DD154792A3 - Schaltungsbaustein zur steuerung miteinander verketteter,vorzugsweise unterschiedlicher bearbeitungseinrichtungen - Google Patents
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Abstract
In der Erfindung wurde ein Steuerprinzip geschaffen, das eine vollautomatische Herstellung von keramischen Kondensatoren (Montage, Pruefung und Sortierung) ermoeglicht. Die Verkettung der vielen unterschiedlichen technologischen Arbeitsgaenge erfolgt ueber eine Gesamtsteuerung, die aus gleichartigen, den technologischen Schritten zugeordneten Steuerbausteinen besteht. Die Steuerbausteine werden durch Elemente der Signalgewinnung, der logischen Signalverarbeitung, Speicherung und der Befehlsausgabe an Leistungsglieder gebildet. Jeder Baustein arbeitet eigenstaendig und ist nur ueber zwei Signalleitungen mit den benachbarten Steuerbausteinen zur Sicherung des funktionellen Gesamtablaufes verbunden. Die Informationen der Signalleitungen haben fuer alle Steuerbausteine die gleiche funktionelle Bedeutung. Der Steuerbaustein kann um geschlossene Funktionsbloecke wie z. B. Transport oder technologische Bearbeitung vermindert bzw. erweitert werden. Der Steuerbaustein enthaelt eine neuartige Setzautomatik fuer die elektronischen Speicherglieder. Diese wird durch eine in der Setzimpulszeit arbeitende Logik, durch Impulsglieder und spezielle energieunabhaengige Zustandsspeicherglieder gebildet. Dadurch wird gewaehrleistet, dass die gesamte Fertigungseinrichtung nach Energieausfall die automatische Betriebsweise fortsetzen kann.
Description
-1- 22 О 993
Mathias Eikemeier' . WP Б 23 Q/220 995
Harald Weber P 730
Götz Däsch IH: B 23 Q, 4-1/00
. ' 4.9.81
Titel der Erfindung
Schaltungsbaustein zur Steuerung miteinander verketteter, vorzugsweise untersohiedlicher Bearbeitungseinrichtungen
Antrendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft einen Schaltungsbaustein zur automatischen Steuerung von komplexen Eertigunseinrichtiungen, beispielsweise zur Herstellung elektronischer Bauelemente, wie keramische Kondensatoren. Die Herstellung keramischer Kondensatoren umfaßt eine Vielzahl technologisch verschiedener Arbeitsgänge, die nacheinander auszuführen sind. Um einen gebrauchsfertigen keramischen Kondensator zu erhalten, sind Montage-, lot-, Umhüllungs-, Troolmungs-, Codier-, Meß-, Prüf- und Sortierarbeiten erforderlich.
Eine Mechanisierung.oder Automatisierung all dieser Arbeiten ist hauptsächlich ein РгоЪіеш der Steuerung aller Bewegungsabläufe. Funktionsmäßig ist das der Transport zwischen' den Bearbeitungsstationen und die Auführong der technologischen Bearbeitungen, Als Träger-'und Transportmittel der Armaturen
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ί> 7?0
und dann der montierten Kondensatoren durch die einzelnen technologischen Bearbeitungsstationen äienen Magazine,
charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bei einer bekannten Steuerung eines Systems unterschiedlicher Bearbeitungseinrichtungen mit mehrfach gegliederten Werkstückmagazinen werden im getakteten Betrieh zwei -vorgegebene Informationsgruppen gleichen Inhalts aber unterschiedlicher Anordnung und die Rückmeldung der Werkstückfertigstellung mit dem Ziel einer Sicherung (Sperrung) bei Störungen an einer der Bearbeitungseinrichtungen miteinander verknüpft, (DD 66 552). Dabei ist das System an die Abarbeitung vorgegebener Informationen gebunden. Diese Steuerung gestattet weder ungetakteten Betrieb im Sinne einer gleichzeitigen flexiblen Abarbeitung unterschiedlicher Arbeitsgänge von den jeweiligen Werkstückmagazinen noch die selbsttätige Arbeitsaufnahme im richtigen technologischen Ablauf nach Keiereinschalfcung der Versorgungsspannung oder einzlener Maschinen bzw. Teilsysteme nach anderen Störungen. ' ' '
Weiterhin sind speziell zur Steuerung von Pressenstraßen bausteinartige Schaltungsanoränungen mit Signalgebern bekannt, die Pressen, Ablage- und Transporteinrichtungen zugeordnet und in Keihe geschaltet sind und über Gatterkombinationen mit Speichergliedern in der Anlauf- und Auslaufphase der Pressenstraße nur diejenigen Pressenkupplungen erregen, die schon oder noch Werkstücke erhalten und im übrigen diese rythmusbestimmenden ISessenkupplungen versetzt synchron erregen (ED 102 9^2). Hiernach sind die baust einartige Reihenanordnung der stets vorhandenen Funktionen Ablage, Transport und Bearbeitung sowie die Verknüpfung der Signalgeber über Gatterkombinationen mit der Erregung der jeweiligen Punktion prinzipiell bekannt. Jedoch enthalten disse Schaitungsanordnungen keine 'Elemente,' die nach Wiedereinschaltung der Versoigungsspannung die Speicherglieder in den richtigen momentanen
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Zustand zur V/eiterarbeit setzen·
Bs ist schleßlicn allgemein bekannt, daß elektronische Speicherglieder von Steiierungsschaltungen durch zentrale Setzbefehle in ihre.Ausgangszustände bzw. so gesetzt werden, daß die zu steuernden meshanischen Bearbeitungselemente in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden.
