CH93147A - Kraftfahrzeug. - Google Patents

Kraftfahrzeug.

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CH93147A
CH93147A CH93147DA CH93147A CH 93147 A CH93147 A CH 93147A CH 93147D A CH93147D A CH 93147DA CH 93147 A CH93147 A CH 93147A
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CH
Switzerland
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energy
motor
electric motor
motor vehicle
drive
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Beton-Mende
Original Assignee
Schweizerische Beton Mende Akt
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Application filed by Schweizerische Beton Mende Akt filed Critical Schweizerische Beton Mende Akt
Publication of CH93147A publication Critical patent/CH93147A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L50/00Electric propulsion with power supplied within the vehicle
    • B60L50/50Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by batteries or fuel cells
    • B60L50/53Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by batteries or fuel cells in combination with an external power supply, e.g. from overhead contact lines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/70Energy storage systems for electromobility, e.g. batteries

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


      Kraftfan        rze        ag,       Bei den bisher gebräuchlichen Fahrzeugen  mit motorischem Antrieb erfolgt letzterer  entweder durch     Motoren,        denen    die Energie       von    einer ortsfesten Anlage, mit der sie stets  in Verbindung sind, beständig zugeführt wird  (Beispiel: elektrische Strassenbahn mit Stark  stromoberleitung) oder durch Motoren, nebst       initgeführtein        Betriebsinittelsainmler,    wobei  entweder die Energie zum Antrieb des Motors  einem mitgeführten Vorrat     entnommen    wird  (Beispiel :

       Akkumulatorkraftwagen)    oder aber  aus dem mitgeführten Betriebsmittel ständig  erzeugt wird (Beispiel: Automobil     finit    Explo  sionsmotor).  



  Diese Fahrzeuge haben alle erhebliche  Nachteile. Ihre Betriebssicherheit. ist nicht  sehr gross, ein Bruch des Fährdrahtes, eine  Störung im Vorratsbehälter für die Energie  (Kurzschluss,     Undichtwerden)    oder in der Kraft  maschine genügen, um die Fortsetzung für  kürzere oder längere Zeit unmöglich zu ma  chen. Auch die Anpassungsfähigkeit dieser  Fahrzeuge an die durch verschiedene Belastung,  wechselnde Steigungsverhältnisse,     Anforderun-          gen    des Verkehrs     etc.    sich ändernden Ver  hältnisse ist zum Teil sehr begrenzt.    Fahrzeuge, denen die Energie von einer  ortsfesten     Anlage    zugeleitet wird, können nur  da fahren. wo solche Leitungen vorhanden.

    Die Nachteile einer die ganze     Fahrstrecke     durchziehenden permanenten Kraftzuleitung  sind erheblich, indem die     Konzessions-Erstel-          lungs-    und     Unterhaltungskosten    hoch sind       und    daher bei sieh nur     allmählich    entwickeln  dem Verkehr zu     sein-    ins Gewicht fallen.  



  Wird die Energie für die ganze Fahrt  einschliesslich der Abschnitte mit grösseren       Fortbewegungs-Widerständen        mitgeführt,    wie  dies zum Beispiel bei Wagen mit Akkumula  toren der Fall ist, so wird wegen des für diese  Abschnitte erforderlichen grossen Energiebedar  fes im Verhältnis zur Nutzlast das tote Ge  wicht rasch so grob, dass das Fahrzeug zum  Beispiel für längere, bedeutendere Steigungen  kaum mehr in Frage kommt und auch zum  Beispiel auf ebenen Strecken mit ganz un  vorteilhaftem Nutzeffekt arbeitet.  



  Wird dagegen die Energieerzeugung wäh  rend der ganzen Fahrt auf dem Fahrzeug  vorgenommen, so muss die Grösse der hierfür  verwendeten     Maschinen    dem eventuell nur auf  kurzen     Strecken    benötigten maximalen Energie-      bedarf entsprechen. Das Gewicht dieser       Maschinen    muss auch auf denjenigen Strecken  mitgeführt     werdet),    für welche eine wesentlich  kleinere     31aschine    für die Fortbewegung ge  nügen würde.

