CH705015A1 - Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten. - Google Patents

Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten. Download PDF

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CH705015A1
CH705015A1 CH00919/11A CH9192011A CH705015A1 CH 705015 A1 CH705015 A1 CH 705015A1 CH 00919/11 A CH00919/11 A CH 00919/11A CH 9192011 A CH9192011 A CH 9192011A CH 705015 A1 CH705015 A1 CH 705015A1
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CH00919/11A
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Rene Vuillemin
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Nivatec Europoles Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten, insbesondere von Beleuchtungen, Überwachungskameras, Antennen und Verkehrsschildern oder anderen an Strassen, Wegen oder Plätzen installierten Geräten. Sie weist ein Führungsmittel auf, welches sich von einer Service-Position bis zu einer Betriebs-Position erstreckt, eine Kopplungsstation, welche stationär an der Betriebs-Position angeordnet ist, und einen Geräteträger, welcher durch das Führungsmittel zwischen der Betriebs-Position und der Service-Position bewegbar ist. Darüber hinaus ist ein erstes Anschlussteil 13 am Geräteträger und ein zweites Anschlussteil 15 an der Kopplungsstation vorgesehen, wobei das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein Steckverbinderteil aufweisen, die zusammen einen ersten Steckverbinder bilden. Die Steckverbinderteile weisen Längsachsen auf, welche in zusammengestecktem Zustand des Steckverbinders zusammenfallen. Es ist ferner vorgesehen, dass das erste und das zweite Anschlussteil 13, 15 ein Ausricht-Element 25, 27 aufweisen, wobei die Ausricht-Elemente 25, 27 dazu ausgebildet sind, bei Annäherung des Geräteträgers an die Kopplungsstation miteinander in Kontakt zu treten und durch ihr Zusammenwirken eine Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander zu bewirken, wobei die Ausrichtung durch eine Parallelität der Längsachsen der Steckverbinderteile und einen Abstand dieser Längsachsen von weniger als 1 mm definiert ist.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten, insbesondere von Beschilderungen oder Geräten wie Videokameras und Beleuchtungen an Strassen, Wegen und Plätzen.
Stand der Technik
[0002] Die Wartung von Beleuchtungsanlagen, Überwachungskameras und anderen Geräten an Masten gestaltet sich oft schwierig, insbesondere dann, wenn die Geräte an schwer zugänglichen Positionen angebracht oder die Masten besonders hoch sind und deshalb der Einsatz von ausreichend mobilen Wartungsfahrzeugen nicht möglich ist.
[0003] Aus dem Stand der Technik (EP 1 193 442 A2; EP 0 757 204 B1; US 5 556 195; US 3 353 017; US 4 237 530) sind Vorrichtungen bekannt, die es erlauben, Beleuchtungen zwecks Wartung aus einer Betriebsposition in eine Service-Position abzusenken und nach Durchführung der Wartungsarbeiten wieder anzuheben, womit die Notwendigkeit für spezielle Wartungsfahrzeuge entfällt. Die Beleuchtungen sind bei derartigen Vorrichtungen oft an einem mobilen Geräteträger montiert. Der Geräteträger ist in der Betriebsposition (d.h. der Position in der die Geräte eingesetzt werden) an eine ortsfeste Station am Mast gekoppelt und kann bei Bedarf von dieser gelöst und abgesenkt werden. Die Lampen müssen in der Betriebsposition mit Strom versorgt werden. Zu diesem Zweck sind entweder Kabel vorgesehen, die mit dem Beleuchtungsmittel verbunden bleiben und deshalb beim Absenken und Anheben des Trägers abgerollt bzw. auf gerollt werden müssen. Alternativ dazu können Mittel vorhanden sein, die den elektrischen Kontakt zwischen dem Geräteträger bzw. dem Beleuchtungsmittel und der Station herstellen, sobald die Lampen die Betriebsposition erreicht haben. Derlei Kontaktmittel sind oftmals als einfache Kontaktflächen ausgebildet oder haben die Form von kleinen Vorsprüngen. Eine genaue Ausrichtung der Kontaktmittel relativ zueinander ist demnach unnötig. Es sind auch Vorrichtungen beschrieben worden, bei denen Steckverbinder als Kontaktmittel eingesetzt werden. Die CH 697 591 B1 zeigt eine Vorrichtung, bei der am Geräteträger und an der Station jeweils ein Steckverbinderteil mit einer Mehrzahl (gleichartiger) Pins vorgesehen ist, wobei das Steckverbinderteil am Geräteträger männlich und das Steckverbinderteil an der Station weiblich ist und diese zusammen einen Steckverbinder bilden. Das männliche Steckverbinderteil ist über Federn mit dem Geräteträger verbunden; zudem sind die einzelnen Pins des Steckverbinderteils beweglich. Die Steckverbinderteile sind ausserdem recht massiv ausgestaltet. All diese Massnahmen verhindern eine Beschädigung der Steckverbinderteile beim Zusammenführen bzw. Zusammenstecken unter Umgehung einer genauen Ausrichtung der männlichen und weiblichen Steckverbinderteile relativ zueinander.
[0004] Den Vorrichtungen gemäss Stand der Technik ist gemein, dass speziell entwickelte, relativ massive Kontaktmittel eingesetzt werden, die keiner genauen Ausrichtung bedürfen und die gegen Witterung beständig sind. Solche Vorrichtungen weisen jedoch lediglich elektrische Kontaktmittel auf. Ausserdem ist eine Erweiterung oder Aufrüstung der Vorrichtungen erschwert.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten bereitzustellen, welche die eingangs erwähnten Nachteile nicht aufweist. Insbesondere ist es ein Ziel, eine Vorrichtung vorzugschlagen, welche in Bezug auf die Kontaktmittel leicht erweiterbar sowie aufrüstbar ist. Darüber hinaus soll die Vorrichtung vielseitig einsetzbar sein. Weitere Vorteile und Ziele der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Darstellung der Erfindung
[0006] Die oben genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1.
[0007] Insbesondere handelt es sich dabei um eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten wie z.B. Überwachungskameras, Beleuchtungen, Verkehrsschildern oder anderen an Strassen, Wegen, Plätzen oder Gebäuden (insbesondere Hallen bzw. Stadien) installierten Geräten, mit - einem Führungsmittel, welches sich von einer Service-Position bis zu einer Betriebs-Position erstreckt, - einer Kopplungsstation, welche stationär an der Betriebs-Position angeordnet ist, - einem Geräteträger, welcher durch das Führungsmittel zwischen der Betriebs-Position und der Service-Position bewegbar ist, - einem ersten Anschlussteil am Geräteträger und einem zweiten Anschlussteil an der Kopplungsstation, wobei das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein Steckverbinderteil aufweisen, welche Steckverbinderteile zusammen einen ersten Steckverbinder bilden, und wobei die Steckverbinderteile Längsachsen aufweisen, welche in zusammengestecktem Zustand des Steckverbinders zusammenfallen, wobei - das erste und das zweite Anschlussteil ein Ausricht-Element aufweisen, und die Ausricht-Elemente dazu ausgebildet sind, bei Annäherung des Geräteträgers an die Kopplungsstation miteinander in Kontakt zu treten und durch ihr Zusammenwirken eine Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander zu bewirken, wobei die Ausrichtung der Steckverbinderteile durch eine Parallelität deren Längsachsen und einen Abstand der Längsachsen von weniger als 1 mm definiert ist.
