CH354956A - Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schallaufzeichnungen auf Tonträgern - Google Patents

Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schallaufzeichnungen auf Tonträgern

Info

Publication number
CH354956A
CH354956A CH354956DA CH354956A CH 354956 A CH354956 A CH 354956A CH 354956D A CH354956D A CH 354956DA CH 354956 A CH354956 A CH 354956A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
bearing
rotor
housing
sound
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wiesner Ernst
Original Assignee
Feinmechanik Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feinmechanik Anstalt filed Critical Feinmechanik Anstalt
Publication of CH354956A publication Critical patent/CH354956A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/16Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
    • H02K5/167Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
    • H02K5/1675Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at only one end of the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description


      Antriebsmotor        für    Wiedergabegeräte von     Schallaufzeichnungen    auf Tonträgern    An     Antriebsmotore    für Wiedergabegeräte von  Schallaufzeichnungen auf Tonträgern wie Platten,  Bändern,     Filmen,    Folien, Karten oder dergleichen,  werden zahlreiche     Anforderungen    gestellt, denen bis  her nur teilweise genügt werden konnte.

   Wesentlich  ist vor allem, dass zur Vermeidung von Tonhöhen  schwankungen und     Rumpelerscheinungen    die Um  fangsgeschwindigkeit der Motorantriebswelle weitest  gehend an die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebs  lauffläche des Plattentellers bei plattenartigen Tonträ  gern, der     Bandantriebsrollen    bei     Bändern    usw. an  gepasst wird, damit das     Läuferschwungmoment    mög  lichst unmittelbar abgeleitet werden kann.

   Dazu  kommt, dass derartige     Motore    äusserst niedrige Bau  höhe, einfache Befestigungsmöglichkeit, geringe     Vi-          bration    der Welle und der Befestigungsmittel, sichere  und einfache Wellenlagerung, Möglichkeit der Ver  wendung von     Selbstschmierlagem    mit grossem       Schmiermittelvorrat    bzw.

   von     Kunststofflagern,    ge  ringes Gewicht, leichte     Auswuchtbarkeit    der     Schwung-          masse,        Vermeidung    von     Körperschallübertragungen,     Unabhängigkeit des Rundlaufes von Wärmespielen,  leichte Ein- und Ausbaumöglichkeit, vor allem aber  niedrige Betriebstemperaturen, insbesondere an den  Lagerstellen     bzw.    an der Welle, und Kühlung ohne  Geräuschentfaltung aufweisen sollen. Die     Erfüllung     dieser     Bedingungen    bedeutet beispielsweise bei Plat  tenspielern, die Plattendrehzahlen von     331/a    bzw.

    16     "/3        U./min        aufweisen,    dass die Motordrehzahl höch  stens 1000     U.Imin    beträgt. Derartige Elektromotoren  sind     zwar    bereits erhältlich, ihre Gestehungskosten  haben jedoch die Grössenordnung der Gesamtkosten  eines Plattenspielers, so dass diese     Motore    aus Grün  den der Wirtschaftlichkeit als Antriebsmotoren etwa  für Plattenspieler unverwendbar sind.  



  Die sich damit ergebende Aufgabe der Schaffung  eines derartigen Motors, der sämtlichen dieser Bedin-         gungen    genügt und auf Grund seines Aufbaues zu  wirtschaftlich tragbaren Gestehungskosten     führt,    wird  durch einen Antriebsmotor für derartige Wiedergabe  geräte gelöst, der sich, ausgehend von der bekannten  Ausbildung derartiger     Antriebsmotore    mit Ausbildung  des einen Läuferlagers als Drucklager, des anderen  als Halslager, das über die innere     Motorgehäusewan-          dung    zum Drucklager zu vorkragend die Motor  achse aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass eine  Lagerhülse sowie eine Lagerbüchse, deren ausserhalb  des Motorgehäuses liegender Teil als Befestigungs  stutzen zum Motoreinbau,

   vorzugsweise in hängender  Anordnung desselben, ausgebildet ist, unter Bildung  freier Zwischenräume zwischen ihnen und dem Läu  fer in eine     Ausnehmung    des     letzteren    einspringen, die  sich von der Motorachse ab über den Bereich des       Läuferblechpaketes    bis zur am     Läuferaussenring    an  geordneten     Ventilatorbeschaufelung    ausdehnt,

   wobei  von der Lagerbüchse radial innen     begrenzte        Aus-          nehmungen    des Motorgehäuses für einströmende  Kühlluft zentral um die Büchse herum angeordnet  sind und die     Luftaustrittöffnungen    am Gehäuseumfang  beiderseits des     Ständerblechpaketes    liegen.  