   Dazu kommt, dass gerade die  Hauptvertreter dieser Maschinenkategorie, die  Benzinmotoren nur eine geringe Belastung  über ihre normale Arbeitsstärke zulassen, daher  reichlich gross zu bemessen sind, da auch das  Anfahren nach Stillstand unter allen Verhält  nissen möglich sein     rnuss.    Benzinmotoren  arbeiten aber bei erheblich kleinerer Belastung  als normal hinsichtlich Brennstoffverbrauch  wenig wirtschaftlich, es ist daher für einen  grossen Teil des Transportes ein schlechter  Wirkungsgrad     derAnlage    unvermeidlich. Auch  ist der Benzinmotor bei langem     starkern    Ge  fälle nicht als absolut sichere automatische  Bremse zu gebrauchen.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet nun ein Kraftfahrzeug, welches ausser  mit mindestens einem Elektromotor nebst       Stromabnehmer    und Kontrolle) für den Antrieb  mit     Energie    aus einer Starkstromleitung noch  mit einem weitern Motor nebst zugehörigem       Betriebsmittelsammler    ausgerüstet ist, zum       Zw,cke,    wahlweise je nach Umständen mit  von aussen zugeleiteter elektrischer Energie  oder unabhängig von äusserer Energiezuleitung  die Fortbewegung des Fahrzeuges bewirken  zu können.  



  Die grossen Vorteile dieser Erfindung sollen       zunächst    an einem Beispiel erläutert werden.  Vorausgesetzt wird eine Transportanlage  auf einer gewöhnlichen     Makadamstrasse,    die  nebst längeren, nahezu ebenen Strecken einige  längere Abschnitte mit 50     oioo    Steigung auf  weist, und auf der ganzen Strecke zum Beispiel  mit 20 km pro Stunde durchfahren werden soll.  Die erforderliche Zugkraft in Kilogramm am  Haken berechnet sich nach der Formel:  <I>P = (a</I>     +        st)   <I>t,</I>  wobei a der     Traktionswiderstandskoeffizient,          st    die Steigung in %o und t das     Zugsgewicht     in Tonnen ist.  



  Für die am Radumfang nötige Energie  in     PS    ist zu setzen  
EMI0002.0020     
    wobei     v    die Schnelligkeit des Fahrzeuges in  km pro Stunde. Wird a mit 25 (für gut  unterhaltene Strassen)     t=8    Tonnen, v - 20 km  angenommen, so ist für die Bewegung in der  Ebene P = (25     +    0) 8 - 200 kg  
EMI0002.0024     
    Für die Bewegung mit unverminderter  Schnelligkeit bei     500,10o    Steigung:

    P = (25     +    50) 8 =<B>6</B>00 kg  
EMI0002.0027     
    Während bisher für den Betrieb mit der  angegebenen Geschwindigkeit, zum Beispiel  entweder ein auf dem Kraftfahrzeug ange  ordneter Benzinmotor von 45 PS benötigt  wurde, der meistens nur mit 15 PS bean  sprucht war, oder aber ein Elektromotor mit       Energiezuleitung    von einer ortsfesten Anlage,  kann gemäss der Erfindung nebst einem Benzin  motor von 15 PS ein Elektromotor von 30 PS  auf dem Fahrzeug Verwendung finden, dem  von einer nur an den Fahrstrecken, wo mehr  als 15     PS    benötigt werden, vorhandenen Fahr  draht Energie zugeleitet wird. Der Elektro  motor arbeitet dann für die maximale Stei  gung mit dem Benzinmotor zusammen.

   Oder  es kann auch ein Elektromotor von 45 PS  nebst dem Benzinmotor von 15 PS auf dem  Fahrzeug angeordnet sein, letzterer wird dann  in der Pegel nur Verwendung finden für  Strecken ohne Fahrdraht, zum Beispiel für  eine Abzweigung von der     Hauptfahrstrecke     nach einer Ortschaft ohne grösseren Verkehr,  nach welcher daher der Bau einer     Fahrdraht-          leitung    sich noch nicht lohnt, und sodann  auch bei Versagen der den     Fahrdrahtstrom     liefernden Zentrale     etc.     



