CH409656A - Blendschutzeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Blendschutzeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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CH409656A
CH409656A CH1503561A CH1503561A CH409656A CH 409656 A CH409656 A CH 409656A CH 1503561 A CH1503561 A CH 1503561A CH 1503561 A CH1503561 A CH 1503561A CH 409656 A CH409656 A CH 409656A
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CH1503561A
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Faulhaber Tilo
Beckmann Gerhard
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Faulhaber Tilo
Beckmann Gerhard
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Description


      Blendschutzeinrichtung,    insbesondere für Kraftfahrzeuge    Die Erfindung betrifft eine     Blendschutzeinrich-          tung    mit veränderlicher Strahlendurchlässigkeit, ins  besondere für Kraftfahrzeuge mit Klarsichtscheiben,  deren Abstand veränderbar ist und zwischen denen  sich ein strahlenabsorbierendes Medium befindet,  dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum  zwischen den Scheiben an eine Unterdruckquelle  regelbar angeschlossen ist.  



  Es sind     Blendschutzeinrichtungen    bekannt ge  worden, bei denen sich zwischen zwei Klarsichtschei  ben ständig strahlenabsorbierende Flüssigkeit befin  det. Es ist auch bekannt, die Strahlenabsorption der  artiger     Blendschutzeinrichtungen    durch Abstandsän  derung der Klarsichtscheiben zu regeln, wobei auf die  Flüssigkeit ein überdruck ausgeübt wird.  



  Es ist weiterhin bekannt, eine     Blendschutzein-          richtung    an Kraftfahrzeugen durch Fotozellen     ein-          und    auszuschalten, sowie Polarisationsfilter als       Blendschutzeinrichtungen    zu verwenden.  



  Von diesen bekanntgewordenen     Blendschutzein-          richtungen    hat sich bis heute keine durchgesetzt.  



  Die vorgenannten     Blendschutzeinrichtungen    mit  strahlenabsorbierender Flüssigkeit haben unter ande  rem den Nachteil, dass an der Peripherie der Klar  sichtscheiben zur Erzielung einer Abstandsänderung  und von     Klarsichtigkeit    besondere Druckvorrichtun  gen benötigt werden. Bei im Verhältnis zur     Klarsicht-          scheibenstärke    grossen Abmessungen der     Blend-          schutzeinrichtung    (z.

   B. in<B>-</B>     Windschutzscheibenform)     ergibt sich aus der Benutzung von Druckvorrichtun  gen ferner der Nachteil, dass die Klarsichtscheiben  bei schnellem Verdrängen der Flüssigkeit an der  Peripherie     aufeinanderliegen,    bevor alle Flüssigkeit  aus der Scheibenmitte abgeflossen ist. Dadurch bil  den sich zwischen den     Klarsichtscheiben    sehr stö  rende Flüssigkeitssäcke.    Ausserdem besteht die Gefahr, dass durch den  überdruck in der Flüssigkeit leicht     Undichtigkeiten     auftreten und die Flüssigkeit schnell ausläuft.  



  Die Erfindung ermöglicht eine Ausführungsform,  bei der die Flüssigkeit schnell aus der Scheibenmitte  verdrängt und die erwünschte veränderte Strahlen  durchlässigkeit hier zuerst wirksam wird. Infolge des  Unterdruckes kommt es dann nicht so leicht zu     Un-          dichtigkeiten    und im Falle einer     Undichtigkeit    tritt  dann wohl Luft ein, aber kaum Flüssigkeit aus.  



  In besonderen Ausführungsformen der Einrich  tung können die Klarsichtscheiben in entspanntem  Zustand,<B>d.</B> h. wenn auf die Flüssigkeit kein Druck  oder Unterdruck ausgeübt wird, einen parallelen oder  keilförmigen Spalt zwischen sich aufweisen. Bei zu  nehmendem Unterdruck in der Flüssigkeit verformen  sich dann die Klarsichtscheiben elastisch so, dass sie  im Falle der parallelen Anordnung von der Mitte  ausgehend klarsichtig werden. Ist der Spalt zwischen  den Klarsichtscheiben von oben nach unten abneh  mend keilförmig, so werden sie bei zunehmendem  Unterdruck in der Flüssigkeit von unten beginnend  nach oben klarsichtig.

   Wird der Unterdruck in der  Flüssigkeit vermindert, so vollzieht sich der Vorgang  umgekehrt,<B>d.</B> h. die Klarsichtscheiben entspannen  sich und werden im Falle der parallelen Anordnung  vom Rand und     im    Falle der keilförmigen Anordnung  von oben ausgehend in der Strahlendurchlässigkeit  verändert.  



  Da der Unterdruck in der Flüssigkeit auf die<B>Ab-</B>  dichtung und Dichtigkeit der     Blendschutzeinrichtung     einen günstigen Einfluss ausübt, ist es zweckmässig,  die Flüssigkeit ständig unter Unterdruck zu halten  und die Strahlendurchlässigkeit durch Änderung des  Unterdruckbereiches innerhalb der Flüssigkeit zu  regeln.      Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Unter  druck bei der     Blendschutzeinrichtung    besteht in der  Erhöhung der Festigkeit der Klarsichtscheiben, vor  nehmlich bei Glasscheiben. Glas besitzt eine geringe  Zug- und eine hohe Druckfestigkeit. Eine Zerstörung  von Glas findet deshalb durchweg bei     überschreitung     der Zugfestigkeit statt.

   Durch das nach innen Durch  biegen erfahren die Klarsichtscheiben in den aussen  liegenden Zonen eine Druckspannung und sind hier  sozusagen vorgespannt. Die Zugfestigkeit wird in die  sen Zonen um den Wert der     Vorspannung    erhöht.  Das ist besonders bedeutsam für zerstörende äussere  Einflüsse (wie z. B. gegen die Windschutzscheibe flie  gende Steine), die durch eine örtliche     überschreitung     der Zugfestigkeit zu einer Zerstörung führen.  



  Die     Blendschutzeinrichtung    nach der Erfindung  eignet sich besonders zur Verwendung an Kraftfahr  zeugen, und zwar entweder als zusätzliche Einrich  tung, z. B. in Form einer Sonnenblende innen oder  aussen, die auch als     Windabweiser    für Schiebedächer  ausgebildet sein kann oder als Windschutz-,     Seiten-          oder    Heckscheibe.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise einige     Aus-          führungsfonnen    der erfindungsgemässen Einrichtung  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.   <B>1-3</B> Ansicht und Schnitte einer     Blendschutz-          einrichtung    in     Windschutzscheiben-Ausführung;          Fig.    4 eine     Membranpumpe    im Schnitt;       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> Vorderansicht und Seitenansicht     ün     Schnitt einer     Blendschutzeinrichtung    als Sonnen  blende im Kraftfahrzeug     einschliesslich    Pumpe;

         Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> Klarsichtscheiben im Schnitt mit       Flüssigkeitsverteilungsquerschnitt;          Fig.   <B>9</B> einen     Rückblickspiegel    im Schnitt;       Fig.    10-12 ein     Isoherfenster    in Ansicht, Seiten  ansicht und     Grundriss;          Fig.   <B>13-16</B> eine Brille in Ansicht und Schnitten  einschliesslich     Merabranpumpe;

            Fig.   <B>17</B> und<B>18</B> einen Schweissschutz im Schnitt  und       Fig.   <B>19-36</B> Klarsichtscheiben im Schnitt mit ver  schiedenen Formen der Abdichtung, Abstandhalter,  Schutzprofile und     Klarsichtscheibenränder.     



