DE10011096A1 - Verwendung von carboxylgruppenhaltigen Acetalpolymeren in lichtempfindlichen Zusammensetzungen und lithographischen Druckplatten - Google Patents
Verwendung von carboxylgruppenhaltigen Acetalpolymeren in lichtempfindlichen Zusammensetzungen und lithographischen DruckplattenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine lichtempfindliche Zusammensetzung, enthaltend DOLLAR A (i) mindestens ein Diazoniumpolykondensationsprodukt oder DOLLAR A mindestens ein radikalisch polymerisierbares System, bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind oder DOLLAR A mindestens ein Hybridsystem, bestehend aus einem Diazoniumpolykondensationsprodukt und einem radikalisch polymerisierbaren System, bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind, DOLLAR A (ii) mindestens ein Bindemittel sowie DOLLAR A gegebenenfalls einen oder mehrere Belichtungsindikatoren, einen oder mehrere Farbstoffe zur Erhöhung des Bildkontrastes sowie eine oder mehrere Säuren zur Stabilisierung der lichtempfindlichen Zusammensetzung, DOLLAR A die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bindemittel im wesentlichen aus Einheiten A, B, C, D besteht, wobei A der Formel DOLLAR F1 entspricht, DOLLAR A B der Formel DOLLAR F2 entspricht, C der Formel DOLLAR F3 entspricht, DOLLAR A und D der Formel DOLLAR F4 entspricht, DOLLAR A deren Verwendung zur Beschichtung von Druckplatten sowie Druckplatten, die mit dieser lichtempfindlichen Zusammensetzung beschichtet sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Bindemittel und lichtempfindliche
Zusammensetzungen, die zur Herstellung von Druckplatten geeignet sind.
An lichtempfindliche Zusammensetzungen, die insbesondere für hochleistungs
fähige Druckplatten verwendbar sind, werden heutzutage hohe Anforderungen
gestellt.
Zur Verbesserung der Eigenschaften lichtempfindlicher Zusammensetzungen und
somit auch der entsprechenden Druckplatten werden im wesentlichen zwei Wege
beschritten. Der eine befaßt sich mit der Verbesserung der Eigenschaften der
lichtempfindlichen Komponenten in den Gemischen (Negativdiazoharze,
Photoinitiatoren, Photopolymere etc.), der andere mit der Auffindung neuer
polymerer Verbindungen ("Bindemittel"), die die physikalischen und mechanischen
Eigenschaften der lichtempfindlichen Schichten steuern sollen. Insbesondere der
letztere Weg ist für Druckplatten von wesentlicher Bedeutung, da das Verhalten im
Entwicklungs- und Druckprozeß, wie z. B. Entwickelbarkeit, Farbannahmevermögen,
Kratzfestigkeit und Auflagenbeständigkeit, entscheidend durch die polymeren
Bindemittel beeinflußt wird. Auch die Lagerfähigkeit und die Lichtempfindlichkeit der
Materialien wird durch solche polymeren Verbindungen beeinflußt.
Die polymeren Bindemittel weisen zur Erfüllung der umfangreichen Anforderungen
verschiedene Strukturelemente auf, die sich auf einzelne Eigenschaften
unterschiedlich auswirken können. So fördern hydrophile Strukturelemente wie
Carboxylgruppen, Hydroxylgruppen u. ä. im allgemeinen eine gute Entwickelbarkeit
der lichtempfindlichen Zusammensetzungen in wäßrig-alkalischen Entwicklern und
sorgen z. T. für ausreichende Haftung auf polaren Substraten. Hydrophobe
Strukturelemente erschweren dagegen die Entwickelbarkeit in den genannten
Entwicklern, gewährleisten aber die für Druckplatten unbedingt nötige gute
Annahme der Farben im Druckprozeß.
Auf Grund des breiten Anforderungsspektrums an die polymeren Bindemittel gibt es
seit vielen Jahren umfangreiche Arbeiten zur Synthese und Einsatzoptimierung
dieser Stoffe für lichtempfindliche Zusammensetzungen (vgl. z. B. H. Baumann und
H.-J. Timpe: "Chemical Aspects of Offset Printing" in J. prakt. Chem. Chemiker-
Zeitung 336 (1994) Seiten 377-389). Es zeigte sich, daß Polymere, die
Vinylalkoholgruppen und Acetalgrupen enthalten, besonders geeignet sind.
Zunächst wurden Acetalpolymere von aliphatischen Aldehyden mit unsubstituierter
niederer Alkylgruppe und Vinylalkohol/Vinylacetatcopolymeren beschrieben
(US-A-2 179 051, EP-A-0 216 083 sowie DE-A-14 47 957). Derartige Bindemittel
bereiten aber beim Entwickeln von Druckplatten infolge des zu geringen Anteils von
hydrophilen Gruppen im Polymeren Probleme. Wählt man bei diesen Polymertypen
aber den Acetalisierungsgrad niedrig, um eine ausreichende Entwickelbarkeit durch
einen hohen Anteil an Vinylalkohol zu realisieren, dann ist die
Druckauflagenbeständigkeit zu gering.
Zur Verbesserung wurden teilacetalisierte Vinylalkohol/Vinylacetatcopolymere durch
spezielle Reaktionen mit hydrophilen oder alkalilöslichen Gruppierungen versehen.
In der DE-A-36 44 162 und EP-A-274 075 werden zur Acetalisierung neben
Aldehyden mit hydroben Gruppen (z. B. Alkyl- oder Arylgruppen)
hydroxylgruppenhaltige Aldehyde verwendet. Diese strukturelle Änderung führt aber
nicht zu einer deutlichen Verbesserung der Entwickelbarkeit bzw. der
Druckauflagenbeständigkeit.
Zur Verbesserung der Entwickelbarkeit wurden in der DE-A-20 53 363, der
DE-A-20 53 364 und der EP-A-0 048 876 Sulfonylurethangruppen in
Polyvinylacetale eingeführt. Die geringe Acidität dieser Gruppen erfordert allerdings
Entwickler mit einem hohen Lösungsmittelanteil. Außerdem weisen Mikroelemente
so hergestellter Druckplatten eine sehr geringe Haftung auf, so daß sie im
Druckprozeß zu schnell abgerieben werden.
In der DE-A-22 45 433 sind Bindemittel beschrieben, die sich durch Acetalisierung
verseifter Copolymere aus Vinylacetat und einem carboxylgruppen-tragenden
Monomeren wie Crotonsäure oder Acrylsäure herstellen lassen. Zur Acetalisierung
werden aromatische Aldehyde beansprucht. Diese Art von Bindemittel führt jedoch
zu Systemen mit geringer Lichtempfindlichkeit, schwerer Entwickelbarkeit und
niedriger Auflagenbeständigkeit bei der Verwendung für Druckformen.
In der EP-A-0 211 391 und der EP-A-0 152 819 werden die Carboxylgruppen durch
Reaktion separat hergestellter Acetale aliphatischer Aldehyde mit Polyvinylalkohol
mit intramolekularen, cyclischen Säureanhydriden von Dicarbonsäuren eingeführt.
Der notwendige Syntheseaufwand ist jedoch groß, da zusätzlich zur Acetalisierung
die nur in aprotischen Lösungsmitteln mögliche Reaktion mit den Säureanhydriden
kommt. Weiterhin ist die Lichtempfindlichkeit der aus diesen Bindemittel
hergestellten Gemische noch zu gering.
In der EP-A-0 208 145 werden Bindemittel beschrieben, die in einer dreistufigen
Synthese ausgehend von Polyvinylalkohol hergestellt werden: Acetalisierung mit
aliphatischen Aldehyden, Umsetzung mit intramolekularen, cyclischen
Säureanhydriden von Dicarbonsäuren und teilweise Veresterung der
Carboxylgruppen substituierten Alkylhalogeniden. Trotz des hohen Aufwandes für
die Bindemittelsynthese ist eine Verbesserung der Lichtempfindlichkeit der daraus
hergestellten Schichten wünschenswert.
Der Aufwand der mehrstufigen Synthesen kann vermieden werden, wenn, wie in der
WO 93/03068 und der US-A-5 169 897 beschrieben, Polyvinylalkohol mit
aliphatischen Aldehyden und carboxylgruppenhaltigen aliphatischen oder
carboxylgruppenhaltigen aromatischen Aldehyden umgesetzt wird. Die daraus
hergestellten lichtempfindlichen Gemische weisen aber ein bezüglich
Entwickelbarkeit und Empfindlichkeit ungünstiges Verhältnis auf. Außerdem
verursachen die carboxylgruppenhaltigen Aldehyde hohe Kosten.
