CH460321A - Verfahren zur Herstellung eines gegossenen Kunststoff-Ziererzeugnisses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gegossenen Kunststoff-Ziererzeugnisses

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CH460321A
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    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/08Designs imitating natural patterns of crystalline structures, pearl effects, or mother-of-pearl effects

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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines gegossenen     Kunststoff-Ziererzeugnisses       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung       eines    gegossenen     Kunststoff-Ziererzeugnisses,        in    wel  chem zur Erzielung eines gesprenkelten oder marmorier  ten     Aussehens        mindestens        ein        Ziermedium        dreidimensio-          nal    verteilt ist.  



  Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens, das nach dem Verfahren  hergestellte Erzeugnis und eine Verwendung dieses Er  zeugnisses.  



  Das     Kunststoff-Ziererzeugnis        kann    z. B.     folien-    oder  plattenförmig sein.  



  Anhand der Zeichnung werden nachstehend Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindungsgegenstände    erläutert. In  der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 und 2     Quersahnittsansichten    von Formen,     die     bei der Herstellung von     Kunststoff-Ziererzeugnissen     Verwendung finden können,       Fig.3    eine     Querschnittsansicht    einer oben offenen  Form, die durch Eingiessen mit einem Anteil flüssigen,  katalysierten Harzes     befüllt    worden ist,       Fig.    4 bis 6     Querschnittsansichten,    welche die Stu  fen     erläutern,

      in welchen zur Erzeugung eines Flächen  materials mit einer Fertigoberfläche der Ziereffekt in  dem     flüssigem        Harz    von Hand     ausgebil'd'et        wird,          Fig.    7 bis 9     Quersc        hniusansichten,        welche        die    Stufen  erläutern, in welchen zur Erzeugung eines Flächenmate  rials mit einer Fertigoberfläche der Ziereffekt in dem  flüssigen Harz durch     Blasbehandlung    mit Luft ausge  bildet wird,       Fig.    10 bis 16     Querschnittsansichten    der Stufen,

   in       denen        ein        Flächenmaterial    oder platten- bzw.     tafelför-          miges    Erzeugnis mit zwei     Fertigoberflächen    ausgebildet  wird.  



  Der Formaufbau nach     Fig.    1 weist eine ebene Unter  lage 1, eine     Metallfoliendecke    2, einen Formboden 3  und     Formwände    4 auf. Formwände und Formboden  sind unter Bildung der offenen Form 6 mittels Klemmen  5 fest aneinander festgelegt. Die offene Form 6 kann in  diesem oder jenem Falle auch durch eine     einstückige       Form der in     Fig.    2 gezeigten Art ersetzt werden, wenn  man genormte Grössen erzeugt.  



  Die in     Fig.    1 mit 4 erläuterten, einfachen Formteile  sind in Art von     Melamin-Formteilen    (mit     Formica    be  schichtetes Sperrholz) ausgebildet und lassen sich auf  diese Weise sehr leicht zu jeder gewünschten     Seiten-          wandgestal't        der        Form        verformen.     



  Der Formboden 3     (Fig.    1) ist zu einem     Melamin-          Glas-Boden    oder irgendeinem anderen, nichtporös gear  teten Boden ausgebildet, und für den     Formboden    und  die Formwände muss eine     Formschlichte        (Trennmittel)          verwendet    werden. Wenn der Formboden und bzw. oder  die Formwände mit Polyesterfolie gebildet werden, be  nötigt man keine Beschichtung, da dieses Material als  solches eine leichte Ablösung des     Formlings    ergibt.

   Die  Oberfläche des Formbodens kann entsprechend der ge  wünschten     Aussenflächenbeschaffenheit    des Erzeugnis  ses glatt, texturiert, geprägt sein bzw. eine     Hochglanz-          oder        Satin-Beschaffenheit    aufweisen.  



  Die von     Fig.    2     erläuterte,        einstückige        Form    kann aus       Gummi,    Metall, Glas oder Kunststoff     aufgebaut        sein.     Im Falle starrer Werkstoffe bilden die Formwände mit  dem Formboden einen Winkel von über 90 , damit sich  keine     Unterschneidungen    ergeben und sich das Erzeug  nis somit leicht aus der Form entnehmen lässt.  



