Verkehrsführer. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Verkehrsführer, bei welchem für jeden Weg, den öffentliche Verkehrsmittel in einer Ortschaft zurücklegen, ein Blatt besteht, auf welchem der Verkehrsweg in einem rechtwinkligen lioordinateusysteni ein getragen ist, das fortlaufend numerierte, kongruente Rechtecke aiif%veist, welche Blät ter hinsichtlich Grüsse und Anordnung der Rechtecke miteinander übereinstimmen und derart zu einem Buche zusammengestellt sind,
dass sich die gleichnumerierten Rechtecke der verschiedenen Blätter decken, sodass durch rasches Umblättern der Eindruck hervorge rufen werden kann, es seien sämtliche Ver- kehrslinienbilder auf einem einzigen Blatte dargestellt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes durch Fig. 1 schaubildlich dargestellt, während die Fig. 2, 3 und 4 je ein einzelnes Blatt des Verkehrsführers zeigen.
Es wird angenommen, dass der (nicht dargestellte) übersichtsplan der Ortschaft, für welche der Verkehrsführer bestimmt ist, durch ein in denselben eingezeichnetes recht winkliges Koordinatensy stein in 96 fortlau fend numerierte, kongruente sseclitecke ein geteilt sei.
Die Namen der Strassen und 7'lätze der Ortschaft sind auf einem dem Verkehrsführer beigegebenen Verzeichnis alphabetisch eingetragen, wobei hinter jedem Namen die Nummer desjenigen $eehteckes vermerkt ist, indem sich die betreffende Strasse, bezw. der betreffende 1='latz befindet,
wie nachstehend beispielsweise angedeutet ist
EMI0001.0040
A <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> strafe <SEP> (Rechteck) <SEP> Nr. <SEP> (42)
<tb> B <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> str <SEP> asse <SEP> <B>(1</B> <SEP> 73)
<tb> G <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .
<SEP> platz <SEP> " <SEP> 44) Sodann besteht für jeden Weg, den ein öffent liches Verkehrsmittel (Strassenbahn, Omnibus) zurücklegt, je ein Blatt (Fig. ? bis 4), auf welchem der betreffende Verkehrsweg in einem rechtwinkligen lioordinatensvstein ein- getragen ist, welches ebenfalls 96 fortlaufend numerierte, kongruente ssechteeke aufweist.
Diese Blätter stimmen hinsichtlich (Irrusse und Anordnung der Rechtecke miteinander überein lind sind derart zu einem Buche zusammengestellt (Fig. 1), dass sich jeweils die gleichnumerierten Rechtecke der ver schiedenen Blätter decken.
Die Anwendungsweise des Verkehrsführers geschieht wie folgt: Um den kürzesten Weg, welchen ein Verkehrsmittel zwischen der A<B>....</B> Strasse, in der man sich befindet, und der B<B>...</B> strafäe, nach der man gelangen will, zurücklegt, sucht man im Strassenverzeichnis die Num mern der Rechtecke, in denen diese Strassen liegen.
Nun merkt man sich die Rechtecke der gefundenen Nummern 42 und 73 und blättert im Verkehrsführer, bis man die ge eignete, aus Fig. 2 ersichtliche Verkehrslinie gefunden hat. Lm den Weg des am nächsten am C:
. . . platz vorbeiführenden Verkehrs mittels ausfindig zu machen, fasst man das Rechteck Nr. 44, in dem dieser Platz liegt, ins Auge und lässt durch sehr rasches Blät tern die einzelnen Verkehrslinienbilder vor bei '-,leiten, wAei man den Verkehrsführer zweP@lsmässigeriveise so handhabt, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Dabei wird infolge optischer Täuschung der Eindruck hervorgerufen, als ob alle Verkehrslinienbilder des Führers auf einem einzigen Blatt dargestellt wären, wie in Fi. 1 angedeutet ist.
Dasjenige Blatt, auf dem eine das Rechteck Nr. 44 durch- laufende Linie eingetragen ist, gibt dann, einzeln betrachtet (Fig. 3), Aufschluss über die Richtung dieser Verkehrslinie.
Iweckmässigerweise ist der Verkehrsführer mit einem Übersichtsplan der Stadt ver sehen.