In der EP-A-0 752 430 werden Acetalpolymere beschrieben, die sich durch Reaktion
von Polyvinylalkohol mit aliphatischen Aldehyden und Aldehyden mit einer
-X-N(R1)CO-Y-COOH-Seitengruppe herstellen lassen. Der Aufwand für die
Herstellung derartiger Polymerer ist allerdings hoch, da die speziellen Aldehyde sehr
teuer sind, bei der Synthese auf die Verwendung organischer Lösungsmittel nicht
verzichtet werden kann und zur Isolation der Bindemittel ein Ausfällschritt mit einem
Nichtlöser notwendig ist.
Trotz dieser intensiven Forschungen auf dem Gebiet lichtempfindlicher
Zusammensetzungen für Druckplatten lassen alle bestehenden
Zusammensetzungen noch Verbesserungen, insbesondere bezüglich ihrer
Entwickelbarkeit und der Empfindlichkeit gegen Druckraumchemikalien,
wünschenswert erscheinen. Auch weisen viele der Zusammensetzungen entweder
eine hohe Anzahl von zum Teil teuren Bestandteilen auf, oder die Herstellung ihrer
Hauptbestandteile ist mit einem hohen synthetischen Aufwand verbunden, was
beides einem wirtschaftlichen Einsatz entgegensteht.
Es war daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, lichtempfindliche
Zusammensetzungen, die bei der Herstellung von Druckplatten Verwendung finden,
bereitzustellen, enthaltend ein Bindemittel, dessen Herstellung gegenüber den im
Stand der Technik beschriebenen Bindemitteln mit einer möglichst geringen Zahl
von Syntheseschritten auskommt, und des in lichtempfindlichen
Zusammensetzungen dennoch die gleichen bzw. in einzelnen Bereichen
verbesserte physikalischen Eigenschaften aufweisen. Insbesondere sollte
gegenüber den im Stand der Technik beschriebenen Zusammensetzungen eine
verbesserte Annahme der Druckfarbe und/oder eine höhere Druckauflage der
entsprechenden Druckplatten erreicht werden, bei Beibehaltung der guten
Entwickelbarkeit in Entwicklern, die nur geringe Mengen an organischen
Lösungsmitteln, Salzen und Netzmitteln enthalten, der hohen Lichtempfindlichkeiten
und der guten Bildauflösungen, und die außerdem mit den übrigen Produkten
verträglich sind, die bei der Verarbeitung von Druckplatten verwendet werden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine lichtempfindliche Zusammensetzung,
enthaltend:
- a) mindestens ein, vorzugsweise ein, Diazoniumpolykondensationsprodukt oder
mindestens ein, vorzugsweise ein, radikalisch polymerisierbares System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind oder
mindestens ein, vorzugsweise ein, Hybridsystem bestehend aus einem Diazoniumpolykondensationsprodukt und einem radikalisch polymerisierbaren System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind, - b) mindestens ein, vorzugsweise ein, Bindemittel sowie
gegebenenfalls einen oder mehrere Belichtungsindikatoren, einen oder mehrere
Farbstoffe zur Erhöhung des Bildkontrastes sowie eine oder mehrere Säuren zur
Stabilisierung der lichtempfindlichen Zusammensetzung,
dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel im wesentlichen, vorzugsweise ausschließlich, aus Einheiten A, B, C, D besteht, wobei A in einem Mengenanteil von 0,1 bis 25 Mol-%, vorzugsweise 1 bis 18 Mol-%, vorliegt und der Formel
dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel im wesentlichen, vorzugsweise ausschließlich, aus Einheiten A, B, C, D besteht, wobei A in einem Mengenanteil von 0,1 bis 25 Mol-%, vorzugsweise 1 bis 18 Mol-%, vorliegt und der Formel
entspricht, in der R1 ein Wasserstoffatom oder ein aliphatischer
Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein aromatischer Rest ist,
vorzugsweise eine Methylgruppe ist, B in einem Mengenanteil von 0,1 bis 60 Mol-%,
vorzugsweise 20 bis 55 Mol-%, vorliegt und der Formel
entspricht, C in einem Mengenanteil von 10 bis 80 Mol-%, vorzugsweise 25 bis
65 Mol-%, vorliegt und der Formel
entspricht, in der R2 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen
zwischen 1 und 10 ist, vorzugsweise eine Methyl-, Ethyl- oder Propylgruppe ist,
wobei diese Einheit mit verschiedenen Resten R2 unabhängig voneinander mehrmals enthalten sein kann,
und D in einem Mengenanteil von 1 bis 20 Mol-%, vorzugsweise 2 bis 8 Mol-%, vorliegt und der Formel
wobei diese Einheit mit verschiedenen Resten R2 unabhängig voneinander mehrmals enthalten sein kann,
und D in einem Mengenanteil von 1 bis 20 Mol-%, vorzugsweise 2 bis 8 Mol-%, vorliegt und der Formel
entspricht, wobei R3 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen
zwischen 1 und 10 ist, der unsubstituiert oder mit einer Carboxylgruppe substituiert
sein kann, vorzugsweise ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine
CH2COOH-Gruppe ist.
Die Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß es durch sehr einfache
Synthesen gelingt, ausgehend von kostengünstigen, großtechnisch verfügbaren
Copolymeren, Bindemittel für lichtempfindliche Zusammensetzungen herzustellen.
Die Eigenschaften der so erhältlichen Bindemittel können durch Variation der
Molmasse und des Verseifungsgrades der Ausgangscopolymeren, sowie der Art der
Substituenten R1 bis R3 sehr genau eingestellt werden. Dadurch lassen sich
maßgeschneiderte Polymere erhalten, die für die Anwendung in lichtempfindlichen
Zusammensetzungen basierend auf unterschiedlichen
Photovernetzungsmechanismen geeignet sind. Die Entwickelbarkeit solcher
Gemische mit konventionellen Entwicklern, insbesondere solchen, die bei der
Verarbeitung von Offsetdruckplatten Verwendung finden, kann deutlich verbessert
werden, ohne daß irgendwelche Farbannahmeprobleme auftreten. Außerdem sind
solche Zusammensetzungen nach den normalen Verarbeitungsschritten für eine
Offsetdruckplattenherstellung sehr abriebbeständig, so dass die Druckplatten für
Auflagen von mehr als 300.000 Überrollungen verwendet werden können.
Der erste wesentliche Bestandteil der erfindungsgemäßen lichtempfindlichen
Zusammensetzung ist ein Polyvinylalkohol, der eine direkt an die Hauptkette
gebundene Carbonsäuregruppe enthält und dessen OH-Gruppen teilweise
acetalisiert werden.
Die Herstellung derartiger Bindemittel ist einfach. Als Ausgangsmaterial dienen
Copolymere von Vinylalkohol, einem Vinylester und einer olefinisch ungesättigten
Carbonsäure.
Als Vinylesterkomponente eignen sich solche, die sich von C1-C4-Carbonsäuren
ableiten. Besonders bevorzugt ist Vinylacetat.
Die ungesättigte Carbonsäure kann am α-ständigen olefinischen C-Atom
unsubstituiert sein oder einen Alkylrest R3 mit bis zu 10 C-Atomen tragen, der
gegebenenfalls mit einer weiteren Carboxylgruppe substituiert ist. Geeignet sind
unverzweigte oder verzweigte Alkylreste, wobei Methylgruppen besonders bevorzugt
sind. Bevorzugte Carbonsäuren sind Acrylsäure und Methacrylsäure.
Die Acetalreste R2 lassen sich ausgehend von Aldehyden R2CHO, cyclischen
Trimeren von Aldehyden (z. B. Paraldehyd), oligomeren Aldehyden (z. B.