       Die        direkte        und    die     'eidirekte    Methode     zur        Einfüh-          rung    eines dreidimensional verteilten Ziermediums in  das Harz sind nachfolgend anhand der Herstellung einer  Platte von 122 X 122 cm     Stufe        für    Stufe     erläutert.     



  Für alle Beispiele wird eine Mischung aus 0,951       Polyesterharzmischung,    0,0951     Styrol    und 1,78g     Ko-          baltnaphthenat        (6%        Kobalt)        hergestellt.     



  Bei     des        direkten        Methode        liegen        drei        Varianten    vor:  Erstens gibt man zu der Mischung einen Anteil     Pig-          ment        mit        Perlmutt-Effekt        hinzu,        rührt,        versetzt        mit        1%          Methyläthylketonperoxyd        (60%)

          und        giesst        die        Mi-          schung        in    die     Form    (wie in     Fig.    4) und     bewegt        die    Mi  schung von Hand in einer kämm- oder     wellungsartigen     Bewegung, um das Pigment zu     dispergieren    und orientie  ren und auf diese Weise das jeweils gewünschte Muster           auszubilden,        wobei    man diese     Kämmarbeit        unterbricht,

       sobald das Ansteigen der     Harzviscosität    anzeigt, dass die       Gelstufe    erreicht ist und das Muster somit in das Harz  einfixiert bleibt.  



  Nach der zweiten Variante giesst man das     katalysier-          te,        flüssige        Harz        mit        1%        Methyläthylketonperoxyd     (600/0) in die Form (wie in     Fig.    3) und führt in das flüs  sige Harz     Perlmutt-Schuppen    (wie in     Fig.    5) unter Aus  bildung des jeweils     gewünschten    Musters ein, bevor der  Anstieg der     Harzviscosität    zeigt, dass die     Gelstufe    er  reicht ist,

   wobei man die richtige zeitliche Beeinflussung  des     Vorganges        anhand    der     Verhältnisse    von     Beschleuni#-          ger    und Katalysator zum Harz und der Arbeitstempera  tur lenken kann.  



  Nach der dritten Variante     (Fig.    6) führt man die  Ziermedien in das Harz mittels eines feinen, spitz zulau  fenden Gerätes ein, das zuvor leicht     mit    schwarzer Poly  esterpaste imprägniert oder an seinem Ende versehen  worden ist, und bildet in der Harzmischung schwarze  Adern aus, wobei auch einige Tropfen weisser Polyester  paste vorliegen, um eine durchscheinende, einer Mar  morfläche ähnelnde Schicht zu erhalten.  



  Für die indirekte Methode liegen zwei Varianten  vor:  Erstens gibt man zu der Mischung einen Anteil an  Pigment mit Perlmutt-Effekt hinzu, rührt, versetzt mit  dem Katalysator und giesst die Mischung in die Form  (wie in     Fig.    3), unterwirft die Oberfläche der flüssigen  Mischung der Einwirkung eines Luftstroms, der aus       einer        Anzahl    von     Oberdüsen    8     austritt,    die so     .angeordnet     und ausgebildet sind, dass in der Mischung eine vorbe  stimmte     Turbulenz        erzeugt    bzw.

       in        diese        eingeführt,    und  das Pigment unter Ausbildung einer Musterung     disper-          giert    und     orientiert    wird, wobei man den Luftstrom auf  rechterhält, bis die     Harzviscosität    das Erreichen der Gel  stufe anzeigt, worauf die Luftbehandlung eingestellt  wird, wobei der Ziereffekt bleibend in das Harz einfi  xiert ist. Dies ist in     Fig.    7 dargestellt.  



  Nach der zweiten Variante wird die katalysierte,       flüssige        Mischung        in    die     Form        eingegossen    (wie     in          Fig.    8),     indas        flüssigeR.arz        staubförmigeis        Perlnmutterrmate-          rial    eingeführt, die flüssige Mischung an der Oberfläche  der Einwirkung eines Luftstroms unterworfen (wie in       Fig.9),    den man aus einer Anzahl von Oberdüsen 8  erhält, die so angeordnet und ausgebildet sind,

   dass in  der Mischung eine vorbestimmte Turbulenz erzeugt bzw.       in        sie        eingeführt        und        das          unter        Ausbil-          dung    eines Musters     dispergiert    und     orientiert    wird, wo  bei man den Luftstrom aufrechterhält, bis die     Harzvisco-          sität    das Erreichen der     Gelstufe    und die Aufhebung der  Luftbehandlung zeigt, derart, dass der Ziereffekt blei  bend in das Harz einfixiert ist.  



