**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Gewinnung eines therapeutisch hochwirksamen Petasites-Extraktes aus Petasites hybridus mit einem Gehalt von 60 bis 75% an Petasin der Formel C20H2803, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung einer Isomerisation möglichst wenig polare Begleitstoffe aus dem Pflanzenmaterial in Lösung überführt werden, indem zerkleinertes, trockenes und/oder frisches Pflanzenmaterial mit einem Gemisch, bestehend aus reinem Isopropanol und reinem Glyzerin im Verhältnis von 97 :
3 Teilen während mindestens acht Tagen bei Raumtemperatur mazeriert, danach koliert und der Pflanzenbrei abgepresst, das Kolat mit dem Pressaft vereinigt und dann filtriert wird, wonach das Filtrat bei getrocknetem Pflanzenmaterial auf 1/5 und bei frischem Pflanzenmaterial auf 112 seines Volumens eingeengt und in reinem, tiefsiedendem Petroläther aufgenommen und hierauf zweimal mit einem Gemisch, bestehend aus Wasser und reinem Isopropanol im Verhältnis von 90:10 Teilen bei getrocknetem Pflanzenmaterial und von 70:
30 Teilen bei frischem Pflanzematerial gewaschen, wobei die Waschlösung verworfen wird, während man die Petrolätherlösung mit einer wässrigen Lösung, bestehend aus 1% Kaliumdihydrogenphosphat und 2% Dinatriumhydrogenphosphat versetzt und die Phosphatlösung verwirft, wonach ausschliesslich die Petrolätherlösung mit einer wässerigen, 1,5%igen Polyäthylenglykollösung aus 40%igem Polyäthylenglykol einmal ausgewaschen und die Waschlösung verworfen wird, worauf man den Pertrolätherauszug zweimal mit einer 15%gen, wässerigen Natriumchloridlösung auswäscht und hierauf die abgetrennte, vereinigte Natriumchloridlösung mit wenig Petroläther auszieht und die so gefasste Petrolätherphase dem Petrolätherauszug zufügt, der unter ständigem Rühren mit frisch geglühtem Natriumsulfat versetzt,
nach mehrstündigem Stehenlassen über gereinigter und geglühter Kieselgur auf einer Nutsche abfiltriert, der Petroläther bei Normaldruck abdestilliert und das dabei anfallende Petasites Extrakt nur kurz im Vacuum bei 1333,22 Pa von Petrol ätherspuren befreit.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung eines therapeutisch hochwirksamen Petasites Extraktes aus Petasites hybridus, mit einem Gehalt von 60 bis 75% an Petasin.
Obgleich bekannt ist, dass in der gemeinen Pestwurz, Petasites hybridus, das Petasin C20H28O3 (a)D 21.5 = + 490 (Chf)/ Smp. 71-75 "C, den wichtigsten, spasmolytisch wirksamen Inhaltsstoff darstellt, werden bis anhin lediglich Handelsextrakte angeboten, die auffallend niedrige Gehalte an Petasin aufweisen. So z. B. werden Handelsprodukte mit einem Petasingehalt von 0,1 bis 5% angeboten. Solche Pestwurzextrakte enthalten dagegen relativ hohe Anteile an rund 25mal spasmolytisch schwächer wirksamen Iso-Petasin, das ebenfalls die Summenformel C20H2803 besitzt, jedoch eine spezifische Drehung von (a)D 21 = + 28 (Chf) zeigt und bei 95-98 "C schmilzt.
Als wesentlich ist hervorzuheben, dass Petasin und S Petasin sehr leicht einer Isomerisierbarkeit zu Iso-Petasin bzw. Iso-S-Petasin unterliegen. Wie bekannt, können beispielsweise verdünnte Mineralsäuren, neutrales Aluminiumoxid oder schwach eingestellte alkalische Reagenzien Petasin nahezu quantitativ zu Iso-Petasin isomerisieren. Beeinflusst man Petasin oder Iso-Petasin mit verdünntem Alkali durch milde Verseifung, so spalten sie in einen Terpenalkohol der Summenformel C15H22O2, der als Iso-Petasol bezeichnet wurde, sowie in Angelikasäure auf. Petasin, das sich als hauptsächlichstes und aktives Prinzip von Petasites hybridus erwiesen hat, ist ein Angelikasäureester des Sesquiterpenalkohols Petasol und kann der Eremophilan-Klasse zugeordnet werden.
