DD226136B1 - Gleichstromquelle zur speisung von quecksilberdampf-hoechstdrucklampen - Google Patents

Gleichstromquelle zur speisung von quecksilberdampf-hoechstdrucklampen Download PDF

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Helmut Boerner
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Gleichstromquellen zur Speisung von Quecksilberdampf-Hochstdrucklampen
Charakteristik der bekannten technischen Losung
Bekannt ist eine Losung (Beschreibung zum Vorschaltgerät VSG HBO 501 von VEB Carl Zeiss JENA), bei der der Lampenstrom mit Hilfe einer gesteuerten Gleichrichterbrucke stabilisiert wird In der Anlaufphase wird über ein Zeitglied der Sollwert fur den Lampenstrom erhöht, um den in dieser Phase benotigten Strombedarf der Quecksilberdampf-Hochstdrucklampe zu decken Als nachteilig ist die Tatsache anzusehen, daß der Lampenstrom mit einer schaltungstechnisch aufwendigen Phasenanschnittssteuerung an großen Transformatoren erzeugt wird und daß nach Ablauf d"er vorprogrammierten Einlaufzeit ein höherer Strombedarf, wie er durch ein alterungsbedingt verzögertes Anlaufverhalten oder einen Bogensprung hervorgerufen werden kann, nicht gedeckt wird
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den schaltungstechnischen Aufwand zur Stromversorgung von Quecksilberdampf Hochstdrucklampen zu verringern und in der Anlaufphase den Strom nach dem Strombedarf der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe zu steuern
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, eine Stromquelle zur Speisung von Quecksilberdampf-Hochstdrucklampen zu entwickeln, die in der Lage ist, den von der Lampe benotigten höheren Strom bei geringerer Brennspannung zu liefern und den Lampenstrom bei der höheren Brennspannung im Dauerbetrieb geregelt bereitzustellen, wobei das speisende Netzteil in keiner Brennphase der Lampe hoher zu belasten ist als im Dauerbetrieb.
Erfmdungsgemaß wird das durch eine Gleichstromquelle zur Speisung von Quecksilberdampf Hochstdrucklampen in welcher ein Stromregler, stromrichtungs- und strombegrenzende Elemente vorgesehen sind, dadurch erreicht, daß der Stromregler zwischen zwei Spannungsquellen, einer ersten und einer zweiten Spannungsquelle, angeordnet ist, die jeweils mit einem Pol an einer Elektrode der Quecksilberdampf-Hochdrucklampe angeordnet sind, daß ein erstes strombegrenzendes und ein erstes stromrichtungsbestimmendes Element über einem Meßwandler des Stromreglers zwischen den Minuspolen der ersten und der zweiten Spannungsquelle angeordnet sind und daß ein zweites strombegrenzendes und ein zweites stromrichtungsbestimmendes Element zwischen dem Pluspol der zweiten Spannungsquelle deren Minuspol direkt mit der Minuselektrode der Quecksilberdampf-Hochstdrucklampe verbunden ist, und der Pluselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe angeordnet
Der Stromregler besteht aus dem Meßwandler, einem Transistor und einer variablen Referenzspannungsquelle Der Meßwandler ist zwischen dem Minuspol der ersten Spannungsquelle und dem Ermitteranschluß des Transistors angeordnet und die variable Referenzspannungsquelle ist zwischen dem Minuspol der ersten Spannungsquelle und der Basis des Transistors angeordnet und der Pluspol der zweiten Spannungsquelle ist am Kollektor des Transistors angeordnet Der Meßwandler besteht aus einem Widerstand
Die beiden Spannungsquellen sind über den Stromregler in Reihe geschaltet, wobei der Pluspol der einen Spannungsquelle mit der Pluselektrode und der Minuspol der anderen Spannungsquelle mit der Minuselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe verbunden ist Der Widerstand des Stromreglers liegt bei gesperrtem Transistor des Stromreglers in Reihe mit dem ersten strombegrenzenden und dem ersten stromrichtungsbestimmenden Element zwischen den Minuspolen der Spannungsquellen Das erste strombegrenzende Element und der Widerstand des Reglers begrenzen den nach erfolgter Zündung fließenden Strom bei einem maximalen Wert, der fur die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe vorgesehen ist Dieser Strom bewirkt, daß beim Vergleich mit dem eingestellten Sollwert des Stromreglers die Reihenschaltung der Spannungsquellen durch den Transistor des Stromreglers aufgetrennt wird Durch das zweite strombegrenzende und das zweite stromnchtungsbestimmende Element zwischen dem Pluspol der Spannungsquelle, deren Minuspol mit der Minuselektrode verbunden ist, und der Pluselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe wird der nach erfolgter Zündung fließende Strom in der Anlaufphase auf den benotigten Zusatzstrom von etwa 50% des Stromes, der durch die erste Spannungsquelle erzeugt wird, begrenzt, so daß die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe und die zweite Spannungsquelle, deren Minuspol mit der Minuselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe verbunden ist nicht überlastet wird Steigt die Brennspannung der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe über die Spannung der Spannungsquellen hinaus, so sinken deren Strome da die Stromregelung den eingestellten Sollwert aufrechterhalt indem der Transistor sich im gleichen Maße öffnet wie der Strom der Spannungsquelle deren Pluspol mit der Pluselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe verbunden ist, unter den eingestellten Sollwert sinkt Das hat zur Folge, daß ein Strom über den Transistor zum Fließen kommt, der von beiden Spannungsquellen erzeugt wird Die Spannung beider Spannungsquellen ist so bemessen, daß die Summe der Spannungen um eine Regelreserve hoher ist als die fur die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe vorgesehene maximale Spannung Die Zündung der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe kann sowohl als Zündung über die Hauptelektrode, als auch durch Zündung über die Zündelektrode erfolgen
Der Vorteil dieser Anordnung besteht neben dem geringen Schaltungsaufwand in der Tatsache, daß in keiner Phase des Anlaufs die Spannungsquellen hoher belastet werden als im ungunstigsten Dauerbetrieb und der Strom nach dem Strombedarf der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe gesteuert wird
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel naher erläutert werden
Die Figur zeigt ein Schaltbild einer erfindungsgemaßen Gleichstromquelle, die an einer Quecksilberdampf Höchstdrucklampe angeordnet ist Die Gleichstromquelle besteht aus zwei gleichartigen Gleichspannungsquellen SQ1 und SQ2 Die Spannung beider Spannungsquellen ist gleich groß und hegt um eine Regelreserve hoher als die vom Hersteller fur den jeweiligen Lampentyp angegebene maximale Lampenspannung In Reihe zwischen den beiden Spannungsquellen SQ1 und SQ2 liegt eine Stromregelung bestehend aus dem Transistor VT, dem Widerstand R2 und der variablen Referenzspannungsquelle SQV An dieser wird einmalig der vom Hersteller fur das jeweilige Lampenexemplar vorgeschriebene Strom eingestellt Die Diode VD1 und der Widerstand R1· sind in Reihe geschaltet und überbrücken die Spannungsquelle SQ2 und den Transistor VT Eine gleichartige Kombination bestehend aus der Diode VD2 und dem Widerstand R3 liegt zwischen dem Pluspol der Spannungsquelle SQ2 und der Pluselektrode der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR
Da die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR vor dem Zünden hochohmig ist, fließt kein Strom In diesem Fall wird der Transistor VT leitend, da er bestrebt ist, den eingestellten Strom fließen zu lassen Beide Spannungsquellen sind somit in Reihe geschaltet und liegen an den Elektroden der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR Wird die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR gezündet, so sinkt die Brennspannung der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR weit unter die Spannung der Spannungsquellen SQ1 und SQ2 Die Spannungsquelle SQ1 treibt den Strom I2 durch die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR, die Diode VD1 und die Widerstände R1 und R2 Die Widerstände R1 und R2 begrenzen den Strom bei dem fur die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR vom Hersteller vorgeschriebenen maximalen Lampenstrom Da dieser Strom hoher oder gleich dem, an der Stromregelung eingestellten Sollwert ist, wird der Transistor VT gesperrt und somit die Reihenschaltung der beiden Spannungsquellen aufgetrennt Ein weiterer Strom I3 von der Spannungsquelle SQ2 fließt über die Diode VD2 und den Widerstand R3 durch die Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR Dabei begrenzt der Widerstand R3 diesen Strom in der Anlaufphase auf den benotigten Zusatzstrom auf etwa 50% von I2 Steigt die Brennspannung der Quecksilberdampf Höchstdrucklampe VR über die Spannung der Spannungsquelle SQ1 oder SQ2 hinaus, so fließen die Strome I2 und I3 nicht mehr Da die Stromregelung den eingestellten Sollwert aufrechterhalt, öffnet sich im gleichen Maße wie I2 unter den Sollwert sinkt, der Transistor VT Das hat zur Folge, daß der Strom 11 zum Fließen kommt Dieser Strom 11 fließt durch beide Spannungsquellen SQ1 und SQ2 und wird somit durch die Summe der Spannungen beider Spannungsquellen SQ1 und SQ2 erzeugt

