CH97186A - Automobil. - Google Patents

Automobil.

Info

Publication number
CH97186A
CH97186A CH97186DA CH97186A CH 97186 A CH97186 A CH 97186A CH 97186D A CH97186D A CH 97186DA CH 97186 A CH97186 A CH 97186A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
automobile according
dependent
shaped
teardrop
spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rumpler Dr Ing Edmund
Original Assignee
Rumpler Dr Ing Edmund
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rumpler Dr Ing Edmund filed Critical Rumpler Dr Ing Edmund
Publication of CH97186A publication Critical patent/CH97186A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  Automobil.    Die Erfindung betrifft ein Automobil mit  Wagenkasten und diesen tragendem Fahr  gestellrahmen, bei welchem zwecks Herab  setzung des Fahrtwiderstandes, der     Luft-          wirhelbildung    und Staubentwicklung der den  Wagenkasten tragende Fahrgestellrahmen  tropfenförmigen Horizontalquerschnitt be  sitzt.  



  Die Erfindung ist auf den beiliegenden  Zeichnungen beispielsweise dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt das Automobil in Seiten  ansicht,  Fig. 2 im Grundriss;  Fig. 3 ist in ihrer linken Hälfte ein Schnitt  nach I-I, in ihrer rechten Hälfte nach  II-II der Fig. 1 und 2;  Fig. 4 ist ein Querprofil nach Linie I-I  von Fig. 1 für eine Variante, bei der Karos  serieseitenwand und Chassisrahmen ein ein  heitliches Ganzes bilden;  Fig. 5 bis 28 zeigen Einzelheiten, die im  nachstehenden Text näher erläutert sind.  Man erkennt aus den Fig. 1 und 2, dass  die Horizontalschnitte des gesamten Auto  mobils, und zwar sowohl durch die Karos  serie 1, als auch durch das Fahrgestell 2,    tropfenförmige Gestalt haben. In Fig. 4  sind, wie erwähnt, die Seitenwand der Ka  rosserie und der Rahmen des Fahrgestells  als ein einheitliches Ganzes ausgebildet, der  art, dass die Karosserieseitenwand selbst als  Träger dient und die Aufgabe des Fahr  gestellträgers übernimmt.  



  Die Hauptsitze 3 sind im vordern, brei-,  teren Teil des Tropfenprofils, also in der  Mitte des Wagens an der am besten abge  federten Stelle angeordnet. Der Chauffeur  sitz 4 befindet sich davor, Motor 5 nebst Ge  triebe und Zubehör dahinter in der Nähe der  Hinterachse 6. Gerüche und Geräusche des  Motors werden ohne Belästigung des Wagen  insassen nach hinten abgeführt. Die Hinter  achse wird durch den Motor konstant belastet.  



  Um die Wagenfedern dem Luftzug zu  entziehen, sind sie zum Teil innerhalb des  Wagenprofils angeordnet. Die Vorderfedern  7 und die Hinterfedern 8 sind schräg zur  Längsachse des Fahrzeuges angeordnet, der  art, dass ihr mittlerer, höchster Teil unmittel  bar mit dem tropfenförmigen Rahmen ver  bunden ist und die eine Federhälfte schräg  nach innen zwischen dem     Fahrgestellrahmen         verläuft und sich dort gegen Träger 9 und 10  abstützt, während die andere Federhälfte  ausserhalb des Fahrgestellträgers schräg nach  aussen verläuft und sich gegen die Achsen  abstützt. Hierdurch sind alle Federarme  und -träger und Verdrehungen der Fahr  gestellträger vermieden, die sich bei andern  Anordnungen durch exzentrische Belastung  ergeben.  



  Die Federn sind durch Ausnehmungen 11  in den Fahrgestellträgern hindurchgesteckt,  wodurch erreicht wird, dass ihre innern Hälf  ten keinen zusätzlichen Luftwiderstand beim  Fahren verursachen und das Kontraktions  gewicht verringern.  



