CH337262A - Elektrischer Gleichstrommotor - Google Patents

Elektrischer Gleichstrommotor

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CH337262A
CH337262A CH337262DA CH337262A CH 337262 A CH337262 A CH 337262A CH 337262D A CH337262D A CH 337262DA CH 337262 A CH337262 A CH 337262A
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CH
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commutator
motor
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Inventor
Alfred Phaneuf Edgar
Springer Hans
Raymond Enochs John
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Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/10Arrangements of brushes or commutators specially adapted for improving commutation
    • H02K13/105Spark suppressors associated with the commutator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


  Elektrischer Gleichstrommotor    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elek  trische Motoren sowie auf ein Verfahren zur Her  stellung derselben, insbesondere, aber nicht aus  schliesslich auf     Miniatur-Gleichstrommotoren    mit  permanenten Magnetfeldern, die von einer Nieder  spannungs-Gleichstromquelle, etwa einer Sammler  batterie oder Trockenelementen, gespeist werden.  



  Der nachstehend als Ausführungsbeispiel der Er  findung beschriebene Motor ist besonders als Antrieb  für elektrische Uhren und     Zeitschalteinrichtungen     geeignet, wie sie etwa in Automobilen, Booten,  Flugzeugen und andern Fahrzeugen angewendet wer  den, wobei die einzige verfügbare elektrische Ener  giequelle normalerweise eine     Niederspannungs-Gleich-          stromquelle,    etwa eine     Akkumulatorenbatterie    ist.

   Es  ist verständlich, dass zur Befriedigung des Bedarfes  der Automobilindustrie und anderer Grossindustrien  geringe Herstellungskosten und ein für Massenpro  duktion geeigneter Aufbau des Motors für Uhren  oder     Zeitschalteinrichtungen    von grosser Wichtigkeit  ist, obwohl natürlich gleichzeitig alle Anforderungen  bezüglich Zuverlässigkeit und genügende Lebens  dauer erfüllt werden müssen.  



  Zur Erzielung optimaler Leistungsfähigkeit und  zur Verringerung der Funkenbildung zwischen den  Bürsten und den     Kommutatorsegmenten    ist bei einem  Gleichstrommotor mit Permanentmagnet die rich  tige Lage der magnetischen Achse des     Permanent-          magnetfeldes.gegenüber    der Achse der Schleifbürsten  erforderlich.

   Aber selbst bei Einhaltung dieser Vor  aussetzung tritt noch eine gewisse Funkenbildung  auf, weshalb zur Erhöhung der Lebensdauer bekannt  lich einander benachbarte     Kommutatorsegmente     über Entladungswiderstände zur Vernichtung der  sonst in den Funken auftretenden Energie mitein  ander verbunden werden, wodurch eine weitere Ver-         minderung    des     Abbrandes    und der Kraterbildung an  Bürsten und     Kommutatoren    erreicht werden kann.  Die Erfindung soll die Verwirklichung dieser Merk  male in einem billigen Gleichstrommotor ermög  lichen, zusammen mit einem Verfahren zur Fabrika  tion des Motors mit     geringstmöglichen    Montageauf  wand unter Anwendung der bei Massenprodukten  üblichen Gesichtspunkte.

   Dabei soll es möglich sein,  während des     Herstellvorganges    die magnetische  Achse des Permanentmagnetfeldes genau und für  dauernd in eine vorbestimmte Lage relativ zu den  andern Motorbauteilen zu bringen. Ferner soll der  Gleichstrommotor dadurch verbessert werden, dass  eine billige und für Massenproduktion geeignete  Widerstandsanordnung zur Verbindung benachbar  ter     Kommutatorsegmente    vorgesehen wird.  



  Die Erfindung ist nachstehend in einem Ausfüh  rungsbeispiel und Varianten an Hand der     Fig.    1  bis 6 näher erläutert. Von diesen zeigt:       Fig.    1     eine    perspektivische Ansicht, teilweise im  Schnitt gezeichnet, der auseinandergenommenen Be  standteile eines erfindungsgemässen Motors,       Fig.    2 einen     Axialschnitt    des in     Fig.    1 darge  stellten Motors,       Fig.    3 eine perspektivische Ansicht einer     Kom-          mutatorbaueinheit    mit Überbrückungswiderstand,

