CH366176A - Verfahren zur Minderung der Geräuschabgabe von Maschinen durch schallschluckende Stoffe und Anordnung hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Minderung der Geräuschabgabe von Maschinen durch schallschluckende Stoffe und Anordnung hergestellt nach diesem Verfahren

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Publication number
CH366176A
CH366176A CH6181958A CH6181958A CH366176A CH 366176 A CH366176 A CH 366176A CH 6181958 A CH6181958 A CH 6181958A CH 6181958 A CH6181958 A CH 6181958A CH 366176 A CH366176 A CH 366176A
Authority
CH
Switzerland
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sound
machine
wire mesh
film
absorbing substances
Prior art date
Application number
CH6181958A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Huebner
Walter Dipl Ing Herzfeld
Losensky Erich
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M5/00Engine beds, i.e. means for supporting engines or machines on foundations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Minderung    der Geräuschabgabe von Maschinen durch schallschluckende Stoffe  und     Anordnung    hergestellt nach diesem     Verfahren       Wird eine Maschine, insbesondere eine elektrische  Maschine, von einem Gehäuse umgeben oder besitzt  sie selbst ein Gehäuse, so entsteht im Innern des Ge  häuses eine Erhöhung des Geräusches durch Schall  stau. Es ist beispielsweise in der Bauakustik bekannt,  an den Wänden des die Geräuschquelle umschliessen  den Raumes schallschluckende Stoffe anzubringen.  Diese Stoffe wirken energieverzehrend, so dass der  Schallstau und damit die Geräuschstärke im Innern  des Raumes herabgesetzt wird.

   Bei der Anwendung  solcher schallschluckenden Auskleidungen auf Ma  schinen umgebende Gehäuse treten erhöhte Anfor  derungen auf. Durch die Erschütterungen der Ma  schine während des Betriebes werden     nämlich    die  bekannten schallschluckenden Stoffe mit hohem Ab  sorptionsvermögen, die also eine kleine Dichte haben,  an bestimmten Stellen zerrieben bzw. zerstäubt. Ins  besondere bei elektrischen Maschinen begünstigt die  die Maschine durchsetzende Kühlluft die     Zerstäu-          bung    und transportiert den Staub in das Innere der  Maschine, so dass beispielsweise die Schleifringe und  die Wicklung verschmutzt werden und schliesslich  sogar die Spannungsfestigkeit der Wicklungsisolation  herabgesetzt wird.  



  Durch die Erfindung wird ein Verfahren geschaf  fen, das diese Nachteile vermeidet. Gemäss der Er  findung werden die schallschluckenden Stoffe durch  eine flexible, temperaturbeständige Folie -und     ein     engmaschiges Drahtnetz oder ein Lochblech abge  deckt. Es empfiehlt sich, der Folie eine Stärke von  etwa 20 bis 100     ,cc    zu geben. Die Folie kann dabei  aus einem temperaturbeständigen Kunststoff, bei  spielsweise aus einem     Polyamid    bestehen.     Ferner    emp  fiehlt es sich, den Lochanteil des Drahtnetzes minde  stens zu 30% zu wählen.

      Bei dem Verfahren nach der Erfindung handelt  es sich mithin um eine     Luftschalldämpfung.    Die An  ordnung, hergestellt nach diesem Verfahren, wirkt als       Breitbandabsorber,    der für     Schallfrequenzen    etwa  oberhalb 500 Hz voll wirksam wird. Zur Dämpfung  tieferer     Schallfrequenzen    lässt sich hierbei die vor  handene Eigenschaft der     Resonanzabsorption    aus  nutzen. Durch entsprechende     Wahl    des Abstandes des  Drahtnetzes bzw. Lochbleches von der tragenden  Fläche sowie durch entsprechende Wahl der Masse  des Drahtnetzes bzw. Lochbleches pro Flächenein  heit können die störenden Schallfrequenzen auch im  tieferen Frequenzbereich, z.

