CH362284A - Planetenschaltgetriebe - Google Patents
PlanetenschaltgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H3/44—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
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Description
Planetenschaltgetriebe Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pla netenschaltgetriebe und bezweckt die Schaffung einer verbesserten Getriebeanordnung, welche die Vorteile relativ kleiner Umlaufgeschwindigkeiten und zugleich ein kleines Gesamtübersetzungsverhältnis im Ver gleiche zu herkömmlichen Getrieben der in Frage stehenden Bauart bietet. Ein weiterer Erfindungs zweck besteht in der Schaffung einer solchen Ge triebeanordnung von besonders gedrängter Bauart.
Gemäss der Erfindung umfasst das Planetenschalt getriebe einen ersten Planetenrädersatz, der einen un tersetzten Rückwärtsgang eines Abtriebsgliedes er möglicht, einen zweiten Planetenrädersatz, der aus gebildet ist, um mit dem genannten ersten Rädersatz kombiniert zu werden, um einen kleinen Vorwärts gang des Abtriebsgliedes zu ergeben, und einen drit ten Planetenrädersatz, der ausgebildet ist, um mit dem genannten ersten und dem genannten zweiten Rädersatz kombiniert zu werden, um einen Vorwärts zwischengang des Abtriebsgheds zu ergeben, der zwischen dem kleinen Vorwärtsgang und dem direk ten Gang liegt.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist ein Getriebeelement jedes der obenerwähnten Plane- tenrädersätze mit dem Abtriebsglied, z. B. einer Ab triebswelle des Getriebes verbunden, wobei der zweite Rädersatz so ausgebildet ist, dass er das Reaktions- getriebeelement des ersten Rädersatzes beschleunigt, um den kleinen Vorwärtsgang zu ergeben, und der dritte Rädersatz so beschaffen ist, dass er das Reak tionselement des zweiten Rädersatzes beschleunigt und dadurch das Reaktionsgetriebeelement des ersten Rädersatzes noch mehr beschleunigt, um den Zwi schengang zu ergeben,
wobei der erste oder Umkehr- Rädersatz den Grundrädersatz des Getriebes bildet.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Er findung ist eine Kupplung vorgesehen, die durch Ver- riegelung zweier getrennter Getriebeelemente des Planetengetriebes miteinander den direkten Gang schafft. In einer bevorzugten Ausbildungsform ist das Sonnenrad des dritten Planetenrädersatzes mit dem Innenzahnkranz desselben verriegelbar, wobei dieser Innenzahnkranz mit dem Abtriebsglied, z. B. einer Abtriebswelle, verbunden ist.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Er findung ist das oben beschriebene dreisätzige Getriebe mit einem Hilfsgetriebeaggregat kombiniert, wobei die Abtriebswelle des Dreigang- und Umkehrgetrie bes eine Zwischenwelle bildet, an deren hinterem Ende das Sonnenrad eines Reduktionsplanetenräder- satzes und der Planetensteg eines Schnellgang-Plane- tenrädersatzes befestigt ist.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen Längs schnitt eines Teils eines Schaltgetriebes dar, das ge mäss der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist und ein Hilfsgetriebeaggregat einschliesst.
Bei der Verwirklichung der Erfindung gemäss einer zweckdienlichen in der Figur gezeigten Aus führungsform, wobei sie beispielsweise auf ein Schalt getriebe, das einen Rückwärtsgang und drei Vor wärtsgänge bewirkt, in Verbindung mit einem Hilfs- getriebeaggregat angewandt ist, sind drei Planeten getrieberädersätze - allgemein mit<I>A, B</I> und C be zeichnet, - vorgesehen, wobei jeder dieser Räder sätze ein Sonnenrad, Planetenräder, einen Innenzahn kranz und eine Bremse zur Steuerung genannten In nenzahnkranzes umfasst. Ferner ist auch eine Kupp lung, vorzugsweise der Mehrscheibenbauart, die bei D angedeutet ist, vorgesehen, die ausgebildet ist, um einen direkten Antrieb zu schaffen.