[0008] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zum Absenken von Beleuchtungen kommen spezielle, relativ massive Steckverbinder oder sonstige Kontaktmittel zum Einsatz. Eine genaue Ausrichtung der Kontaktmittel wurde bei solchen Vorrichtungen nicht angestrebt, da dem daraus resultierenden technischen Aufwand kein entsprechender Nutzen zugeordnet werden konnte. Im Gegenteil, eine massive Ausführung gewährleistet Robustheit für den Einsatz im Freien. Demgegenüber wird es durch die erfindungsgemässe exakte Ausrichtung ermöglicht, wesentlich feinere Steckverbinder einzusetzen, insbesondere genormte Steckverbinder.
[0009] Nachfolgend werden Ausgestaltungsformen der Vorrichtung beschrieben, wobei die genannten bevorzugten Merkmale - soweit sie sich nicht ausschliessen - in beliebiger Kombination verwirklicht sein können.
[0010] Begriffe in diesem Dokument sollen bevorzugt so verstanden werden, wie sie ein Fachmann auf dem Gebiet verstehen würde. Insbesondere für den Fall, dass Unklarheiten bestehen sollten, sind alternativ dazu vorzugsweise die in diesem Dokument aufgeführten Definitionen von Begriffen massgeblich.
[0011] Die Kopplungsstation ist stationär bzw. ortsfest oder unbeweglich an der Betriebs-Position angeordnet.
[0012] Beim Führungsmittel handelt es sich mit Vorteil um eine Schiene, Bahn oder um ein Kabel. Das Führungsmittel ist bevorzugt an einem Träger beispielsweise einem Mast bzw. einem säulenartigen Ständer oder an einer Fassade angebracht und/ oder es ist als Teil des Trägers ausgebildet. Besonders bevorzugt handelt es sich dabei um einen Träger, der Teil der Verkehrsinfrastruktur ist (Strassen, Wege, Plätze etc.). Dies kann z.B. ein Mast an einer Strasse sein. Darüber hinaus kann das Führungsmittel innerhalb oder ausserhalb von Gebäuden und/ oder an Gebäudeteilen wie Wänden angeordnet sein, bei denen es sich z.B. um Hangars oder Sport-Stadien handeln kann.
[0013] Der Geräteträger ist durch das Führungsmittel zwischen der Betriebs-Position und der Service-Position bewegbar, d.h. von einer Service-Position zu einer Betriebs-Position und umgekehrt. Vorzugsweise ist zur Ausführung der Bewegung ein Antriebsmittel, insbesondere ein Motor, vorgesehen. Dieses ist mit Vorteil an der Service-Position oder am Geräteträger angeordnet oder dort anordenbar (falls das Antriebsmittel z.B. dazu ausgebildet ist, wiederholt an der Betriebs-Position angebracht und von dieser entfernt zu werden).
[0014] Bei den auf dem Geräteträger angebrachten Geräten bzw. Lasten handelt es sich vorzugsweise um Leuchten und/ oder Kameras und/oder Anzeigetafeln und/oder Verkehrsschilder und/ oder Lautsprecher und/oder Antennen. Der Geräteträger und die darauf angebrachten Geräte können zusammen ein Gewicht von mindestens 20 kg, insbesondere mindestens 40 kg und besonders bevorzugt mindestens 60 kg aufweisen.
[0015] Im Folgenden soll primär auf die Ausgestaltung der Kontaktmittel bzw. die Anschlussteile eingegangen werden. Weitere Informationen zu den anderen Komponenten der Vorrichtung können z.B. der CH 697 591 B1 oder der CH 00 623/11 entnommen werden.
[0016] Zur Versorgung des Geräteträgers sind ein erstes Anschlussteil am Geräteträger und ein zweites Anschlussteil an der Kopplungsstation befestigt. Das erste Anschlussteil weist ein erstes Steckverbinderteil auf und das zweite Anschlussteil weist ein zweites Steckverbinderteil auf. Das erste und das zweite Steckverbinderteil sind dazu ausgebildet, zusammenzuwirken, sie bilden zusammen einen ersten Steckverbinder. Vorzugsweise sind sie zu diesem Zweck in Bezug auf ihre Form komplementär ausgestaltet und/ oder sie ergänzen sich.
[0017] Beim ersten Steckverbinderteil handelt es sich zweckmässigerweise um den männlichen, beim zweiten Steckverbinderteil um den weiblichen Teil des ersten Steckverbinders. Ein Steckverbinder ist normalerweise dazu in der Lage eines oder mehrere Geräte am Geräteträger z.B. mit Strom oder Daten zu versorgen. Ein Steckverbinder stellt also mit Vorteil eine funktionelle Einheit dar.
[0018] Um die Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander besser umschreiben zu können, sei für jedes Steckverbinderteil eine Längsachse definiert. Die Längsachsen der Steckverbinderteile erstrecken sich vorzugsweise in die Richtung, in der die Steckverbinderteile zusammengeführt und/ oder zusammengesteckt werden (im Folgenden: «Kontaktrichtung») und/ oder in die Bewegungsrichtung des Geräteträgers. In zusammengestecktem Zustand des Steckverbinders fallen die Längsachsen der Steckverbinderteile zusammen, d.h. sie sind deckungsgleich. Gleichzeitig definiert dieser zusammengesteckte Zustand die optimale Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander.
[0019] Am ersten und am zweiten Anschlussteil ist jeweils ein Ausricht-Element befestigt. Die Ausricht-Elemente sind dazu ausgebildet, zusammenzuwirken und/ oder bei Annäherung des Geräteträgers an die Kopplungsstation (bzw. der Annäherung der Anschlussteile) miteinander in Kontakt zu treten. Durch ihr Zusammenwirken bewirken sie eine Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander, bzw. eine Ausrichtung des Steckverbinderteils am ersten Anschlussteil relativ zum Steckverbinderteil am zweiten Anschlussteil und zwar bevorzugt bevor diese miteinander in Kontakt treten. Diese Ausrichtung ist vorzugsweise durch eine im Wesentlichen parallele Orientierung der Längsachsen (der Steckverbinderteile) und einen Abstand der Längsachsen von weniger als 1 mm, vorzugsweise weniger als 0.75,0.5,0.25 oder 0,1 mm definiert.
[0020] Alternativ dazu könnte man auch sagen, die Steckverbinderteile werden durch das Zusammenwirken der Ausricht-Elemente (im Wesentlichen) in einer geraden Linie ausgerichtet, wobei die Abweichung quer zur Linie vorzugsweise geringer als die oben genannten Werte für den Abstand der Längsachsen ist. Auch hier gilt mit Vorteil, dass die exakte Ausrichtung mittels der Ausricht-Elemente erfolgt, bevor die Steckverbinderteile miteinander in Kontakt treten.