  Das nach den obigen Methoden erhaltene Flächen  material weist eine Fertigoberfläche     mit    einem durch den  Kunststoff sichtbaren, tiefen Ziereffekt sowie eine zweite  oder sekundäre, gleichmässige und ebene Kunststoff  oberfläche auf, deren Flachheit von der     Viscosität    des  Harzes oder der eingesetzten     Monomer-    oder     Verdün-          nermenge    abhängt.  



  Zur Erzielung einer glatteren Sekundäroberfläche  kann man dem in dem Beispiel eingesetzten     Styrol    ein  fach eine     kleine        Menge        geschmolzenes        Paraffin    zuset  zen. Diese Sekundäroberfläche kann auch gesandet, po  liert oder geschwabbelt werden.  



  Zur Erzeugung eines Artikels mit zwei perfekten,     er-          wünschten        Fertigoberflächen    kann man     in        den    zusätz-    liehen Stufen arbeiten, die von     Fig.    10 bis 16 erläutert  werden.  



       Man    bringt     hierzu    zur     Bildtrug        einer        geschlossenen     Form auf den vorliegenden Formaufbau nach Abneh  men der     Klemmen    eine Deckplatte, deren Unterfläche  der gewünschten     Aussenflächenbeschaffenheit    des     Er-          zeugnisiseis        entsprechend    ausgebildet     ist,    sowie     eine    Dich  tung auf.

   Diese Formanordnung ist in     Fig.    10 dargestellt,  bei welcher die Deckplatte 9 und die Dichtungen 10 in  ihrer Lage vor dem Aufsetzen auf den vorliegenden, an  hand von     Fig.    1 beschriebenen Formaufbau dargestellt  sind.     Fig.    11 zeigt die geschlossene, bereits zusammen  gebaute Form, wobei die Klemmen 5, die Deckplatte 9  und die Dichtungen 10 fest an den     Formwänden    4 fest  liegen und ein Formraum 13 entsteht, der von der obe  ren Fläche des zuvor gehärteten Kunststoffs 11, den  Formwänden der vorliegenden Form 4,

   den Dichtungen  10 und der     Unterseite    der Deckplatte 9     gebildet        wird.     In die Formwände 4 ist zuvor spanend ein Schlitz 12  eingearbeitet worden, um einen Weg für die Einführung  des flüssigen Harzes in den     Formraum    zu erhalten und  ein Entweichen der Luft durch diese Öffnung zu ermög  lichen.  



  Der gesamte Formaufbau wird dann in eine zweck  entsprechende Lage gekippt, welche die Einführung des  flüssigen, katalysierten Harzes 14 in den Formraum 13  von oben oder     unter    her (wie in     Fig.    12 bis 15 erläutert)  erlaubt. Zur Erleichterung des     Entweichens    der Luft aus  dem Formraum muss der Schlitz 12 entsprechend ge  formt und angeordnet werden; man kann auch den  Formaufbau in Rotation versetzen.  



       Nachdem        der        Formraum        gefüllt    ist und     keine    Luft  bläschen mehr vorliegen, kann man die Form zur Här  tung in jeder gewünschten Lage ruhen lassen. Ein Bei  spiel hierfür zeigt die     Fig.    15, aber vorzugsweise     wählt     man zur Sicherstellung, dass das flüssige Harz auf bzw.  an der Fläche der     Deckplatte    verbleibt, eine Horizontal  lage     (Fig.    16), wobei der Schlitz     mittels    eines Stopfens  15 verschlossen ist.

   Diese Lage erlaubt die Erzielung       besserer    Ergebnisse, da     der    letzte, in     Gegenrichtung        zu     den vorhergehenden Schichten beim Härten gebildete  Kunststoff     isotrope    Eigenschaften, eine gleiche Gegen  spannung und eine extrem harte Kunststoffoberfläche  ergibt.  



  Das Produkt zeigt beim Entnehmen aus der Form  zwei perfekte Fertigoberflächen, wobei diese eine polier  te,     satinierte,    geprägte, mit Erhebungen versehene,       skulpturierte,    geätzte, unregelmässige Form usw. erhal  ten können.  



