CH367355A - Turbostrahltriebwerk - Google Patents

Turbostrahltriebwerk

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CH367355A
CH367355A CH7054159A CH7054159A CH367355A CH 367355 A CH367355 A CH 367355A CH 7054159 A CH7054159 A CH 7054159A CH 7054159 A CH7054159 A CH 7054159A CH 367355 A CH367355 A CH 367355A
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CH
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bypass
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line system
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Application number
CH7054159A
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English (en)
Inventor
Fenton Smith Alden
Leech Jr Briggs Thomas
Original Assignee
United Aircraft Corp
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Publication date
Priority claimed from US721050A external-priority patent/US3063661A/en
Application filed by United Aircraft Corp filed Critical United Aircraft Corp
Publication of CH367355A publication Critical patent/CH367355A/de

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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Turbostrahltriebwerk       Die Erfindung betrifft     ein    Turbostrahltriebwerk und  bezweckt Verbesserungen an den<U>sog</U>  genannten     Bypass-          t        urbostrahltrie'bwerken.     



  Beiliegende Zeichnung     stellt    zwei     Ausführungs-          beispiele    des Erfindungsgegenstandes dar.  



       Fig.    1 ist     ein    Diagramm, das für ein Strahltrieb  werk den über der Ordinate in Prozenten aufgetrage  nen     Vortriebswirkungsgrad    in Funktion des über der    Abszisse aufgetragenen     Verhältnisses    der     Strahlaus-          trittsgeschwindigkeit        Vi    zur     Fluggeschwindigkeit        V"     darstellt.  



       Fig.    2 ist ein     Diagramm,    welches einen Vergleich  der     Leistungsfähigkeiten    von     Bypasstriebwerken    mit       gewöhnlichen        Tu>ibostrahitriebwerken    ermöglicht;

    über der Ordinate ist für einen:     bestimmten        Luft-          durchsatz    in Prozenten das Verhältnis  
EMI0001.0027     
    bzw. das Verhältnis  
EMI0001.0028     
    aufgetragen und über der Abszisse ist das Verhältnis  
EMI0001.0029     
         aufgetragen.          Fig.    3 ist eine Draufsicht des     Ausführungsbeispie-          les,    wobei gewisse Partien weggebrochen und     gewisse     andere Partien im     Längsschnitt        dargestellt    sind.  



       Fig.    4 ist ein Aufriss eines Abschnittes dieses Aus  führungsbeispieles, wobei     dne    Gondel im     Schnitt    ge  zeigt ist.  



       Fg.    5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 von       Fig.    3.  



  Die     Fig.    6, 7 und 8 sind Querschnitte des     bzw.    der       Bypassströmungskanäle    des     Ausführungsbeispieles     nach den Linien     1-I,        II-II    bzw.     III-III    der     Fig.    3.  



       Fig.    9 ist eine     Perspektivansicht    des mit einem  Flugzeugflügel verbundenen Triebwerkes.  



       Fig.    10 ist eine zugehörige Ansicht von     hinten,     und    die     Fig.    11, 12 und 13 sind den     Fig.    3, 4     bzw.    5       ähnliche        Darstellungen        des        zweiten     Bei einem .gewöhnlichen Turbostrahltriebwerk  strömt die Luft     nacheinander    durch. einen     Verdichter,     einen     Satz    von     Brennkammern,    eine     Gasturbine    und  eine Schubdüse.

   Bei einem     Bypassstralgtriebwerk     wird der eintretende Luftstrom     zweigeteilt,        und    zwar       meistens    im Verdichter, wobei ein     Teil    zur     Turbine     und der     nachgeschalteten    Schubdüse     fliesst,        während     der übrige Teil diese Turbine und Schubdüse um  geht und durch eine separate Schubdüse ausgestossen  wird zwecks Erzeugung von     zusätzlicher    Vorschub  kraft.

   Bei den üblichen     Konstruktionen    von     Bypass-          triebwerken    ist der     Strömungskanal    für denumgelei  teten     Teil    der     Luft    ringförmig und um den die Brenn-           kammern,    die Gasturbine und die zugehörige Schub  düse     umfassendien        Triebwerkabschnitt    herum an  geordnet.