Ziel der Erfindung ist ein Schaltungsbaustein, der in verketteten Bearbeitungseinrichtungen zur vollautomatischen Herstellung elektronischer Bauelemente, beispielsweise von keramischen Kondensatoren von der Montage bis zur Ecüfung und Sortierung geeignet ist. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Arbeitsproduktivität um ein Vielfaches zu erhöhen und die erforderliche Grundfläche für die rertigungseinrichtungen zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen analog zu den zugeordneten, vorzugsweise unterschiedlichen Bearbeitungseinrichtungen für magazinierte Werkstücke verkettbaren Sohaltungsbausteinfür Steuerungszwecke zu schaffen, der in der Lage ist, die einzelnen Bearbeitungseinrichtungen mit ihren Transport- und Bearbeitungsvorgängeh stationsweise autonom zu steuern, jedoch in der seriell technologisch bedingten, verketteten Anordnung der einzelnen,, asynchron arbeitenden Bearbeitungseinrichtungen durch zusammenschaltung eine ungetaktete Gesamtsteuerung mit ringförmigen Informationsfluß ergibt. Der Schaltungsbaustein soll außerdem bei unifizierter Bauweise entsprechend den speziellen Anforderungen durch Stilllegung bzw. Aktivierung bestimmter Zweige der logischen Schaltung leicht ab- bzw« aufrüstbar sein*
_ 4 _ 2 2 0 3 9 3 p7}0
ErfindungsgemäB wird diese Aufgabe bei Schaltungsbausteinen mit den EunktionsDlb'cken "Übernahme", '!Transport" und'Bearbeitung", denen jeweils eingangsseitig bistabile Zustandssignalgeber und ausgangsseitig Antriebssteuerungen anschließbar sind, die untereinander über bistabile Speicher und Gatterkombinationen verbunden sind sowie einen Setzeingang und je zwei Ein- und Ausgänge zum Nachbarschaltungsbausteiti aufweisen, dadurch gelöst, daß die ersten Ausgänge von technologische Steuerbefehle des jeweiligen iunktionsblockes enthaltenden Arbeitsspeichern mit den zweiten Eingängen von Vorbereitungsspeichern des innerhalb des Schaltungsbausteines nächsten PunBfcionsblockes, die zweiten Ausgänge der Arbeitsspeicher mit den ersten Eingängender Arbeitsspeicher des nächsten Eunktlonsblockes, die ersten Ausgänge der Vorbereitungsspeicher mit den zweiten Eingängen der Arbeitsspeicher des gleichen Eunktionsblockes und die zweiten Ausgänge der Vorbereitungsspeicher mit den ersten Eingängen der Arbeitsspeicher des gleichen !Funktionsblockes verbunden sind, weiter gekennzeichnet durch einen keine Energie zur Aufrechterhaltung seines Speicherzustandes benötigenden Zustanösspeicher, dessen Eingänge mit den negierten Ausgängen zweier benachbarter Zustandssignalgeber verbindbar und dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang des technolgisch letzten Vorbereitungsspeichers verbunden ist sowie schließlich, daß auf die Wiedereinschaltung der Betriebsspannung reagierende, direkt an die- inneren Speicher und zwar bei Vorbereiiuugsspeichern an deren ersten Eingang und bei Arbeitsspeichern an deren zweiten Eingang angeschlossene Impulsglieder vorgesehen sind, deren Impulsdauer geringer ist, als diejenige des zentralen Setzimpulses.
