DE10013041A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer mit einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer mit einer Leuchtstofflampe versehenen LeuchteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer mit einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte über einen Lampenschwingkreis eines elektronischen Vorschaltgeräts, wobei die Betriebsdaten, zumindest der Lampenstrom, die Lampenstromfrequenz und die Lampenspannung bestimmter erkennbarer Leuchtstofflampen in dem Vorschaltgerät gespeichert sind, und das Vorschaltgerät mit einem Lampenspannungsverfahren automatisch den Lampentyp der in der Leuchte eingesetzten Leuchtstofflampe ermittelt und danach für den Lampenschwingkreis diejenigen Betriebsdaten einstellt, die dem erkannten Lampentyp zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Vorschaltgeräts herrschende Gerätetemperatur gemessen und die Belastung der Leuchtstofflampe in Abhängigkeit der gemessenen Geräteinnentemperatur eingestellt wird, wobei in normalen Betrieb eine für den ermittelten Lampentyp vom Hersteller vorgegebene Nennbelastung der Leuchtstofflampe eingestellt wird und die Belastung dann reduziert oder beendet wird, wenn eine kritische Geräteinnentemperatur erreicht oder überschritten ist, sowie ein Vorschaltgerät zur Durchführung des Verfahrens.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer mit
einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte über einen Lampen
schwingkreis eines elektronischen Vorschaltgeräts, wobei die
Betriebsdaten, zumindest der Lampenstrom, die Lampenstrom
frequenz und die Lampenspannung bestimmter erkennbarer Leucht
stofflampen in dem Vorschaltgerät gespeichert sind, und das
Vorschaltgerät mit einem Lampenspannugsmeßverfahren automa
tisch den Lampentyp der in der Leuchte eingesetzten Leucht
stofflampe ermittelt und danach für den Lampenschwingkreis
diejenigen Betriebsdaten einstellt, die dem erkannten Lampen
typ zugeordnet sind. Außerdem betrifft die Erfindung ein Vor
schaltgerät zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist ein Vorschaltgerät bekannt, das von dem Verfahren gemäß
der DE 198 50 441.1 gebrauch macht. Bei den in dem Register
des bekannten Vorschaltgeräts gespeicherten Betriebsdaten
handelt es sich um Nennbetriebsdaten, die von den Herstellern
von Leuchtstofflampen für den jeweiligen Lampentyp vorgegeben
sind.
Eine Belastung der Leuchtstofflampe mit den Nennbetriebsdaten
kann bei ungünstigen Umgebungsbedingungen das Vorschaltgerät
überlasten. Dies beispielsweise bei einer hohen Außentempera
tur, bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Vorschaltgerät,
bei einer für die Wärmeabfuhr des Vorschaltgeräts ungünstigen
Einbausituation oder bei einer Temperaturerhöhung durch gealterte
oder defekte Bauelemente in dem Vorschaltgerät.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
sowie ein Vorschaltgerät zu schaffen, das einen überlastungs
sicheren Betrieb des Vorschaltgeräts ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die
innerhalb des Vorschaltgeräts herrschende Gerätetemperatur
gemessen und die Belastung der Leuchtstofflampe in Abhängig
keit der gemessenen Geräteinnentemperatur eingestellt wird,
wobei in normalem Betrieb eine für den ermittelten Lampentyp
vom Hersteller vorgegebene Nennbelastung der Leuchtstofflampe
eingestellt wird und die Belastung dann reduziert oder beendet
wird, wenn eine kritische Geräteinnentemperatur erreicht oder
überschritten ist.
Die Geräteinnentemperatur steht als zusätzlicher Parameter zur
Steuerung der Lampenbelastung zur Verfügung. Aufgrund der
gemessenen Geräteinnentemperatur kann die Belastung bei Er
reichen einer Grenztemperatur reduziert werden oder die Bela
stung jeweils beim Erreichen von vorgegebenen Temperaturstufen
in Belastungsstufen reduziert werden oder die Belastung einer
Belastungskennlinie folgend reduziert werden. Außerdem kann
eine automatische Sicherheitsabschaltung des Vorschaltgeräts
vorgenommen werden.
Es ist beispielsweise auch möglich eine Belastungsänderung
davon abhängig zu machen, mit welcher Geschwindigkeit eine
Temperaturerhöhung vonstatten geht, insbesondere ist auf diese
Weise eine frühzeitige Sicherheitsabschaltung möglich.
