CH327447A - Gaskolbenmaschine - Google Patents
GaskolbenmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/053—Component parts or details
- F02G1/055—Heaters or coolers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Gaskolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Gas- kolbenniaschine mit einem Regenerator und. zwei an diesem angeschlossenen Wärane- austausehern. Unter einer Gaskolbenmaschine ist hier ein Ileissgaskolbenmotor, eine Kühl maschine oder eine Wärmepumpe zu ver stehen, wobei die beiden letzteren nach dein liragekehrten Heissgasmotorprinzip arbeiten.
Bekaiintlieli durchläuft ein Gas unveränder licher chemischer Zusammensetzung in sol chen Maschinen einen thermodynamischen Kreislauf und bleibt. dabei stets im selben Aggregatzustand. Die Gaskolbenmaschine be sitzt wenigstens zwei Räume, deren Volumen durch kolbenförmige Körper geändert wird. Die Räume stehen über einen Wärine- austauseher, einen Regenerator und einen weiteren Wärmeaustauscher miteinander in offener Verbindung.
Im einen Raum, dem Expansionsraum, wird das Gas im wesent lichen ausgedehnt und im andern Raum, dem Kompressionsraum, im wesentlichen kompri- m iert.
Es ist. bekannt., dass die Grösse des schäd lichen Raumes bei diesen Maschinen die Nutz leistung oder bei Kühlmaschinen das Kühl vermögen beeinflusst. Im allgemeinen bewirkt. eine Verkleinerung des schädlichen Ra>_umes eine Vergrösserung der spezifischen Leistung und umgekehrt eine Vergrösserung des schäd lichen Raumes eine Verkleinerung der spe7i- fischen Leistung. Ein schädlicher Rauaa lässt sieh aber bei diesen Maschinen nicht vermei den, da immer ein gewisser Abstand zwischen den Räumen, deren Volumen geändert wird, überbrückt werden muss.
Man hat daher bei Heissgaskolbenmasclzi- nen die für die Verbindung der beiden Räume erforderlichen Kanäle möglichst durch den Erhitzer, den Regenerator und den Kühler selbst gebildet. Der schädliche Raum ist dann allerdings aufrechterhalten, wird aber wenig stens verwertet. Auf Grund dieser Erwägung hat man den Erhitzer und den Kühler ohne Zwischenraum unmittelbar an den Regenera- tor angeschlossen und so jeden nicht. benutz ten schädlichen Raum vermieden.
Die Anmelderin hat nun überraschender weise gefunden, dass, es gerade unerwünscht ist, die Wärmeaustauscher unmittelbar an den Regenerator anzuschliessen, da. dann die Strömungsverluste im Regenerator dermassen zunehmen, dass dadurch nicht nur die durch die Verkleinerung des schädlichen Raumes er strebte Verbesserung der Nutzleistung ganz verlorengeht., sondern sogar eine merkliche Verschlechterung der Nutzleistung auftritt.
Folglich muss zwischen dem Regenerator und einem Wärmeaustauscher ein Raum vorhan den sein, dessen Länge, wie festgestellt wurde, einen bestimmten Mindestwert überschreiten muss. Es wurde weiter festgestellt, dass die Länge dieses Raumes zwischen dem Regene- rator rund einem Wärmeaustauseher nicht zu gross gewählt werden darf, denn sonst treten indem in diesem Raum vorhandenen Gas sehr schädliche Temperaturänderungen auf, die die Leistung der Maschine stärker reduzie ren,
als entsprechend der Vergrösserung des schädlichen Raumes zu erwarten wäre.
Nach der Erfindung beträgt die Länge H dieses Raumes in der Durchströmungsrichtung
EMI0002.0009
EMI0002.0010
0,1 <SEP> < <SEP> a <SEP> < <SEP> 0,4
<tb> S <SEP> = <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> leeren <SEP> Regenerator raumes
<tb> n, <SEP> = <SEP> Kanalzahl <SEP> im <SEP> Wärmeaustauscher. Natürlich ist es erwünscht, da.ss die Breite dieses Raumes die Regeneratorbreite nicht übertrifft.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeiehnug dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In Fig. 1 ist im Axialschnitt eine als Ver- drängermaschine ausgebildete Kaltgaskühl- maschine dargestellt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen in grösserem Mass stab einen senkrechten Schnitt durch die Ver bindungsstelle zwischen einem Wärmeaus ta.uscher und dem Regenerator sowie einen waagrechten Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 durch den Wärmeaustauseher.
Die Kühlmaschine besitzt einen Zylinder 1, in dem sich ein Verdränger 2 und ein Kol ben 3 mit. nahezu. konstantem Phasenunter schied auf- und a.bbewegen können. Der Ver- dränger 2 verändert dabei das Volumen des mit 4 bezeichneten Expansionsraumes, der über einen Wärmeaustauscher 5 zur Zufuhr von Wärme, einen Regenerator 6 und einen Kühler 7 mit einem Kompressionsraum 8 in Verbindung steht. Der Expansionsraum 4 wird häufig als kalter Raum und der Kom pressionsraum 8 als warmer Raum bezeichnet.