         Fig.    4 ein anderes Ausführungsbeispiel der     Kom-          mutatorbaueinheit,    ähnlich derjenigen von     Fig.    3,       Fig.    5 ein     Prinzipschaltbild    des Stromlaufes  durch den Motor nach     Fig.    1,       Fig.    6 eine perspektivische Darstellung einer       Magnetisierungsvorrichtung    mit einem Abschnitt des       Motorstators    bereit zur     Magnetisierung    des Feld  magneten.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, besteht  das dargestellte Ausführungsbeispiel des Motors der      vorliegenden Bauart aus einem     Gussgehäuse    1 aus  beliebigem geeignetem- Kunststoff, etwa einem mit       Faserflocken    verstärkten     Phenolgiessharz    oder einem  andern giessbaren und vorzugsweise elektrisch iso  lierenden Material. Im Gehäuse 1 ist ein ringförmi  ger permanenter Feldmagnet 2 eingebettet und an  einander gegenüberliegenden Stellen, auf eine weiter  unten noch genauer erläuterte Weise magnetisiert.

    Zwei elastische Schleifbürsten 3 sind an den beiden       Bolzen    4 des Gehäuses 1, die an demselben angegos  sen sind, angebracht.     Ein    Lager 5 und zwei Augen 6  sind     ebenfalls    am Gehäuse 1 angegossen. Die Augen  6 sind in vorbestimmter Lage gegenüber den Halte  bolzen 4 für die Bürsten angeordnet, um die richtige  Ausrichtung der magnetischen Achse des Feldmagne  ten 2 relativ     zu    den Bürstenhaltern 4 bei der Mon  tage zu erleichtern, wie weiter unten noch näher  dargelegt. Die Enden der Bürsten 3 liegen in den  Schlitzen 7, die im Gehäuse 1 eingegossen sind, und  werden dort von zwei durch das Gehäuse 1 hin  durchführenden Schrauben 8 festgehalten, sind also  gegen Verdrehung gesichert.

   Die beiden Schrauben  8 dienen gleichzeitig als elektrische Anschlüsse für  die Bürsten 3 und sind am Gehäuse 1 mittels der  Muttern 9 befestigt.  



  Die     Rotoreinheit,    die in     Fig.    1 teilweise im  Schnitt wiedergegeben ist, besteht aus drei radial an  geordneten, einen symmetrischen     dreischenkligen     Stern     bildenden    Spulen 10, deren innen gelegene  Enden zu einem elektrischen Sternpunkt zusammen  geschaltet sind, wie aus     Fig.    5 ersichtlich. Durch  zwei Kernbleche 11 sind drei Polschuhe an den  Sternschenkeln gebildet, deren jeder längs des Um  fanges vom jeweils benachbarten Polschuh durch  eine Lücke 12 getrennt ist     (Fig.    1, 2 und 5).

   Die       Rotorspulen    10 sind, wie     in        Fig.    1 und 2 dargestellt,  beidseits durch Isolierscheiben 13 von den Kern  blechen 11     isoliert.    Der     Spulenaufbau    des Rotors  ist auf     eine    die Welle 14 umschliessende     Isolier-          hülse    15     aufgepresst.    Falls erwünscht, können auch  statt dessen die Kernbleche 11 direkt auf die Welle  14     aufgepresst    werden, in welchem Falle dann zwei  Isolierhülsen 15 von beiden Enden aus auf die Welle  14 aufgeschoben werden.  



  Die     Kommutatoreinheit    besteht aus     zwei    Schei  ben 16 aus geeignetem Isoliermaterial, die auf die  Welle 14     aufgepresst    sind und zwischen sich drei, je  einen Ausschnitt aus einem Kreiszylinder bildende       Kommutatorsegmente    17 tragen, die mit axial sich  erstreckenden Laschen durch entsprechende Schlitze  in den Scheiben 16     hindurchragen    und ausserhalb  umgebogen sind, um so die Segmente 17 festzu  halten (siehe auch     Fig.    3). Durch eine Scheibe 18  ist die     Kommutatoreinheit    vom     Spulenaufbau    isoliert.

    Eine weitere Isolierscheibe 19 ist vorgesehen, die  eine Anordnung von     überbrückungswiderständen    für  benachbarte     Kommutatorsegmente        trägt.    Die Einzel  heiten dieser Widerstandsanordnung wird noch an  hand der     Fig.    3 und- 4 weiter unten näher erläutert.    Aus den     Fig.    1 und 2 ist ferner ersichtlich, dass  die     Rotorwelle    14 am einen Ende in der Lagerhalte  rung 5 ruht, die am Gehäuse 1 angegossen und kon  zentrisch zum Feldmagnet 2 ausgerichtet ist.

