zwischen dem Oberteil 20 und dem Unterteil 21 sind Kontaktelemente 61 mit jeweils zwei Knickstellen 62 vorgesehen. Die obere Knickstelle 62 dient zur Abstützung am Oberteil 20 und die untere Knickstelle 62 zur Abstützung am Unterteil 21. Der Abstand zwischen den Knickstellen 62 ist größer als der Abstand zwischen Oberteil 20 und Unterteil 21 in fertig montierter Position.
  • Vor der Montage verlaufen die Kontaktelemente 61 zwischen den Knickstellen 62 im wesentlichen gerade vom Unterteil 21 zum Oberteil 20. Sobald das Oberteil 20 in seine endgültige Position gemäß Pfeilrichtung 16 bewegt wird, verformen sich die Kontaktelemente elastisch in ihre in 29 dargestellte Position 61'. Sie sind dann dauerhaft vorgespannt. Das Oberteil 20 dient bei dieser Ausgestaltung der Kontaktiervorrichtung 60 als Stellglied zur elastischen Vorspannung der Kontaktelemente 61.
  • Bei dieser Ausgestaltung steht das obere Ende 54 über die Oberseite 25 des Oberteils 20 vor. Es ist wie bei den anderen Ausgestaltungen der Kontaktiervorrichtung 10, 30, 40 im wesentlichen in seiner Längsrichtung verschieblich in Pfeilrichtung 16 in der Aufnahme 55 geführt.
  • Diese Ausgestaltung der Kontaktiervorrichtung 60 ermöglicht einen einfachen Aufbau, da ein zusätzliches Stellglied für die Vorpsannung nicht erforderlich ist. Die gewünschte Vorspannung der Kontaktelemente 61 wird vielmehr durch die Verschiebung des Oberteils 20 gegenüber dem Unterteil 21 bei der Montage erreicht. Zur Führung der Kontaktelemente 61 und um ein definiertes Ausbiegen in eine bestimmte Richtung zu gewährleisten, kann ein separates Bauteil vorgesehen werden. Dieses Bauteil braucht nicht verschieblich zu sein.
  • Sämtliche Ausgestaltungen der Erfindung erlauben die Verwendung von einteiligen Kontaktelementen 11, 51, 61 mit sehr geringem Querschnitt. Eine besondere Führung mit Ausnahme der Aufnahme 55 im Oberteil 20 ist nicht erforderlich, so daß auch der Abstand zwischen den Kontaktelementen 11, 51, 61 sehr klein gewählt werden kann. Auf Grund der erfindungsgemäß vorgesehenen Vorspannung der Kontaktelemente 11, 51, 61 kann die gewünschte Kontaktkraft hochgenau eingehalten werden. Gleichzeitig wird eine hohe Lebensdauer erreicht.

Claims (26)

  1. Vorrichtung zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse (19) an einem elektronischen Bauteil (18} mit mindestens einem länglich ausgebildeten Kontaktelement (11; 51; 61), wobei je ein Anschluß (19) und ein zugeordnetes Kontaktelement (11; 51; 61) in einer ersten Richtung (16) aneinander anpreßbar sind und auf das Kontaktelement (11; 51; 61) eine Kontaktkraft (F) in dieser ersten Richtung (16) ausgeübt wird, dadurch gekenn zeichnet, daß das Kontaktelement (11; 51; 61) elastisch in eine zweite Richtung (26; 44) vorspannbar ist, die senkrecht zu der ersten Richtung (16) verläuft.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Richtung (16) im wesentlichen parallel zur Längsachse (52) des Kontaktelements (11; 51; 61) verläuft.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stellglied (20; 23; 33; 43) zur Vorspannung des mindestens einen Kontaktelements (11; 51; 61) vorgesehen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Ende (53) des Kontaktelements (11; 51) unverschieblich angeordnet ist und ein zweites Ende (54) zur Kontaktierung durch das Stellglied (23; 33; 43) verschieblich ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Kontaktelement (11) ein eigenes Stellglied (23) vorgesehen ist oder mehreren oder allen Kontaktelementen (11; 51; 61) ein gemeinsames Stellglied (20; 23; 33; 43) zugeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (20; 23; 33; 43) beweglich, vorzugsweise drehbar oder verschieblich, ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (23; 33; 43) auf halber Länge des Kontaktelements (11; 51) angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (23; 33) eine an seinem Außenumfang angeordnete Kontaktfläche (27) für eine Berührung des Kontaktelements (11) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (33) einen unrunden, vorzugsweise ellipsenförmigen, Querschnitt aufweist und zur Veränderung der Vorspannung drehbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (33) zwischen den von ihm elastisch vorspannbaren Kontaktelementen (11) angeordnet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (23) einen runden Querschnitt aufweist und zur Veränderung der Vorspannung vorzugsweise parallel zu der zweiten Richtung (26; 44) verschieblich ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (43) eine oder mehrere Ausnehmungen (45; 46; 47; 48) aufweist, durch die das oder die vorzuspannenden Kontaktelemente (11; 51) hindurchragen.