Eine solche Schaltungsanordnung der bistabilen Speicherglieder innerhalb .und zwischen den Funktionsbiöcken ermöglicht eine Auf- bzw. Abrüstbarkeit der sohaltungsbausteine und somit eine Verminderung bzw. Erweiterung um geschlossene Eunktionsblöcke, wie z.B. Transport oder technologische Bearbeitung an der jeweiligen Stat#ion. Damit ist auch eine schnelle
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Umrüstbarkeit bei technologischen Veränderungen gegeben. Jeder S chaltungsbaust ein arbeitet mit der zughörigen Bearbeitungsstation eigenständig und ist beiderseits über je zwei Signalleitungen mit den benachbarten Schaltungsbausteinen zur Sicherung eines verketteten Gesamtablaufes verbunden· Die Informationen dieser Signalleitungen haben für alle Sohaltungsbausteine die gleiche funktioneile Bedeutung. Jeder von ihnen kann innerhalb der verketteten, automatisch arbeitenden Gesamtsteuerung auf handgeführten Betrieb umgeschaltet werden, wobei der von Hand gewählte Funktionsablauf an der technologischen Bearbeitungsstation von den Zustandssignalgebern erfaßt wird und über die Satterkombinationen auf die bistabilen Vorbereitungs- und Arbeitsspeicher wirkt. Nach umschaltung der Bearbeitungsstation auf automatischen Betrieb wird sofort der technologische Ablauf nach den Bedingungen einer verketteten Arbeitsweise weitergeführt.
Bei Wiederinbetriebnahme nach Abschaltung bzw. Spannungsausfall ermittelt eine Setsautomatik mit Zustandsspeichern, die zur Aufrechterhaltung des Speicherzustandes" keine Energie benötigen, unter Einbeziehung der Zustandssignalgeber die dem technologischen Zustand der Bearbeitungsstation entsprechenden Setzsignale für die bistabilen Speicherglieder. Damit entfälltein Aufwendiger manueller Einstellaufwand an den einzelnen Bearbeitungsstationen.
Zu weiteren Einzelheiten der erfindungsgemäßen Xösung wird auf das nachfolgenue Ausführungsbeispiel verwiesen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert: "
Die zügehörigen Zeichnungen stellen dar: Pig. 1: S.chaltungsprinzip
2 2 0 3 9 3 ρ 73Ο
Fig* 2ί detaillierte Darstellung eines Schaltungsbausteines
Die beiden Figuren unterscheiden sich in ihrem Abstraktionegrad. Pig. 1 ist zur Erläuterung der prinzipiellen Signalverknüpfungen laut Anspruch heranzuziehen. Notwendige Mittel zur Realisierung der Erfindung sind dabei auch die Impulsformer. Insoweit ist auch Pig. 2 beim besen des Anspruchs heranzuziehen, die ansonsten beim Studium des Ausfuhrungsbeispiels benötigt wird.
Entsprechend der technologischen Aufgabe der einzelnen Bearheitungseinrichtungen einer. Fertigungsanlage werden die zu-. gehörigen Schaltungsbausteine für den Funkt ions ab lauf ringförmig zu einer geschlossenen Wirkungskette zusammengeschaltet. Dabei kann ein Sehaltungsbaustein Übernahme-, Transport- und technologische Bearbeitungsaufgaben realisieren. Jeder Schaltungsbaustein besitzt zwei Signalausgänge, zwei Signaleingänge und einen Setzimpulseingang. Zur Realisierung der geschlossenen Wirkungskette sind jeweils die Ausgangssignalleitungen eines Schaltungsbausteins mit den Singangssignalleitungen des Schaltungsbausteins der technologisch vorgelagerten Bearbeitungseinrichtung verbunden. Der Setzimpuls wird von einem Sohaltungsbaustein für alle anderen Schaltungsbausteine der Wirkungskette erzeugt.
