Pflanzbeetfenster
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Pflanzbeetfenster, wie es in Gärtnereien und landwirtschaftlichen Betrieben für Früh-oder Treibbeete benutzt wird. Bekannte solche Fenster haben einen Rahmen und wenigstens eine in diesen eingesetzte Glasscheibe.
Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von bekannten Fenstern dadurch, dass der Rahmen durch drei Holzleisten und eine metallische Leiste gebildet ist und dass die Holzleisten je eine Vertiefung zweeks Aufnahme eines Randes der Glasseheibe aufweisen und die metallische Leiste eine Auflagefläche für die Glasscheibe besitzt und mindestens einen Ansehlag für eine Kante der Glasseheibe trägt, um diese gegen Herausfallen zu sichern.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungs- gemässen Pflanzbeetfensters sind in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine erste Ausführungsform für kittlose Verglasung, schräg von oben gesehen, bei weggelassenen Glasseheiben,
Fig. 2 einen Teil desselben Pflanzbeetfensters mehr von der untern Seite betrachtet, ebenfalls ohne Glasscheiben,
Fig. 3 einen Teil der zweiten Ausfüh- rungsform des Pflanzbeetfensters in zu Fig. 1 analoger Darstellung.
Der Rahmen des in Fig. 1 und 2 gezeigten Rahmenwerkes ist dureh drei Holzleisten 11, 12 und 13 sowie eine metallische Leiste 14 gebildet. Alle diese Leisten stehen in recht- winkliger Verbindung miteinander. Die beiden zueinander parallelen Holzleisten 11 und 12 sind praktisch l#nger als die beiden andern Leisten 13 und 14. Ferner weist das Rahmenwerk eine Mittelsprosse 15 auf, die ebenfalls aus Holz bestelit und rechtwinklig zur metallischen Leiste 14 verläuft, wobei die Enden dieser Mittelsprosse 15 mit den Leisten 13 und 14 verbunden sind. In die nach innen gekehrten Seiten der Holzleisten 11-13 ist je eine Vertiefung 116 in Form einer Nut eingearbeitet, ebenso in zwei einander gegenüberliegende Seiten der Mittelsprosse 15.
Die Nuten 16 dienen zum Halten von zwei nicht dargestellten Glasscheiben, welche von der Seite der metallischen Leiste 14 her in die Nuten eingeseho- ben werden. Die Mittelsprosse 15 dient hierbei zum Abstützen der einander zugekehrten Ränder der Glasseheiben.
Die metallische Leiste 14 ist im Querschnitt ULförmig und weist daher zwei zueinander parallele Schenkel 14a und 14b sowie einen diese miteinander verbindenden Steg 14c auf. Die Au#enfl#che des Schenkels 14a a bildet eine tuflagefläehe für die beiden Glasscheiben und ist zu diesem Zweck mit den untern, d. h. in Fig. 1 hintern Flanken der Nuten 16 in einer gemeinsamen Ebene. Die Aussenfläche des andern Sehenkels 14b liegt mit der Unterseite der Rahmenleisten 11-13 in einer gemeinsamen Ebene. Der Steg 14c ist dem Innern des Rahmens zugekehrt und weist Ausnehmungen auf, durch welche die in Fig. 1 untern Enden der beiden Holzleisten 11 und 12 und der Mittelsprosse 15 hindurchdringen.
Die betreffenden Endflächen dieser Holzteile sind bündig mit den freien Endkanten der Schenkel 14a und 14b der U-Leiste 14.
Die Verbindung der metallischen Leiste 14 mit den Holzteilen 11,12 und 15 geschieht einerseits durch Schrauben 17, welche durch den untern Schenkel 14b in die Unterseite dieser Holzteile eingeschraubt sind. Anderseits ist die metallische Leiste 14 mit Lappen 18 und 19 versehen, die aus dem Material des Steges 14c aufgebogen sind und mit Hilfe von Schrauben 20 an der Innenseite der Holzleisten 11 und 12 bzw. an der Unterseite der Mittelsprosse 15 befestigt sind. Die eben genannten Lappen könnten auch an den Steg 14c ange schweibt sein.
Beim besehriebenen Pflanzbeetfenster kön nen die nieht dargestellten Glasseheiben ohne Zuhilfenahme von Fensterkitt durch blosses Einschieben in die Nuten 16 am Rahmenwerk befestigt werden. Zur Sieherung der Glasscheiben gegen Herausgleiten sind am Schenkel 14a der metallischen U-Leiste zwei An sehlagklotze 21 vorhanden, die eine Abstützung für die eine Kante der Glasseheiben bilden. Diese Anschläge sind mittels Schrau- ben 22 und zugehöriger, in der Zeichnung nicht sichtbarer Muttern losbar am Sehenkel 14a angeordnet, damit sie zum Einsetzen der Glasseheiben abgenommen werden können.