Paraformaldehyd), oder Acetalen von Aldehyden R2CH(OR4)2 in das Polymer
molekül einführen, wobei R4 einen Alkylrest darstellt. Der Rest R2 ist ein verzweigter
oder unverzweigter Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen. Besonders bevorzugt
ist die Synthese ausgehend von Acetaldehyd, Propionaldehyd und Butyraldehyd
bzw. deren Acetalen aus niederen Alkoholen R4OH. Die Acetalreste R2 können
innerhalb eines Bindemittels verschieden sein. Dadurch kann die Entwickelbarkeit
genau auf das entsprechende System abgestimmt werden. Im allgemeinen wird die
Entwickelbarkeit besser, wenn die Kohlenstoffzahl von R2 kleiner wird. Dagegen ist
Farbannahmevermögen bei längerkettigen Resten besser. Ein bevorzugte
Kombination ist Acetaldehyd und Butyraldehyd.
Die Herstellung der Acetalpolymeren kann nach bekannten Verfahren in Gegenwart
katalytischer Mengen Mineralsäure durchgeführt werden, wie beispielsweise in der
EP-A-0 216 083 und DE-C-28 38 025 offenbart. Bevorzugte Mineralsäuren sind
Salzsäure und/oder Phosphorsäure.
Die Umsetzung erfolgt vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0 und 90°C in
einem Lösungsmittel für das Ausgangspolymer. Bevorzugte Lösungsmittel sind
Wasser, Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan, 1,3-Dioxolan,
Hexamethylphosphorsäuretriamid, N-Methylpyrrolidon, Formamid,
N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Mischungen aus Wasser und Isopropanol
u. ä. Besonders bevorzugt ist Wasser, da in diesem Fall das Reaktionsprodukt bei
der Reaktion ausfällt. In vielen organischen Lösungsmitteln ist das Endprodukt
löslich. In diesem Fall wird die Polymerlösung zur Isolation des Produktes in fester
Form in einen Nichtlöser für das Polymere unter Rühren eingeleitet und abfiltriert.
Als Nichtlöser für das Polymer sind unpolare Lösungsmittel oder Wasser geeignet.
Eine andere ebenfalls praktikable Verfahrensweise ist es, den Nichtlöser für das
Polymere unter Rühren in die Syntheselösung zu geben. In beiden Fällen muß
intensiv durchmischt werden, um ein gut handhabbares Umsetzungsprodukt zu
erhalten und die mitentstehenden Nebenprodukte möglichst quantitativ abzutrennen.
Das ausgefallene Reaktionsprodukt wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und
anschließend getrocknet.
Die Konzentration der Reaktionspartner bezogen auf die Lösungsmittelmenge
beträgt vorzugsweise 3 bis 25 Gew.-%, besonders bevorzugt sind 7 bis 16 Gew.-%.
Die katalytische Menge an zugegebener Mineralsäure liegt vorzugsweise zwischen
1 bis 15 Gew.-% bezogen auf das eingesetzte Produkt. Diese Menge an
Mineralsäure kann, muß aber nicht zwingend, nach Beendigung der Reaktion durch
Zugabe molarer Mengen eines alkalischen Salzes wie beispielsweise Natrium- oder
Kaliumcarbonat neutralisiert werden, um eine sauer katalysierte Deacetalisierung
der polymeren Bindemittel bei der Lagerung oder späteren Anwendung zu
verhindern. Natrium- oder Kaliumhydroxid sind ebenfalls zum Neutralisieren
geeignet.
Der zweite wesentliche Bestandteil der erfindungsgemäßen lichtempfindlichen
Zusammensetzung ist ein Diazoniumpolykondensationsprodukt oder ein radikalisch
polymerisierbares System, bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten
Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind oder ein Hybridsystem
bestehend aus einem Diazoniumpolykondensationsprodukt und einem radikalisch
polymerisierbaren System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten
Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind.
Als Diazoniumpolykondensationsprodukt können in den erfindungsgemäßen
lichtempfindlichen Gemischen alle dem Fachmann bekannten
Diazoniumpolykondensationsprodukte verwendet werden. Solche
Kondensationsprodukte können beispielsweise auf übliche Weise durch
Kondensation eines in der EP-A-0 104 863 beschriebenen Diazomonomers mit
einem Kondensationsmittel, wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Propionaldehyd,
Butyraldehyd, Isobutyraldehyd oder Benzaldehyd hergestellt werden. Weiterhin
werden Mischkondensationsprodukte verwendet, die außer den
Diazoniumsalzeinheiten noch andere, nicht lichtempfindliche Einheiten enthalten,
die von kondensationsfähigen Verbindungen, insbesondere aromatischen Aminen,
Phenolen, Phenolethern, aromatischen Thioethern, aromatischen
Kohlenwasserstoffen, aromatischen Heterocyclen und organischen Säureamiden,
abgeleitet sind. Besonders vorteilhafte Beispiele der
Diazoniumpolykondensationsprodukte sind Umsetzungsprodukte von Diphenylamin-
4-diazoniumsalzen, die gegebenenfalls eine Methoxygruppe in dem die Diazogruppe
tragenden Phenylrest enthalten, mit Formaldehyd oder 4,4'-Bis
methoxymethyldiphenylether. Als Anion dieser Diazoharze eignen sich im
besonderem Maße aromatische Sulfonate, wie 4-Tolylsulfonat oder
Mesitylensulfonat, Tetrafluoroborat, Hexafluoroantimonat, Hexafluoroarsenat oder
Hexafluorophosphat. Das Diazoniumpolykondensationsprodukt ist vorzugsweise in
einem Anteil von 3 bis 60 Gew.-% in den lichtempfindlichen Gemischen vorhanden.
Die richtige Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Polymeren erfordert
Optimierungsversuche für den jeweiligen Anwendungszweck. In der dem Fachmann
bekannten Weise wird beispielsweise die Entwickelbarkeit, die Photoempfindlichkeit,
das Annahmevermögen für Farben, die Stabilität bei Lagerung unter erhöhter
Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des
Polymeren ermittelt.
Der zweite wesentliche Bestandteil kann auch ein radikalisch polymerisierbares
System sein. Dieses setzt sich zusammen aus Photointiatoren, die im Bereich von
300 bis 800 nm, vorzugsweise 300 bis 450 nm absorbieren, und radikalisch
polymerisierbaren Bestandteilen. Als Photoinitiatoren für die erfindungsgemäßen
lichtempfindlichen Zusammensetzungen eignen sich bevorzugt die Grundkörper
bzw. Derivate von Acetophenon, Benzophenon, 2,4-(Trichlormethyl)-1,3,5-triazin,
Benzoin, Benzoinethern, Benzoinketalen, Xanthon, Thioxanthon, Acridin oder
Hexarylbisimidazol. Der radikalisch polymerisierbare Bestandteil des
erfindungsgemäßen Gemisches ist ein Acryl- oder Methacrylsäurederivat mit einer
oder mehreren ungesättigten Gruppen, vorzugsweise Ester der Acryl- oder
Methacrylsäure in Form von Monomeren, Oligomeren oder Prepolymeren. Es kann
in fester oder flüssiger Form vorliegen, wobei feste und zähflüssige Formen
bevorzugt sind. Zu den Verbindungen, die als Monomeres geeignet sind, zählen
beispielsweise Trimethylolpropantriacrylat und -methacrylat, Pentaerythrittriacrylat
und -methacrylat, Dipentaerythritmonohydroxypentaacrylat und -methacrylat,
Dipentaerythrithexaacrylat und -methacrylat, Pentaerythrittetraacrylat und -
methacrylat, Ditrimethylolpropantetraacrylat und -methacrylat, Diethylenglykoldi
acrylat und -methacrylat, Triethylenglykoldiacrylat und -methacrylat oder
Tetraethylenglykoldiacrylat und -methacrylat. Geeignete Oligomere bzw.
Prepolymere sind Urethanacrylate und -methacrylate, Epoxidacrylate und
-methacrylate, Polyesteracrylate und -methacrylate, Polyetheracrylate und
-methacrylate oder ungesättigte Polyesterharze. Die Photoinitiatoren und radikalisch
polymerisierbaren Bestandteile sind in der dem Fachmann bekannten Weise
zusammenzusetzen, wobei auch Kombinationen verschiedener Photoinitiatoren und
unterschiedlicher radikalisch polymerisierbarer Komponenten von Vorteil sind. Der
Gewichtsanteil der Photoinitiatoren ist vorzugsweise 0,5 bis 20 Gew.-% und der der
radikalisch polymerisierbaren Bestandteile 5 bis 80 Gew.-% bezogen auf den
Gesamtfeststoffgehalt der lichtempfindlichen Zusammensetzungen.
