CH385502A - Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzug - Google Patents

Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzug

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CH385502A
CH385502A CH605261A CH605261A CH385502A CH 385502 A CH385502 A CH 385502A CH 605261 A CH605261 A CH 605261A CH 605261 A CH605261 A CH 605261A CH 385502 A CH385502 A CH 385502A
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CH
Switzerland
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electrically conductive
coating
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conductive coating
windows
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Application number
CH605261A
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English (en)
Inventor
Rheinberger Peter
Dionys Dr Hacman
Original Assignee
Balzers Hochvakuum
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    • GPHYSICS
    • G12INSTRUMENT DETAILS
    • G12BCONSTRUCTIONAL DETAILS OF INSTRUMENTS, OR COMPARABLE DETAILS OF OTHER APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G12B17/00Screening
    • G12B17/02Screening from electric or magnetic fields, e.g. radio waves

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Fenster mit einem elektrisch leitenden    Überzog   Fenster mit einem elektrisch leitenden    YJberzug   werden z. B. zum Schutz für empfindliche    Mess-      instnimente   gebraucht, bei denen es wichtig ist, die elektrostatische    Aufladung   der Fensterflächen zu vermeiden, weil die zwischen dem Zeiger des Instrumentes und der    Fensterfläche   wirksamen elektrostatischen Kräfte zu Fehlanzeigen führen können. Während zum Schutz gegen elektrostatische    Aufladung   Überzüge mit verhältnismässig geringer Leitfähigkeit genügen, werden für andere Verwendungszwecke, z. B. zur Abschirmung gegenüber elektrischen Wechselfeldern Überzüge mit besserer Leitfähigkeit gebraucht.

   Elektrisch leitende Überzüge finden auch Verwendung für beheizbare Fenster, z. B. bei    Fahr-      zeugen,   wobei durch elektrische Widerstandserwärmung des auf den Fahrzeugfenstern aufgebrachten Oberzugs eine    Beschlagung   mit Kondenswasser oder Eis verhindert wird. 



     Erfindungsgemäss   wird für die angegebenen    Ver-      @vendLingszwecke   ein Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzog vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus einer durchsichtigen Scheibe aus' Kunststoff besteht, welche wenigstens auf einer Seite mit einem    überzug   aus    Indiumoxyd   versehen ist, der für sichtbares Licht eine Absorption Von weniger als 5     'o   und einen elektrischen Flächenwiderstand von höchstens 106 Ohm pro Quadrat aufweist. 



  Es wurde gefunden, dass    Indiumoxydüberzüge   sich auf den meisten Kunststoffen gut haftend aufbringen lassen und dabei eine hohe elektrische Leitfähigkeit aufweisen. Ein Vorteil der Verwendung von Kunststoffscheiben anstelle von Glas ist darin zu sehen, dass Kunststoffscheiben sich leichter in beliebige Formen bringen lassen, was z. B. für Fahrzeugverglasungen wichtig ist. Es können somit durch-    sichtige   antistatische Fenster bzw. Schutzkappen für Messinstrumente in beliebigen Formen hergestellt werden. Bei thermoplastischen Kunststoffen ist es zweckmässig, den elektrisch leitenden    überzug   zunächst auf ebene Kunststoffscheiben aufzubringen, die nachträglich nach Bedarf verformt werden.

   Auf dem elektrisch leitenden    L7berzug   aus Indiumoxyd    kann   weiter noch eine reflexvermindernde Schicht angeordnet sein. Sie dient dazu, auch bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen eine von störenden Reflexen freie Beobachtung, z. B. der Skala eines Messinstrumentes durch das Fenster hindurch zu ermöglichen. 



  Bei der Herstellung eines Fensters nach der Erfindung kann beispielsweise folgendermassen vorgegangen werden. Die mit dem elektrisch leitenden Überzug zu    versehende   Fläche einer Kunststoffscheibe. wird zunächst gereinigt, und dann in einer    Vakuumaufdampfanl_age   mit einem Überzug aus Indiumoxyd versehen, z.