[0021] Es ist von Vorteil, wenn die Steckverbinderteile und das Ausricht-Element am gleichen Anschlussteil relativ zueinander unbeweglich oder in ihrer Position fixiert sind. Man könnte auch sagen, die relative Position und/oder die Ausrichtung der Steckverbinderteile eines Anschlussteils zueinander und/oder der Steckverbinderteile und des Ausricht-Elements eines Anschlussteils zueinander ist vorzugsweise durch die Ausgestaltung des Anschlussteils fixiert bzw. festgelegt. Somit kann durch Ausrichtung der Ausricht-Elemente bzw. durch deren Zusammenwirken eine (vorzugsweise gleichermassen genaue) Ausrichtung der Steckverbinderteile erreicht werden. Demgemäss ist es bevorzugt, wenn das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein Steckverbinderteil und ein Ausricht-Element aufweisen, wobei die relative Position des Steckverbinderteils und des Ausricht-Elements zueinander durch deren Verbindung mit dem Anschlussteil definiert oder fixiert ist, so dass eine Ausrichtung der Ausricht-Elemente relativ zueinander eine gleichermassen genaue Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander bewirkt.
[0022] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die durch das Zusammenwirken der Ausricht-Elemente bewirkte Ausrichtung (ohne eine weitere nachgelagerte Ausrichtung) ein zerstörungsfreies Zusammenführen bzw. Zusammenstecken der Steckverbinderteile ermöglicht, d.h. die Ausrichtung genau genug ist.
[0023] Es ist bevorzugt, wenn die Ausricht-Elemente miteinander in Kontakt treten bzw. zusammenwirken, bevor die Steckverbinderteile miteinander in Kontakt treten. Es ist zudem zweckmässig, wenn die Ausricht-Elemente bei Annäherung der Anschlussteile und/ oder erst in einem bestimmten Abstand des Geräteträgers von der Kopplungsstation in Kontakt treten bzw. zusammenwirken.
[0024] Elektrisch betriebene Systeme wie Anzeigetafeln oder Geräte wie Kameras benötigen Strom. Gegebenenfalls muss jedoch auch ein Austausch von Daten mit dem Gerät stattfinden können. Eine kabellose Übertragung ist jedoch oft aus Sicherheitsüberlegungen oder wegen der Zuverlässigkeit (Störungen) nachteilig. Deshalb zeichnet sich die Vorrichtung mit Vorteil dadurch aus, dass das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein, zwei, drei, vier oder mehr weitere Steckverbinderteile aufweisen, welche Steckverbinderteile einen zweiten, dritten, vierten etc. Steckverbinder bilden, wobei der erste und der zweite Steckverbinder vorzugsweise unterschiedlicher Art sind. Bevorzugt handelt es sich bei mindestens einem der Steckverbinder um einen Steckverbinder zur Übertragung von Daten.
[0025] Erfindungsgemäss ist besonders bevorzugt, wenn es sich beim ersten und/oder zweiten und/oder dritten und/ oder vierten Steckverbinder und/ oder bei allen Steckverbindern um genormte Steckverbinder handelt (z.B. Ethernet oder Coaxial-Steckverbinder etc.). Die Steckverbinder können unterschiedlicher Art sein, d.h. beispielsweise zur Übertragung von Daten, Strom, elektrischen, optischen oder pneumatischen Signalen oder technischen Medien ausgebildet sein, wobei es bevorzugt ist, wenn mindestens zwei, drei oder vier Steckverbinder unterschiedlicher Art vorgesehen sind.
[0026] Zweckmässigerweise gewährleisten die Anschlussteile oder zumindest die die Steckverbinderteile umgebenden Teile der Anschlussteile die Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Sicherheitsvorschriften und Normen oder die Emission von elektromagnetischen Strahlen und/ oder sie schirmen die Steckverbinderteile ab, damit eine (im Wesentlichen) störungsfreie Übertragung durch die Steckverbinder gewährleistet ist. Es ist bevorzugt, wenn die Anschlussteile zu diesem Zweck aus Metall, insbesondere Aluminium gefertigt sind.
[0027] Die Steckverbinderteile sind zweckmässigerweise lösbar mit den Anschlussteilen verbunden, vorzugsweise über Rastmittel. Unter einer lösbaren Verbindung ist mit Vorteil eine Verbindung zu verstehen, die durch Befestigungsmittel hergestellt ist, die dazu ausgelegt sind, wiederholt gelöst und wieder befestigt bzw. verbunden zu werden. Durch diese Modularität wird insbesondere in Verbindung mit der Verwendung von genormten Steckverbinderteilen bzw. Steckverbindern eine gute Wartbarkeit der Anschlussteile ermöglicht. Steckverbinder können durch solcher anderer Art ersetzt werden, oder es können weitere Steckverbinder zu den bereits vorhandenen hinzugefügt werden, wenn Geräte am Geräteträger ausgetauscht oder zusätzliche Geräte hinzugefügt werden. Ausserdem können bei allen Vorrichtungen zum Anheben und Absenken von Lasten die gleichen Anschlussteile verwendet und diese entsprechend der Geräte am Geräteträger mit passenden Steckverbindern bzw. Steckverbinderteilen ausgerüstet werden.
[0028] Gemäss einer weiteren Ausgestaltungsvariante zeichnet sich die Vorrichtung dadurch aus, dass die Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil und die Steckverbinderteile am zweiten Anschlussteil in zusammengestecktem Zustand mittels eines gemeinsamen Arretier-Mechanismus arretierbar sind. Die erwähnten Steckverbinderteile sind mit Vorteil gemeinsam und/oder gleichzeitig mittels des genannten Arretier-Mechanismus arretierbar. Die Arretierung wirkt einer Trennung der Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil von den Steckverbinderteilen am zweiten Anschlussteil entgegen oder verhindert diese.
[0029] Beim genannten Arretier-Mechanismus handelt es sich vorzugsweise um das weiter unten beschriebene Kopplungsmittel zur Kopplung des Geräteträgers an die Kopplungsstation.
[0030] Was dem Einsatz von genormten Steckverbindern, insbesondere solchen für die Datenübertragung, bei Vorrichtungen der beschriebenen Art entgegensteht, ist die Tatsache, dass genormte Steckverbinder im Allgemeinen über einen am Steckverbinder selbst angebrachten Arretier-Mechanismus verfügen. Dieser muss von Hand gelöst werden. Zweckmässigerweise sind bei der erfindungsgemässen Vorrichtung deshalb keine den Steckverbindern einzeln zugeordnete Arretier-Mechanismen vorhanden. Stattdessen ist ein den Steckverbindern gemeinsam zugeordneter Arretier-Mechanismus vorgesehen.
[0031] Die Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil und/oder am zweiten Anschlussteil sind vorzugsweise in einer durch das Anschlussteil gebildeten Öffnung angeordnet. Die Öffnung ist vorzugsweise durchgehend ausgestaltet bzw. erstreckt sich durch das Anschlussteil hindurch von der Frontseite zur Rückseite. Als Frontseite ist hierbei die dem anderen Anschlussteil zugewandte Seite zu verstehen. So können die Steckverbinderteile von der Rückseite her in das Anschlussteil eingeführt und durch die Rückseite aus diesem entfernt werden.
[0032] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Steckverbinderteile vertieft in der Öffnung angeordnet sind, d.h. ganz oder im Wesentlichen unterhalb des frontseitigen Randes bzw. hinter dem frontseitigen Rand der Öffnung positioniert sind.