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes vorzuspannende Kontaktelement (11) eine eigene Ausnehmung (45; 46; 47) vorgesehen ist oder mehrere Kontaktelemente (11; 51) durch eine gemeinsame Ausnehmung (48) hindurchragen.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Ausnehmung (45; 46; 47; 48) an den Querschnitt des Kontaktelements (11; 51) angepaßt ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung als Kreis (45), als Oval (46), als Langloch (47) oder als Schlitz (48) ausgebildet ist.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11; 51; 61) einen runden oder ovalen oder einen polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, Querschnitt aufweist.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11; 51; 61) an seinem ersten Ende (53) unverschieblich eingespannt und an seinem zweiten Ende (54) in einer Aufnahme (55) geführt ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11; 51; 61) an seinem ersten Ende (53) gelenkig befestigt oder starr fixiert ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Aufnahme (55) zu dem zweiten Ende (54) des Kontaktelements (11; 51; 61) hin verjüngt.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende (54) des Kontaktelements (11; 51) in einem ersten Zustand über eine Oberseite (25) der Aufnahme (55) übersteht und durch eine Bewegung des zugeordneten Stellglieds (23; 43) elastisch verformbar und unter die Oberseite (25) bewegbar ist.
  21. Verfahren zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse (19) an einem elektronischen Bauteil (18), bei dem eine Relativbewegung zwischen einem zu kontaktierenden Anschluß (19) und mindestens einem zugeordneten, länglich ausgebildeten Kontaktelement (11: 51; 61) in einer ersten Richtung (16) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kontaktelement (11: 51; 61) vor der Kontaktierung elastisch in eine zweite Richtung (26; 44) vorgespannt wird, die senkrecht zu der ersten Richtung (16) verläuft.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung des Kontaktelements (11; 51) verändert wird, um ein der Kontaktierung dienendes Ende (54) des Kontaktelements (11; 51) in der ersten Richtung (16) zu bewegen.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontaktierung eines oder mehrerer Anschlüsse (19) die Vorspannung der zugehörigen Kontaktelemente (11; 51) derart vergrößert wird, daß deren der Kontaktierung dienende Enden (54) unter die Oberseite (25) einer Aufnahme (55) bewegt werden, auf der das elektronische Bauteil (18) verschieblich ist, daß das Bauteil (18) in eine Kontaktierposition auf der Oberseite (25) bewegt wird und daß die Vorspannung der Kontaktelemente (11; 51) derart verringert wird, daß deren Enden (54) gegen den oder die Anschlüsse (19) des Bauteils (18) gedrückt werden.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschluß der Kontaktierung die Vorspannung der Kontaktelemente (11; 51) vergrößert und dadurch deren Enden (54) unter die Oberseite (25) bewegt, das Bauteil (18) entfernt und anschließend ein weiteres Bauteil (18) in die Kontaktierposition auf der Oberseite (25) bewegt wird.
  25. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Ende (53) des Kontaktelements (11; 51) unverschieblich eingespannt wird und ein zweites Ende (54) zur Kontaktierung bewegt wird.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende (54) in einer Aufnahme (55) in Längsrichtung (52) des Kontaktelements (11; 51) verschieblich geführt wird.
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