  Die Fig. 1 bis 3 lassen die Unterbringung  der Reservebereifung und -räder erkennen.  Diese sind in horizontaler Lage zwischen den  Fahrgestellträgern an diesen oder ihren Quer  trägern 13 befestigt und zum Zwecke des  guten Luftabflusses nach unten verkleidet.  



  Der vordere Scheinwerfer 14 und die  hintere Beleuchtungsanlage 15 für die Num  mernschilder sind so eingebaut, dass sie nir  gends die tropfenförmige Umrisslinie über  schreiten. Die Nummernschilder laufen hin  ten keilförmig zusammen, und es befindet  sich die Lampe 15 zwischen ihnen, so dass  beide Schilder durch dieselbe Lampe erleuch  tet werden.  



  Der Auspufftopf 38 ist im Hintern, un  tern, durch den Gestellrahmen und die untere  Wand des Wagenkastens begrenzten Teil des  Wagens angeordnet (Fig. 1). Diese Begren  zungsteile können die Wände des Auspuffers  bilden. Zu ihm führt die Auspuffleitung l;  37 ist die Austrittsöffnung für die Abgase.  Hierdurch wird erreicht, dass der Auspuff  topf in bequemer Weise innerhalb des Wa  genprofils untergebracht wird und die Gase  in jenem Raum ausströmen, in dem sonst ein  Vakuum bei der Fahrt entsteht. Durch Aus  füllung dieses Vakuums durch die Abgase  wird die Raumwirkung des Vakuums und  damit die Staubentwicklung weiter herab  gesetzt.  



  Die Schmutzfänger oder Kotflügel sind  ebenfalls so angeordnet, dass sie den gering-    sten Luftwiderstand erzeugen. Wie Fig. 1  zeigt, sind die Schmutzfänger 40 horizontal  angeordnet oder mit geringem Anstellwinkel  in der Fahrtrichtung. Sie sind in mehreren  Stufen angeordnet, so dass sicher der ab  spritzende Schmutz von den Wageninsassen  ferngehalten wird. Diese Schmutzfänger  haben nicht nur den geringsten Luftwider  stand, sondern wirken auch durch ihre Aus  ladung (Fig. 2) stabilisierend während der  Fahrt.  



  Um den Luftwiderstand der Kotflügel  weiter herabzusetzen, haben diese auch im  vertikalen Längsquerschnitt Tropfenform,  wobei der breitere Teil des Vertikalquer  schnittes vorn liegt. Hierdurch wird nicht  nur der Fahrtwiderstand herabgesetzt, son  dern auch die mechanische Widerstands  fähigkeit der Schmutzfänger selbst bei  grösseren Ausladungen erhöht. Hierdurch  können die Schmutzfänger äusserlich glatt  ausgebildet und auch zu irgend welchen Ar  beitsleistungen herangezogen werden, ins  besondere zur Stabilisierung, zur Erzeugung  eines Auftriebes bei Anordnung mit Anstell  winkeln usw. Ebenso kann auch der Hori  zontalquerschnitt der Kotflügel     tropfenför-          mig    gewählt (Fig. 2) und hierdurch weiter  der Fahrtwiderstand herabgesetzt werden.

    Zweckmässig haben dann die Kotflügel Trag  flächenform und Tragflächen-Vertilzalschnitt  (Fig. 9) mit der Wölbung nach oben. Sie  können auch hohl ausgebildet (Fig. 10) und  durch ein durchgestecktes Rohr 41 versteift  werden; das Rohr ist zweckmässig an den  äussern Enden zugespitzt und ragt in den  Hohlquerschnitt der Schmutzfänger hinein.  



  Die Kotfänger können nach aussen ab  nehmenden Querschnitt haben und nach  aussen abfallend geneigt sein.  



  Nicht nur die Kotflügel, sondern auch  die Trittbretter sind horizontal angeordnet  mit geringstem Luftwiderstand. Sie sind  zweckmässig aus Material grosser Biegungs  festigkeit gebildet. Ferner sind sie zur Ver  steifung des Fahrgestelles herangezogen, so  dass der ganze     Wagün        leichter    ausfällt. Wie  der Querschnitt nach     Fig.    3 zeigt, sind die      Trittbretter 35 so an den Fahrgestellrahmen  2 angefügt, dass sie zur Versteifung der Gurte  des Rahmens dienen. Gegebenenfalls wird  zwischen dem obern und untern Teil des  Fahrgestellrahmens eine entsprechende Ein  buchtung 36 durch Flansche oder dergleichen  erzeugt zur Einfügung der Schmutzfänger  und Trittbretter.  