[0033] Zweckmässigerweise ist die (frontseitige) Öffnung des einen Anschlussteils durch einen Kragen gebildet, dessen Aussenabmessungen (im Wesentlichen) den Innenabmessungen der (frontseitigen) Öffnung des anderen Anschlussteils entsprechen oder geringer als diese sind. Dadurch kann der Kragen des einen Anschlussteils in die Öffnung des anderen Anschlussteils gleiten. Dies gewährleistet einen guten Witterungsschutz. Es kann auch vorteilhaft sein, wenn beide Anschlussteile einen Kragen aufweisen, wobei dann der eine Kragen in den anderen gleiten kann. Ein solcher Kragen bietet z.B. Platz für das Anbringen der unten beschriebenen Abdeckung.
[0034] Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante sind die Anschlussteile so ausgestaltet, dass sie im Kontaktzustand (also wenn die Steckverbinderteile am einen Anschlussteil und die Steckverbinderteile am anderen Anschlussteil zusammengesteckt sind) eine dichte (insbesondere wasserdichte und/ oder staubdichte) Barriere um die Steckverbinderteile respektive um die Steckverbinder bilden bzw. dieser nach aussen (zur Umwelt oder Atmosphäre) hin wasserdicht und/oder staubdicht abschliessen. Mit Vorteil gilt dies nicht nur für die Steckverbinderteile sondern auch für die Kabelzuführung zu den Steckverbinderteilen und sonstige Teile der Kontaktmittel. Dies kann durch die erwähnten Kragen erreicht werden, gegebenenfalls in Kombination mit Dichtungen.
[0035] Bevorzugt ist die Öffnung (an einem oder beiden Anschlussteilen) durch eine am Anschlussteil beweglich befestigte Abdeckung verschliessbar, wobei es von Vorteil ist, wenn die Abdeckung dazu ausgebildet ist, die Öffnung bei Annäherung der Anschlussteile automatisch freizugeben und/oder die Öffnung bei Entfernung der Anschlussteile automatisch zu verschliessen. Dies kann durch einen Betätigungsmechanismus erreicht werden. Während die Abdeckung am einen Anschlussteil angeordnet ist und (vorzugsweise) ein erstes Betätigungs-Element aufweist, kann ein zweites Betätigungs-Element am anderen Anschlussteil vorgesehen sein und bei Annäherung der Anschlussteile mit der Abdeckung bzw. dem ersten Betätigungs-Element in Kontakt treten und/oder mit diesem zusammenwirken. Vorzugsweise ist die Abdeckung durch Federkraft (oder allgemein Federn bzw. andere elastische Elemente) in der Position über der Öffnung gehalten, die bei der (z.B. durch das genannten Betätigungsmechanismus bewirkten) Bewegung der Abdeckung von der Öffnung weg eine Rückstellkraft generiert. Diese Rückstellkraft bewirkt bei Entfernung der Anschlussteile voneinander eine Bewegung der Abdeckung über die Öffnung.
[0036] Der Einsatz einer Abdeckung, die versenkte Anordnung in einer Öffnung und ineinandergleitende Kragen gewährleisten einen guten Schutz der Steckverbinder vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von feinen Steckern bzw. genormten Steckverbindern von Vorteil, da diese viel weniger widerstandsfähig als die aus dem Stand der Technik bekannten massiven Steckverbinder sind. Auch die Modularität macht - im Gegensatz zu fest in den Anschlussteilen eingebetteten Steckverbinderteilen - einen verbesserten Schutz der Steckverbinderteile notwendig.
[0037] Besonders bevorzugt ist es, wenn die am Anschlussteil angebrachte Abdeckung quer zur Öffnung beweglich ist. Auf diese Weise kann die Abdeckung erst kurz vor Kontakt der Anschlussteile von der Öffnung entfernt werden. Ausserdem kann der oben beschriebene Betätigungsmechanismus kleiner gestaltet werden. Zweckmässigerweise kann die Abdeckung drehbar am Anschlussteil befestigt sein. In letzterem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckung auf der Innenseite im Schnitt gekrümmt, insbesondere etwa kreisbogenförmig ausgestaltet ist. Dadurch kann sich die Abdeckung über den Rand der Öffnung erstrecken und diese besser verschliessen. Vorzugsweise ist auch die Aussenseite der Abdeckung im Schnitt gekrümmt, insbesondere etwa kreisbogenförmig ausgestaltet. Dadurch kann Regen besser von der Abdeckung ablaufen. Der Betätigungsmechanismus kann hier aus einem einfachen Fortsatz bestehen, der bei Annäherung der Anschlussteile in Kontakt mit der Abdeckung am anderen Anschlussteil tritt und eine in Bezug auf die Drehbewegung tangentiale Kraft auf die Abdeckung ausübt und so die Drehung bewirkt. Der Fortsatz (zweites Betätigungs-Element) kann mit einem an der Abdeckung angeordneten Anschlag (erstes Betätigungs-Element), welcher vorzugsweise hakenförmig oder gekrümmt ausgestaltet ist, zusammenwirken oder auf diesen drücken. Der Fortsatz weist vorzugsweise ein Gelenk auf, damit er der seitlichen Bewegung des Anschlages folgen kann.
[0038] Mit Vorteil ist ein Kopplungsmittel zur Kopplung des Geräteträgers an die Kopplungsstation vorgesehen. Bevorzugt kann das Kopplungsmittel beim Zusammenführen bzw. Trennen von Geräteträger und Kopplungsstation selbsttätig einrasten bzw. verriegeln und/ oder das Kopplungsmittel kann selbsttätig ausklinken bzw. sich lösen. Derartige Kopplungsmechanismen sind beispielsweise aus der CH 697591 B1 bekannt. Die entsprechenden Teile der genannten Druckschrift (insbesondere Absätze [0012] und [0019]) sollen als Teil dieser Anmeldung angesehen werden. Dem Fachmann sind jedoch auch andere Mechanismen bekannt, die ein selbsttätiges Einrasten und/oder ausklinken erlauben. Solche mechanischen Kopplungsmittel sind weniger störungsanfällig, da keine zusätzlichen Sensoren oder Aktoren erforderlich sind, um Geräteträger und Kopplungsstation aneinanderzukoppeln. Dadurch, dass keine zusätzlichen Auslöser und dergleichen eingesetzt werden, können die Kosten der Vorrichtung geringer gehalten werden.