Fig.' 2 aeigt einen Schaltungsbaustein mit den Funktionsblöcken:
a) Übernahme; Mit dem ersten UND-Glied 25, dem ersten bistabilen Arbeitsspeicher 6,- der neunten Gatfcerkombination 20 und dem angeschlossenen ersten Ausgangsverstärker 25.
b) Transport: Hit den Gatt er kombinationen 12,' 13, 14-, 15, "21, dem ersten bistabilen Vorbereitungsspeicher ?s dem
: .·. -zweiten bistabilen Arbeitsspeicher 8 und dem angeschlossenen zweiten Ausgangsverstärker 24.
o) Bearbeitung! Bit den Gatterkombinationen 16, 17) 18, 19i .22, dem bistabilen 2ustandsspeicher 11 s dem zweiten bi-
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stabilen Vorbereitungsspeicher 9, dem äritten bistabilen . Arbeitsspeicher 10 und dem dritten Ausgangsverstärker 33.
Zum Schaltungsbaustein sind funktionsniäßig noch der erste Zustandssignalgeber 27 für die .Obernahmeeinheit, der zweite Zustandssignalgeber 28 für die Iransporteinheit, der dritte Zustandssignalgeber 29 für die technologische .Bearbeitungselnheit, der vierte Zustandssignalgeber 30, der Eingabesignalge-Ъег 31 und der Zustandsmelder 32 zugeordnet* Batlei sind die Zus'tandssignale 1 und 2 der Zustanässignalge-Ъег 27, 28, 29 zueinander negiert. Wenn das Eingabesignal 1 vom Eingabesignalgeber 31 X ist, so ist der Schaltungsbaustein auf Automatik geschaltet. 1st dagegen das Eingabesignal 1 0, во können mit Hilfe aer Eingabesignale 2, 3 und 4 die Übernahmeeinheit, Transporteinheit unä die technologische Bearbeitungseinheit unter einigen Voraussetzungen, die später erläutert werden, betätigt v/erden.
Wirkungsweise 'des Schaltungsbausteines: Mit der Zuführung eines Magazines ill die Ubernahmeeinheit wird das Zustandesignal 2 vom ersten Zustandssignalgeber 27 I* welcnes au! aas erste ТЯШ-ЮЛеа. 2Ъ gegeben wirtt. Βϊηίι ниТзет-deni die Transporteinheit (Zustandssignal 1 vom zweiten Zustanössignalgeber 28 L) und die technologische Bearbeitungseinheit (Zustandssignal 1 vom dritten Zustandssignalgeber 29 Ъ) in der Ausgangslage (Ruhelage), so ist der Ausgang des ersten USB-Gliedes 25-b und der erste bistabile Arbeitsspeicher б kippt in den ersten Speicherzustand, wodurch dessen Ausgang für den Antrieb der Übernahmeeinheit Ь wird. Durch dieses b-Signal wird einerseits über das ШГО-Glied 20.1 (mit der-Bedingung, daß das Eingabesignal 1 vom Eingabesignalgeber 31 L ist - Automatikbetrieb) und das ODEH-Glied 20.2 der erste 'Ausgangsverstärker 23 aktiviert, der wiederum den Antrieb der Übernahmeeinheit einschaltet und andererseits über das ODER-Slied 12.2 den ersten bistabilen Yorbereitungsspeicher 7 in den zweiten Speioherzustond kippt und am Ausgang-dieses Speichers ein O-Signal erzeugt.