   Wie     nachher    gezeigt     wird,    hat ein     Bypass-          triebwerk    gegenüber einem gewöhnlichen     Turbo-          stTahltriebwerk        etliche        Vorteile,    wie vergrösserte Vor  triebskraft, erhöhter     Vortriebswirkungsgrad    und ver  minderter     spezifischer    Brennstoffverbrauch.

   Die be  kannten     Bypasstriebwerke    hatten aber den Nachteil  einer schlechten Zugänglichkeit zu den vom     Bypass-          strömungskanal    umgebenen     Triebwerkpartien    und es  hatten. sowohl das Triebwerk wie die Gondel über  mässig     grosse    Abmessungen und ein sehr grosses Ge  wicht. Diese Nachteile verhinderten es, vom Vorteil  des vergrösserten Luftdurchsatzes profitieren zu kön  nen, ohne .die     Zulad'efähigkeit    des Flugzeuges unter  eine     wirtschaftlich    tragbare Grenze zu     vermindern.     



       Bekanntlich        ergibt    sich die     Vortri.ebskraft        F"     eines     Strahltriebwerkes    aus der Formel:  
EMI0002.0027     
    wobei     W,    der Luftdurchsatz,     V;    die     Strahlaustritts-          geschwindigkeit    und     I@L    die Fluggeschwindigkeit be  deuten.  



  Der     Vortriebswirkungsgrad        NI,    in Prozenten er  gibt sich aus der Formel  
EMI0002.0035     
    Diese Beziehung ist in     Fig.    1 graphisch dargestellt  und man sieht, dass der beste     Vortriebswirkungsgrad     erreicht wird, wenn     V;    =     V..    Aus der Formel (1)  ergibt sich aber, dass dann die     Vortriebskraft    gleich  null wird.     Deshalb    muss zwischen Wirkungsgrad und       Vortmebserzeugung    ein     Kompromiss    gemacht werden..

    Dies ist leicht, denn aus Formel (1) ergibt sich, dass  durch     Ausnützung    des beim     Bypasstriebwerk    im Ver  gleich zu einem gewöhnlichen     Turbostrahltriebwerk     grösseren     Luftdurchsatzes    die     Strahlaustrittsgeschwin-          digkeit    ohne Einbusse an     Vortriebskraft    erheblich  herabgesetzt werden kann, wobei die Verminderung  dieser Geschwindigkeit     VJ    gemäss Formel (2) eine       Erhöhung    des Wirkungsgrades     N,    ergibt.  



  Die     Fig.    2 erlaubt einen Vergleich des spezifi  schen     Brennstoffverbrauches    (kg     Brennstoff;    kg Vor  triebskraft - Stunde) eines     Bypasstriebwerkes        im    Ver  gleich zu einem gewöhnlichen     Turbostrahltriebwerk     in Abhängigkeit des     Verhältnisses     
EMI0002.0061     
    wobei die obere Kurve für Flug auf etwa<B>10000</B> m  ü. M. und die untere Kurve für Start oder Flug auf  Meereshöhe gilt.

   Dieses Diagramm veranschaulicht  eindeutig die Zunahme der     Vortriebskraft    und die  Abnahme des     spezifischen        Brennstoffverbrauches    des       Bypasstriebwerkes    bei Zunahme des eben erwähnten       Verhältnisses.    Die Erfahrung hat aber     gezeigt,        dass       bei den üblichen Bauarten des     Bypasstriebwerkes    das  zusätzliche Gewicht und die zusätzliche     Sperrigkeit,     die nötig sind, um den Wert des Verhältnisses  
EMI0002.0071     
    über etwa 1 :

   1 erhöhen. zu können., das Triebwerk       unpraktisch    machen, und dass der theoretisch durch  Vergrösserung dieses Verhältnisses auf 1,5: 1 oder  2: 1     erzielte    Zuwachs     an        Vortriebskraft    und     Wirt-          schaftlichkeit        praktisch    dahinfällt.  



