CH97186A - Automobil. - Google Patents
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Description
Automobil. Die Erfindung betrifft ein Automobil mit Wagenkasten und diesen tragendem Fahr gestellrahmen, bei welchem zwecks Herab setzung des Fahrtwiderstandes, der Luft- wirhelbildung und Staubentwicklung der den Wagenkasten tragende Fahrgestellrahmen tropfenförmigen Horizontalquerschnitt be sitzt.
Die Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Automobil in Seiten ansicht, Fig. 2 im Grundriss; Fig. 3 ist in ihrer linken Hälfte ein Schnitt nach I-I, in ihrer rechten Hälfte nach II-II der Fig. 1 und 2; Fig. 4 ist ein Querprofil nach Linie I-I von Fig. 1 für eine Variante, bei der Karos serieseitenwand und Chassisrahmen ein ein heitliches Ganzes bilden; Fig. 5 bis 28 zeigen Einzelheiten, die im nachstehenden Text näher erläutert sind. Man erkennt aus den Fig. 1 und 2, dass die Horizontalschnitte des gesamten Auto mobils, und zwar sowohl durch die Karos serie 1, als auch durch das Fahrgestell 2, tropfenförmige Gestalt haben. In Fig. 4 sind, wie erwähnt, die Seitenwand der Ka rosserie und der Rahmen des Fahrgestells als ein einheitliches Ganzes ausgebildet, der art, dass die Karosserieseitenwand selbst als Träger dient und die Aufgabe des Fahr gestellträgers übernimmt.
Die Hauptsitze 3 sind im vordern, brei-, teren Teil des Tropfenprofils, also in der Mitte des Wagens an der am besten abge federten Stelle angeordnet. Der Chauffeur sitz 4 befindet sich davor, Motor 5 nebst Ge triebe und Zubehör dahinter in der Nähe der Hinterachse 6. Gerüche und Geräusche des Motors werden ohne Belästigung des Wagen insassen nach hinten abgeführt. Die Hinter achse wird durch den Motor konstant belastet.
Um die Wagenfedern dem Luftzug zu entziehen, sind sie zum Teil innerhalb des Wagenprofils angeordnet. Die Vorderfedern 7 und die Hinterfedern 8 sind schräg zur Längsachse des Fahrzeuges angeordnet, der art, dass ihr mittlerer, höchster Teil unmittel bar mit dem tropfenförmigen Rahmen ver bunden ist und die eine Federhälfte schräg nach innen zwischen dem Fahrgestellrahmen verläuft und sich dort gegen Träger 9 und 10 abstützt, während die andere Federhälfte ausserhalb des Fahrgestellträgers schräg nach aussen verläuft und sich gegen die Achsen abstützt. Hierdurch sind alle Federarme und -träger und Verdrehungen der Fahr gestellträger vermieden, die sich bei andern Anordnungen durch exzentrische Belastung ergeben.
Die Federn sind durch Ausnehmungen 11 in den Fahrgestellträgern hindurchgesteckt, wodurch erreicht wird, dass ihre innern Hälf ten keinen zusätzlichen Luftwiderstand beim Fahren verursachen und das Kontraktions gewicht verringern.
Die Fig. 1 bis 3 lassen die Unterbringung der Reservebereifung und -räder erkennen. Diese sind in horizontaler Lage zwischen den Fahrgestellträgern an diesen oder ihren Quer trägern 13 befestigt und zum Zwecke des guten Luftabflusses nach unten verkleidet.
Der vordere Scheinwerfer 14 und die hintere Beleuchtungsanlage 15 für die Num mernschilder sind so eingebaut, dass sie nir gends die tropfenförmige Umrisslinie über schreiten. Die Nummernschilder laufen hin ten keilförmig zusammen, und es befindet sich die Lampe 15 zwischen ihnen, so dass beide Schilder durch dieselbe Lampe erleuch tet werden.