  Diese Methode ermöglicht die Erzeugung von flä  chenhaften Kunststoffmaterialien, wie Tafeln, Platten  und Blöcken, mit zwei Fertigoberflächen, die durchsich  tig, undurchsichtig,     dekorzeigend    usw. ausgebildet sein  können, durch einfache Bildung der gewünschten       Schichten        in    der     Hoirizontalform    und     Ausbildung        der     letzten Schicht in der geschlossenen Form.  



  Zur Bildung z. B. einer durchsichtigen Platte mit  zwei Kunststoffschichten wird das erste, durchsichtige,  flüssige,     katalysierte,    modifizierte Harz in die offene  Form eingegossen und härten gelassen, die Deckplatte  und Dichtung zur Bildung der geschlossenen Form auf  gesetzt, in den Formraum genügend durchsichtiges, flüs  siges, katalysiertes,     modifiziertes    Harz eingeführt, um       den        Formraum    zu     füllen,    und bis zur     Erstarrung        härten     gelassen.  



  Ein weiteres Beispiel für das Flächenmaterial ist eine  Platte     mit    einer durchsichtigen Schicht, mindestens einer      Zierschicht und einer undurchsichtigen, den Hintergrund  für den Ziereffekt bildenden Schicht. Eine weitere Aus  führungsform wird von einem Flächenmaterial gebildet,  das zwei     durchsichtige    Aussenschichten,     mindestens    zwei  Zierschichten und eine in der Mitte des Erzeugnisses  angeordnete, undurchsichtige, den Hintergrund für den  Ziereffekt     bildende        Schicht    aufweist.  