   Zwi  schen dem innern Rand der Lagerhaltung 5 und der  einen     Kommutatorscheibe    16 ist eine Abstandshülse  20 auf der Welle 14 angeordnet, welche die Lage der       Rotoreinheit    in axialer Richtung im Gehäuse 1 be  stimmt. Das andere Ende der     Rotorwelle    14 ruht  in einer in der Deckplatte 22 vorgesehenen Lager  halterung 21. Diese Deckplatte 22 ist in ihrer Lage  relativ zum Gehäuse 1 durch die an demselben an  gegossenen Nasen 23 bestimmt, die in entsprechende  Löcher in der Deckplatte 22 passen. Auf der Welle  14 ist auf geeignete Weise ein     Ritzel    24 als Kupp  lungsglied zur anzutreibenden Einrichtung ange  bracht.

   Bei manchen Anwendungen kann es ein  facher sein, auf die Deckplatte 22 zu verzichten und  das betreffende Ende der Welle 14 unmittelbar in  der vom Motor anzutreibenden Einrichtung zu  lagern. Der Motor ist für eine solche Montage be  sonders gut geeignet, da die Nasen 23 dann zur  genauen Ausrichtung des Motors gegenüber der  anzutreibenden Einrichtung dienen können.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel  einer     Kommutatoreinheit,    die anstelle der in     Fig.    1  und 2 dargestellten verwendet werden kann und bei  der ein Überbrückungswiderstand einen Teil der  Baueinheit bildet.

   Die     Kommutatorsegmente    27 sind  in ähnlicher Weise wie bei     Fig.    1 und 2 gehalten,  jedoch besitzt hier die eine der Haltescheiben einen  grösseren Durchmesser und trägt die     überbrückungs-          widerstände.    Diese vergrösserte Scheibe 25 besteht  aus geeignetem Isoliermaterial und ist mit drei dün  nen Kupfersegmenten 26 versehen, die an der Schei  benoberfläche befestigt und mit den     Kommutator-          segmenten    27 elektrisch verbunden sind.

   Die     Kom-          mutatoreinheit    kann in gleicher Weise wie die ent  sprechende Baueinheit der     Fig.    1 und 2 auf der  Welle befestigt werden, woraufhin die drei Spulen  zuleitungen an je eines der Kupfersegmente 26 ange  lötet werden. Auf die Scheibenfläche ist mittels einer  beliebigen geeigneten Methode ein Widerstands  material 28 direkt aufgebracht, etwa durch Aufstrei  chen, Aufdrücken, Aufspritzen,     Aufpressen,    auf  phototechnischem Wege, Aufdämpfen, auf chemi  sche oder auf andere geeignete Weise.

   Die Wider  standsschicht 28 erstreckt sich zwischen benachbar  ten Kupfersegmenten 26, dieselben etwas überlap  pend, und bildet zwischen denselben je einen über  brückungs- bzw.     Ableitwiderstand.    Für das hier be  schriebene Ausführungsbeispiel des Motors     liegt    der       überbrückungswiderstand        zwischen    je zwei benach  barten Segmenten und ist von der Grössenordnung' von  1000 Ohm, jedoch kann durch entsprechende Aus  wahl des Widerstandsmaterials und der Gestalt der  Widerstandsschicht jeder     erwünschte    Wert erzielt  werden.

   Ferner braucht die Scheibe 25 nicht völlig  aus Isoliermaterial zu bestehen, wenn nur für das       Widerstandsmaterial    eine isolierende     Oberfläche    vor-      banden ist und die     Kommutatorsegmente    voneinander  gut isoliert sind. Das Widerstandsmaterial kann  dabei auf beliebige Weise auf der isolierenden Ober  fläche aufgebracht werden, muss aber auf derselben  fest haften. Die aufgebrachten Ableitungswiderstände  können natürlich auch auf einer nicht zur     Kommu-          tatoreinheit    gehörenden Scheibe aufgebracht werden,  etwa auf der Scheibe 19 der in     Fig.    1 und 2 dar  gestellten Bauart.  



  Die     Fig.    4 zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel einer     Ableitungswiderstandsanordnung,    wobei  sich die Widerstände und die     Kommutatorsegmente     gemeinsam auf der Scheibe 29 befinden. Die     Kom-          mutatorsegmente    30 bestehen hier aus dünnem elek  trisch leitendem Material und sind auf der Scheiben  oberfläche z. B. aufgedrückt oder auf andere ge  eignete Weise aufgebracht. Anschliessend wird dann  ein     Widerstandsmaterialring    31 aufgebracht, durch  den benachbarte Segmente des     Kommutators    über  brückt werden.