Zur Einstellung der Belastung der Leuchtstofflampe können die
Parameter Lampenstromfrequenz, die Lampenspannung oder die
sich aus dem Produkt von Lampenstrom und Lampenspannung er
gebende Lampenleistung verändert werden. Neben diesen Alterna
tiven können auch mehrere der genannten Parameter gleichzeitig
eingestellt werden.
Einfacherweise wird die Geräteinnentemperatur indirekt durch
Messung der Spannung über einer geeichten Diode gemessen, die
mit einem Widerstand in Reihe geschaltet ist. Dieses Verfahren
ist sehr genau und mit kostengünstigen Bauelementen durchführ
bar.
Ein weiterer Vorteil wird dann gesehen, wenn der Lebensdauer
zustand der Leuchtstofflampe durch eine indirekte Temperatur
messung ermittelt wird, wobei die Geräteinnentemperatur im
Bereich der Bauelemente des Lampenschwingkreises gemessen
wird. Bei einer Leuchtstofflampe, die das Ende ihrer Lebens
dauer fast erreicht hat, steigt die Lampenspannung an. Dies
hat zur Folge, dass die Leuchtstofflampe nur noch eine geringe
Dämpfung des Lampenschwingkreises bewirkt und sich an den
Elektronikbauelementen des Lampenschwingkreises eine hohe
Verlustleistung ergibt. Diese wird in Form von Wärme abge
führt. Die Diode ist hierfür in dem Bereich des Lampenschwing
kreises angeordnet. Bestenfalls ist die Diode thermisch mit
dem Lampenschwingkreis gekoppelt, damit das Vorschaltgerät
sehr schnell und genau auf eine Veränderung der Lampeneigen
schaften durch Alterung oder Defekt reagieren kann.
Ein weiterer Nutzen für ein Verfahren zum Betrieb einer mit
einer Leuchtstofflampe versehenen Leuchte ergibt sich dann,
wenn beim Einschalten des Vorschaltgeräts im kalten Zustand
die innerhalb des Vorschaltgeräts herrschende Gerätetemperatur
gemessen wird, die zu diesem Zeitpunkt noch der Umgebungs
temperatur entspricht, und dass die für einen normalen Betrieb
des ermittelten Lampentyps vom Hersteller für eine Nennumge
bungstemperatur vorgegebene Nennbelastung in Abhängigkeit der
gemessenen Umgebungstemperatur angepaßt wird. Unter der Vor
aussetzung, dass die Umgebungstemperatur während des Betriebs
der Leuchtstofflampe etwa konstant bleibt, kann durch die
Messung der Umgebungstemperatur eine gleichmäßigere Licht
stromabstrahlung der Leuchtstofflampe bewirkt werden. Die
Lichtstromabstrahlung einer Leuchtstofflampe weist, in einem
Koordinatensystem über der Umgebungstemperatur aufgetragen,
etwa bei der von den Lampenherstellern vorgegebenen Nennumgebungstemperatur
ein Maximum auf. Die Nennumgebungstemperatur
ist die Temperatur, für welche die herstellerseitig vorgegebe
nen Nennbetriebsdaten des jeweiligen Lampentyps gelten.
In einer bevorzugten Weiterbildung dieses Verfahrens wird die
Belastung ausgehend von der für eine Nennumgebungstemperatur
vorgesehenen Nennbelastung sowohl in Richtung einer Über
schreitung der Nennumgebungstemperatur als auch in Richtung
einer Unterschreitung der Nennumgebungstemperatur erhöht. Auf
diese Weise wird bei über oder unter der Nennumgebungstempera
tur liegenden Umgebungstemperaturen einer Absenkung des abge
strahlten Lichtstromes entgegengesteuert. Diese Gegensteuerung
kann eine in diskreten Temperaturstufen gesteuerte Belastungs
änderung sein oder eine prozentuale Anpassung auf der Basis
der Nennbetriebsdaten. Die Anpassung der Belastung kann einer
vorgegebenen Belastungskennlinie folgen.
Zur Durchführung des Verfahrens wird vorgeschlagen: Ein Vor
schaltgerät zum Betrieb einer mit einer Leuchtstofflampe ver
sehenen Leuchte, mit einem Gehäusekörper, einem Frequenzerzeu
ger und einem mit diesem zusammenwirkenden Lampenschwingkreis,
wobei der Lampenschwingkreis die Leuchtstofflampe mit einer
Wechselspannung versorgt, einem Register, in dem die Betriebs
daten mehrerer bestimmter erkennbarer Lampentypen registiert
sind, einer Lampenspannungsmeßeinrichtung sowie einer mit dem
Register zusammenwirkenden Steuerungselektronik zur Steuerung
des Frequenzerzeugers und des Lampenschwingkreises, wobei
innerhalb des Gehäusekörpers eine Innentemperaturmeßeinrich
tung vorgesehen ist, die Innentemperaturmeßeinrichtung mit der
Steuerungselektronik verbunden ist, und die Steuerungselek
tronik eine Auswertungseinheit aufweist, mit der die gemessene
Innentemperatur zur Bestimmung derjenigen Betriebsdaten als
Parameter verarbeitbar ist, die für die in der Leuchte einge
setzte Leuchtstofflampe benötigt werden.