  Unter     Polymerisation    ist hier natürlich auch Poly  kondensation zu verstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines gegossenen Kunst stoff-Ziererzeugnisses, in welchem zur Erzielung eines gesprenkelten oder marmorierten Aussehens mindestens ein Ziermedium dreidimensional verteilt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass man in eine oben offene Form mit einem horizontalen Boden, der einer vorbestimmten nussenflächenbeschaffenheit des Erzeugnisses entspre chend ausgebildet ist, mindestens eine vorbestimmte Menge einer polymerisierbaren, gelierfähigen Flüssigkeit einführt, dass man dieser Flüssigkeit vor oder nach dem Einführen in die Form mindestens eine vorbestimmte Menge wenigstens eines orientierbaren Ziermediums zu setzt,
    dass man das Ziermedium in der in der Form be findlichen Flüssigkeit durch mechanische Einwirkung nach einem Muster orientiert und verteilt, dass man die Orientier- und Verteilarbeit abbricht, wenn der Anstieg der Viskosität der Flüssigkeit das Erreichen der Gelstufe anzeigt, so dass das Muster des Ziermediums in dem Kunststoff fixiert ist, und dass man schliesslich den Kunststoff zu einem Gi!essling reit mindestens einer ge formten Oberfläche aushärtet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Ziermedium nach dem Ein führen der Flüssigkeit in die Form auf die Flüssigkeit aufstreut und durch die Orientier- und Verteilarbeit mindestens teilweise von der obersten Flüssigkeitsober fläche nach unten in die Flüssigkeit hineindrängt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstel lung eines kunstmarmorartigen, platten- oder blockför migen Kunststoff -Ziererczeugnisses, dadurch gekennzeich- net, dass man als Ziermedium ein staubförmiges Füll medium verwendet, dass man die Orientier- und Vertei lerarbeit mit Hilfe wenigstens eines Rührgliedes durch führt, mittels dessen man die Flüssigkeit in wellenartigen Bewegungen durchkämmt, und dass man den Kunst stoff schliesslich zu einem Giessling mit einer durch den Formboden geformten und einer durch die Rührbewe- gungen uneben gewordenen Oberfläche aushärtet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine durchsichtige polymerisier bare Flüssigkeit verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein farbiges Ziermedium ver wendet. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Ziermedium ein Pigment verwendet. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass man das Pigment mittels eines Instru- mentes derart mechanisch in die in der Form befindliche Flüssigkeit einführt und in derselben orientiert und ver teilt, dass ein marmorartiger Effekt entsteht. 7. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein staubförmiges Pigment ver wendet. B. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein einen Perleffekt ergebendes Ziermedium verwendet.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Ziermedium in einem vor bestimmten Muster auf die Flüssigkeit aufstreut. 10. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Ofientier- und Verteilarbeit von Hand mit den Fingern durchführt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Orientier- und Verteilarbeit mit Hilfe einer Mehrzahl von Strömen eines Druckme diums durchführt, welche Ströme auf die Oberfläche der in der Form befindlichen flüssigen Mischung mittels Düsen zur Einwirkung gebracht werden, wobei die Dü sen so angeordnet und ausgebildet sind, dass man in der Mischung eine vorbestimmte Turbulenz erhält, welche das Ziermedium orientiert und verteilt. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Ziermedium mit der Flüssig keit vermischt, bevor diese in die Form eingeführt wird. 13.
    Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Ziermedium nach dem Ein führen der Flüssigkeit in die Form in die Flüssigkeit ein führt. 14. Verfahren nach Unteranspruch 11 und einem der Unteransprüche 3 bis 5. 15. Verfahren nach Patentanspruch I, oder einem der Unteransprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man als polymerisierbare Flüssigkeit Methyl- methacrylat verwendet. 16. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man als polymerisierbare Flüssigkeit Polyester verwen det. 17. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man als Formboden eine Folie verwendet. 18.
    Verfahren nach Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine geprägte, am Giessling haf tende Folie verwendet. 19. Verfahren nach Unteranspruch 17, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine vom Giessling abziehbare Folie verwendet. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Aushärten des Kunststoffs die offene Obersaite der Form mit einer Deckplatte verschliesst, deren Unterseite einer vorbestimmten Aussenflächenbe- schaffenheit des Erzeugnisses entsprechend ausgebildet ist, dass man den zwischen dem ausgehärteten Kunst stoff und der Deckplatte eingeschlossenen Formhohl raum mit weiterer polymerisierbarer Flüssigkeit füllt und dass man dann diese Flüssigkeit ebenfalls aushärtet,
    um ein Kunststoff-Erzeugnis mit zwei geformten Oberflä chen zu erhalten. 21 Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man auf den Giessling eine weitere Schicht aufbringt. 22. Verfahren nach Unteranspruch 21, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine undurchsichtige Schicht auf den Giessling aufbringt.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, gekennzeich- net durch eine oben.
    offene Form mit einem honzontalen Boden, der der vorbestimmten Aussenflächenbeschaf- fenheit des herzustellenden Kunststoff-Ziererzeugnisses entsprechend ausgebildet ist, und durch über der Form angeordnete Düsen, welche dazu eingerichtet sind, Strö me eines Druckmediums auf die Oberfläche einer in der Form befindlichen flüssigen Mischung abzugeben. PATENTANSPRUCH III Kunststoff-Ziererzeugnis, hergestellt mit dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I.
    UNTERANSPRÜCHE 23. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Patentanspruch 11I, dadurch gekennzeichnet, dass es eine allgemein ebene, hohlraumfreie, geformte Oberfläche und eine zweite, unebene, Hohlräume aufweisende Oberfläche besitzt, wobei die erstgenannte Oberfläche härter ist als die zweite Oberfläche. 24. Kunststoff Ziererzeugnis nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass es das Aussehen von Marmor besitzt.
    25. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Polyester ist. 26. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff Methylmethacrylat ist. 27. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Patentanspruch III oder Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff durchsichtig ist.
    28. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Giess- ling eine geprägte Oberfläche aufweist und dass mit die ser Oberfläche eine Oberfläche einer zusätzlichen Schicht verbunden ist. 29. Kunststoff Ziererzeugnis nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Ziermedium in dem Kunststoff-Giessling perlmuttartig ausgebildet ist.
    30. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kunststoff- Gietssling eine vorgeformte Folie gebunden ist.
    31. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass dife Folie abstreifbar ist. 32. Kunststoff Ziem=eugniss nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie geprägt ist.
    33. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlräume Luft löcher oder -taschen sind. 34. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Ziermedium in dem Kunststoff eine farbige Adera:ng bildet.
    35. Kunststoff-Ziiererzeugnis nach Patentanspruch IH, dadurch .gekennzeichnet, dass es eine an den Kunst- stoff-Giessag gebundene, undurchsichtige Kunststoff schicht enthält. 36. Kunststoff-Ziererzeugnis nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine texturierte Oberfläche aufweist.
    PATENTANSPRUCH IV Verwendung des Kunststoff-Ziererzeugnisses nach Patentanspruch<B>111</B> als Oberflächenbelagsmaterial für Böden, Wände, Tischplatten oder Theken.
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