   Das Aufbringen des Widerstands  materials 31 erfolgt mittels geeigneter Methoden,  wie sie oben im Zusammenhang mit der Beschrei  bung von     Fig.    3 erwähnt sind. Die     Kommutatorseg-          mente    30 sind mit geeigneten Laschen 32 zum An  schluss der Zuleitungen zu den Spulen versehen und  durch je eine     Ausnehmung    33 in der Scheibe 29  voneinander getrennt.

   Die Stromzuführung zum       Kommutator    erfolgt mittels zweier elastischer Draht  schleifbürsten 34, die den in     Fig.    1 und 2 dargestell  ten entsprechen, jedoch hier auf Haltebolzen in  anderer Länge am Gehäuse 1 befestigt sind, damit  dieselben in axialer Richtung auf die     Kommutator-          segmente    drücken können. Auch hier kann die  Scheibe 29 teilweise aus nichtisolierendem Material  bestehen, wenn die Widerstandsschicht sich auf  einem isolierenden     Oberflächenbelag    befindet und  zwischen den     Kommutatorsegmenten    eine entspre  chende Isolierung gewährleistet ist. Ferner lässt sich  die Anordnung der Ableitungswiderstände auch in  anderer gewünschter Weise vornehmen.

    



  Wie das Schema in     Fig.    5 erkennen lässt, sind  die     Rotorspulen    an ihren innern Enden     miteinander     bei 35 zu einem Sternpunkt zusammengeschaltet.  Jedes der aussen gelegenen     Spulenenden    ist mit dem  zugeordneten     Kommutatorsegment    verbunden. Die  Schleifbürsten sind über die Schrauben 8, die durch  das Gehäuse 1, wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich,       hindurchragen,    an einer geeigneten Gleichstrom  quelle 36 angeschlossen.

   Der Feldmagnet 2 ist an  diametral einander gegenüberliegenden Stellen längs  der magnetischen Achse 37     magnetisiert,    welche  eine vorbestimmte Winkelstellung relativ zu den  Schleifbürsten aufweist, deren Achse 38 durch die  Haltebolzen 4     (Fig.    1, 2) bestimmt ist.  



  Wie bereits oben erwähnt, ist die richtige Lage  der magnetischen Achse des Feldes relativ zur Bür  stenachse von Wichtigkeit, teils um eine optimale  Motorleistung zu erhalten und teils wegen     einer     Verminderung der Funkenbildung zwischen den  Bürsten und dem     Kommutator.    Die günstigste Win-         kelstellung        zwischen    der magnetischen und der Bür  stenachse variiert bei verschiedenen Ausführungs  beispielen je nach der Anordnung der     Rotorspulen,     dem Feldverlauf und andern Parametern, jedoch ist  für alle Bauarten gemeinsam von grösster Wichtigkeit,

    dass die Winkelstellung der beiden Achsen zueinander       mit    möglichst geringem Aufwand und wenigen Hand  griffen richtig einstellbar ist.    Die     Fig.    6 zeigt das Prinzip eines Verfahrens,  um diese     Erforderung    zu erfüllen, das bei der Her  stellung der     Statoreinheit    des Motors nach     Fig.    1  und 2 verwendet     wird.    Hierzu     wird    die     Statoreinheit     39, bestehend aus dem Gehäuse 1, dem Feldmagnet  2 und den Haltemitteln 4 für die Bürsten aufgebaut,  woraufhin der Feldmagnet 2 in einer geeigneten Hal  terung 40 magnetisiert wird,

   wobei durch dieselbe  die magnetische Achse des Feldmagneten 2 in eine  vorbestimmte Lage relativ zu den Haltemitteln für  die Bürsten gebracht wird, die ihrerseits die Bürsten  achse bestimmen. Durch dieses wird eine     Anzahl     von     Fabrikations-    und Montagemassnahmen unnötig  gemacht, die zur genauen Ausrichtung eines vor  magnetisierten Feldmagneten beim Zusammenbau  mit dem Gehäuse und dessen Bürstenhalterungen  bisher erforderlich sind. Das     Verfahren    ist besonders  dann vorteilhaft, wenn ein ringförmiger Feldmagnet  der dargestellten Bauart verwendet wird, da derselbe  vollständig symmetrisch ist und     keine    äussern Merk  male     zur    genauen Ausrichtung seiner magnetischen  Achse aufweist.