  Die vordringliche Aufgabe bestand: darin, eine       Bypasstriebwerk-Bauart    zu entwickelt, .die es gestattet,  die bei Erhöhung des     Luftdurchsatzverhältnisses    auf  1,5 : 1 oder gar 2 : 1 sich     hinsichtlich        Vortriebskraft     und     Brennstoffverbrauch    theoretisch ergebenden Vor  teile     ,realisieren    zu können unter Beibehaltung guter  Werte des Baugewichtes, der Aussenabmessungen und  des Wirkungsgrades sowie auch einer guten Zugäng  lichkeit zu den inneren     Trieibwerkteilen,    was für den  Unterhalt und die Vornahme von Reparaturen von  grosser Bedeutung ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in     dien        Fig.    3 bis 5 gezeigt. Zur Triebwerk  einheit 10 gehören ein     Lufteinlassabschnitt    12, ein  mehrstufiger     Axiailverdichter    14, ein Abschnitt 16  mit Brennkammern und eine Gasturbine 18. Der  Verdichter 14, der Abschnitt 16 und, die Gasturbine  18 sind koaxial und haben, ein Gehäuse 20 mit run  dem     Querschnitt,    dessen Längsachse mit 22 bezeich  net ist, wobei der vordere Gehäuseteil den     Luftein-          lassabschnitt    12 und der hintere Gehäuseteil die vorn  den Verbrennungsgasen durchströmte Schubdüse 34  bildet, deren Austrittsöffnung mit 24 bezeichnet ist.

    Der Gehäuseabschnitt<I>20a,</I> der im Bereich der vor  deren     Verdichterstufen    26, 28 liegt, bildet einen  Strömungskanal 30 und hat einen grösseren Durch  messer als der Gehäuseabschnitt 20b, der sich nach  vorn bis in den Gehäuseabschnitt 20a     hinein    er  streckt, so dass ein     ringförmiger    Durchgang 32 ent  steht.

   Dort ist am Gehäuse 20 durch     Flanschverbin-          dungen    42, 44 ein Leitungssystem 40 für     Bypassluft     angeschlossen, durch das ein Teil der durch den Strö  mungskanal 30 eintretenden und in den vorderen  Stufen 26, 28 des Verdichters 14     komprimierten    Luft  nach hinten. geleitet wird, um dann in die Atmo  sphäre auszuströmen und dabei zum Vortrieb bei  zutragen, während der übrige Teil der Luft in zu  sätzlichen Stufen des Verdichters weiter     komprimiert     wird, um dann in die     Brennkammern    der Einheit 16  überzutreten;

   die entstehenden Verbrennungsgase ge  ben in der Gasturbine 18 Energie ab, die zum An  trieb des Verdichters verwendet wird, und treten  dann durch die Schubdüse 34 aus.  



  Da der Aufbau der     Triebwerkei:nheit    10 bestens  bekannt ist, erübrigt sich dessen nähere Beschrei  bung.  



  Das Leitungssystem 40 für     Bypassluft    besteht       zweckmässig    aus einer     Blechschweisskonstruktion.    Sie      weist einen ringförmigen     Einlassabschnitt    46 auf, des  sen     Aussenwand    mit 41 und     Innenwand    mit 43 be  zeichnet ist; dieser Abschnitt bildet einen     Fortsatz     des Durchganges 32 und hat in Achsrichtung eine  Länge h, die im Vergleich zu     derjenigen    des Gehäu  ses 20 sehr     klein    ist.

   Das     Leitungssystem    40 setzt  sich nach hinten in zwei     seitliche,    einander     diametral          gegenüberliegende    Äste 48, 50 fort, die sich zwischen  der 2- bis     4-Uhr-    bzw. 8- bis     10-Uhr-Lage    neben der       Triebwerkeinheit    10 befinden.

   Diese Äste haben je  einen an den     Einlassabschnitt        anschliessenden        Über-          gangsabschnitt    49     bzw.    51, dessen in     Umfangsrichr-          tung    gemessene Weite     allmählich    nach. hinten ab  nimmt, und einen     Abschnitt    von gleichbleibendem  Querschnitt, dessen hinteres Ende eine Düse     ,mit          sektorförmiger        Auslassöffnung    52     bzw.    54 bildet.