Der Auspufftopf 38 ist im Hintern, un tern, durch den Gestellrahmen und die untere Wand des Wagenkastens begrenzten Teil des Wagens angeordnet (Fig. 1). Diese Begren zungsteile können die Wände des Auspuffers bilden. Zu ihm führt die Auspuffleitung l; 37 ist die Austrittsöffnung für die Abgase. Hierdurch wird erreicht, dass der Auspuff topf in bequemer Weise innerhalb des Wa genprofils untergebracht wird und die Gase in jenem Raum ausströmen, in dem sonst ein Vakuum bei der Fahrt entsteht. Durch Aus füllung dieses Vakuums durch die Abgase wird die Raumwirkung des Vakuums und damit die Staubentwicklung weiter herab gesetzt.
Die Schmutzfänger oder Kotflügel sind ebenfalls so angeordnet, dass sie den gering- sten Luftwiderstand erzeugen. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Schmutzfänger 40 horizontal angeordnet oder mit geringem Anstellwinkel in der Fahrtrichtung. Sie sind in mehreren Stufen angeordnet, so dass sicher der ab spritzende Schmutz von den Wageninsassen ferngehalten wird. Diese Schmutzfänger haben nicht nur den geringsten Luftwider stand, sondern wirken auch durch ihre Aus ladung (Fig. 2) stabilisierend während der Fahrt.
Um den Luftwiderstand der Kotflügel weiter herabzusetzen, haben diese auch im vertikalen Längsquerschnitt Tropfenform, wobei der breitere Teil des Vertikalquer schnittes vorn liegt. Hierdurch wird nicht nur der Fahrtwiderstand herabgesetzt, son dern auch die mechanische Widerstands fähigkeit der Schmutzfänger selbst bei grösseren Ausladungen erhöht. Hierdurch können die Schmutzfänger äusserlich glatt ausgebildet und auch zu irgend welchen Ar beitsleistungen herangezogen werden, ins besondere zur Stabilisierung, zur Erzeugung eines Auftriebes bei Anordnung mit Anstell winkeln usw. Ebenso kann auch der Hori zontalquerschnitt der Kotflügel tropfenför- mig gewählt (Fig. 2) und hierdurch weiter der Fahrtwiderstand herabgesetzt werden.
Zweckmässig haben dann die Kotflügel Trag flächenform und Tragflächen-Vertilzalschnitt (Fig. 9) mit der Wölbung nach oben. Sie können auch hohl ausgebildet (Fig. 10) und durch ein durchgestecktes Rohr 41 versteift werden; das Rohr ist zweckmässig an den äussern Enden zugespitzt und ragt in den Hohlquerschnitt der Schmutzfänger hinein.
Die Kotfänger können nach aussen ab nehmenden Querschnitt haben und nach aussen abfallend geneigt sein.
Nicht nur die Kotflügel, sondern auch die Trittbretter sind horizontal angeordnet mit geringstem Luftwiderstand. Sie sind zweckmässig aus Material grosser Biegungs festigkeit gebildet. Ferner sind sie zur Ver steifung des Fahrgestelles herangezogen, so dass der ganze Wagün leichter ausfällt. Wie der Querschnitt nach Fig. 3 zeigt, sind die Trittbretter 35 so an den Fahrgestellrahmen 2 angefügt, dass sie zur Versteifung der Gurte des Rahmens dienen. Gegebenenfalls wird zwischen dem obern und untern Teil des Fahrgestellrahmens eine entsprechende Ein buchtung 36 durch Flansche oder dergleichen erzeugt zur Einfügung der Schmutzfänger und Trittbretter.
Es ist möglich, die Karosserie so hoch zu bauen, dass sie auch geschlossen werden kann. Um den Wagen aber leichter zu gestalten, kann der Wagenaufbau im obern Teil die Form eines kleineren Tropfens erhalten. Von oben besehen erhält dann der ganze Wagen ein abgesetztes Tropfenprofil im Horizontal querschnitt. Der obere Wagenteil wird gerade so gross gemacht, dass die Fahrgäste im Wageninnern Platz finden und wird dement sprechend leicht. Auch die Reibungsflächen der Luft an der Aussenseite werden bedeu tend verringert. Der Aufbau kann auch ab nehmbar sein in Form einer Rolljalousie usw. und wird zweckmässig auch in diesem Fall. möglichst starr ausgebildet.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Seiten- bezw. Draufsicht gezeichnet. 1 ist der untere grö ssere tropfenförmige Wagenteil, 17 der klei nere, aufgesetzte Tropfen. Dieser Aufbau 17 kann auch als Ganzes abnehmbar sein.