Das Petasin erweist sich antispastisch ca. 14mal stärker wirksam, als die Standardsubstanz Papaverinhydrochlorid.
Man kann demnach auf eine biologische Testierung hinweisen. Eine solche ist immer dann wünschbar, wenn - wie in der Pestwurz -, eine besondere Haftfestigkeit des spasmolytischen Prinzips bekannt ist. Neben dem hochwirksamen Petasin sind in Petasites noch andere, jedoch bedeutend schwächere Spasmolytika enthalten, die ihm chemisch mehr oder weniger nahe stehen. Diese Gegebenheit erhöht den Wert einer biologischen Standardisierung, sie garantiert unter der Voraussetzung, dass Ausgangsmaterial, Herstellungsverfahren exakt eingehalten werden, die Konstanz der Wirkung des Extraktes und sie hat an einem möglichst adäquaten Substrat zu erfolgen.
Man gelangt ferner auf den Grundlagen der von A. Aebi und T. Waaler ermittelten UK-selektiven Absorptionsmaxima für Petasin bei 230 nm (± = 21500) und 318 nu (8 = 45); für das Iso-Petasin bei 245 nu (8 = 13550) und 280 nu (8 = 7460) in Äthylalkohol, zu einer quantitativen spektralanalytischen Gehalts- und damit Wertbestimmung, wodurch auf den Gehalt an Petasin und Iso-Petasin im Pestwurzextrakt analysiert werden kann.
Es ist nun, wie vorstehend aufgezählt wird, der Verhinderung der Isomerisierbarkeit grösste Beachtung zu schenken, weil bei allen Petasol-Derivaten nach Bildung von Umlagerungsprodukten ein weitgehender Verlust an spasmolytischer Aktivität einhergeht.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass es für die Gewinnung eines hochwertigen Petasites-Extraktes und in Verhinderung einer Isomerisation in vielseitiger Beziehung unerlässlich ist, einleitend eine Extraktion zu wählen, die möglichst wenig polare Begleitstoffe aus dem Pflanzenmaterial in Lösung überführt.
Ausserdem ist der Extraktion eine speziell ausgerichtete Behandlung anzuschliessen, die u. a. antagonistisch wirkende Gerbstoffe, phenolische Verbindungen und mucilagine Anteile restfrei entfernt. Erfindungsgemäss gelangt man durch geeignete Auswahl der Arbeitsbedingungen zu einem weitgehend ballastfreien, das Petasin der Formel C20H2803 hochangereichert enthaltenden Extrakt. Es ist auch möglich, direkt von den frischen, also 5060% Wasser enthaltenden Rhizomen, Wurzeln und Blättern auszugehen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Verfahren zu schaffen zur Gewinnung eines therapeutisch hochwirksamen Petasites-Extraktes aus Petasites hybridus mit einem Gehalt von 60 bis 75% an Petasin.
