CH371663A - Method for producing light metal pistons with coolant channels provided in their walls - Google Patents

Method for producing light metal pistons with coolant channels provided in their walls

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Publication number
CH371663A
CH371663A CH7400259A CH7400259A CH371663A CH 371663 A CH371663 A CH 371663A CH 7400259 A CH7400259 A CH 7400259A CH 7400259 A CH7400259 A CH 7400259A CH 371663 A CH371663 A CH 371663A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light metal
piston
locking ring
solvent
groove
Prior art date
Application number
CH7400259A
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German (de)
Inventor
Alfred Dr Ing Meier
Gerhard Dipl Ing Renninger
Original Assignee
Mahle Kommanditgesellschaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/10Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  

  Verfahren zum Herstellen von     Leichtmetallkolben        mit    in deren Wandungen  vorgesehenen Kühlmittelkanälen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung von     Leichtmetallkolben    mit in deren       Wandungen,    z. B. im Boden und in der Ringzone, vor  gesehenen Kanälen     zum    Durchleiten eines Kühlmit  tels, z. B. von! Schmieröl. Es liegt ihr die Aufgabe       zugrunde,    derartige Kolben auf einfache Art in     ein-          stückiger    Ausführung so herzustellen, dass die Kanäle  allseitig von Leichtmetallwänden begrenzt sind.  



  Es ist bereits     bekannt,        Leichtmetallkolben    mit  überwiegend von Leichtmetall begrenzten ringförmi  gen Kühlmittelkanälen derart herzustellen, dass von  einem     geschmiedeten    Kolbenrohling ausgegangen  wird, welcher eine einseitig offene, sich nach der Öff  nung erweiternde Nut enthält, dass man in den erwei  terten; Teil dieser Ringnut einen Verschlussring, z. B.  aus Kupfer, einlegt und hierauf :den     ausserhalb    des  Verschlussringes freigebliebenen Raum der Nut mit  tels durch Auftragschweissung eingebrachtem Leicht  metall ausfüllt. Dabei ist es besonders     vorteilhaft,    ge  mäss dem schweiz. Patent Nr. 352529 der Anmelderin  einen Verschlussring mit einem kantenfreien, z. B.

    elliptischen Querschnitt zu     verwenden    und die Auf  tragschweissung so     vorzunehmen,    dass das ein  gebrachte     Leichtmetall    nur     mit    den ausserhalb des  Verschlussringes befindlichen Wandteilen der Nut,  nicht aber auch mit dem Verschlussring verschweisst.  Man erhält dann ein Werkstück mit einem geschlosse  nen Kühlmittelkanal, dessen Begrenzungen frei von  Ecken und scharfen     Kanten    sind', von denen gegebe  nenfalls     Spannungsrisse    ausgehen können.     Innerhalb     dieses Kanals bleibt aber der eine seiner     Wände    bil  dende Verschlussring als Fremdkörper liegen, der  unter Umständen störend sein kann.

   Insbesondere  kann durch den: Verschlussring der Wärmeübergang  vom     Kolbenwerkstoff    zu dem im Kanal     enthaltenen            Kühlmittel        verschlechtert    werden,     und    es     kann      wenn der Verschlussring .aus einem spezifisch schwe  reren Werkstoff gebildet ist - auch die Gefahr beste  hen, dass er sich unter dem Einfluss der beim Hin  und Hergehen des Kolbens auftretenden Massenkräfte  lockert und freischlägt und dadurch die Barüberlie  gende Schweissnaht gefährdet.  



  Erfindungsgemäss     werden        diese,    Nachteile dadurch  vermieden, dass zunächst ein Vorwerkstück hergestellt  wird.,     in        Sem        die        im    fertigen Kolben zu bildenden  Kanäle     ganz    oder teilweise durch Einlagen aus     einem     Werkstück     ausgefüllt        sind,    der in einem den     Kolben-          werkstoff    nicht     angreifenden        Mittel        löslich    ist,

   und  dass hierauf die Einlagen durch Einführung des Lö  sungsmittels herausgelöst werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Verfahrens.    nach der  Erfindung ist anhand der     beiliegenden        Zeichnung    er  läutert, in     welcher        ein.    Schnitt durch den Kolbenroh  ling während einer Phase des Verfahrens     .dargestellt     ist.  