Ist die Übernahmeeinheit wieder in der Ausgangslage» so werden die Zustandssignale 1 und 2 vom ersten Zustandssignal-
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geber 27 L Ъш. 0, wodurch der bistabile erste Arbeitsspeicher 6 in den. zweiten Speicherzustand kippt. Oas bedeutet, daß der Ausgang dieses Speichers für den .Antrieb der Übernahmeeinheit 0 wird. Das L-Signal des negierten Ausganges Ues ersten bistabilen Arbeitsspeichers 6, das L-Signal des negierten Ausganges vom ersten bistabilen Vorbereitungsspeicher 7, das L-Signal des Zustandssignales 1 vom dritten Zustandssignalgeber 29 und das L-Signal des ersten Eingangssignales ergeben am Ausgang des ШГО-G-liedes 15.1 ebenfalls ein 3>Signal, welches über das ODER-Glied 15.2 den zweiten bistabilen Arbeitsspeicher 8 in den ersten Speicherzustand kippt, wodurch dessen Ausgang für den Antrieb de.r Transporteinheit L wird. Dieses L-Signal bewirkt einerseits, daß über das ШГО-Glied 21.1 (mit der Bedingung, daß das Eingabesignal 1 vom Eingabesignalgeber 31 Ij ist - Automatikbetrieb) und das ODER-Glied 21.3 der zweite Ausgangsverstärker 24 schaltet und somit den Antrieb der Transporteinheit einschaltet und anderei*- seits über das ODER-Glied 16.2 der zweite bistabile Vorbereitungsspeicher 9 in den zweiten Speicherzustand kippt. Ist der Transport außerhalb der Ausgangslage,, so werden die Zustandssignale 1 und 2 des zweiten Zustandssignalgebers 0 bzw» L. Dieses L-Signal kippt den ,ersten bistabilen Vorbereitungsspeicher 7 über das ODER-Glied 13.2 in den ersten Speicherzustand, wodurch dessen Ausgang L wird. Dieses Ausgangssignal wird auf uas UND-Glied 14.1 gegeben. Wenn der Transport wieder die Ausgangslage erreicht, wobei das Zustanässignal 1 bzw, 2 vom zweiten Zustandssignalgeber 28 Ъ bzw. 0 wird, erscheint am Ausgang des UND-Gliedes 14.1 ein L-Signal und kippt über das ODER-Glied 14-2 den zweiten bistabilen Arbeitsspeicher 8 in den zweiten Speicherzustanä. Dadurch wird der Transportantrieb abgeschaltet. Der Ausgang dieses Speichers wird 0 und dessen negierter Ausgang wird auf das UND-Glied 19.2 gegeben. Liegt weiterhin das L-Sig-. nal vom negierten Ausgang des zweiten bistabilen Vorbereitungsspeichers 9, welches über das ODER-Glied 19.1 wirkt, das L-S'ignal vom Zustandssignal 1 des zweiten. Zustandssignalgebers 28 (der Transport ist in der Ausgangslage und das
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L-Signal des zweiten Eingangssignales an den restli^nerL Eingängen des TIHD-Gliedes 19.2 an, so ist dessen Ausgaj^gggignai Ъ und kippt den dritten'bistabilen Arbeitsspeicher ю in den ersten Speicherzustand. Das bedeutet, daß der Ausgang für aen Antrieb der technologischen Bearbeitungseinheit des Arbeitsspeichers 10 Ii-Signal führt. Der Antrieb wird über aas ЩЮ-Glied 22.1 (mit der Toraussetzung, daß das Eingabesignai -\ vom Eingabeslgnalgeber 31 L· ist - Autoaatikbetrieb J1 aas ODER-Glied 22.3 und dem dritten Ausgangsverstarier 33 einge-BGhaltet.
Ist die technologische Bearbeitung außerhalb der Au8gangsia_ ge, so werden die Zustandssignale 1 bzw. 2 des dritten Zustandssignalgebers 29 0 bzw. b. Das L-Signal kippt ^en zweiten bistabilen Vorbereitungsspeicher 9 über das 0DEs_(}iied 17.1 in' den ersten Speie her zustand, wobei der Ausgang j, wird. biegt dieses Ь-Signal über das ODER-Glied 18.1 am Ein6ang des UHD-Gliedes 18.2 an und ist außerdem der zweite Eingang b, das heißt, aie.technologische Bearbeitungseinheit lst wieder in der Ausgangslage (das Zustandssignal 1 des dritten gustards-Signalgebers 29 ist L), so wird über das ODER-Glied 18.