  Die in     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte     Blendschutzein-          richtung    in     Windschutzscheibenform        (Fig.   <B>1</B> in An  sicht,     Fig.    2 im Schnitt) besteht aus den Klarsicht  scheiben<B>1,</B> der diese umgebenden Dichtung 2 und  dem Schutzprofil<B>3.</B> Die Klarsichtscheiben<B>1</B> sind  durch das Schutzprofil<B>3</B> fest eingespannt gelagert;  die Anordnung der Klarsichtscheiben<B>1</B> zueinander  ist keilförmig. Durch Abstandhalter 4 bilden die       Klarsichtscheiben    einen von oben nach unten abneh  menden Keil<B>5</B> zwischen sich.

   Der flexible, gegen ge  ringen Unterdruck gesicherte Schlauch<B>6</B> verbindet  die     Membranpumpe   <B>7</B> mit der     Blendschutzeinrich-          tung.    Die strahlungsabsorbierende Flüssigkeit<B>8,</B> die  sich in dem Keil<B>5</B> zwischen den Klarsichtscheiben<B>1</B>  befindet, wird durch Unterdruck in der     Membran-          pumpe   <B>7</B> abgesaugt.

   Entsprechend dem Unterdruck  in der     Membranpumpe   <B>7</B> wirkt auf die Klarsicht-         scheiben    ein äusserer Druck, der sie soweit nach in  nen durchbiegt, dass sie sich     aufeinanderlegen.    Die  Flüssigkeit<B>8</B> wird dabei nach oben etwa bis zur ge  dachten Linie<B>9</B> verdrängt. über der Linie<B>9</B> verbleibt  ein absorbierender Restkeil. Bei geringem Unter  druck wird der Flüssigkeitskeil zwischen den Klar  sichtscheiben wieder     grösser,   <B>d.</B> h. die Linie<B>9</B> rückt  weiter nach unten. Zwischen den Klarsichtscheiben  verbleibt bei abgesaugter Flüssigkeit ein Flüssigkeits  film, der so dünn ist, dass eine merkliche Absorption  nicht mehr stattfindet.

   Der     übergang    zu stärkerer  Absorption in Höhe der Linie<B>9</B> erfolgt übergangslos.  



  In     Fig.   <B>3</B> ist ein Detail der     Blendschutzeinrichtung     in     Windschutzscheibenform    im Schnitt sowie die An  ordnung im Kraftfahrzeug dargestellt. Die     Blend-          schutzeinrichtung    liegt mit dem Schutzprofil<B>3</B> in  einem     Einfassprofil   <B>10</B> aus Gummi oder einem ähnli  chen Material, das, wie im Kraftfahrzeugbau üblich,  die     Blendschutzeinrichtung    in der Karosserie<B>11</B> be  festigt.

   Der Schlauch<B>6</B> verläuft durch den hohlen  Rahmen der Karosserie<B>11</B> zur Pumpe<B>7.</B> An der  höchsten Stelle des Flüssigkeitssystems, zweckmässig  an der Eintrittsstelle des Schlauches<B>6</B> in die Karos  serie<B>11,</B> ist ein     Entlüftungs-        bzw.        Befüllungsschlauch     12 vorgesehen. Dieser Schlauch kann aber auch an  anderer Stelle liegen, z. B.     im    höchsten Punkt der       Membranpumpe   <B>7.</B>  



  Dadurch, dass der Schlauch<B>6</B> durch einen hohlen  Rahmen verläuft, ist es erforderlich, dass     Klarsieht-          scheiben   <B>1</B> und Pumpe<B>7</B> getrennt montiert werden.  Die Schlauchenden<B>13,</B>     Fig.    4, sind durch Stopfen 14  gegen Verschmutzung gesichert. Die Klemmen<B>15</B>  und<B>16</B> schliessen die Schlauchenden dicht ab.

   Die  Kupplung der Schlauchenden, bei der keine Flüssig  keit austreten oder Luft angesaugt werden darf, er  folgt nach Entfernung der Stopfen 14 mittels eines  Verbindungsstückes<B>17.</B> Die nach dem Kuppeln zwi  schen den Klemmen<B>15</B> und<B>16</B> befindliche Luft wird  nach Lösen der Klemme<B>16</B> in die Pumpe<B>7</B> geleitet,  wo sie durch den     Entlüftungs-    und     Befüllungs-          schlauch    12 abgelassen werden kann. Nach der Ent  lüftung kann die Klemme<B>15</B> entfernt werden,  wodurch die     Blendschutzeinrichtung    betriebsbereit  wird.

   Die Entlüftung im     Entlüftungs-        bzw.        Befül-          lungsschlauch    12 geht wie folgt vor     sich-          Die    unter der Klemme<B>18</B> befindliche Luft wird  nach Lösen der Klemme<B>18</B> in den Raum darüber  geleitet. Soll die Luft, die sich zwischen Klemme<B>18</B>  und Stopfen 14 befindet, verdrängt werden, so ge  schieht das bei überdruck in der Pumpe<B>7</B> nach Ent  fernung des Stopfens 14 durch leichtes Lösen der  Klemme<B>18.</B> Bei Unterdruck wird die Luft durch Zu  führung von Flüssigkeit von aussen verdrängt.  



  In     Fig.    4 ist eine     Membranpumpe    im Schnitt dar  gestellt. Sie besteht im wesentlichen aus den beiden  Membranen<B>19,</B> dem Befestigungsbügel 20, dem Be  tätigungshebel 21 und den beiden     Führuncrsrohren     22. Der Hebel 21 ist in der     Membranpumpe    drehbar  gelagert und wird bei der Hin- und     Herbewegung     durch die beiden Führungsrohre 22 geführt. Durch      eine zusätzliche Drehbewegung rastet das abgeflachte  Gewinde<B>23,</B> Schnitt<B>AA,</B> in die Feder 24 ein.

   Da  durch wird es möglich, dass entsprechend der Anzahl  von Gewindegängen pro Hub gleich viele unter  schiedliche Absorptionswerte der     Blendschutzein-          richtung    erzielt werden. Für diese abgestufte     Einstell-          möglichkeit    gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten.  So kann z. B. an die Stelle der Feder 24 eine Mutter  treten, die entsprechend dem abgeflachten Gewinde  des Hebels eine Hin- und     Herbewegung    zulässt und  bei einer Drehbewegung den Hebel 21 durch Einra  sten der Gewindegänge festsetzt.