  Es ist möglich, die Karosserie so hoch zu  bauen, dass sie auch geschlossen werden kann.  Um den Wagen aber leichter zu gestalten,  kann der Wagenaufbau im obern Teil die  Form eines kleineren Tropfens erhalten. Von  oben besehen erhält dann der ganze Wagen  ein abgesetztes Tropfenprofil im Horizontal  querschnitt. Der obere Wagenteil wird gerade  so gross gemacht, dass die Fahrgäste im  Wageninnern Platz finden und wird dement  sprechend leicht. Auch die Reibungsflächen  der Luft an der Aussenseite werden bedeu  tend verringert. Der Aufbau kann auch ab  nehmbar sein in Form einer Rolljalousie usw.  und wird zweckmässig auch in diesem Fall.  möglichst starr ausgebildet.  



  In den Fig. 5 und 6 ist eine Seiten- bezw.  Draufsicht gezeichnet. 1 ist der untere grö  ssere tropfenförmige Wagenteil, 17 der klei  nere, aufgesetzte Tropfen. Dieser Aufbau 17  kann auch als Ganzes abnehmbar sein.  



  Die Ausbildung des Fahrzeuges kann  ähnlich derjenigen eines Flugzeuges sein.  Dieses besitzt demgemäss eine Triebachse,  auf welcher zwei Triebräder nebeneinander  angeordnet sind, in Verbindung mit einem  nach Art eines Flugzeugrumpfes durchgebil  deten Wagenkasten mit Kielflosse, Seiten  ruder, Höhenflosse und gegebenenfalls auch  Höhenruder. Nur für das An- und Auslaufen,  sowie zur Sicherung gegen Kippen ist ausser  dem vor oder hinter der Triebachse oder so  wohl vor, als auch hinter derselben ein Hilfs  rad vorgesehen, welches sich jedoch von der  Strasse abhebt, sobald ausreichende Fahrt  geschwindigkeit erreicht ist. Die Hilfsräder  können Lenkräder sein.  



  Fig. 7 ist ein derartiges Motorfahrzeug  in Seitenansicht bei der Fahrt, in Fig. 8 ist  die zugehörige Oberansicht gezeigt.    Im tropfenförmigen Wagenkasten 21 ist  vorn der Motor 22 angeordnet, der durch ein  beliebiges, nicht eingezeichnetes Zwischen  getriebe mit den nebeneinander auf der Trieb  achse 23 angeordneten Triebrädern 24, 24 in  lösbarer Verbindung steht. Hinter dem Mo  tor befinden sich Sitze 25, 25, 26 für den  Führer und für Fahrgäste. Am hintern Ende  des Rumpfes 21 sind beidseitig eine oder  mehrere Höhenflossen 27 vorgesehen, zweck  mässig mehrere in Abständen übereinander.  Die Höhenflossen besitzen den gleichen Quer  schnitt wie ein Flugzeugtragdeck. Es ist  ferner möglich, hinter einer oder hinter meh  reren von den festen Höhenflossen einstell  bare Höhenruder 28 anzuordnen, um die,  Tragwirkung nach Bedarf einregem zu kön  nen.

   Ferner sind auf dem hintern Ende des  Rumpfes 21 eine Kielflosse 29 und ein  Seitenruder 30 vorgesehen.    Befindet sich der Motor 21 in Gang, und  ist die Kupplung eingeschaltet, so wird auf  die Triebräder 24 ein Drehmoment übertra  gen, dessen Reaktion das Fahrzeug nach  hinten zu kippen versucht. Dieses Dreh  moment wirkt durch das Drehmoment des  Flugzeuggewichtes und des Höhenflossen  auftriebes mit Bezug auf die Triebräderachse  23 so weit ausgeglichen, dass die genaue Aus  gleichung mittelst des Höhenruders 28 vor  genommen werden kann. Um auch etwaigem  Aufstossen des hintern Rumpfendes auf die  Strasse vorzubeugen, ist hinter der Triebachse  23 ein zweites Hilfsrad 32 vorgesehen, wel  ches jedoch keiner Durchbildung als Lenk  rad bedarf.  