[0039] Das Kopplungsmittel weist mit Vorteil einen sich in Kontaktrichtung und/oder in Bewegungsrichtung des Geräteträgers erstreckenden Fortsatz mit einer Klinke auf. Diese beiden Komponenten sind Teile einer Klinkeneinrichtung. Ein Kragen ist ebenfalls Teil eines bevorzugten Kopplungsmittels. Dieser Kragen weist eine mit der Klinkeneinrichtung zusammenwirkende Öffnung auf. Die Klinkeneinrichtung kann am Geräteträger oder an der Kopplungsstation angeordnet sein, wobei ersteres bevorzugt ist. Der Kragen ist dann am jeweils anderen der beiden beschriebenen Vorrichtungselemente angeordnet. Bei der Bewegung des Geräteträgers, genauer beim Durchfahren der Betriebsposition in Richtung der Kopplungsstation, stösst die Klinkeneinrichtung mit einem Ende durch die Öffnung und die Klinke stellt beim Zurückfahren aus der Endposition in die Betriebsposition auf dem Kragen ab. Der Rand der Öffnung wirkt zweckmässigerweise direkt mit der daran vorbeifahrenden Klinke zusammen. Bei einem Durchfahren der Öffnung mit der Klinkeneinrichtung gelangt die Klinke durch dieses Zusammenwirken unter Federspannung in Richtung in eine abstützende Stellung und wird von der Feder nach dem Durchfahren in diese abstützende Stellung gedrückt. Beim Zurückfahren des Geräteträgers aus der Endposition in die Betriebsposition wird die Klinke auf den Kragen abgestellt. Bei einer erneuten Bewegung des Geräteträgers in Richtung der Endposition steht die Klinke unter einer Federspannung in Richtung in eine deaktivierte Stellung, so dass sie nach der Bewegung der Klinkeneinrichtung in Richtung der Endposition in die deaktivierte Stellung schnellt und die Klinkeneinrichtung aus der Öffnung ausgefahren werden kann. Zweckmässigerweise klinkt das Kopplungsmittel also bei der Bewegung des Geräteträgers aus der Betriebsposition in Richtung der Kopplungsstation selbsttätig aus. Die Auslösung der Federkraft in die deaktivierte Stellung kann bei der Klinkeneinrichtung z.B. durch das Auflegen der Klinke auf den Kragen oder durch das Entlassen der Klinke oder durch einen bei der Bewegung in Richtung der Endposition betätigten Hebel erreicht werden.
[0040] Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich vorzugsweise auch dadurch aus, dass das Kopplungsmittel eine oder mehrere Federn aufweist, die dem Zusammenführen von Geräteträger und Kopplungsstation entgegenwirken. Ist das Kopplungsmittel eingerastet, wird durch den Gegendruck eine spielfreie Positionierung des Geräteträgers sichergestellt, was insbesondere dann notwendig ist, wenn in der Horizontalen gearbeitet wird und das Gewicht des Geräteträgers nicht den notwendigen Gegendruck erzeugen kann. Der Geräteträger ist in der Betriebsposition (an die Kopplungsstation gekoppelt) also bevorzugt vorgespannt.
[0041] Wie oben beschrieben, sind an den Anschlussteilen Ausricht-Elemente vorgesehen, welche zusammen ein Ausrichtmittel bilden. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil und die Steckverbinderteile am zweiten Anschlussteil mittels eines gemeinsamen Ausrichtmittels relativ zueinander ausrichtbar sind. Die erwähnten Steckverbinderteile sind mit Vorteil gemeinsam und/ oder gleichzeitig mittels des genannten Ausrichtmittels ausrichtbar. Mit Vorteil erstreckt sich eines der Ausricht-Elemente in Kontaktrichtung und/oder in Bewegungsrichtung des Geräteträgers. Dabei handelt es sich mit Vorzug um einen oder mehrere Stifte oder Bolzen, die mit einem oder mehreren Löchern zur Aufnahme der Stifte bzw. Bolzen zusammenwirken, wobei die Löcher in diesem Fall das andere Ausricht-Element bilden. Dabei ist nicht entscheidend, ob das erste Anschlussteil oder das zweite Anschlussteil die Führungsstifte oder die Löcher trägt. Die Stifte oder Bolzen sind an ihren Enden vorzugsweise spitz zulaufend und/oder kegelförmig oder kegelstumpfförmig ausgestaltet. Das Loch kann mit einem Gleitlager, z.B. aus Kunststoff wie Polyethylen, ausgerüstet sein. Mit Vorteil sind zwei Stifte und zwei Löcher (oder mehr) vorgesehen. Stifte und Löcher sind die bevorzugte aber dennoch nur eine mögliche Ausgestaltungsform für Ausricht-Elemente - andere Lösungen sind ebenfalls denkbar. Allgemein ist es von Vorteil, wenn ein Ausricht-Element aufeinander zulaufende Flächen aufweist, deren Oberflächen in verschiedene Richtungen weisen (z.B. voneinander abgewandt oder einander zugewandt sind). Denkbar sind z.B. auch konische Öffnungen am einen Anschlussteil (erstes Ausricht-Element), die mit stumpfen oder an ihren Enden gerundete Bolzen (zweites Ausricht-Element) am anderen Anschlussteil zusammenwirken können etc. Auch kann es vorteilhaft sein, wenn einer oder beide der beschriebenen Kragen als Ausricht-Elemente ausgestaltet sind. Eine Möglichkeit dies zu erreichen, sind schräg nach innen bzw. zur Öffnung hin oder schräg nach aussen bzw. von der Öffnung weg verlaufende Ränder an mindestens einem Kragen. Die genannten Ausrichtmittel dienen der (spielfreien) Positionierung der Anschlussteile und/oder der (spielfreien) Positionierung oder Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander. Es ist von Vorteil, wenn das eine Anschlussteil und/ oder die daran angeordneten Steckverbinderteile zuerst relativ zum anderen Anschlussteil und/oder den daran angeordneten Steckverbinderteilen ausgerichtet werden, bevor diese miteinander in Kontakt treten. Entsprechend ist es vorteilhaft, wenn das erste und das zweite Ausricht-Element in Kontakt treten bevor die Steckverbinderteile oder die Anschlussteile miteinander in Kontakt treten. Dies verhindert, dass an den Steckverbinderteilen Kontakte bzw. Pins zur Datenübertragung oder zur Stromversorgung beim Ankoppeln beschädigt werden. Zweckmässigerweise ragt das Ausricht-Element an einem Anschlussteil weiter vor als die Steckverbinderteile an demselben Anschlussteil. Es ist vorteilhaft, wenn pro Anschlussteil zwei oder mehr Ausricht-Elemente vorgesehen sind, die voneinander beabstandet sind (z.B. zwei Bolzen oder zwei Löcher), wobei die Ausricht-Elemente bevorzugt auf zwei verschiedenen Seiten der Steckverbinderteile bzw. der Öffnungen angeordnet sind. Dadurch wird eine Verdrehung verhindert und eine exakte Ausrichtung in zwei Dimensionen ermöglicht.
[0042] Das erste und/ oder das zweite Anschlussteil ist vorzugsweise in Kontaktrichtung und/oder in Bewegungsrichtung des Geräteträgers gefedert. Dies hat den Vorteil, dass der Geräteträger in Richtung der Kopplungsstation über die Betriebsposition hinaus in eine Endposition gefahren werden kann, in der das oben genannte Kopplungsmittel einklinken bzw. ausklinken kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Federung eine bewegliche Verbindung zwischen Geräteträger oder Kopplungsstation und dem zugehörigen Anschlussteil geschaffen wird. Dadurch kann eine Ausrichtung des Anschlussteils mittels des Ausrichtmittels erfolgen, ohne, dass der gesamte Geräteträger mit derselben Präzision ausgerichtet werden muss.