Die Ausbildung des Fahrzeuges kann ähnlich derjenigen eines Flugzeuges sein. Dieses besitzt demgemäss eine Triebachse, auf welcher zwei Triebräder nebeneinander angeordnet sind, in Verbindung mit einem nach Art eines Flugzeugrumpfes durchgebil deten Wagenkasten mit Kielflosse, Seiten ruder, Höhenflosse und gegebenenfalls auch Höhenruder. Nur für das An- und Auslaufen, sowie zur Sicherung gegen Kippen ist ausser dem vor oder hinter der Triebachse oder so wohl vor, als auch hinter derselben ein Hilfs rad vorgesehen, welches sich jedoch von der Strasse abhebt, sobald ausreichende Fahrt geschwindigkeit erreicht ist. Die Hilfsräder können Lenkräder sein.
Fig. 7 ist ein derartiges Motorfahrzeug in Seitenansicht bei der Fahrt, in Fig. 8 ist die zugehörige Oberansicht gezeigt. Im tropfenförmigen Wagenkasten 21 ist vorn der Motor 22 angeordnet, der durch ein beliebiges, nicht eingezeichnetes Zwischen getriebe mit den nebeneinander auf der Trieb achse 23 angeordneten Triebrädern 24, 24 in lösbarer Verbindung steht. Hinter dem Mo tor befinden sich Sitze 25, 25, 26 für den Führer und für Fahrgäste. Am hintern Ende des Rumpfes 21 sind beidseitig eine oder mehrere Höhenflossen 27 vorgesehen, zweck mässig mehrere in Abständen übereinander. Die Höhenflossen besitzen den gleichen Quer schnitt wie ein Flugzeugtragdeck. Es ist ferner möglich, hinter einer oder hinter meh reren von den festen Höhenflossen einstell bare Höhenruder 28 anzuordnen, um die, Tragwirkung nach Bedarf einregem zu kön nen.
Ferner sind auf dem hintern Ende des Rumpfes 21 eine Kielflosse 29 und ein Seitenruder 30 vorgesehen. Befindet sich der Motor 21 in Gang, und ist die Kupplung eingeschaltet, so wird auf die Triebräder 24 ein Drehmoment übertra gen, dessen Reaktion das Fahrzeug nach hinten zu kippen versucht. Dieses Dreh moment wirkt durch das Drehmoment des Flugzeuggewichtes und des Höhenflossen auftriebes mit Bezug auf die Triebräderachse 23 so weit ausgeglichen, dass die genaue Aus gleichung mittelst des Höhenruders 28 vor genommen werden kann. Um auch etwaigem Aufstossen des hintern Rumpfendes auf die Strasse vorzubeugen, ist hinter der Triebachse 23 ein zweites Hilfsrad 32 vorgesehen, wel ches jedoch keiner Durchbildung als Lenk rad bedarf.
Für die gewöhnliche Fahrt wird das Höhenruder 28 so eingestellt, dass bei Er reichung ausreichender Geschwindigkeit beide Hilfsräder 31 und 32 vom Boden abgehoben sind und nur bei grossen Kippausschlägen je eines dieser Räder für Augenblicke mit dem Boden in Berührung kommt. Im allgemeinen läuft das Fahrzeug allein auf den beiden Triebrädern 24, 25.
Bei Berg- oder Talfahrt kann die Längs achse des Fahrzeuges unter einem kleineren Winkel geneigt eingestellt werden, als dem der Strassensteigung oder -neigung.