  Der sich damit ergebende Aufbau des Motors  führt deshalb zur Erfüllung aller     genannten    Erforder  nisse, weil durch die     Ineinanderschachtelung    von La  gerbüchse bzw. Lagerhülse und Läufer die zur Lauf  ruhe erforderliche     längstmögliche    Lagerlänge ohne  jede Vergrösserung der Bauhöhe, die selbst durch  plattenartige Gestaltung von Läufer, Ständer und  Gehäuse auf ein     Kleinstmass    beschränkt ist, verwirk  licht werden kann,     während    die gleiche Anordnung  die einfache     Einlochaufhängung    des Motors ermög  licht.

   Noch wesentlicher sind die Vorteile, die da  durch entstehen,     d'ass    das Gehäuse des Motors in un  mittelbarem Anschluss an die Lagerbüchse     Ausneh-          mungen    für die durch die     Ventilatorbeschaufelung         des Läufers anzusaugende Kühlluft aufweist, während  die     Austrittsausnehmungen    für die     Kühlluft    ausserhalb  des Läufers in dem vorzugsweise     ringzylindrischen     Randteil des Gehäuses liegen.

   Es ergeben sich da  durch äusserst günstige Kühlungsverhältnisse, da auf  diese Weise der Kühlluftstrom so kräftig und wirbel  arm gehalten werden kann, dass selbst bei kleinsten  Motorabmessungen, ohne die Notwendigkeit einer  Vergrösserung mit Rücksicht auf die Kühlung, eine  ungewöhnlich intensive     Zentrifugalbelüftung    eintritt;  es entstehen auch keine störenden Geräusche, die auf  treten würden, wenn die Eintrittsöffnungen für die  Kühlluft wie bisher den     Ventilatorflügeln    gegenüber  liegen würden.

   Durch die Verwendungsmöglichkeit  von     Selbstschmierlagern        mit        grossem    Schmiermittel  vorrat oder von Kunststofflagern treten nur     geringe          Betriebstemperaturerhöhungen    an den Lagersteilen  und     an    der Welle auf, die durch den     kräftigen    Kühl  luftstrom in den zulässigen, geringen Grenzen gehal  ten werden. Die Welle kann einfach in den Läufer  eingegossen oder,     vorteilhaft    über eine Büchse, in ihn       eingepresst    sein.  



  Die Zeichnung gibt die Ausführung eines erfin  dungsgemäss ausgebildeten     Kondensatormotors    am  Beispiel eines Antriebsmotors für den Plattenteller  eines     Plattenspielers    wieder.  



  In der Zeichnung erkennt man zunächst das     Stän-          derblechpaket    1 mit den Spulen 2, die als     vorgewik-          kelte        Spulenkörper    ausgebildet sind. Der Luftspalt ist  mit 3 bezeichnet. Der Läufer 4 mit der     Ventilator-          beschaufelung    5 ist als     Aluminium-Druckgussstück     ausgebildet, in das die Welle 6 eingegossen ist. Der  Läufer könnte aber auch in Kupfer ausgeführt sein,  wobei die     Ventilatorflügel    aus vorstehenden Kupfer  stäben bestehen.

   Es kann auch eine abweichende Aus  führung vorgesehen sein, indem beispielsweise eine  die Welle 6 aufnehmende,     ausgebohrte    Buchse das       Läuferblechpaket    7 zusammenhält. Die Läuferkurz  schlusswicklung ist bei 8 angedeutet. Zur einseitigen       Halslagerung    und Führung der Welle 6 auf langem  Wege ist die ringzylindrische, in eine     Ausnehmung    9  des Läufers tief     hineingeführte    Lagerhülse 10 vor  gesehen, die ihre Aufnahme in der Lagerbuchse 11  findet. Läuferseitig ist die Lagerbuchse durch eine  Haube 12     abgeschlossen,    die bei 13 den     ölvorratsfilz     einkapselt.

   Die Lagerbuchse 11 ist bei 14 mit einem  Gewinde versehen, so dass sie zur     Einlochbefestigung     des Motors zu dienen vermag. Weiter dient die Lager  buchse 11 zur Befestigung des scheibenförmigen Ge  häuses, das vorzugsweise zweiteilig ausgebildet ist,  wobei die Schweissnaht die Bezeichnung 15 trägt.  Durch die     Ausnehmungen    16 kann die vom Ventila  tor 5 angesaugte Kühlluft eintreten, die die Gehäuse  kapsel 19 über die     Ausnehmung    17 verlässt. Das  ebenfalls     einseitig    angeordnete     Axialdrucklager    für  die Welle 6 besteht aus der Scheibe 18, die als Ein  satz- oder     Eindruckteil    des Gehäuses 19 ausgebildet       sein    kann.  



  Da die Lagerhülse 10 und die Lagerbuchse 11 als  Drehteile     herstellbar    sind, geben sie die     Möglichkeit,       den Läufer 4 im Verhältnis zum Ständer 1 bereits  fertigungstechnisch zu zentrieren, so dass die kost  spieligen und unsicheren, bisher erforderlichen     Justie-          rungsarbeiten    in Fortfall kommen.  



  Der zentrale     Küllufteintritt    gibt die Möglichkeit;  den Kühlluftstrom abzuführen, nachdem er die  Wärme des Läufers, des     Ständerblechpaketes    und der  Wicklungen aufgenommen hat. Dass die     Kühlluftfüh-          rung    dabei geräuschlos durchgeführt werden kann,  weil der     Kühllufteintritt    in verhältnismässig grossem  Abstand von der     Ventilatorbeschaufelung    erfolgt,  wurde bereits erwähnt. Grundsätzlich kann die Luft  führung wie bei grossen Maschinen durchgeführt wer  den.

   Abweichend ist aber infolge der Möglichkeit,  sehr dünnwandige Lagerbüchsen benutzen zu kön  nen, die unmittelbare Lagerkühlung durch die an der  Büchse entlang strömende Kühlluft, so dass Lager und  Welle auch im Dauerbetrieb ohne wesentliche Tempe  raturerhöhungen bleiben, womit die Verwendbarkeit  temperaturempfindlicher Lager- und Schmierwerk  stoffe eintritt, so dass     besonders    günstige     Gleitverhält-          nisse    entstehen und die Lebensdauer der     Lagerung     erhöht wird. Durch das Kaltbleiben der Welle werden  ohne zusätzliche Massnahmen thermisch bedingte  Verformungen an     Getriebereibrädern    oder     Bändern     beseitigt.

   Die zentrale Befestigung des Motors ermög  licht eine Ausdehnung der Länge des starr ausgeführ  ten Lagers ohne Beeinträchtigung der praktischen  Bauhöhe bis nahe der Stelle, bei der die Achsbela  stung auftritt und bei der sich ein Ausweichen der  Welle bzw. ein schlechter Rundlauf störend bemerk  bar machen würde. Verhindert durch die zentrale  Befestigung werden auch Verspannen und     Dezentrie-          ren    des Lagers bei Befestigung des Motors.

   Die zen  tral angeordnete Lagerhülse, die über die relativ ela  stische Lagerbüchse mit dem Ständer des Motors ver  bunden ist, überträgt einen von     Ständervibrationen     herrührenden     Körperschall    auch dann nicht, wenn sie  von magnetischen oder elektrischen     Unsymmetrien     des Läufers angeregt werden. Durch die Läufer  unwucht und durch das Gleitlager verursachte     Vibra-          tionen    können sich selbst     bei    niedrigen Drehzahlen  nicht in der Entwicklung störender     Rumpelgeräusche     auswirken.

   Abschliessend sei darauf hingewiesen, dass  durch Veränderung des Verhältnisses der     Ansaug-          und        Ausströmquerschnitte    für die Kühlluft eine Ein  stellung der Motordrehzahl in feinen Grenzen durch  führbar ist, abgesehen davon, dass durch die wirk  same Kühlung die Betriebstemperatur des Motors  niedrig zu halten ist. Je stärker aber die Kühlung  während     des    Betriebes erfolgt, umso kleiner können  die temperaturgefährdeten Motorteile gehalten wer  den, womit man zu der zeichnerisch veranschaulich  ten Ausführung des Motorgehäuses in Form einer  flachen Dose kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schall aufzeichnungen auf Tonträgern, bei dem eines der Läuferlager als Drucklager, das andere als Halslager ausgebildet ist, das über die innere Motorgehäuse wandung zum Drucklager zu vorkragend die Motor achse aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, d'ass eine Lagerhülse (10) sowie eine Lagerbüchse (11), deren ausserhalb des Motorgehäuses (19) liegender Teil als zur Einlochbefestigung des Motors dienender Befe stigungsstutzen ausgebildet ist, unter Bildung freier Zwischenräume zwischen ihnen und dem Läufer (4, 7)
    in eine Ausnehmung (9) des letzteren einspringen, die sich von der Motorachse (6) ab über den Bereich des Läuferblechpaketes (7) bis zur am Läuferaussen ring angeordneten Ventilatorbeschaufelung (8) aus dehnt, wobei von der Lagerbüchse (11) radial innen begrenzte Ausnehmungen (16) des Motorgehäuses (19) für einströmende Kühlluft zentral um die Büchse (11)
    herum angeordnet sind und die Luftaustrittsöff- nungen (17) am Gehäuseumfang beiderseits des Stän- derblechpaketes (1) liegen. UNTERANSPRUCH Antriebsmotor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lagerhülse (10) gegenüber ein das Spurlager des Motors bildender, den Läufer tra gender Scheibenkörper (18) als Einsatz- oder Ein druckteil der gehäuseartigen Blechkapselung (19) des Motors ausgebildet ist.
CH354956D 1957-12-14 1957-12-14 Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schallaufzeichnungen auf Tonträgern CH354956A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH354956T 1957-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH354956A true CH354956A (de) 1961-06-15

Family

ID=4510664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH354956D CH354956A (de) 1957-12-14 1957-12-14 Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schallaufzeichnungen auf Tonträgern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH354956A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69727835T2 (de) Lagersystem für motorunterstützte turbolader für verbrennungsmotoren
DE69625758T2 (de) Lüftereinheit
EP1391586B1 (de) Abgasturbolader
CH440842A (de) Antrieb für Zubehörteile von Brennkraftmaschinen
DE4327815A1 (de) Kugellager für einen Turbolader
DE2102679A1 (de) Elektromotor, insbesondere Kleinmotor
DE112013006949T5 (de) Elektrische Rotationsmaschine
DE3713534A1 (de) Turbo-molekularpumpe
DE3730983C2 (de)
DE69704634T2 (de) Langer elektromotor
WO1996027740A1 (de) Pumpe zur förderung heisser medien
EP0407749B1 (de) Flüssigkeitsreibungskupplung
DE2307800A1 (de) Kollektorloser gleichstrommotor fuer hohe drehzahlen
CH354956A (de) Antriebsmotor für Wiedergabegeräte von Schallaufzeichnungen auf Tonträgern
AT205763B (de) Antriebsmotor flacher Bauart
DE1800931U (de) Antriebsmotor fuer wiedergabegeraete von schallaufzeichnungen auf tontraegern.
WO2006027043A1 (de) Anordnung zur förderung von fluiden
DE19757395C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Elektromagnet-Steuerlagers und eines bürstenlosen Gleichstrommotors unter Verwendung desselben
DE2460748A1 (de) Umwaelzpumpe fuer insbesondere heizungs- und brauchwasseranlagen
DE1103044B (de) Antriebsmotor flacher Bauart fuer Plattenspieler, Tontraeger-Laufwerke u. dgl.
DE102016224704A1 (de) Antriebsstrangvorrichtung
DE202005013923U1 (de) Anordnung zur Förderung von Fluiden
DE8711555U1 (de) Pumpenaggregat, insbesondere zum Fördern heißer Fördermedien
DE112021005145T5 (de) Fluidmaschine
CH692933A5 (de) Grosser Synchronmotor mit veränderbarer Drehzahl.