Das Verfahren zur Gewinnung eines therapeutisch hochwirksamen Petasites-Extraktes aus Petasites hybridus mit einem Gehalt von 60 bis 75% an Petasin der Formel C20H2803, ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung einer Isomerisation möglichst wenig polare Begleitstoffe aus dem Pflanzenmaterial in Lösung überführt werden, indem zerkleinertes, trockenes und/oder frisches Pflanzenmaterial mit einem Gemisch, bestehend aus reinem Isopropanol und reinem Glyzerin im Verhältnis von 97 :
3 Teilen während mindestens acht Tagen bei Raumtemperatur mazeriert, danach koliert und der Pflanzenbrei abgepresst, das Kolat mit dem Pressaft vereinigt und dann filtriert wird, wonach das Filtrat bei getrocknetem Pflanzenmaterial auf 1/5 und bei frischem Pflanzenmaterial auf 1/2 seines Volumens eingeengt und in reinem, tiefsiedendem Petroläther aufgenommen und hierauf zweimal mit einem Gemisch, bestehend aus Wasser und reinem Isopropanol im Verhältnis von 90:10 Teilen bei
getrocknetem Pflanzenmaterial und von 70: 30 Teilen bei frischem Pflanzenmaterial gewaschen, wobei die Waschlösung verworfen wird, während man die Petrolätherlösung mit einer wässerigen Lösung, bestehend aus 1% Kaliumdihydrogenphosphat und 2% Dinatriumhydrogenphosphat versetzt und die Phosphatlösung verwirft, wonach ausschliesslich die Petrolätherlösung mit einer wässerigen, 1,5%gen Polyäthylenglykollösung aus 40%igem Polyäthylenglykol einmal ausgewaschen und die Waschlösung verworfen wird, worauf man den Petrolätherauszug zweimal mit einer 15%gen, wässerigen Natriumchloridlösung auswäscht und hierauf die abgetrennte, vereinigte Natriumchloridlösung mit wenig Petroläther auszieht und die so gefasste Petrolätherphase dem Petrolätherauszug zufügt,
der unter ständigem Rühren mit frisch geglühtem Natriumsulfat versetzt, nach mehrstündigem Stehenlassen über gereinigter und geglühter Kieselgur auf einer Nutsche abfiltriert, der Petrol äther bei Normaldruck abdestilliert und das dabei anfallende Petasites-Extrakt nur kurz im Vacuum bei 1333,22 Pa von Petrolätherspuren befreit.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Ausführungsbeispiel:
100 kg mittelfein zerkleinertes, trockenes Drogenmaterial, bestehend aus Rhizomen, Wurzeln und Blätter von Petasites hybridus werden mit 250 kg eines Gemisches aus reinem Isopropanol und reinem Glyzerin im Verhältnis von 97: 3 Teilen in einem Rührkessel, der dicht verschliessbar und emailliert ist, während 8 Tagen bei Raumtemperatur mazeriert, wobei der Ansatz täglich einmal während einer halben Stunde energisch gerührt wird. Danach wird koliert, der Drogenbrei abgepresst, das Kolat mit dem Pressaft vereinigt und die Lösung klar filtriert. Das Filtrat wird im Vakuum bei 50 "C auf 1/5 seines Volumens eingeengt, d.h., es werden ca. 180 - 200 kg Isopropanol/Glyzerin-Gemisch abdestilliert, sodass ein Konzentrat von ca. 50 kg übrig bleibt.
Das so erhaltene Konzentrat wird in 200 kg reinem, tiefsiedenden Petroläther aufgenommen und hierauf zweimal nacheinander mit je einem Gemisch von 100 kg, bestehend aus Wasser und Isopropanol rein im Verhältnis von 90:10 Teilen gewaschen und die Waschlösung anschliessend verworfen. Daraufhin zieht man die Petroläther-Lösung mit 70 kg einer wässerigen Lösung, die 1% Kaliumdihydrogenphosphat rein und 2% Dinatriumhydrogenphosphat rein enthält einmal aus und verwirft die Phosphatlösung. Hernach wird die Petrolätherlösung mit 100 kg einer wässerigen, 1,5%gen Polyäthylenglykollösung aus 4000er Polyäthylenglykol einmal ausgewaschen und die Waschlösung verworfen.