Mit dieser Konstruktion ist es ausgeschlossen, dass ungünstige
Umgebungsbedingungen zu einer Überlastung des Vorschaltgeräts
führen können. Die Innentemperaturmeßeinrichtung kann günstigerweise
sehr einfach und kostengünstig aufgebaut sein.
In einer besonders einfachen Form weist die Innentemperatur
meßeinrichtung eine Diode und einen Widerstand auf, wobei der
Widerstand der Diode in deren Durchflußrichtung vorgeschaltet
ist. Diese Bauelementekombination ist kostengünstig und er
möglicht bereits eine ausreichend genaue indirekte Messung der
Temperatur über die korrelativ mit der Bauelementtemperatur
verknüpfte Diodenspannung.
Noch genauer ist die indirekte Temperaturmessung mit einer
geeichten Diode, die ein lineares Verhalten zwischen der in
ihrer Durchflußrichtung abfallenden Spannung und Ihrer Tempe
ratur aufweist, wobei die Lage der Spannungs-Temperatur-Kenn
linie anhand einer Referenzspannung in der Steuerungselek
tronik gespeichert ist, die während der Herstellung des Vor
schaltgeräts durch eine bei einer Referenztemperatur durch
geführte Eichung ermittelt wurde und wobei die Steigung der
Spannungs-Temperatur-Kennlinie in der Steuerungselektronik
gespeichert ist. Da die Spannungsänderung über einer Diode
einen Betrag von 2 Millivolt/Kelvin ausmacht empfiehlt es
sich, für problematische Betriebsumgebungen eine Innentempera
turmeßeinrichtung mit einer geeichten Diode zu verwenden.
Zweckmäßigerweise wird die Innentemperaturmeßeinrichtung jedes
einzelnen Vorschaltgeräts geeicht. Zur Eichung wird die Span
nung der Diode der Innentemperaturmeßeinrichtung beispiels
weise in einem klimatisierten Raum gemessen, in dem eine Refe
renztemperatur von 25,00°C herrscht. Die gemessene individu
elle Referenzspannung wird in jedem einzelnen Vorschaltgerät
gespeichert, dem dadurch für den zukünftigen Betrieb stets
genaue Temperaturdaten zur Verfügung stehen.
Alternativ kann der Diode (D) der Innentemperaturmeßeinrich
tung (1) auch ein nichtlineares Bauelement, beispielsweise
eine Impedanz, parallel geschaltet sein, so dass sich ein
nichtlinears Verhalten zwischen der in Durchflußrichtung der
Diode meßbaren Spannung und der Diodentemperatur (TD) ergibt.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand einer Zeichnung erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Innentemperatur
meßeinrichtung,
Fig. 2 ein Diagramm, das die in Durchflußrichtung einer Diode
abfallende Spannung in Abhängigkeit der Diodentempera
tur wiedergibt,
Fig. 3 ein Diagramm mit dem von einer Leuchtstofflampe abge
strahlten Lichtstrom über der Umgebungstemperatur
In der Zeichnung ist auf eine schematische Darstellung der
bekannten Schaltungsteile eines Vorschaltgeräts verzichtet
worden.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Innentemperaturmeßeinrichtung 1. Es können eine oder mehrere
Innentemperaturmeßeinrichtungen 1 innerhalb eines Gehäuses
eines Vorschaltgeräts angeordnet und mit einer Steuerungselek
tronik des Vorschaltgeräts verbunden sein.
Nach Fig. 1 weist die Innentemperaturmeßeinrichtung 1 eine
Diode D auf, in deren Durchflußrichtung ein Widerstand R in
Reihe vorgeschaltet ist. An die Kombination aus Widerstand R
und Diode D ist eine Spannung von 5 Volt angelegt. Die in
Durchflußrichtung über der Diode D meßbare Spannung UD ist ein
Maß für die Diodentemperatur TD der Diode D und somit für die
Geräteinnentemperatur an der Meßstelle, an der die Innentempe
raturmeßeinrichtung 1 angeordnet ist.