Eine Anordnung der Hinterfedern, wel che Verrenkungen und Verzerrungen der Feder und damit Verringerung der Nutzbar keit des Motors verhindern, ist in Fig. 11 und 12 dargestellt. Gleichzeitig wird hier durch eine Erleichterung des gesamten Fahr zeuges erzielt, indem die Feder durch den Wagenrahmen hindurchgesteckt werden kann. Letzteres zeigt Fig. 1 und 2, bei der die Hinterfeder 8 durch eine Aussparung 11 des Wagenrahmens hindurchtritt. Die zweck mässige Ausführungsform der Abstützung der Feder ist in den Fig. 11 und 12 dar gestellt. Die Feder 8 ist an ihrer Oberseite kugelig ausgebildet und stützt sich gegen ein entsprechendes hohlkugeliges Lager 42. Der Mittelpunkt der Kugel liegt in der neutralen Faser des gesamten Federquerschnittes.
An der untern Seite stützt sich die Feder gegen eine Beilage 43, welche das Herausspringen der Feder aus ihrem Lager verhindert, und nach deren Entfernung die Feder aus dem Rahmen herausgezogen werden kann. Diese Lagerausbildung ist möglich, da die Feder keine horizontalen Schübe übertragen wird, sondern nur vertikale Schwingungsbewegun gen der Hinterachse auf den Rahmen zu übertragen hat.
Die Vorderfeder kann ebenfalls schräg <B>r</B> zur Fahrtrichtung angeorduet werden, so dass sie nur zur Hälfte aus dem Wagenprofil heraustritt und in einer Ausparung des Fahr zeugrahmens gelagert ist. In Fig. 1 und 2 ist die entsprechende Anordnung der Vorder feder 7 mit der Aussparung 11 gezeigt. Die Einzelausbildung ist aus Fig. 13 und 14 zu entnehmen. Die Vorderfeder 7 ist oben und unten mit einer Kugel versehen, welche in dem Hohlkugellager 43 sich bewegt. Die Kugel ist seitlich abgeflacht und das Lager seitlich abgesetzt, so dass die Feder nach Drehen um etwa 90 aus der Kugelschale herausgezogen werden kann. Der Mittelpunkt der Kugel liegt ebenfalls nahe der neutralen Faser des Federquerschnittes. Das vordere Ende der Feder ist auf die Vorderachse ab- gestützt, das hintere Ende liegt im Innern. des Wagens auf einem Querträger 9.
Bei unveränderter Lagerung der Vorder. feder 7 in einer Hohlkugelschale kann die Feder auch vollständig innerhalb des Wagen profils verlegt sein, so dass sie keinerlei Luft widerstand entwickelt, und die Achse durch den Wagen hindurchgesteckt wird. Ab gesehen von der erheblichen Herabminderung des Luftwiderstandes wird damit auch ver hindert, dass bei Federbruch die Achse unter dem Wagen fortläuft. In Fig. 27 und 28 ist eine entsprechende Ausführungsform gezeigt. Die Feder 7 liegt im Innern des Wagenprofils und ist durch die Achse 51 hindurchgesteckt, welch letztere wiederum durch eine Öffnung 52 des Wagens nach aussen geführt ist. 50 bedeuten die Räder, 2 ist der Fahrgestell rahmen, 53 eine kugelige Lagerung der Feder.
Gleichgültig, ob die Feder aus dem Wa gen herausgeführt wird oder nicht, empfiehlt es sich, zumindest die Vorderfeder durch die Achse hindurchzustecken. Hierdurch werden keinerlei zusätzliche Beanspruchungen auf die Feder übertragen, da das Federende un gefähr in der Radachse liegt und exzentrische Belastungen nicht auftreten. In Fig. 15 ist ein Vertikalschnitt durch die Achse, in Fig. 16 eine Draufsicht, in Fig. 17 ein spe zieller vertikaler Querschnitt gezeichnet. Die Vorderfeder 7 greift durch die Achse hin durch und wird durch einen abgesetzten Bolzen 45 gehalten.