Der Verdränger ist über ein Triebstangen system 9 mit einer Kurbel einer Kurbelwelle 10 verbanden, während der Kolben über ein Triebsta.ngensystem 11 mit Kurbeln derselben Kurbelwelle 10 verbunden ist.
Die Kühlmaschine wird von einem Motor 12 angetrieben, so dass der Kolben und der Verdränger auf- und a.bbe\v egt werden, wobei im Expansionsraum 4 im wesentlichen eine Ausdehnung und im Kompressionsraum 8 im wesentlichen eine Kompression auftritt. Ein zu kühlendes Gas, z. B. Luft, kann längs der auf der Aussenseite des Wärmeaustauschers 5 angeordneten Rippen geführt und auf ihnen kondensiert. werden. Als Arbeitsmittel in der Maschine selbst kann z. B. Wasserstoff ver wendet werden.
EMI0002.0044
Zwischen <SEP> der <SEP> untern <SEP> Endflä.elie <SEP> 13 <SEP> des
<tb> Wärmeausta.uschers <SEP> und <SEP> der <SEP> obern <SEP> Endfläche
<tb> 14 <SEP> des <SEP> Regenerators <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Raum <SEP> 15 <SEP> vor handen, <SEP> dessen <SEP> Länge <SEP> H <SEP> in <SEP> der <SEP> Durehströ mungsriehtung <SEP> den <SEP> erfindungsgemäss, <SEP> gestell ten <SEP> Anforderungen <SEP> entsprechen <SEP> muss. <SEP> Die
<tb> Länge <SEP> <I>II</I> <SEP> beträgt <SEP> daher <SEP> wenigstens <SEP> 0,1\
<tb> <I>v <SEP> n</I>
<tb> und <SEP> höchstens <SEP> 0,4\ <SEP> /s. <SEP> Misst <SEP> z. <SEP> B.
<SEP> der <SEP> Quer schnitt <SEP> S <SEP> des <SEP> Regeneratorraumes <SEP> 1560 <SEP> mm2
<tb> und <SEP> beträgt <SEP> die <SEP> Kanalzahl <SEP> n <SEP> im <SEP> Wärmeaus tauscher <SEP> vierzig, <SEP> so <SEP> ist <SEP> die <SEP> Länge <SEP> H <SEP> wenig stens <SEP> 0,1 <SEP> <U>1560 <SEP> mm2</U> <SEP> - <SEP> 0,6 <SEP> mm <SEP> und <SEP> höch 40
<tb> stens <SEP> 0,4 <SEP> <U>1560 <SEP> mm2</U> <SEP> - <SEP> 2,4 <SEP> mm.
<tb> 40 Ebenso ist ein Raum 7.6 zwischen der obern Endflä:
ehe 17 des Kühlers 7 und rler untern Endfläche 18 des Recenerators v or- lianden. Die Länge H dieses Raumes, in der Durehströmungsriehtung des Gases gemes sen, muss gleichfalls den obengestellten An forderungen entsprechen.
In den Fig. ? und 3 ist in vergrössertem Massstab ein Querschnitt durch die Verbin dungsstelle zwischen dem Wärmeaustauseher 5 und dem Regenera.tor 6 dargestellt. Im ge zeichneten Ausführungsbeispiel ist derWä.rine- austauseher mit. mehreren, durch Rippen 20 getrennten parallelen Kanälen 19 versehen.
Es ist. aber auch möglich, den Wärmeaustau- seher mit Röhren zu versehen oder ihn als ungeteilten Kanal, also der Kanalzahl eins, i -ius7 ,iibilden. Ferner ist. es erwünseht, dass der für die Durehströmung zur Verfügung stehende Querschnitt nicht kleiner ist als der Querschnitt des R.egeneratorraumes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gaskolbenmasehine mit einem Regenera- tor und zwei an diesem angeschlossenen Wärmeaustausehern, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwischen diesem Regenerator und jedem Wärmeaustauseher ein Raum vorhanden ist, dessen Länge H in der Durchströmungsrieh- ttmg EMI0003.0025 beträgt, wobei EMI0003.0027 0,1 <SEP> <I> < <SEP> ca <SEP> < </I> <SEP> 0,4,<tb> S <SEP> = <SEP> der <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> leeren <SEP> Regenera torraumes <SEP> und <tb> n <SEP> = <SEP> die <SEP> Kanalzahl <SEP> im <SEP> Wärmeaustauseher.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH327447D CH327447A (de) | 1954-01-13 | 1955-01-10 | Gaskolbenmaschine |
Country Status (2)
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| CH (1) | CH327447A (de) |
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1955
- 1955-01-10 CH CH327447D patent/CH327447A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL85201C (de) | |
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