Mit mehreren Innentemperaturmeßeinrichtungen 1 kann beispiels
weise die Temperaturverteilung innerhalb des Vorschaltgeräts
gemessen werden. Eine kritische Wärmebelastung des Vorschalt
geräts könnte mit nur einer Innentemperaturmeßeinrichtung 1
unerkannt bleiben, wenn sie an einer anderen Stelle als der
Meßstelle der einen Innentemperaturmeßeinrichtung 1 auftritt.
Dem kann mit mehreren Innentemperaturmeßeinrichtungen 1 vor
gebeugt werden, die in dem Vorschaltgerät verteilt angeordnet
sind.
In Fig. 2 ist ein Diagramm wiedergegeben, das die Spannung in
Durchflußrichtung einer Diode D in Abhängigkeit der Dioden
temperatur TD darstellt. Die Diode D weist ein lineares Ver
halten zwischen der in ihrer Durchflußrichtung gemessenen
Spannung UD und Ihrer Diodentemperatur TD auf.
Die Lage der Spannungs-Temperatur-Kennlinie S ist anhand einer
Referenzspannung Uref in der Steuerungselektronik gespeichert.
Die Referenzspannung Uref wurde während der Herstellung des
Vorschaltgeräts durch Eichung bei einer Referenztemperatur
Tref, hier 25°C, ermittelt. Die Spannungsänderung über der
Diode D weist einen Betrag von 2 Millivolt/Kelvin auf, wodurch
die Steigung der Spannungs-Temperatur-Kennlinie S festgelegt
ist.
Gemäß Fig. 3 ist einerseits als durchgezogene Linie der von
einer Leuchtstofflampe abgestrahlte Lichtstrom L über der
Umgebungstemperatur TU aufgetragen. Die gestrichelte Linie
gibt denjenigen Lichtstrom der Leuchtstofflampe an, der durch
das erfindungsgemäße Verfahren erreicht wird.
Die Lichtstromabstrahlung einer Leuchtstofflampe weist nach
dem dargestellten Diagramm über der Umgebungstemperatur TU
etwa bei der von den Lampenherstellern vorgegebenen Nennumge
bungstemperatur TN ein Maximum auf. Die Nennumgebungstempera
tur TN ist die Temperatur, für welche die herstellerseitig
vorgegebenen Nennbetriebsdaten des jeweiligen Lampentyps gel
ten.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Belastung der
Leuchtstofflampe ausgehend von der herstellerseitig für eine
Nennumgebungstemperatur TN vorgesehene Nennbelastung der
Leuchtstofflampe sowohl in Richtung einer Überschreitung der
Nennumgebungstemperatur TN als auch in Richtung einer Unterschreitung
der Nennumgebungstemperatur TN erhöht. Auf diese
Weise wird bei einer über oder unter der Nennumgebungstempera
tur TN liegenden Umgebungstemperatur TU einer Absenkung des
abgestrahlten Lichtstromes entgegengesteuert, wodurch sich die
gestrichelt dargestellte Lichtstromausbeute ergibt. In dem
gestrichelt dargestellten Lichtstrom L' ist der Temperaturein
fluß durch das erfindungsgemäße Verfahren zumindest teilweise
kompensiert.
1
Innentemperaturmeßeinrichtung
R Widerstand
D Diode
UD
R Widerstand
D Diode
UD
Spannung
Uref
Uref
Referenzspannung
Tref
Tref
Referenztemperatur
TN
TN
Nennumgebungstemperatur
TU
TU
Umgebungstemperatur
TD
TD
Diodentemperatur
S Spannungs-Temperatur-Kennlinie
L Lichtstrom
L' Lichtstromausbeute
S Spannungs-Temperatur-Kennlinie
L Lichtstrom
L' Lichtstromausbeute
Claims (10)
1. Verfahren zum Betrieb einer mit einer Leuchtstofflampe
versehenen Leuchte über einen Lampenschwingkreis eines
elektronischen Vorschaltgeräts, wobei die Betriebsdaten,
zumindest der Lampenstrom, die Lampenstromfrequenz und die
Lampenspannung bestimmter erkennbarer Leuchtstofflampen in
dem Vorschaltgerät gespeichert sind, und das Vorschaltge
rät mit einem Lampenspannugsmeßverfahren automatisch den
Lampentyp der in der Leuchte eingesetzten Leuchtstofflampe
ermittelt und danach für den Lampenschwingkreis diejenigen
Betriebsdaten einstellt, die dem erkannten Lampentyp zu
geordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die innerhalb des Vorschaltgeräts herrschende Geräte
temperatur gemessen und die Belastung der Leuchtstofflampe
in Abhängigkeit der gemessenen Geräteinnentemperatur ein
gestellt wird, wobei in normalem Betrieb eine für den
ermittelten Lampentyp vom Hersteller vorgegebene Nenn
belastung der Leuchtstofflampe eingestellt wird und die
Belastung dann reduziert oder beendet wird, wenn eine
kritische Geräteinnentemperatur erreicht oder überschrit
ten ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zur Einstellung der Belastung der
Leuchtstofflampe die Lampenstromfrequenz, die Lampenspan
nung oder die sich aus dem Produkt von Lampenstrom und
Lampenspannung ergebende Lampenleistung verändert wird.
3. verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Geräteinnentemperatur
indirekt durch Messung der Spannung über einer Diode D
gemessen wird, der ein Widerstand R in Reihe vorgeschaltet
ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Lebensdauerzustand
der Leuchtstofflampe durch eine indirekte Temperaturmes
sung ermittelt wird, wobei die im Bereich der Bauelemente
des Lampenschwingkreises herrschende Geräteinnentemperatur
gemessen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass beim Einschalten des
Vorschaltgeräts im kalten Zustand die innerhalb des Vor
schaltgeräts herrschende Gerätetemperatur gemessen wird,
die zu diesem Zeitpunkt noch der Umgebungstemperatur (TU)
entspricht, und dass die für einen normalen Betrieb des
ermittelten Lampentyps vom Hersteller für eine Nennumge
bungstemperatur (TN) vorgegebene Nennbelastung in Abhän
gigkeit der gemessenen Umgebungstemperatur (TU) angepaßt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Belastung ausgehend von der
Nennbelastung sowohl in Richtung einer Überschreitung der
Nennumgebungstemperatur (TN) als auch in Richtung einer
Unterschreitung der Nennumgebungstemperatur (TN) in Stu
fen, prozentual oder einer Belastungskennlinie folgend
erhöht wird.
7. Vorschaltgerät zum Betrieb einer mit einer Leuchtstoff
lampe versehenen Leuchte, mit einem Gehäusekörper, einem
Frequenzerzeuger und einem mit diesem zusammenwirkenden
Lampenschwingkreis, wobei der Lampenschwingkreis die
Leuchtstofflampe mit einer Wechselspannung versorgt, einem
Register, in dem die Betriebsdaten mehrerer bestimmter
erkennbarer Lampentypen registiert sind, einer Lampen
spannungsmeßeinrichtung sowie einer mit dem Register zu
sammenwirkenden Steuerungselektronik zur Steuerung des
Frequenzerzeugers und des Lampenschwingkreises, da
durch gekennzeichnet, dass innerhalb des
Gehäusekörpers eine Innentemperaturmeßeinrichtung (1)
vorgesehen ist, dass die Innentemperaturmeßeinrichtung (1)
mit der Steuerungselektronik verbunden ist, und dass die
Steuerungselektronik eine Auswertungseinheit aufweist, mit
der die gemessene Innentemperatur zur Bestimmung derjeni
gen Betriebsdaten als Parameter verarbeitbar ist, die für
die in der Leuchte eingesetzte Leuchtstofflampe benötigt
werden.
8. Vorschaltgerät nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Innentemperaturmeßein
richtung (1) eine Diode (D) und einen Widerstand (R) auf
weist, der der Diode (D) in Reihe vorgeschaltet ist.
9. Vorschaltgerät nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Diode (D) der Innen
temperaturmeßeinrichtung (1) ein lineares Verhalten zwi
schen der in ihrer Durchflußrichtung meßbaren Spannung und
Ihrer Diodentemperatur (TD) aufweist, wobei die Steigung
der Spannungs-Temperatur-Kennlinie (S) festliegt und in
der Steuerungselektronik gespeichert ist und die Lage der
Spannungs-Temperatur-Kennlinie (S) anhand einer Referenz
spannung (Uref) in der Steuerungselektronik gespeichert
ist.
10. Vorschaltgerät nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Diode (D) der Innen
temperaturmeßeinrichtung (1) ein nichtlineares Bauelement,
beispielsweise eine Impedanz, parallel geschaltet ist, so
dass sich ein nichtlinears Verhalten zwischen der in
Durchflußrichtung der Diode meßbaren Spannung und der
Diodentemperatur (TD) ergibt.
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Publications (1)
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| DE10013041A1 true DE10013041A1 (de) | 2001-09-27 |
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