    Diese     Öffnungen    haben je eine in der Horizontalen  liegende kleine Achse 56     (Fig.    10) und eine grosse  Achse 58, die für     optimale        Schallrichturngswirkung     am besten ganz vertikal wäre; das Grössenverhältnis  der grossen Achse 58 zur     kleinen    Achse 56 ist für  beste     Schallunterdrückungswirkung        gewählt.     



  Ein genaueres Bild der Formgebung des Leitungs  systems 40 erhält man durch     Betrachtung    der     Fig.    6,  7 und B.     Fig.    6 zeigt den     ringförmigen;        Durchlass-          querschnitt        a1    in der Schnittebene     I-I.        Fig.    7 zeigt  in der Schnittebene     11-II    die bogenförmigen Quer  schnitte der beiden Leitungsäste, die oben und unten  im Abstand     A1    voneinander liegen.

   Der     Gesamtdurch-          lassquerschnitt        a2    ist etwas grösser als der     Durchlass-          quemschnitt        a1,    mit anderen Worten, es sind die Über  gangsabschnitte 49, 51,     diffusorartig    ausgebildet  zwecks Verminderung der     Strömungsgeschwindigkeit,     also der Strömungsverluste.

       Fig.    8 zeigt in der Schnitt  ebene     III-III    die     Durchlassquerschnitte    der Leitungs  äste, die unten und oben in einem Abstand     A2    von  einander liegen, der     grösser    ist als der Abstand A1.  Der Gesamtquerschnitt a3 ist praktisch ,gleich gross  wie der Gesamtquerschnitt     a2.     



  Aus den     Fig.    3, 4 und 5 ist zu ersehen, dass die  seitliche Anordnung der Leitungsäste 48 und 50     eine     sehr gute     Zugänglichkeit    zum Gehäuse von oben wie  von unten zur Folge hat, welche     Zugänglichkeit    zur       Ermöglichung        bzw.        Erleichterung    von Unterhalts  und Reparaturarbeiten am Gehäuse 20 und darin  befindlichen Teilen von ausschlaggebender Bedeu  tung ist.

   Die extrem     kleine    Länge h des     Einlass-          abschnittes    des Leitungssystems 40 ist von besonde  rem Vorteil,     weil    dadurch die     Anbringung    von zu       Tragmitteln    gehörenden     Verbindungselementen:    94  am     Montageflansch    60     vertikal    über und unter der  Achse     ausserordentlich    erleichtert und ausserdem die  Unterbringung der Hilfsaggregate 62 unter dem Ge  häuse 20 zwischen den Leitungsästen     ermöglicht    wird..  



  Die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen wie die Triebwerk  gondel 70 das Triebwerk auf seiner ganzen Länge  umgibt. Diese Gondel ist in üblicher     Weisse    zerleg  und     wegnehrnbar.    Sie hat     einen        Lufteinlassabschnitt     72, der in den     Lufteinlassabschnitt    12 übergeht und  mit diesem den     Lufteinlasskanal    30     bildet;    sie ist    hohl, wobei der zwischen ihr und dem Gehäuse 20  gebildete     Zwischenraum    74 für den.     Durchlass    von  gestauter Luft zu     Kühlungszwecken    verwendbar ist.

    Luft strömt durch Löcher 61     im    Abschnitt 72 ein,  umspült den vorderen     Gehäuseabschnitt    20a und das  Luftleitungssystem 40 und dann den     hinteren    Ge  häuseabschnitt 20b, um dann durch, die zwischen: dem  hinteren Rand 77 der Gondel und der     Schubdüsen-          öffnung    24 vorhandene     Öffnung    76 in die     Atmo-          späre    auszutreten.

   Die Gondel 70 hat eine glatte       Aussenoberfläche        zwecks    Niederhaltung der Reibver  luste im Flug; im Querschnitt hat sie     zweckmässig          etwa    die aus     Fig.    5     ersichtliche        Querschnittsform.     