Eine Kombination der Diazoniumpolykondensationsprodukte mit einem radikalisch
polymerisierbaren System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten
Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind, kann für bestimmte
Anwendungen Vorteile bringen. Solche Hybridsysteme bestehen vorzugsweise aus
1 bis 50 Gew.-% Diazoniumpolykondensationsprodukt, 0,5 bis 20 Gew.-% der
Photoinitiatoren sowie 5 bis 80 Gew.-% der radikalisch polymerisierbaren
Bestandteile.
Die in den erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Zusammensetzungen
verwendbaren Belichtungsindikatoren sind dem Fachmann bekannt. Bevorzugt sind
Belichtungsindikatoren aus der Reihe der Triarylmethanfarbstoffe (wie
Viktoriareinblau BO, Viktoriablau R, Kristallviolett) oder Azofarbstoffe (wie
4-Phenylazodiphenylamin, Azobenzol oder 4-N,N-Dimethylaminoazobenzol). Die
Belichtungsindikatoren sind in der lichtempfindlichen Zusammensetzung in einem
Anteil von 0,02 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 6 Gew.-% vorhanden.
Als Farbstoffe zur Erhöhung des Bildkontrastes eignen sich solche, die sich gut in
dem zur Beschichtung verwendeten Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch lösen
oder als Pigment in disperser Form eingebracht werden können. Zu den geeigneten
Kontrastfarbstoffen gehören u. a. Rhodaminfarbstoffe, Methylviolett,
Anthrachinonpigmente und Phthalocyaninfarbstoffe bzw. -pigmente. Die Farbstoffe
sind in der lichtempfindlichen Zusammensetzung in einem Anteil von 1 bis
15 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 7 Gew.-% enthalten.
Weiterhin kann die erfindungsgemäße Zusammensetzung Stabilisatorsäuren
enthalten. Solche stabilisierenden Säuren sind u. a. Phosphor-, Zitronen-, Benzoe-,
m-Nitrobenzoe-, p-Anilinoazobenzolsulfon-, p-Toluolsulfon- und/oder Weinsäure.
Vorteilhaft ist bei manchen Formulierungen ein Gemisch aus mehreren
verschiedenen Säuren. Phosphorsäure wird bevorzugt als stabilisierende Säure
verwendet. Der Anteil der zugegebenen Säure beträgt vorzugsweise 0,2 bis
3 Gew.-% in der lichtempfindlichen Zusammensetzung.
Die erfindungsgemäße lichtempfindliche Zusammensetzung kann ferner einen
Weichmacher enthalten. Geeignete Weichmacher sind u. a. Dibutylphthalat,
Triarylphosphat und Dioctylphthalat. Dioctylphthalat ist besonders bevorzugt. Die
Einsatzmengen an Weichmacher betragen vorzugsweise 0,25 bis 2 Gew.-% in der
lichtempfindlichen Zusammensetzung.
Die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Zusammensetzungen sind vorzugsweise
zur Herstellung von Druckplatten verwendbar. Weiterhin können sie jedoch auch bei
Aufzeichnungsmaterialen zur Herstellung von Bildern auf geeigneten Trägern und
Empfangsblättern, zur Herstellung von Reliefs, die als Druckform, Siebe und dgl.
verwendbar sind, als lichthärtbare Lacke zum Oberflächenschutz und zur
Formulierung von UV-härtbaren Druckfarben eingesetzt werden.
Zur Herstellung von Flachdruckplatten wird Aluminium als Schichtträger zunächst
durch Bürsten im trockenen Zustand, Bürsten mit Schleifmittel-Suspensionen oder
auf elektrochemischem Wege, z. B. in einem Salzsäurelektrolyten, aufgerauht. Die
aufgerauhten und gegebenenfalls anodisch in Schwefel- oder Phosphorsäure
oxidierten Platten werden anschließend einer hydrophilisierenden Nachbehandlung,
vorzugsweise in wäßrigen Lösungen von Polyvinylphosphonsäure, Natriumsilikat
oder Phosphorsäure, unterworfen. Die Details der o. g. Substratvorbehandlung sind
dem Fachmann hinlänglich bekannt.
Die anschließend getrockneten Substrate werden mit den lichtempfindlichen
Zusammensetzungen aus organischen Lösemitteln bzw. Lösemittelgemischen so
beschichtet, daß Trockenschichtgewichte vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis
4 g/m2, besonders bevorzugt 0,8 bis 3 g/m2, erhalten werden.
In einigen Fällen kann das zusätzliche Aufbringen einer sauerstoffsperrenden
Deckschicht auf die lichtempfindliche Schicht von Vorteil sein. Dies ist besonders bei
radikalisch polymerisierbaren Systemen und bei den Hybridsystemen aus
Diazoniumpolykondensationsprodukt und radikalisch polymerisierbaren Systemen
günstig. Zu den für die Deckschicht geeigneten Polymeren gehören u. a.
Polyvinylalkohol, Polyvinylalkohol/Polyvinylacetatcopolymere, Polyvinylpyrrolidon,
Polyvinylpyrrolidon/Polyvinylacetatcopolymere, Polyvinylmethylether, Polyacrylsäure
und Gelatine. Die Schichtdicken der sauerstoffsperrenden Deckschicht betragen
vorzugsweise 0,1 bis 4 g/m2 und besonders bevorzugt 0,3 bis 2 g/m2.
Die so hergestellten Druckplatten werden in der dem Fachmann bekannten Weise
belichtet und entwickelt. Die entwickelten Platten werden üblicherweise mit einem
Konservierungsmittel ("Gummierung") behandelt. Die Konservierungsmittel
bestehen aus wäßrigen Lösungen von hydrophilen Polymeren, Netzmitteln und
weiteren Zusätzen.
Es ist weiterhin günstig, für bestimmte Anwendungen die mechanische Festigkeit
der druckenden Schichten durch eine Wärmebehandlung oder kombinierte
Anwendung von Wärme und UV-Licht zu erhöhen. Dazu wird vor dieser Behandlung
die entwickelte Platte zunächst mit einer Lösung behandelt, die die Nichtbildstellen
so schützt, daß die Wärmebehandlung keine Farbannahme dieser Bereiche
hervorruft. Eine hierfür geeignete Lösung wird z. B. in der US-A-4 355 096
beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
ohne dadurch jedoch beschränkt zu werden.
576 g (12,33 mol) eines Copolymeren aus 93 Mol-% Vinylalkohol, 5 Mol-%
Vinylacetat und 2 Mol-% Acrylsäure, das als 4%ige Lösung bei 20°C eine Viskosität
von 11,0 mPas hat, wird in 6624 g deionisiertem Wasser bei 95°C für 30 Minuten
gelöst und anschließend bei Raumtemperatur mittels eines 5 µ-Filters filtriert. Die
Polyvinylalkohollösung wird mit Butyraldehyd (163,61 g (98,7%; 2,24 mol) und
Acetaldehyd (99,14 g (99,5%); 2,24 mol) versetzt. Gegebenenfalls kann ein
Oxidationsstabilisator wie beispielsweise 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol (Ralox®
BHT von Firma Raschig) zugesetzt werden.
Die Reaktionsmischung wird auf 10°C gekühlt und bei dieser Temperatur wird
Salzsäure (1190 ml, 20%ig) über einen Zeitraum von 180 Minuten zudosiert.
Innerhalb von 120 Minuten wird auf eine Innentemperatur von 40°C erwärmt und
dort für 2 Stunden belassen. Das feste Reaktionsprodukt wird abfiltriert und
hinreichend mit deionisiertem Wasser gewaschen. Anschließend wird es mit
Natronlauge (10%ig) auf pH 12 eingestellt. Dazu werden ca. 200 ml Lauge benötigt.
Danach wird auf eine Innentemperatur von 55°C erwärmt und nach 30 Minuten eine
Probe gezogen. Wenn das Produkt alkalisch reagiert, wird die Nachbehandlung
beendet. Anschließend wird im Ofen oder Wirbelschichttrockner getrocknet.
Auswaage: 659 g (Trockengehalt 97,3%), entspricht < 97,5% der Theorie. Die
Viskosität in Ethanol (5%, Höppler DIN 53015) beträgt 27 mPas. Der Glaspunkt
nach DSC-Analyse beträgt 98°C (DIN 53765).