   B. unter 300 Hz,     in    aus  reichendem Masse abgedämpft werden. .  



  Bei einer nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung hergestellten beispielsweisen Anordnung sind  die schallschluckenden Stoffe geringer Dichte auf die  Innenfläche eines die Maschine umgebenden oder  selbst einen Teil der Maschine bildenden Gehäuses  aufgebracht und gegen die- Maschine bzw. das Innere  der Maschine durch die Folie und das Drahtnetz  abgedeckt. In Anwendung des Verfahrens     gemäss    der  Erfindung auf elektrische Maschinen werden also die  schallschluckenden Stoffe z. B. auf die     Innenflächen     des Maschinengehäuses, der     Maschinenschilde,    der  Lufthosen bzw. der     Abdeckhauben    aufgebracht und  dann gegenüber dem     Inneren    der elektrischen Ma  schine durch die Folie und das Drahtnetz abgedeckt.

    Hierdurch tritt gleichzeitig     eine    Herabsetzung der  Schallabstrahlung nach aussen ein, da die schall  abstrahlenden Bleche entdröhnt werden, das heisst die  an der Aussenseite liegenden schwingenden Bleche  der Maschine werden gedämpft. Neben der hierdurch  erzielten     Luftschalldämpfung    wird also gleichzeitig  eine     Körperschalldämpfung    erzielt.      Es ist aber auch möglich, die auf tragende Flä  chen aufgebrachten schallschluckenden Stoffe, die ge  mäss der Erfindung durch eine Folie und ein Draht  netz abgedeckt sind, auf der Innenseite eines die  Maschine umgebenden Gehäuses anzuordnen.  



  In einer weiteren Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Anordnung können die dünnen Folien  und Drahtnetze bzw. Lochbleche, die die schall  schluckenden Stoffe gegenüber dem Inneren der Ma  schine abdecken, von einen zylindrisch abgesetzten  Endzapfen aufweisenden, an den Gehäuseteilen der  Maschine     befestigten        Bolzen    getragen werden, deren  einen grösseren Durchmesser aufweisender Teil als  Abstandsstück dient. Diese Bolzen können auf die  Gehäuseteile der Maschine beispielsweise nach dem  unter dem Handelsnamen     Cyc-Arc-Verfahren    bekann  ten     Bolzenschweissverfahren    aufgeschweisst werden.

    Mit diesen Bolzen werden die dünnen Folien und  Drahtnetze unter Zwischenlegen zusätzlicher Scheiben  durch     Auseinanderspreizen    der Endzapfen vernietet.  



  Ferner empfiehlt es sich, das Drahtnetz bzw. das  Lochblech an den Stosskanten der schallschluckenden  Auskleidung durch gesonderte Eckbleche zu ver  stärken.  



  In der Figur ist das Verfahren nach der Erfin  dung beispielsweise an Hand einer als Ausführungs  beispiel gewählten Anordnung erläutert.  



  Auf den schematisch dargestellten Teilen des Ma  schinenschildes 1 einer elektrischen Maschine be  findet sich in einer Stärke von z. B. 25 mm Stein  wolle 2 als schallschluckender Stoff geringer Dichte  mit hohem Absorptionsvermögen. Dieser     schallschluk-          kende        Stoff    ist also auf die Innenflächen des Gehäuses,  der Maschinenschilde, Lufthosen und     Abdeckhauben     einer elektrischen Maschine beispielsweise aufge  klebt. Gegenüber dem Inneren der Maschine ist die  Steinwolle 2 durch die etwa     30Ic    starke Folie 3 ab  gedeckt, die z. B. aus dem unter der eingetragenen  Marke      Supronyl     bekannten Polyamid besteht. Auf  die Kunststoffolie 3 ist das Drahtnetz 4 gelegt.

   Zur  Befestigung der Kunststoffolie 3 sowie des Draht  netzes 4 dienen die     Bolzen    5, die auf das Maschinen  schild 1 aufgeschweisst sind. Mit     Hilfe    der Zwischen  scheiben 6 und der Auflegescheiben 7 ist die Kunst  stoffolie 3 sowie das Drahtnetz 4 mit den Bolzen 5  vernietet, und zwar werden hierzu die     zylindrisch     abgesetzten Endzapfen 10 der     Bolzen    5 gespreizt. Der  den grösseren Durchmesser aufweisende Teil der Bol  zen 5 dient also als Abstandsstück.  



