CH98412A - Einrichtung von thermischen Turbinenanlagen mit wenigstens einer einen elektrischen Generator antreibenden Turbine. - Google Patents
Einrichtung von thermischen Turbinenanlagen mit wenigstens einer einen elektrischen Generator antreibenden Turbine.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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Description
Einrichtung von thermischen Turbinenanlagen mit wenigstens einer einen elektrischen Generator antreibenden Turbine. Zur Vereinfachung und Verbilligung der Fundamente und Kelleranlagen von Dampf turbinen wurde bereits vorgeschlagen, die Kondensatoren mit ihren Hilfsmaschinen auf den Maschinenhausboden zu verlegen. Diese Massnahme ist jedoch mit Nachteilen verbun den, da durch Schwitzen der Kühlwasser leitungen und des Kondensators und durch Tropfwasserbildung aus kondensierendem Dampf, welcher Undichtigkeiten entweicht, wie zum Beispiel beim Ausblasen von Packungen, Feuchtigkeit in das Maschinen haus gebracht wird, die an den elektrischen Maschinen, Leitungen und Schaltapparaten zu Störungen Veranlassung gibt, während bei der Aufstellung einer Gasturbine und eines Generators in einem gemeinsamen Raum solche Störungen durch schädliche, aus Un dichtigkeiten entweichende Gase verursacht werden können. Aber nicht nur hierdurch kann der thermische Teil der Anlage im ge meinsamen Maschinenhaus für die empfind lichere elektrische Einrichtung lästig werden, sondern auch durch die Ausstrahlung seiner Eigenwärme. Dies ist bei den heute allge- mein üblichen, verhältnismässig niedrigen Überhitzungen bereits der Fall, wird aber noch unangenehmer in Erscheinung treten, sobald die Überhitzungen noch weiter getrie ben werden. Es geht bekanntlich die Ent wicklung darauf hinaus, eine Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades der Dampf turbine durch Erhöhung der Überhitzung des Dampfes bis an die für Sonderbaustoffe zu lässige Höchstgrenze herbeizuführen. In diesem Falle werden Dampfzuleitungen und Turbinengehäuse in einem Masse erhitzt, dass eine schädigende oder mindestens lästige Ein wirkung durch Strahlung auf die Umgebung nicht vermeidbar ist. Um diese Nachteile zu beheben, wird gemäss vorliegender Erfindung vorgeschla gen, den thermischen Teil der Anlage von dem elektrischen Teil derselben räumlich zu trennen, und zwar durch Errichtung einer Scheidewand zwischen Turbine und Genera tor und Übertragung der Leistung von Tur bine auf Generator mittelst einer Welle, die diese Scheidewand durchsetzt. In dem einen durch die Scheidewand entstehenden Raume; wird dann in der Hauptsache der Generator bezw. die Generatoren mit ihren Zubehör teilen, gegebenenfalls auch die Schaltanlage, im andern Raume die Turbine (z. B. Dampf turbine oder Gasturbine) bezw. die Turbinen, Kondensatoren und Hilfsmaschinen unter gebracht. Durch die Scheidewand sind Räume geschaffen, die den Eigenarten des elektrischen oder thermischen Teils der An lage angepasst werden können. Es steht nichts mehr im Wege, bei Dampfturbinenanlagen Kondensator und Pumpen auf gleicher Höhe mit der Turbine zu montieren, da die durch den Pumpenbetrieb ins Maschinenhaus ge brachte Feuchtigkeit und die Verunreinigun gen von den elektrischen Ausrüstungen fern bleiben. Neben der Verbilligung durch Fort fall der heiler und Erniedrigung der Dampf turbinenfundamente ermöglicht die Zwischen wand auch eine Verbilligung der Dach konstruktion, da die Spannweite der Dächer auf ungefähr die Hälfte verringert werden kann. Durch die Einführung hochüberhitzten Dampfes wird die Verkürzung des Abstandes zwischen Kessel und Turbine dringend er forderlich. Die Abtrennung des elektrischen Teils der Anlage vom thermischen gestattet nun, die Kessel an die Dampfturbinen heran- urücken, oder auch Dampfturbine und Kes sel im