[0043] Wie oben beschrieben, wird der Geräteträger von Federn oder durch die Schwerkraft zurück in die Betriebsposition gedrückt. Durch die Federung der Anschlussteile wird dieser Weg aufgenommen und ein guter Kontakt zwischen den Steckverbinderteilen sichergestellt. Bevorzugt ist, wenn das am Geräteträger angeordnete Anschlussteil gefedert ausgestaltet ist.
[0044] Nach einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante, trägt das Anschlussteil am Geräteträger nur oder in der Mehrzahl die männlichen Steckverbinderteile der Steckverbinder, und das Anschlussteil an der Kopplungsstation trägt nur oder in der Mehrzahl die weiblichen Steckverbinderteile. Dies ist aus sicherheitstechnischen Überlegungen vorteilhaft.
[0045] Weiterhin ist es von Vorteil, wenn das Kopplungsmittel zur Kopplung des Geräteträgers an die Kopplungsstation zweite Ausrichtmittel (insbesondere Zentriermittel) aufweist, die sich mit Vorteil in Bewegungsrichtung des Geräteträgers oder in Kontaktrichtung erstrecken. Dabei handelt es sich mit Vorzug um einen oder mehrere Stifte oder Bolzen, die mit einem oder mehreren Löchern zur Aufnahme der Stifte bzw. Bolzen zusammenwirken. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Geräteträger oder die Kopplungsstation die Führungsstifte oder die Löcher trägt. Mit Vorteil sind zwei Stifte und zwei Löcher vorgesehen. Die genannten zweiten Ausrichtmittel dienen der (spielfreien) Positionierung des Geräteträgers in der Betriebsposition. Mit Vorteil ragen die zweiten Ausrichtmittel weiter vor als die restlichen Teile des Kopplungsmittels. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass der Geräteträger zuerst relativ zur Kopplungsstation ausgerichtet wird, bevor andere Teile des ersten Kopplungsmittels miteinander in Kontakt treten.
[0046] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weisen der Geräteträger und/ oder die Kopplungsstation ein Gehäuse auf.
[0047] Anschlussteile bzw. Anschlussmittel wie sie in Verbindung mit der Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten beschrieben wurden, sind vielseitig einsetzbar. Solche Anschlussteile bzw. Anschlussmittel und die im Zusammenhang mit ihnen erwähnten Merkmale seien deshalb auch unabhängig von der Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten offenbart. Es seien allgemein Anschlussmittel offenbart, welche ein erstes Anschlussteil und ein zweites Anschlussteil aufweisen, wobei das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein Steckverbinderteil aufweisen, welche Steckverbinderteile zusammen einen ersten Steckverbinder bilden.
[0048] Ein solches Anschlussmittel sei in Kombination mit einem oder mehreren der beschriebenen Merkmale bzw. Aspekte offenbart, insbesondere: - der exakten Ausrichtbarkeit der Anschlussteile mittels der beschriebenen Ausricht-Elemente, - dem Vorhandensein mehrerer Steckverbinder unterschiedlicher Art, insbesondere eines Steckverbinders zur Übertragung von Strom und eines weiteren zur Übertragung von Daten, - der Modularität, d.h. der Austauschbarkeit bzw. lösbaren Verbindung von Steckverbinderteilen mit den Anschlussteilen, - dem gemeinsamen Arretier-Mechanismus für die Steckverbinderteile, - der Anordnung der Steckverbinderteile in Öffnungen mit dem bevorzugten Vorhandensein von Kragen, und/ oder - dem Vorhandensein der beschriebenen Abdeckung.
[0049] Die erwähnten Merkmale und weitere Merkmale, die in vorteilhafter Weise mit ihnen kombiniert werden können sind im Detail weiter oben beschrieben. Sie ermöglichen unabhängig voneinander jeweils bestimmte Vorteile. Deren Verwirklichung in Kombination und insbesondere als Teil einer Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten ist besonders vorteilhaft, da sie sich durch ihr Zusammenwirken funktional ergänzen und ein Anschlussmittel für einen vielseitigen, wartungsfreundlichen Einsatz im Freien bilden.
[0050] Besonders bevorzugt ist demnach eine Vorrichtung, welche sich dadurch auszeichnet, dass - das erste und das zweite Anschlussteil jeweils ein Ausricht-Element aufweisen, wobei die Ausricht-Elemente dazu ausgebildet sind, bei Annäherung des Geräteträgers an die Kopplungsstation miteinander in Kontakt zu treten und durch ihr Zusammenwirken eine Ausrichtung der Steckverbinderteile relativ zueinander zu bewirken, wobei die Ausrichtung durch eine Parallelität der Längsachsen und einen Abstand der Längsachsen von weniger als 1 mm definiert ist, - das erste und das zweite Anschlussteil jeweils eine Mehrzahl an Steckverbinderteilen aufweisen, wobei jeweils ein Steckverbinderteil am ersten Anschlussteil mit einem korrespondierenden Steckverbinderteil am zweiten Anschlussteil einen Steckverbinder bildet, - mindestens zwei Steckverbinder unterschiedlicher Art sind, - mindestens ein Steckverbinder zur Übertragung von Daten ausgebildet ist, - die Steckverbinderteile lösbar mit den Anschlussteilen verbunden sind, - die Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil und die Steckverbinderteile am zweiten Anschlussteil in zusammengestecktem Zustand mittels eines gemeinsamen Arretier-Mechanismus arretierbar sind, und - die Steckverbinderteile am ersten Anschlussteil und/oder die Steckverbinderteile am zweiten Anschlussteil in einer durch das Anschlussteil gebildeten Öffnung angeordnet sind und die Öffnung durch eine am Anschlussteil angebrachte und quer zur Öffnung bewegliche Abdeckung verschliessbar ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0051] Es zeigt in schematischer, nicht massstabsgetreuer Darstellung: <tb>Fig. 1<sep>das zweite Anschlussteil in Rückansicht; <tb>Fig. 2<sep>das zweite Anschlussteil in Vorderansicht; <tb>Fig. 3<sep>das zweite Anschlussteil in Seitenansicht (Schmalseite); <tb>Fig. 4<sep>das erste Anschlussteil in Rückansicht; <tb>Fig. 5<sep>das erste Anschlussteil in Vorderansicht; <tb>Fig. 6<sep>das erste Anschlussteil in Seitenansicht (Schmalseite) mit einer davon getrennt dargestellten Abdeckung; <tb>Fig. 7<sep>das zweiten Anschlussteil in Schnittdarstellung von der Seite; <tb>Fig. 8<sep>das erste Anschlussteil in Schnittdarstellung von der Seite; und <tb>Fig. 9<sep>den ersten und zweiten Anschlussteil in Zusammengefügtem Zustand in Schnittdarstellung von der Seite.
Ausführung der Erfindung
[0052] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft erläutert.