   Im dargestellten Ausführungsbei  spiel wird die     Statorbaueinheit    39 in einem einzigen  Vorgang gegossen, wobei der     ringförmige    Feld  magnet 2 in die Giessform eingelegt und dann das  Gehäuse um denselben herum gegossen wird, und  dieser im Gehäuse unverrückbar festsitzt. Im glei  chen Arbeitsgang werden, zusammen mit dem Ge  häuse 1, die Halterungen 4 für die Bürsten und die  Augen 6 an diesem angegossen. Die Augen 6 passen  auf die Führungsflächen 41 der Grundplatte 42 der       Magnetisierungsvorrichtung    und gewährleisten die  richtige Lage der     Statorbaueinheit    in derselben.

    Die     Magnetisierungsvorrichtung    ist mit zwei Pol  schuhen 43 versehen, sowie den üblichen     Magneti-          sierwicklungen    mit Zubehör (nicht gezeichnet).  



  Das Verfahren der Herstellung der     Statorbau-          einheit    in einem einzigen Giessvorgang weist bedeu  tende     Vorteile        in        fabrikatorischer    Hinsicht und in  bezug auf die Gestehungskosten auf, jedoch können  auch andere     Herstellverfahren    für die     Statorbau-          einheit        verwendet    werden, die     ähnliche    Vorteile  bieten und durch die vorliegende     Motorbauart    er  möglicht werden.  



  Ausser andern Vorzügen ermöglicht die     beschrie-          bene    Motorbauart niedrige Gestehungskosten, einen  Gleichstrommotor für Massenproduktion, und ein       Herstellverfahren,    durch welches die Magnetfeld  achse in genau     vorbestimmte    Lage zur Bürsten  achse gebracht werden kann, was eine optimale  Motorleistung und eine Verringerung der Funken-           bildung    zwischen den Bürsten und dem     Kommu-          tator    ermöglicht. Diese Funkenbildung ist sichtbar  vermindert durch die neuartige billige     Ableitungs-          widerstandsanordnung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Elektrischer Gleichstrommotor, insbesondere für elektrische Uhrwerke, mit einem Rotor mit Kom- mutator und mit letzterem verbundenen Wicklungen, wobei der Kommutator von mindestens einem min destens teilweise aus Isoliermaterial bestehenden Teil getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Überbrückungswiderstände für die Wicklungen vor handen sind, wobei deren Widerstandsmaterial als Schicht auf aus Isoliermaterial bestehende Stellen des den Kommutator tragenden Teils aufgebracht ist.
    II. Verfahren zur Herstellung des Motors nach Patentanspruch I, mit einem Gehäuse, einem ring förmigen Magnet und Bürstenhalterungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse samt den Bürsten halterungen und dem Ringmagnet als eine Bauein heit hergestellt wird und der ringförmige Magnet anschliessend in vorbestimmter Lage relativ zu den Bürstenhalterungen magnetisiert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichstrommotor nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kommutatorbauein- heit parallele koaxiale Scheiben mit einem axialen Abstand voneinander aufweist, welche die Kommu- tatorsegmente tragen und mit diesen eine Baueinheit bilden, wobei die Überbrückungswiderstände auf die Oberfläche einer dieser Scheiben aufgebracht sind. 2.
    Gleichstrommotor nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine Kommutatorbaueinheit mit nur einer Scheibe, auf deren einen Seite die Kommu- tatorsegmente angebracht sind, und die ausserdem auf einer Seite die Überbrückungswiderstände trägt. 3. Gleichstrommotor nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine Baueinheit, die das Ge häuse, die Bürstenhalterungen und einen ringförmi gen Feldmagnet umfasst, wobei der Feldmagnet an diametral einander gegenüberliegenden Stellen, in vorbestimmter Lage relativ zu den Bürstenhalterun gen magnetisiert ist. 4.
    Gleichstrommotor nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch Bürstenhalterungen, die sich parallel zur Motorachse erstrecken, einen gegenseiti gen Abstand voneinander aufweisen und je einige Drahtwindungen aus elastischem Material tragen, welche als Bürsten für den Kommutator dienen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109778B (de) * 1959-11-28 1961-06-29 Wilhelm Fischer Dipl Ing Dr Dauermagnetanordnung fuer Gleichstrom-motoren
DE1121190B (de) * 1958-07-22 1962-01-04 British Thomson Houston Co Ltd Magnetzuender mit einem stationaeren Anker und einem Permanentmagnet-Rotor
DE1281014B (de) * 1959-11-10 1968-10-24 Gross Hans Elektromotor zum Antrieb von Rolladen, Jalousien, Garagentoren u. dgl.

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