504 g (10,8 mol) eines Copolymeren aus 93 Mol-% Vinylalkohol, 5 Mol-%
Vinylacetat und 2 Mol-% Acrylsäure, das als 4%ige Lösung bei 20°C eine Viskosität
von 11,0 mPas hat, wird in 6696 g deionisiertem Wasser bei 95°C für 30 Minuten
gelöst und anschließend bei Raumtemperatur mittels eines 5 µ-Filters filtriert. Die
Polyvinylalkohollösung wird mit Butyraldehyd (286,4 g (98,7%; 3,92 mol) versetzt.
Gegebenenfalls kann ein Oxidationsstabilisator wie beispielsweise 2,6-Di-tert.-butyl-
4-methylphenol (Ralox® BHT von Firma Raschig) zugesetzt werden.
Die Reaktionsmischung wird auf 10°C gekühlt und bei dieser Temperatur wird
Salzsäure (1189 ml, 20%ig) über einen Zeitraum von 180 Minuten zudosiert.
Innerhalb von 120 Minuten wird auf eine Innentemperatur von 40°C erwärmt und
dort für 2 Stunden belassen. Das feste Reaktionsprodukt wird abfiltriert und
hinreichend mit deionisiertem Wasser gewaschen. Anschließend wird es mit
Natronlauge (10%ig) auf pH < 12 eingestellt. Dazu werden ca. 200 ml Lauge
benötigt. Danach wird auf eine Innentemperatur von 55°C erwärmt und nach
30 Minuten eine Probe gezogen. Wenn das Produkt alkalisch reagiert, wird die
Nachbehandlung beendet. Anschließend wird im Ofen oder Wirbelschichttrockner
getrocknet. Auswaage: 626 g (Trockengehalt 98,9%), entspricht 87% der Theorie.
Die Viskosität in Ethanol (10%, Höppler DIN 53015) beträgt 128 mPas. Der
Glaspunkt nach DSC-Analyse beträgt 81°C (DIN 53765).
576 g (12,33 mol) eines Copolymeren aus 93 Mol-% Vinylalkohol, 5 Mol-%
Vinylacetat und 2 Mol-% Acrylsäure, das als 4%ige Lösung bei 20°C eine Viskosität
von 11,0 mPas hat, wird in 6624 g deionisiertem Wasser bei 95°C für 30 Minuten
gelöst und anschließend bei Raumtemperatur mittels eines 5 µ-Filters filtriert. Die
Polyvinylalkohollösung wird mit Butyraldehyd (229,04 g (98,7%; 3,14 mol)) und
Acetaldehyd (59,64 g (99,5%); 1,35 mol) versetzt. Gegebenenfalls kann ein
Oxidationsstabilisator wie beispielsweise 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol (Ralox®
BHT von Firma Raschig) zugesetzt werden.
Die Reaktionsmischung wird auf 10°C gekühlt und bei dieser Temperatur wird
Salzsäure (806 ml, 20%ig) über einen Zeitraum von 180 Minuten zudosiert.
Innerhalb von 120 Minuten wird auf eine Innentemperatur von 40°C erwärmt und
dort für 2 Stunden belassen. Das feste Reaktionsprodukt wird abfiltriert und
hinreichend mit deionisiertem Wasser gewaschen. Anschließend wird es mit
Natronlauge (10%ig) auf pH 7 bis 8 eingestellt. Dazu werden ca. 150 ml Lauge
benötigt. Danach wird auf eine Innentemperatur von 55°C erwärmt und nach
30 Minuten eine Probe gezogen. Wenn das Produkt alkalisch reagiert, wird die
Nachbehandlung beendet. Das feste Produkt wird abgetrennt, gewaschen und
anschließend im Ofen oder Wirbelschichttrockner getrocknet. Auswaage: 639 g;
entspricht 93% der Theorie. Die Viskosität in Ethanol (5%, Höppler DIN 53015)
beträgt 26,4 mPas. Der Glaspunkt nach DSC-Analyse beträgt 91°C (DIN 53765).
3200 g (68,6 mol) eines Copolymeren aus 93 Mol-% Vinylalkohol, 5 Mol-%
Vinylacetat und 2 Mol% Acrylsäure, das als 4%ige Lösung bei 20°C eine Viskosität
von 11,0 mPas hat, wird in 36,8 l deionisiertem Wasser bei 95°C für 30 Minuten
gelöst und anschließend bei Raumtemperatur mittels eines 5 µ-Filters filtriert. Die
Polyvinylalkohollösung wird mit Butyraldehyd (1210,9 g (98,6%); 16,56 mol) und
Acetaldehyd (314,7 g (99,5%); 7,1 mol) versetzt. Gegebenenfalls kann ein
Oxidationsstabilisator wie beispielsweise 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol (Ralox®
BHT von Firma Raschig) zugesetzt werden.
Die Reaktionsmischung wird auf 8°C gekühlt und bei dieser Temperatur wird auf 5°C
gekühlte Salzsäure (6278 ml, 20%ig) über einen Zeitraum von 180 Minuten
zudosiert. Innerhalb von 120 Minuten wird auf eine Innentemperatur von 40°C
erwärmt und dort für 2 Stunden belassen. Das feste Reaktionsprodukt wird abfiltriert
und hinreichend mit deionisiertem Wasser gewaschen. Anschließend wird es mit
Natronlauge (10%ig) auf pH 6,5 bis 7 eingestellt. Dazu werden ca. 500 ml Lauge
benötigt. Danach wird auf eine Innentemperatur von 30°C erwärmt und 300 Minuten
dabei belassen. Das abfiltrierte Produkt wird mit deionisiertem Wasser gewaschen
und anschließend im Ofen oder Wirbelschichttrockner getrocknet. Auswaage:
3995 g (Trockengehalt 97,16%), entspricht 93% der Theorie. Die Viskosität in
Ethanol (5%, Höppler DIN 53015) beträgt 21,3 mPas. Der Glaspunkt nach DSC-
Analyse beträgt 89°C (DIN 53765).
29 g eines Copolymeren aus 93 Mol-% Vinylalkohol, 5 Mol-% Vinylacetat und
2 Mol-% Acrylsäure, das als 4%ige wäßrige Lösung bei 20°C eine Viskosität von
11,0 mPas hat, wird in 260 ml DMSO gelöst. Zu dieser Mischung werden 3 ml
37%ige Salzsäure sowie die den Zusammensetzungen in Tabelle 1
entsprechenden Mengen an Acetaldehyd und Butyraldehyd gegeben. Man läßt die
Mischung 8 Stunden bei 30°C rühren und fällt die Acetalpolymere durch langsames
Eintropfen der DMSO-Lösung in Wasser aus. Das Polymere wird abfiltriert und im
Umlufttrockenschrank 24 Stunden bei 40°C getrocknet.
Man rührt eine Mischung aus 25 g Polyvinylalkohol (®Mowiol 5/88 der Fa. Clariant
GmbH mit einem Restacetylgruppengehalt von ca. 21 Gew.-%), 75 ml Wasser und
150 ml n-Propanol bei 70°C 20 Stunden lang. Die Lösung wird auf 60°C abgekühlt.
Nach Zugabe von 3,4 g konzentrierter Salzsäure wird im Verlaufe von
2 Stunden erst eine Mischung aus 5,4 g Benzaldehyd, 7,4 g Butyraldehyd und dann
9 g Phthalaldehydsäure zugegeben. Man läßt 2 Stunden unter Rühren bei 60°C und
gibt soviel Soda dazu, daß ein pH-Wert von 7 erhalten wird. Durch Ausfällen in
Wasser, Waschen des Polymeren mit Wasser und 24 Stunden Trocknen bei 40°C
erhält man ein Produkt mit der Säurezahl 20 mg KOH pro Gramm Polymeres.
50 g Polyvinylbutyral (®Mowital B60T der Fa. Clariant GmbH mit einem Acetalgehalt
von 70 Gew.-%, einem Vinylalkoholgehalt von 26 Gew.-% und einem Acetatgehalt
von 3 Gew.-%) werden in 752 g getrocknetem 1,4-Dioxan bei 40°C gelöst.