[0053] Fig. 1 bis 6 zeigen das erste und zweite Anschlussteil 13 und 15 von hinten (Fig. 1und 4), von vorne (Fig. 2und 5) und von der (Schmal-)Seite (Fig. 3und 6), während die Fig. 7 bis 9 in Form von Schnittdarstellungen das Zusammenführen der Anschlussteile illustrieren und die Anschlussteile einzeln von der (Breit-)Seite (Fig. 7 und 8) sowie in zusammengestecktem Zustand darstellen. Die gezeichneten Anschlussteile 13 und 15 sind besonders geeignet für den Einsatz in Vorrichtungen zum Anheben und Absenken von Lasten oder generell zum Koppeln von zwei Einheiten. Sie sind bevorzugt als Steckergehäuse ausgestaltet. Eines der Anschlussteile 15 kann z.B. an einer Kopplungsstation an einem Mast oder an einem anderen Träger angebracht sein und im Zusammenspiel mit einem komplementären Anschlussteil 13, welches an einem mobilen Geräteträger befestigt ist, die Versorgung der am Geräteträger angebrachten Geräte (z.B. Beleuchtungen, Videokameras, Antennen) ermöglichen. Bezug nehmend auf die Fig. 1und 4, welche die Rückseiten des ersten und zweiten Anschlussteils 13 und 15 zeigen, wird auf eine Öffnung 33 bzw. 35 verwiesen, welche sich von der Rückseite bis zur Frontseite 29 bzw. 31 des jeweiligen Anschlussteils 13 bzw. 15 erstreckt und somit auch in Fig. 2und 5 enthalten ist, welche die Vorderseiten der Anschlussteile 13 und 15 darstellen. In den Öffnungen 33 und 35 sind jeweils eine Reihe unterschiedlicher Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 angeordnet. Ein Steckverbinderteil 18 am ersten Anschlussteil 13 besitzt dabei jeweils ein Pendant, d.h. ein korrespondierendes Steckverbinderteil 19 am zweiten Anschlussteil 15, welche zusammen einen Steckverbinder bilden. Es sind mehrere verschiedene Arten von Steckverbindern vorgesehen, z.B. solche, die eine Übertragung von Daten ermöglichen oder Strom-Steckverbinder. Die Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 sind durch Befestigungsmittel (nicht gezeigt), insbesondere Rastmittel in den Öffnungen 33 bzw. 35 gehalten. Durch die lösbare Befestigung der Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 wird es ermöglicht, diese auszutauschen und so an die Art der Geräte am Geräteträger anzupassen bzw. bei Defekten zu ersetzen. Die Befestigungsmittel können beispielsweise auf einer mit der Innenwand der jeweiligen Öffnung 33 oder 35 verbundenen Aufnahmevorrichtung (nicht dargestellt) angebracht sein (z.B. einer Platte). Die Aufnahmevorrichtung kann kleinere Öffnungen aufweisen, in die die Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 von der Rückseite her eingeführt bzw. entfernt werden können. Die Vorderseiten der Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 sind von den Frontseiten 29, 31 der Anschlussteile 13 und 15 her zugänglich, damit die Steckelemente 18,20 am einen Anschlussteil 13 beim Zusammenführen der Anschlussteile mit den Steckelementen 19,21 am anderen Anschlussteil 15 in Kontakt treten können. Die Öffnungen 33 bzw. 35 an den Frontseiten 29 bzw. 31 sind von Kragen 37 bzw. 39 umgeben respektive durch die genannten Kragen gebildet. Die Kragen 37 bzw. 39 umrahmen die Steckverbinderteile 18 und 20 am ersten Anschlussteil 13 respektive die Steckverbinderteile 19 und 21 am zweiten Anschlussteil 15 jeweils gemeinsam und schützen diese vor mechanischer Beschädigung, Verschmutzung und Witterung. Der Kragen 39 am einen Anschlussteil 15 ist so ausgestaltet, dass er in die Öffnung 33 und/oder den Kragen 37 des anderen Anschlussteils 13 aufgenommen werden kann. Zwischen den Steckverbinderteilen 18 und 20 des einen Anschlussteils 13 und der Innenwand seines Kragens 37 ist ein Freiraum bzw. eine Nut 41 vorgesehen, in welche der Kragen 39 des anderen Anschlussteils 15 beim Zusammenführen der Anschlussteile hineingleiten kann. Die Frontseiten 29 und 31 bilden Kontaktflächen, die bei Annäherung der Anschlussteile 13 und 15 in Kontakt treten und als Anschläge wirken bzw. eine weitere Annäherung verhindern. Da beim erfindungsgemässen Anschlussmittel vorzugsweise genormte Steckverbinder eingesetzt werden, ist es notwendig, jedes Steckverbinderteil 18,20 genau auf das korrespondierende Steckverbinderteil 19,21 am anderen Anschlussteil 15 auszurichten. Dazu sind Ausrichtmittel bzw. Ausricht-Elemente 25 und 27 vorgesehen. Beide Anschlussteile 13 und 15 besitzen jeweils zwei beidseitig der Öffnungen 33,35 angeordnete Ausricht-Elemente 25 bzw. 27. Die Ausricht-Elemente 25 am ersten Anschlussteil 13 sind im vorliegenden Beispiel als vorne spitz zulaufende Bolzen (gut sichtbar in Fig. 8) ausgebildet, die mit den Ausricht-Elementen 27 am zweiten Anschlussteil 15, hier in Form von Bohrungen, zusammenwirken können. Dadurch dass die Steckverbinderteile 18 und 20 bzw. 19 und 21 in einer definierten Position zu den Ausricht-Elementen 25 bzw. 27 des gleichen Anschlussteils 13 bzw. 15 angeordnet sind, wird durch eine Ausrichtung der Ausricht-Elemente 25 und 27 relativ zueinander eine gleichermassen genaue Ausrichtung der Steckverbinderteile 18 und 19 sowie 20 und 21 relativ zueinander erreicht. Die Ausricht-Elemente 25 am einen Anschlussteil 13 überragen die Steckverbinderteile 18, 20 an diesem Anschlussteil 13, so dass die Ausricht-Elemente 25 und 27 beim Zusammenführen der Anschlussteile 13, 15 in Kontakt treten, bevor dies die Steckverbinderteile (18 mit 19 und 20 mit 21) tun. Dadurch wird eine Beschädigung der Steckverbinderteile vermieden. Neben den Kragen 37, 39 und der exakten Ausrichtung mittels der Ausricht-Elemente 25, 27 werden die Steckverbinderteile 18, 20 zusätzlich durch eine Abdeckung 43 vor Umwelteinflüssen und Verschmutzung geschützt. Die Abdeckung 43 ist in Fig. 6zur besseren Illustration getrennt vom Anschlussteil 13 dargestellt. Sie weist an ihren Längsseiten jeweils einen Fortsatz 44 auf. Die Fortsätze 44 sind an ihren Enden mit den Seiten des Kragens 37 um die Drehpunkte 45 drehbar verbunden. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Abdeckung 43 quer zur Öffnung 33 bzw. über die Öffnung 33 hinweg gleiten und diese freigeben bzw. verschliessen kann. Die Abdeckung 43 erstreckt sich (in der geschlossenen Position) vorzugsweise über den Rand des Kragens 37 hinaus, damit Wasser besser abtropfen kann. Um die Abdeckung 43 nahe am Rand des Kragens 37 bzw. der Öffnung 33 anordnen zu können, ohne dass die Drehbewegung beeinträchtigt wird, ist die Innenseite der Abdeckung 43 gekrümmt ausgestaltet. Dies gilt aus anderen Gründen auch für die Aussenseite, dort erleichtert die rundliche Form bei Regen ein besseres Ablaufen des Wassers. Die Abdeckung 43 ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass sie bei Annäherung der Anschlussteile 13 und 15 automatisch die Öffnung 33 frei gibt und bei Entfernung der Anschlussteile 13 und 15 automatisch die Öffnung 33 verschliesst. Dies kann durch ein Betätigungs-Element 49 an der Abdeckung erreicht werden, welches mit einem Betätigungs-Element 51 am anderen Anschlussteil 15 zusammenwirkt. Im vorliegenden Fall ist das Betätigungs-Element 49 als gekrümmter Anschlag ausgestaltet. Das andere Betätigungs-Element 51 ist hier eine Stange mit gewinkelter Spitze und einem Gelenk, die bei Annäherung der Anschlussteile 13 und 15 auf den gekrümmten Anschlag an der Abdeckung 43 trifft und somit in Bezug auf die Drehbewegung der Abdeckung 43 eine Kraft mit tangentialer Komponente ausübt. Das automatische Verschliessen der Öffnung 33 wird durch eine Feder 47 erreicht, welche bei der Bewegung der Abdeckung 43 quer zur Öffnung 33 (beim Öffnen) gespannt wird und bei Wegfall der durch das Betätigungs-Element 51 applizierten Kraft eine Rückstellwirkung entfaltet und die Abdeckung 43 zurück in die geschlossene Position bewegt.