  In den     Kolbenrohling    1 ist     durch        Ausdrehen        eine     Nut 2 eingearbeitet, die durch einen Verschlussring 3  abgeschlossen wird. Der darüber befindliche weitere  Teil     der    Nut 2     äst        durch    Einbringen einer dem Kot       benwerkstoff        ähnlichen        Legierung    nach dem     Auftrag-          schweissverfahTen        ausgefüllt.    Die     Auftragschweissung     ist in der     Zeichnung        

  mit    4     bezeichnet.    Nach Abschluss  dieser     Verfahrensschritte    wird der     Kolbenrohling    wie  üblich fertig     bearbeitet,    wobei in     bekannter    Weise  auch     Zu-    und     A'bflussbohrungen        für    das     Kühlmittel     angebracht werden, das :durch den nunmehr     in    der  abgedeckten Nut 2 gebildeten     Ringkanal    5 geleitet  werden soll.

   Diese     in    der Zeichnung nicht     dargestell-          ten        Bohrungen    werden nun dazu, benützt, um das       Lösungsmittel    durch den Kanal 5 zu leiten, wobei der      Verschlussring 3 herausgelöst wird und der Kanal 5       nunmehr    nur     noch    vom     Kolbenwerkstoff    und von der  Auftragschweissung 4, also ausschliesslich von Leicht  metallteilen begrenzt ist.  



  Beispielsweise kann der Verschlussring 3 aus Kup  fer bestehen. In diesem Falle     kann        als        Lösungsmittel     konzentrierte Salpetersäure dienen, die Kupfer stark  angreift, während die üblichen Kolbenaluminiumlegie  rungen in konzentrierter Salpetersäure praktisch un  löslich     sind,    das heisst in der zur     Auflösung    der Kup  ferringe     benötigten    Zeit nicht merklich angegriffen  werden.  



  Als     Lösungsmittel    kommen ferner auch     konzen-          trierte    Schwefelsäure und     konzentrierte        Salzsäure    in  Betracht, die ebenfalls die üblichen Kolbenbaustoffe       kaum        angreifen,    während anderseits in:     konzentrierter          Salzsäure    z. B. Silber und in     konzentrierter    Schwefel  säure z. B.     hochlegierte        Chromstähle        leicht    lösbar  sind und daher als Werkstoffe für Verschlussringe in  Betracht kommen.  



       Ähnliche    Probleme     können    auch auftreten, wenn  man Kühlölkanäle oder -ähnliche Hohlräume in ge  gossenen     Leichtmetallkolben    bilden     will.    Hier besteht  zwar die     Möglichkeit,    mit zerstörbaren     Kernen    zu  arbeiten, die beim Herstellen     geschmiedeter    Kolben  nach dem vorstehend beschriebenen Verfahrendes  halb     nicht    gegeben ist, weil     die    üblichen zerstörbaren  Kernmassen der Schweissflamme nicht standhalten.

    Häufig macht aber die restlose     Entfernung    der Kerne  wegen der     verwickelten        Gestalt    der durch diese     aus-          gefüllten        Kühlkanäle        Schwierigkeiten.    Man zieht es  deshalb in der Regel vor, die     gewünschten        Hohlräume          durch        Eingiessen    von Rohren oder dergleichen aus       höher        schmelzenden    Metallen zu bilden,

   die jedoch  ebenso wie die oben beschriebenen Abdeckringe den  Wärmeübergang     verschlechtern    und     gegebenenfalls     dazu neigen, sich     loszuschlagen.    Nach vorliegendem  Verfahren     können    solche Rohre auch aus Kupfer,  Chromstahl oder dergleichen gebildet und nach dem  Eingiessen     durch    Anwendung eines geeigneten Lö  sungsmittels wied'e'r entfernt werden, so dass ein ein  stückiger Kolben mit allseitig vom Kolbenwerkstoff  umschlossenen Hohlräumen übrigbleibt.