Der Petrol ätherauszug wird daraufhin zweimal mit je 60 kg einer 15%gen, wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen und die abgetrennte, vereinigte Natriumchloridlösung mit 30 kg Petroläther ausgezogen. Die so gefasste Petrolätherphase wird dem Petrolätherauszug zugefügt. Der gesamte Petrol ätherauszug versetzt man unter ständigem Rühren mit frisch geglühtem Natriumsulfat, das in einer Menge von 1/2 kg zugesetzt wird. Daraufhin wird filtriert und nach mehrstündigem Stehenlassen wird der Auszug über gereinigtes und geglühtes Kieselgur auf einer Nutsche abgezogen. Der Petrol äther wird bei Normaldruck abdestilliert und das dabei anfallende Petasites-Extrakt wird nur kurz im Vakuum bei 1333,22 Pa von Petroläther-Spuren befreit.
Das derart gewonnene Petasites-Extrakt ist ein bräunliches, mittelviskoses Öl von bitterem, aromatischen Geschmack; sein Gehalt an Petasin beträgt 60 bis 75%, wobei der Anteil an Iso-Petasin unterhalb von 5% liegt. Die Ausbeute an Extrakt selbst ist von der Güteklasse des Drogenmaterials abhängig, sie variiert von 3,5 bis 4,5% bezogen auf trockene Pestwurz.
Verarbeitet man frisch geerntete Pflanzenteile, die einen Wassergehalt von 5060% aufweisen, so wird nahezu analog verfahren, wie bei der getrockneten Droge. Das Pflanzenmaterial wird fein geraspelt und zur Mazeration gebracht. Nach Vereinigung von Kolatur mit dem Pressaft und nachfolgender Filtration wird das Filtrat nur auf 1/2 seines Volumens eingedampft und danach gegen Petroläther verteilt. Die Waschoperation mit verdünntem Isopropanol wird mit einer Konzentration von Wasser/Isopropanol rein im Verhältnis von 70: 30 Teilen unternommen.
Das erfindungsgemässe Verfahren bedeutet einen grossen Fortschritt, indem ein Petasites-Extrakt erhalten wird, der von wertlosen Ballaststoffen frei ist und der einen Gehalt von 60 bis 75% an Petasin aufweist. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass im gewonnenen Extrakt bis zu 90% in Petroläther lösliche Anteile enthalten sind, worunter in erster Linie Petasin vorliegt.
In bezug auf die Stabilität des Petasins im Petasin Extrakt wurde festgestellt, dass selbst in einem zwei Jahre alten Extrakt kein Absinken des Petasins festgestellt werden konnte.
** WARNING ** beginning of DESC field could overlap end of CLMS **.
PATENT CLAIM
Process for obtaining a therapeutically highly effective petasites extract from Petasites hybridus with a content of 60 to 75% of petasin of the formula C20H2803, characterized in that, to prevent isomerization, as few polar accompanying substances as possible from the plant material are converted into solution by crushing dry and / or fresh plant material with a mixture consisting of pure isopropanol and pure glycerin in a ratio of 97:
3 parts macerated at room temperature for at least eight days, then colinated and the plant pulp pressed, the colate combined with the press juice and then filtered, after which the filtrate was concentrated to 1/5 in the case of dried plant material and to 112 in the case of fresh plant material and in pure , low-boiling petroleum ether and then twice with a mixture consisting of water and pure isopropanol in a ratio of 90:10 parts with dried plant material and 70:
30 parts washed with fresh plant material, the washing solution being discarded, while the petroleum ether solution is mixed with an aqueous solution consisting of 1% potassium dihydrogenphosphate and 2% disodium hydrogenphosphate and the phosphate solution is discarded, after which only the petroleum ether solution with an aqueous 1.5% solution Polyethylene glycol solution from 40% polyethylene glycol is washed out once and the washing solution is discarded, whereupon the pertrol ether extract is washed out twice with a 15% aqueous sodium chloride solution and then the separated, combined sodium chloride solution is extracted with a little petroleum ether and the petroleum ether phase thus added to the petroleum ether phase constant stirring with freshly annealed sodium sulfate,
after standing for several hours over cleaned and annealed diatomaceous earth, filtered off on a suction filter, the petroleum ether distilled off at normal pressure and the petasites extract obtained was only briefly freed of petroleum ether traces in a vacuum at 1333.22 Pa.