Eine durch die Feder hindurchgesteckte Querschraube drückt das Federblatt an seiner Unterseite gegen die Vorderachse an, derart, dass die Reibung dem Verschieben der Feder in der Achse entgegen wirkt und den auf Abscherung beanspruch ten Bolzen entlastet. 44 ist die Drehachse für die Vorderachse, wie Fig. 16 und 17 er kennen lassen, ist die Vorderachse flach ge drückt und erhält tropfenförmigen Vertikal querschnitt. 46 ist dort der Querschnitt durch das Ansatzstück zum Tragen der Räder. Durch diese Ausbildung der Achse wird so wohl deren Luftwiderstand, als auch deren Gewicht bedeutend herabgesetzt. Bei ausserhalb des Tropfenquerschnittes angeordneter Lenkachse kann diese zwecks weiterer Herabsetzung des Fahrzeuggewichtes gleichzeitig federnd ausgebildet werden.
Dies zeigen die Fig. 18 bis 21. 18 ist eine Vorder ansicht, Fig. 19 eine Seitenansicht mit Schnitt durch die Achse; Fig. 20 und 21 sind spe zielle Vertikalquerschnitte der Federachsen.
In diesen Figuren ist 2 der Fahrzeug rahmen, 48 ein zweckmässig schräg gestelltes Tragstück für die Lenkachse, 47 die federnde Lenkachse, 49 die drehbaren Tragstücke der Räder. Durch die schräge Anordnung werden sowohl die senkrechten, als auch wagrechten Gewichte bezw. Stösse aufgenommen. Die Mittellinie der Lenkschenkel 49 liegt in nahezu gleicher Höhe mit der Einspannstelle der federnden Achse, so dass bei Stössen von der Fahrbahn her keine wesentlichen Ver drehungen auftreten können. Zweckmässig wird die Lenkachse ebenso wie es mit andern herausragenden Konstruktionsteilen gesche hen kann und teilweise beschrieben ist, nach den Gesichtspunkten geringsten Luftwider standes ausgebildet werden. Fig. 20 und 21 zeigen demgemäss einen Tropfenquerschnitt durch die Federachse 47.
Zwecks weiterer Gewichtserleichterung, Herabsetzung des Luftwiderstandes und da mit besserer Ausnutzung der Motorleistung, können auch die Räder 50 entsprechend aus gebildet werden. Dies zeigen insbesondere die Fig. 22 bis 25, bei denen der Radkörper vollwandig ausgebildet ist und gleichzeitig Bombierung und Verstärkungsrippen auf weist. In diesen Figuren ist 54 die Felge, 55, 56 sind zwei bombierte Einsätze mit Ver stärkungsrippen 57, 58, die einander zuge kehrt und durch Nieten 59 verbunden sind. Die Felge muss nicht an den Radkörper an gesetzt werden, sondern kann durch die Bleche des Radkörpers selbst gebildet wer den (60, 61 in Fig. 24). Schliesslich kann an den bombierten Radkörpern auch eine Brems scheibe 62 angefügt werden (Fig. 25).
Um Schliesslich auch den Luftwiderstand der Rä der 50 herabzusetzen, kann hinter diese ein Formstück angeordnet werden, welches die Luft entsprechend abführt. Ein solches Formstück 15 ist in Fig. 1 und 2 dargestellt und wird durch Träger 17 gehalten. Dieser Füllkörper befindet sich an jener Stelle hin ter dem Rade, wo sich sonst ein Vakuum aus bildet, und verhindert. Wirbelbildungen, da mit Staubentwicklung und unnötigen Lei stungsverlust.