gleichen Raum unterzubringen. Es liesse sich dann auch daran denken, die Rück wand der Kesselmauerung unmittelbar als eine Begrenzungswand des Dampfturbinen raumes zu benutzen, während die Rauchgase unter dem Maschinenhausboden abgeführt würden. Durch die Nähe der Kessel wird auch eine Zwischenüberhitzung des Dampfes durch die Kesselfeuerung oder in den Rauch- kandilen erleichtert, oder erst ermöglicht, desgleichen die getrennt beheizte, regelbare Hochüberhitzung nach Patent Nr. 95101, bei welchem die Abgase zur Weiterausnützung zur Kesselbeheizung zu leiten sind. Nach dem die Dampfturbine ausserhalb ihres Ge häuses keine bewegten und, ausser in Steue rung und Regler, keine gegen Rauch, Hitze und Feuchtigkeit empfindliche Teile besitzt, in Zukunft im Gegenteil immer mehr für hohe Temperatur eingerichtet sein wird, so ist ihre Aufstellung in der Nähe von Kessel feuerung, Überhitzung ete. keineswegs nach teilig. Empfindliche, Teile, wie der Regler, die Steuerung, Messapparate, ferner das Handrad für das Absperrventil, können in den Generatorraum, also durch die Tren nungswand geschützt, aufgestellt werden. Die Verständigung zwischen dem Bedie nungspersonal kann leicht durch Fenster in der Scheidewand, durch optische, wie aku stische Hilfsmittel in genügendem Umfang bewerkstelligt werden. Die Erfindung sei anhand zweier Aus führungsbeispiele im Folgenden näher erläu tert. Fig. 1 zeigt eine Dampfturbinen anlage mit dem Kondensator unter dem Ma schinenhausboden, wie dies heute üblich ist; Fig. 2 und 3 zeigen eine Dampfturbinen- aulage mit dem Kondensator unmittelbar an die Turbine angebaut und mit Überhitzern in ummittelbarer Nähe der Turbine. Dampf turbine A und Generator B sind durch die Zwischenwand C getrennt. Zur Übertragung der Kraft dient die Welle D. Kondensator E und Hilfsmaschinen F sind bei der ersten Anlage (Fig. 1) in üblicher Weise im Keller, bei der zweiten Anlage (Fig. 2 und 3) auf dem Maschinenhausboden untergebracht; der Kondensator ist hier beispielsweise unmittel- ban mit der Turbine zusammengebaut. Im Rauchkanal der Kesselfeuerung, der bei der Anlage nach Fig. 2 und 3 unter dem Tur binenraumboden geführt ist, sind Überhitzer H (Hochüberhitzer oder Zwisehenüberhitzer) aufgestellt. Handrad J zur Dampfabsper rung und Dampfturbinensteuerung K befin den sich im Generatorraum. Letztere ist am Generator angebaut. L sind die Kessel und M die Schaltanlage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung von thermischen Turbinen anlagen mit wenigstens einer einen elektri schen Generator antreibenden Turbine, da durch gekennzeichnet, dass .der thermische Teil der Anlage vom elektrischen Teil der- selben durch eine Zwischenwand getrennt ist und die Welle zur Übertragung der Tur binenleistung auf den Generator durch die zwischen Turbine und Generator aufgeführte Zwischenwand hindurchgeführt ist. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, mit wenigstens einer einen elektrischen Genera- tor antreibenden Dampfturbine, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dampfturbinenraum zwecks Vereinfachung der Dampfzuleitung und Vermeidung von Wärmeverlusten mit dem Kesselraum vereinigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98412T | 1921-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98412A true CH98412A (de) | 1923-03-16 |
Family
ID=4356226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98412D CH98412A (de) | 1921-06-07 | 1921-06-07 | Einrichtung von thermischen Turbinenanlagen mit wenigstens einer einen elektrischen Generator antreibenden Turbine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98412A (de) |
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1921
- 1921-06-07 CH CH98412D patent/CH98412A/de unknown
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