  Method for producing light metal pistons with coolant channels provided in their walls. The invention relates to a method for producing light metal pistons with in their walls, e.g. B. in the ground and in the annular zone, in front of channels seen for passing a Kühlmit means, z. B. from! Lubricating oil. It is based on the task of producing such pistons in a simple manner in a one-piece design so that the channels are delimited on all sides by light metal walls.



  It is already known to produce light metal pistons with predominantly light metal limited ringförmi gene coolant channels in such a way that it is assumed that a forged piston blank which contains a groove that is open on one side and widens after the opening that is extended into the widened; Part of this ring groove a locking ring, for. B. made of copper, and then: fills the space of the groove that has remained free outside the locking ring with means of light metal introduced by build-up welding. It is particularly advantageous, according to Switzerland. Applicant's patent no. 352529 discloses a locking ring with an edge-free, e.g. B.

    to use elliptical cross-section and to carry out the application welding in such a way that the light metal introduced is only welded to the wall parts of the groove located outside the locking ring, but not also to the locking ring. A workpiece is then obtained with a closed coolant duct, the boundaries of which are free of corners and sharp edges, from which stress cracks may arise. Within this channel, however, the locking ring forming one of its walls remains lying as a foreign body, which can be disruptive under certain circumstances.

   In particular, the heat transfer from the piston material to the coolant contained in the channel can be worsened by the locking ring, and if the locking ring is made of a specifically heavier material, there is also the risk that it will move under the influence of the and moving the piston occurring mass forces loosens and strikes free and thereby endangers the Barüberlie ing weld seam.



  According to the invention, these disadvantages are avoided by first producing a preliminary workpiece. In Sem the channels to be formed in the finished piston are completely or partially filled with inserts from a workpiece which is soluble in an agent that does not attack the piston material,

   and that the deposits are then removed by introducing the solvent.



  An embodiment of the method. according to the invention it is based on the accompanying drawings, in which a. Section through the piston blank during one phase of the process.



  A groove 2 is machined into the piston blank 1 by turning it and is closed by a locking ring 3. The further part of the groove 2 located above it is filled by the introduction of an alloy similar to the manure material using the build-up welding method. The build-up welding is in the drawing

  labeled 4. After these process steps have been completed, the piston blank is finished as usual, with inflow and outflow bores for the coolant also being made in a known manner, which is to be passed through the annular channel 5 now formed in the covered groove 2.

   These bores, not shown in the drawing, are now used to guide the solvent through the channel 5, the locking ring 3 being detached and the channel 5 now only from the piston material and from the build-up welding 4, i.e. exclusively from Leicht metal parts is limited.



  For example, the locking ring 3 can consist of Kup fer. In this case, concentrated nitric acid can serve as the solvent, which strongly attacks copper, while the usual piston aluminum alloys are practically insoluble in concentrated nitric acid, i.e. they are not noticeably attacked in the time required to dissolve the Kup ferringe.



  Concentrated sulfuric acid and concentrated hydrochloric acid, which likewise hardly attack the usual piston building materials, are also suitable solvents. B. silver and acid in concentrated sulfur z. B. high-alloy chrome steels are easily detachable and therefore come into consideration as materials for locking rings.



       Similar problems can also arise when you want to form cooling oil channels or similar cavities in cast light metal pistons. Here there is the possibility of working with destructible cores, which is not possible when producing forged pistons according to the method described above, because the usual destructible core masses cannot withstand the welding flame.