Mit Vorteil bestehen die Anschlage 21 aus Holz, damit sie die Glasseheiben weniger ge fährden.
Das Pflanzbeetfenster weist zwei Tragbügel 23 und 24 auf, deren einer (23) in an sich be kannter Weise sehwenkbar an der Holzleiste e 13 angeordnet ist. Der andere Tragbügel 24 ist scliwenkbar an der metallischen Leiste 14 angeordnet, und zwar mit Hilfe von Besehlä- gen 25, welche durch Sehrauben 26 an der innern Seite des Schenkels 14a befestigt sind.
Durch diese Art der Befestigung kann erreicht werden, dass der Tragbügel 24 beim Einschieben der Glasseheiben in die Nuten 16 nicht hinderlieh ist, da er nach au#en und naeh unten geklappt werden kann und die Besehläge25 nieht in der Bewegungsbahn der Seheiben liegen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungs- form des Pflanzbeetfensters unterscheidet sieh vom beschriebenen Beispiel dadurch, dass die für die Aufnahme eines Scheibenrandes bestimmten Vertiefungen in den Holzleisten 11 und 12 keine Nuten, sondern einfache Fälze 1. 6a sind, auf deren mit der Aussenfläche des Schenkels 14a bündigen Begrenzungsfläehen die Glasseheiben aufliegen können.
In diesem Falle erfolgt die Befestigung der Scheiben mit Hilfe von Fensterkitt. Ein weiterer Untersehied gegenüber dem ersten Beispiel liegt in der Ausbildung der Mittelsprosse, welche hier eine Metallsehiene 15a von T-formigem Quersehnitt ist Das eine Ende dieser Schiene ist mit der metallischen U-Leiste durch Schwei- ssung, durch Löten oder auch mittels Schrau- ben verbunden, während das andere Ende der Schiene in die in Fig. 3 nicht gezeichnete Holzleiste 13 eingestemmt ist.
Die T-Sehiene 15a bildet mit ihren Sehenkeln ebenfalls Auflageflächen 16b für die Glasseheiben, wobei zum Festhalten der Scheiben Kitt verwendet wird. Im übrigen ist die Ausbildung des Pflanzbeetfensters gleich wie im vorigen Beispiel. Ein Nachteil liegt darin, dass beim Erneuern der Glasseheiben diese nieht einfach eingeschoben werden können, sondern friseh eingekittet werden müssen.
Die beschriebenen Pflanzbeetfenster kön- nen wie bisher gebräuchliche auf die gleiehen Treibbeetkasten aufgelegt. werden. Sie haben gegenüber denjenigen mit ganz aus Holz gefertigtem Rahmenwerk den Vorteil grösserer Lebensdauer und erhöhter Stabilität, was sich insbesondere günstig auf die Lebensdauer der Glasseheiben auswirkt. Besonders die Ausfüh- rung für kittlose Befestigung der Glasseheiben ist vorteilhaft, da die Seheiben bei Brueh auf einfache Weise ersetzt werden können.
Da die Scheiben bei abgenommenen Ansehlägen 21 über die metallische Leiste 14 eingeschoben werden können, lässt sich die gegenüberliegende Holzleiste 13 in gleicher Weise und mit gleicher Stärke wie die Längsleisten 11 und 12 ausbilden, was für die Stabilität des Rah mens und somit für das Abstützen der Glasseheiben g#nstig ist.
Es sind aueh Ausführungsformen des Pfanzbeetfensters möglieh, bei denen die Mittelsprosse 15 oder 15a fehlt und welche gege- benenfalls nur eine einzige Glasseheibe aufweisen.
Planting bed window
The subject matter of the present invention is a window for planting beds, such as is used in nurseries and farms for spring beds or drift beds. Known such windows have a frame and at least one pane of glass inserted into it.
The subject of the invention differs from known windows in that the frame is formed by three wooden strips and a metallic strip and that the wooden strips each have a recess to accommodate an edge of the glass pane and the metallic strip has a support surface for the glass pane and at least one Ansehlag for carries an edge of the glass pane to secure it against falling out.
Two exemplary embodiments of the plant bed window according to the invention are illustrated in the accompanying drawing, namely:
1 shows a first embodiment for putty-free glazing, seen obliquely from above, with glass panes omitted,
2 shows a part of the same plant bed window seen more from the lower side, also without glass panes,
3 shows a part of the second embodiment of the plant bed window in a representation analogous to FIG.