  Die     Fig.    9 und 10 zeigen, wie die beschriebene  Bauart von     Bypasstriebwerken    sich sehr gut eignet  zum Anbau     an    der Tragfläche 90 eines modernen       Flugzeuges,        mittels    eines     windschnittig    ausgebilde  ten Tragsteges 92. Durch     letzteren    hindurch sind die       Leitungen,    wie     Brennstofltzufuhrleitung    aus dem       Flugzeug    zum Triebwerk und     Frischluftzufuhrleitung     für die Lufterneuerung in den Kabinen des     Flugzeu-          zeuges,    gelegt.

   Es ist     deshalb    von     grosser    Wichtigkeit,  dass von dem Tragsteg 92 zur     Triebweckeinheit    10  ein vertikaler Durchgang vorhanden sei, wie er nun       tatsächlich    geschaffen ist. In diesem Durchgang be  finden sich auch die schon     erwähnten        Verbindungs-          eIemente    94.

   In der in den     Fig.    9 und 10 dargestellten  Ausführung hat die von den Verbrennungsgasen  durchströmte Schubdüse 96 eine für die Lärm  bekämpfung günstige längliche vertikale Querschnitts  form     anstelle    der Ringform der     Auslassöffnung    24 in       Fig.    3 bis 5.

   Die beschriebene     Bauart    mit hauptsäch  lich in Vertikalrichtun<B>g</B> sich erstreckenden     Bypassluft-          Auslassöffnungen    5,2, 54 ist besonders interessant im       Falle    eines solchen- Anbaues an einen vertikalen Trag  steg 92, nicht nur vom Standpunkt der Erzielung  einer     möglichst    guten     Windschlüpfigkeit,    sondern  bei Ausführung mit der Schubdüse 96 auch vom       Standpunkt    der Lärmbekämpfung.

   Bei     Betrachtung     der     Fig.    9 und 10 sieht man, dass diese     vertikale     Schubdüse auf     dien        vertikalen    Tragsteg 92 ausgerich  tet ist,     wobei    für     die        Windschlüpfigkeit    recht günstige  Übergänge     zwischen    den Aussenflächen     des    Trag  steges, der Gondel und der Schubdüse erzielt     worden          sind.     



  Es liegt auf der Hand,     dass    bei     seitlichem    Anbau  des Triebwerkes die     Leitungsäste    48 und 50 sich über  und     unter    dem     Triebwerkteil    10 erstrecken     können,     um     letztren    von beiden     Seiten:    her     zugänglich    zu  machen.

   Ausserdem besteht die Möglichkeit, dem       Übergangsabschnitt    des Leitungssystems 40     die        in          Fig.3        mit    der punktierten Linie 100     angedeutete     Form zu geben, so dass der     Einlassabschnitt    46 mit  einem einzigen Ast 50 verbunden ist.  



       Schliesslich    wäre es möglich, die Gondel 70 so       herzustellen,    dass sie den     Triebwerkteil    10 und das  Leitungssystem 40     vollständig        umgibt,    wobei aber die       Bypassluft    aus dem System in den Raum zwischen  dem     Triebwerkteil    10 und der Gondel 70 hinein  strömt.

        Im Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    11, 12  und 13 beträgt die Länge     l2    des Leitungssystems     40'     für     Bypassluft    nur einen Bruchteil derjenigen des Ge  häuses 20 des Triebwerkes; die Äste 48' und 50'  sind als konvergente Düsen ausgebildet, deren     Aus-          strömöffnungen    52' bzw. 54'     sektorförmig    sind.     Letz-          tere    haben eine horizontale kleine Achse 56' und eine  im wesentlichen vertikale grosse Achse 58' und sind  für bestmögliche Lärmbekämpfung dimensioniert.

    Die Ausbildung der Äste 48' und 50' als konvergente  Düsen     soll        bestmögliche        Ausströmbedingungen    für       die    Erzeugung von     Vortriebskraft    schaffen. Wie aus       Fig.    11 hervorgeht, befinden sich die     Ausströmöff-          nungen    52', 54' in einem gewissen Abstand s von der  Gondel 70', womit bezweckt wird,     d'ass    die Luftstrahlen  keinen ungünstigen Einfluss auf die     Gondel    haben.  Dieser     Abstand    kann je nach     Flugzeugtyp    variieren.  