   Abgestufte Absorp  tionsgrade kann man ferner durch entsprechend an  geordnete Ratschen,     ineinandergreifende        gezahnte     Scheiben, einrastende Zahnstangen,     Rundglieder-          schnüre        usw.    erhalten. Stufenlose     Einstellmöglichkei-          ten    können erzielt werden durch Reibkupplungen,  Bremsen oder selbsthemmende Führungen des  Hebels 21.  



  In den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ist die     Blendschutzeinrichtung     als bewegliche Sonnenblende in einem Kraftfahrzeug  dargestellt. Die Klarsichtscheiben<B>1</B> sind elastisch  eingespannt gelagert.  



  Zwischen den Klarsichtscheiben<B>1</B> befindet sich  eine strahlenabsorbierende Flüssigkeit<B>8.</B> Direkt im       Anschluss    an die Klarsichtscheiben<B>1</B> ist an ihrem  oberen Rand eine Pumpe<B>7</B> angeordnet. Der Kolben  <B>25</B> regelt den Abstand der Klarsichtscheiben<B>1</B> und  somit die Strahlendurchlässigkeit der     Blendschutzein-          richtung.    Es ist hierbei an eine automatische Betäti  gung gedacht, die wie folgt arbeitet: Die Kolben  stange<B>26</B> ist als     Weicheisenkern    der Spule<B>27</B> ausge  bildet und wird bei Stromfluss entsprechend der  Stromstärke hineingezogen.

   Dabei fördert der Kolben  <B>25</B> die strahlenabsorbierende Flüssigkeit<B>8</B> über den       Flüssigkeitsverteilungsquerschnitt   <B>28</B> zwischen die  Klarsichtscheiben<B>1.</B> Die Stromstärke der Spule<B>27</B>  kann in Abhängigkeit zu der Strahlenintensität ste  hen, so dass die     Blendschutzeinrichtung    stets eine der  Strahlenintensität angepasste Strahlenabsorption er  hält.     Die    mit der Spule<B>27</B> erzeugte Kraft muss gross  genug sein, um die Federkraft der Feder<B>32</B> zu -über  winden. Die Feder<B>32</B> hat die Aufgabe, den Kolben  <B>25</B> bei Stromabfall zurückzuziehen. Dabei saugt der  Kolben<B>25</B> die Flüssigkeit<B>8</B> aus dem Raum zwischen  den Klarsichtscheiben wieder in die Pumpenkammer  34.

   Der Federraum<B>33</B> ist gleichzeitig der Ausgleichs  raum für Temperaturschwankungen.  



  Die Endstellung des Kolbens<B>25</B> ist bei Stromab  fall dann erreicht, wenn die Klarsichtscheiben     aufein-          anderliegen.    Eine verbleibende Restkraft in der  Feder<B>32</B> hält die Flüssigkeit<B>8</B> bei     Klarsichtigkeit     ständig unter Unterdruck. Der verbleibende Flüssig  keitsfilm zwischen den Klarsichtscheiben ist so dünn,  dass er nicht mehr wahrnehmbar ist.  



  Die     Klarsichtscheib2n   <B>1</B> sind, bei dem hier ange  führten Beispiel mit parallelem Spalt     (Fig.   <B>6, 7</B> und<B>8)</B>  an der Peripherie elastisch eingespannt, so gelagert,  dass bei zunehmendem Unterdruck in der Flüssigkeit  die Klarsichtscheiben von der Mitte ausgehend klar-         sichtig    werden. Die Verbindung<B>29</B> in     Fig.   <B>6</B> und<B>8</B>  der beiden Klarsichtscheiben an der Peripherie kann  durchgehend aus gleichem Material wie die Klar  sichtscheiben bestehen oder bei ausreichender Dich  tung 2,     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B>     angeschrägt    sein, um die Flüssig  keit gut zwischen die Klarsichtscheiben zu leiten und  um die Abdichtung zu erleichtern.

   Ausserdem unter  stützt (als Keilwirkung) die     Anschrägung    das     Ausein-          anderbringen    der Klarsichtscheiben. Dem Druckaus  gleich und Flüssigkeitstransport dienen die innen an  geordneten Rinnen<B>3 1,</B>     Fig.   <B>5.</B>  



  Ordnet man, wie in     Fig.   <B>5</B> dargestellt, eine Stell  schraube<B>35</B> an, so ermöglicht es diese, den Kolben  hub zu begrenzen und somit die Flüssigkeitsstärke  zwischen den Klarsichtscheiben auf einen individuel  len Höchstwert zu bemessen.  



  Soll die     Blendschutzeinrichtung    nur teilweise  strahlenabsorbierend wirken, z. B. derart, dass sie  unterhalb der gedachten Linie<B>37,</B>     Fig.   <B>5</B> klarsichtig  bleibt, so können Klammern<B>36,</B>     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> die  Klarsichtscheiben im unteren Bereich festklemmen  und an einer Abstandsänderung hindern. Dadurch  würde in der hier gezeigten Form die eigene Fahr  bahnseite klarsichtig und somit in der Sicht unge  schwächt bleiben, während entgegenkommende  Fahrzeuge abgeblendet wirken würden. Würde man  den unteren Rand der     Blendschutzeinrichtung    fest  klemmen, so verliefe der Spalt zwischen den Klar  sichtscheiben von oben nach unten abnehmend keil  förmig.

   Entsprechend nimmt dann auch die Strahlen  absorption ab, und zwar liesse sich die     Blendschutz-          einrichtung    von oben ausgehend beliebig weit nach  unten in der Strahlenabsorption verändern. Beson  ders brauchbar ist eine so eingerichtete     Blendschutz-          einrichtung,    bei grellem Tageslicht.  



  <B>C</B>  In     Fig.   <B>9</B> ist ein Aussen- oder     Innenrückblick-          spiegel    dargestellt, der nach dem Prinzip dieser Er  findung kontinuierlich entsprechend der Strahlenin  tensität abgeblendet werden kann. Hinter der Klar  sichtscheibe<B>38</B> befindet sich eine     prismenförmige     Scheibe<B>39,</B> die auch aus klarem Material besteht und  auf der Rückseite mit einem Spiegelbelag 40 verse  hen ist. Die     Prismenscheibe    steht in Verbindung mit  einer     Rückholvorrichtung    41, die elektrisch regelbar  ist. Den leeren Raum des Gehäuses 42 füllt die strah  lenabsorbierende Flüssigkeit<B>8</B> aus.

   Spricht nun die       Rückholvorrichtung    41 bei Blendung an, so tritt zwi  schen die Klarsichtscheibe<B>39</B> die strahlenabsorbie  rende Flüssigkeit<B>8</B> und wirkt abblendend.  



  Eine     Prismenscheibe   <B>39</B> wurde gewählt, damit  keine Doppelspiegelungen auftreten können     (Fig.   <B>9).</B>  Das Absetzen der     Prismenscheibe    von der Klarsicht  scheibe kann natürlich auch durch die Flüssigkeit  selbst erfolgen, wie auch die     Prismenscheibe    an die  Stelle der Klarsichtscheibe treten kann.  