The frame of the framework shown in FIGS. 1 and 2 is formed by three wooden strips 11, 12 and 13 and a metallic strip 14. All of these bars are connected to one another at right angles. The two wooden strips 11 and 12, which are parallel to one another, are practically longer than the other two strips 13 and 14.Furthermore, the framework has a middle rung 15, which is also made of wood and runs at right angles to the metallic strip 14, the ends of this middle rung 15 with the strips 13 and 14 are connected. A recess 116 in the form of a groove is machined into each of the inwardly facing sides of the wooden strips 11-13, as well as into two opposite sides of the central rung 15.
The grooves 16 serve to hold two glass panes, not shown, which are lifted into the grooves from the side of the metallic strip 14. The middle rung 15 serves to support the facing edges of the glass panes.
The metallic strip 14 is UL-shaped in cross section and therefore has two legs 14a and 14b parallel to one another and a web 14c connecting them to one another. The outer surface of the leg 14a a forms a support surface for the two panes of glass and for this purpose is connected to the lower, i.e. H. in Fig. 1 rear flanks of the grooves 16 in a common plane. The outer surface of the other leg 14b lies in a common plane with the underside of the frame strips 11-13. The web 14c faces the interior of the frame and has recesses through which the lower ends of the two wooden strips 11 and 12 and the central rung 15 in FIG. 1 penetrate.
The relevant end faces of these wooden parts are flush with the free end edges of the legs 14a and 14b of the U-bar 14.
The connection of the metallic bar 14 with the wooden parts 11, 12 and 15 is done on the one hand by screws 17 which are screwed through the lower leg 14b into the underside of these wooden parts. On the other hand, the metallic strip 14 is provided with tabs 18 and 19 which are bent up from the material of the web 14c and are fastened with the aid of screws 20 on the inside of the wooden strips 11 and 12 or on the underside of the central rung 15. The tabs just mentioned could also be welded to the web 14c.
In the case of the plant bed window described, the glass panes not shown can be attached to the framework by simply pushing them into the grooves 16 without the aid of window putty. To prevent the glass panes from sliding out, two sehlagklotze 21 are provided on the leg 14a of the metallic U-bar, which form a support for one edge of the glass panes. These stops are detachably arranged on the leg 14a by means of screws 22 and associated nuts, not visible in the drawing, so that they can be removed for inserting the glass panes.
The stops 21 are advantageously made of wood so that they endanger the glass panes less.
The plant bed window has two support brackets 23 and 24, one of which (23) is arranged sehwenkbar on the wooden strip e 13 in a manner known per se. The other support bracket 24 is arranged so as to be pivotable on the metallic strip 14, specifically with the aid of pad layers 25 which are attached to the inner side of the leg 14a by means of visual screws 26.
This type of fastening ensures that the support bracket 24 is not a hindrance when the glass panes are inserted into the grooves 16, since it can be folded outwards and downwards and the fittings 25 do not lie in the movement path of the panes.
The embodiment of the plant bed window shown in FIG. 3 differs from the example described in that the depressions in the wooden strips 11 and 12 intended to accommodate a pane edge are not grooves, but simple rebates 1. 6a, on which with the outer surface of the Leg 14a flush boundary surfaces the glass panes can rest.
In this case, the panes are fastened with the help of window putty. Another difference compared to the first example lies in the design of the middle rung, which here is a metal rail 15a of T-shaped cross-section. One end of this rail is connected to the metallic U-rail by welding, soldering or also by means of screws connected, while the other end of the rail is wedged into the wooden strip 13, not shown in FIG.
The T-section 15a with its cords also forms support surfaces 16b for the glass panes, putty being used to hold the panes in place. Otherwise, the design of the plant bed window is the same as in the previous example. One disadvantage is that when the glass panes are replaced, they cannot simply be pushed in, but have to be cemented in beforehand.
The plant bed windows described can be placed on the same drifting bed boxes, as was previously the case. will. Compared to those with a framework made entirely of wood, they have the advantage of a longer service life and increased stability, which has a particularly favorable effect on the service life of the glass panes. The design for putty-free fastening of the glass panes is particularly advantageous, since the panes at Brueh can easily be replaced.
Since the panes can be inserted over the metallic bar 14 with removed Ansehlägen 21, the opposite wooden bar 13 can be formed in the same way and with the same thickness as the longitudinal bars 11 and 12, which mens for the stability of the frame and thus for supporting the Glass panes is cheap.
Embodiments of the plant bed window are also possible in which the central muntin 15 or 15a is missing and which, if necessary, only have a single pane of glass.