  Wegen ihrer kleinen Länge 12 umgibt das Lei  tungssystem 40' das     Triebwerkgehäuse    20 auf nur  einem sehr kleinen Teil seiner Länge; aus diesem  Grunde und auch weil die Länge h des     Einlass-          abschnittes    46 sehr gering     isst    und die Äste 48', 50'  seitlich angeordnet sind, ist die     Zugänglichkeit    zum       Triebwerkgehäuse    20 von oben und unten ausser  ordentlich gut.  



  Die Gondel 70' ist stromabwärts vom Leitungs  system 40' erheblich     verschmälert    und bildet am       übergang    81     Auslassöffnungen    78 und 80, damit die       Ausströmöffnungen    52', 54' direkt in die Atmosphäre  ausmünden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bypassturbostrahltriebwerk, bei dem ein Verdich ter, ein Satz von Brennkammern und. eine Gasturbine hintereinander in einem Gehäuse angeordnet sind, das hinten eine Schubdüse bildet, und bei dem der Ver dichter einen Teil der ihn durchströmenden Luft an die Brennkammern und- einen anderen Teil dieser Luft an ein an seinem hinteren Ende ebenfalls als Schubdüse ausgebildetes Leitungssystem für Bypass- luft abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Lei tungssystem einen zum Verdichter koaxialen,
    ring förmigen Einlassabschnitt hat, an den sich nach hin ten mindestens ein seitlich des Gehäuses sich erstrek- kender Abschnitt anschliesst, der an seinem hinteren Ende die Schubdüse des Bypassluft-Leitungssystems bildet. UNTERANSPRDCHE 1. Bypasstriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Einlassabschnitt des Leitungssystems zwei einander diametral gegenüber liegende, seitlich des Gehäuses sich erstreckende und hinten als Schubdüsen ausgebildete Abschnitte an schliessen.
    z. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Abschnitte eine ringsektorförmige Querschnittsform haben, deren grosse Achse sich zur Hauptsache in Vertikalrichtung erstreckt.
    3. Bypasstriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichter vorn wenigstens eine Stufe mit grösserem Durchmesser und dahinter wenigstens eine Stufe mit kleinerem Durchmesser aufweist, wobei beim Übergang von der grösseren zur kleineren Stufe eine Ringöffnung verbleibt, an die sich der ringförmige Einlassabschnitt des Leitungs systems für Bypassluft anschliesst.
    4. Bypasstriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in einer Triebwerk gondel untergebracht ist, die wegnehmbar ist zur Er möglichung des Zuganges zu solchen Teilen des Ge häuses, die nicht durch einen Abschnitt des Leitungs systems verdeckt sind.
    5. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Gondel eine glatte Aussenoberfläche hat und an einem Flugzeugflügel mittels eines vertikalen Steges angebracht ist, und dass die der Gasturbine nachgeschaltete Schubdüse einen hinteren flossenartigen Fortsatz der Gondel bildet, dessen Querschnittsform allmählich in die Form eines vertikalen Schlitzes übergeht, der die hintere Aus strömöffnung dieser Schubdüse bildet.
    6. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass Hilfsaggregate des Trieb werkes innerhalb der Gondel zwischen zwei seitlichen Abschnitten des Leitungssystems angeordnet sind, und dass sich Triebwerktragorgane durch die Gondel und zwischen diesen Abschnitten hindurch erstrecken. 7. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass jeder der seitlichen Ab schnitte des Leitungssystems sich bis zum hinteren Triebwerkende erstreckt.
    B. Bypasstriebwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem am strom- aufwärtigen Ende einen divergenten Teil hat. 9. Bypasstriebwerk .nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Länge der seitlichen Abschnitte des Leitungssystems nur einen Bruchteil der Triebwerklänge beträgt. 10. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass jeder der seitlichen Ab schnitte des Leitungssystems als konvergente Düse ausgebildet ist.
    11. Bypasstriebwerk nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass eine Triebwerkgondel hin ter den Ausströmöffnungen des Leitungssystems für Bypassluft einen solchermassen reduzierten Quer schnitt hat, dass diese Ausströmöffnungen ausserhalb des Teiles mit reduziertem Querschnitt gelegen sind.
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