  Auf vorhandene     Rückblickspiegel    könnte man  ein Gerät aufsetzen, das, wie bei der     Blendschutzein-          richtung    beschrieben, aus zwei Klarsichtscheiben be  steht und ebenso aufgebaut ist. Ebenso können auch      alle vorher beschriebenen Einzelheiten für     Abblend-          spiegel    Anwendung finden.  



  Die     Fig.    10-12 stellen ein Fenster grösserer<B>Ab-</B>  messungen in Ansicht, Draufsicht und Seitenansicht  jeweils im Schnitt dar. Das Fenster ist in allen Ein  zelheiten entsprechend der     Blendschutzeinrichtung     gemäss der Erfindung ausgeführt. Die Klarsichtschei  ben<B>1</B> sind fest eingespannt gelagert. Ihr oberer Rand  verläuft gerade oder nur leicht gebogen. Nach unten  sind die Klarsichtscheiben<B>1</B> zunehmend gebogen  ausgeführt. Hierdurch wird das Widerstandsmoment  um die waagerechte Achse nach unten grösser, so  dass die     Durchbiegungen    der Klarsichtscheiben durch  den nach unten zunehmenden     Flüssigkeitsdruck    in  verträglichen Grenzen bleiben. Die seitlichen Ränder  liegen mit dem oberen Rand in einer Ebene.

   Eine  Lagerung in einem Rahmen 43 ist deshalb nicht  schwierig.  



  Auch bei einem derartigen Fenster ist es sinnvoll,  den Zu- und     Abführungsschlauch   <B>6</B> nach oben zu  legen und zwischen den Klarsichtscheiben an ihrem  oberen Rand Abstandhalter 4 anzuordnen. Die strah  lungsabsorbierende Flüssigkeit<B>8</B> kann bis zur Linie<B>9</B>  abgesaugt werden. Die Pumpe<B>7</B> ist im unteren waa  gerechten Teil des Rahmens 43 angeordnet. Der  Schlauch<B>6</B> wird in den Rahmen 43 verlegt. Einzel  heiten bezüglich der Entlüftung und der Pumpe kön  nen der Ausführung wie bei der Windschutzscheibe  beschrieben entsprechen. Bei genügender Höhe des  Fensters kann an die Stelle einer Unterdruckpumpe  auch eine billigere Druckpumpe treten, da die Saug  kraft aus der statischen Flüssigkeitshöhe dann aus  reicht, die Flüssigkeit bis zur Linie<B>9</B> abzusaugen.  



  Um die Vorteile, die sich aus der Absorption der       Infrarotstrahlung    ergeben, voll auszunutzen, ist es  zweckmässig, hinter den Klarsichtscheiben<B>1</B> eine  weitere Klarsichtscheibe 44 anzuordnen. Der Luft  raum 45 ist ein guter Schutz gegen Wärmedurch  gang Ein derartiges Fenster ist ein ideales     Isolierfen-          ster    im Sommer und im Winter.  



  Ausser der hier beschriebenen Formgebung der  Klarsichtscheiben können diese aus mancherlei  Gründen auch anders geformt sein. Bei Fenstern  kleinerer Grössen und besonders in waagerechter und  schräger Anordnung z. B. als Oberlicht oder Dach  fenster genügt es, wenn man die Stärke der     Klarsieht-          scheiben    erhöht, um die     Durchbiegung    aus dem Flüs  sigkeitsdruck     kleinzuhalten.    Billiger ist es auch, die  Klarsichtscheiben nach einem gleichbleibenden  Radius um die senkrechte Achse zu biegen. Dagegen  ist es aufwendig, wenn auch nicht ohne Vorteile, die  Klarsichtscheiben zu wölben, z. B. in Buckel- oder       Tonnenforin.     



  Bei allen gebogenen und geformten Klarsicht  scheiben ist Voraussetzung, dass sie zur Gewährlei  stung von Parallelität an den     aufeinanderliegenden     Flächen gleichzeitig geformt werden.  



  Die     Fig.   <B>13-17</B> stellen eine Brille in Ansicht und  Teilschnitten dar. Die Brille entspricht im Aufbau der       Blendschutzeinrichtung        gemäss    dieser     Erfindunor.    Die  <B>C</B>    Lagerung der Klarsichtscheiben<B>1</B> erfolgt elastisch in  dem Profil 46     Fig.    14,<B>15</B> aus besonders elastischem  Material. Das Profil 46 ist so ausgebildet, dass eine  ringsum laufende Nase 47 zwischen die am Rand  entsprechend geschliffenen Klarsichtscheiben<B>1</B> ragt.

    Zur besseren Abdichtung ist die Stärke der Nase 47  um soviel dicker, als die ausgeschliffene Nute 48 zwi  schen den Klarsichtscheiben ausgeführt, dass unter  Berücksichtigung eines Arbeitsspieles zwischen den  Klarsichtscheiben die Nase     ünmer    noch einen     An-          press-        bzw.    Abdichtungsdruck auf die Klarsichtschei  ben ausübt. Dabei kann der Druck von aussen durch  ein federndes Schutzprofil<B>3</B> oder den Rahmen 49  oder von innen durch Unterdruck in der Flüssigkeit  über die Klarsichtscheiben auf die Nase übertragen  werden. Die Zuführung der Flüssigkeit erfolgt durch  den Schlauch<B>6</B> zweckmässig vom Steg der Brille aus.  Der Schlauch<B>6</B> ist in den Rahmen 49 verlegt.

   Die  Schlauchenden<B>50</B> und<B>51,</B>     Fig.   <B>13</B> sind so zueinander  bemessen und angeordnet, dass bei     Flüssigkeits-Zu-          führung    beide Brillenseiten die gleiche Menge Flüs  sigkeit erhalten. In einem Brillenbügel<B>52</B> ist die       Membranpumpe   <B>7</B>     ang        geordnet.        Durch        Drehen        an        der     Stellschraube<B>53</B> lässt sich der Absorptionsgrad der  Brille beliebig regulieren.

   Zusätzlich können die  Bügelenden 54 eine Automatik<B>55</B> enthalten, die die  Flüssigkeitsmenge zwischen den Klarsichtscheiben  entsprechend der jeweiligen Strahlungsintensität  selbsttätig reguliert. Da die     max.    benötigten Flüssig  keitsmengen normaler     Brillen-Grössen    sehr klein  sind, würde sich eine derartig ausgerüstete Brille  selbst bei kleinem Schlauchquerschnitt fast verzugs  frei wechselnder Strahlungsintensität angleichen. Der  Schlauchquerschnitt des Schlauches ist so bemessen,  dass der Inhalt des Schlauches auf jeden Fall kleiner  ist, als das     max.    Volumen der Flüssigkeit zwischen  den Klarsichtscheiben. Dadurch wird es möglich,  Luftblasen zwischen den Klarsichtscheiben in die  Pumpe zu saugen.  