  Für die gewöhnliche Fahrt wird das  Höhenruder 28 so eingestellt, dass bei Er  reichung ausreichender Geschwindigkeit beide  Hilfsräder 31 und 32 vom Boden abgehoben  sind und nur bei grossen Kippausschlägen je  eines dieser Räder für Augenblicke mit dem  Boden in Berührung kommt. Im allgemeinen  läuft das     Fahrzeug    allein auf den beiden  Triebrädern 24, 25.  



  Bei Berg- oder Talfahrt kann die Längs  achse des Fahrzeuges unter einem kleineren      Winkel geneigt eingestellt werden, als dem  der Strassensteigung oder -neigung.  



  Eine Anordnung der Hinterfedern, wel  che Verrenkungen und Verzerrungen der  Feder und damit Verringerung der Nutzbar  keit des Motors verhindern, ist in Fig. 11  und 12 dargestellt. Gleichzeitig wird hier  durch eine Erleichterung des gesamten Fahr  zeuges erzielt, indem die Feder durch den  Wagenrahmen hindurchgesteckt werden kann.  Letzteres zeigt Fig. 1 und 2, bei der die  Hinterfeder 8 durch eine Aussparung 11 des  Wagenrahmens hindurchtritt. Die zweck  mässige Ausführungsform der Abstützung  der Feder ist in den Fig. 11 und 12 dar  gestellt. Die Feder 8 ist an ihrer Oberseite  kugelig ausgebildet und stützt sich gegen ein  entsprechendes hohlkugeliges Lager 42. Der  Mittelpunkt der Kugel liegt in der neutralen  Faser des gesamten Federquerschnittes.

   An  der untern Seite stützt sich die Feder gegen  eine Beilage 43, welche das Herausspringen  der Feder aus ihrem Lager verhindert, und  nach deren Entfernung die Feder aus dem  Rahmen herausgezogen werden kann. Diese  Lagerausbildung ist möglich, da die Feder  keine horizontalen Schübe übertragen wird,  sondern nur vertikale Schwingungsbewegun  gen der Hinterachse auf den Rahmen zu  übertragen hat.  



  Die Vorderfeder kann ebenfalls schräg  <B>r</B>  zur Fahrtrichtung angeorduet werden, so dass  sie nur zur Hälfte aus dem Wagenprofil  heraustritt und in einer Ausparung des Fahr  zeugrahmens gelagert ist. In Fig. 1 und 2  ist die entsprechende Anordnung der Vorder  feder 7 mit der Aussparung 11 gezeigt. Die  Einzelausbildung ist aus Fig. 13 und 14 zu  entnehmen. Die Vorderfeder 7 ist oben und  unten mit einer Kugel versehen, welche in  dem Hohlkugellager 43 sich bewegt. Die  Kugel ist seitlich abgeflacht und das Lager  seitlich abgesetzt, so dass die Feder nach  Drehen um etwa 90  aus der Kugelschale  herausgezogen werden kann. Der Mittelpunkt  der Kugel liegt ebenfalls nahe der neutralen  Faser des Federquerschnittes. Das vordere  Ende der Feder ist auf die Vorderachse ab-    gestützt, das hintere Ende liegt im Innern.  des Wagens auf einem Querträger 9.  