    Often, however, the complete removal of the cores causes difficulties because of the intricate shape of the cooling channels filled by them. It is therefore usually preferred to form the desired cavities by pouring pipes or the like from higher melting metals,

   However, like the cover rings described above, they impair the heat transfer and possibly tend to break loose. According to the present method, such tubes can also be made of copper, chrome steel or the like and removed again after pouring by using a suitable solvent, so that a lumpy piston remains with cavities enclosed on all sides by the piston material.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von Leichtmetallkol ben, mit in deren Wandungen vorgesehenen Kanälen zum Durchleiten eines Kühlmittels, vorzugsweise von Schmieröl, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Vorwerkstück hergestellt wird, in dem die im fertigen Kolben zu bildenden Kanäle ganz oder teilweise durch Einlagen aus einem Werkstoff ausgefüllt sind, A method for producing light metal pistons, with channels provided in their walls for the passage of a coolant, preferably lubricating oil, characterized in that a preliminary workpiece is first produced in which the channels to be formed in the finished piston are entirely or partially made of a material are filled out, der in einem den Kolbenwerkstoff nicht angreifenden Mittel löslich ist, und dass hierauf die Einlagen durch Ein- führung des Lösungsmittels herausgelöst werden. UNTERANSPRÜCHE 1. which is soluble in an agent which does not attack the piston material, and that the inserts are then dissolved out by the introduction of the solvent. SUBCLAIMS 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Einlagen aus einem Werkstoff, des sen Schmelzpunkt höher ist als der dies Kolbenwerk- stoffes in das Vorwerkstück eingegossen und nach er folgtem Guss durch Einführen des Lösungsmittels wie- ,der herausgelöst werden. 2. Method according to patent claim, characterized in that inserts made of a material whose melting point is higher than the piston material are poured into the preliminary workpiece and, after the casting, are released again by introducing the solvent. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Aufnahme einer Kühlflüssig keit bestimmte geschlossene Ringkanäle durch Ein- stechen einer Ringnut in ein geschmiedetes Leicht- metall'vorwerkstück gebildet und durch Einlegen eines Verschlussringes aus .einem Werkstoff, der in einem den Kolbenwerkstoff nicht angreifenden Mittel lös lich ist, Method according to patent claim, characterized in that closed ring channels intended for receiving a cooling liquid are formed by piercing an annular groove in a forged light metal pre-work piece and by inserting a locking ring made of a material that does not attack the piston material is soluble in einen erweiterten Teil dieser Nut und durch Ausfüllen eines ausserhalb des Verschlussringes freigebliebenen Raumes der Nut mittels durch Auf tragschweissung eingebrachtem Leichtmetall ab gedeckt werden, und d'ass hierauf der Verschlussring durch Einführen :des Lösungsmittels wieder .heraus gelöst wird. in a widened part of this groove and by filling a space of the groove that has remained free outside the locking ring by means of light metal introduced by overlay welding, and then the locking ring is released again by introducing the solvent. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Einlagen aus Kupfer verwendet werden., die späiter mit Hilfe von konzentrierter Sal petersäure herausgelöst werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass Einlagen aus hochlegierten Chrom stählen verwendet werden, die später mit Hilfe von konzentrierter Schwefelsäure herausgelöst werden. 3. The method according to claim, characterized in that deposits made of copper are used. Which are later dissolved out with the help of concentrated nitric acid. 4. The method according to claim, characterized in that inserts made of high-alloy chromium steels are used, which are later dissolved out with the help of concentrated sulfuric acid.
CH7400259A 1958-07-16 1959-06-04 Method for producing light metal pistons with coolant channels provided in their walls CH371663A (en)

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DEM38293A DE1134872B (en) 1958-07-16 1958-07-16 Process for the production of forged light metal pistons with z. B. intended for receiving a coolant, closed ring channels

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CH371663A true CH371663A (en) 1963-08-31

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CH7400259A CH371663A (en) 1958-07-16 1959-06-04 Method for producing light metal pistons with coolant channels provided in their walls

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3354793A (en) * 1964-11-26 1967-11-28 Mahle Kg Piston for internal combustion engines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT175346B (en) * 1943-06-03 1953-06-25 Nicolas Herzmark Process for the production of objects with fine holes, channels or the like from hard, refractory metals or alloys by casting

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US3354793A (en) * 1964-11-26 1967-11-28 Mahle Kg Piston for internal combustion engines

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Publication number Publication date
DE1134872B (en) 1962-08-16

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