  Die     Fig.   <B>17</B> und<B>18</B> stellen einen Schnitt durch  einen Schweissschutz dar. Die Arbeitsweise dieses  Schweissschutzes mit veränderlicher Strahlenabsorp  tion entspricht gleichfalls der     Blendschutzeinrichtung     gemäss dieser Erfindung. Die Klarsichtscheiben<B>1</B>  werden durch Abstandhalter 4 ohne äussere Dichtung  2 abgedichtet und die Flüssigkeit<B>8</B> wird über den  Schlauch<B>6</B> in den Raum<B>56</B>     -eleitet.    Die Abdichtung  kann auch durch die Dichtung 2 erfolgen.

   In diesem  Fall tritt die Flüssigkeit<B>8</B> durch den Schlauch<B>6</B> in  den Zwischenraum<B>56.</B> Die Betätigung der Pumpe<B>7</B>  erfolgt in der     Fig.   <B>17</B> mechanisch, indem über den  Hebel 21 die strahlungsabsorbierende Flüssigkeit<B>8</B> in  die Pumpe<B>7</B> gesaugt wird. Dabei biegen sich die  Klarsichtscheiben<B>1</B> soweit zueinander durch, dass<B>je</B>  nach Unterdruck in der Flüssigkeit<B>8</B> in der Mitte der  Klarsichtscheiben<B>1</B> ein mehr oder weniger grosses  ungeschwächtes Sichtfeld entsteht.

   Durch Loslassen  des Hebels 21 drückt die     Membranpumpe   <B>7</B> die Flüs  sigkeit<B>8</B> in kürzester Zeit wieder zwischen die Klar  sichtscheiben<B>1.</B> Der Normalzustand der mechanisch      betätigten Schweissschutzschilde entsprechend dieser  Erfindung ist also der Zustand grösster oder angenä  hert grösster Strahlungsabsorption. Erst bei Unter  druck in der Flüssigkeit<B>8</B> wird die     Blendschutzein-          richtung    kurzzeitig in der Mitte klarsichtig     bzw.    weni  ger strahlungsabsorbierend.

   Dadurch wird verhindert,  dass ein Schweisser im Falle der bisher beschriebe  nen Handhabungsart der     Blendschutzeinrichtung     (Normalzustand nicht absorbierend) in die unge  schwächten Strahlen des Lichtbogens oder     dgl.    sieht.  



       Fig.   <B>18</B> zeigt eine Ausführung eines     Schweiss-          schutzes    gemäss dieser Erfindung mit selbsttätiger  Regulierung der Strahlungsabsorption. Hierbei ist der  Normalzustand der     Blendschutzeinrichtung        Klarsich-          tigkeit        bzw.    Nichtabsorption. Erst bei Stromfluss in  der Spule<B>27</B> wird der Eisenkern<B>57</B> in die Spule ge  zogen und die Flüssigkeit<B>8</B> zwischen die Klarsicht  scheiben<B>1</B> gedrückt.     Bbi    Stromabfall wird die Flüs  sigkeit durch die Feder<B>32</B> wieder in die Pumpe<B>7</B> ge  saugt.

   Der Stromfluss findet beim Elektroschweissen  erst dann oder kurz vorher statt, wenn die     Schweiss-          elektrode    zündet.  



  Die Stellschraube<B>35</B> ermöglicht eine Regulierung  der Durchsichtigkeit in gewissen Grenzen entspre  chend der individuell verschieden starken Sichtschär  fen der Benützer.  



  In den     Fig.   <B>19-36</B> werden Ausführungsbeispiele  dargestellt mit verschiedenen Formen der Abdich  tung, der Abstandhalter, der Schutzprofile und der  Ausbildung der     Klarsichtscheibenränder.     



  In     Fig.   <B>19</B> liegt die Dichtung 2 zwischen den  Klarsichtscheiben<B>1.</B> Durch den äusseren Druck<B>58,</B>  der auch indirekt über die Klarsichtscheiben durch  Unterdruck in der Flüssigkeit erzielt werden kann,  wird eine abdichtende Wirkung erzielt. Die Flüssig  keit<B>8</B> wird über die Stutzen<B>59</B> zu-     bzw.    abgeführt.  



  In     Fig.    20 besteht die Dichtung aus<B>3</B> Dichtungs  streifen, die aussen an jeder Klarsichtscheibe entlang  der Peripherie verlaufen. Durch die Schutz-     bzw.        An-          pressprofile   <B>60</B> werden die Dichtungen gegen die  Klarsichtscheiben<B>1</B> gepresst. Gleichzeitig haben die  Profile<B>60</B> die Aufgabe, die Dichtungen und     Klar-          sichtscheibenränder    gegen zerstörende äussere Ein  flüsse zu sichern.  



       Fig.    21 zeigt die Anordnung der Dichtung 2 auf  den     Kopf-Flächen    der Klarsichtscheiben<B>1.</B> Durch  den Druck<B>61</B> auf die Dichtung 2 in Richtung auf die  Kopfflächen wird die     Blendschutzeinrichtung    abge  dichtet.  



  In     Fig.    22 verläuft die Dichtung 2 U-förmig um  die Klarsichtscheiben. Das Schutz- und     Anpressprofil     <B>3</B> enthält     ringsumlaufende    nach innen gerichtete       Dichtungsrippen   <B>62,</B> die einen spezifisch hohen     An-          pressdruck    auf die Dichtung 2 erzeugen. An der  Dichtung 2 sind einzelne oder     ringsumlaufende   <B>Ab-</B>  standhalter 4 angeordnet, die zwischen die Klarsicht  scheiben<B>1</B> reichen. Die Stärke der Abstandhalter 4  kann im Umfang zur Erzielung keilförmiger Anord  nung der Klarsichtscheiben verschieden gross sein.  



  In     Fig.   <B>23</B> enthält die Dichtung (oder der<B>Ab-</B>         standhalter)    seitliche Verstärkungen<B>63,</B> die im  wesentlichen ein Verrutschen der Dichtung     bzw.    des  Abstandhalters zwischen die Klarsichtscheiben<B>1</B> ver  hindern.  



  Sind zwischen den Klarsichtscheiben Abstandhal  ter angeordnet, so können diese ein- oder mehrteilig  sein und die Klarsichtscheiben ganz oder teilweise  umschliessen. Wie die Abstandhalter zweckmässig  ausgebildet werden, richtet sich nach den ihnen zuge  dachten Aufgaben oder Erfordernissen. Sind die  Klarsichtscheiben<B>1</B> z. B. keilförmig eingespannt an  geordnet, so ist es zweckmässig, die Abstandhalter  nur an ihrem oberen Rand vorzusehen.<B>Ob</B> sie     ein-          oder    mehrteilig ausgeführt werden, richtet sich im  wesentlichen danach, wie die Flüssigkeit zwischen die  Klarsichtscheiben gelangt, ferner danach, ob der keil  förmige Raum     Fig.   <B>1,</B> 2 oberhalb der Linie<B>9</B> von der  Flüssigkeit durchspült werden soll.