  Bei unveränderter Lagerung der Vorder.  feder 7 in einer Hohlkugelschale kann die  Feder auch vollständig innerhalb des Wagen  profils verlegt sein, so dass sie keinerlei Luft  widerstand entwickelt, und die Achse durch  den Wagen hindurchgesteckt wird. Ab  gesehen von der erheblichen Herabminderung  des Luftwiderstandes wird damit auch ver  hindert, dass bei Federbruch die Achse unter  dem Wagen fortläuft. In Fig. 27 und 28 ist  eine entsprechende Ausführungsform gezeigt.  Die Feder 7 liegt im Innern des Wagenprofils  und ist durch die Achse 51 hindurchgesteckt,  welch letztere wiederum durch eine Öffnung  52 des Wagens nach aussen geführt ist. 50  bedeuten die Räder, 2 ist der Fahrgestell  rahmen, 53 eine kugelige Lagerung der Feder.  



  Gleichgültig, ob die Feder aus dem Wa  gen herausgeführt wird oder nicht, empfiehlt  es sich, zumindest die Vorderfeder durch die  Achse hindurchzustecken. Hierdurch werden  keinerlei zusätzliche Beanspruchungen auf  die Feder übertragen, da das Federende un  gefähr in der Radachse liegt und exzentrische  Belastungen nicht auftreten. In Fig. 15 ist  ein Vertikalschnitt durch die Achse, in  Fig. 16 eine Draufsicht, in Fig. 17 ein spe  zieller vertikaler Querschnitt gezeichnet. Die  Vorderfeder 7 greift durch die Achse hin  durch und wird durch einen abgesetzten  Bolzen 45 gehalten.

   Eine durch die Feder  hindurchgesteckte Querschraube drückt das  Federblatt an seiner Unterseite gegen die  Vorderachse an, derart, dass die Reibung dem  Verschieben der Feder in der Achse entgegen  wirkt und den auf Abscherung beanspruch  ten Bolzen entlastet. 44 ist die Drehachse  für die Vorderachse, wie Fig. 16 und 17 er  kennen lassen, ist die Vorderachse flach ge  drückt und erhält tropfenförmigen Vertikal  querschnitt. 46 ist dort der     Querschnitt    durch  das Ansatzstück zum Tragen der Räder.  Durch diese Ausbildung der Achse wird so  wohl deren Luftwiderstand, als auch deren  Gewicht bedeutend herabgesetzt.      Bei ausserhalb des Tropfenquerschnittes  angeordneter Lenkachse kann diese zwecks  weiterer Herabsetzung des Fahrzeuggewichtes  gleichzeitig federnd ausgebildet werden.

   Dies  zeigen die Fig. 18 bis 21. 18 ist eine Vorder  ansicht, Fig. 19 eine Seitenansicht mit Schnitt  durch die Achse; Fig. 20 und 21 sind spe  zielle Vertikalquerschnitte der Federachsen.  



  In diesen Figuren ist 2 der Fahrzeug  rahmen, 48 ein zweckmässig schräg gestelltes  Tragstück für die Lenkachse, 47 die federnde  Lenkachse, 49 die drehbaren Tragstücke der  Räder. Durch die schräge Anordnung werden  sowohl die senkrechten, als auch wagrechten  Gewichte bezw. Stösse aufgenommen. Die  Mittellinie der Lenkschenkel 49 liegt in  nahezu gleicher Höhe mit der Einspannstelle  der federnden Achse, so dass bei Stössen von  der Fahrbahn her keine wesentlichen Ver  drehungen auftreten können. Zweckmässig  wird die Lenkachse ebenso wie es mit andern  herausragenden Konstruktionsteilen gesche  hen kann und teilweise beschrieben ist, nach  den Gesichtspunkten geringsten Luftwider  standes ausgebildet werden. Fig. 20 und 21  zeigen demgemäss einen Tropfenquerschnitt  durch die Federachse 47.  



  Zwecks weiterer Gewichtserleichterung,  Herabsetzung des Luftwiderstandes und da  mit besserer Ausnutzung der Motorleistung,  können auch die Räder 50 entsprechend aus  gebildet werden. Dies zeigen insbesondere  die Fig. 22 bis 25, bei denen der Radkörper  vollwandig ausgebildet ist und gleichzeitig  Bombierung und Verstärkungsrippen auf  weist. In diesen Figuren ist 54 die Felge,  55, 56 sind zwei bombierte Einsätze mit Ver  stärkungsrippen 57, 58, die einander zuge  kehrt und durch Nieten 59 verbunden sind.  Die Felge muss nicht an den Radkörper an  gesetzt werden, sondern kann durch die  Bleche des Radkörpers selbst gebildet wer  den (60, 61 in Fig. 24). Schliesslich kann an  den bombierten Radkörpern auch eine Brems  scheibe 62 angefügt werden (Fig. 25).