The present invention relates to a method for obtaining a therapeutically highly effective petasites extract from petasites hybridus, with a content of 60 to 75% of petasin.
Although it is known that in the common butterbur, Petasites hybridus, the petasin C20H28O3 (a) D 21.5 = + 490 (Chf) / m.p. 71-75 "C, is the most important, spasmolytically active ingredient, only commercial extracts have so far been offered which have strikingly low levels of petasin, for example, commercial products with a petase content of 0.1 to 5% are offered, but such butterbur extracts contain relatively high proportions of iso-petasin, which is about 25 times less spasmolytically effective, which is also the molecular formula C20H2803 but has a specific rotation of (a) D 21 = + 28 (Chf) and melts at 95-98 "C.
It is important to emphasize that petasin and S petasin are easily subject to isomerization to iso-petasin and iso-S-petasin, respectively. As is known, for example, dilute mineral acids, neutral aluminum oxide or weakly adjusted alkaline reagents can isomerize petasin almost quantitatively to iso-petasin. If petasin or iso-petasin is influenced with dilute alkali by mild saponification, they split into a terpene alcohol of the formula C15H22O2, which has been designated as iso-petasol, and into angelic acid. Petasin, which has proven to be the main and active principle of Petasites hybridus, is an angelic acid ester of the sesquiterpene alcohol Petasol and can be assigned to the eremophilan class.
The petasin proves to be antispastic about 14 times more effective than the standard substance papaverine hydrochloride.
One can therefore point to a biological test. Such is always desirable if - as in butterbur - a special adhesive strength of the spasmolytic principle is known. In addition to the highly effective petasin, petasites also contain other, but significantly weaker, spasmolytics that are more or less chemically close to it. This fact increases the value of a biological standardization, it guarantees the constancy of the effect of the extract provided that the starting material, manufacturing process are followed exactly, and it has to be carried out on the most suitable substrate possible.
One also arrives at the basics of the UK-selective absorption maxima for petasin at 230 nm (± = 21500) and 318 nu (8 = 45) determined by A. Aebi and T. Waaler; for the iso-petasin at 245 nu (8 = 13550) and 280 nu (8 = 7460) in ethyl alcohol, for a quantitative spectral analysis of the content and thus value determination, whereby the content of petasin and iso-petasin in the butterbur extract can be analyzed.
It is now, as enumerated above, that the prevention of isomerizability should be given the greatest attention, because with all Petasol derivatives there is a substantial loss of spasmolytic activity after formation of rearrangement products.
Surprisingly, it has now been found that in order to obtain a high-quality petasites extract and to prevent isomerization in a variety of ways, it is indispensable to initially select an extraction that converts as little polar accompanying substances from the plant material as possible into solution.
In addition, the extraction must be followed by a specially designed treatment, which u. a. antagonistic tannins, phenolic compounds and mucilagine parts removed completely. According to the invention, a suitable choice of working conditions leads to a largely ballast-free extract containing the petasin of the formula C20H2803 highly enriched. It is also possible to start directly from the fresh rhizomes, roots and leaves, which contain 5060% water.
The present invention aims to provide a method for obtaining a therapeutically highly effective petasites extract from petasites hybridus with a content of 60 to 75% of petasin.