   Ist das erforder  lich und soll die Flüssigkeit von mehreren Stellen im  Umfang von einem     Flüssigkeitsverteilungsquerschnitt     zwischen die Klarsichtscheiben gelangen, so muss der  Abstandhalter mehrteilig ausgeführt werden. Die ein  zelnen     Teil.stücke    werden mit Abstand voneinander  montiert.  



  Ferner kann es wichtig sein, dass die Abstandhal  ter aus besonders elastischem Material bestehen, da  mit bei     max.    Unterdruck nur ein kleiner Restkeil von  absorbierender Flüssigkeit zwischen den Klarsicht  scheiben verbleibt. Das setzt aber unter Umständen  voraus, dass das durch     Anpressdruck    auf die Dich  tung die Abdichtung bewirkende Schutzprofil  federnde Eigenschaften hat.  



  Ist es erforderlich, dass die Klarsichtscheiben bei  zwischenliegender Dichtung oder zwischenliegenden  Abstandhaltern vollkommen     Idarsichtig    werden, so  können Dichtung oder Abstandhalter wie in       Fig.    24-26 dargestellt, in Vertiefungen 64, Ausspa  rungen<B>65,</B>     Abschrägungen   <B>66</B> oder     dergl.    angeordnet  sein. Bei     max.    Unterdruck werden die elastischen  Dichtungen 2 oder Abstandhalter soweit zusammen  gedrückt, dass die Klarsichtscheiben sich vollkom  men     aufeinanderlegen.    Manchmal ist es vielleicht  billiger, zum gleichen Zweck die     Klarsichtscheiben-          ränder    zu verformen, z.

   B. zu kröpfen<B>67</B> oder zu  wulsten<B>68,</B>     Fig.   <B>28</B> und<B>29.</B> Ebenso     liesse    sich die  Bedingung, dass die Klarsichtscheiben<U>vollkommen</U>  klarsichtig werden, durch die in     Fig.   <B>30</B> dargestellte  Lösung verwirklichen. Hier ist zwischen den Klar  sichtscheiben<B>1</B> eine weitere Klarsichtscheibe<B>69</B> an  geordnet. Die Klarsichtscheibe<B>69</B> lässt am Rand  einen Spalt frei, in dem die Dichtung 2 Platz findet.  



  Eine gute Lösung, wie die Flüssigkeit bei zwi  schen den Klarsichtscheiben angeordneter Dichtung  zwischen die Klarsichtscheiben gelangen kann, wird  in den     Fig.    24-26,<B>28</B> und<B>30</B> dargestellt. Hier wei  sen die Dichtungen 2 einen Hohlraum<B>70</B> auf, durch  den die Flüssigkeit über einen Zuführungsschlauch<B>6</B>  an mehreren Stellen im Umfang zwischen die Klar  sichtscheiben gelangt. Der Hohlraum<B>70</B> stellt eine  Art     Flüssigkeitsverteilungsquerschnitt    dar, der eine      schnelle Absorptionsregelung der     Blendschutzein-          richtung    zulässt.

   Gleichzeitig könnte ein derartiger  Hohlraum auch dazu dienen, die Dichtung oder die  Abstandhalter elastischer zu gestalten, oder durch       Beaufschlagung    mit einem gesonderten Druckmittel  den Abstand der Klarsichtscheiben zu verändern,       bzw.    den Abdichtungsdruck zu regulieren. Durch  mehrere getrennte, im Umfang     nebeneinanderlie-          Er        -          "ende    Drucksysteme lässt sich auch die     Flüssigkeits          verteilung    zwischen den Klarsichtscheiben beeinflus  sen     bzw.    verändern.

   Diese Ausführung versetzt einen  in die Lage,     z.B.    bei einer Ausführung der     Blend-          schutzeinrichtung    als Windschutzscheibe, dass der  Fahrer durch Regulierung des     Klarsichtscheiben-Ab-          standes    links von ihm die Windschutzscheibe auf der  linken Seite in der Strahlenabsorption verändert.  Diese Möglichkeit ist vor allem bei Nachtfahrten be  deutsam, da entgegenkommende blendende Fahr  zeuge abgeblendet werden, wogegen die eigene Fahr  bahnseite in der Sicht ungeschwächt bleibt.  



  In den     Fig.    24 und<B>27</B> sind die Ränder der Klar  sichtscheiben zu dem Zweck abgeschrägt, dass an den  Schrägen<B>71</B> gleichgestaltete Dichtungen derart an  greifen, dass     im    Falle der     Fig.    24 bei zusammenge  henden Klarsichtscheiben Kraftkomponenten<B>72</B> ent  stehen, die die Klarsichtscheiben     auseinanderzudrük-          ken    suchen und     im    Falle der     Fig.   <B>27</B> bei     auseinander-          gehenden    Klarsichtscheiben Kraftkomponenten<B>73</B>  entstehen, die die Klarsichtscheiben zusammenzu  drücken suchen.

   Diese Massnahmen haben den  Zweck der zusätzlichen Dichtung sowie einer     Rück-          stellwirkung.    Es ist z. B. bei runden bis elliptischen  Ausführungen einer     Blendschutzeinrichtung        zweck-          mässig,    die Dichtung aus Gummi oder einem ähnli  chen hochelastischen und     alterungsbeständigem     Material in der in     Fig.    24 gestrichelt gezeichneten  Form und     Grösse    74 herzustellen.

   Durch Weiten auf  den grösseren Umfang der Klarsichtscheiben erzeugt  die Dichtung aus der Eigenspannung eine ausrei  chende     Abdichtwirkung.    Dabei können die Schenkel  <B>75</B> in     ungespanntem    Zustand nach innen stehen, so  dass sie nach dem Aufspannen zusätzlich eine ab  dichtende auf die Klarsichtscheiben gerichtete Kraft  erzeugen. Die Schrägen<B>71</B> stehen soweit auseinan  der, dass sie     im    aufgespannten Zustand die     Klarsieht-          scheiben    etwas     auseinanderdrücken.    Bei Unterdruck  in der Flüssigkeit legen sich die Klarsichtscheiben  aufeinander und erzeugen in den Schrägen<B>71</B> einen  erhöhten Abdichtungsdruck.

   Dieselbe Wirkung ergibt  sich bei einer Ausführung gemäss     Fig.   <B>27,</B> bei     aus-          einandergehenden    Klarsichtscheiben.  



  Reicht der auf eine Dichtung ausgeübte     Anpress-          druck    für die Abdichtung nicht aus, so ist es     zweck-          mässig,    gegebenenfalls auch zur Sicherheit die Dich  tung auf die Klarsichtscheiben zusätzlich zu kleben.