Eine Eintriebs welle 1 des Getriebes treibt ein Sonnenrad 2 des ersten oder Umkehrrädersatzes A, welches an einem hohlen oder ausgenommenen Ende 3 der Welle 1 angeordnet ist, an. Das innere Ende 4 einer mit der Eintriebswelle 1 ausgefluchteten Abtriebswelle 5 ist innerhalb des ausgenommenen Endes 3 genannter Eintriebswelle angeordnet, und ein Innenzahnkranz 6 des ersten oder Umkehrrädersatzes A ist mittels einer radialen Trägerscheibe 7 über zweckmässige radiale Eingriffszähne 8 mit der Abtriebswelle 5 verbunden.
Auf der Abtriebswelle 5 und neben dem Umkehr rädersatz<I>A</I> ist ein zweiter Planetenrädersatz <I>B</I> ange ordnet, dessen Planetensteg durch die radiale Träger scheibe 7 des Innenzahnkranzes 6 des Umkehrräder satzes gebildet wird. Der Planetensteg 9 des ersten oder Umkehrrädersatzes A ist auf der Eintriebswelle 1 drehbar gelagert und ist mit einer den genannten Rädersatz umschliessenden Bremstrommel 10 ver sehen, wobei eine Bandbremse 11 zur Steuerung der genannten Trommel vorgesehen ist. Zudem ist das innere Ende der Bremstrommel 10 mittels einer radia len Verzahnung 12 mit einem Innenzahnkranz 13 für den zweiten Planetenrädersatz B verbunden.
Ein dritter, neben dem zweiten Rädersatz B angeordneter Planetenrädersatz C besitzt einen an einer Radial scheibe 15 am Planetensteg 7 des zweiten Rädersat zes B befestigten Innenzahnkranz 14. Ein Sonnenrad 16 für den zweiten Rädersatz B ist drehbar auf der Abtriebswelle 5 gelagert und ist am Planetensteg 17 des dritten Rädersatzes C befestigt, wobei der ge nannte Steg 17 an einer Radialscheibe 18 an der ge genüberliegenden Seite des Rädersatzes C befestigt, wobei eine den Innenzahnkranz 14 des genannten dritten Rädersatzes einschliessende Bremstrommel 19 an der genannten Radialscheibe 18 befestigt ist. Eine Bandbremse 20 ist zur Steuerung der Trommel 19 vorgesehen.
Das Sonnenrad 21 des dritten Räder satzes ist mit einer auf der Abtriebswelle drehbaren Hülse 22 verbunden, und diese Hülse ist mit einem Radialflansch oder einer Radialscheibe 23 verbun den, die eine gleichzeitig ein Glied einer Direktgang kupplung bildende Bremstrommel 24 trägt. Ein Bremsband 25 dient zur Beeinflussung der Brems trommel 24. Das zweite Glied 26 der Direktgang- Kupplung ist bei 27 mit der Abtriebswelle 5 verbun den.
Bei der dargestellten Anordnung ist die Kupp lung von der Mehrscheibenbauart, und der eine Satz von Scheiben 28 ist mittels zweckmässiger Formatio nen 28a in Eingriff mit der Innenfläche der Brems trommel 24, die ihrerseits mit dem Sonnenrad 21 des dritten Rädersatzes C verbunden ist.
Der zweite Satz von Scheiben 29, welche abwechselnd zwischen den Scheiben des ersten Satzes angeordnet sind, greift mit tels zweckmässiger Formationen 29a an einer Innen trommel 30 an, die an der Abtriebswelle befestigt ist, und eine axial verschiebbare Druckscheibe 31 ist vor gesehen zum Zusammendrücken der Bremsscheiben (Kupplungsscheiben) entgegen der Wirkung von in geeigneter Weise angeordneten Rückstellfedern 32.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass der Innenzahnkranz 13 des zweiten Rädersatzes <I>B</I> und der Planetensteg 9 des ersten Rädersatzes<I>A</I> mit einem gemeinsamen, durch eine Bandbremse 11 gesteuerten Glied oder Trommel 10 verbunden sind, und dass das Sonnenrad 16 des zweiten Rädersatzes B und der Planetensteg 17 des dritten Rädersatzes C ebenfalls mit einem gemeinsamen zweiten, durch eine Bandbremse 20 gesteuerten Glied oder Trommel 19 verbunden sind.