  Auf beiliegender Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele von Kraftfahrzeugen nach  vorliegender Erfindung schematisch veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt ein Kraftfahrzeug, das für  den Antrieb der Vorderräder mit einem Elek  tromotor 1 ausgerüstet ist, dem der Strom           mittelst    Stromabnehmer und Kontrolle) von       ,einer        Fahrdralntleitung    zugeführt wird. Auf  dem Kraftfahrzeug ist ferner ein Benzinmotor  2 vorhanden, der mit dem den     Betriebsmittel-          saMmler    bildenden Benzinbehälter 3 irr Ver  bindung steht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 wird  sowohl der Antrieb der V     order-    als der Hin  terachse je durch einer) Elektromotor 1     bezw.     



  bewirkt. Diese Elektromotoren können  entweder mit Starkstrom, der aus der Fahr  drahtleitung entnommen wird, oder mit     Stark-          strorn,    der durch die. auf dem Fahrzeug be  findliche     Dy        namonraschine    3, welche ein eben  falls mitgeführter (mit ihr gekuppelter)  Benzinmotor 4 antreiben kann, gespeist wer  den.

   Je nach Bedarf und Umständen kann  die Fortbewegung des Fahrzeuges mit Energie  aus der Kraftleitung allein erfolgen, oder wenn  die Arbeitsleistung des Elektromotors 1 nicht  genügt, unter gleichzeitiger Mitwirkung des  Explosionsmotors 4 nebst     Generator    3 und  Elektromotor 2. 'Für Strecken ohne     Fahr-          dralrtleitung    ist die Fortbewegung durch das       illaschinenaggregat    4, 3, 2 möglich.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    3 weist  neben dem mit Energie aus der Fahrdraht  leitung zu speisenden Elektromotor 1 auf der  Vorderradachse noch einen Elektromotor 2  auf der     Hinterradachse    auf, der durch Strom  aus der     Akkunrulatorenbatterie    3 angetrieben  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet., dass es ausser mit mindestens einem Elektro motor nebst Stronnabnehmer und Kontrolle) für den Antrieb mit Energie aus einer Stark stromzuleitung noch rnit einem weitern Mo tor nebst zugehörigem Betriebsmittelsammler ausgerüstet ist, zum Zwecke. wahlweise je nach Umständen mit von aussen zugeleiteter elektrischer Energie oder unabhängig von äusserer Energiezuleitung die Fortbewegung des Fahrzeuges bewirken zu kl,mren. UNTERANSPRÜCHE:
    1. KraftfahrzeugnaehPatentarrspruelr,dadurch gekennzeichnet, dass es ausser mit minden- stens einem für der) Antrieb mit Energie aus einer Starkstromzuleitung dienenden Elektromotor mit einem Explosionsmotor nebst Betriebsstoffbehälter ausgerüstet ist.
    2. KraftfahrzeugnachPatentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass es ausser mit minde stens einem für den Antrieb mit Energie aus einer Starkstromzuleitung dienernden Elektromotor mit einem Elektromotor und einer zu dessen Antrieb dienlicher) Akku- nrulatorenbatterie ausgerüstet ist.
    3. KraftfahrzeugnachPatentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass es ausser mit minde stens einem Elektronriotor für der) Antrieb mit Energie aus einer Starkstromleitung noch rnit einem weitem Elektromotor aus gerüstet ist und dass das Fahrzeug ferner einen Explosionsmotor nebst Betriebsrri,\@,tel- sammler trügt, der zwecks Erzeugung elektrischer Energie mit einem Generator gekuppelt werden kann, das Ganze zum Zweck, je nach Umständen die Fortbewe gung des Kraftfahrzeuges, sei es mittelst Energie aus der Starkstromleitung allein oder in Verbindung mit Energie,
    die durch den Explosionsmotor geliefert wird, sei es ohne Energie aus der Starkstromleitung, bewirken zu können.
CH93147D 1918-01-15 1918-01-15 Kraftfahrzeug. CH93147A (de)

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