         Das        Kleben        kann        auch        dort        in        Frag        ,e        kommen,        wo        die     Bindekraft zwischen Klarsichtscheiben und Dichtung,  die in diesem Fall nicht unbedingt elastisch zu sein  braucht, ausreicht, eine sichere Abdichtung zu ge  währleisten.    Eignet sich das Material der Klarsichtscheiben  dazu, so können die Ränder der Klarsichtscheiben  auch verschweisst     bzw.    organisch verbunden werden.

    Ferner kann der Zwischenraum der Klarsichtschei  ben dadurch abgedichtet werden, dass zwischen die  Klarsichtscheiben ein schmaler zusammenhängender  Streifen eines Verbundmaterials, wie z. B. Folien aus       Plexigum,        Polyvinylacetat,        Polyvinylbutyral    oder       dergl.,    gelegt wird, der darauf mit den beiden Klar  sichtscheiben     verpresst    wird. Durch die Verbundwir  kung werden die Klarsichtscheiben abgedichtet.  



  Eine weitere Lösung, wie die Klarsichtscheiben  gut abzudichten sind, ist in     Fig.   <B>31</B> dargestellt. Hier  bestehen sie aus einem Verbundmaterial<B>76,</B> dessen  über den Rand der Klarsichtscheiben hervorragende  Verbundfolien<B>77</B> miteinander verschweisst     bzw.    ver  klebt werden. Der Verbindungsschlauch<B>6,</B> der aus  einem ähnlichen Material wie die Folie<B>77</B> besteht,  wird in der Folie<B>77,</B> wie in     Fig.   <B>31</B> dargestellt, durch  Schweissen oder Kleben befestigt.  



  Die Gestaltung des um die     Klarsichtscheibenrän-          der    geführten     Anpress-        bzw.        Schutzprofiles   <B>3</B> muss  nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen. Ver  läuft zwischen dem     Anpress-        bzw.    Schutzprofil<B>3</B> eine  Dichtung 2, so ist es anzustreben, dass das     Anpress-          bzw.    Schutzprofil gleichzeitig auf die Dichtung einen       Anpressdruck    ausübt.

   Da das     Anpress-        bzw.    Schutz  profil gewissen Bewegungen der Klarsichtscheiben  folgen muss, ergibt sich hieraus die Forderung, das       Anpress-        bzw.    Schutzprofil aus federnd elastischem  Material zu gestalten. Bei fest     eingesapannter    Lage  rung der Klarsichtscheiben genügt es, wenn das     An-          press-        bzw.    Schutzprofil aus einem steifen     U-Profil     besteht, das stramm über die Dichtung     bzw.    die Klar  sichtscheiben gepresst wird.  



  Das     Anpress-        bzw.    Schutzprofil muss den  manchmal komplizierten Formen der     Blendschutz-          einrichtung,    z. B. in     Windschutzscheiben-Form,        an-          gepasst    sein. Da ein solches     U-förmiges        Anpress-          bzw.    Schutzprofil teuer in der Herstellung ist, sowie  wegen der leichteren Montage, kann das     Anpress-          bzw.    Schutzprofil entsprechend der in     Fig.   <B>32</B> darge  stellten Ausführung hergestellt sein.

   Es setzt sich aus  den 2 Winkelteilen<B>78</B> und<B>79</B> zusammen, wobei bei  der Montage der Winkel<B>78</B> in den Winkel<B>79</B> einra  stet. Die vorher etwas nach innen stehenden Schenkel  erzeugen nach dem Zusammenpressen einen     An-          pressdruck    auf die Dichtung 2. Diese Ausführung des       Anpress-        bzw.        Schutzprofiles    hat vor allem auch den  Vorteil, dass kein     Umfangstoss    vorhanden ist.  



  Bei     Blendschutzeinrichtungen    grosser Abmessun  gen, die auch erheblichen dynamischen Beanspru  chungen unterworfen sind, wie z. B. die Windschutz  scheiben von Kraftfahrzeugen, ist es auch     zweckmäs-          sig,    die Schenkel des     Anpress-        bzw.        Schutzprofiles     entsprechend     Fig.   <B>33</B> zu unterbrechen<B>80.</B> Dadurch  vermeidet man, dass im Umfang an keiner Stelle auf  die Dichtung 2 ein     Anpressdruck    ausgeübt wird.

         U-förmige        Anpress-        bzw.    Schutzprofile werden  zweckmässig mit 2 Stössen versehen, die an der brei-      testen Stelle der Klarsichtscheiben angeordnet sind.  Die Stösse werden nach der Montage gelascht. Aus       Kostenersparnisgründen,    da die Werkzeugkosten für  ein kleineres     Anpress-        bzw.    Schutzprofil wesentlich  billiger sind, können im Umfang auch mehr als 2  Stösse vorgesehen sein.  



  Das     Anpress-        bzw.    Schutzprofil kann auch aus  Kunststoff, z. B.     Hart-Polyvinylchlorit    hergestellt  sein, das sich mit nur einem Stoss oder ohne Stoss  um die Klarsichtscheiben montieren lässt.  



  Eine gute Lösung einer geeigneten Dichtung     ein-          schliesslich        Anpress-        bzw.    Schutzprofil besteht darin,  dass das U-förmige     Anpress-        bzw.    Schutzprofil aus  einzelnen     nebeneinanderliegenden    Stücken besteht,  die in die Dichtung einvulkanisiert sind. Diese  Lösung vereinfacht erheblich die Montage.  



  Die in     Fig.    34 dargestellte Ausführungsart ist  ebenfalls in der Montage sehr einfach. Hier besteht  die Dichtung 2 aus einer Dichtungsmasse, die in kon  sistenter bis weicher Form in das Schutzprofil<B>3</B> ein  gebracht wird. Durch das     Aufpressen    auf die Klar  sichtscheiben presst sich die Dichtungsmasse zwi  schen Schenkel des     Schutzprofiles    und Klarsicht  scheiben. Die Nocken<B>81</B> zentrieren das Schutzprofil  beim     Aufpressen.    Die Dichtungsmasse kann auch mit  einer Presse in den Hohlraum zwischen Schutzprofil  und Klarsichtscheiben gepresst werden.

   In diesem  Falle pressen die vorderen Kanten<B>82</B> des     Schutzpro-          files    auf die Klarsichtscheiben, damit hier keine  Dichtungsmasse austritt. Als Dichtungsmassen sind  besonders Materialien auf     Thiokol-Basis    geeignet.  Die Abdichtung der Klarsichtscheiben mittels einer       2-komponenten    Dichtungsmasse kann auch ohne  äusseres Schutzprofil erfolgen, wenn die Festigkeit  der     Dichtungsmasse    nach dem Abbinden genügend  gross ist. Dabei sollte das Material aber nicht spröde  sein. Das Auftragen der Dichtungsmasse kann z. B.

    mittels einer Spritzvorrichtung erfolgen oder sie wird  auf ein bandförmiges     Glasfasergewebe    gleichmässig  aufgetragen, das man um die Klarsichtscheiben legt.  In diesem Fall stellt das     Glasfasergewebe    eine Art  äusseren Schutz dar und erhöht die Festigkeit.  