   Um  Schliesslich auch den Luftwiderstand der Rä  der 50 herabzusetzen, kann hinter diese ein  Formstück angeordnet werden, welches die    Luft entsprechend abführt. Ein solches  Formstück 15 ist in Fig. 1 und 2 dargestellt  und wird durch Träger 17 gehalten. Dieser  Füllkörper befindet sich an jener Stelle hin  ter dem Rade, wo sich sonst ein Vakuum aus  bildet, und verhindert. Wirbelbildungen, da  mit Staubentwicklung und unnötigen Lei  stungsverlust.  



  Schliesslich kann der Füllkörper auch über  die ganze hintere Hälfte des Rades erstreckt  werden, oder eine hinten spitz verlaufende  Flosse bilden, wie dies Fig. 26 zeigt. 50 ist  ein Rad, 16 der Füllkörper in Vorderansicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automobil mit Wagenkasten und diesen tragendem Fahrgestellrahmen, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Herabsetzung des Fahrtwiderstandes, der Luftwirbelbildungen und Staubentwicklung der den Wagenkasten tragende Fahrgestellrahmen tropfenförmigen Horizontalquerschnitt besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch der Wagenkasten, ebenso wie der Fahr gestellrahmen, tropfenförmigen Horizon talquerschnitt besitzt. 2. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten wand der Karosserie und der Rahmen des Fahrgestelles ein einheitliches, trop- fenförmiges Stück bilden. 3.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im vordern, breiteren Teil des Tropfenprofils die Hauptsitze und im dahinter liegenden schmäleren Teil der Motor nebst Getriebe und Zubehör angeordnet sind, derart, dass die Hauptsitze etwa in der Mitte des Wagens an der am besten abgefederten Stelle liegen. 4. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn schräg zur Längsachse des Fahrzeuges angeordnet sind, derart; dass ihr mittlerer höchster Teil unmittelbar mit. .dem Rah- men verbunden ist und die eine Feder hälfte schräg nach innen verläuft und sich gegen einen Querträger stützt, wäh rend die andere Hälfte schräg nach aussen verläuft und sich gegen die Achse stützt. 5.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn durch Ausnehmungen in den Fahrgestell trägern hindurchgesteckt sind. 6. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Reserveberei fung und -räder in horizontaler Lage zwischen den Fahrgestellträgern be festigt und, zum Zwecke des guten Luft abflusses, nach unten verkleidet sind. 7. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Vor derseite eine, die tropfenförmige Umriss linien an keiner Stelle überschreitende zentrale Scheinwerferanlage vorgesehen ist. 8. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am hintern Ende eine, die tropfenförmige Umrisslinie an keiner Stelle überschreitende Lampe zwischen zwei nach hinten keilförmig zu sammenlaufenden Nummerschildern vor gesehen ist. 9.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hintere Teil des tropfenförmigen Wagens einen Auspufftopf besitzt. 10. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Auspuff topf in dem hintern Raum des Wagens eingebaut ist, welcher durch den Fahr gestellrahmen und die untere Begren zungswand des Wagenkastens gebildet ist. 11. Automobil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahr gestellrahmen und untere Begrenzungs fläche des tropfenförmigenWagenkastens gleichzeitig als Wände des Auspuffers ausgebildet sind. 12. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Austritts- öffnung aus dem Auspufftopf so gelegt ist, dass die Verbrennungsgase in das hinter dem Rahmen entstehende Vakuum eintreten können. 13.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger horizontal oder nahezu horizontal und in der Fahrtrichtung in mehreren Stufen angeordnet sind. 14. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger tropfenförmigen, vertikalen Quer schnitt besitzen. 15. Automobil nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass je der breitere Teil des vertikalen, tropfenförinigem Querschnittes in der Fahrtrichtung vorn liegt. 16. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger Tragflächen-Vertikalquerschnitt besitzen. 17. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der horizon tale Querschnitt der Kotfänger tropfen- förmig ist. 18.
    Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger einen Anstellwinkel gegen die Fahrtrichtung aufweisen. 19. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger nach aussen abnehmenden Quer schnitt besitzen. 20. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger nach aussen abfallend geneigt sind. 21. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger als Hohlkörper ausgebildet sind und innere Versteifungen je durch ein Rohr erhalten, das durch den Wagen körper hindurchgezogen ist, und dessen beide zugespitzten Enden in je einen auf der einen bezw. andern Seite angeord neten Schmutzfänger eingefügt sind. 22.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz- fänger und Trittbretter dem Fahrgestell rahmen konstruktiv so eingefügt sind, dass sie ganz oder teilweise als Verstär kung des Rahmens wirken. Automobil nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass das Fahr gestell nach innen einspringende Wan dungen besitzt und in die so gewonnenen Räume Teile der Schmutzfänger und Trittbretter eingefügt sind. 24. Automobil nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass Schmutz fänger und Trittbretter aus Material grosser Biegungsfertigkeit hergestellt sind. 25. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Aufbau mit horizontalem Tropfenquerschnitt, der kleiner ist, als der untere tropfenförmige Teil des Wagens. 26.