Bezugszeichenliste:
[0054] <tb>11<sep>Anschlussmittel <tb>13<sep>Erstes Anschlussteil <tb>15<sep>Zweites Anschlussteil <tb>18<sep>Erstes Steckverbinderteil <tb>19<sep>Zweites Steckverbinderteil <tb>20<sep>Drittes Steckverbinderteil <tb>21<sep>Viertes Steckverbinderteil <tb>25<sep>Erstes Ausricht-Element <tb>27<sep>Zweites Ausricht-Element <tb>29<sep>Frontseite des ersten Anschlussteils <tb>31<sep>Frontseite des zweiten Anschlussteils <tb>33<sep>Öffnung am ersten Anschlussteil <tb>35<sep>Öffnung am zweiten Anschlussteil <tb>37<sep>Kragen am ersten Anschlussteil <tb>39<sep>Kragen am zweiten Anschlussteil <tb>41<sep>Nut <tb>43<sep>Abdeckung <tb>44<sep>Fortsätze <tb>45<sep>Drehpunkt <tb>47<sep>Federmittel <tb>49<sep>Betätigungs-Element <tb>51<sep>Betätigungs-Element

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten, insbesondere von Beleuchtungen, Überwachungskameras, Antennen und Verkehrsschildern oder anderen an Strassen, Wegen, Plätzen sowie in Hallen und Gebäuden installierten Geräten, mit - einem Führungsmittel, welches sich von einer Service-Position bis zu einer Betriebs-Position erstreckt, - einer Kopplungsstation, welche stationär an der Betriebs-Position angeordnet ist, - einem Geräteträger, welcher durch das Führungsmittel zwischen der Betriebs-Position und der Service-Position bewegbar ist, - einem ersten Anschlussteil (13) am Geräteträger und einem zweiten Anschlussteil (15) an der Kopplungsstation, wobei das erste und das zweite Anschlussteil (13, 15) jeweils ein Steckverbinderteil (18, 19) aufweisen, die zusammen einen ersten Steckverbinder bilden, und wobei die Steckverbinderteile (18, 19) Längsachsen aufweisen, welche in zusammengestecktem Zustand des Steckverbinders zusammenfallen, dadurch gekennzeichnet, dass - das erste und das zweite Anschlussteil (13, 15) jeweils ein Ausricht-Element (25, 27) aufweisen, wobei die Ausricht-Elemente (25, 27) dazu ausgebildet sind, bei Annäherung des Geräteträgers an die Kopplungsstation miteinander in Kontakt zu treten und durch ihr Zusammenwirken eine Ausrichtung der Steckverbinderteile (18, 19) relativ zueinander zu bewirken, wobei die Ausrichtung durch eine Parallelität der Längsachsen und einen Abstand der Längsachsen von weniger als 1 mm definiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - das erste und das zweite Anschlussteil (13, 15) jeweils eine Mehrzahl an Steckverbinderteilen (18, 20; 19, 21) aufweisen, wobei jeweils ein Steckverbinderteil (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) mit einem korrespondierenden Steckverbinderteil (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) einen Steckverbinder bildet, - mindestens zwei Steckverbinder unterschiedlicher Art sind, - mindestens ein Steckverbinder zur Übertragung von Daten ausgebildet ist, - die Steckverbinderteile (18,19, 20, 21) lösbar mit den Anschlussteilen (13, 15) verbunden sind, - die Steckverbinderteile (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) und die Steckverbinderteile (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) in zusammengestecktem Zustand mittels eines gemeinsamen Arretier-Mechanismus arretierbar sind, - die Steckverbinderteile (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) und/ oder die Steckverbinderteile (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) in einer durch das Anschlussteil (13, 15) gebildeten Öffnung (33, 35) angeordnet sind und die Öffnung (33, 35) durch eine am Anschlussteil (13, 15) angebrachte und quer zur Öffnung (33, 35) bewegliche Abdeckung (43) verschliessbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - das erste und das zweite Anschlussteil (13, 15) jeweils ein weiteres Steckverbinderteil (20, 21) aufweisen, welche Steckverbinderteile (20, 21) einen zweiten Steckverbinder bilden, - wobei der erste und der zweite Steckverbinder unterschiedlicher Art sind, und - wobei es sich bei mindestens einem der Steckverbinder vorzugsweise um einen Steckverbinder zur Übertragung von Daten handelt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbinderteile (18, 19, 20, 21) lösbar mit den Anschlussteilen (13, 15) verbunden sind, vorzugsweise über Rastmittel.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass - die Steckverbinderteile (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) und die Steckverbinderteile (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) in zusammengestecktem Zustand mittels eines gemeinsamen Arretier-Mechanismus arretierbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass - die Steckverbinderteile (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) und/oder die Steckverbinderteile (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) in einer durch das Anschlussteil (13, 15) gebildeten Öffnung (33, 35) angeordnet sind und - die Öffnung (33, 35) durch eine am Anschlussteil (13, 15) angebrachte und quer zur Öffnung (33,35) bewegliche Abdeckung (43) verschliessbar ist, - wobei die Abdeckung (43) vorzugsweise drehbar am Anschlussteil (13, 15) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass - die Steckverbinderteile (18, 20) am ersten Anschlussteil (13) und die Steckverbinderteile (19, 21) am zweiten Anschlussteil (15) jeweils in einer durch das Anschlussteil (13, 15) gebildeten Öffnung (33, 35) angeordnet sind und - die Öffnung (35) am einen Anschlussteil (15) durch einen Kragen (39) gebildet ist, wobei die Aussenabmessungen des Kragens (39) des einen Anschlussteils (15) den Innenabmessungen der Öffnung (33) am anderen Anschlussteil (13) entsprechen oder geringer als diese sind, so dass der Kragen (39) des einen Anschlussteils (15) in die Öffnung (33) des anderen Anschlussteils (13) gleiten kann.
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