Schliesslich kann der Füllkörper auch über die ganze hintere Hälfte des Rades erstreckt werden, oder eine hinten spitz verlaufende Flosse bilden, wie dies Fig. 26 zeigt. 50 ist ein Rad, 16 der Füllkörper in Vorderansicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automobil mit Wagenkasten und diesen tragendem Fahrgestellrahmen, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Herabsetzung des Fahrtwiderstandes, der Luftwirbelbildungen und Staubentwicklung der den Wagenkasten tragende Fahrgestellrahmen tropfenförmigen Horizontalquerschnitt besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch der Wagenkasten, ebenso wie der Fahr gestellrahmen, tropfenförmigen Horizon talquerschnitt besitzt. 2. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten wand der Karosserie und der Rahmen des Fahrgestelles ein einheitliches, trop- fenförmiges Stück bilden. 3.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im vordern, breiteren Teil des Tropfenprofils die Hauptsitze und im dahinter liegenden schmäleren Teil der Motor nebst Getriebe und Zubehör angeordnet sind, derart, dass die Hauptsitze etwa in der Mitte des Wagens an der am besten abgefederten Stelle liegen. 4. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn schräg zur Längsachse des Fahrzeuges angeordnet sind, derart; dass ihr mittlerer höchster Teil unmittelbar mit. .dem Rah- men verbunden ist und die eine Feder hälfte schräg nach innen verläuft und sich gegen einen Querträger stützt, wäh rend die andere Hälfte schräg nach aussen verläuft und sich gegen die Achse stützt. 5.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn durch Ausnehmungen in den Fahrgestell trägern hindurchgesteckt sind. 6. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Reserveberei fung und -räder in horizontaler Lage zwischen den Fahrgestellträgern be festigt und, zum Zwecke des guten Luft abflusses, nach unten verkleidet sind. 7. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Vor derseite eine, die tropfenförmige Umriss linien an keiner Stelle überschreitende zentrale Scheinwerferanlage vorgesehen ist. 8. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am hintern Ende eine, die tropfenförmige Umrisslinie an keiner Stelle überschreitende Lampe zwischen zwei nach hinten keilförmig zu sammenlaufenden Nummerschildern vor gesehen ist. 9.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hintere Teil des tropfenförmigen Wagens einen Auspufftopf besitzt. 10. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Auspuff topf in dem hintern Raum des Wagens eingebaut ist, welcher durch den Fahr gestellrahmen und die untere Begren zungswand des Wagenkastens gebildet ist. 11. Automobil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahr gestellrahmen und untere Begrenzungs fläche des tropfenförmigenWagenkastens gleichzeitig als Wände des Auspuffers ausgebildet sind. 12. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Austritts- öffnung aus dem Auspufftopf so gelegt ist, dass die Verbrennungsgase in das hinter dem Rahmen entstehende Vakuum eintreten können. 13.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger horizontal oder nahezu horizontal und in der Fahrtrichtung in mehreren Stufen angeordnet sind. 14. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger tropfenförmigen, vertikalen Quer schnitt besitzen. 15. Automobil nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass je der breitere Teil des vertikalen, tropfenförinigem Querschnittes in der Fahrtrichtung vorn liegt. 16. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger Tragflächen-Vertikalquerschnitt besitzen. 17. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der horizon tale Querschnitt der Kotfänger tropfen- förmig ist. 18.Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger einen Anstellwinkel gegen die Fahrtrichtung aufweisen. 19. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger nach aussen abnehmenden Quer schnitt besitzen. 20. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger nach aussen abfallend geneigt sind. 21. Automobil nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz fänger als Hohlkörper ausgebildet sind und innere Versteifungen je durch ein Rohr erhalten, das durch den Wagen körper hindurchgezogen ist, und dessen beide zugespitzten Enden in je einen auf der einen bezw. andern Seite angeord neten Schmutzfänger eingefügt sind. 22.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schmutz- fänger und Trittbretter dem Fahrgestell rahmen konstruktiv so eingefügt sind, dass sie ganz oder teilweise als Verstär kung des Rahmens wirken. Automobil nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass das Fahr gestell nach innen einspringende Wan dungen besitzt und in die so gewonnenen Räume Teile der Schmutzfänger und Trittbretter eingefügt sind. 24. Automobil nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass Schmutz fänger und Trittbretter aus Material grosser Biegungsfertigkeit hergestellt sind. 25. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Aufbau mit horizontalem Tropfenquerschnitt, der kleiner ist, als der untere tropfenförmige Teil des Wagens. 26.Automobil nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass der Aufbau in Form eines abgesetzten Tropfens als Ganzes abnehmbar ist. 27. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Triebachse, auf der zwei Triebräder nebeneinander an geordnet sind, in Verbindung mit ver schiedenen Einrichtungen, die solchen an Flugzeugen gleich sind. 28. Automobil nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass vor der Trieb achse ein Hilfsrad und hinter ihr ein Hilfsrad angeordnet ist, derart, dass beim Anlaufen und beim Auslaufen und bei Kippausschlägen eines der Räder vor übergehend den Boden berührt, während bei der eigentlichen Fahrt jedes vorhan dene Hilfsrad vom Boden abgehoben ist. 29.Automobil nach den Unteransprüchen 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsräder zugleich als Lenkräder aus gebildet sind, somit beim Anlaufen und beim Auslaufen Hindernissen ausge wichen werden kann. 30. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hinter- federn an der Oberseite ihrer Befesti gungsstelle kugelig ausgebildet sind und sich oben gegen ein entsprechend kuge liges Lager stützen, derart, dass sie Be wegungen jeder Art, ausgenommen Ver schiebungen in ihrer Längsachse, aus führen können, und dass die Federn sich auf ihrer Unterseite gegen eine Beilage stützen, nach deren Entfernung sie aus ihrem Lager abgehoben und dann aus dem Rahmen herausgezogen werden können. 31.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorder federn an ihrer Befestigungsstelle kuge lig ausgebildet und in einem entsprechen den hohlkugeligen Lager angeordnet sind, derart, dass die Federn Bewegungen jeder Art ausführen können, ausgenom men Verschiebungen an ihrer Längs richtung. 32. Automobil nach Unteranspruch 31, da durch gekennzeichnet, dass je die Feder kugel seitlich abgeflacht ist, während das hohlkugelige Lager auf beiden Sei ten entsprechende Hohlräume besitzt, derart, dass die Federn durch Drehen um etwa 90 aus der Kugelschale heraus gezogen werden können. 33. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federn innerhalb des Wagenprofils angeordnet sind und die Achsen durch Öffnungen in der Wagenwand herausgeführt sind. 34.Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je das eine Federende der Vorderfedern durch die Vorderachse hindurchgesteckt ist. 35. Automobil nach Unteranspruch 34, da durch gekennzeichnet, dass eine durch die Feder hindurchgesteckte Querschraube das Federblatt an seiner Unterseite gegen die Vorderachse andrückt, derart, dass die Reibung dem Verschieben der Feder in der Achse entgegenwirkt und den auf Abscherung beanspruchten Bolzen ent lastet. 36. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorder achse tropfenförmigen Querschnitt hat. 7. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lenkachse im mittleren Teil als Querfeder ausge bildet ist, wodurch sie gleichzeitig als Achse und als Feder dient. 38.Automobil nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass die Mittellinie der Lenkschenkel in nahezu gleicher Höhe liegt, als die Einspannstelle der federnden Querachse, derart, dass die Stösse, die durch die Unebenheiten des Weges auf den Lenkschenkel kommen, auf das Federblatt keine wesentlichen Verdrehungen ausüben können. 39. Automobil nach Unteranspruch 37, da durch gekennzeichnet, dass die Lenk achse als Federnbündel tropfen- oder halbtropfenförmigen Querschnitt hat. 40. Automobil nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je der Rad körper als Scheibenrad, und doppelwan dig ausgebildet ist und Verstärkungs- rippen aneinander liegen und miteinan der verbunden sind. 41.Automobil nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet, dass der doppel wandige Radkörper eine aus entsprechen den Fortsätzen der Wände gebildete Felge besitzt. 42. Automobil nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet. dass der Radkör per vollwandig ist und Verstärkungs rippen neben einer Bombierung aufweist. 43. Automobil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder bombierte Radkörper mit einer Bremsscheibe bilden. 44. Automobil nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Füllkörper hinter den Rädern an jenen Stellen, an denen sich vorzugsweise das Luftvakuum bildet. 45. Automobil nach Unteranspruch 44, da durch gekennzeichnet, dass die Füllkör per die Form einer nach hinten spitz vcrla.ufenden Flo##-e besitzen.
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- 1921-03-30 CH CH97186D patent/CH97186A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2665137A (en) * | 1949-05-13 | 1954-01-05 | Automotive Design Company | Method for stabilizing vehicles |
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