Anschließend läßt man bei gleicher Temperatur 27,2 g p-Toluolsulphonylisocyanat
im Verlaufe von 20 Minuten zutropfen. Man läßt weitere 4 Stunden bei 40°C rühren
und fällt das Polymere in einem Überschuß von Wasser aus. Nach gründlichem
Waschen mit Wasser wird das Produkt abgesaugt und im Umlufttrockenschrank bei
40°C 24 Stunden getrocknet.
25 g Polyvinylbutyral (®Mowital B60T der Fa. Clariant GmbH mit einem Acetalgehalt
von 70 Gew.-%, einem Vinylalkoholgehalt von 26 Gew.-% und einem Acetatgehalt
von 3 Gew.-%) wird in 700 ml Methylethylketon bei 60°C gelöst und anschließend
nach Zugabe von 10 g Maleinsäureanhydrid und 0,7 ml Triethylamin 6 Stunden
unter Rückfluß gekocht. Durch Ausfällen in Wasser, Waschen des Polymeren mit
Wasser und 24 Stunden Trocknen bei 40°C erhält man ein Produkt mit der
Säurezahl 58 mg KOH pro Gramm Polymeres.
100 g eines Copolymeren bestehend aus 6 Mol-% Crotonsäure und 94 Mol-%
Vinylacetat werden in 1000 ml Methanol gelöst. Dazu gibt man eine Lösung von 2 g
Natrium aufgelöst in 40 ml Methanol und kocht 30 Minuten unter Rückfluß. Das
ausgefallene Produkt wird abgesaugt und bei 40°C 24 Stunden im
Umlufttrockenschrank getrocknet.
25 g des so hergestellten Polymeren werden in 100 ml Wasser gelöst. Dann gibt
man 1,7 ml konzentrierte Schwefelsäure, die zuvor mit 7 ml Wasser verdünnt wurde,
sowie 10,7 g 4-Chlorbenzaldehyd und 35 ml Ethylenglykolmonomethylether dazu
und kocht 90 Minuten unter Rückfluß. Das gebildete Polymere wird abgesaugt, mit
Wasser gewaschen und 24 Stunden bei 40°C im Umlufttrockenschrank getrocknet.
Die Säurezahl Bestimmung ergab einen Wert von 9,8 mg KOH/1 g Polymeres.
Beschichtungslösungen enthaltend die Bindemittel der Herstellungsbeispiele 1 bis 6
werden aus folgenden Komponenten hergestellt:
2,19 g Bindemittel nach Herstellungsbeispiel 1 bis 6
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
5,55 g einer 13,8 Gew.-%igen Dispersion in Propylenglykolmonomethyl ether, deren Festkörper aus 1 Teil des Bindemittels nach Herstellungsbeispiel 1 bis 6 und 1 Teil Irgalith Blau GLG (Cu-Phthalocyanin C.I.15:3, der Fa. Ciba) besteht
0,025 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,035 g Phosphorsäure
2,19 g Bindemittel nach Herstellungsbeispiel 1 bis 6
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
5,55 g einer 13,8 Gew.-%igen Dispersion in Propylenglykolmonomethyl ether, deren Festkörper aus 1 Teil des Bindemittels nach Herstellungsbeispiel 1 bis 6 und 1 Teil Irgalith Blau GLG (Cu-Phthalocyanin C.I.15:3, der Fa. Ciba) besteht
0,025 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,035 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in einem Gemisch bestehend aus
5,5 ml Ethylenglykolmonomethylether,
45 ml Methanol und
25 ml Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
5,5 ml Ethylenglykolmonomethylether,
45 ml Methanol und
25 ml Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Kopierschicht wird unter einem Silberfilm-Halbtonstufenkeil mit einem
Dichteumfang von 0,15 bis 1,95, wobei die Dichteinkremente 0,15 betragen, als
Negativ-Vorlage mit einer Metallhalogenid-Lampe (MH-Brenner, Fa. W. Sack) mit
300 mJ/cm2 belichtet.
Die belichtete Schicht wird mit einer Entwicklerlösung bestehend aus
3,4 Gew.-Teilen Rewopol® NLS 28 (30%ige Lösung von Natriumlaurylsulfat in Wasser der Fa. Rewo)
1,8 Gew.-Teilen 2-Phenoxyethanol
1,1 Gew.-Teilen Diethanolamin
1,0 Gew.-Teilen Texapon® 842 (42%ige Lösung von Octylsulfat in Wasser der Fa. Henkel)
0,6 Gew.-Teilen Nekal® BX Paste (Natriumsalz einer Alkylnaphthalinsulfonsäure der Fa. BASF)
0,2 Gew.-Teilen 4-Toluolsulfonsäure
91,9 Gew.-Teilen Wasser
30 Sekunden behandelt. Anschließend wird die Entwicklerlösung nochmals 30 Sekunden mit einem Tampon auf der Oberfläche verrieben und dann die gesamte Platte mit Wasser abgespült. Nach dieser Behandlung verbleiben die belichteten Teile auf der Platte. Zur Bewertung der Lichtempfindlichkeit und der Farbannahme wird die Platte im nassen Zustand mit einer Druckfarbe eingeschwärzt. Verwendet werden die Produkte PC 904® (Fa. Polychrome) und RC 43® (Fa. Hoechst).
3,4 Gew.-Teilen Rewopol® NLS 28 (30%ige Lösung von Natriumlaurylsulfat in Wasser der Fa. Rewo)
1,8 Gew.-Teilen 2-Phenoxyethanol
1,1 Gew.-Teilen Diethanolamin
1,0 Gew.-Teilen Texapon® 842 (42%ige Lösung von Octylsulfat in Wasser der Fa. Henkel)
0,6 Gew.-Teilen Nekal® BX Paste (Natriumsalz einer Alkylnaphthalinsulfonsäure der Fa. BASF)
0,2 Gew.-Teilen 4-Toluolsulfonsäure
91,9 Gew.-Teilen Wasser
30 Sekunden behandelt. Anschließend wird die Entwicklerlösung nochmals 30 Sekunden mit einem Tampon auf der Oberfläche verrieben und dann die gesamte Platte mit Wasser abgespült. Nach dieser Behandlung verbleiben die belichteten Teile auf der Platte. Zur Bewertung der Lichtempfindlichkeit und der Farbannahme wird die Platte im nassen Zustand mit einer Druckfarbe eingeschwärzt. Verwendet werden die Produkte PC 904® (Fa. Polychrome) und RC 43® (Fa. Hoechst).
Die Farbannahme der Platten mit den Bindemitteln der Herstellungsbeispiele 1 bis 6
ist mit beiden Druckfarben gut und aufbelichtete Mikrolinien werden sehr gut
reproduziert. Es wurden folgende Graukeil-Werte abgelesen:
Herstellungsbeispiel 1: 4 Vollstufen/8 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 2: 4 Vollstufen/6 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 3: 4 Vollstufen/8 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 4: 4 Vollstufen/7 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 5: 4 Vollstufen/7 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 6: 4 Vollstufen/6 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 1: 4 Vollstufen/8 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 2: 4 Vollstufen/6 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 3: 4 Vollstufen/8 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 4: 4 Vollstufen/7 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 5: 4 Vollstufen/7 teilweise gedeckte Stufen
Herstellungsbeispiel 6: 4 Vollstufen/6 teilweise gedeckte Stufen
Zur Bereitung einer Druckplatte wird, wie oben angegeben, eine Kopierschicht auf
die Aluminiumfolie aufgebracht, belichtet, entwickelt und die entwickelte Platte nach
dem Spülen mit Wasser abgerakelt und mit einer wäßrigen Lösung von 0,5%iger
Phosphorsäure und 6%igem Gummi Arabicum abgerieben. Die so hergestellte
Platte wird in eine Bogenoffset-Druckmaschine eingespannt und liefert unter
normalen Druckbedingungen 180.000 Kopien in guter Qualität. Die Platte könnte
weiter gedruckt werden.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
5,2 g Polymer nach Herstellungsbeispiel 1
2,8 g einer 80%igen Lösung eines Urethanacrylates in Methylethylketon hergestellt durch Reaktion von 1-Methyl-2,4-bisisocyanatobenzol (Desmodur® N100 der Fa. Bayer) mit Hydroxyethylacrylat und Pentaerythritoltriacrylat mit einem Doppelbindungsgehalt von 0,50 Doppelbindungen/100 g bei vollständigem Umsatz der Isocyanatgruppe
1,4 g Dipentaerythritolpentaacrylat
0,17 g 2-(4-Methoxynaphthyl-1-yl)-4,6-bis-(trichlormethyl)-s-triazin
0,3 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
0,2 g Viktoriareinblau BO
0,1 g Phosphorsäure (85%ig)
5,2 g Polymer nach Herstellungsbeispiel 1
2,8 g einer 80%igen Lösung eines Urethanacrylates in Methylethylketon hergestellt durch Reaktion von 1-Methyl-2,4-bisisocyanatobenzol (Desmodur® N100 der Fa. Bayer) mit Hydroxyethylacrylat und Pentaerythritoltriacrylat mit einem Doppelbindungsgehalt von 0,50 Doppelbindungen/100 g bei vollständigem Umsatz der Isocyanatgruppe
1,4 g Dipentaerythritolpentaacrylat
0,17 g 2-(4-Methoxynaphthyl-1-yl)-4,6-bis-(trichlormethyl)-s-triazin
0,3 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
0,2 g Viktoriareinblau BO
0,1 g Phosphorsäure (85%ig)
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 100 ml eines Gemisches
bestehend aus
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Anschließend wird in analoger Weise eine Sauerstoffsperrschicht von 0,4 g/m2
Trockenschichtgewicht durch Beschichten mit einer Lösung folgender
Zusammensetzung aufgebracht:
50 g Polyvinylalkohol (Airvol® 203 der Fa. Air Products; 12 Gew.-% Restacetylgruppen)
170 g Wasser
50 g Polyvinylalkohol (Airvol® 203 der Fa. Air Products; 12 Gew.-% Restacetylgruppen)
170 g Wasser
Die Trocknung erfolgt 5 Minuten bei 95°C.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt,
eingeschwärzt und gedruckt. Die Farbannahme der Platte ist gut und aufbelichtete
Mikrolinien werden sehr gut reproduziert. Die vierte Stufe des Graukeils ist
vollständig und die Stufen bis 10 teilweise gedeckt.