З der dritte bistabile Arbeitsspeicher 10 in den zweiten Speicherzustand gekippt, und dessen Ausgang,für den Antrieb ^er technologischen Bearbeitungseinheit wird ein O-Signal. jyi-fc diesem Schritt ist der gesamte Iransport und die teohnoiQgischg Bearbeitung abgeschlossen. Die Bearbeitungsstation ^8-L- f^. ein neues Magazin wieder aufnahmebereit. Dies ist erk&ifabBr, indem das erste Ausgangssignal L ist, welches mitteiB ^es zweiten UND-Gliedes 26 aus dem Eingäbesignal 1 vom Eingabesignalgeber 31, dem negierten Ausgang vom dritten b'is^a^^]_en Arbeitsspeicher 10, dem Ausgang des ШШ-Gliedes 18.2 und dem Ausgang des ersten bistabilen Torbereitungsspeicherg η gebildet wird. Das zweite Ausgangssignal ist der negierte Ausgang des ersten bistabilen Arbeitsspeichers 6. Beim Einschalten der Betriebsspannung und Herstelle:^ ßer Funktionstüchtigkeit müssen alle bistabilen Speicher entsprechend der Arbeitslage der einzelnen Sunktionsblö'cke jedes Schaltungsbausteines gesetzt werden. Beim Zusohalten дег gs_
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triebsspannung wird ein Setzimpuls erzeugt und durch die Setzimpulsleitung allen Schaltungsbausteinen zugeführt. Erfindungsgemäß werden die Setzbefehle für die bistabilen .Vorbereitungs- und Arbeitsspeicher unter Berücksichtigung aller möglichen Arbeitslagen der Funktionsblöcke ermittelt. Durch die logische Verknüpfung der Signale der Zustandssignalgeber 27, 28, 29 und 30, des bistabilen energieunabhängigen Zustandsspeichers 11, der Kurζzeitimpulsgeber 13.3, 14.3, 17.2 und des zentralen Setzim-pulses sowie der unterschiedlichen Wirkdauer zwischen Kurzzeitimpulsgeber und Setzimpuls ergeben sich die zustandsrichtigen Setzbefehle für die einzelnen bistabilen Speicher.
Am Beispiel des.zweiten bistabilen Arbeitsspeichers 8 sollen 2 verschiedene Setzbedingungen und deren Realisierung erläutert -werden.
Wird die Betriebsspannung ausgeschaltet, wenn die Transporteinheit außerhalb der Ausgangslage ist, also gerade transportiert, so'muß nach dem Wiedereinschalten der Ausgang des zweiten bistabilen Arbeitsspeichers 8 Ь sein, damit der Transport zu Ende geführt werden kann. Oa aber Öas UND-Glied 15.1, welc&es dem eingang des ersten Spe icher zizs tan des vorgeschaltet ist und das ШГО-Glied 14.1 für den Eingang des zweiten Speicherzustandes vom zweiten bistabilen Arbeitsspeicher 8 ein O-Signal am Ausgang haben, muß mittels Setzimpuls und dem'Zustandssignal 2 (L) vom zweiten Zustandssignalgeber 28 über das ШГО-Glied 15.3 und das ODER-Glied 15.2 der- zweite bistabile Arbeitsspeicher 8 auf den ersten Speicherzustand gesetzt werden. Die Wirkung des Kurzzeitimpulses vom Impulsglied 14.3 über das ODER-Glied 14.2 auf den Eingang des zweiten Speicherzustandes wird hierbei "überstimmt", da der Setziinpuls wesentlich länger wirkt als der Kurzzeitimpuls. Wird die Betriebsspannung ausgeschaltet, wenn die Übernahme sich außerhalb der Ausgangslage befindet, so muß nach dem Wiedereinschalten der Ausgang des zweiten bistabilen Arbeitsspeichers 8 0 sein. Hierbei haben ebenfalls die UND-Glieder 14.1 und 15.1 ein O-Signal am Ausgang. Der zweite bistabile . Arbeitsspeicher 8 wird mittels Kurzzeitimpuls vom Impuls-
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glied 14.3 über das ODER-Glied 14.2 auf den zweiten Speicherzustand gesetzt wird. Der Setzimpuls wirkt nicht auf den- anderen Eingang, da das Zustandssignal 2 vom zweiten Zustandssignalgeber 28 0 ist, und demzufolge das ШШ-Glied 15.3 am Ausgang ebenfalls 0 ist. .
Wie schon beschrieben, ist der entsprechende Schaltungsbaustein auf Automatik geschaltet, wenn das Eingabesignal 1 vom Bingabesignalgeber 31 1 ist. Ist dagegen das 'Eingabesignal 1 0, so geben die ÜED-Glieder 20.1, 21.1 und 22.1 ein 0Ts'ignal als Ausgang ab. Damit werden die Antriebe der Übernahmeeinheit, Transporteinheit und der technologischen Bearbeitungseinheit von der übrigen Logik "getrennt".