  Es kann auch angebracht     seh    z. B. bei einer  Ausführung der Erfindung als Schweissschutz, dass  die die Abdichtung bewirkenden Abstandhalter 4       Fig.   <B>17, 18</B> aus einer Dichtungsmasse im     vorbe-          schriebenen    Sinne bestehen. Besondere Beachtung ist  bei einer Abdichtung mittels einer Dichtungsmasse  der Flüssigkeitszuführung zu schenken. Um dem       Flüssigkeitszuführungsstutzen   <B>-</B> der aus Glas, Metall  oder einem harten Kunststoff besteht, auf dem die  Abdichtungsmasse gut haftet<B>-</B> einen guten Halt zu  geben, ist es zweckmässig, wenn der Stutzen durch  ein Stück z. B. durch ein U-förmiges Schutzprofil, das  auf seinem Steg in der Mitte ein Schutzrohr aufweist,  abgestützt wird.  



  Das Schutzprofil mit Schutzrohr wird mit der  Dichtungsmasse versehen und über den Stutzen ge  stülpt. Anstelle eines besonderen Stutzens kann die    Flüssigkeitszuführung auch direkt aus dem Stück  Schutzprofil mit Schutzrohr bestehen.  



  Eine weitere, Methode eine dichtende Wirkung zu  erzielen, besteht darin, dass das     Anpress-        bzw.     Schutzprofil als Spannring<B>83,</B>     Fig.   <B>35</B> ausgebildet ist.  Dabei kann der Spannring nach innen gerichtete       ringsumlaufende    Dichtungsrippen<B>62</B> aufweisen, die  die Dichtung 2 in entsprechende Rillen 84 der Klar  sichtscheiben drücken. Eine ähnliche dichtende Wir  kung wird in der in     Fig.   <B>36</B> gezeigten Form erreicht.  Hier pressen die Spanndrähte<B>85</B> die Dichtung 2 in  die Rillen 84 der Klarsichtscheiben. Den gleichen  Zweck würde auch ein über die Dichtung gezogener  Schrumpfschlauch erfüllen.

   Zur Befestigung der       Blendschutzeinrichtung    in einem Rahmen dienen ein  zelne oder umlaufende Anschläge<B>86,</B>     Fig.    34.  



  Sollen die Klarsichtscheiben nach der Montage  mit Abstand voneinander angeordnet sein, ohne dass  sich zwischen ihnen Abstandhalter befinden, so ist  das dadurch zu erreichen, dass man während der  Montage auflösbare Abstandhalter verwendet. Hierzu  eignet sich z. B. eine Folie aus     Polyvinylalkohol,    die  sich in Wasser auflöst. Ebenso können bei der Mon  tage später auflösbare oder durch den Schlauch<B>6</B> zu  entfernende Mittel verwendet werden, die entlang der  Peripherie der Klarsichtscheiben verlaufen, um bei  einer Abdichtung mittels einer Dichtungsmasse einen       Flüssigkeitsverteilungsquerschnitt    zu schaffen.  



  Alle in dieser Beschreibung aufgeführten Einzel  heiten können an allen erfindungsgemässen     Blend-          schutzeinrichtungen    Anwendung finden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Blendschutzeinrichtung mit veränderlicher Strah lendurchlässigkeit, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Klarsichtscheiben, deren Abstand veränderbar ist und zwischen denen sich ein strahlenabsorbierendes Medium befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Scheiben<B>(1)</B> an eine Unterdruckquelle<B>(7)</B> regelbar angeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckquelle <B>(7)</B> abschaltbar ist.
    2. Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klarsichtscheiben <B>(1)</B> an einer Seite praktisch parallel und im übrigen abgebogen oder winklig zueinander angeordnet sind (Fig. <B>11).</B> <B>3.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Klarsichtscheiben<B>(1)</B> entweder an einer Kante oder ringsum elastisch oder fest im<B>Ab-</B> stand voneinander gehalten sind (Fig. 2).
    4. Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> gekennzeichnet durch Anordnung entweder einer Unterdruckquelle, die wahlweise auch auf überdruck schaltbar ist, oder durch die zusätzliche Anordnung einer überdruck- queHe. <B>5.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeich net, dass sich die Unterdruckquelle aus einer mit dem Raum zwischen den Scheiben in Verbindung stehen den Leitung und einem sich an diese anschliessenden, die Strahlen absorbierende Flüssigkeit aufnehmen den,
    in senkrechter Richtung gesehen unterhalb der Scheiben befindlichem Behälter zusammensetzt (Fig. <B>11).</B> <B>6.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Klarsichtscheiben<B>(1)</B> gewölbt ausgebil det sind.
    <B>7.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Blendschutzeinrichtung drei Klarsicht scheiben<B>(1,</B> 44) aufweist, deren einer Zwischenraum mit einer strahlenabsorbierenden Flüssigkeit<B>(8)</B> ge füllt ist und deren anderer Zwischenraum (45) vor zugsweise auf der gegen Wärme zu isolierenden Seite mit einem Gas oder Gasgemisch gefüHt ist. <B>8.</B> Blendschutzeinrichtung nach Unteransprüchen <B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die mit Gas beaufschlagte Klarsichtscheibe (44) eben ausgeführt ist.
    <B>9.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeich net, dass zumindest eine der Klarsichtscheiben<B>(1)</B> im wesentlichen nur für Strahlen im sichtbaren Bereich des Spektrums durchlässig ist und die Strahlen im unsichtbaren Bereich, insbesondere die ultravioletten und infraroten Strahlen, wahlweise reflektiert oder absorbiert bzw. reflektiert und absorbiert werden, so dass die veränderliche Strahlenabsorpttion im wesent lichen nur im sichtbaren Bereich erfolgt.
    <B>10.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass der Zwischenraum der Klarsichtscheiben<B>(1)</B> durch Verbundwirkung einer zwischen ihnen an der Peripherie angeordneten und mit ihnen verpressten Kunststoff-Folie aus Polyvinylacetat oder Polyvinyl- butyral abgedichtet ist (Fig. <B>3 1).</B> <B>11.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Klarsichtscheiben<B>(1)
    </B> der Blendschutz- einrichtung aus Verbundglas bestehen, dessen Ver bundfolien soweit über den Rand vorstehen, dass sie durch Zusammenfügen den Zwischenraum der Klar sichtscheiben abdichten. 12. Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass der Zwischenraum<B>(5)</B> der Klarsichtscheiben <B>(1)</B> durch die Klemmwirkung eines um die Klarsicht scheiben geführten Anpress- und Schutzprofiles <B>(3)</B> abgedichtet ist.<B>-</B> <B>13.</B> Blendschutzeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>9</B> und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass ein um die Klarsichtscheiben<B>(1)
    </B> geführtes Anpress- und Schutzprofil<B>(83)</B> ringsumlau- fende, nach innen gerichtete Dichtungsrippen<B>(62)</B> aufweist, die einen spezifisch hohen Abdichtungs druck erzeugen.
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