  Zur Verstärkung des Drahtnetzes 4 ist an der  Stosskante der schallschluckenden Auskleidung aus       Steinwolle    2 gegenüber dem Teil 8 des Maschinen  schildes 1 das gesonderte     Eckblech    9 sowie das zu  sätzliche Blech 6 vorgesehen. Das Eckblech 9 ist in  der gleichen Weise wie das Drahtnetz 4 und die  Kunststoffolie 3 befestigt. Ferner ist an den Stoss  kanten die     Kunststoffolie    3, wie aus der Figur ersicht  lich, an den Seiten um die schallschluckende Aus  kleidung 2 aus Steinwolle herumgezogen.    Die Kunststoffolie 3 verhindert ein Eindringen  eventuell entstehenden Staubes in das Innere der  Maschine. Die Kunststoffolie 3 wird durch das  Drahtnetz 4 geschützt, das gleichzeitig mit zur Hal  terung des schallschluckenden Stoffes dient.

   Der  durch das Auflegen der Kunststoffolie 3 hinsichtlich  der höheren Frequenzen zum Teil verlorengehende  Absorptionseffekt des schallschluckenden Stoffes wird  dadurch wieder ausgeglichen, dass das Drahtnetz 4  als Resonanzabsorber ausgebildet ist. Durch eine  entsprechende Wahl der Masse des Drahtnetzes 4 pro  Flächeneinheit und durch eine entsprechende Wahl  des Abstandes des Drahtnetzes 4 von den tragenden  Flächen des Gehäuses, der Maschinenschilde, Luft  hosen und     Abdeckhauben    wird eine Resonanzabsorp  tion der tieferen Frequenzen erzielt. Durch geeignete  Wahl der Abmessungen der Abstandsstücke, das  heisst also der Bolzen 5, kann mithin die Anordnung  in besonders gutem Masse dem Schallspektrum der  hinsichtlich ihres Geräusches zu dämpfenden Ma  schine angepasst werden.

   Um eine günstige Resonanz  absorption zu erzielen, wird die Zahl der Bolzen pro  Flächeneinheit zweckmässig durch die Forderung ein  geschränkt, dass der Abstand zweier benachbarter  Bolzen grösser als ein Viertel der Luftschallwellen  länge des zu absorbierenden Tones ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Minderung der Geräuschabgabe von Maschinen durch schallschluckende Stoffe, da durch gekennzeichnet, dass die schallschluckenden Stoffe durch eine flexible, temperaturbeständige Folie und! ein engmaschiges Drahtnetz oder ein Lochblech abgedeckt werden. 11. Anordnung, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die schallschluckenden Stoffe aus der Innenfläche eines die Maschine umgebenden oder selbst einen Teil der Maschine bildenden Gehäuses aufgebracht und gegen die Maschine bzw. das Innere der Maschine durch die Folie und das Drahtnetz bzw. das Loch blech abgedeckt sind. <B>111.</B> Anwendung des Verfahrens nach Patentan spruch I auf elektrische Maschinen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Verwendung einer Folie mit einer Stärke von etwa 20 bis 100 ,cc. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch die Verwendung einer Folie aus einem temperaturbeständigen Kunststoff. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich net durch die Verwendung eines Drahtnetzes, dessen Lochanteil mindestens 30 !o beträgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine solche Wahl des Abstandes des Draht netzes von der tragenden Fläche, dass tiefe Fre quenzen niedriger als 300 Hz durch Resonanzabsorp tion gedämpft sind. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeich net durch die Anwendung eines Drahtnetzes mit sol cher Masse pro Flächeneinheit, dass tiefe Frequenzen niedriger als 300 Hz durch Resonanzabsorption ge dämpft sind. 6. Anordnung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die dünne Folie und das Draht netz bzw. das Lochblech von einen zylindrisch ab gesetzten Endzapfen aufweisenden, an der tragenden Fläche befestigten Bolzen getragen werden, deren einen grösseren Durchmesser aufweisender Teil als Abstandsstück dient. 7.
    Anordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dünne Folie und das Draht netz bzw. das Lochblech unter Zwischenlegen zu sätzlicher Scheiben durch Spreizen der Endzapfen mit den Bolzen vernietet sind. B. Anordnung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an den Stosskanten der schall schluckenden Auskleidung das Drahtnetz bzw. Loch blech durch gesonderte Eckbleche verstärkt ist.
CH6181958A 1957-10-25 1958-07-16 Verfahren zur Minderung der Geräuschabgabe von Maschinen durch schallschluckende Stoffe und Anordnung hergestellt nach diesem Verfahren CH366176A (de)

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