Erzeugt man dann das Eingangssignal 2 vom Eingabesignalgeber 31 als L-Signal, so kann über das ODER-Glied 20.2 der erste Ausgangsverstärker 23 aktiviert und dadurch der Antrieb der ;tibernahmeeinheit zum Einrichten eingeschaltet v/erden. Erzeugt man das Eingabesignal 3 des Eingabesignalgebers 31 als L-Signal,.so kann man über das UKD-Glled 21.2, wenn daa Zustandssignal 1 vom dritten Zustandssignalgeber 29 L ist (technologische Bearbeitungseinheit in der Ausgangslage) und über das ODER-Glied 21.3 den zweiten Ausgangsverstärker 24 einschalten, der' den Antrieb der Transporteinheit zum Einrichten: zus chalte t.
Erzeugt man das Eingabesignal 4 des Eingabesignalgebers 31 als L-Signal, so kann über das UHD-Glied 22.2, wenn das Zustandssignal 1 vom zweiten Zustandssignalgeber 28 L ist (Transporteinheit in der Ausgangs lage) und .über das ODER-Glied 22.3 den dritten Ausgangsverstärker 33 und somit den Antrieb der technologischen Bearbeitungseinheit eingeschaltet werden.
Zum eindeutigen Signalisieren der Arbeitslage-der einzelnen Funktionsblöcke ist ein Zustandsmelder.32 zuständig. Am Eingang 2 ist das Zustandssignal 1 vom ersten Zustandssignalge-' ber 27, am Eingang 3 ist das Zustandssignal 1 vom zweiten Zustandssignalgeber 28 unu am Eingang 4 das Zustandssignal 1 vom dritten Zustandssignalgeber 29 angeschlossen, die bei L-Signal die Ausgangslage dos entsprechenden zugehörigen Sunk-
- U-
tionsЪіоскев anzeigen. -Am Eingang 1 ist das erste Eingangssignal angeschlossen, welches Ъеі L-Signal signalisiert, daß die Bearbeitungsstä'tion 11^I ^&г е^п neues Magazin aufnahmeЪereit ist.
Claims (1)
- WP В 23 Q/220 993-1J- 22 0 993ErfindunKsanspruehSehaltungsbäustein zur Steuerung miteinander verketteter, vorzugsweise unterschiedlicher Bearbeitungseinrichtungen für magazinierte Werkstücke mit den Punktionsblöoken "Übernahme", "Transport" und "Bearbeitung", denen jeweils eingangsseitig bistabile Zustandssignalgeber und eusgangsseitig Antriebesteuerungen ansehliefibar sind, die untereinander über bistabile Speicher und Gatterkombinationen verbunden sind und pro 'Schaltungsbaustein einen Setzeingang und ;je zwei Ein- und Ausgänge zum Naehbarschaltungsbausteiri aufweisen^ gekennzeichnet dadurchj daß die ersten Ausgänge von technologische Steuerbefehle des jeweiligen Punktionsblockes enthaltenden Arbeitsspeichern (6; 8) mit den zweiten Eingängen (E) von Vqrbareitungsspeieiiern (7; 9) des innerhalb des Schaltungsbausteines nächsten Punktionsblockes, die zweiten (inversen) Ausgange der Arbeitsspeicher (6; 8) mit den ersten Eingängen (S) der Arbeitsspeicher (S; 10) des nächsten Punktionsblockes, die ersten Ausgänge der Vorbereitungsspeicher (7; 9) mit den zweiten Eingängen (E) der Arbeitsspeicher (8; 10) des gleichen Funktionsblockes und die zweiten (inversen) Ausgänge der VorbereitungEspeicher (7; 9) mit den ersten Eingängen (S) der Arbeitsspeicher (8; 10) des gleichen Funktionsblockes verbunden sind, weiter gekennzeichnet durch einen keine Energie zur Aufreohterhaltung seines Speicherzustandes benötigten Zustandsspeicher (11), deseen Eingänge (R1S) mit den negierten Ausgängen zweier benachbarter Zustandssignalgeber (28; 29) (verbunden) und dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang (R) des technologisch letzten Vorbereitungsspeichers(9) verbunden ist und'daß schließlich an die ersten Eingänge (S) der Vorbereitungsspeicher (7; 9) Kurzzeitimpulsglieder (13.3; 14,3) und an den zweiten Eingang des Arbeitsspeichers (8) ein Kurzzeitimpulsglied (17·2) angeschlossen ist.Hlerzu.JL.Seta Zeichnungen
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