The process for obtaining a therapeutically highly effective petasites extract from Petasites hybridus with a content of 60 to 75% of petasin of the formula C20H2803 is characterized in that, to prevent isomerization, as little polar accompanying substances as possible from the plant material are converted into solution by crushing , dry and / or fresh plant material with a mixture consisting of pure isopropanol and pure glycerin in a ratio of 97:
3 parts macerated for at least eight days at room temperature, then colinated and the plant pulp pressed, the colate combined with the press juice and then filtered, after which the filtrate was concentrated to 1/5 in the case of dried plant material and to 1/2 in the case of fresh plant material and taken up in pure, low-boiling petroleum ether and then twice with a mixture consisting of water and pure isopropanol in a ratio of 90:10 parts
dried plant material and 70: 30 parts with fresh plant material, the washing solution being discarded while the petroleum ether solution is mixed with an aqueous solution consisting of 1% potassium dihydrogen phosphate and 2% disodium hydrogen phosphate and the phosphate solution is discarded, after which only the petroleum ether solution with an aqueous solution , 1.5% polyethylene glycol solution from 40% polyethylene glycol is washed out once and the washing solution is discarded, whereupon the petroleum ether extract is washed out twice with a 15% aqueous sodium chloride solution and then the separated, combined sodium chloride solution is extracted with a little petroleum ether and the petroleum ether phase thus obtained adds to the petroleum extract,
which is mixed with freshly annealed sodium sulfate with constant stirring, after standing for several hours over filtered and annealed diatomaceous earth on a suction filter, the petroleum ether is distilled off at normal pressure and the petasites extract obtained is only briefly freed of petroleum ether traces in a vacuum at 1333.22 Pa.
The method according to the invention is described in more detail below using an exemplary embodiment.
Design example:
100 kg of finely crushed, dry drug material, consisting of rhizomes, roots and leaves of Petasites hybridus, are mixed with 250 kg of a mixture of pure isopropanol and pure glycerin in a ratio of 97: 3 parts in a stirred tank, which can be sealed and enamelled, for 8 Macerated for days at room temperature, the mixture being vigorously stirred once a day for half an hour. Then it is colinated, the drug porridge is squeezed, the colate is combined with the press juice and the solution is filtered clear. The filtrate is concentrated in vacuo at 50 "C to 1/5 of its volume, i.e. approx. 180 - 200 kg isopropanol / glycerine mixture are distilled off, so that a concentrate of approx. 50 kg remains.
The concentrate thus obtained is taken up in 200 kg of pure, low-boiling petroleum ether and then washed twice in succession with a mixture of 100 kg consisting of water and isopropanol in a pure ratio of 90:10 parts, and the washing solution is subsequently discarded. Then pull out the petroleum ether solution with 70 kg of an aqueous solution containing 1% potassium dihydrogenphosphate pure and 2% disodium hydrogenphosphate pure and discard the phosphate solution. The petroleum ether solution is then washed out once with 100 kg of an aqueous, 1.5% polyethylene glycol solution composed of 4000 polyethylene glycol and the washing solution is discarded.
The petroleum ether extract is then washed twice with 60 kg of a 15% aqueous sodium chloride solution and the separated, combined sodium chloride solution is extracted with 30 kg of petroleum ether. The petroleum ether phase thus composed is added to the petroleum ether extract. The entire petroleum ether extract is mixed with freshly annealed sodium sulfate, which is added in an amount of 1/2 kg, with constant stirring. The mixture is then filtered and, after standing for several hours, the extract is drawn off over cleaned and annealed diatomaceous earth on a suction filter. The petroleum ether is distilled off at normal pressure and the petasites extract obtained is only briefly freed of petroleum ether traces in vacuo at 1333.22 Pa.
The petasites extract obtained in this way is a brownish, medium-viscosity oil with a bitter, aromatic taste; its petasin content is 60 to 75%, with the proportion of iso-petasin being less than 5%. The yield of extract itself depends on the grade of the drug material, it varies from 3.5 to 4.5% based on dry butterbur.
If freshly harvested parts of plants are processed that have a water content of 5060%, the procedure is almost the same as for the dried drug. The plant material is finely grated and brought to maceration. After combining the colature with the pressed juice and subsequent filtration, the filtrate is evaporated to only 1/2 of its volume and then distributed against petroleum ether. The washing operation with dilute isopropanol is carried out with a concentration of water / isopropanol pure in a ratio of 70:30 parts.
The process according to the invention represents a major step forward in that a petasites extract is obtained which is free of valuable fiber and which has a petasin content of 60 to 75%. It should also be emphasized that up to 90% of the extract obtained contains petroleum ether-soluble components, primarily petasin.
With regard to the stability of the petasin in the petasin extract, it was found that even in a two-year-old extract, no decrease in the petasin was found.