Die Anordnung ist eine solche, dass zur Erzielung eines untersetzten Rückwärtslaufes der Welle 5 der Planetensteg 9 des ersten Rädersatzes A durch An- legung der Bremse 11 an ihre Bremstrommel 10 am Drehen gehindert wird, wobei der Antrieb von der Eintriebswelle 1 auf die Abtriebswelle 5 durch die als Zwischenzahnräder wirkenden Planetenräder 33 in der Drehrichtung umgekehrt wird. Um den klein sten Vorwärtsgang zu erhalten, wird das Sonnenrad 16 des zweiten Rädersatzes B durch Anlegung der Bremse 20 an die Bremstrommel 19, die mit dem Sonnenrad 16 des zweiten Rädersatzes und dem Planetensteg 17 des dritten Rädersatzes verbunden ist, stationär gehalten.
Der zweite Rädersatz B ist dann mit dem ersten Rädersatz A kombiniert, so dass der Innenzahnkranz 13 des zweiten Rädersatzes B und der Planetensteg 9 des ersten Rädersatzes A sich in der gleichen Richtung drehen wie die Eintriebs welle 1 (das heisst in der Vorwärtsgangrichtung), mit einer Drehzahl, die grösser ist als diejenige der Ab triebswelle 5, wobei letztere durch den Planetensteg 7 des zweiten Rädersatzes B in der Vorwärtsgangrich- tung mit einer reduzierten Drehzahl im Vergleich zur Eintriebswelle 1 gedreht wird.
Um eine Zwischenübersetzungsstufe (Vorwärts zwischengang) zu erhalten, wird das Sonnenrad 21 des dritten Rädersatzes C durch Anlegung der Bremse 25 an die Bremstrommel 24, die mit dem genannten Sonnenrad 21 verbunden ist, stationär gehalten. Der Planetensteg 17 des dritten Rädersatzes C dreht sich dann in der Vorwärtsrichtung, wobei er das Sonnen rad 16 des zweiten Rädersatzes B mitnimmt. Als Ergebnis dieser letztgenannten Bewegung wird die Drehzahl des Planetenstegs 9 des ersten Rädersatzes erhöht, und der Innenzahnkranz 6 dieses Räder satzes (welcher Kranz mit der Abtriebswelle ver bunden ist) wird mit einer Vorwärtsdrehzahl gedreht,
die näher an derjenigen der Eintriebswelle 1 liegt als unter der vorherigen Bedingung. Unter diesen Ver hältnissen sind der erste, zweite und dritte Rädersatz kombiniert.
Um einen direkten Antrieb zu erhalten, wird die Kupplung D eingerückt, wodurch das Sonnenrad 21 des dritten Rädersatzes C mit der Abtriebswelle 5 und von da mit dem Innenzahnkranz 14 des dritten Rädersatzes C verbunden wird. Die drei Planeten rädersätze werden sich dann wie ein fester Antrieb drehen und so die dritte Geschwindigkeit (Direkt gang) der Welle 5 aufbringen.
Gemäss der Zeichnung ist das obenbeschriebene Getriebe mit einem Hilfsgetriebeaggregat kombiniert. Bei dieser Anordnung ist die Abtriebswelle 5 des Dreigang- und Umkehrgetriebes so ausgebildet, dass sie eine Zwischenwelle darstellt, an deren äusserem Ende vermittels der Verbindung 34, 34a das Sonnen rad 35 eines Reduktionsplanetenrädersatzes E und ein Planetensteg 36 eines Schnellgang-Planetenrädersat- zes F befestigt ist.
Ein Innenzahnkranz 37 des Schnellgang-Rädersatzes F ist mit dem Planetensteg 38 des Reduktionsrädersatzes E verbunden, und genannter Planetensteg 38 ist durch einen Radial flansch 39 mit einer Abtriebswelle 40 verbunden, welche gleichachsig zur Welle 5 angeordnet ist. Das Sonnenrad 41 des Schnellgang-Rädersatzes F ist durch einen Flansch 42 mit einer durch die Bremse 44 gesteuerten Bremstrommel 43 verbunden. Der Innenzahnkranz 45 des Reduktionsrädersatzes E ist mit einer durch die Bremse 47 gesteuerten Brems trommel 46 verbunden.