    Automobil nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass der Aufbau in Form eines abgesetzten Tropfens als Ganzes abnehmbar ist. 27. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Triebachse, auf der zwei Triebräder nebeneinander an geordnet sind, in Verbindung mit ver schiedenen Einrichtungen, die solchen an Flugzeugen gleich sind. 28. Automobil nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass vor der Trieb achse ein Hilfsrad und hinter ihr ein Hilfsrad angeordnet ist, derart, dass beim Anlaufen und beim Auslaufen und bei Kippausschlägen eines der Räder vor übergehend den Boden berührt, während bei der eigentlichen Fahrt jedes vorhan dene Hilfsrad vom Boden abgehoben ist. 29.
    Automobil nach den Unteransprüchen 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsräder zugleich als Lenkräder aus gebildet sind, somit beim Anlaufen und beim Auslaufen Hindernissen ausge wichen werden kann. 30. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hinter- federn an der Oberseite ihrer Befesti gungsstelle kugelig ausgebildet sind und sich oben gegen ein entsprechend kuge liges Lager stützen, derart, dass sie Be wegungen jeder Art, ausgenommen Ver schiebungen in ihrer Längsachse, aus führen können, und dass die Federn sich auf ihrer Unterseite gegen eine Beilage stützen, nach deren Entfernung sie aus ihrem Lager abgehoben und dann aus dem Rahmen herausgezogen werden können. 31.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorder federn an ihrer Befestigungsstelle kuge lig ausgebildet und in einem entsprechen den hohlkugeligen Lager angeordnet sind, derart, dass die Federn Bewegungen jeder Art ausführen können, ausgenom men Verschiebungen an ihrer Längs richtung. 32. Automobil nach Unteranspruch 31, da durch gekennzeichnet, dass je die Feder kugel seitlich abgeflacht ist, während das hohlkugelige Lager auf beiden Sei ten entsprechende Hohlräume besitzt, derart, dass die Federn durch Drehen um etwa 90 aus der Kugelschale heraus gezogen werden können. 33. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn innerhalb des Wagenprofils angeordnet sind und die Achsen durch Öffnungen in der Wagenwand herausgeführt sind. 34.
    Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je das eine Federende der Vorderfedern durch die Vorderachse hindurchgesteckt ist. 35. Automobil nach Unteranspruch 34, da durch gekennzeichnet, dass eine durch die Feder hindurchgesteckte Querschraube das Federblatt an seiner Unterseite gegen die Vorderachse andrückt, derart, dass die Reibung dem Verschieben der Feder in der Achse entgegenwirkt und den auf Abscherung beanspruchten Bolzen ent lastet. 36. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorder achse tropfenförmigen Querschnitt hat. 7. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lenkachse im mittleren Teil als Querfeder ausge bildet ist, wodurch sie gleichzeitig als Achse und als Feder dient. 38.
    Automobil nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass die Mittellinie der Lenkschenkel in nahezu gleicher Höhe liegt, als die Einspannstelle der federnden Querachse, derart, dass die Stösse, die durch die Unebenheiten des Weges auf den Lenkschenkel kommen, auf das Federblatt keine wesentlichen Verdrehungen ausüben können. 39. Automobil nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass die Lenk achse als Federnbündel tropfen- oder halbtropfenförmigen Querschnitt hat. 40. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je der Rad körper als Scheibenrad, und doppelwan dig ausgebildet ist und Verstärkungs- rippen aneinander liegen und miteinan der verbunden sind. 41.
    Automobil nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet, dass der doppel wandige Radkörper eine aus entsprechen den Fortsätzen der Wände gebildete Felge besitzt. 42. Automobil nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet. dass der Radkör per vollwandig ist und Verstärkungs rippen neben einer Bombierung aufweist. 43. Automobil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder bombierte Radkörper mit einer Bremsscheibe bilden. 44. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Füllkörper hinter den Rädern an jenen Stellen, an denen sich vorzugsweise das Luftvakuum bildet. 45. Automobil nach Unteranspruch 44, da durch gekennzeichnet, dass die Füllkör per die Form einer nach hinten spitz vcrla.ufenden Flo##-e besitzen.
CH97186D 1921-03-30 1921-03-30 Automobil. CH97186A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH97186T 1921-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH97186A true CH97186A (de) 1922-12-16