Die so hergestellte Platte wird in eine Bogenoffset-Druckmaschine eingespannt und
liefert unter normalen Druckbedingungen 100.000 Kopien in guter Qualität. Die
Platte könnte weiter gedruckt werden.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
3,3 g Polymer nach Herstellungsbeispiel 4
4,7 g einer 80%igen Lösung eines Urethanacrylates hergestellt durch Reaktion von 1-Methyl-2,4-bisisocyanatobenzol (Desmodur® N100 der Fa. Bayer) mit Hydroxyethylacrylat und Pentaerythritoltriacrylat mit einem Doppelbindungsgehalt von 0,5 Doppelbindungen/100 g bei vollständigem Umsatz der Isocyanatgruppen
0,17 g 2-(4-Methoxynaphth-1-yl)-4,6-bis-(trichlormethyl)-1,3,5-triazin
0,16 g 4,4'-N,N-Diethylaminobenzophenon
0,19 g 3-Mercapto-1,2,4-triazol
0,12 g Kongorot
0,2 g Leukokristallviolett
3,3 g Polymer nach Herstellungsbeispiel 4
4,7 g einer 80%igen Lösung eines Urethanacrylates hergestellt durch Reaktion von 1-Methyl-2,4-bisisocyanatobenzol (Desmodur® N100 der Fa. Bayer) mit Hydroxyethylacrylat und Pentaerythritoltriacrylat mit einem Doppelbindungsgehalt von 0,5 Doppelbindungen/100 g bei vollständigem Umsatz der Isocyanatgruppen
0,17 g 2-(4-Methoxynaphth-1-yl)-4,6-bis-(trichlormethyl)-1,3,5-triazin
0,16 g 4,4'-N,N-Diethylaminobenzophenon
0,19 g 3-Mercapto-1,2,4-triazol
0,12 g Kongorot
0,2 g Leukokristallviolett
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 100 ml eines Gemisches
bestehend aus
35 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
25 Vol.-Teilen Methanol
40 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinyl phosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 2,0 g/m2.
35 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
25 Vol.-Teilen Methanol
40 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinyl phosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 2,0 g/m2.
Anschließend wird in analoger Weise eine Sauerstoffsperrschicht von 1,8 g/m2
Trockenschichtgewicht durch Beschichten mit einer Lösung folgender
Zusammensetzung aufgebracht:
50 g Polyvinylalkohol (Airvol® 203 der Fa. Air Products; 12 Gew.-% Restacetylgruppengehalt)
270 g Wasser
50 g Polyvinylalkohol (Airvol® 203 der Fa. Air Products; 12 Gew.-% Restacetylgruppengehalt)
270 g Wasser
Die Trocknung erfolgt 5 Minuten bei 90°C.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise, aber mit einer Lichtmenge
von 20 mJ/m2, belichtet. Unmittelbar im Anschluß an die Belichtung wird die Platte
1 Minute auf 95°C zur Verstärkung der ablaufenden Photopolymerisation erwärmt.
Die Entwicklung und Einschwärzung erfolgt in der in Beispiel 1 beschriebenen
Weise.
Der Droptest der Kopierschicht ist 10 Sekunden für beide Fälle. Die Farbannahme
der Platte ist gut. Die zweite Stufe des Graukeils ist vollständig und die Stufen bis 6
teilweise gedeckt.
Die so hergestellte Platte wird in eine Bogenoffset-Druckmaschine eingespannt und
liefert unter normalen Druckbedingungen 100.000 Kopien in guter Qualität. Die
Platte könnte weiter gedruckt werden.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
4,38 g Polyvinylbutyral mit einem mittleren Molekulargewicht von 30000, das 70 Gew.-% Butyraleinheiten, 27 Gew.-% Vinylalkoholeinheiten und 3 Gew.-% Vinylacetateinheiten enthält
4 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Renolblau B2G-HW® (Fa. Hoechst: Kupferphthalocyaninpigment dispergiert in Polyvinylbutyral)
0,05 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
4,38 g Polyvinylbutyral mit einem mittleren Molekulargewicht von 30000, das 70 Gew.-% Butyraleinheiten, 27 Gew.-% Vinylalkoholeinheiten und 3 Gew.-% Vinylacetateinheiten enthält
4 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Renolblau B2G-HW® (Fa. Hoechst: Kupferphthalocyaninpigment dispergiert in Polyvinylbutyral)
0,05 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 200 ml eines Gemisches
bestehend aus
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt und
eingeschwärzt.
Die so hergestellten Platten erweisen sich als sehr schwer entwickelbar. Nur mittels
starker mechanischer Unterstützung gelingt es unbelichtete Bereiche von
anhaftenden Schichtresten zu befreien. Die unbelichteten Schichtteile sind z. T. im
Entwickler unlöslich und neigen zu Ablagerungen auf der Platte und in den zur
Entwicklung verwendeten Maschinen. Das Auflösungsvermögen ist schlecht, da die
Zwischenräume zwischen feinen Details nicht sauber entwickelt werden.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
6,38 g Polymeres entsprechend Herstellungsbeispiel 7
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Renolblau B2G-HW® (Fa. Hoechst: Kupferphthalocyaninpigment dispergiert in Polyvinylbutyral)
0,05 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
6,38 g Polymeres entsprechend Herstellungsbeispiel 7
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Renolblau B2G-HW® (Fa. Hoechst: Kupferphthalocyaninpigment dispergiert in Polyvinylbutyral)
0,05 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 200 ml eines Gemisches
bestehend aus
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinyl phosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinyl phosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt und
eingeschwärzt.
Die Farbannahme der Platte ist schlechter als bei den erfindungsgemäß
hergestellten Druckplatten. Die ersten 2 Stufen des Graukeils sind vollständig und
die Stufen bis 8 teilweise gedeckt.
Die so hergestellte Platte wird in eine Bogenoffset-Druckmaschine eingespannt und
zeigt unter normalen Druckbedingungen nach 100.000 Kopien starke Verluste an
Mikroelementen und in den Vollflächen beginnen Verschleißerscheinungen sichtbar
zu werden.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
6,38 g Polymeres gemäß Herstellungsbeipiel 8
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Rhenolblau B2G-HW® (Fa. HOECHST; Kupferphthalocyanin Dispergat in Poly(vinylbutyral)
0,05 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
6,38 g Polymeres gemäß Herstellungsbeipiel 8
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1,5 g Rhenolblau B2G-HW® (Fa. HOECHST; Kupferphthalocyanin Dispergat in Poly(vinylbutyral)
0,05 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,07 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 200 ml eines Gemisches
bestehend aus
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt,
eingeschwärzt und gedruckt.
Die Farbannahme der Platte ist schlechter als bei den erfindungsgemäß
hergestellten Druckplatten. Die ersten 2 Stufen des Graukeils sind vollständig und
die Stufen bis 8 teilweise gedeckt. Die so hergestellten Platte wird in eine
Bogenoffset-Maschine eingespannt und zeigt unter normalen Druckbedingungen
nach 100.000 Kopien starke Verluste an Mikroelementen und beginnende
Verschleißerscheinungen in den Vollflächen.
Eine Beschichtungslösung wird aus folgenden Komponenten hergestellt:
5,85 g Polymeres gemäß Herstellungsbeipiel 9
3 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1 g Rhenolblau B2G-HW® (Fa. HOECHST; Kupferphthalocyanin Dispergat in Poly(vinylbutyral)
0,05 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,1 g Phosphorsäure
5,85 g Polymeres gemäß Herstellungsbeipiel 9
3 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
1 g Rhenolblau B2G-HW® (Fa. HOECHST; Kupferphthalocyanin Dispergat in Poly(vinylbutyral)
0,05 g 4-Phenylazodiphenylamin
0,1 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in 200 ml eines Gemisches
bestehend aus
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
30 Vol.-Teilen Ethylenglykolmonomethylether
45 Vol.-Teilen Methanol
25 Vol.-Teilen Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit einer wäßrigen Lösung von Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt,
eingeschwärzt und gedruckt.
Die Reproduktion von feinen Rasterpunkten ist ausreichend. Die erste Stufe des
Graukeils ist vollständig und die Stufen bis 7 teilweise gedeckt.
Die erfindungsgemäß hergestellten Polymere weisen dagegen eine höhere
Empfindlichkeit auf.
2,19 g Bindemittel gemäß Herstellungsbeispiel 10
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
5,55 g einer 13,8 Gew.-%igen Dispersion in Propylenglykolmonomethyl ether, deren Festkörper aus 1 Teil des Bindemittels nach Herstellungsbeispiel 10 und 1 Teil Irgalith Blau GLG (Cu-Phthalocyanin C.I.15:3, von der Fa. Ciba) besteht
0,025 4-Phenylazodiphenylamin
0,035 g Phosphorsäure
2 g Polykondensationsprodukt aus 1 Mol 3-Methoxy-diphenylamin-4- diazoniumsulfat und 1 Mol 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether ausgefällt als Mesitylensulfonat
5,55 g einer 13,8 Gew.-%igen Dispersion in Propylenglykolmonomethyl ether, deren Festkörper aus 1 Teil des Bindemittels nach Herstellungsbeispiel 10 und 1 Teil Irgalith Blau GLG (Cu-Phthalocyanin C.I.15:3, von der Fa. Ciba) besteht
0,025 4-Phenylazodiphenylamin
0,035 g Phosphorsäure
Die genannten Bestandteile werden unter Rühren in einem Gemisch bestehend aus
5,5 ml Ethylenglykolmonomethylether
45 ml Methanol und
25 ml Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
5,5 ml Ethylenglykolmonomethylether
45 ml Methanol und
25 ml Methylethylketon
gelöst. Nach Filtrieren der Lösung wird sie auf eine elektrochemisch aufgerauhte und anodisierte Aluminiumfolie, die mit Polyvinylphosphonsäure nachbehandelt worden ist, mit üblichen Verfahren aufgebracht und die Schicht wird 4 Minuten bei 90°C getrocknet. Das Gewicht der Kopierschicht beträgt etwa 1 g/m2.
Die Platte wird auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise belichtet, entwickelt und
eingeschwärzt.
Die Platte erweist sich als sehr langsam entwickelbar. Die ersten 2 Stufen des
Graukeils sind vollständig und die Stufen bis 5 teilweise gedeckt.
Die so hergestellte Platte wird in eine Bogenoffset-Maschine eingespannt und zeigt
unter normalen Druckbedingungen nach 100.000 Kopien starke Verluste an
Mikroelementen und in den Vollflächen beginnen Verschleißerscheinungen sichtbar
zu werden.
Die Ergebnisse der Vergleichsbeispiele zeigen, dass die Druckplatten mit den
erfindungsgemäß hergestellten Bindemitteln signifikant bessere
anwendungstechnische Eigenschaften aufweisen.
Claims (10)
1. Lichtempfindliche Zusammensetzung enthaltend:
entspricht, in der R1 ein Wasserstoffatom oder ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein aromatischer Rest ist, B in einem Mengenanteil von 0,1 bis 60 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, C in einem Mengenanteil von 10 bis 80 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, in der R2 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen zwischen 1 und 10 ist und diese Einheit mit verschiedenen Resten R2 unabhängig voneinander mehrmals enthalten sein kann,
und D in einem Mengenanteil von 1 bis 20 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, wobei R3 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen zwischen 1 und 10 ist, der unsubstituiert oder mit einer Carboxylgruppe substituiert sein kann.
- a) mindestens ein Diazoniumpolykondensationsprodukt oder
mindestens ein radikalisch polymerisierbares System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind oder
mindestens ein Hybridsystem bestehend aus einem Diazoniumpolykondensationsprodukt und einem radikalisch polymerisierbaren System bestehend aus Photoinitiatoren und ungesättigten Verbindungen, die radikalisch polymerisierbar sind, - b) mindestens ein Bindemittel sowie
entspricht, in der R1 ein Wasserstoffatom oder ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein aromatischer Rest ist, B in einem Mengenanteil von 0,1 bis 60 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, C in einem Mengenanteil von 10 bis 80 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, in der R2 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen zwischen 1 und 10 ist und diese Einheit mit verschiedenen Resten R2 unabhängig voneinander mehrmals enthalten sein kann,
und D in einem Mengenanteil von 1 bis 20 Mol-% vorliegt und der Formel
entspricht, wobei R3 ein Wasserstoffatom oder Alkylrest mit Kohlenstoffzahlen zwischen 1 und 10 ist, der unsubstituiert oder mit einer Carboxylgruppe substituiert sein kann.
2. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als
lichtempfindliche Komponente ein Polykonsationsprodukt aus 3-Methoxy
diphenylamin-4-diazoniumsulfat und 4,4'-Bis-methoxymethyldiphenylether, das aus
wäßriger Lösung als organisches Sulfonat, Tetrafluoroborat, Hexafluorophosphat,
Hexafluoroantimonat oder Hexafluoroarsenat ausgefällt wurde, enthalten ist.
3. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als
lichtempfindliche Komponente ein radikalbildender Photoinitiator oder Mischungen
aus Photoinitiatoren und Coinitiatoren, die die Zusammensetzung für den
Wellenlängenbereich von 300 bis 800 nm sensibilisieren, sowie radikalisch
polymerisierbare Bestandteile mit ungesättigten Gruppen enthalten sind.
4. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als
lichtempfindliche Komponenten ein Diazoniumpolykondensationsprodukt gemäß
Anspruch 2 in Kombination mit einem radikalischen Photoinitiatorsystem sowie
radikalisch polymerisierbaren Bestandteilen gemäß Anspruch 3 enthalten sind.
5. Zusammensetzung gemäß mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein oder mehrere
Belichtungsindikatoren, ein oder mehrere Farbstoffe zur Erhöhung des
Bildkontrastes sowie eine oder mehrere Säuren zur Stabilisierung der
lichtempfindlichen Zusammensetzung enthalten sind.
6. Zusammensetzung gemäß mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einheit A des Bindemittels, die der
Formel (I) entspricht, R1 eine Methylgruppe ist.
7. Zusammensetzung gemäß mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einheit C des Bindemittels, die der
Formel (III) entspricht, R2 eine Methyl-, Ethyl- oder Propylgruppe ist.
8. Zusammensetzung gemäß mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einheit D des Bindemittels, die der
Formel (IV) entspricht, R3 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine
CH2-COOH-Gruppe ist.
9. Verwendung einer lichtempfindlichen Zusammensetzung gemäß mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Beschichtung von Druckplatten.
10. Druckplatten, beschichtet mit einer lichtempfindlichen Zusammensetzung
gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8.
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