Die Anordnung wird durch das Dreigang- und Umkehrgetriebe gespeist, wodurch unter allen sechs Vorwärtsgängen der Welle 40 min destens einer geschaffen wird, der ein Schnellgang ist, und zwei Rückwärtsgänge dieser Welle von verschie denem Untersetzungsverhältnis erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Planetenschaltgetriebe, gekennzeichnet durch einen ersten Planetenrädersatz, der einen untersetzten Rück wärtsgang eines Abtriebsgliedes (5) schafft, durch einen zweiten Planetenrädersatz, der ausgebildet ist, um mit dem genannten ersten Planetenrädersatz kom biniert zu werden, um einen kleinen Vorwärtsgang des Abtriebsgliedes zu ergeben, und durch einen dritten Planetenrädersatz, der ausgebildet ist, um mit dem ersten und dem zweiten Rädersatz kombiniert zu werden, um einen Vorwärtszwischengang des Ab triebsgliedes zu ergeben, der zwischen dem kleinen Vorwärtsgang und dem direkten Gang liegt.UNTERANSPRÜCHE 1. Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebeelement jedes der Planetenrädersätze mit dem Abtriebsglied, z. B. eine Abtriebswelle, verbunden ist, wobei der zweite Rädersatz so beschaffen ist, dass er das Reak- tionsgetriebeelement des ersten Rädersatzes beschleu nigt, um den kleinen Vorwärtsgang zu ergeben, und wobei der dritte Rädersatz so beschaffen ist, dass er das Reaktionsgetriebeelement des zweiten Rädersat zes beschleunigt und dadurch das Reaktionsgetriebe element des ersten Rädersatzes noch mehr beschleu nigt, um den Zwischengang zu ergeben,wobei der erste oder Umkehrrädersatz den Grundrädersatz des Getriebes bildet. 2. Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplung vorgesehen ist, die durch Verriege- lung zweier getrennter Getriebeelemente des Plane tengetriebes miteinander den direkten Gang schafft. 3. Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Innenzahnkranz des zweiten Räder satzes und der Planetensteg des ersten Rädersatzes mit einem gemeinsamen, durch eine Bremse steuer baren Glied, z.B. eine Trommel, verbunden sind, und dass das Sonnenrad des zweiten Rädersatzes und der Planetensteg des dritten Rädersatzes auch mit einem zweiten, durch eine Bremse steuerbaren Glied, z. B. eine Trommel, verbunden sind. 4. Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der erste Rädersatz ein mit der Ein triebswelle verbundenes Sonnenrad, einen eine durch eine Bremse steuerbare Trommel aufweisenden Pla netensteg und einen mit einer Abtriebswelle verbun denen Innenzahnkranz aufweist, wobei dieser Innen zahnkranz mit dem Planetensteg des zweiten Räder satzes,die Bremstrommel des Umkehrrädersatzes mit dem Innenzahnkranz des genannten zweiten Räder satzes, der Planetensteg des zweiten Rädersatzes mit dem Innenzahnkranz des dritten Rädersatzes und das Sonnenrad des genannten zweiten Rädersatzes mit dem Planetensteg des dritten Rädersatzes verbun den ist, wobei dieser Planetensteg eine durch eine Bremse steuerbare Trommel aufweist. 5. Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sonnenrad des dritten Planeten rädersatzes durch die Kupplung mit dem Innenzahn kranz dieses Rädersatzes verriegelt werden kann, wo bei dieser Innenzahnkranz mit der erwähnten Ab triebswelle verbunden ist. 6.Planetenschaltgetriebe gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass es mit einem Hilfsgetriebeaggregat, das eine oder mehrere zusätzliche Übersetzungsstufen schafft, kombiniert ist. 7.Planetenschaltgetriebe gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Abtriebs welle als Zwischenwelle ausgebildet ist, an der das Sonnenrad eines Reduktions-Planetenrädersatzes und der Planetensteg eines Schnellgang-Planetenrädersat- zes befestigt sind, wobei der Innenzahnkranz des Schnellgangrädersatzes und der Planetensteg des Reduktionsrädersatzes mit einer Abtriebswelle des Gesamtgetriebes verbunden sind,und wobei das Son nenrad des Schnellgangrädersatzes und der Innen zahnkranz des Reduktionsrädersatzes je mit einer, durch die eine bzw. andere von zwei getrennten Bremsen steuerbaren Bremstrommel versehen sind.
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