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Gleichstromquelle zur Speisung von Quecksilberdampf-Höchstdrucklampen in welcher ein Stromregler, stromrichtungs- und strombegrenzende Elemente vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromregler zwischen zwei Spannungsquellen (SQ1, SQ2) angeordnet ist, die jeweils mit einem Pol an einer Elektrode der Quecksilberdampf-Hochstdrucklampe (VR) angeordnet sind, daß ein erstes strombegrenzendes (R1) und ein erstes stromrichtungsbestimmendes (VD1) Element über einen Meßwandler des Stromreglers zwischen den Minuspolen der Spannungsquellen (SQ1, SQ2) angeordnet sind, und daß ein zweites strombegrenzendes (R3) und ein zweites stromrichtungsbestimmendes (VD2) Element zwischen dem Pluspol der Spannungsquelle (SQ2) und der Pluselektrode der Quecksilberdampf-Hochstdrucklampe (VR) angeordnet ist.
  2. 2. Anordnung nach Pkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromregler aus dem Meßwandler, einem Transistor (VT) und einer variablen Referenzspannungsquelle (SQV) besteht.
  3. 3. Anordnung nach Pkt. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwandler zwischen dem Minuspol der Spannungsquelle (SQ1) und dem Emitteranschluß des Transistors (VT) angeordnet ist und die variable Referenzspannungsquelle (SQV) zwischen dem Minuspol der Spannungsquelle (SQ1) und der Basis des Transistors (VT) angeordnet ist und daß der Pluspol der Spannungsquelle (SQ2) am Kollektor des Transistors (VT) angeordnet ist.
  4. 4. Anordnung nach Pkt. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwandler aus einem Widerstand (R2) besteht.
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