   B. durch Verdampfen metallischen    Indiums   in einer Sauerstoffatmosphäre von etwa    10-t      äorr   und Niederschlagen der entstandenen Dämpfe auf der    Kunststoffunterlage   bis zu einer Schichtdicke von ungefähr 500    Angström.   Dieser Überzug wird anschliessend in der    Aufdampfanlage   einer elektrischen Glimmentladung bei etwa    10-       Torr      0.-Duck   ausgesetzt,

   wobei zweckmässigerweise durch entsprechende    Anbringung   von    Hilfs-      elektroden   und von    Messeinrichtungen   der elektrische Widerstand des    überzugs   während des    Glim-      mens   beobachtet wird. Bei Erreichen des gewünschten niedrigen Flächenwiderstandes, der zwischen einigen 100 Ohm und einigen    Megohm   liegen kann, wird die    Glimmentladungsbehandlung   abgebrochen. Die so hergestellten Überzüge haften besonders gut 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auf Unterlagen aus Polystyrol oder    Polymetacryl-      säuremethylester.   



  In den anliegenden Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele eines Fensters nach der Erfindung beschrieben.    Fig.   1 zeigt eine ebene Kunststoffscheibe 1, die mit einem Überzug 2 aus    Indiumoxyd   und einer    reflexionsvermindernden   Schicht 3 z. B. aus    MgF2   versehen ist. Der Brechungsindex und die Dicke der Schicht 3 sind auf den Überzug 2 und die Kunststoffunterlage 1 in bekannter Weise so abgestimmt, dass für den mittleren Bereich des sichtbaren Lichtes sich ein Reflexionsminimum ergibt. 



  Die    Fig.   2 zeigt ein Fenster, das als Schutzkappe für ein Messinstrument ausgebildet ist. An der Innenseite der zu einer Kappe geformten Kunststoffscheibe 4 befindet sich der elektrisch leitende Indiumoxydüberzug 5. Die Schutzkappe besitzt einen Flansch 6 zur Befestigung am Instrumentengehäuse. Der    Indiumoxydüberzug   erstreckt sich    zweckmässi-      ge-   auch über die    Flanschfläche,   wodurch sich eine gut elektrisch leitende Verbindung mit einem metallischen Instrumentengehäuse herstellen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzug, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer durchsichtigen Scheibe aus Kunststoff besteht, welche wenigstens auf einer Seite mit einem Überzug aus Indiumoxyd versehen ist, der für sichtbares Licht eine Absorption von weniger als 5 % und einen elektrischen Flächenwiderstand von höchstens 106 Ohm pro Quadrat aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtige Scheibe aus Poly- metacrylsäuremethylester besteht. 2. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtige Scheibe als Polystyrol besteht. 3.
    Fenster nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsichtige Scheibe gekrümmt ist und der elektrisch leitende Überzug auf der konkaven Seite aufgebracht ist. 4. Fenster nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Indiumoxydüberzug noch eine reflexvermindernde Schicht aufgebracht ist. 5. Fenster nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass es als Schutzkappe für Messinstrumente ausgebildet ist.
CH605261A 1960-06-18 1961-05-24 Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzug CH385502A (de)

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CH385502A true CH385502A (de) 1964-12-15

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ID=6966494

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CH605261A CH385502A (de) 1960-06-18 1961-05-24 Fenster mit einem elektrisch leitenden Überzug

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059063A1 (de) * 1981-02-23 1982-09-01 Optical Coating Laboratory, Inc. Durchsichtiger elektromagnetischer Schirm und dessen Herstellungsverfahren
EP0405058A1 (de) * 1989-06-29 1991-01-02 Kunststoff-Verarbeitungs GmbH Dirk A. Brügmann Lichtelektrischer Messkopf zur Ueberwachung eines Strangpresskunststoffprofiles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059063A1 (de) * 1981-02-23 1982-09-01 Optical Coating Laboratory, Inc. Durchsichtiger elektromagnetischer Schirm und dessen Herstellungsverfahren
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