Family

ID=4354900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH97186D CH97186A (de) 1921-03-30 1921-03-30 Automobil.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH97186A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2665137A (en) * 1949-05-13 1954-01-05 Automotive Design Company Method for stabilizing vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2665137A (en) * 1949-05-13 1954-01-05 Automotive Design Company Method for stabilizing vehicles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69809712T2 (de) Treibstofftank für lastwagen
DE3905650C1 (de)
DE102014201668B4 (de) Seitlich neigbares, mehrspuriges Fahrzeug
DE68909483T2 (de) Amphibienfahrzeug.
DE953599C (de) Fahrstapler in gedraengter Bauausbildung
DE3205201A1 (de) Motorangetriebenes landfahrzeug
DE2361786A1 (de) Traktor bzw. motorschlepper mit unterrahmen zum hantieren von material
DE3751250T2 (de) Geländefahrzeug mit Rädern mit integriertem Getriebe.
DE19532531A1 (de) Fahrzeugaufbau
DE4129643A1 (de) Einzelradaufhaengung fuer nichtgelenkte raeder von kraftfahrzeugen, insbesondere von personenkraftwagen
DE69809407T2 (de) Hinterradaufhängung für fahrrad
DE2941435C2 (de) Motorfahrzeug
DE3437384C2 (de)
DE3121453A1 (de) Hintere starrachsenaufhaengung fuer ein kraftfahrzeug o.dgl.
DE102012107154B4 (de) Fahrzeug
DE102012008150A1 (de) Fahrerhauslagerung
DE19707282B4 (de) Vorrichtung zur Verstärkung des Bodendrucks eines Kraftradvorderrads
DE2457171C2 (de) Fahrgestell für Kraftwagen
DE2909350A1 (de) Tankauto zum transport von fluessigen oder pulverfoermigen stoffen, insbesondere von oel
DE102012013897A1 (de) Rahmentragstruktur mit mittragender Tankeinrichtung
DE1278855B (de) Hilfsrahmen fuer die Vorderradaufhaengung frontgetriebener Personenkraftwagen mit selbsttragender Karosserie
DE2741125A1 (de) Lastkraftwagen, insbesondere grossraumfahrzeug oder sattelschlepper
DE102016013516A1 (de) Transportwagen
CH97186A (de) Automobil.
CH478018A (de) Sicherheitstragwerk für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen