CH351978A - Axial-Schaufelrad für Strömungsmaschinen - Google Patents

Axial-Schaufelrad für Strömungsmaschinen

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CH351978A
CH351978A CH351978DA CH351978A CH 351978 A CH351978 A CH 351978A CH 351978D A CH351978D A CH 351978DA CH 351978 A CH351978 A CH 351978A
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CH
Switzerland
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ribs
pins
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blade
blades
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Application number
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English (en)
Inventor
William Rankin Andrew
Original Assignee
Gen Electric
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Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Publication of CH351978A publication Critical patent/CH351978A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/22Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations
    • F01D5/225Blade-to-blade connections, e.g. for damping vibrations by shrouding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


      Axial-Schaufelrad    für     Strömungsmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Axial-Schaufel-          rad    für Strömungsmaschinen für     kompressible    Ar  beitsmedien mit einem Deckband, um die Enden der  Schaufeln zusammenzuhalten und zu überdecken  zwecks Vergrösserung der     Schaufelsteifigkeit,    und um  die     Antriebsmediumsverluste    an den Schaufelspitzen  zu verhüten.  



  Benachbarte Turbinenschaufeln sind normaler  weise durch ein Deckband miteinander verbunden,  das an den äusseren Enden der Schaufeln befestigt  ist, um das Arbeitsmedium in den Strömungskanal  zu lenken und die     Steifigkeit    der Schaufelblätter zu  erhöhen. Solche Deckbänder sind relativ grossen     Tan-          gentialkräften    ausgesetzt, die vom Arbeitsmedium  auf die Schaufeln ausgeübt werden, ferner Zentrifugal  kräften infolge der Rotation, die das Band nach  aussen ziehen, und Kräften, die durch das Arbeits  medium direkt auf die     Oberfläche    des Bandes aus  geübt werden. Diese Kräfte beanspruchen das Band  und die Befestigungsmittel zwischen Band und Schau  fel stark.

   Die übliche Befestigung solcher Bänder  durch Annieten an die Schaufelenden macht die Ver  wendung von sehr widerstandsfähigem Bandmaterial  mit grossem Gewicht erforderlich, um den hohen     Zug-          spannungs-Konzentrationen    in den Nietpartien stand  halten zu können. Darüber hinaus     erfordert    diese  Konstruktion ein Schaufelmaterial, das leicht ge  nietet werden kann, um das Band an den     Schaufeln     zu befestigen.  



  Während diese Konstruktion an sich brauchbar  war, wurde bemerkt, dass es in den Fällen, wo das  Band angenietet ist, üblich ist, einen ganz neuen  Schaufelsatz zu verwenden, wenn das Band aus  irgendeinem Grunde entfernt und     ersetzt    werden  muss, da das Schaufelmaterial eine zweite Vernietung  nicht gestattet.

      Es ist daher ein Zweck der vorliegenden Erfin  dung, eine neue und verbesserte     Deckbandkonstruk-          tion    an einem     Axial-Schaufelrad    zu schaffen, so dass  das Band so oft wie gewünscht weggenommen und  wieder aufgebracht werden kann, ohne dabei die  Schaufeln oder das Band zu beschädigen und bei  welcher die Biegespannung in den     Teilen        zwischen     den Schaufeln selbst bei den grossen Schaufelabstän  den neuzeitlicher Turbinen in zulässigen Grenzen  bleiben.  



  Die     Eifindung    besteht in einem     Axial-Schaufelrad     für Strömungsmaschinen mit einer Mehrzahl radial.  gestellter Schaufeln und einem die Zwischenräume  zwischen den einzelnen     Schaufeln    überspannenden  Deckband mit einer Anzahl radial vorstehender Um  fangsrippen, welches sich dadurch auszeichnet, dass  jedes Schaufelblatt mit mindestens einem sich von  dessen Ende radial erstreckenden Zapfen und das  Deckband mit     öffnungen    zur Aufnahme dieser Zap  fen versehen ist, wobei die Rippen an die     öffnungen     angrenzend angeordnet und die Zapfen an den Rip  pen befestigt sind.  



  Die Erfindung wird im Zusammenhang mit der  beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert, in  welcher       Fig.    1 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt nach der  Linie 1-1 in     Fig.2    darstellt, worauf die Art der  Befestigung der Bandsegmente an der Schaufel ersicht  lich ist, während       Fig.2    und 3 Draufsicht und Seitenansicht der  Teile nach     Fig.    1 darstellen.  



  In     Fig.    1 ist der obere Teil des Schaufelblattes  2a einer Schaufel 2 dargestellt. Die Schaufel 2 be  sitzt im übrigen eine Wurzelpartie mit konventionellen       Befestigungsoiganen    zu ihrer Verbindung mit     einem     Turbinenrotor. Diese Einzelheiten sind nicht darge-      stellt, da sie für das Verständnis der vorliegenden  Erfindung nicht von Bedeutung sind.  



  Das Schaufelblatt 2a setzt sich in zwei recht  eckigen Zapfen 2b     fort,    die sich vom verdickten Mit  telteil des Blattes radial auswärts erstrecken, und  an diesen Zapfen ist das Deckband befestigt.  



  Das Deckband verläuft um den ganzen Umfang  des Schaufelrades und ist durch eine Mehrzahl von  gebogenen Segmenten 1 gebildet, deren jedes einen  flachen Teil la und eine Mehrzahl von radial auf  ragenden     umfänglichen    Rippen     1b    aufweist. Das       Deckbandsegment    1 überbrückt die Abstände zwi  schen den einzelnen     benachbarten    Schaufeln und steht  axial leicht über den vorderen und hinteren Rand  des Schaufelblattes 2a vor.

   Während im dargestellten  Beispiel acht Schaufeln je durch ein Segment zusam  mengehalten werden, ist es selbstverständlich, dass  jede     geeignete        Anzahl    Schaufeln zu einer Gruppe  zusammengefasst sein     kann.    Es ist leicht einzusehen,  dass das Bandsegment 1 die Zwischenräume zwischen  benachbarten Schaufeln abschliesst, um zu verhindern,  dass das Antriebsmedium von den Schaufelenden nach  aussen abströmen kann. Die Rippen 1 b verstärken das  Segment zwischen den     benachbarten    Schaufeln erheb  lich, um die Biegespannungen selbst dort in zu  lässigen Grenzen zu halten, wo relativ breite Zwi  schenräume zwischen     benachbarten    Schaufeln vor  handen sind.

   Diese Konstruktion erlaubt ebenfalls die  Verwendung eines relativ schwachen Bandmaterials,  da die gerippte Ausbildung die Beanspruchung im  Band auf relativ niedrigen     Werten    hält. Jedes Segment  1 besitzt in seinem flachen Teil la zwischen den Rip  pen     1b    rechteckige Öffnungen     1c    zur Aufnahme der  Zapfen 2b. Die Rippen     1b    sind seitlich der     öffnun-          gen        1c    angeordnet, um das Band rings um die Zapfen  löcher zu verstärken, wo bei konventionellen, flachen       Schaufeldeckbändern    oft Ermüdungsrisse auftreten.

    Diese Öffnungen     1c    weisen dieselbe Breite, aber eine  etwas grössere Länge als die Zapfen 2b auf. Dieser  Spielraum ist, wie dem Fachmann geläufig ist, erfor  derlich, damit die gebogenen Segmente radial über die  vorstehenden Zapfen aufgesteckt werden können.  



  Das     Deckbandsegment    1 ist an der Schaufel 2  durch Stifte bzw.     Bolzen    3 befestigt, die in axial ge  richteten Öffnungen     1d,   <I>2c</I> in den Rippen     1b        resp.     den Zapfen     2;b    angeordnet sind, welche Öffnungen auf  einem gemeinsamen Kreis liegen. Die Bolzen 3 kön  nen in jeder geeigneten Weise in ihrer Lage gehalten  werden, beispielsweise indem ihre Enden breitge  schlagen sind, wie bei 3a gezeigt.

   Diese Anordnung  der Befestigungsmittel zwischen Schaufel und Deck-    band hält die     Haupt-Zugspannungen    im Deckband  von den Zapfenlöchern     1c    fern, und nimmt sie in den  relativ schwach beanspruchten Teilen der Rippen     1b     auf. Ausserdem werden bei Anwendung einer Mehr  zahl von Zapfen die Scherkräfte in den     Bolzen    3 prak  tisch unschädlich gemacht. Wie leicht einzusehen,  kann eine weitere Reduktion der     Bolzenscherkräfte     dadurch erzielt werden, dass zusätzliche Umfangsrip  pen 1 b mit entsprechenden, von den Eintritts- bzw.  Austrittsrändern der Schaufeln 2a aufragenden Zapfen  vorgesehen werden.  



  Das Deckband wird in folgender Weise     montiert:     Ein Segment 1 wird durch Einsetzen der Zapfen  2b in die Öffnungen     1c    auf die Schaufeln 2 aufge  bracht. Dann werden die axial gerichteten Öffnungen       1d,    2c durch einen üblichen Bohrvorgang gebildet  und die Bolzen 3     eingeführt    und     beiderends        vernietet,     um sie zu sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axial-Schaufelrad für Strömungsmaschinen mit einer Mehrzahl radial gestellter Schaufeln und einem die Zwischenräume zwischen den einzelnen Schaufeln überspannenden Deckband mit einer Anzahl radial vorstehender Umfangsrippen, dadurch gekennzeich net, dass jedes Schaufelblatt mit mindestens einem sich von dessen Ende radial erstreckenden Zapfen und das Deckband mit Öffnungen zur Aufnahme dieser Zap fen versehen ist, wobei die Rippen an die Öffnungen angrenzend angeordnet und die Zapfen an den Rippen befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaufelrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rippen und die Zapfen im Mittelteil des Schaufelblattquerschnittes angeordnet sind. 2.
    Schaufelrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zapfen an den Rippen durch Bolzen gesichert sind, die sich parallel zur Achse des Schaufelrades erstrecken. 3. Schaufelrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnungen die gleiche Breite, aber eine etwas grössere Länge in Umfangsrichtung aufweisen als die Zapfen. 4. Schaufelrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens drei Rippen vorgesehen sind, wobei je eine unmittelbar auf jeder Seite der Öffnungen für die Zapfen angeordnet ist.
CH351978D 1956-04-16 1957-04-15 Axial-Schaufelrad für Strömungsmaschinen CH351978A (de)

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